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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

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Einfach nur schön

Zipfelmaus und der wunderbare Weihnachtsplan von Uwe Becker

Seit ich das erste Mal von der Zipfelmaus gehört habe, bin ich begeistert. Ich kann mich noch genau an meinen ersten Blick in das erste Buch erinnern – einfach nur schön. Obwohl ich (leider) schon erwachsen bin, hat mich das kleine Mäuschen mit seiner Zipfelmütze einfach verzaubert. Meine Patenkinder (7 und 2,5 Jahre) sind inzwischen natürlich ebenfalls Fans! Die Siebenjährige hat das Buch schon mit mir durchgesehen und wir haben die wunderbaren Illustrationen bestaunt.

Da sie gerade erst das Lesen lernt, wird sie das Buch nochmal ganz in Ruhe mit ihrer Mama lesen. Aber sie war wieder begeistert und hat mit dem Igel mitgelitten. Am liebsten mag sie Shakira und ihre lustigen Auftritte. Geht mir ähnlich, wobei ich alle Tiere toll finde und vor allem gefällt mir, dass jedes so besonders ist und seine Eigenheiten hat.
Auch dieses Buch ist wieder eine schöne Mischung aus Abenteuer, Gemütlichkeit, Freundschaft und Spannung. Die Kleine war ganz aufgeregt und neugierig, wie es weitergeht und ich musste direkt das ganze Buch mit ihr durchsehen. Die vielen schönen Zeichnungen sind gerade für kleine Kinder toll, um besser zu verstehen, worüber erzählt wird.
Ganz besonders süß fand ich den Teil, als die Zipfelmaus erfährt, wie Weihnachten bei den Menschen gefeiert wird. Und wie die Tiere dann selbst feiern – richtig berührend und schön.
Ein tolles, zauberhaftes Buch für Jung und Alt! Der Zipfelmaus und ihren Freunden kann niemand widerstehen – und das ist auch gut so!

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Einfach nur schön

Rezensionen von jiskett:

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Weitgehend gelungene Fortsetzung mit einer etwas schwächeren dritten Geschichte

Dream Maker - Lust von Audrey Carlan

Es fällt mir schwer, den zweiten Sammelband der "Dream Maker"-Reihe zu bewerten, was vor allem daran liegt, dass ich die drei Geschichten unterschiedlich gut fand. Die erste - "Mailand" - hat mir sehr gefallen und auch "San Francisco" mochte ich weitgehend, doch die dritte der Erzählungen hat mich nicht hundertprozentig überzeugt.

Dies lag vor allem daran, dass es mir so vorkam, als würde der Konflikt künstlich in die Länge gezogen werden. Es war verständlich, dass Parker, der in dieser Hinsicht ein gebranntes Kind ist, von den Vorkommnissen verletzt war und seine erste Reaktion war ebenfalls glaubwürdig und realistisch, doch im Laufe der Geschichte fand ich es immer weniger nachvollziehbar, dass er dem klärenden Gespräch weiter aus dem Weg gegangen ist und stattdessen über destruktives Verhalten nachgedacht und sich selbst gequält hat. Die Aussprache hätte ihn verletzen können, ja, doch so hat sein Handeln dafür gesorgt, dass "Montreal" mich nicht richtig packen und begeistern konnte. Hinzu kam auch, dass ich den Auftrag nicht besonders spannend fand, aber dafür muss ich sagen, dass die Ereignisse am Ende auf jeden Fall neugierig darauf machen, was im nächsten Band passieren wird.

Die anderen beiden Erzählungen haben mir, wie bereits erwähnt, gefallen und vor allem die erste war wirklich gut. Die Kunden waren ein bisschen schwierig und die Aufträge interessant sowie in mancher Hinsicht ganz anders als die im vorherigen Buch, was für Abwechslung gesorgt hat. Ich mochte außerdem, wie es bei Parker und Skyler weiter ging und Carlan hat die Entwicklung ihres Verhältnisses überzeugend und zugleich schön dargestellt. Ich fand die Schauspielerin schon in "Sehnsucht" sehr sympathisch und dieser Eindruck hat sich hier nur verstärkt. Ich mochte, dass nicht alles glatt lief, beide Fehler gemacht und sie sich manchmal falsch benommen haben, doch aufgrund der jeweiligen Charakterisierung der beiden und ihrer vergangenen Erfahrungen war das alles zu erwarten und die Autorin hat gut herausgearbeitet, wieso sie zusammen passen und dass sie einander trotz allem glücklich machen können. Es gibt natürlich wieder einige erotische Szenen, doch ich mochte vor allem die liebevollen oder alltäglichen Momente, die von enormer Bedeutung waren.

Ebenfalls gefallen hat mir, dass bekannte Figuren wieder aufgetreten sind und der 'Money Maker' etwas mehr in den Fokus gerückt ist, sodass man mehr über ihn, seine Vergangenheit und seine Zukunftspläne erfahren hat. Das war definitiv interessant und ich fand es schön, dass die Freundschaft der drei Männer wieder eine große Rolle gespielt hat. Ich hoffe, das wird in der Fortsetzung wieder der Fall sein, vor allem, da Royce und Bo beide toll zu sein scheinen und ich ihnen ein privates Glück gönnen würde.

"Dream Maker - Lust" bekommt von mir 3,5/5 Sternen. Die ersten beiden Geschichten hätte ich mit knappen 4 Sternen bewertet, doch die dritte hat mich leider lange nicht richtig überzeugt und ich fand das Verhalten des Protagonisten nicht immer nachvollziehbar. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es weiter gehen wird, gerade, da das Ende dieses Buches viel offen lässt.

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Weitgehend gelungene Fortsetzung mit einer etwas schwächeren dritten Geschichte

Rezensionen von manu63:

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Lebendige Geschichte

Land im Sturm von Ulf Schiewe

Land im Sturm ist ein historischer Roman des Autors Ulf Schiewe. Er lässt darin markante Punkte der Geschichte lebendig werden und bettet dies in eine Geschichte ein, die über viele Generationen erzählt wird und man begegnet immer wieder Charakteren die auf Familien ,von denen vorher erzählt wurde, zurückgreifen.

Unterteilt wird das Buch in fünf Abschnitte die jeweils einen wichtigen Punkt der Geschichte beleuchten.

Der Schreibstil des Autors ist lebendig und die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Durch die verschiedenen Charaktere wird die jeweilige Zeit und die Lebensumstände hautnah spürbar. Die Protagonisten sind bis in die Nebencharaktere hinein gut angelegt und geben dem Roman die richtige Spannung um solch ein umfangreiches Buch ohne Ermüdungen zu lesen.

Sehr gut gefallen hat es mir, dass vor jedem neuen Abschnitt der fünf Teile kurz zusammen gefasst wurde wie die augenblickliche Lage zu dieser Zeit ist. So kam ich in jeden neuen Abschnitt gut hinein.

Mir persönlich hat das Lesen viel Vergnügen bereitet und ich habe so auch noch einiges erfahren das mir noch unbekannt war. Das Buch macht den Eindruck als ob der Autor gute Recherche betrieben hat.

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Lebendige Geschichte

Rezensionen von manu63:

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Goldgier

Land im Sturm von Ulf Schiewe

Blut und Gold ist ein historischer Roman des Autors Snorri Kristjansson. Im Sommer des Jahres 970 versammeln sich die vier Kinder von Unnthor Reginsson, einem Wikinger der angeblich bei Raubfahrten einen Schatz angehäuft haben sollen. Die Kinder begehren den Schatz und alte Streitigkeiten flammen wieder auf, sobald alle zusammen treffen.

Dann geschieht ein Mord und es kann nur einer aus ihren Reihen sein der getötet hat. Helga, die Ziehtochter von Unnthor und seiner Frau Hildigunnur fängt an auf eigene Faust nach dem Täter zu suchen.

Der Schreibstil des Autors ist lebendig und die Ausdrucksweise modern. Das störte für mich jedoch das Gesamtbild eines Romans aus der Wikingerzeit nicht. Die Dialoge hätten von der Wortwahl her auch aus der heutigen Zeit stammen können, wobei natürlich keine Worte vorkamen die es in der Wikingerzeit noch nicht geben konnte. Erzählt wird alles aus Helgas Perspektive und ihre Gedanken und Sichtweisen sind sehr aufschlussreich was das Zusammenleben der Charaktere angeht.

Die Männer sind oftmals gar nicht die starken Macher, sondern hinter ihnen steht oft eine starke Frau die mit kluger Hand die Geschicke lenkt. Gerade Hildigunnur ist eine Meisterin ihres Fachs. Der Spannungsbogen wer denn nun tatsächlich hinter dem ersten und dem dann noch folgenden zweiten Mord steht wird lange aufrecht erhalten und der Schlusssatz ist sehr erhellend.

Für mich ein gut gemachter Roman der mit moderner Sprache aufwartet und der eine Familiengeschichte erzählt die voller Intrigen und Zwist ist. Leider werden die damaligen Gebräuche nicht erklärt und wer sich gar nicht in diesem Bereich auskennt, dem wird das eine oder andere seltsam vorkommen. Dafür hätte ich mir ein kleines Glossar mit Erläuterungen gewünscht.

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Lebendige Geschichte

Rezensionen von Bibliomarie:

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Mode zwischen Trümmern

Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus von Brigitte Riebe

Berlin liegt in Trümmern, endlich ist der Krieg vorbei – aber unvorstellbare Not und Chaos bestimmen die Tage der Überlebenden. Rike, die älteste Tochter des Kaufhauskönigs Thalheim übernimmt die Führung in der Familie. Der Vater im Gefängnis, die Brüder in Kriegsgefangenschaft oder an der Ostfront vermisst, da braucht es ihre Tatkraft und ihre Energie.

Aber alles wird überschattet von der Angst vor der Zukunft. Schreckliche Geschichten über die russischen Besatzer machen die Runde. Die Mutter und die älteren Schwestern verdingen sich als Trümmerfrauen umso ein paar zusätzliche Lebensmittelmarken zu ergattern, aber Rike und ihre überlebende Freundin Mirjam blicken auch in die Zukunft.
Brigitte Riebe ist Historikern und eine tolle Erzählerin. Wie sie die Wochen und Monate nach Kriegsende beschreibt, hat mich immer wieder innehalten lassen. Erzählungen von Eltern und Großeltern wurden wieder wach! Von Hamsterkäufen und Schwarzmarkt, von der Suche nach Brennmaterial im kalten Winter, von der Luftbrücke und der alliierten Solidarität mit den eingeschlossenen Berlinern habe ich oft gelesen und gehört, aber in diesem Roman wird es plötzlich lebendig. Vielleicht liegt es auch an der Hauptfigur Rike, die hier im ersten Band einer Trilogie das Geschehen beherrscht. Die Folgebände werden den Schwestern gewidmet sein. Rike ist eine Frau, die ihre Wünsche und Sehnsüchte dem praktischen Überleben unterordnen muss und doch nie ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert. Für mich eine starke und sympathische Protagonistin. Aber auch die Schicksale der anderen Familienmitglieder kommen nicht zu kurz.
Der Roman ist fesselnd geschrieben und hat mich völlig in Bann gezogen. Auch wenn es abgedroschen klingt, ich konnte nicht aufhören zu lesen, wollte das Buch bis zum Schluss nicht aus der Hand legen.
Der Roman umfasst die Jahre 45 – 51 und ganz besonders die Geschehnisse der ersten Nachkriegsjahre haben mir gefallen. Meisterhaft wie die Aufbruchsstimmung zu spüren ist, dahinter immer noch die Angst vor der Zukunft und die Sorge um Angehörige. Eine vielschichtige und sehr berührende Geschichte. Die ausführliche Zeittafel am Ende des Buches habe ich sehr geschätzt und immer wieder aufgeblättert. Ich fand es gekonnt, wie die Autorin ihre fiktive Geschichte mit den historischen Ereignissen verbindet, das hat mich das Geschehen miterleben und mitfühlen lassen.

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Mode zwischen Trümmern

Rezensionen von Vicky:

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Morgen würde alles … anders sein

Prince of Hearts - Diesmal für immer von L. H. Cosway

Das Cover ist schön und fügt sich gut in die anderen Teile der Reihe ein.

‘Prince of Hearts - Diesmal für immer‘ ist der sechste Band der Hearts-Reihe. Der Roman umfasst einen Prolog, achtundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen ersten Eindruck von Reya und Trevor, den beiden Hauptfiguren dieses Bandes, holen.

Der Prolog spielt zwei Jahre zuvor und ich muss sagen: Wow, ein wirklich spannender und intensiver Einstieg der mich von der ersten Seite an begeistert hatte. Allerdings fand ich persönlich das es für einen Prolog zu lange war und ziehe deshalb einen Stern ab denn in meinen Augen muss ein Prolog kurz und knackig sein!

Kapitel eins finde ich dann einen interessanten Einstieg ins Heute. Die meisten Kapitel spielen in der Gegenwart aber es gibt auch immer wieder Ausschnitte aus der Vergangenheit, diese Gestaltung finde ich interessant und gut gelungen denn so kommt mehr Dynamik ins Geschehen und es wird definitiv nicht langweilig. Allgemein finde ich die kurzen Kapitel sehr gut denn dadurch kommt man schnell voran und die Seiten fliegen nur so dahin beim Lesen.

Die Dynamik der Gruppe gefällt mir gut. Da ist in meinen Augen Potential für so einiges mehr! Ich bin bereits sehr, sehr gespannt wie es weitergeht.

Fazit: Ich muss gestehen dass ich bisher keinen der Teile kannte, diese hier ist also der erste für mich. Ich konnte aber keinen Nachteil darin finden, ich denke also nicht dass es notwendig ist die vorherigen Bände zu kennen. Ich werde mir die anderen Teile der Reihe aber definitiv ansehen da mich der Autor mit diesem hier überzeugen und für die Reihe begeistern konnte! Ebenso werde ich nach neuen Bänden der Reihe Ausschau halten!

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Morgen würde alles … anders sein

Rezensionen von Gaby 2707:

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Gruselige Steiermark

111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss von Robert Preis

Mit seinem etwas anderem Reiseführer gibt Robert Preis, ergänzt durch die tollen Fotos von Niki Schreinlechner, einen spannenden und interessanten Überblick über 111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben sollte.

Ich lese teils Bekanntes, teils unbekannte Geschichten und Legenden.

Egal ob ich mich in Graz, Altenmarkt, Eisenerz, Fischbach, Fürstenfeld, Gröbming, Kindberg, Leoben, Pöllau, Tragöß oder Wies befinde – immer hat der Autor eine unterhaltsame Geschichte für mich bereit. Hier und da läuft mir beim Lesen ein leichter Schauer über den Rücken. Einfach gruselig, wie viel Grausamkeit und Brutalität es in diesem wunderschönen Fleckchen Erde schon gegeben hat.

Eine Doppelseite der Steiermark und ihren Orten und eine Seite der Landeshauptstadt Graz, auf denen die Stellen markiert sind, die im Buch beschrieben werden, machen den Führer richtig rund. Dazu die Vorstellung von 4 Krimis, die alle in Graz gesettet sind und die Vorstellung 9 weiteren Führern quer durch Österreich.

Interessant finde ich auch die Erwähnung von verschiedenen Internetseiten und die vielen Literaturhinweise. Hier habe ich schon einige Bücher gesehen, die ich gerne noch lesen würde.

Der Autor und der Fotograf stellen sich ganz zum Schluss auch noch vor.

Ein interessantes Buch mit spannenden Geschichten, die mir die Steiermark noch näher bringen. Nicht nur für Steirer – für alle, die sich für dieses wunderschöne Fleckerl Erde interessieren und mehr darüber wissen wollen.

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Gruselige Steiermark

Rezensionen von kkarin:

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Janet Laurence Morde machen auch mit/trotz Lebensmittelunverträglichkeit Appetit

111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss von Robert Preis

Kurzmeinung:
Unterhaltsamer Wegbereiter der „kulinarischen Krimis“, der Gusto auf Vor- und Nachspeise (übrigen neun Bände) macht.

Zum Inhalt:
Den 9. Fall rund um die beruflich unausgelastete ehemalige Cateringunternehmerin, Meisterköchin und Kochkolumnistin Darina Lisle verfasste ihre Autorin Janet Laurence bereits 1995.

Aufgrund Darinas bisheriger Erfolge als Hobbydetektivin meldet sich ihre ehemalige Schulfreundin Jamima Ealham mit einem Spezialauftrag: Darina möge den Vater ihres 18monatigen Neffen Rory ausfindig machen, da dessen Mutter Sophie bei der Geburt gestorben ist und verhindert werden soll, dass er bei seinem despotischen Großvater und Multimillionär, Basil Ealham, aufwachsen muss.

Obwohl Darina anfänglich zögert, diesen Fall zu übernehmen, wird sie schnell in die Fänge der Familie Ealham gezogen. Zudem bietet ihr Basils Freundin Val Douglas, die sich auf die Herstellung von Lebensmitteln für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten spezialisiert hat und zukünftig zusätzlich Luxus-Baby-Nahrung herstellen möchte, einen spannenden Job an, in welchem Darina ihre kulinarische Passion einbringen könnte.
Doch plötzlich brennt Vals Firma ab. In den Ruinen wird eine Leiche gefunden und Darinas Gatte, vor kurzem zum Detective Chief Inspector befördert, ist mit den Ermittlungen betraut.
Das Ehepaar Darina Lisle und DCI William Pigram sind sowohl beruflich als auch privat auf das Äußerste gefordert, um Licht in dieses Dunkel zu bringen.

Meine Meinung:
Obwohl ich Darina Lisle erst im 9. Fall kennengelernt habe, vermochte es der flüssige Schreibstil von Janet Laurence, dass ich auch ohne Vorkenntnis der vorangegangenen acht Bände schnell in die aktuelle Geschichte fand. Insbesondere die gut skizzierte Hauptprotagonisten Danina Lisle macht es einem einfach, ihr in die Untiefen der Familie Ealham folgen zu wollen.

Ausgehend vom Cover und des Titels dachte ich, es mit einer Neuerscheinung und einem „kulinarischen Krimi“ zu tun zu haben, weshalb ich mir eigentlich noch mehr Kulinarik und eventuell sogar Rezepte erwartet hatte. Zudem verstörte mich ein wenig das vorherrschende Rollenverständnis der Frau.

Als ich jedoch feststellte, dass Janet Laurence dieses Buch bereits 1995 geschrieben und es die dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH neu 2018 als eBook herausgebracht hat, war ich vom Werk umso mehr angetan.
Für mich ist MORD MACHT APPETIT ein Wegbereiter der heute so aktuellen „Kulinarik-Krimis“ (wo AutorInnen sogar eigene Kochbücher im Namen ihrer Protagonisten veröffentlichen) und gleichzeitig unterstreicht es, wie fortschrittlich und vorausschauend die Autorin bereits 1995 war, das heute in der Nahrungsmittelindustrie kaum mehr wegzudenkende Thema Lebensmittelunverträglichkeit in den 9. Fall einzuweben.

Den Fall selbst habe ich als spannend empfunden, weil viele charakterlich unterschiedliche Personen mit stark divergierenden Motiven angeboten wurden, ich meine Täter-/Vaterhypothese immer wieder korrigieren musste und schlussendlich beim Showdown eine unerwartete Wendung präsentiert bekam, die durchaus nachvollziehbar erscheint.
Dass neben all den Ermittlungen auch das Privatleben von Darina und William behandelt wurde samt all den Auswirkungen einer Beförderungen, Übersiedlung, beruflichen Neuorientierung, unterschiedlich getimeten Kinderwunsches, etc. auf eine Ehe, rundeten den positiven Gesamteindruck ab.

Fazit:
Ein Wegbereiter der heute häufig anzutreffenden „kulinarischen Krimis“, der Gusto auf die übrigen neun Bände macht. Bin schon gespannt, ob Janet Laurence in den anderen Fällen auch so einen Riecher für Zukunftstrends hatte!

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Rezensionen von Gaby 2707:

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Mörderisches Paderborn

Padermorde von Maren Graf; Gisa Klönne; Wolfram Tewes; Rita Maria Fust; Joachim H. Peters; Christian Jaschinski; Thomas Breuer; Andrea Gehlen; Thomas Schrage; Christiane Höhmann; Horst Eckert; Susanne Kliem; Mauritz von Neuhaus

Die Herausgeberin Maren Graf stellt in ihrem Buch „Padermorde“ 13 weihnachtliche Kurzkrimis vor. Am Ende des Buches werden die Tatorte noch einmal näher beleuchtet und auch die einzelnen Autoren, z. B. Andrea Gehlen, Christiane Höhmann, Susanne Kliem, Gisa Klönne, Horst Eckert usw. werden detailliert vorgestellt.

Egal ob Max-Moritz endgültig genug hat von seiner dominanten Mutter und seiner herrschsüchtigen Ehefrau, ob Onkel Thorsten die falschen Tabletten untergeschoben wurden, ob Ehemann und Ehefrau das gleiche Ziel haben, ob das Gedächtnis eines Mannes plötzlich doch wieder kommt, ob Privatermittler Hieronymus C. Doyle von einem geheimnisvollen Fall erzählt, ob es um todbringende Medikamente geht – alles spielt sich in der Adventszeit oder an Weihnachten in Paderborn ab.

Aber nicht nur Taten aus der Jetztzeit bekomme ich vorgesetzt. Ich darf mörderisch auch ins 18. Jahrhundert reisen.

Spannende Geschichten rund um das Weihnachtsfest und die kalte Jahreszeit, die mich gut unterhalten haben. Und interessante Schauplätze in einer Stadt, die ich bisher noch nicht kenne. Sehenswert.

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Mörderisches Paderborn

Rezensionen von Streiflicht:

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Berührend

Ein Geschenk der Götter von Simone Dorra; Ingrid Zellner

Dieses Buch ist der dritte Teil der Kashmir-Saga, die insgesamt sieben Bände hat. Ich kannte die Vorgänger nicht und konnte das Buch auch so sehr gut lesen. Sicherlich wäre es aber deutlich schöner gewesen, wenn man die beiden ersten Bände zuerst gelesen hätte und so auch noch genauer hätte mitverfolgen können, wie die Freundschaft zwischen den beiden Männern immer weiter wächst.

Ich denke, ich werde es auf jeden Fall noch nachholen, die beiden Bücher noch zu lesen.
Besonders gut gefallen hat mir die Schreibweise der beiden Autorinnen, die ganz offensichtlich herrlich harmonieren und zusammenarbeiten. Von beiden hatte ich vorher schon Bücher gelesen, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hatten. Daher kam ich auch überhaupt erst dazu, dieses Buch lesen zu wollen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Man erfährt viel über das Land, die Landschaft, die Menschen und Sitten – eine Reise in eine für uns oft so fremde und unbekannte Welt, die mir sehr gut gefallen hat.
Mich hat die Geschichte, die hier erzählt wird, sehr gut gefallen. Gleichzeitig war ich hingerissen von den Schilderungen des Lebens in Indien – seit ich eher zufällig eine Reise in den Süden dieses Landes gemacht habe, bin ich ganz verzaubert. Noch nie habe ich so viele herzliche und freundliche Menschen gesehen – gerade unter denen, die sehr arm waren. Ein faszinierendes Land, gleichzeitig aber so zerrissen und gespalten. Auch das kommt hier sehr gut rüber, finde ich.
Eine wahrhaft gelungene Reihe, die ich sicherlich gerne weiterverfolgen werde! Danke, dass ich Raja, Vikram, Sameera und die vielen anderen kennen lernen durfte! Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen!

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Berührend