Kunden em pfehlungen
Rezensionen von cosmea:
Leben an der Grenze
Querfeldein von Alex Capus
Die Geschichte spielt in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in der Schweiz. Ein Junge namens Arnold übt viele verschiedene Tätigkeiten aus und zwar nie länger als 100 Tage. Auf diese Weise will er das unvermeidliche Hamsterrad vermeiden und ein interessanteres Leben führen. Dann gewinnt er beim Glücksspiel eine große Summe Geld und kauft sich in einem Ort in der Nähe der Grenze zu Deutschland ein Grundstück mit einem Haus.
Daraus wird ein Gasthof, den er über viele Jahre führt. Eines Tages reitet eine junge Frau namens Betty in das Dorf. Die beiden verlieben sich und heiraten. Sie bekommen acht Kinder. Betty ist eine begeisterte Pferdezüchterin. Sie lässt sich von niemandem etwas vorschreiben, und auch Arnold weiß lange Zeit nicht viel über sie. Die älteste Tochter Clara kommt ganz nach ihrer Mutter, ist eigensinnig und ausgesprochen exzentrisch. Probleme für ihre Familie und das Dorf gibt es, als sich Clara in den Schmuggler Hermann verliebt, der Kaffee und Zucker über die Grenze schafft. Seine Aktivitäten bleiben nicht unentdeckt, und eines Tages im Jahr 1933 kommen nationalsozialistische Grenzbeamte über die Grenze und entführen Hermann nach Deutschland. Das ganze Dort setzt sich für den Entführten ein, um ihn auf Schweizer Boden zurückzuholen.
Es ist eine ungewöhnliche, auf Tatsachen basierende Geschichte mit interessanten Charakteren, die ich sehr gern gelesen habe. Ich kenne und schätze den Autor seit Jahren und empfehle den neuen Roman auch wegen seiner sprachlichen Qualität.
Rezensionen von Claudia R.:
Hommage an die erste Liebe
Herz König von Lily King
Klappentext / Inhalt:
Herz König ist eine bewegende Hommage an die erste Liebe, die ein Leben auch Jahrzehnte später noch ins Wanken bringen kann. In diesem Roman zeigt sich Lily King auf der Höhe ihrer Kunst - als meisterhafte Chronistin menschlicher Erfahrungen und als eine der eindringlichsten Stimmen der Gegenwartsliteratur.
Sie studiert Literatur, sie weiß, wie gute Liebesgeschichten funktionieren - Geheimnisse, Höhen, Tiefen. Doch die größte Liebesgeschichte hat sie selbst erlebt, und die folgt keinen Regeln. Im letzten Jahr ihres Studiums begegnet sie den beiden hochbegabten Studenten Sam und Yash, die sie in eine berauschende Welt aus Büchern, rasanten Wortgefechten und ausgelassenen Kartenspielen entführen. Es entsteht eine tiefe Freundschaft, die zwischen Liebe und gefährlicher Anziehung ins Wanken gerät. Jahrzehnte später ist sie eine erfolgreiche Schriftstellerin und führt mit ihrem Mann und den beiden Kindern ein gutes Leben - bis ein unerwarteter Besuch sie zurück in die Vergangenheit führt und sie zwingt, sich den folgenreichen Entscheidungen ihrer Jugend zu stellen.
Cover:
Das Cover finde ich schon recht speziell. Eigentlich nicht ganz mein Geschmack und doch fand ich es eigen und daher besonders. Die Blüten tränenden Augen und diese grellen Farben ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Durch das besondere und die einzigartige Gestaltung ist es auf seine Art schön. Das stilisierte Gesicht und der kräftige Orange Ton zieht die Blicke auf sich.
Meinung:
Eine Hommage an die erste Liebe und ein emotionsreiches Unterfangen zwischen Trauer und Hoffnung. Eine gefühlvolle Achterbahnfahrt, die mitnimmt und bewegt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist recht eigen und schon auch sehr bildlich. Durch die Ich-Perspektive kommt man in Gedanken und Emotionen gut hinein. Und doch bleibt es manchmal etwas starr, bringt aber auch nachdenklich und tiefgründige Aspekte mit rein. Es ist in 3 größere Teile gegliedert, welche verschiedenen Lebensaspekten entsprechend, zu denen ich hier aber nicht zu viel sagen möchte, um nicht zu sehr zu Spoilern. Zwischen den Teilen werden aber kleinere Abschnitte gewählt und im Ganzen fand ich die Gliederung und Gestaltung passend.
Eine emotionsreiche und mitnehmende Geschichte, die noch eine Weile nachhallt.
Fazit:
Eine Hommage an die erste Liebe und ein emotionsreiches Unterfangen zwischen Trauer und Hoffnung.
Rezensionen von Daggy:
Bewegend und bedrückend
Wind in meinem Kopftuch von Roya Soraya
Das Titelbild zeigt Roya mit einem lila Kopftuch neben vielen streng blickenden anderen Frauen mit dunklen Kopftüchern.
Das Buch beginnt damit, dass die junge Frau, die inzwischen ihre Haare kurz trägt, die Wohnung ihres verstorbenen Vaters ausräumt. Die Fotos, die sie dort findet, erinnern sie an Treffen mit ihrer iranischen Familie.
Leider kann Roya nur ihre Muttersprache, die Sprache ihres Vater hat sie leider nie gelernt, was sie jetzt als Erwachsene bereut und auch später versucht nachzuholen. Besonders mit ihrer verstorbenen Oma verbindet sie mehr als Sprache. Als Roya mit ihrer Freundin über ihren Wunsch spricht das Land ihres Vaters zu besuchen und nach ihren Wurzeln zu forschen, rät die ihr, zu reisen. So macht sich Roya zusammen mit ihrem Vater auf den Weg in den Iran. Zunächst muss sie Kleidung finden, die dem Dresscode entspricht. Allerdings fällt die dann doch zu bunt aus. Als die lesbische Roya erfährt, dass im Iran auf Homosexualität die Todesstrafe steht, ersetzt sie sofort ihr Handy durch ein neues Model.
Diese Graphic Novel zeigt mit ihren sehr realistischen Zeichnungen auch Royas Träume und Ängste sehr genau. Auch die Unsicherheit und die Angst in einem Land in dem Frauen wegen des falschen Tragens eines Kopftuch betraft werden, zeigt sich in den Illustrationen sehr klar.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es mich sehr berührt hat. Ich kann mir vorstellen, dass das Aufwachsen in Deutschland für Kinder, deren einer Elternteil aus ihrer Heimat geflohen ist, nicht einfach ist. Da ist der Begriff Heimat anders zu bewerten. Mir gefällt, dass Roya sich traut in diese Diktatur zu reisen und dass sie versucht die damit verbunden Gefahren so gut wie nur möglich zu umgehen. Umso schöner ist die Szene, als sie endlich den Wind in ihr Kopftuch wehen lässt.
Hier wird das Kopftuch als Zeichen der Unterdrückung und Unfreiheit gesehen und Roya möchte es hier in Deutschland nicht tragen. Die Religion spielt in dieser Geschichte keine Rolle, es geht nur um den Zwang zum Tragen des Kopftuches in einem totalitären Regime
Rezensionen von Daggy:
Witzige Vorweihnachtsgeschichte
Die Weihnachtswunschmaschine von Andrea Lienesch
Leon fährt zu Oma Elke, die immer wieder neue verrückte Dinge erfindet. Diesmal ist es eine Weihnachtswunschmaschine. Leon muss also eine Art Badehaube aufsetzen und dann erforscht die Maschine seinen ganz geheimen Weihnachtswunsch, eine Wunsch, der selbst ihm noch nicht bekannt ist. So taucht ein großes Teil auf, des in Geschenkpapier eingepackt ist.
Während Leon kein Interesse daran hat, packt Elke es wohl heimlich aus und es ist eine große grüne Tür, durch die ein Wichtel und ein keines Rentier in Elkes Haus gelangt sind. Leider ist die Tür von dieser Seite ohne Schlüssel nicht zu öffnen und so muss nach einer anderen Lösung gesucht werden, denn die beiden magischen Weihnachtswesen müssen dringend zurück. Denn der Weihnachtmann ist sowieso schon sauer auf Oma Elke, das wollen sie ihn nicht noch mehr verärgern. Als sie dann zusammen mit Leon und Oma Elke im Weihnachtswunderland ankommen, erfahren sie, dass der Nikolaus in Urlaub gefahren ist.
Wie soll denn nun Weihnachten gefeiert werden?
Ein herrliches Durcheinander mit allem, was zum Weihnachtsfest gehört, entsteht in dieser Geschichte. Lediglich Leon behält meist einen klaren Kopf und ihm fallen eine Menge toller Lösungen ein. Es ist immer wieder witzig zu lesen, was alles schiefläuft, doch zum Glück geht am Ende alles gut aus.
Große Buchstaben, vielen weihnachtlich bunte Bilder, skurrilen Figuren, wie den Schneemann Frostbert, der immer wieder mal taut, da macht das (Vor-)Lesen einfach Spaß.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Hat was
The Arcane Arts von S. D. Coverly
Dana Schwartz lese ich sehr gerne und hab mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Aufmachung ist spektakulär und das leicht anrüchig angehauchte Thema rund um arkane Methodiken hat mir sehr gut gefallen. Der Vibe dieser verbotenen Praktiken war schon sehr fesselnd und spannend. Vor allem das Obskurations-Ritual und seine Anwendungsmöglichkeiten eröffnen ein weites Feld spektakulärer Möglichkeiten
Ellsbeth ist eine absolut faszinierende Protagonistin: klug, ambitioniert und ein bisschen berechnend.
Und mit ihrer Neugierde und ihrem Pioniergeist beeindruckt sie nicht nur ihren Professor, sondern deckt auch eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Universität auf.
Dieses Schüler-Lehrer-Ding ist schon ein Klischee, wobei Ellsbeth und Raelins sich teilweise schon auf Augenhähe begegen. Obwohl die gegenseitige Anziehung schnell spürbar und klar kommuniziert ist, bleibt das Buch überraschend lange doch sehr züchtig. Ungefähr ab der Hälfte bekommt es einen Touch von „Shades of Grey“. Es ist gefühlt schon mehr Liebesgeschichte mit bisschen Suspense und Fetisch als Dark Romance.
Vieles in diesem Buch bewegt sich im moralischen Graubereich und es hätte für mich tatsächlich auch gerne noch düsterer sein können. Habs trotzdem ziemlich weggesuchtet und fands solide.
Rezensionen von Klassikfan:
ein sehr berührendes Buch
Dem Meer entgegen von Lidija Hilje
„Dem Meer entgegen“ ist ein Buch, dass berührt, den Sommer an der kroatischen Küste einfängt und über verpasste Chancen, Neuanfang und die Frage, wohin man im Leben will, handelt.
In diesem wunderbaren Setting verfolgt der Leser eine Liebesgeschichte, die sehr authentisch wirkt, weil sie auch die Tücken des Lebens einfängt.
Eine Liebe, die nicht immer gradlinig verläuft, mit der Zeit immer reifer wird und verschiedene Perspektiven aufzeigt.
Der Autorin gelingt es neben der wunderbaren Sprache, die Gefühlswelt der Protagonistin Ivona so emphatisch rüberzubringen, dass ich mich als Leser dieser Person sehr nahe fühlte. Ich habe mit ihr gehofft, gezweifelt und habe sie sehr gut verstanden.
Für mich ist das für das Gelingen eines Romans von solchen Dingen immer sehr abhängig und ich war froh, es hier präsentiert zu bekommen und das in diesem tollen Sprachstil.
Dicke Leseempfehlung.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Solider Polizeikrimi
Tödliches Verderben von Karin Slaughter
Ich liebe ja Bücher von Karin Slaughter und mochte auch dieses hier wieder sehr gern, Slaughter kann einfach grandios plotten. War für mich aber kein klassischer Pageturner mit brutalen Themen und teils diesen krassen Gewalt. wie man es vielleicht aus anderen Büchern der Autorin kennt. Das Thema war tough, keine Frage.
Aber die Spannung subtiler. Stattdessen stehen Basic Polizeiarbeit, Korruption und die persönlichen Verkettungen zwischen den Figuren im Fokus. Hab generell das Gefühl diese neue Reihe schlägt vielleicht einen etwas ruhigen und dafür tiefgründigeren Ton an.
Ich mag ja Jude und Emmy super gerne und die beiden sind trotz aller Spannungen ein gutes Team. Ich finds genial geplottet, wie hier gefühlt der gesamte Polizeiapparat auf dem Prüfstand steht und die Geheimnisse eines Ortes ans Licht kommen. Themen rund um Polizeikorruption, Polizeigewalt und den Verstrickungen von Macht und Einfluss in der Lokalpolitik sind ja auch durchaus relevant und brisant, sodass ich finde, Slaughter hat hier auch einen Nerv getroffen.
Jude hat sich für mich so ein bisschen zu einer Lieblingsfigur gemauert. hier wird viel ihrer Vergangenheit aufgerollt, was sie sehr nahbar und verletzlich macht. Man merkt richtig, wie sie mit ihren Dämonen kämpft aber versucht das für Emmy hinter sich zu lassen. Und auch Emmy legt eine starke Entwicklung hin. Obwohl ich den Fall, den sie untersuchen, interessant und durchaus spannend zu verfolgen fand, hat die Charakterentwicklung dem Fall so ein bisschen die Show gestohlen. Ich mag das aber und hab das Buch echt gern gelesen.
Solide, freu mich auf den nächsten Band
Rezensionen von Klassikfan:
ein Buch das nachhallt
Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann
Christiane Hoffmann ist Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, der schon öfter interessiert bei Marcus Lanz zuhören durfte, hat ein Buch vorgelegt, das ich gerne empfehle.“ Die Träume, die wir hatten“ ist ein Buch das auch gut zu ihrer Familiengeschichte passt, denn Frau Hoffmann stammt aus einer Flüchtlingsfamilie, väterlicherseits aus Schlesien, mütterlicherseits aus Ostpreußen.
Das Buch das Einblicke in das Leben einiger junger Frauen in Russland gibt, aufgewachsen in gebildeten Familie , mit dem großen Wunsch in einer Demokratie zu leben.
Fantastisch recherchiert, erlebt der Leser hier eine Geschichte , die berührt, die historische Ereignisse mit persönlichen Erlebnisse kombiniert und dadurch noch überzeugender und nahbarer wird. Das Buch macht sensibel und weckt Verständnis für die russische Geschichte und die Bevölkerung dieses Landes, setzt aber schon politisches Interesse des Lesers voraus.
Der Schreibstil ist klar, flüssig und verständlich.
Ein empfehlenswertes Buch.
Rezensionen von mel:
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Fünf Menschen, dessen Wege sich an einem Bahnsteig miteinander kreuzen, jedoch nur vier diesen lebend verlassen werden. Man lernt die Menschen durch Rückblicke in ihre Leben kennen, sowie wie sie hier an diesem Bahnhof auf dem Weg nach London gelandet sind und wie sich die nächsten entscheidenen fünf Minuten für sie entwickeln, entweder lebend oder tot.
Das Cover ist schlicht gehalten mit einem gelben Hintergrund, auf dem sich Uhrzeiger befinden, die fünf Minuten vor 12 Uhr anzeigen. Gerade mit der Uhrzeitthematik im Vordergrund, hätte ich mir entweder eher die jetzige Uhrzeit gewünscht, wann der Roman beginnt (7:01 Uhr) oder die Abfahrt angesetzt ist (7:06 Uhr), um besser thematisch zu passen. Das gelb vermittelt einen leicht abgenutzten Eindruck, gefällt mir auf jeden Fall besser als das englische Originalcover.
Die Geschichte klang interessant und man rätselt sofort mit, wer sterben wird. Die Rückblicke waren gerade für einen Thriller leider oft etwas langatmig und mir fehlte etwas die Spannung, die ich mir bei der Thematik gewünscht hätte. Zudem war mir irgendwie kein Charakter richtig sympathisch und mir (sorry) leider komplette egal, wer sterben wird, da keine Sympathie aufkam. Die Erzählweise, dass der Leser direkt angesprochen wurde und die vierte Wand durchbrochen wurde, fand ich eine coole Idee, die aber leider das Buch nicht für mich retten konnte.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
irgendwie beunruhigend
Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He
Dieses Buch gibt mir krasse „Mean Girls“-Vibes, nur dass diese Clique nicht umgebracht wurde. Die Strenge Cliquen-Struktur und Hierarchie an der Schule finde ich schon heftig, genauso wie die Art, wie die Mädchen mit sich selbst und anderen umspringen. Das fand ich teilweise einfach richtig beunruhigen und unangenehm.
Themen wie Körperbild, Mobbing und Beliebtheitskämpfe stehen im Vordergrund der Geschichte und ich finde die Themen wirklich stark gewählt, um auf strukturelle Problemen an Schulen und die Kämpft, die Schüler ausstehen, zu sensibilisieren.
Bin ehrlich: einen Mord fand ich gemessen am Alter der Figuren wahnsinnig drastisch und dramatisch. So ganz habe ich das der Story nicht abgekauft, der psychologische Twist, der die Auflösung begleitet, hat das zwar irgendwie relativiert, aber ich fand trotzdem so ein bisschen drüber. Die drei Mädchen die im Zentrum der Geschichte stehen sind einfach nur ekelhaft- vor allem Ella. Aber auch Lucy und Naomi stehen ihr in nichts nach und so kommt diese Geschichte einfach nie zu Ruhe und ist eine Aneinanderreihung von Schikanen und Bösartigkeiten.
Das Spiel mit den Perspektiven finde ich ziemlich geschickt, weil man sich natürlich die ganze Zeit fragt, wer Hannah ist.Das Ende war absolut perfide geplottet. Generell würde ich sagen, dass ungefähr ab der Hälfte des Buches das Tempo nochmal deutlich anzieht und die Story immer abgründiger wird. Ich war so gespannt, wie es wohl ausgeht und hatte mit der Auflösung absolut nicht gerechnet. Die Hinweise waren zwar da, aber ich hab sie nicht richtig zusammengesetzt.
Ich fands erschreckend, aber auf eine voyeuristische Art auch wahnsinnig packend.











