Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Erstleserbuch mit vielen Bildern
Emil Einstein (Erstlesebuch, Bd. 2) von Suza Kolb
Emil Einstein ist ein toller Erfinder, wir sehen ihn auf dem Cover bei einem Versuch mit Wasser und einer offenen Flamme.
Seine wohl spektakulärste Erfindung ist die TÜM – die Tier-Übersetzer-Maschine – mit deren Hilfe er mit seinen tierischen Freunden Kauzi, dem Waldkauz, Bertha, der Haselmaus und Leonardo, dem Kater der Nachbarin, sprechen kann.
Nachdem Max seine Tiere versorgt hat, saust er in seinem Erfindermobil zur Schule. Seine Freundin Mira hat einen neuen Fußball, den ihr die Zwillingen Max und Moritz abnehmen. Diese Nervbrüder verlangen von Max, dass er „Wasser den Berg hinauffließen lässt“, erst dann wollen sie den Ball wieder zurückgeben.
Nachdem Max sich in einige Bücher vertieft hat, stößt er auf ein Experiment von Archimedes, der mittels einer Schnecke das Wasser nach oben befördert. So ein Teil gibt es an den meisten Wasserspielplätzen. Nach einem Versuch mit Papier, findet Emil die richtige Lösung und so bekommt Mira ihren Ball zurück.
Dass die Rückgabe des Balles von dem Erfindungsgeist eines Freundes abhängt, finde ich etwas eigenartig. Für mich hätten diese Brüder eine Strafe verdient, aber hier ist die einzige Konsequenz, dass sie am Ende nicht auch noch mit Fußball spielen dürfen.
Die Illustrationen gefallen mir sehr gut, die kleinen Rätsel finde ich etwas einfallslos. Aufgrund der großen Schrift und der vielen bunten Bilder lässt sich das Buch sicher sehr gut lesen.
Rezensionen von Daggy:
Liebevoll geschrieben und gestaltet
Vier Viertel und ein Haufen Chaos 1: Ein Zuhause für Loki von Constanze von Kitzing; Cally Stronk
Auf dem Cover sind die vier Kinder, die Freundinnen Alva und Joy und Cousins Enes und Tarik zu sehen. In dem Karton sitzt ein kleiner Hund, den die Kinder Loki taufen.
Alva wünscht sich sehnlichst einen Hund, doch ihr Vater hat eine Allergie und deshalb kann kein Hund ins Haus kommen. Eine alte Damen rät Alva, dass ein Wunsch, den man sich ganz feste wünscht, in Erfüllung geht.
Deshalb wundert sich Alva nicht, als sie einen kleinen Hund im Park findet, den der Besitzer nicht mehr haben möchte. Sie nimmt ihn mit Hilfe ihrer Freunde mit nach Hause und schmuggelt ihn in ihr Zimmer. Doch so ein kleiner Hund mag nicht gerne allein sein und außerdem muss er noch ganz oft Gassi gehen. Da passiert so einiges Unerwartetes. Obwohl ihr kleiner Bruder immer wieder „Wau-Wau“ ruft, schaffen es die Freunde Loki einige Zeit geheim zu halten.
Eine nette Truppe sind diese Vier und sie unterstützen sich sehr gut, machen sogar einen Plan, wie und wann sie sich um den Hund kümmern können. Am Ende finden alle Familien, unterstützt durch die Leitung und die Bewohner des Altenheimes, eine praktikable Lösung.
Viele Kinder wünschen sich ein Tier und ganz besonders einen Hund, sie werden ihre Freude an dieser Geschichte haben. Ich habe ein wenig Sorge, dass sie dann auch erwarten, dass ihre Wünsche auch wahr werden und dann mit der Enttäuschung leben müssen.
Ein sehr lebendig erzähltes Buch, in Großbuchstaben gedruckt und mit vielen schönen bunten Bilder und einigen kleinen Comics ergänzt. Es lässt sich sehr gut lesen und aufgrund der Spannung muss man einfach schnell weiterlesen. Ich bin sehr gespannt, auf den nächsten Teil und wie es im Viertel, dessen Plan auch im Buch abgebildet ist, weitergeht.
Rezensionen von Daggy:
Ferien beim Opa in Griechenland
Urlaub bei Opa von Ella Kaspar
Die Illustrationen auf dem Cover und in dem Buch sind auf eine besondere Art entstanden, die hinten im Buch genau beschrieben wird und sie geben dem Buch eine ganz besondere künstlerische Note, die mir sehr gut gefällt.
Die Geschwister Helena, die der griechische Opa Eléni nennt, und Nikos fahren jedes Jahr mit den Eltern nach Griechenland in ein kleines Fischerdorf zu ihrem Opa Pappoús.
Doch in diesem Jahr sollen die Kinder allein beim Opa bleiben während die Eltern auf eine Hochzeit eingeladen sind. So ganz geheuer ist den Kindern das zunächst nicht, aber dann freuen sie auf das gemütliche Spiegelzimmer und die Bootsfahrten aufs Meer. Doch der Opa ist zunächst übervorsichtig und die Kinder sollen im Meer Schwimmwesten tragen, damit ihnen nichts passiert. Da aber beide Kinder gut schwimmen können, dürfen sie nach einer Prüfung durch den Opa doch ins Meer. Besonderen Spaß macht es ihnen, das alte Boot neu zu streichen und da macht es Opa gar nicht saus, dass auch die Kinder eine Menge Farbe abbekommen. Am Abend liest Opa den Kindern aus einem alten Buch die Geschichten der griechischen Götter vor, das stelle ich mir sehr gemütlich vor.
Die Ferien, die zunächst wegen Opas Vorsicht etwa langweilig beginnen, entwickeln sich dann doch noch abenteuerlich und am Ende feiert das ganze Dorf gemeinsam ein großes Fest. Es gibt immer wieder griechische Begriffe, die hinten in einem kleinen Wörterbuch übersetzt werden. Das Leben in dem kleinen griechischen Dorf, in dem noch jeder jeden zu kennen scheint und in dem es noch sehr ruhig und gemütlich zugeht, wird sehr lebendig aus Sicht von Eléni beschrieben. Auch die Gefühle der Kinder, die manchmal, trotz Opas Aktionen, Sehnsucht nach den Eltern verspüren, werden sehr gut geschildert. Ein Ferienbuch, besonders für Griechenlandreisende.
Rezensionen von Daggy:
Teilen muss man lernen
Mäuschens Äpfel von Frances Stickley
Das Mäusen mit seinem vier Äpfeln sehen wir schon auf dem Cover. Das Buch zeigt uns zunächst einen Lageplan und dann erfahren wir wie Mäuschen die Äpfel gefunden hat. Sie ist so glücklich über dieses feine Essen. Doch da taucht der Bär auf und der will nicht verhandeln, der beansprucht alle Äpfel für sich.
Als er dann die zaghaften Einwände der Maus mit der Drohung auch sie zu verspeisen abtut, überlegt sich die Maus einen hervorragenden Plan, wie sie doch noch an die Äpfel kommen könnte. Zunächst verunsichert sie den Bären mit der Behauptung, es gäbe fünf Äpfel.
Solche Geschichten sind einfach wundervoll und es macht so viel Spaß, wenn die kleine Maus dem großen starken Bären einen Bären aufbindet. Die Illustrationen sind gelungen und zeigen uns genau, was geschieht. Der gereimte Text lässt sich sehr gut vorlesen und man spürt dabei ein kleines Augenzwinkern.
Rezensionen von Daggy:
Witziger Rollentausch
Die besten Eltern der Welt von Andrea Tuschka
Schon auf dem Cover sehen wir die beiden Kinder, die sich Erwachsenensachen angezogen haben. Beim Aufschlagen des Buches sehen wir massenweise Süßigkeiten. Dann erfahren wir von dem Jungen, dass er heute richtig alt ist, nicht 6 sondern 60 oder 30 Jahre alt. Wenn man so alt ist, ist man ein Bestimmer und so werden er und seine Freundin Lou zu Eltern vieler Kinder, allerdings müssen sie sich zunächst mit Mama, Papa und dem kleinen Bruder Jonas begnügen.
Denen wird verkündet „Ihr seid heute unsere Kinder!“ Und wenn man Bestimmer ist, muss man Regeln erstellen, die erste Regel lautet „Heute müsst ihr den ganzen Tag Fernsehen!“ Dann überlegt der Junge, der uns die Geschichte erzählt, dass es das Einfachste wäre, wenn man den Kindern statt Namen Nummern gibt, so wird Mama zu Nummer 2. Sie wäre lieber eine 3, doch Lou erklärt ihr, dass man Namen nicht aussuchen kann. Dann sollen auch noch alle im Schlafanzug herumlaufen, Einwände werden mit Phrasen beantwortet, die die Kinder sicher von ihren Eltern übernommen haben.
Hier wird die Welt auf den Kopf gestellt und nur die erschöpften „Kinder“, die die Süßigkeiten nicht mehr essen wollen und die auf der Couch einschlafen, obwohl sie die ganze Nacht hätten, wach sein sollen, zeigen uns wie es mit den besten Eltern der Welt läuft. Welches Kind träumt nicht von so einem Tag, Fernsehen, Süßes essen, nicht helfen müssen und wach bleiben dürfen. Hier wird dieser Wunsch grausige Wirklichkeit.
Neben dem etwas längerem Text sind die wunderschönen bunten Bilder eine Wonne, die spitzbübische Freude der kleine Eltern und die ablehnenden Gefühle der großen Kinder, herrlich abgebildet.
Rezensionen von Anonym:
Wenig Entspannung
Ferien am Meer von Diverse Autoren
Das Buch hält leider nicht, was das Cover verspricht.
Es ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten, in denen es bei einigen am Rande um Urlaub oder das Meer geht. Hauptbestandteil der allermeisten Geschichten ist ein verworrener Handlungsstrang mit deprimierenden Themen.
In der Hoffnung, dass die nächste Geschichte eine entspannende sein würde, habe ich das Buch zu Ende gelesen.
Eine nette Geschichte für den Strand habe ich leider nicht gefunden.
Rezensionen von Immenhof:
Fesselnd
Sturmland von Miriam Georg
„Sturmland“ ist der erste Band eines Zweiteilers und hat mich als Leserin historischer Romane schnell überzeugt. Besonders gelungen finde ich, wie anschaulich die Vergangenheit dargestellt wird. Die Herausforderungen der damaligen Zeit werden realistisch geschildert, sodass man sich gut in die Lebenswelt der Figuren hineinversetzen kann.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht zweier Personen erzählt. Dadurch erhält man unterschiedliche Perspektiven auf die Ereignisse und kann die Entwicklungen gut nachvollziehen. Gleichzeitig bleibt die Handlung spannend, da immer wieder auf Geschehnisse aus der Vergangenheit hingewiesen wird. Diese werden nach und nach aufgelöst, sodass man als Leserin ständig neue Puzzleteile erhält und unbedingt weiterlesen möchte.
Besonders interessant fand ich die medizinischen Schilderungen. Sie wirken authentisch recherchiert und fügen sich stimmig in die Handlung ein. Gerade diese Details tragen dazu bei, dass die dargestellte Zeit lebendig wird und die Geschichte an Glaubwürdigkeit gewinnt.
Insgesamt ist „Sturmland“ ein spannender historischer Roman mit authentischen Figuren, einer atmosphärischen Darstellung der Vergangenheit und einer Handlung, die viele Fragen aufwirft und erst nach und nach ihre Geheimnisse preisgibt. Der erste Band macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.
Rezensionen von ekiam:
Vorhersehbar? Ja. Wunderschön erzählt? Absolut!
Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti
Picking Daisies on Sundays erfindet das Romance-Genre sicherlich nicht neu. Viele Entwicklungen lassen sich früh erahnen und auch die Tropes dürften Fans des Genres bekannt vorkommen. Aber manchmal ist genau das völlig in Ordnung, wenn die Geschichte mit so viel Herz erzählt wird wie hier.
Die Liebesgeschichte zwischen Dani und Levi hat mich von Anfang bis Ende mitfiebern lassen.
Beide verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die ihre Wiederannäherung ebenso emotional wie glaubwürdig macht. Natürlich gab es auch einige Momente, in denen ich die beiden am liebsten gemeinsam an einen Tisch gesetzt und gezwungen hätte, dass sie endlich offen miteinander reden. Gleichzeitig gehören genau diese Unsicherheiten zu ihren Figuren und machen ihre Entwicklung umso schöner.
Besonders gefallen hat mir, dass Liana Cincotti den Fokus nicht ausschließlich auf die Romance legt. Ganz selbstverständlich fließen auch ernstere Themen in die Geschichte ein. Trauer, Selbstzweifel und die Angst, den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen, werden einfühlsam behandelt und verleihen den Figuren zusätzliche Tiefe.
Vor allem Dani macht im Laufe des Buches eine schöne Entwicklung durch. Sie stellt die Bedürfnisse anderer oft über ihre eigenen, kämpft mit Unsicherheiten bezüglich ihres Körpers und zweifelt immer wieder an ihrem Talent. Umso schöner ist es mitzuerleben, wie sie Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen gewinnt und beginnt, an sich selbst zu glauben.
Levi war für mich dagegen vom ersten Moment an eine absolute green flag. Er ist ein echter Familienmensch, aufmerksam und fürsorglich und unterstützt Dani, wo er nur kann. Manchmal ging seine Sorge um sie zwar fast ein wenig zu weit, insgesamt passte sie aber wunderbar zu seinem Charakter.
Ein kleines Detail hat mich zu Beginn allerdings etwas verwirrt. Jedes Kapitel startet mit einem Vers eines Gedichts, dessen Zusammenhang sich erst gegen Ende der Geschichte erschließt. Rückblickend ergibt dieses Stilmittel zwar Sinn, beim Lesen der ersten Kapitel hätte ich mir jedoch etwas mehr Orientierung gewünscht.
Insgesamt war Picking Daisies on Sundays für mich eine wunderschöne RomCom voller Gefühl, liebenswerter Figuren und emotionaler Momente. Auch wenn die Geschichte nicht mit überraschenden Wendungen punktet, überzeugt sie durch ihre einfühlsame Erzählweise und zwei Protagonisten, denen man ihr Happy End von Herzen gönnt.
Rezensionen von yellowdog:
Verschiedene Arten der Stille
Wirf einen Schatten von Elena Fischer
Wirf einen Schatten ist das zweite Buch nach Elena Fischer großartigem Debütroman Paradise Garden.
Die Handlung ist interessanterweise in den frühen sechziger Jahren angesiedelt und thematisiert das Leben eines Mannes.
Joseph wurde von seiner Frau und kleinem Sohn verlassen. Er hat sich daher innerlich sehr zurückgezogen.
Nur mit seiner Schwägerin Ada versteht er sich noch gut.
Eine Änderung in seinem Leben bewirkt die Begegnung mit der 20jährigen Birdie, die er bei sich aufnimmt, als sie in Not ist. Es dauert eine Weile, bis Birdie ihre Geschichte erzählt.
Zwischendurch gibt es immer wieder mal kurze Rückblicke auf die Zeit, als Joseph noch mit seiner Frau zusammen war. So erschließt sich einiges nach und nach.
Ich halte viel davon, wie die Autorin ihre Figuren aufbaut. Sie behandelt sie fair und macht sie zu realen Menschen.
Es ist intelligent gemachtes Buch, sprachlich ansprechend. Ich halte es für möglich, dass auch dieser Roman auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis gelangt.
Rezensionen von begine:
Vater – Tochter B
Löwe von Sonya Walger
Die britische Schriftstellerin Sonya Walger schreibt in ihrem Roman Löwe,
die Autobiographie ihrer Vater – Tochter Beziehung.
Sie ist schon selber Mutter zweier Kinder und erzählt jetzt von ihrem Vater.
Der ist in Argentinien geboren und er wurde verwöhnt.
Er lies sich gerne von seinen Frauen aushalten.
Auch die Tochter wurde oft versetzt.
Ein Wunder, das sie so an ihm hing.
Das alles schreibt sie mit spritziger Sprache und die Geschichte ist unterhaltend.
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