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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von carola1475:

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Humorvoll, skurril und spannend

Vienna Falling von Fabian Navarro

Der Titel von Navarros neuem Roman hat mich neugierig gemacht und sofort an Falcos 'Vienna calling' denken lassen und tatsächlich haben Buch und Song auch Themen gemeinsam.

Der deutsche Tourist Jürgen Weber stürzt in den Spalt vor dem Stephansdom, der sich nach einem starken, aber örtlich sehr begrenzten Erdbeben aufgetan hat.

Die Ursache des Bebens gibt Rätsel auf. Jürgens Frau Renate fühlt sich von den Behörden allein gelassen und versucht einfallsreich und zielstrebig auf eigene Faust, ihren Mann wieder zu finden, nachdem sie den ersten Schock verarbeitet hat. Renate erhält bald doch noch Hilfe und Unterstützung durch den semi-seriösen Geisterjäger Reinhold, Elif von der Wiener Stadtverwaltung, Irina aus dem Landesarchiv und der Pfannenzauber Community, einem Koch- und Backforum, in dem auch Renate Rezepte und ihre unschönen Erfahrungen in Wien teilt. So unterschiedlich wie die Figuren sind auch die wechselnden Perspektiven, aus denen die schräge Geschichte erzählt wird. Sehr witzig fand ich, dass sich manche der Charaktere auch in ganz anderem Zusammenhang kennen, was sich erst allmählich erschließt.

Fabian Navarro macht in 'Vienna falling' die Stadt selbst zu einer Hauptfigur, vermittelt einen faszinierenden Aspekt der Wiener Stadtgeschichte, erklärt Kaffeehaus-Besonderheiten, teilt Rezepte, nimmt Wiener und Piefkes gleichermaßen aufs Korn, lässt die Protagonistin sich entwickeln und verleiht jeder Perspektive nicht zuletzt durch die jeweils passende Sprache Glaubwürdigkeit und Authentizität. Dabei bleibt der Schreibstil immer humorvoll, lebendig, bildhaft und angenehm zu lesen.
Obwohl für mich am Ende noch kleinere Fragen offen bleiben, hat mir 'Vienna falling' mit seinem auffälligen, passenden Cover und seiner ungewöhnlichen, skurrilen und überraschenden Geschichte gefallen und mich sehr gut unterhalten. Fabian Navarros erster Roman mit menschlichen statt tierischen Protagonisten ist gelungen und bekommt von mir 4,5 Sterne.

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Humorvoll, skurril und spannend

Rezensionen von Harakiri:

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Armakuni sagt

Die Sättigung von Elias Haller

Armakuni sagt…
Ein Mann verschwindet, ein anderer taucht tot auf, eine Frau wird entführt… Ganz schön viel zu tun für Kryptologe Arne Stiller. Mit viel Mühe löst er die Chiffre des vom Täter hinterlassenen Rätsels, aber selbst dann ist ihm dieser noch einen Schritt voraus. Gelingt Stiller der Wettlauf mit der Zeit?
Rache ist ein Gericht, das kalt verzehrt wird.

Auf diesem Gerüst baut Haller seinen neuen Krimi auf. Und der hat es in sich. Hier wimmelt es von Grausamkeiten, Maden und Fliegen. Ganz zartbesaitet darf man bei der Lektüre also nicht sein. Aber der Krimi bietet auch wieder jede Menge Spannung und ist flüssig geschrieben.
Stiller versucht ein Privatleben, doch das ist nicht einfach und – wie ich finde – macht die Handlung sehr authentisch. Der Fall ist spannend aufgebaut und hält bis zur letzten Seite in Atem.
Fazit: wieder ein gelungener Krimi, der zum Miträtseln einlädt.

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Armakuni sagt

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Eine zweite Chance auf Nortrum

Meersüchtig verliebt von Stina Jensen

Die Bücher von Stina Jensen bestechen schon mit dem Anblick des Covers – wunderschön gestaltet und mit viel Liebe zum Detail. Hier weiß der Leser/die Leserin : eine ordentliche Portion Meer ist auf jeden Fall dabei.
Das Buch startet und dank des tollen, leichten Schreibstils der Autorin, ist man direkt mit der Geschichte und den Charakteren verbunden.

Bildhafte Örtlichkeiten, authentische Charaktere und Emotionen machen diesen Roman aus.
Abwechslungsreich wird man mitgenommen, um eine tolle Geschichte auf Nortrum mitzuerleben und dafür benötigt man keine Vorkenntnisse der vorherigen Bände ( jedes Buch ist in sich abgeschlossen ), aber wenn man die Charaktere und die Örtlichkeiten schon einmal lyrisch mit Stina Jensen erlebt hat, fällt einem natürlich die Entwicklung der Figuren auf und das gefällt mir sehr gut. Das Gefühl, alte Bekannte wieder zu treffen kam bei mir auf jeden Fall auf.
Für mich ein toller Roman mit Abwechslung, Spannung und liebe – und dem Gefühl der salzigen Meerluft in der Nase.
Ich möchte eine absolute Empfehlung dafür aussprechen !

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Eine zweite Chance auf Nortrum

Rezensionen von Jazz:

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Solide

Variation – Für immer oder nie von Rebecca Yarros

Nachdem ich so viel Positives von Rebecca Yarros gelesen habe, wollte ich ihr auch eine Chance geben. Da Fantasy nichts für mich ist, habe ich Variation ausgesucht.

Es handelt sich um einen klassischen Liebesroman, der in den letzten Jahren dank E. L. James populär geworden ist. Es handelt sich um eine Primaballerina Allie, die ihrer Mutter alles recht machen will, um ihre Anerkennung zu erhalten, wobei diese sich ihr gegenüber absolut vernichtend verhält.

Ihr Gegenpart übernimmt der Rettungsschwimmer Hudson, der seit einem Jahrzehnt ein großes Geheimnis mit sich trägt…

Nachdem sie sich 10 Jahre nicht gesehen haben, treffen sie wieder aufeinander und es folgt eine klassische fake Beziehung, wobei sie unter sich nur Friends with benefits sind. Yeah…

Im Großen und Ganzen wurde der Aspekt der Sportart Ballett sehr gut erklärt. Ich habe tatsächlich großes Interesse bekommen, es irgendwann einmal eventuell auch mal zu probieren.

Ansonsten hat der Roman aber keinen großen Unterschied zur Palette an solchen Romanen. Er wird mir nicht lange im Kopf bleiben.

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Solide

Rezensionen von Bastian:

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Vier Sprachen, viele Mängel - ein Wörterbuch ohne nennenswerten Praxiswert

Encyclopedic Dictionary of Landscape and Urban Planning von Klaus-Jürgen Evert

Die Bezeichnung „Dictionary“ ist etwas irreführend. Dieser viersprachige Wälzer ist mehr Lexikon als Wörterbuch. Als Lexikon, das Begriffe erklärt, ist es bedingt einsetzbar, als Hilfsmittel für schnelle und zuverlässige Übersetzungen taugt es jedoch wenig, die Zuordnung der Fachtermini ist in allen Sprachen fehlerhaft.

Zudem ist der Aufbau unübersichtlich, und zum Nachschlagen deutscher, französischer oder spanischer Stichwörter muss ein zweiter Band mit drei separaten Registern in die Hand genommen werden.

Unter 7144 nummerierten Einträgen sind Erklärungen zu jeweils einem Begriff in vier Sprachen als durchgehender Text aneinandergereiht, optisch nur durch das fettgedruckte Hauptstichwort in jeder Sprache getrennt, wobei nur die oberste Sprache (Englisch) wirklich ins Auge fällt. Synonyme zum Stichwort sind nicht hervorgehoben, sondern unscheinbar an die Begriffserklärung angehängt und gehen damit im Fließtext unter. In diesen sind überall Querverweise auf Ober- und Unterbegriffe an anderen Stellen eingestreut, die das Lexikonprinzip – alle Begriffe in einem Eintrag - wieder durchbrechen und die Orientierung im Text zusätzlich erschweren. Zwischen den nummerierten englischen Stichwörtern sind die englischen Synonyme und britischen/amerikanischen Varianten ohne eigene Nummer eingefügt und verweisen auf den jeweiligen Haupteintrag. Auch hier ist viel Blättern angesagt.

Viele Bezeichnungen sind schlicht erfunden und nicht gebräuchlich, wie z. B. „Hangabfahrt“ (für downhill ski run), „down mountain skiing“ (für Abfahrtslauf), „elevated hedgerow“ (für Feldhecke), „emergency lane“ (für Standspur), „fact-finding data collection“ (für Grundlagenermittlung), „semiadoquin de borde“ (für Randstein) oder „zone des variations du niveau des eaux“ (für Höhe der Wasserwechselzone).

Andere wiederum sind unvollständig – so wird „elevation“ lediglich mit „Ansicht“ übersetzt, korrekt wäre jedoch „Ansicht im Aufriss“. Veraltete Ausdrücke wie „Einfriedigung“ oder „developed for the handicapped“ werden als aktuell präsentiert. Ein- und Mehrzahl wird vermischt: Unter „development district“ (Einzahl) erscheinen als Synonyme „development area“ (Einzahl) und „assisted areas“ (Mehrzahl). Manchmal werden die Fachbereiche durcheinandergebracht: Bei Abwasser und Kanalisation wird etwa „drop structure“ mit „Einlaufbauwerk“ übersetzt, eine Bezeichnung, die zu Staudämmen gehört (richtig wäre „Mündungsbauwerk“). Britisches und amerikanisches Englisch wird immer wieder falsch zugeordnet – „dump“ und „environmental impact study“ werden z. B. als US-Englisch geführt, obwohl beide auch im britischen Englisch gebräuchlich sind.

Synonyme werden nicht konsequent in einem Eintrag zusammengefasst: die Synonyme „ecological amplitude“ und „ecological tolerance“ (ökologische Potenz) sind als getrennte Stichwörter verzeichnet, ebenso „Randausbildung“ und „Einfassung“ (edge design und edging). Andere werden fälschlicherweise als Synonyme ausgewiesen, etwa „spoil area“, „spoil bank“ (Bergbauhalde) und „dumpsite“ (Müllhalde).

Unterschiedliche Begriffe werden gleichgesetzt, z. B. Staubniederschlag, Staubablagerung und Staubeintrag in die Umwelt als Übersetzung von „dust precipitation“. Die Übersetzungen sind tendenziell ungenau – statt der exakten Entsprechungen werden nur ähnliche Bezeichnungen angeführt: „umgraben“ wird mit „to dig“ übersetzt (statt mit „to dig over“), „European Union Directive“ mit „EG-Richtlinie“ (statt mit „EU-Richtlinie“), „demographic pyramid“ mit „Alterspyramide“ (statt mit „Bevölkerungspyramide“) und „duration of insulation“ mit „Sonnenscheindauer“ (statt mit „Dauer der Sonneneinstrahlung“). „Semidetached house“ (Doppelhaushälfte) wird falsch mit „Doppelhaus“ übersetzt und mit dem amerikanischen „double house“ gleichgesetzt, „Feldhecke“ wird irreführend mit „quickset hedge“ (mit Stecklingen gepflanzte Hecke) wiedergegeben und mit norddt. „Knick“ (Wallhecke) gleichgesetzt.

In manchen Fällen sind die Übersetzungen sachlich grundfalsch, wenn z. B. „estimate of probable construction cost“ (ungefähre Kostenschätzung) zur „Kostenberechnung“ wird und „enabling act“ (Ermächtigungsgesetz) zur „Durchführungsverordnung“ oder wenn ein Bedeutungsunterschied zwischen „drainage“ und „Entwässerung“ konstruiert wird, den es nicht gibt.

In diesem Nachschlagewerk steckt unbestreitbar viel Arbeit. Als Wörterbuch ist es jedoch unverlässlich und voller Fehler und als Lexikon nur für eine kleine Zielgruppe interessant, nämlich jene, die gleichzeitig in zwei verschiedenen Sprachen im Bereich Raumplanung, Ausschreibungen und Landschaftsökologie tätig sind. Der Vorteil eines viersprachigen Nachschlagewerks wird durch den überladenen Aufbau und die Aufteilung auf zwei Bände wieder zunichte gemacht. Eine Beschränkung auf weniger Sprachen hätte die Handhabung deutlich vereinfacht – vor allem im Vergleich zu Onlinewörterbüchern. Angesichts der mangelnden Benutzerfreundlichkeit und der massiven übersetzerischen Mängel geht der praktische Nutzwert gegen Null.

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 Vier Sprachen, viele Mängel - ein Wörterbuch ohne nennenswerten Praxiswert

Rezensionen von PMelittaM:

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Phantasievolle Adaptionen

Doctor Who: Time Lord Märchen von Justin Richards

Die Sammlung enthält 15 Märchen aus dem Doctor Who-Universum. Während der Doctor selbst nicht in jeder Geschichte auftritt, trifft man auf viele seiner Gegner, Weinende Engel, Sontaraner, Cybermen, Zygonen, und einige andere.

Viele der Märchen sind an uns bekannter Märchen und Legenden angelehnt, so liest man phantasievoll ins Who-Universum adaptierte Versionen der drei kleinen Schweinchen und dem bösen Wolf, von Jack und die Bohnenstange, Rotkäppchen, Schneewittchen, die Schöne und das Biest, Alibaba und die vierzig Räuber, und anderen, auch König Artus fehlt nicht.

Nicht jede Geschichte hat mir gleich gut gefallen, ich habe aber jedes Mal die Phantasie des Autors bewundert. Besonders gut hat mir das Märchen von den drei Sontaranern gefallen, die ähnlich wie die Schweinchen sich unterschiedlich stabile Unterschlüpfe gebaut haben, die dann ein Feind versucht einzunehmen. Die Weinenden Engel erhalten eine eher berührende Geschichte.

Gefallen haben mir auch die Illustrationen. Zu jeder Geschichte gibt es mindestens eine, alle passen jeweils gut.

Dem Autor ist es gelungen, bekannte Märchen und Legenden phantasievoll ins Universum des Doctor Who zu übertragen. Manche Märchen fand ich richtig gut, andere haben mir nicht ganz so gut gefallen, so dass ich 3,5 Sterne vergebe, die ich, wo nötig, aufrunde. Wer Doctor Who mag, könnte hier auch gut unterhalten werden.

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Phantasievolle Adaptionen

Rezensionen von clematis:

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Missverständnisse und Auswege

Gestern und Heute, Sammelband von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Gisela ist über achtzig, aber noch rüstig und munter mit dabei in ihrer Immobilienfirma. Als aber ihre Rückenschmerzen nicht mehr länger zu verleugnen sind und die moderne Technik mit undurchschaubaren Computerprogrammen ihr die Arbeit eher schwerer als leichter von der Hand gehen lässt, denkt sie über Veränderungen nach.

Eine Versöhnung mit Karin, eine Senioren-WG – allerlei Projekte spuken da in Giselas Kopf herum und bereiten den Weg für unterhaltsame Lesestunden, während der wir verzweigte Familienstrukturen kennenlernen dürfen und deutlich sehen können, wie die Vergangenheit unser jetziges Leben beeinflusst.

Kombiniert in diesem Sammelband geht die Geschichte Giselas nahtlos in jene von Elke und Johann über und bietet interessante Einblicke in zuweilen kompliziert anmutende Familienverhältnisse. Mütter und Stiefmütter, Ex-Freunde und neue Liebschaften, verstorbene Menschen und Enkelkinder, der Stammbaum samt Freunden ist weit verzweigt, stiftet manchmal auch Verwirrung, obwohl Brigitte Teufl-Heimhilcher ihre Figuren sehr deutlich charakterisiert. Einmal eingetaucht ins Geschehen, hat man dann aber bald das Gefühl, mittendrinnen zu sein in diesem Trubel, der besticht durch unterschiedliche Meinungen und Weltanschauungen, ja sogar jahrzehntelangen Zwist. Ist dieser berechtigt oder beruht er auf Missverständnissen? Gibt es Auswege in Richtung Versöhnung oder ignoriert man sich weiterhin gekonnt? Auf beeindruckende Weise verknüpft Brigitte Teufl-Heimhilcher immer wieder das Jetzt mit längst vergangenen Tagen, sodass Ursachen und Auslöser offenbar werden, welche das Heute nachhaltig beeinflussen. Was schlussendlich daraus entsteht, wenn Hausverwalter, Künstler und Geistliche aufeinandertreffen, schildert die Autorin mit leicht ironischem Unterton und einem gerüttelt Maß an Humor.

Ein angenehmer Lesefluss stellt sich aufgrund des flüssigen Schreibstils schnell ein, die Szenen sind direkt aus dem Alltag gegriffen und bieten somit immer wieder die Möglichkeit, sich mit einer Figur zu identifizieren. Auch wenn das Buch eher ruhig daherkommt, ohne große Aufregung, so besticht es doch durch die präzise gezeichneten Charaktere und das lösungsorientierte Zusammenfinden höchst unterschiedlicher Personen. Gesellschaftspolitische Themen werden unaufdringlich, quasi im Vorübergehen, eingestreut und passen somit perfekt in die Handlung.

Mir hat der Sammelband mit „Ach, Gisela“, „Ach, Elke“ und „Ach, Johann“ eine unterhaltsame Lesezeit beschert, jetzt bin ich neugierig auf die Reihe „Juttas Freundinnen“.

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Missverständnisse und Auswege

Rezensionen von verhei:

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Die Jagd nach einem Maulwurf und einem Brandstifter - ein toller Cozy-Crime

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 7: Das goldene Öl von Christian Homma; Elisabeth Frank

Mit dem neuesten Band der Serie „Vino, Mord und Bella Italia“ zieht es uns wieder ins schöne Fontenaia zu alten Bekannten. Eine Lagerhalle der örtlichen Olivenölkooperative brennt ab kurz vor einer wichtigen Olivenölbewertung. War es Brandstiftung? Anna wird von Commissario Vico Martinelli gebeten, bei der Suche nach einem Maulwurf zu helfen.

Der Maulwurf hat nämlich interne Ermittlungsdetails an die Zeitungen weitergeleitet und bringt dabei u.a. Comissario Martinellis Ruf in Gefahr.

Trotz eines gemächlichen Beginns mit einem Brand, schließlich ein doch sehr brisanter Fall mit Wendungen, Geheimnissen und Intrigen und Rätseln. Wie gewohnt leicht lesbar und kurzweilig. Außerdem eine Geschichte wie sie in der Realität auch geschehen könnte. Ich habe bis zum Schluss gerätselt, wer der Übeltäter ist.

Das Duo der Cozy-Crime Reihe schafft es wieder gekonnt etliche geliebte Personen des Fontenaia-Universums auftauchen zu lassen. Speziell wenn man Anna schon seit mehreren Bänden in ihrer neuen Heimat folgt, freut man sich auf ein Wiedersehen und die Verbindungen, die die Figuren miteinander intensivieren. Es ist wie alte Bekannte wiederzusehen und gleichzeitig auch ein bisschen Italienurlaub.

Kurz um – es wird nicht langweilig in Fontenaia. Das Lesen lohnt sich und ein Einstieg ist leicht möglich, auch wenn man die Vorgängerbände noch nicht kennen sollte.

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Die Jagd nach einem Maulwurf und einem Brandstifter - ein toller Cozy-Crime

Rezensionen von ingri:

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Die Jagd nach einem Maulwurf und einem Brandstifter - ein toller Cozy-Crime

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 7: Das goldene Öl von Christian Homma; Elisabeth Frank

Mit dem neuesten Band der Serie „Vino, Mord und Bella Italia“ zieht es uns wieder ins schöne Fontenaia zu alten Bekannten. Eine Lagerhalle der örtlichen Olivenölkooperative brennt ab kurz vor einer wichtigen Olivenölbewertung. War es Brandstiftung? Anna wird von Commissario Vico Martinelli gebeten, bei der Suche nach einem Maulwurf zu helfen.

Der Maulwurf hat nämlich interne Ermittlungsdetails an die Zeitungen weitergeleitet und bringt dabei u.a. Comissario Martinellis Ruf in Gefahr.

Trotz eines gemächlichen Beginns mit einem Brand, schließlich ein doch sehr brisanter Fall mit Wendungen, Geheimnissen und Intrigen und Rätseln. Wie gewohnt leicht lesbar und kurzweilig. Außerdem eine Geschichte wie sie in der Realität auch geschehen könnte. Ich habe bis zum Schluss gerätselt, wer der Übeltäter ist.

Das Duo der Cozy-Crime Reihe schafft es wieder gekonnt etliche geliebte Personen des Fontenaia-Universums auftauchen zu lassen. Speziell wenn man Anna schon seit mehreren Bänden in ihrer neuen Heimat folgt, freut man sich auf ein Wiedersehen und die Verbindungen, die die Figuren miteinander intensivieren. Es ist wie alte Bekannte wiederzusehen und gleichzeitig auch ein bisschen Italienurlaub.

Kurz um – es wird nicht langweilig in Fontenaia. Das Lesen lohnt sich und ein Einstieg ist leicht möglich, auch wenn man die Vorgängerbände noch nicht kennen sollte.

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Die Jagd nach einem Maulwurf und einem Brandstifter - ein toller Cozy-Crime

Rezensionen von Schkob:

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Nie Vergessen

Lilianas unvergänglicher Sommer von Cristina Rivera Garza

Lilianas unvergänglicher Sommer ist ein Buch, welches unglaublich bewegend ist und zu Recht den Pulitzer Preis 2024 erhalten hat. Die Autorin Cristina Garza erzählt von den Femizid an ihrer Schwester vor über 29 Jahren. Nach all dieser Zeit begibt sie sich auf die Spuren des Täters, der ihre Familie auseinandergerissen hat.

Garza erzählt von weltweiten Gewalttaten an Frauen und dem Versagen der Bürokratie.
Für mich der tollste Aspekt des Buches ist ihre Sprache, die Ausdrucksweise sachlich und trotzdem emotional bewegend zu schreiben. Nie aus dem Blick verlierend, dass das Buch eine Hommage an ihre verstorbene Schwester ist. Wir springen als Leser*innen zeitlich durch Vergangenheit und Gegenwart. Und hoffen mit der Autorin endlich Klarheit nach all dieser Zeit zu erreichen.
Es ist ein wunderschönes schmerzhaftes Buch und eine absolute Empfehlung.

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Nie Vergessen