Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Lebendig erzählter historischer Roman
Die Erleuchtung der Welt von Johanna von Wild
Biggi Rist, Autorin von Kriminalromanen, hat uns unter dem Pseudonym Johanna von Wild einen wunderbar erzählten historischen Roman geschenkt. In Kurzfassung beschreibt der Klappentext den Inhalt so: „Heidelberg, 1427. Da Helenas Vater seine Schulden nicht bezahlen kann, verkauft er seine Tochter an einen Winzer als Magd.
Dem Mädchen widerfährt Schreckliches auf dem Weingut und es flieht. Das Schicksal lässt Helena zur engsten Vertrauten von Prinzessin Mechthild von der Pfalz werden, und sie folgt ihr nach Stuttgart und Urach. Doch ihre Vergangenheit holt Helena ein, sie trifft eine falsche Entscheidung und die Freundschaft zu Mechthild wird auf eine harte Probe gestellt …“
Der Roman ist mit routinierter Feder geschrieben. Er fesselt den Leser von Anfang bis Ende. In lebendig gestalteten Szenen erleben wir hautnah die Zeit Anfang 15. Jahrhundert rund um die historische Figur Mechthild von der Pfalz, eine gebildete, fortschrittliche Frau, und die fiktive Figur Helena, Tochter armer Tagelöhner. Der Spannungsbogen spannt sich ohne Unterbrechung über das gesamte Buch. Atmosphärisch dicht und intensiv werden grausamste Geschehnisse detailreich und voller überraschender Wendungen erzählt. Die gut recherchierten historischen Hintergründe, z. B. die Machtkämpfe zwischen dem Geschlecht der Wittelsbacher und der Habsburger, die dominante Stellung der Kirche, die gewaltige Diskrepanz zwischen Arm und Reich, geben dem Roman bei aller Freiheit fantasievoller Gestaltung die nötige solide Substanz, um den aufgeschlagenen historischen Bilderbogen glaubwürdig zu machen.
Rundum lesenswert.
Rezensionen von heinoko:
Dem Körper bewusst und mit Freude Gutes tun
My Little Green Kitchen von Sylwia Gervais
Das Buch ist als Herzensprojekt aus dem Bedürfnis der Autorin heraus entstanden, ihren gesundheitlichen Problemen durch pflanzliche Ernährung zu begegnen. Und genau diese persönliche Leidenschaft spürt man dem Buch auf jeder Seite an. Es ist wunderschön gestaltet, mit Lesebändchen versehen und auf festerem Papier gedruckt, das den regelmäßigen Gebrauch in der Küche nicht sofort übel nimmt.
Unglaublich schöne Fotos bringen uns Natur und Kochergebnisse so nahe, dass wir gar nicht anders können, als uns von der Autorin mitnehmen zu lassen auf eine Reise durch das Jahr mit vielen „grünen Tipps“ und den damit verbundenen oftmals überraschenden Lieblingsrezepten. So wechseln sich zum Beispiel im Frühjahr interessante Rezepte wie Löwenzahn-Gelee ab mit Anregungen zum Gemüseanbau. Im Sommer finden wir neben Karotten-Hummus Hinweise zum Wildkräuter-Sammeln. Und so geht es liebevoll und die Natur achtend weiter durch das Jahr.
Das Buch ist viel mehr als ein reines Kochbuch. Es ist eine Liebeserklärung an all das, was uns die Natur schenkt. Und es ist eine Anregung für uns, mit Freude zu ernten, zu kochen und mit allen Sinnen zu genießen.
Rezensionen von jiskett:
Liebesgeschichte voller innerer Konflikte und Gefühlschaos
My Little Green Kitchen von Sylwia Gervais
"Zane & Lennon" hat mir, wie schon die ersten beiden Bände, ziemlich gut gefallen. Ich fand die Protagonisten weitgehend sympathisch, die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich mochte, dass die Freundschaft der WG-Mitbewohner sowie ihre jeweiligen Beziehungen eine große Rolle gespielt haben.
Allerdings gab es auch ein paar Aspekte, die mich nicht hundertprozentig überzeugen konnten.
Das Buch erzählt, wie der Titel bereits verrät, die Liebesgeschichte von Zane und Lennon, die sich schon bei ihrer ersten Begegnung zueinander hingezogen fühlen. Das Problem dabei ist nur, dass Zane - der aus gutem Hause kommt, aber ein eher lockeres Leben führt und sich gerne mit verschiedenen Frauen vergnügt - sich nicht zu einem Mann hingezogen fühlen möchte, weshalb er die Chemie und alle Anzeichen, dass mehr zwischen ihnen sein könnte, am liebsten ignorieren würde. Dies gelingt ihm allerdings nicht und deshalb hat er den Eindruck, hin und her gerissen zu sein, was das Verhältnis zu Lennon nicht gerade leichter oder entspannter macht.
Die Autorin hat dieses Gefühlschaos meiner Meinung nach sehr gut und eindringlich dargestellt. Es war zwar nicht immer leicht zu lesen, was in Zane vor sich ging, doch es kam mir realistisch vor, dass ein junger Mann mit seiner Erziehung und vor allem mit einem Vater wie dem seinen Probleme damit haben könnte, an anderen Männern interessiert zu sein - auch wenn es schade ist, dass Homophobie nach wie vor so präsent ist, gerade, wenn sie verinnerlicht ist. Es wird offensichtlich, dass er leidet und nicht weiß, was er tun soll, vor allem, weil er viel Zeit mit Lennon verbringt und ihm nicht weh tun, jedoch auch keine Beziehung mit ihm beginnen möchte. Seine Äußerungen waren teilweise sehr verletzend und Lennon hat in meinen Augen beinahe übermenschliche Geduld bewiesen, aber wie bereits erwähnt war nachvollziehbar, wieso Zane so gehandelt hat.
Seine Entwicklung im Lauf der Handlung hat mir gefallen und ich fand gut, dass deutlich wurde, wie schwer der Prozess ist. Dennoch gab es Momente, in denen ich Schwierigkeiten damit hatte mit ihm zu fühlen, vor allem, wenn deutlich wurde, was in Lennon vor sich geht. In diesem Zusammenhang fand ich es auch ein bisschen schade, dass es einige Zeitsprünge gab; es war gut, dass weniger wichtige Ereignisse zusammengefasst wurden und die Handlung voranging, doch zugleich hatte ich so das Gefühl, etwas zu verpassen. Zudem kam mir die Entwicklung der tiefer gehenden Beziehung der beiden ein wenig zu kurz, da oftmals die körperliche Verbindung im Vordergrund zu stehen schien. Dennoch merkt der Leser, wie sich die beiden langsam, aber sicher näher kommen, dass sie sich verstehen und dass sie beginnen, einander zu vertrauen, was ich sehr schön fand.
Das Ende war mir persönlich etwas zu offen und es sind noch ein paar Fragen ungeklärt, aber da es im nächsten Band um Zanes Cousine gehen wird, habe ich die Hoffnung, dass man in "Madison & Sam" mehr erfahren wird. "Zane & Lennon" an sich bekommt von mir 3,5 Sterne. Die Geschichte hat mich trotz der genannten Kritikpunkte gut unterhalten, sie war oftmals emotional und ich mochte die Charaktere sowohl alleine als auch zusammen sehr gerne.
Rezensionen von Petra Sch.:
Einfühlsamer Wohlfühl-Roman mit viel Tiefe
Die Katze im Lavendelfeld von Hermien Stellmacher
Kurz zum Inhalt:
Alice ist eine Foodbloggerin, die die Chance bekommt, mit ihren "Genussberichten" in eine große Zeitung zu kommen.
Sie ist vor einigen Jahren in eine kleine Ortschaft in der malerischen Provence gezogen und hat dort einige gute Freunde gefunden, unter anderem die 78jährige Janine und den Restaurantbesitzer Georges.
Zu ihrem Glück fehlt ihr nur ein kleines Häuschen mit Garten, doch so eines zu finden ist schwieriger als erwartet.
Als Janine eines Tages eine kleine Katze in einem Lavendelfeld findet, nimmt Alice die Findelkatze bei sich auf. Ihre beiden ausgewachsenen Katzen sind davon jedoch nicht begeistert und reißen aus. Alice findet sie im verwilderten Garten eines ehemaligen Hotels. Dieses Haus wäre perfekt für sie, es ist Liebe auf den ersten Blick.
Dann wird Alice plötzlich die Wohnung gekündigt, Janine zeigt Anzeichen von Demenz und dann sind da auch noch zwei Männer, wovon sie einen loslassen muss, um mit dem anderen ihr Glück zu finden...
Meine Meinung:
Hermien Stellmacher hat mit "Die Katze im Lavendelfeld" einen Wohlfühl-Roman geschaffen, der nicht nur für Katzenliebhaber geeignet ist. Durch das Setting in der wunderschönen Provence und den detailreichen Beschreibungen der Landschaft bekommt man richtiges Urlaubs-Feeling, aber der Roman hat auch viele Emotionen und Tiefgang.
Man kann sich wunderbar in die Provence träumen und fühlt mit Alice mit - sowohl wenn sie leidet, als auch wenn sie sich freut. Die Charaktere sind allesamt authentisch und facettenreich dargestellt.
Alice' Suche nach einem passenden Haus für sich und ihren Mann Léon erweist sich ja als nicht ganz so einfach, und der Makler ist einfach göttlich *lach*
Es ist schön zu lesen, wie sich Alice und Georges um Janine bzgl. ihrer beginnenden Demenz sorgen und ihr helfen wollen. Es ist ja auch für Janine nicht leicht, sich plötzlich an gewisse Dinge nicht mehr erinnern zu können.
Und als dann die Probleme auftauchen, dass Georges' Miete für das Restaurant erhöht und Alices Wohnung gekündigt wird, fand ich es einfach wunderschön zu lesen, wie alle zusammenhalten und -helfen und alles dafür tun, um eine Chance zu haben, das ehemalige Hotel zu bekommen! :) Dieses Haus mit dem parkähnlichen Garten wäre auch genau nach meinem Geschmack, ein richtiges Traumhaus!
Das Cover passt einfach perfekt - ein typisches Haus in der Provence, im Hintergrund ein Lavendelfeld. Fröhlich, Sonne pur - nur eine (echte) Katze vorm Haus wäre noch toll gewesen.
Fazit:
Emotionaler Wohlfühl-Roman in der wunderschönen Provence über eine starke Frau, die erst loslassen muss, bevor sie ihr Glück finden kann. Nicht nur für Katzenliebhaber!
Rezensionen von zenzi:
spannende Leidenschaft
Das Geheimnis von Orcas Island von Nora Roberts
E
in Patschen am Auto von Charity und schon ist ein Helfer zur Seite, der noch dazu Arbeit sucht, die Charity für ihr Gasthaus dringend benötigt. Eine winn - winn - situation. Dass aber Ronald ein verdeckter Ermittler des FBI ist, erfährt Charity erst am Schluss des Romanes. So gestaltet sich die keimende Leidenschaft und immer inniger werdende Liebesbeziehung der beiden sehr schwierig - denn ist Charity wirklich eine Verbrecherin und handelt mit Falschgeld?
Was gibt es Schöneres als im Sommer auf der sonnigen Terrasse diesen Liebesroman zuverschlingen und dabei sogar die herumschwirrenden Gelsen ignorieren zu können!
Rezensionen von zenzi:
Vermisste auf der letzten Fahrt
Das Geheimnis von Orcas Island von Nora Roberts
Die Samba Bahn war eine Regionalzugstrecke in Wuppertal. Sie wurde 1988 eingestellt nach fast 100 jährigem Betrieb.
Ein netter Regionalkrimi um die vermisste Schwester Anne, die sehr gerne mit der Samba Bahn gefahren ist und auch auf der letzten Fahrt dabei war.
Dass Linda so viele Nachforschungen anstellt, um die Schwester Anne zu finden, ist schon klar, dass aber der Kommissar alle gefundenen Schriftstücke der Vermissten aus der Hand gibt, bevor er sie selbst gelesen und bewertet hat, ist schon eigenartig.
Solche ein Verliebtheit in Linda macht schon blind! Auch, dass der tolle Psychologe Reinhardt so viel mehr weiß und nichts zur Erfassung des gefährlichen Täters beitragen wollte, hat mich nicht sehr befriedigt.
Außerdem wäre eine Karte der Samba-Bahnstrecke günstig gewesen für das Verständnis der Abläufe der Tatzeit, aber auch der vielen aufregenden Ereignisse rund um die nun aufgelassenen Bahntrasse.
Trotzdem habe ich diesen originellen Roman gerne gelesen und mich gut unterhalten.
Rezensionen von KimVi:
Spannender Thriller
Aschegrab von W. J. Krefting
Rachel Buchanan wird ins australische Dorf Hopetoun geschickt, um dort im Fall eines beim Spielen verschwundenen Mädchens zu ermitteln. Der Freund des Mädchens schweigt beharrlich. Was hat er gesehen? Schon bald stellt Rachel fest, dass im Jahr 1996 schon einmal ein Mädchen in Hopetoun verschwand und dass ihr Bruder danach ebenfalls verstummte.
Die Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind nicht zu übersehen. Deshalb beginnt Rachel in der Vergangenheit zu graben. Dabei stößt sie nicht nur auf alte Geheimnisse, sondern gerät selbst in große Gefahr....
Nach "Aschekinder" und "Aschemädchen" ist "Aschegrab" der dritte Band um die englische Austausch-Polizistin Rachel Buchanan. Man kann den aktuellen Ermittlungen aber auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Hauptprotagonistin interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Dabei gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn der Autor schafft es vom ersten Moment an, das Interesse am Fall zu wecken. Handlungsorte und Protagonisten werden dabei so lebendig beschrieben, dass man sie sofort vor Augen hat und deshalb ganz ins Geschehen eintauchen kann. Die Spannung wird früh aufgebaut und kann durchgehend gehalten werden. Es kommt im Verlauf der Handlung zu einigen Wendungen, die dafür sorgen, dass man dem Ganzen gebannt folgt.
Krimis und Thriller sind ja meine absoluten Favoriten. Dieser Thriller war für mich allerdings die erste Begegnung mit Rachel Buchanan. Dennoch hatte ich keine Schwierigkeiten den Einstieg in die Handlung zu finden, obwohl ich vorher keinen Band der Reihe gelesen hatte. Schreibstil, Plot und Spannungsaufbau haben mir sehr gut gefallen, sodass ich mich ganz auf die Handlung einlassen konnte. Allerdings muss ich gestehen, dass die überraschenden Wendungen für mich nicht ganz so überraschend waren. Ich lese ja hauptsächlich Bücher aus dem Spannungsbereich und deshalb habe ich bereits früh geahnt, wer hinter dem Ganzen stecken könnte. Dennoch habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten und vergebe vier von fünf möglichen Sternchen.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Tolles College-Liebe-Buch mit einem Schuss erotik und interessanten Charakteren
Aschegrab von W. J. Krefting
„Suddenly forbidden“ von Ella Fields ist der Auftakt einer Trilogie– das nächste Buch ist auf Englisch bereits erschienen. „Suddenly forbidden“ erscheint als gebundenes Buch im Juli 2019, als E-Book ist es bereits erschienen.
Worum geht es?
Daisy hat das Versprechen ihrer Jugendliebe gegenüber gehalten: zwei Jahre nach Trennung durch Umzug ist sie, wie vereinbart, am College und hofft, dort auf Quinn zu treffen.
Die beiden haben sich zwei Jahre lang nicht gesehen, auch der Telefonkontakt wurde, durch Intervention der Eltern, abgebrochen. Und plötzlich steht Quinn tatsächlich vor ihr – alles wäre perfekt, wäre Quinn nicht mit Daisys ehemals bester Freundin zusammen, die anscheinend nur darauf gewartet hat, sich Quinn zu schnappen.
Meine Meinung
Ein großartiger „Erste-Liebe-Roman“. Daisy hofft darauf, dass jetzt am College alles endlich wieder gut wird, denn sie hat zwei Jahre lang auf Quinn gewartet und alle Hoffnungen darauf gesetzt, ihn wieder zu treffen. Gleichzeitig war ihre Hoffnung ihre größte Angst: denn wie hat sich Quinn in den letzten beiden Jahren verändert? Der Schlag trifft Daisy noch viel härter als erwartet, denn sie hätte sich nicht gedacht, dass ihr ihre ehemals beste Freundin, gerade nach den einfühlsamen Telefongesprächen damals, derart das Messer in den Rücken rammt. Denn sie hatte ja mitbekommen, was die beiden füreinander empfinden. Aus besten Freundinnen sind also beste Feindinnen geworden.
Sehr gerne mag ich auch Daisys Mitbewohnerin, die so anders ist als Daisy selbst und damit die Handlung total bereichert. Vor allem besticht das Buch durch die gut und klar gezeichneten Charaktere, in die ich mich sofort hineinversetzen konnte, und die trotzdem eigene Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen sind, ohne zu stereotyp zu wirken.
Der Schreibstil ist extrem fesselnd – ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und muss mich jetzt zusammennehmen, um nichts Handlungsrelevantes vorwegzunehmen und keine Details zu verraten.
Fazit: Tolles College-Liebe-Buch mit einem Schuss Erotik und interessanten Charakteren.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Gefangen in einem Netz von Intrigen
Der Tod gibt Autogramme von Dagmar Hager
Die Radiomoderatorin Dagmar Hager hat ihren ersten Krimi geschrieben.
Worum geht’s?
Die (Klatsch)Reporterin Lilly bewegt sich seit Jahren im Dunstkreis der Reichen und Schönen. Auch die Welt des Showbusiness ist ihr gut bekannt. Dass hier nicht immer alles Gold ist was glänzt, muss sie am eigenen Leib erfahren.
Trotz aller Vorsicht beginnt sie eine Affäre mit dem aufstrebenden Filmstar Georg Speltz. Sie gerät ins Scheinwerferlicht und eine Welt der Intrigen. Bald ist nicht mehr klar, wer Freund oder Feind ist. Auch Georgs Agentin Constanze spielt eine undurchsichtige Rolle.
Als sie Speltz zu einem Dreh nachreist, ertappt sie ihn mit einer Prostituierten, die wenig später tot in seinem Hotelzimmer liegt. Die Frau wird nicht die einzige Leiche auf Georgs Weg an die Spitze bleiben.
Meine Meinung:
Dagmar Hager ist ein durchaus fesselndes Krimi-Debüt gelungen. Zwischen offensichtlichen Fakten bleibt genügen Raum für Spekulationen aller Art.
Georg Speltz ist ein ziemlicher Ungustl, der auf seinem Weg nach oben, buchstäblich über Leichen geht.
Lilly ist zu Beginn eine unbedarfte Reporterin, die sich nach und nach in dem geschickt ausgeworfenen Netz von Intrigen verfängt. Nur, wer ist der Urheber? Und was hat Georgs Vergangenheit, die er vor Lilly zu verbergen versucht, damit zu tun?
Fazit:
Ein gut gelungenes Krimi-Debüt, dass es zu lesen lohnt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mich gut unterhalten
Juister Mohn von Anna Johannsen; Elke Bergsma
KHK David Büttner will mit seiner Frau auf Urlaub fahren und sitzt auf bereits gepackten Koffern, als ihn der Anruf seiner Dienststelle ereilt. Urlaub hin oder her, der Dienst ruft: Ein unklarer Todesfall, nein eigentlich zwei, weil auf der Insel Juist hat man ein Pärchen tot aufgefunden. Ein Unglück mit zu viel Rauschgift, Selbstmord oder doch Mord?
Das ist hier die Frage, der Büttner diesmal ohne seinen Kollegen Hasenkrug nachgehen muss.
Nicht nur, dass Büttner mit einer ihm fremde Kollegin, kommt erschwerend hinzu, dass die tote junge Frau, die Nichte des Staatsanwaltes ist und der diskretes Vorgehen einfordert.
Da es in ihrem Einzugsgebiet Kiel einen ähnlichen Doppelmord gegeben hat, wird Büttner die KHK Lena Lorenzen zugeteilt. Gemeinsam ermitteln sie nun auf der Insel Juist.
Mit einer schnellen Auflösung ist leider nicht zu rechnen, da die Inselbewohner ein schweigsamer Menschenschlag ist. Und selbst, wenn es gelänge, den Tod des Pärchens rasch aufzuklären, Büttner und Lorenzen sitzen auf Grund eines Orkanes auf Juist fest.
Meine Meinung:
Ich kenne Elke Bergsmas Ermittler-Duo Büttner und Hasenkrug. Diese beiden sind, wie ein Ehepaar, ein eingespieltes Team. Und so wundert es nicht, dass David Büttner, ein eher phlegmatischer, an gutem Essen interessierter Ermittler, mit der jungen, quirligen Kommissarin aus Kiel so seine liebe Not hat.
Lena Lorenzen hingegen geht der bedächtige, manchmal verschrobene Büttner ziemlich auf die Nerven. Doch es nützt nichts, sie müssen hier zusammenarbeiten.
Der Fall erweist sich als kniffelig. Nichts ist, wie es scheint. Nach einigen Fährten, die allesamt in Sackgassen münden, fällt eine Bemerkung, die die beiden Ermittler doch noch zur Enttarnung des Täters führen. Der ist gut versteckt, doch seine Präsenz, hat mich recht bald auf seine Spur gebracht.
Ein bisschen ist mir Büttners üblicher Partner Hasenkrug abgegangen, der sonst immer weiß, was Büttner will oder braucht. Doch dank moderner Kommunikationsmittel recherchiert Hasenkrug im heimatlichen Emden und versorgt die beiden Kommissare mit relevanten Informationen.
Bin neugierig, ob es eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit geben wird. Die beiden doch unterschiedlichen Charaktere, Büttner und Lorenzen, haben sich letzten Endes doch zusammengerauft und diesen komplexen Fall gelöst.
Fazit:
Ein gelungener Krimi, dem ich gerne 4 Sterne gebe.








