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Kunden em pfehlungen

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Er sollte nur ihr Fake Boyfriend sein..

Royal Rumors: How (Not) to Fall in Love von Tina Köpke

Die Idee mit Natalies Fake Girlfriend Service fand ich richtig witzig und gleichzeitig total unterhaltsam. Sie hat klare Regeln und ist eigentlich fest entschlossen, Gefühle komplett außen vor zu lassen. Tja, und dann kommt Benjamin Ashford. ????

Die Handlung war für mich leicht und locker zu lesen, hatte aber trotzdem genug Drama, damit es nicht langweilig wurde.

Besonders die High Society Thematik und Natalies eher normales Studentenleben im Gegensatz zu Benjamins Welt haben richtig gut zusammengepasst.

Die Dynamik zwischen Natalie und Benjamin war definitiv mein Highlight. Die beiden haben sich ständig gegenseitig provoziert und genau dieses Hin und Her hat für einige meiner liebsten Momente gesorgt. Benjamin ist natürlich maximal charmant und gleichzeitig absolut gefährlich für Natalies selbst auferlegte Regeln. ????

Der Schreibstil war angenehm, flüssig und humorvoll. Das Buch lässt sich super schnell weglesen und eignet sich meiner Meinung nach perfekt für alle, die eine leichte Romance mit College Setting, Fake Dating, viel Chaos und einem kleinen High Society Touch suchen.

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Er sollte nur ihr Fake Boyfriend sein..

Rezensionen von spozal89:

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sehr anstrengende Protagonistin

The Secret Identity of a Broken Girl von Teodora Thoma

Gleich zu Beginn muss ich leider sagen, das ich ab ca. der Hälfte des Buches nur noch Quergelesen habe. Ich fand Branwyn und ihre Gedanken mit der Zeit leider ziemlich anstrengend und ich war von ihren negativen Gedanken genervt. Zudem habe ich ein cosy Herbstbuch erwartet und mir waren die behandelnden Themen leider zu schwer und zu bedrückend und ein behagliches Gefühl hat sich bei mir nicht eingestellt.

Außerdem habe ich das Herbstfeeling auch vermisst. Bis auf Halloween und eine Kürbisschnitzszene war mir das leider nicht herbstlich genug, da konkurriert dieses Buch leider mit sehr vielen anderen Büchern, die ich deutlich besser gefunden habe. Der Schreibstil der Autorin hat mir zwar gefallen und ich bin auch gut in die Geschichte gestartet, aber auch die Lovestory zwischen Branwyn und Dale fand ich nicht sehr emotional und realistisch. Es gab leider zu viele Stellen, an denen Dale meiner Meinung nach Branwyn hätte erkennen müssen. Von Dale selbst haben wir auch nur Bruchstücke kennengelernt. In der Beziehung der beiden fehlte mir persönlich eindeutig der Tiefgang. Wenn ich an das Buch mit anderen Erwartungen ran gegangen wäre, hätte es mir vielleicht besser gefallen, aber aufgrund der oben erwähnten Tatsachen vergebe ich drei Sterne.

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sehr anstrengende Protagonistin

Rezensionen von Claudia R.:

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spannend, abenteuerlich

Mein geheimes Leben als Monsterjäger - Warum du niemals eine Göttin reizen solltest von Iris Genenz

Klappentext / Inhalt:
Was will die Sphinx in Dunkelnest?
Ich, Charly Hartnuss, bin es als inoffizieller Monsterjäger ja schon gewöhnt, dass zu den merkwürdigsten Zeiten die unglaublichsten Monster erscheinen. Aber heute wollte ich echt nur mit Dalia ein Eis essen gehen, mal ganz ohne Monster. War ja klar, dass das nichts werden würde! Plötzlich bricht so ein Übler Rützenwatzler durch die Schaufensterscheibe und zerlegt die komplette Eisdiele.

Aber das ist erst der Anfang! Die versteinerte Sphinx ist erwacht und hat es auf mich abgesehen, weil nur ich für sie ein Portal in die Anderlande öffnen kann. Andernfalls droht sie, meine Schule und ganz Dunkelnest zu vernichten. Gehts noch?! Zum Glück bekomme ich aus ganz unerwarteter Richtung Hilfe ...

Die spannende Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren
Der 13-jährige Charly Hartnuss, Comic- und Fantasyfan, träumt davon, Superheldenkräfte zu haben. Doch dann sorgt sein abgewetztes Halloweenkostüm dafür, dass Charly als vermeintlich magische Kreatur von Monsterjägern aus den Anderlanden, einer magischen Parallelwelt, eingefangen wird und bald schon entdeckt er, dass auch in ihm ganz besondere Fähigkeiten schlummern ...

Cover:
Das Cover wirkt spannend und abenteuerlich und ist sehr spannend und toll umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier auf jeden Fall vorhanden. Optisch, farblich und bildlich ist das Ganze sehr schön umgesetzt.

Meinung:
Es handelt sich hierbei um den fünften Band der Reihe, diese könne aber auch gut unabhängig gelesen werden, da die Fälle und Bände in sich geschlossen sind. Um aber Entwicklungen und Charaktere besser einschätzen und verstehen zu können, sind Vorkenntnisse schon vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich.

Zur Geschichte selbst möchte ich hier nicht allzu viel verraten halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Situationen hinein. Es wird schnell interessant und spannend und auch der Spannungsbogen selbst wird gut und lange aufrecht erhalten. Es ist und bleibt wieder sehr spannend und abenteuerlich und das Buch geht leider viel zu schnell zu Ende.
Die Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Es lässt sich schnell und kurzweilig lesen und auch ein toller Lesefluss ist hier gegeben. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz und für spannende Unterhaltung ist auch hier gesorgt. Die Anfänge der Kapitel sind sehr gut erkennbar und die Überschriften sind zumeist mit „in dem…“ beschriftet und lassen einen kleinen erstem Einblick auf das folgende im Kapitel zu, ohne zu viel zu verraten. Auch die Illustrationen am Anfang der Kapitel sind klasse und passend gewählt und lassen einen kleinen ersten Einblick zu. Die schwarz weiß Illustrationen an den Anfängen sind toll und lockern es gleichzeitig auch ein wenig auf. Das Inhaltsverzeichnis am Beginn und das Glossar am Ende runden das Gesamte sehr schön ab.

Die Geschichte ist klasse und unterhaltsam umgesetzt. Mir hat auch dieses Abenteuer wieder sehr viel Freude bereitet, weswegen ich umso mehr traurig bin, dass die Reihe hiermit leider beendet ist und dies der letzte Band der Reihe ist.

Fazit:
Spannende und abenteuerliche Geschichte mit der richtigen Mischung an Humor und Unterhaltung.

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spannend, abenteuerlich

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Er will ihre Seele, aber vielleicht auch ihr Herz

Reap & Sow von Charlotte B. Plumb

Die Idee mit dem Antiquitätenladen, in dem man seine Lebensjahre gegen Wünsche eintauschen kann, fand ich richtig spannend. Die Handlung war von Anfang an düster und geheimnisvoll und durch die Dämonen, Pakte und den korrupten Bischof wurde es immer interessanter. Besonders Eda mochte ich als Protagonistin, weil sie nicht darauf wartet, dass jemand sie rettet, sondern selbst versucht, ihre Brüder zu befreien.

Und dann wäre da natürlich Kit. ???? Ein gerissener Dämon, der genau weiß, wie er Eda um den Finger wickeln kann. Die beiden hatten eine richtig gute Dynamik und ich habe jedes Mal auf ihre gemeinsamen Szenen gewartet. Gerade dieses Spiel darum, wem man eigentlich vertrauen kann, hat die Geschichte für mich so spannend gemacht.

Der Schreibstil hat sehr gut zur Atmosphäre gepasst. Düster, bildlich und stellenweise richtig märchenhaft, ohne dass es sich für mich zu schwer gelesen hat. Besonders die Welt mit den Dämonen und den verschiedenen Pakten hat mir gefallen, weil immer das Gefühl da war, dass hinter allem noch ein größeres Geheimnis steckt.

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Er will ihre Seele, aber vielleicht auch ihr Herz

Rezensionen von Baerbel82:

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Zwischen Taunus und Himalaja

Alles wird Asche von Nele Neuhaus

Da ich selbst im Taunus lebe, sind die Krimis von Nele Neuhaus seit über zwanzig Jahren ein Must Read für mich. Das Warten hat sich gelohnt. Auch „Alles wird Asche“, der zwölfte Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein, hat mir gefallen. Worum geht es?
Zunächst scheinen es tragische Unfälle zu sein: eine Frau stirbt bei einem Brand in ihrer Villa in Kronberg im Taunus, ein Bauunternehmer wird tot im Rohbau eines Frankfurter Hochhauses gefunden und auch in der Nähe von Bad Camberg kommt es zu einem bizarren Todesfall.

Schnell wird klar, dass es sich um eine brutale Mordserie handelt. Die Spuren führen zum Umkreis eines verstorbenen Tech-Milliardärs und Entwicklers eines KI-Chatbots, die weltweit erste echte generative KI, womit Oliver und Pia in ein Geflecht aus familiären und geschäftlichen Geheimnissen geraten.
„Alles wird Asche“ ist spannend und unterhaltsam. Zwei Handlungsstränge gilt es zu verfolgen. Die Geschehnisse in der Familie und die Ermittlungen der Polizei. Dadurch gibt es Redundanzen. Denn wir Lesende sind den Ermittlern immer einen Schritt voraus.
Ab und zu sind Abschnitte in Kursivschrift eingestreut, aus Tätersicht. Liegt das Motiv in der Vergangenheit, als Patrick Brinkhoff am Mount Everest starb?
„Alles wird Asche“ ist ein Buch, das KI thematisiert. Es geht um Familie, Rache und Verrat. Zum Glück sind vorne im Buch ein Personenregister und ein Stammbaum der Familie Brinkhoff eingefügt, damit man den Überblick nicht verliert. Denn die Verwandtschaftsverhältnisse sind ziemlich kompliziert.
Über das Wiedersehen mit Pia & Co habe ich mich sehr gefreut. Das ist immer ein bisschen wie nach Hause kommen. Die Ermittler wirken inzwischen wie gute Bekannte, wobei das Privatleben von Pia viel Raum einnimmt.
Am Ende schließt sich der Kreis. Denn genau wie Nele Neuhaus‘ Krimidebüt „Unter Haien“, spielt „Alles wird Asche“ in der Welt der Mächtigen und Reichen.
Auch wenn der zwölfte Band vielleicht nicht der beste Band der Reihe ist, habe ich das Buch mit Freude gelesen und empfehle es hiermit gerne weiter.

Fazit: Fall Nr. 12 für Pia und Oliver. Gut, aber für mich nicht das beste Buch der Reihe.

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Zwischen Taunus und Himalaja

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Diese Band ist definitiv nicht normal

Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille von Anne Lück

Das war für mich so ein Buch, bei dem ich am Anfang erst einmal reinkommen musste, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte gepackt. Die Handlung verbindet Musikbranche, Romance und Fantasy auf eine ziemlich besondere Art. Gerade die Idee rund um Silentbound und die geheimnisvolle Identität der Band fand ich richtig spannend.

Es gab immer wieder Dinge, bei denen ich wissen wollte, was wirklich dahintersteckt.

Alize als Hauptfigur hat mir gut gefallen. Sie ist ehrgeizig und kämpft für ihren Platz in der Musikbranche, ohne dabei perfekt zu sein. Auch die Dynamik mit Léo und vor allem mit Echo fand ich interessant, wobei Echo natürlich besonders viel Raum für Spekulationen lässt. ????

Der Schreibstil war angenehm und hat die Atmosphäre der Geschichte gut eingefangen. Besonders die Szenen rund um die Musik konnten mich abholen, weil man das Gefühl bekommen hat, dass Musik hier wirklich ein wichtiger Teil der Geschichte ist und nicht einfach nur als Hintergrund dient. Gleichzeitig wurde es durch die mystischen Elemente immer düsterer und spannender.

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Diese Band ist definitiv nicht normal

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Es wird wieder gekocht

A Taste of Cornwall: Ein Rezept für Herzklopfen von Katharina Herzog

Im letzten Band dieser Trilogie sind fast alle bisherigen Charaktere wieder mit dabei. und auch dieses Mal geht es um eine TV-Koch-Show.

Fussballstar Liam residiert in einer grossen Villa in Port Haven und kuriert eine Verletzung aus. Tatsächlich hört er hauptsächlich laute Musik und macht Partys mit seinen Jungs.

Dies stört seine neue Nachbarin, Foodbloggerin Lucia, die das Cottage nebenan mietet, um Abstand zwischen sich und ihren Lebenspartner Mario zu bringen und Ruhe liebt. Die beiden haben sich für eine Beziehungspause entschieden, was ihre Follower aber nicht mitbekommen sollten.

Liam und Lucia werden spontan angefragt, an einer neuen Kochshow teilzunehmen. Vier Zweier-Teams sollen für die jeweils anderen kochen. Annabelle mit Flynn, Tanya und Gerald, Realitysternchen Heidi und Foodkritiker Vincent Grantel - und eben Lucia und Liam. Annabelle, Heidi und Lucia kennen sich bereits aus einer andern Show, die in Band 2 Thema war. Tanya ist Sophies Mutter und Gerald arbeitet in Sophias Pub. Jeweils einer vom Team kann kochen - Tanya, Flynn, Lucia und Vincent, ihre Teampartner müssen helfen. Die Teams meistern ihre Kochabende alle sehr gut, doch bis dahin wird viel Geschirr zerschlagen.

Die Presse ist natürlich auch vor Ort und hängen Lucia und Liam eine Affäre an. Irgendwann spielen sie einfach mit, in Hoffnung, dass sie bei der Show besser abschneiden. Doch ihr extra für die Presse inszeniertes Theaterspiel bringt neue Probleme mit sich.

Mir gefiel, dass hier wirklich viel gekocht wurde und es humorvoll zu und her ging. Die Autorin hat hier weniger verschiedene Themen als in Band 2 aufgenommen, was ich positiv werte, ebenso ist dieser dritte Band für eine grössere Leserschaft konzipiert als Band 2.

Fazit: Ein leichter Roman für Zwischendurch.
Knappe 4 Sterne.

Fazit der Trilogie: Wahrscheinlich hab ich mich einfach auch an die vielen "Stars und Sternchen", die in dieser Reihe vorkommen, gewöhnt oder beim dritten Band darüber hinweg gesehen. Für mich dürfen es ganz normale Figuren ohne Allüren sein und einmal TV-Show hätte völlig gereicht, doch diese Trilogie wurde um den Koch-Show-Plot herum aufgebaut und nicht um das Setting Cornwall. Dies war mir zu Beginn der Trilogie nicht bewusst, sonst hätte ich sie wohl nicht gelesen.

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Es wird wieder gekocht

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Flüssig zu lesen, aber...

A Taste of Cornwall: Ein Löffel Glück von Katharina Herzog

Annabelle, bereits bekannt aus dem ersten Band, kehrt nach Port Haven zurück. Sie ist eine von drei Frauen, die zur Co-Moderatorin einer Kochshow gecastet werden. Mittlerweile versteht sie sich ja gut mit Sophie, die den dortigen Pub übernommen hat. Mit dem Moderator allerdings nicht, sie wagt es aber trotzdem, sich gegen ihn zu wehren.

Dazu muss sie sich auch mit ihrer Mutter auseinandersetzen, denn die hat natürlich mitbekommen, dass Annabelle sich wieder in ihrer Heimat aufhält. Dabei erfährt man, wieso Annabelle vor vielen Jahren aus Port Haven flüchtete. Ihre Geschichte wurde im ersten Band ja ganz leicht angekratzt.

Wie es in solchen TV-Shows halt so ist, wird nicht immer ehrlich gespielt oder es werden persönliche Dinge ausgegraben. Davor hat Annabelle weniger Angst, als Flynn sie hat, denn er lebt inkognito hier auf einer Farm und züchtet Alpakas. Wie wir aus dem ersten Band wissen, ist er nicht der einzige unter anderem Namen lebende Mensch in Port Haven.

"Ein Löffel Glück" ist zwar ein flüssig zu lesender Roman, aber es ist leider eine Geschichte, die zum Teil darauf aufgebaut ist, dass nicht über aktuelle Gefühle gesprochen wird. Das fand ich sehr schade. Die Autorin kann tolle Romane schreiben ganz ohne diese Tricks, und mir hätte es bedeutend besser gefallen, wenn die Betroffenen die Missverständnisse sofort klären und nicht erst quasi zur Versöhnung am Ende.

Die Themen haben mich auch nicht angesprochen, wahrscheinlich soll die Reihe wohl eher jüngere Frauen im Alter bis maximal 35 Jahren begeistern.

Fazit: Das Setting dieses zweiten Bandes hat mir gefallen, die Figuren mit ihren Verhaltensweisen weniger.
Knappe 3.5 Sterne.

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Flüssig zu lesen, aber...

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Schwierig und oberflächlich

People in Love von Claire Daverley

Zehn Jahre sind sie zusammen, heiraten wollten sie nicht. Vor allem nicht Nora. Dann, gänzlich unerwartet, bekommt sie einen Ring. Und jetzt?

Kurz ist sie überrascht, und schon geht die Hochzeitsplanerei los. Eine Einladung zur Verlobungsparty bekommt u.a. auch Bren, Noras Jugendfreund, der seit vielen Jahren irgendwo auf der Welt herum reist.

Und dann steht er plötzlich vor ihrer Türe und alte, verdrängte Gefühle kommen hoch.

Die Autorin Claire Daverley versucht nun für den Rest des Romans zu erklären, was genau zum Bruch zwischen Nora und Bren geführt hat, was äusserst schleppend vonstatten ging. Und Robin? Der reagiert kaum, minim mit ein bisschen Eifersucht, aber sonst bleibt er sehr blass. An einem bestimmten Punkt, eigentlich schon sehr sehr früh, hätte er unbedingt reagieren müssen auf die eine oder andere Art, am besten intensiv. Aber da kam nichts. Ein Mann, der einfach alles laufen lässt. Ein langweiliger Charakter.

Ebenso Bren, obwohl ich ihn fast noch am sympathischsten fand. Er agierte sehr viel und am Ende verstand man, wieso er damals aufgebrochen ist. Nora mochte ich anfänglich, denn ich wollte sie erst kennenlernen und war noch geduldig, aber die Bonuspunkte hat sie schnell aufgebraucht. Ihre Liebe zu Robin spürte man nicht wirklich, umgekehrt ja auch nicht. Und das, was wirklich zwischen Nora und Ben war, sei mal dahin gestellt. Ausser, dass Bren nach vielen Jahren vor der Tür steht, waren sämtliche Entscheidungen im Roman nicht nachvollziehbar.

Es ist ein Roman, der mit einer Handvoll Figuren auskommt, inklusive etwa zwei bis drei Nebenfiguren. Aber keine einzige Figur ist einigermassen "normal". Alle haben riesige Rucksäcke voll Vergangenheitsprobleme und wenn nicht, dann sonst einen Spleen oder sie bleiben äusserst blass. Und dann die beiden Mütter, schwierig, sehr schwierig.

Der Clou der Geschichte? Mal wieder, dass, hätten die Charaktere vor zig Jahren miteinander gesprochen, diese Story, so wie sie im Roman erzählt wird, gar nicht stattgefunden hätte.

Immerhin war der Roman flüssig zu lesen, trotz Längen und Langeweile. Das Kleid am Ende, eigentlich eine schöne Idee, aber es passt für ich einfach nicht zu dieser Geschichte.

Fazit: Ein schwieriger und oberflächlicher Roman, der mich nicht zu überzeugen vermochte.
3 Sterne.

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Schwierig und oberflächlich

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Bin begeistert, fortan ein Lieblingsroman

Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes

Schon auf den ersten Seiten hat mich Autorin Sandra Lüpkes abgeholt, ich war gefühlsmässig voll drin und streifte erst mit Mehpare, dann mit Imke und später auch mit Magda durch die Strassen von Istanbul, durch "ein Mosaik aus türkisblauen Steinchen". Der Roman ist in verschiedene Zeitebenen aufgeteilt, in denen wir drei Frauen - und einige Männer - auf ihren Lebenswegen begleiten.

Der Roman beginnt im Jahre 1926 mit Mehpare Başarman. Mehpare liebt die naturwissenschaftlichen Fächer in ihrem Mädchengymnasium, welches leider bald abbrennt. Sehr wahrscheinlich war es Brandstiftung durch die religiöse Behörde, die nicht will, dass Mädchen Bildung erfahren. Die Schule wird andernorts wieder aufgebaut, Mehpare wird Studentin und freut sich, dass ein deutscher Genetik-Professor bald hier ihr Lieblingsfach unterrichten wird. Sie hofft, dass er auf alle ihre Fragen Antworten geben kann. Fragen hat sie unendlich viele, denn "Wissen hat kein Ende".

Ihre frühere Lehrerin Sarah, mit griechischer Abstammung, ehrenvoll immer Sara Hanım (= Frau Sarah) genannt, spricht deutsch und trifft Mehpare überraschend wieder, als der Professor seine erste Vorlesung hält. Auch ihren Lebensweg streift man öfters.

Magda Heilbronn ist Protestantin, ihr Mann Alfred Jude. Als es 1933 in Deutschland immer schlimmer wird und jüdische Menschen aus ihren Berufen und aus Universitäten und Schulen verbannt werden, nimmt sie die Gefahr eher wahr als ihr Mann, Typ schusseliger Professor. Schlussendlich sieht er es auch und nimmt die Einladung und Berufung nach Istanbul an. Magda reist von Münster aus mit ihren beiden Kindern mit dem Zug nach, und lebt sich sehr schnell ein.

In der Gegenwart soll Imke, eine Stadtplanerin, Kai in Istanbul assistieren. Sie sollen herausfinden, wie bedeutend ein altes, abgebranntes Schulgebäude in Istanbul ist, um es entweder zu schützen oder ganz abzureissen. Doch Imke merkt schnell, dass sie ihre Stelle nur aufgrund ihrer Bekanntschaft mit Kais Freundin bekommen hat und Kai die Arbeit vor allem ihr überlässt. Den Grund dafür muss sie erst noch herausfinden.

Sandra Lüpkes nimmt hundert Jahre türkische Geschichte auf in ihrem Roman und bettet zudem viele Details über den Holocaust mit ein. Sie bringt sie in Verbindung mit der Türkei, vor allem der Stadt Istanbul und obwohl ich viel über das Land weiss, schloss sich für mich eine Wissenslücke. Über hundert deutsche und österreichische Professoren wurden nach Istanbul an Schulen und Universitäten geschickt, um nach den neuen, von Mustafa Kemal Atatürk festgelegten Reformplänen zu unterrichten. Mit ihren Familien, Assistenten und Lieblingsschüler*innen befanden sich nun fast tausend Menschen in grösserer Sicherheit als im judenfeindlichen Mitteleuropa. Leider verirrten sich aber auch fremdenfeindliche Deutsche an den Bosporus und so fand man an der deutschen Schule in Istanbul damals leider einige Nazi-Unterstützer und musste aufpassen.

Der Roman ist gespickt mit liebevollen türkischen Ausdrücken, Redewendungen und sprachlichen Verbindungen. Da ich die Sprache verstehe, war das für mich wunderschön zu lesen. Zudem schreibt Lüpkes kleine, feine Hinweise auf bereits stattgefundene Ereignisse, die nur Sinn machen, wenn man alles gelesen hat. Zum Beispiel, als auf einem Friedhof in Bebek eine kleine handgeschriebene Notiz gefunden wird. Diese Hinweise haben mir immer sehr gut gefallen.

"Ein Ort, der bleibt" ist ein sehr intensiver Roman, den ich nicht am Stück lesen konnte, sondern immer wieder Pausen machen musste, um das Gelesene sacken zu lassen. Er ist einer der besten mir untergekommenen Romane in den letzten Jahren. Deshalb habe ich nun nicht nur ein neues Lieblingsbuch, sondern auch ein neues Lieblingswort: es heisst "Haymatloz".

Fazit: Ein enorm eindrücklicher Roman mit viel historischem und politischem Hintergrundwissen, den man nicht so schnell vergisst. Er kommt auf meine Jahreshighlight-Liste und bleibt mir sicher noch viele Jahre in bester Erinnerung.
5 Sterne.

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Bin begeistert, fortan ein Lieblingsroman