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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tina:

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Eine Reise voller Magie und Bücher

Cursed for Good - Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen. von Amy Coombe

"Cursed for Good" hat mich von Anfang bis Ende gut unterhalten und besonders durch seine gemütliche, magische Atmosphäre überzeugt. Die Geschichte rund um Tandy, eine Prinzessin, die sich mehr nach Freiheit und Büchern als nach königlichen Verpflichtungen sehnt, hat mich schnell abgeholt.

Tandy war für mich eine sehr sympathische Hauptfigur, weil sie ihr Leben mit viel Humor und Selbstironie betrachtet und dadurch unglaublich nahbar wirkt.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre rund um den verfluchten Buchladen. Die Mischung aus Magie, skurrilen Figuren und einer liebevoll aufgebauten Fantasywelt sorgt für echtes Cozy-Fantasy-Feeling. Gleichzeitig bringt die Geschichte genug Spannung und Überraschungen mit, sodass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.

Der Schreibstil liest sich angenehm leicht, flüssig und humorvoll. Durch die Ich-Perspektive konnte ich Tandys Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen, wodurch ich mich schnell mit ihr verbunden gefühlt habe. Trotz der ruhigen, gemütlichen Stimmung verliert die Geschichte nie ihren Reiz und schafft eine schöne Balance zwischen Fantasy, Humor und emotionalen Momenten.

Auch das Cover gefällt mir sehr gut, weil es die magische und verträumte Stimmung des Buches perfekt einfängt. Die verspielte Gestaltung macht direkt neugierig und passt wunderbar zur Geschichte rund um Bücher, Magie und Abenteuer.

Insgesamt hat mir "Cursed for Good" sehr gut gefallen und ich würde das Buch besonders empfehlen, die Cozy Fantasy mit Humor, Magie und einer Wohlfühlatmosphäre mögen.

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Eine Reise voller Magie und Bücher

Rezensionen von Tina:

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Leise, warm und emotional

Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

ch habe "Guten Morgen, schönes Wetter heute" sehr gerne gelesen, weil mich die Geschichte mit ihren leisen, alltäglichen Momenten überrascht hat. Im Mittelpunkt stehen Menschen einer Wohnsiedlung, die nebeneinander leben und doch oft einsam sind. Besonders Ina ist mir schnell ans Herz gewachsen, weil sie mit Verlust, Veränderungen und der Angst vor dem Alleinsein kämpft, dabei aber gleichzeitig Stärke und Wärme zeigt.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da er ruhig, bildhaft und emotional ist. Die Autorin zeigt, wie wichtig kleine Begegnungen sein können und wie sehr das Leben manchmal von Zufällen geprägt wird. Trotz ernster Themen gibt es immer wieder warme und humorvolle Momente, die das Buch besonders machen.

Das Cover finde ich passend gestaltet: Es wirkt schlicht, ruhig und spiegelt die unaufgeregte, aber gefühlvolle Atmosphäre der Geschichte wider.

Insgesamt ist das Buch für mich eine berührende Geschichte über Nähe, Einsamkeit und die kleinen Dinge, die das Leben verändern können

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Leise, warm und emotional

Rezensionen von Kat:

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Ein zauberhafter Ort für verlorene Träume

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Manchmal braucht man einfach ein Buch, das einen warm umschließt – und genau das ist Ms Atkins und die Bibliothek der Träume. Vanessa Göcking erzählt eine ruhige, zauberhafte Geschichte über Amanda Eleonore Atkins, deren Leben streng nach Regeln und Abläufen verläuft, bis sie in die geheimnisvolle Lady Ophelia Harringdale Library gerät und dort einen verborgenen Leseraum entdeckt, in dem Träume nicht nur gesucht, sondern tatsächlich wiedergefunden werden können.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Atmosphäre. Das Buch ist leise, heimelig und so kuschelig wie eine Wolldecke im Winter – und gleichzeitig abenteuerlich genug, dass man gedanklich mitspazieren möchte. Die Idee einer Bibliothek, die mehr bewahrt als nur Bücher, hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Auch Ms Atkins selbst ist eine wunderbare Hauptfigur: eigenwillig, strukturiert, etwas einsam, und genau deshalb so liebenswert.
Ein besonderes Vergnügen ist auch die Aufmachung. Das Cover allein lädt zum Träumen ein und passt perfekt zum Inhalt, ich liebe es!
Warum es für mich vier und nicht fünf Sterne sind: Es ist genau das, was es sein will – ein liebevolles, warmes Wohlfühlbuch. Weltliteratur ist es nicht, tiefe literarische Brüche sucht man vergebens. Aber das muss es auch nicht sein. Wer hie und nach einem Buch greift, das guttut, sanft fesselt und am Ende wie ein freundlicher Nachklang klingt, ist hier genau richtig.
Fazit: Ein zauberhafter, warmherziger Roman über verlorene Träume, kleine Wunder und den Mut, sich selbst neu zu begegnen. Zum Verschenken oder Schenkenlassen.

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Ein zauberhafter Ort für verlorene Träume

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Eine Hommage an jene, die ihr eigenes Leben einsetzten, um andere zu retten

Die Helden von Manhattan von Anja Marschall

Der Terroranschlag auf das World Trade Center in New York sowie auf das Pentagon (Washington) und der Absturz des vierten entführten Flugzeugs bevor es eine noch größere Tragödie anrichten konnte, jähren sich am 11. September 2026 zum 25. Mal. Kein Grund zum Feiern, sondern ein Tag zum Innehalten und zum Gedenken an die Opfer.

Dieser historische Roman beschäftigt sich mit dem Geschehen in Manhattan. Er erinnert nicht nur an die schrecklichen Ereignisse, sondern an die vielen bekannten und unbekannten, oft unbedankten Helferinnen und Helfer, die mitten im Chaos der Evakuierung durch Zivilcourage und manchmal gegen ausdrückliche Befehle der Vorgesetzten Tausende Menschenleben unter Einsatz des eigenen gerettet haben.

An Hand der der sehr persönlichen, wenn auch fiktiven Geschichte von Abe McCullum, einem durchaus griesgrämigen Kapitän, der wie sein Schiff die Manhattan Glory, die besten Tage des langen Lebens schon hinter sich hat, erzählt Anja Marschall ohne Pathos wie diese Katastrophe Menschen über sich hinaus wachsen lässt.

Neben Abe spielen seine Tochter Rhona, die einen Job im WTC hat und nach London gehen soll, sein Sohn Jamie, der nach einem der zahlreichen Streitigkeiten mit Abe bei der Coast Guard, die Abe für seine Feinde hält, arbeitet und Ben, ein sehr erfolgreicher wie skrupelloser Investmentbanker, eine große Rolle. Dazu kommt der vierjährige Shaun, der im Chaos der einstürzenden Türme von seiner Nanny und der kleinen Schwester getrennt wird, und sich auf der Manhattan Glory versteckt.

Während es für Abe und Rhona selbstverständlich ist, auf der nicht mehr für den Verkehr zugelassenen Manhattan Glory Menschen über den Hudson River zu befördern, schlittert Ben in diese Rettungsaktion der McCullums hinein und lässt ihn über sein bisheriges Leben nachdenken. Danach trennen sich ihre Wege.

Erst im Jahr 2016 bei der Gedenkfeier treffen sich Ben und Rhona wieder.

„Sie sagen, es könnten fast eine halbe Million Menschen gewesen sein, die wir von Manhattan heruntergeholt haben.“ sagte Ben.
„Wir? Also verstehst du, was ich meine? An dem Tag warst du einer von uns.“

Dieses Wiedersehen, das den Abschluss dieses Romans bildet, hat etwas Tröstliches an sich.

Meine Meinung:

Anja Marschall hat hier keine rührselige Geschichte geschrieben, sondern eine Hommage an alle jene, die ohne viel zu fragen, mit Einfallsreichtum geholfen haben Menschen aus der Gefahrenzone zu bringen. Denn nicht nur die aus den brennenden Gebäuden herabfallenden Trümmer haben Personen verletzt oder getötet, sondern berstende Leitungen und giftige Gase. Dazu passt ein Artikel in den heutigen Nachrichten, dass mit rund 9.500 Menschen drei Mal mehr an Krebs, als Folge der giftigen Gase, gestorben sind, als die knapp 3.000, die direkt bei den Anschlägen ums Leben gekommen sind. Warum? Die Behörden von New York hätten verheimlicht, dass Tonnen von Asbest und toxischen Kunststoffe sich in der Luft befänden, die kanzerogen sind. Zudem seien zu wenige Atemschutzmasken vorhanden gewesen, die die Helfer vor dem Einatmen der Schadstoffe geschützt hätten.

Aber zurück zum Buch, das zwischen den Szenen, die aus Sicht von Aber, Rhona, Jamie, Ben und Shaun geschildert werden, Fakten einflicht. Besonders interessant ist der Anhang, in dem nicht nur alle Namen der an der Evakuierung der Menschen beteiligten Schiffe auflistet, sondern auch Anja Marschalls Quellen offenlegt sowie Kartenausschnitte, die die Schauplätze offenbart. So mag ich das! Wer will, kann diesen Originalquellen nachgehen, um nicht irgendwelchen Verschwörungstheorien, die auch heute noch im Internet und Buchhandel zu finden sind, aufzusitzen.

Anja Marschall versteht es sehr gut, nach intensiver Recherche Fakten und Fiktion zu verknüpfen. Ihr Schreibstil ist eindringlich, ohne Zuckerguss und vermittelt die Dramatik dieser Tage.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Hommage an die viele Helferinnen und Helfer, die ihr eigenes Leben eingesetzt haben, um andere zu retten, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

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Wenn die Vergangenheit plötzlich tödlich wird

Final Show von Dirk Schmidt

Mit „Final Show“ von Dirk Schmidt ging es für mich in die Welt einer etwas in die Jahre gekommenen Rockband. Crrowl möchte es noch einmal wissen und geht auf Tour, um ihre alten Fans zurückzugewinnen. Dafür wird Lucy als Social-Media-Managerin engagiert. Doch schnell merkt sie, dass hinter der Band weit mehr steckt als nur Musik und eine geplante Tour.

Eine mysteriöse Stimme, die Lucy telefonisch kontaktiert, und gleich drei Leichen sorgen dafür, dass die Tour alles andere als ruhig verläuft. Lucy beginnt, hinter die Fassade der Band zu schauen und versucht herauszufinden, was hier wirklich gespielt wird.
Der Einstieg fiel mir allerdings zunächst etwas schwer. Es tauchen sehr viele Personen auf und ich musste mich erst einmal orientieren und die vielen Namen den jeweiligen Gesichtern zuordnen. Nach einer Weile hatte ich mich aber eingelesen und konnte mich immer besser auf die Geschichte einlassen.
Je tiefer Lucy gräbt, desto mehr düstere Geheimnisse kommen ans Licht. Irgendwie scheint jeder etwas zu verbergen und die Erklärungen der Bandmitglieder wirken nicht immer besonders glaubwürdig. Lucy gibt sich damit natürlich nicht zufrieden und gerät dadurch immer mehr in einen Strudel aus Geheimnissen, Lügen und Misstrauen.
Besonders spannend fand ich, dass man irgendwann selbst nicht mehr wusste, wem Lucy eigentlich noch vertrauen kann. Die mysteriöse Atmosphäre und das musikalische Setting haben mir dabei gut gefallen.
„Final Show“ ist ein spannender und geheimnisvoller Thriller mit einer Rockband, düsteren Geheimnissen und einigen Leichen im Keller. Für alle, die mysteriöse Geschichten und ein etwas ungewöhnliches Setting mögen, definitiv eine Empfehlung.

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Wenn die Vergangenheit plötzlich tödlich wird

Rezensionen von Brigittte:

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Eine magische und geheimnisvolle Klangwelt

Fay Melody - Die magische Musikakademie von Anastasia Braun

Schon nach den ersten Seiten waren meine Enkel und ich mitten in Fays Welt. Ihre Einsamkeit und ihre ganz besondere Reaktion auf Musik haben uns sofort berührt. Man möchte sie am liebsten in den Arm nehmen und gleichzeitig unbedingt wissen, was hinter all dem steckt. Mit dem Start an der Musikakademie wird die Geschichte dann richtig magisch.

Wir entdecken gemeinsam mit Fay immer neue Orte, Regeln und Geheimnisse – und genau das macht so viel Spaß. Trotz der mehr als 300 Seiten hatten wir nie das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht. Im Gegenteil: Wir wollten immer nur noch ein Kapitel lesen. Besonders schön finde ich die Botschaft, die zwischen all der Magie steckt: Anders zu sein muss nichts Schlechtes sein. Manchmal liegt genau darin eine ganz besondere Stärke. Das ist etwas, das ich meinen Enkeln sehr gerne mitgebe. Die Akademie, die Figuren und die gesamte musikalische Welt sind so fantasievoll und liebevoll beschrieben, dass man beim Lesen richtig darin versinkt. Auch die schwarz-weißen Illustration der Akademie passt wunderbar dazu und hat uns staunen lassen.Für uns ein ganz besonderer Reihenauftakt mit Herz, Fantasie und jeder Menge Geheimnissen. Wir machen direkt mit Band 2 weiter!

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Eine magische und geheimnisvolle Klangwelt

Rezensionen von Liselottchen:

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Süße Kindergeschichte mit tollen Illustrationen

Nuno Nasenbär von Ingolf Lück


Nuno hat als Nasenbär eine riesengroße Nase. Bis jetzt hat ihn das nicht gestört, aber an diesem Tag hat er Probleme, sein T-Shirt anzuziehen, stolpert und stürzt so ungünstig hin, dass sein ganzes Baumhaus in Trümmern liegt. In seiner Verzweiflung besucht er seine Freunde, jedoch auch bei ihnen passiert ihm ein Missgeschick nach dem anderen.

Er wird immer trauriger und verwünscht seine lange Nase. Doch dann kommt es zu einer überraschenden Wendung.

Was für ein süßes Buch! Meine beiden Enkelkinder (3 und 5) waren total begeistert, ich musste es mehrmals vorlesen. Sie haben mit Nuno mitgelitten und am Schluss war die Freude groß. Die Botschaft, dass man genau so richtig ist, wie man ist, ist angekommen. Ein weiteres Highlight sind die entzückenden detailgenauen Bilder, es gibt auf jeder Seite zahlreiche Dinge zu entdecken und die beiden waren eine ganze Weile en Illustrationenbeschäftigt. Ein wirklich herzerfrischendes Kinderbuch, das ich gern weiterempfehle.

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Süße Kindergeschichte mit tollen Illustrationen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

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"Ich bin kein Unternehmer, ich bin Metzger".....

Ochsenkopf von Manik Sarkar

..... und er scheitert trotz seiner Liebe zum Fleisch an seiner eigenen Sturheit Kunden gegenüber und am Strukturwandel der Branche. Leider.
* Die Story ist interessant
* Der Schreibstil umgangssprachlich - wie der Metzger.
* Man kippt in die Lebensrealität des Protagonisten hinein.
* Das Buch berührt emotional.

* Der brutale Schluss ist unnötig.
Was bleibt? Die sorgenvollen Gedanken über die Entwicklung der familiären Kleinbetriebe.

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"Ich bin kein Unternehmer, ich bin Metzger".....

Rezensionen von Tinimore:

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Die besten Figuren!

Buckeye von Patrick Ryan

Oh Buckeye – wie hab ich dich und alle deine Figuren ins Herz geschlossen?! 

In Buckeye von Patrick Ryan treffen wir in 1945 Bonhomie, Ohio auf Cal Jenkins der wegen seines zu kurzen Beins nicht in den Krieg gezogen ist. Er beginnt im Rausch nach der Nachricht der Kapitulation der Deutschen eine Affäre mit Margeret Salt.

Diese Affäre zieht in beider Leben weitreichende Kreise.

Der erste Teil beginnt und endet mit der gleichen Szene und erklärt dazwischen die Vorgeschichte vom zweiten Teil. Diesen Aufbau fand ich genial. Auch wurden die Figuren so facettenreich und nahbar vorgestellt, dass ich mich mit ihnen trotz ihrer Fehler durch das ganze Buch verbunden gefühlt habe.

Anschaulich zeigt Patrick Ryan, wie der Krieg seine Finger nach allen ausstreckt, egal, ob sie in den Krieg ziehen oder daheim geblieben sind. Nicht zuletzt durch den Krieg entstehen zwischen den Figuren tiefe Gräben, und immer wieder steht die Frage im Raum, was hätte sein können, wenn man sich anders entschieden, früher gesprochen oder seine tiefsten Wünsche ausgelebt hätte.

Die Geschichte um Buckeye und seine Familie hat mich wirklich mitfühlen lassen. So oft hätte ich mir andere Wendungen für die Charaktere gewünscht, und trotz aller Tragik lag auch viel Schönes zwischen den Seiten.

Klare Leseempfehlung für Leser*innen, die tiefgreifende Familiengeschichten mögen.

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Die besten Figuren!

Rezensionen von Annaja:

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Nach der Sonne schauen von Martina Hefter

Die Autorin Martina Hefter beginnt mit ihren Roman an einem Ort in der Umgebung Leipzigs, im Neuseenland, ein früheres Tagebau-Gebiet.
Iona, die Protagonistin verbringt hier ihren Sommer. Sie ist Installationskünstlerin und braucht eine Umgebung, verlässt ihr gewohntes Umfeld, in dem sie abschalten, nachdenken und neue Ideen sammeln kann.

Zurückgezogen, immer mit ihren Gedanken zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselnd, erleben wir Iona Bartschiks Alltag, ihre Zurückhaltung und Besonnenheit, die direkte und ehrliche Art. Sie ist aufgewachsen und geprägt von den Bergen, einer Alm im Allgäu mit Kühen und früh an die Herausforderungen der rauen Landschaft und dem bäuerlichen Leben gewohnt. Sie kann zupacken und ist mit der Natur eng verbunden.
Das Buch beschreibt ihre Momente so still, unaufdringlich und direkt. Es wird einem, obwohl es keine wirkliche Handlung oder Abfolge in der Erzählung gibt, nie langweilig. Jeder Satz, jede Aussage, manchmal heiter, oft auch traurig, hat ihre Berechtigung, einen klugen Kern. Mir gefällt der Abschnitt, als ihr Bella, eine streunende Hündin zuläuft und ihr nicht mehr von der Seite weicht, besonders gut. Iona lässt sich, trotz anfänglicher Bedenken auf das Tier ein und später auch auf eine junge Besucherin, einer Nichte ihres Vermieters. Sie lässt Veränderung zu und ist offen für Neues. Am Ende der Geschichte hat sie sogar Pläne, die mit ihrer künstlerischen Tätigkeit eher nicht zu tun haben.

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