Kunden em pfehlungen
Rezensionen von cr:
Inspiration für Kids
Secret Society of Rebel Girls. Wie ich wegen Nachsitzen einen Brief von Kleopatra bekam (Band 1) von Marti Dumas
Inspiration für Kids
Bereits optisch überzeugt das Buch mit dem Cover: kräftige Farben, tolle und lebhafte Illustrationen ergänzt mit einem ansprechenden Titel.
“Secret Society of Rebel Girls” ist ein inspirierendes Kinderbuch, das kleine Leserinnen (und auch Leser!) auf eine spannende Reise voller Geheimnisse, Mut und Freundschaft mitnimmt.
Im Mittelpunkt steht ein ganz normales Mädchen, das plötzlich in eine geheime Gesellschaft mutiger junger Frauen hineingezogen wird. Die Protagonistin wächst mit jeder Herausforderung über sich hinaus, entdeckt ungeahnte Fähigkeiten und lernt, was es bedeutet, für das Richtige einzustehen.
Der Schreibstil ist schwungvoll und passend für die Zielgruppe.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung: “Secret Society of Rebel Girls” ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Empowerment und Fantasie.
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Empfehlenswerter Himmelskalender
Kosmos Himmelsjahr 2026 von Hans-Ulrich Keller
Das Astronomie-Jahrbuch „KOSMOS Himmelsjahr 2026“ ist ein Wegweiser zu den astronomischen Ereignissen des kommenden Jahres. Hochaktuell, anschaulich und leicht verständlich informiert es zuverlässig über das Himmelsgeschehen. Darin findet man/frau auch die wichtigsten Informationen zur partiellen Sonnenfinsternis am 12.
August, bei der in unserer Region die Sonne zu 90% verdeckt sein wird. Auch der Mond beschert uns am 28. August eine partielle Finsternis mit 93% Abdeckung.
Rezensionen von Shilo:
Die Wahrheit hinter der Legende
Wilde Wanda von Clemens Marschall
Selten hat mich ein Buch so widersprüchlich berührt. Es war kein einfaches Lesen, eher ein langsames Eintauchen in ein Leben, das sich kaum fassen lässt. Die Geschichte der Wilden Wanda (1947-2004) hat mich nicht kaltgelassen – zu heftig, zu ehrlich, zu nah an einer Realität, die man sonst lieber verdrängt.
Clemens Marschall erzählt mit großem Respekt und einer Sprache, die nie sensationslüstern wirkt. Er zeigt Wanda nicht als Mythos, sondern als Mensch, der viel zu früh gelernt hat, sich mit Härte zu schützen. Man spürt, wie viel Recherche in diesem Buch steckt, und doch liest es sich fließend. Besonders beeindruckt hat mich, wie sehr er die Atmosphäre des alten Wien einfängt – dieses raue, dunkle, manchmal fast magische Milieu zwischen Überleben und Untergang.
Ich habe beim Lesen oft kurz innegehalten, weil ich verstehen wollte, wie jemand so leben konnte – zwischen Stärke und Selbstzerstörung, Macht und Schmerz. Wanda bleibt schwer greifbar, und genau das macht die Geschichte so echt. Sie ist keine Heldin, keine Opferfigur, sondern jemand, der seinen eigenen Weg gegangen ist. Egal, wie sehr sie von außen verurteilt wurde.
Mich begleitete beim Lesen ein leises Staunen über ihr Leben. Über all das, was sie ertragen, entschieden und verloren hat. Ein Leben voller Brüche, und doch mit einer eigentümlichen Konsequenz.
Besonders eindrucksvoll ist, wie stark das Wien dieser Zeit spürbar wird. Dieses widersprüchliche Umfeld, in dem Wanda sich behaupten musste, ist fast eine eigene Figur in diesem Buch. Und gerade das macht den Reiz aus. Man sieht nicht nur Wanda, sondern auch das Milieu, das sie geprägt – und das sie selbst geprägt hat.
Am Ende bleibt weniger das Bild einer Unterweltgröße als das einer Frau, die nie wirklich ankommen durfte. Eine, die immer kämpfte – gegen andere, gegen sich selbst, gegen das Leben. Dieses Buch hat mir das Gefühl gegeben, sie wirklich kennenzulernen, ohne sie zu romantisieren, zu kritisieren oder zu verurteilen.
5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Reiseweise:
Unbekannte und bekannte Forscherinnen
Geniale Frauen, geniale Forschung von Frances Durkin; Ute Löwenberg
In diesem Buch ist eine Vielzahl an Forscherinnen, Entdeckerinnen und Wissenschaftlerinnen versammelt, von denen man leider nur teilweise gehört hat. Aber das ändert sich hoffentlich für eine Generation an Kindern, die Bücher wie dieses lesen können. Im Buch werden die Fossilienexpertin Mary Anning, die Physikerin Lise Meitner und andere bekannte Forscherinnen portraitiert.
Aber wer kannte die chinesische Nobelpreisträgerin Tu Youyou oder die Kevlar-Erfinderin Stephanie Kwolek vor der Lektüre dieses Buches?
Die Zeichnungen sind auch sehr schön, der einfache Malstil ist gefällig und lenkt nicht zu sehr von den kleinen Texten ab. Abgerundet wird das Buch dadurch, dass zu jeder Wissenschaftspionierin auch ein passendes Experiment angeboten wird, mit dem der eigene Forscher:innengeist angeregt werden kann.
Rezensionen von Flo:
Guter Start
The Witch Collector von Charissa Weaks
Raina Bloodgood will nur eines: den Frost King und den Witch Collector töten, der ihre Schwester entführt hat. Doch als sie Rache nehmen will, kommt eine noch schlimmere Bedrohung. Und plötzlich muss sie mit dem Witch Collector, zusammen arbeiten.
Ein wirklich guter erster Band!
Das Magie System ist komplex und die Welt interessant!
Raina Bloodgood ist eine interessante Protagonistin und die meisten Kapitel sind aus ihrer Perspektive.
Den Witch Collector konnte ich super lange nicht einschätzen, in diesen Charakter steckt auf jeden Fall mehr als man anfangs denkt!
Die Welt ist interessant, aber man erfährt nur super langsam mehr, im Mittelteil hat es sich leider etwas gezogen. Die Spannung zwischen den beiden war schnell da und echt gut!
Die Kämpfe waren spannend und ich mochte das Buch echt gerne! Ich bin schon sehr gespannt auf den 2. Band.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Hab ich verschlungen - großartiger Roman
Der Traum des Jaguars von Miguel Bonnefoy
Dieser Roman hat genau das was ich mir von einer guten Geschichte erhoffe: wahre historische Fakten, eingebettet in eine Familiengeschichte mit einer starken Frau, die sich nahezu über das gesamte 20. Jahrhundert erstreckt, und alles in einer schönen Sprache.
Antonio Borjas Romero wird am dritten Tag nach seiner Geburt (1914) auf den Stiegen einer Kirche abgelegt und von einer stummen Bettlerin gefunden und aufgezogen.
Es ist jene Zeit, als in Venezuela Öl entdeckt wird und damit Land und Bevölkerung zu Reichtum und zu Wohlstand gelangen. Unverstellbar, dass Antonio einmal ein berühmter Arzt und Universitätsgründer werden wird.
Auch seine Frau Ana erlangt Berühmtheit, als erste Ärztin in dem Landesteil, in dem sie leben. Die gemeinsame Tochter, mitten in der Revolution geboren, erhält den Namen Venezuela. Die Familiengeschichte erstreckt sich über drei Generationen und ist eng mit der Entwicklung des Landes verbunden
Für mich hätte der Roman gerne einige Seiten mehr Umfang haben dürfen, so eingetaucht bin ich in diese wunderbare, atmosphärische Geschichte mit bildhaften Beschreibungen.
Unbedingte Empfehlung
Rezensionen von yellowdog:
literarisches Roadmovie
Rift von Marina Schwabe
Dieser Debütroman ist ein literarisches Roadmovie durch die USA.
Ein Geschwisterpaar aus Deutschland machen hier ihre letzte gemeinsame Reise, denn Janko ist schwer krank und wird sterben.
Auch dieses Motiv der Reise mit einem Sterbenden ist ein wichtiges in der Literatur.
Von New York über viele Staaten bis nach Kalifonieren geht es.
Marina Schwabe schafft es, die Emotionen des Lesers zu erreichen, da stets aus Zusannas Perspektive berichtet wird und diese ist besorgt wie reflektierend.
Rezensionen von nessabo:
Genial, unterhaltsam, kritisch
Hustle von Julia Bähr
Wow, was habe ich „Hustle“ gern gelesen! Und nicht nur hat mir die Lektüre großen Spaß gemacht, sondern die Autorin ist mir auch noch so sympathisch, dass ich sie nun auf jeden Fall im Blick behalte.
„Hustle“ ist der erste Roman der Autorin, der nicht dem Romance-Genre zuzuordnen ist. Stattdessen geht es hier ganz zentral um solidarische, platonische Beziehungen, die einfach eine echte Seelenwärmerin sind.
Leonie zieht nach München, nachdem sie sich von ihrem ehemaligen Chef mit einer kleinen, aber sehr feinen Racheaktion verabschiedet hat (pssst: Kresse spielt dabei die charmante Hauptrolle). Dort angekommen wird sie mit der Realität des deutschen, innerstädtischen Wohnungsmarktes konfrontiert. Im Falle Münchens natürlich in einem ganz besonders verheerenden Ausmaß. Das völlig unmenschliche Niveau der Lebenshaltungskosten spielt im Roman immer wieder eine Rolle und wird auch klar als Systemproblem benannt.
Um in ihrer immer noch unwürdigen Mini-Wohnung halbwegs über die Runden zu kommen, verwandelt sie ihr kreatives Talent für Racheaktionen in einen Side-Hustle um, der in starkem Kontrast steht zu ihrem Hauptjob bei der Zoologischen Staatssammlung. Dort bestimmt sie eine schier unendliche Zahl an Insekten-Exponaten. Der Job ist trostlos-speziell, sorgt aber dennoch für einige wichtige Begegnungen.
Um Liebesbeziehungen und Lebensentscheidungen, die das Patriarchat gerade von Frauen fordert, geht es maximal am Rand. Im Zentrum der Handlung steht ein Vierergespann sehr diverser Frauen - alle durch ein mehr oder weniger kriminelles Side-Hustle geeint. Von drei Frauen wird relativ schnell klar, um was es genau geht. Um die vierte ranken sich schwerwiegende Gerüchte, die erst zum Schluss auf äußerst gelungene Art aufgelöst werden.
Die Freund*innenschaften im Buch sind absolut wholesome! Kein Konkurrenzdenken, stattdessen solidarische Kritik und Unterstützung - eben genau, wie viele reale Freundinnenschaften nun einmal sind, auch wenn männlich dominierte Literatur uns gerne das Gegenteil einreden will.
Ich habe eine unglaublich gute Zeit gehabt beim Lesen. Die Kapitel sind kurz, die Figuren interessant und die Gesellschaftskritik deutlich, was dem Unterhaltungswert der Geschichte jedoch nicht abträglich ist. Emotionalität spielt bei den Figuren eine eher untergeordnete Rolle, die Geschichte ist schon primär handlungsgetrieben. Aber ich fand es exakt passend und mochte die unterhaltsam ironische Erzählweise total. Und wenn ich euch sage, dass ihr unter Garantie spätestens nach der Lektüre in ein Rabbit Hole zum Thema Schleimpilz fallen werdet, könnt ihr doch unmöglich Nein sagen zu diesem Roman, oder?!
Rezensionen von nessabo:
Nette Idee, zu seichte Umsetzung
Es könnte so einfach sein von Anne Handorf
Grundsätzlich fand ich die Ausgangssituation und das Versprechen, aus weiblicher Sicht Einblicke in den Literaturbetrieb zu bekommen, reizvoll. Doch schon nach einem Drittel des Buches habe ich gemerkt, wie ich mich fast zur Aufmerksamkeit zwingen musste, weil mir der Inhalt zunehmend belanglos vorkam.
Die Erzählung auf zwei Zeitebenen mochte ich grundlegend, hätte mir zur präziseren Einordnung beim Lesen aber einen visuellen Hinweis gewünscht, etwa eine kleine Abtrennung. Die Kapitel beginnen in der Vergangenheit und gehen dann recht nahtlos auf einmal in die Gegenwart über. Die bloße Trennung über Absätze geht mir da nicht weit genug und ich war wiederholt irritiert.
Die Einblicke in das Leben einer Schriftstellerin sowie den sexistischen Literaturbetrieb erscheinen mir zwar authentisch, aber auch etwas oberflächlich abgehandelt. Gern hätte ich Vera emotional tiefer kennengelernt, doch sie blieb mir eigentlich durch die Bank weg wenig greifbar. Das ein oder andere Thema, das mit etwas Willen als feministisch eingeordnet werden könnte, wurde zwar noch angeschnitten. Doch auch hier fehlte mir eine tiefgehende Systemkritik.
Und dann gibt es noch die Absätze, in denen Vera ihr Buch schreibt und wir parallel sozusagen in ihrem Roman lesen. So interessant das vielleicht hätte sein können, fand ich es doch einfach nur irritierend und ehrlicherweise recht uninteressant. Es sind zwar insgesamt gesehen umfängliche Passagen aus der Geschichte in die Haupthandlung eingebettet, aber logischerweise nicht einmal ansatzweise so umfänglich wie in einem echten Buch. Und das lässt diese Nebenerzählung für mich ziemlich irrelevant wirken.
Zum Ende hin fiel mir die Lektüre leider zunehmend schwer. Das liegt nicht so sehr am Erzählstil, denn grundsätzlich wurde hier auf eine zugängliche Sprache gesetzt. Aber es blieb für meinen Geschmack zu oberflächlich, zu sehr seichte Unterhaltung. Da ist das Buch meinem Anspruch nicht gerecht geworden. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass ich nicht ganz die passende Zielgruppe bin, da ich mich alterstechnisch der Protagonistin oft fern gefühlt habe. Immerhin liegen auch 2 Generationen zwischen uns.
2,5 Sterne
Rezensionen von Gaby 2707:
Zum Innehalten zwischen den Jahren
Die Stille der Rauhnächte von Christine Rechl
Bereits das Inhaltsverzeichnis gleich am Anfang des Buches macht mich neugierig auf das, was mir dieses Buch bieten wird. Es lädt mich in die Stille des Waldes ein, wo ich Tieren und Pflanzen begegnen werde. Was ich vor allen brauche sind Zeit und Offenheit das anzunehmen, dem ich hier begegnen werde.
Ich erfahre einiges über die Tage zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar, und ich bin gespannt, wie das achtsame Innehalten mich inspirieren wird.
Unterwegs begegnen mir Krafttiere, Pflanzen, Symbole und bedeutungsvolle Worte. Ich erfahre einiges über die Zeit zwischen den Jahren, wie man sie früher begangen hat und wie sie heute zeitgemäßer gelebt werden können. Ich bekomme eine Übung, wie ich mit Aberglauben umgehe und eine Abhandlung dazu von Mahatma Gandhi. Eine Anleitung und einen Tipp zum Räuchern ist dabei und ich lerne Sagen und Legenden zu den Rauhnächten kennen.
Im nächsten Abschnitt finde ich zu einer Hütte im Wald, in der ich die Zeit vom 21. Dezember bis zum 5. Januar verbringe. Hier wird jeder Tag zu einer spirituellen Reise in mein Inneres Ich und zu mir selbst.
Es folgen 65 freie Seiten, auf einen ich einen Brief ab mich selbst schreiben, meine Wünsche und Visionen festhalten, meine positiven Glaubenssätze und meine Gedanken zu jedem einzelnen Tag der Rauhnächte aufschreiben kann. Zu jedem dieser Tage bekomme ich einen kleinen Gedanken über den es sich lohnt nachzudenken. Ich erfahre in welcher Verbindung die 12 Rauhnächte zu den Monaten und Tierkreiszeichen stehen.
Zum Schluss bekomme ich nochmal je eine freie Seite für jeden der kommenden Monate um Vergleiche zu den vergangenen Rauhnächten anzustellen.
Auch die wunderschönen Illustrationen und Bildcollagen, die immer wieder eingefügt sind, machen dieses Buch zu einem echten Schmuckstück und stammen von Autorin Christine Rechl.
Dieses Buch schafft eine wunderbare Gelegenheit mich mit den Rauhnächten und mit mir selbst auseinander zu setzen. Eine Möglichkeit, meine Welt wieder anders und neu zu erleben und daraus Kraft zu schöpfen. Ein eindrucksvoll gestaltetes Buch für alle, die sich spirituell weiter entwickeln und vielleicht mal neue Wege zwischen den Jahren gehen wollen.











