Kunden em pfehlungen
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Nett für zwischendurch, aber kein Must-Read
Earthventure in Las Vegas von Beatrice Sonntag
„Earthventure in Las Vegas“ hat mich vor allem mit seinem auffälligen Cover neugierig gemacht. Es ist bunt, frech und passt perfekt zu der schrägen Idee, Außerirdische ausgerechnet in Las Vegas auf die Menschheit loszulassen. Die Gestaltung ist wirklich gelungen Und auch der Schreibstil ist locker und leicht, perfekt für zwischendurch.
Die Grundidee fand ich richtig unterhaltsam: Ein Alien, das Urlaub auf der Erde macht, und ein Mensch, der versucht, das Ganze halbwegs unter Kontrolle zu halten. Das klingt nach einer Menge Chaos, und genau das bekommt man auch. Viele Szenen sind lustig, manche sogar überraschend charmant, besonders wenn Ulionk mit den Eigenheiten der Erde kämpft und Josh einfach nur versucht, nicht völlig den Verstand zu verlieren. Allerdings hat sich der Humor für mich nicht immer getragen. Manches wirkte etwas überdreht oder zu bemüht witzig, sodass der rote Faden zwischendurch verloren ging. Auch die Charaktere hätten etwas mehr Tiefe vertragen können, vor allem Josh bleibt blasser, als ich es mir gewünscht hätte.
Fazit:
Insgesamt hatte ich beim Lesen Spaß, auch wenn mich die Story nicht dauerhaft gefesselt hat. Die Idee ist kreativ, die Umsetzung solide, aber nicht ganz rund. Wer schräge Science-Fiction mit Humor mag und kein Problem damit hat, wenn es mal etwas chaotisch wird, dürfte hier trotzdem auf seine Kosten kommen.
3/5 Sterne
Rezensionen von csac:
Im Knödelhimmel– 50 Lieblingsrezepte von Tiroler Bäuerinnen
Knödelzeit ist Glückszeit von Tiroler Bäuerinnen
Wer in Tirol lebt, kommt um sie nicht herum: Knödel. Ob deftig mit würzigem Käse oder Speck, ob süß mit Topfen oder Früchten, oder gefüllt mit allem, was uns die Natur an Gesundem zu bieten hat, Spinat, Brennnessel, Bärlauch oder Eierschwammerl.
In diesem Buch findet man sie alle vereint: 50 Knödellieblingsrezepte, aufgeschrieben von Bäuerinnen aus allen Teilen Tirols und mit persönlichen Tipps „verfeinert“.
Bereits die Illustrationen zu den abgebildeten Kochanleitungen lassen dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen, die Motivation, diese Köstlichkeiten nachzukochen, ist hoch.
Neben den oft ursprünglich-deftigen Klassikern wie Kaspressknödel, Speckknödel oder Leberknödel, werden in diesem Kochbuch aber auch viele gesunde, leichtere oder aber exotischere Knödelvarianten, wie etwa Kürbiskernknödel, Blutknödel oder Pfirsichknödel, vorgestellt. Von Kartoffeln über Polenta, Brot, Topfen oder Mehl, können bei den beschriebenen Rezepten nahezu alle Lebensmittel verarbeitet werden. Die runden Köstlichkeiten sind an Vielfalt kaum zu überbieten, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Damit eignen sich die vorgestellten Knödel auch wunderbar zur Resteverwertung. Doch die Bäuerinnen betonen: Alle Gerichte sollten ausschließlich aus frischen, hochwertigen und regionalen Zutaten hergestellt werden, nur ein gutes Ausgangsprodukt garantiert auch ein schmackhaftes Ergebnis.
Die Rezepte selbst sind unterteilt in Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen sowie Beilagen und gelingen aufgrund einer sehr einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung auch zu Hause problemlos.
Fazit: Ich liebe dieses Buch und entdecke immer wieder Neues zum Nachkochen für die ganze Familie.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Großartiger Roman über Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er
Lügen über meine Mutter von Daniela Dröscher
Eine Kindheit in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik, die an manchen Stellen an meine eigene erinnert. Vermutlich ist das der Grund, warum ich diesen Roman nicht aus den Händen legen konnte, bis die letzte Seite gelesen war.
Dass die Mutter dringend abnehmen muss, entscheidet der Vater. Weil sie ist schuld, dass er beruflich und somit gesellschaftlich nicht weiterkommt – er hat keine herzeigbare Frau.
Ela ist noch ein Kind im Volksschulalter, als sie ihre und die Geschichte ihrer Eltern aus ihrer Sicht erzählt. Ergänzt werden die Episoden mit dem reflektierten Blick der erwachsenen Daniela. Es geht um die Überforderung der Mutter, die neben zwei kleinen Kindern und einem Job in einer Fabrik auch noch ihre Mutter bei sich aufnimmt, um sie zu versorgen. Die Geschichte ist angesiedelt in einem Dorf. Die Familie lebt bei den Eltern des Mannes – alles sehr kleinbürgerlich. Die Mutter ist übergewichtig und der Vater führt Gewichtskontrollen durch, verordnet Diäten und setzt die Mutter herab, doch nichts führt zu einem schlanken Körper.
Das Übergewicht der Mutter steht nur als Synonym für patriarchale Demütigungen von Ehemännern gegenüber ihren Ehefrauen. Es ist jenes Milieu, in dem die Väter einfachen Berufen nachgehen, dort von Chefs selbst gedemütigt werden und „klein“ sind. Zuhause spielen sie den Großen und Starken, demütigen ihre Frauen, in dem jede neu gekaufte Bluse als verschwenderische Eigenschaft der Ehefrau gilt. Sie nörgeln am Essen, berufliche Ambitionen von Hausfrauen werden als lächerlich abgetan. Um ihr eigenes Ego zu polieren, kaufen sie Autos vom Geld, das eigentlich für die Familie da wäre, um nicht an allen Ecken und Enden sparen zu müssen.
Wow, ein ganz großartiger Roman, der Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er Jahre in den Einverdiener-Haushalten richtig wiedergibt. Dieser großartige Roman sei allen ans Herz gelegt, die so wie ich in den 80er Jahren ihre Kindheit verbracht haben.
Rezensionen von froschman:
Ruhiger Agentenroman
Deckname: Bird von Louise Doughty
Nach ihrer Karriere bei der Armee wird Heather Berriman Geheimdienstmitarbeiterin auf der Suche nach korrupten Mitarbeitern. Bei ihrer Übersiedlung nach Birmingham hat sie sich mit ihrem Traumhaus finanziell total übernommen, ihr Vorgesetzter unterstützt sie allerdings. Doch sie wird damit selbst zu einer Risikoperson, sodass sie mitten aus einer Besprechung fliehen muss.
Sie macht das nicht actionreich, sondern leise und effizient. Doughty beschreibt diese Flucht von Heather mit Zügen und Fähren, durch Eisfelder und Wälder, immer mit der Angst, entdeckt und damit eliminiert zu werden. Sie kann mit niemandem Kontakt aufnehmen, traut sich kaum in ein Café, da ja jeder Gast ein Agent sein könnte. Rückblicke auf ihr früheres Leben mit ihren Eltern und mit Freunden bringen Licht ins Leben von Heather.
Dieses Buch ist eher ein spannender Roman als ein Thriller, eine einzige Action, die allerdings mit Todesfolge, ist doch zu wenig.
Rezensionen von froschman:
Ruhiger Agentenroman
Deckname: Bird von Louise Doughty
Nach ihrer Karriere bei der Armee wird Heather Berriman Geheimdienstmitarbeiterin auf der Suche nach korrupten Mitarbeitern. Bei ihrer Übersiedlung nach Birmingham hat sie sich mit ihrem Traumhaus finanziell total übernommen, ihr Vorgesetzter unterstützt sie allerdings. Doch sie wird damit selbst zu einer Risikoperson, sodass sie mitten aus einer Besprechung fliehen muss.
Sie macht das nicht actionreich, sondern leise und effizient. Doughty beschreibt diese Flucht von Heather mit Zügen und Fähren, durch Eisfelder und Wälder, immer mit der Angst, entdeckt und damit eliminiert zu werden. Sie kann mit niemandem Kontakt aufnehmen, traut sich kaum in ein Café, da ja jeder Gast ein Agent sein könnte. Rückblicke auf ihr früheres Leben mit ihren Eltern und mit Freunden bringen Licht ins Leben von Heather.
Dieses Buch ist eher ein spannender Roman als ein Thriller, eine einzige Action, die allerdings mit Todesfolge, ist doch zu wenig.
Rezensionen von froschman:
Ruhiger Agentenroman
Deckname: Bird von Louise Doughty
Nach ihrer Karriere bei der Armee wird Heather Berriman Geheimdienstmitarbeiterin auf der Suche nach korrupten Mitarbeitern. Bei ihrer Übersiedlung nach Birmingham hat sie sich mit ihrem Traumhaus finanziell total übernommen, ihr Vorgesetzter unterstützt sie allerdings. Doch sie wird damit selbst zu einer Risikoperson, sodass sie mitten aus einer Besprechung fliehen muss.
Sie macht das nicht actionreich, sondern leise und effizient. Doughty beschreibt diese Flucht von Heather mit Zügen und Fähren, durch Eisfelder und Wälder, immer mit der Angst, entdeckt und damit eliminiert zu werden. Sie kann mit niemandem Kontakt aufnehmen, traut sich kaum in ein Café, da ja jeder Gast ein Agent sein könnte. Rückblicke auf ihr früheres Leben mit ihren Eltern und mit Freunden bringen Licht ins Leben von Heather.
Dieses Buch ist eher ein spannender Roman als ein Thriller, eine einzige Action, die allerdings mit Todesfolge, ist doch zu wenig.
Rezensionen von froschman:
Ruhiger Agentenroman
Deckname: Bird von Louise Doughty
Nach ihrer Karriere bei der Armee wird Heather Berriman Geheimdienstmitarbeiterin auf der Suche nach korrupten Mitarbeitern. Bei ihrer Übersiedlung nach Birmingham hat sie sich mit ihrem Traumhaus finanziell total übernommen, ihr Vorgesetzter unterstützt sie allerdings. Doch sie wird damit selbst zu einer Risikoperson, sodass sie mitten aus einer Besprechung fliehen muss.
Sie macht das nicht actionreich, sondern leise und effizient. Doughty beschreibt diese Flucht von Heather mit Zügen und Fähren, durch Eisfelder und Wälder, immer mit der Angst, entdeckt und damit eliminiert zu werden. Sie kann mit niemandem Kontakt aufnehmen, traut sich kaum in ein Café, da ja jeder Gast ein Agent sein könnte. Rückblicke auf ihr früheres Leben mit ihren Eltern und mit Freunden bringen Licht ins Leben von Heather.
Dieses Buch ist eher ein spannender Roman als ein Thriller, eine einzige Action, die allerdings mit Todesfolge, ist doch zu wenig.
Rezensionen von clematis:
Der Fall Fanny
Lügennebel von Viveca Sten
Eine Studentengruppe aus Uppsala - zwei Mädels, vier Burschen - will eine ausgelassene Woche in den Bergen verbringen, Schi fahren, trinken, spielen, aber schon bald steht die Kriminalpolizei vor der Tür: Fanny, eine von ihnen, liegt tot im Schnee vor dem Haus.
Kurze Tage, lange Nächte, klirrend kaltes Winterwetter, Hanna feiert ihren 37.
Geburtstag mit ihrem neuen Liebhaber in einem abgeschiedenen Hotel. Wie das Leben einer Polizeikommissarin so spielt, hält sich das Verbrechen aber nicht an Amtsstunden, sondern schlägt in den unpassendsten Momenten zu. Auch wenn völlig unklar ist, ob der Tod der jungen Studentin ein unglücklicher Unfall ist oder tatsächlich ein Verbrechen vorliegt, folgt Hanna ihrem Instinkt und fliegt sofort zurück nach Åre, um ihre Kollegen Daniel Lindskog und Anton Lundgren zu unterstützen. Ein Schwall an Alkohol und Lügen schwappt ihr von den fünf Freunden entgegen, möglicherweise spielen auch Drogen eine Rolle, aber niemand scheint tatsächlich etwas zu wissen, oder diese Informationen überaus geschickt vor der Polizei zu verbergen. Ein Hausmeister, der stets zur Stelle ist, selbst wenn er nicht gerufen wird, und Nachbarn, für welche die Städter ein Ärgernis darstellen, stiften ebenfalls mehr Verwirrung als sie zur Aufklärung des Falles Fanny beitragen.
Eine großartige Konstellation im pompösen Ferienhaus, eine geschlossene Gruppe von jungen Studenten und ein Unglück, das niemand bemerkt haben will – Viveca Sten entführt den Leser zum wiederholten Male an den Polarkreis in den Wintersportort Åre, wo Hanna Ahlander nicht einfach nur ermittelt, sondern auch auf ihr untrügliches Gefühl achtet und hinter die Kulissen blickt. Was im Beruf ausgezeichnet funktioniert, scheint allerdings im Privatleben zu fehlen, zumindest hört Ahlander hier nicht so genau auf ihre innere Stimme. Mit diesen Einblicken in persönliche Lebensbereiche rundet die Autorin die spannenden Ermittlungen passend ab und zeigt, dass auch Kriminalbeamte ganz normale Menschen sind wie du und ich und mit allerlei Problemen zu kämpfen haben. Immer wieder tauchen dramatische Szenen auf, nicht nur am Ende spitzen sich die Ereignisse zu, bevor der Fall endgültig und schlüssig geklärt werden kann, Hanna und ihr Team dürfen stolz sein auf ihre Leistung.
Ein weiteres Abenteuer an Hannas Seite ist abgeschlossen, meine Erwartungen an den vierten Fall aus der Reihe „Die Åre-Morde“ sind wieder voll erfüllt worden, was nach der herausragenden Sandhamn-Serie gar nicht so einfach ist, auch mit dem Präsens als Erzählzeit habe ich mich mittlerweile angefreundet. Meine Neugierde auf künftige Ermittlungen und Details zu den jeweiligen Lebensumständen in der sympathischen Polizeitruppe ist groß, die Fortsetzung darf ich keinesfalls verpassen. Leseempfehlung für alle, die eine kunterbunte Mischung aus Krimi und Privatleben zu schätzen wissen, was für mich ein gelungenes Ganzes in einer Bücherserie ergibt.
Rezensionen von csac:
„Wenn Gedanken fliegen“, ein Sammelband an Gedichten zu den großen Fragen des Lebens
Wenn Gedanken fliegen von Sandra Niebuhr; Jana Mikota
„dies ist ein Buch
ist ein Flug
ist
ein Tanz
mit dem Leben“
Mit diesen poetischen Zeilen wird die vorliegende Sammlung von insgesamt 143 Gedichten zum Träumen, Staunen und Philosophieren eingeleitet. Darin regen Autoren wie etwa Heinz Janisch, Nils Mohl oder Elisabeth Steinkellner dazu an, sich in insgesamt neun Bereichen mit Themen wie „Wo sich das Glück aufhält“ oder „Aus welchen Fäden sich Träume spinnen“ auf spielerische Art und Weise mit dem eigenen Leben, der Welt und seinen Träumen auseinander zu setzen.
Dabei sind manche Gedichte länger, andere wiederum beinhalten nur wenige Worte und bringen doch sehr knapp und prägnant Wesentliches auf den Punkt. Manche Texte sind gereimt, andere spielen mit der Sprache, verwenden ganz wunderbar-amüsante Metaphern zum Lachen und Schmunzeln oder stehen sprichwörtlich auf dem Kopf. Andere Gedichte hingegen sind sehr tiefgründig, melancholisch oder traurig, wie etwa „Niemand wohnt bei mir im Haus“.
Insgesamt entsteht dadurch ein Schatz der Weisheiten, ein Sammelsurium an Texten. Für jeden ist etwas dabei. Gemein ist ihnen, dass sie dazu anregen, sich Auseinanderzusetzen, Weiterzudenken, Raum lassen für hohe und weite (Gedanken-)Flüge.
Untermalt werden die sprachlichen Kostbarkeiten durch Bilder der Wiener Künstlerin Sonja Stangl. Kleine, zarte Illustrationen, die – trotz oder gerade auch wegen ihrer Reduktion auf nur wenige Farben – Raum schaffen für Interpretation und Tiefe.
Fazit: Ein Buch zum Philosophieren und Sich-darin-Verlieren. Geeignet für private Träumer oder aber auch für den Schulunterricht und den Austausch in der Gruppe.
Rezensionen von bus:
Prinzessinnen mal anders
Der Club der schrägen Prinzessinnen von Nicole Röndigs
Ein rosaroter Bucheinband ist so ziemlich das einzige, was auf herzallerliebste Prinzessinnen voller Anmut und Grazie hindeutet.
Der Inhalt sieht schon anders aus. Frech, fröhlich und erfrischend schräg!
Holly, eine tatsächlich echte Prinzessin möchte unbedingt auf das Internat Schloss Schwanenhals! Da gibt es nur interessante Fächer wie "Anmut", "Tanzen", "Einhornreiten" und alles solche Sachen, die man im Leben als Prinzessin unbedingt braucht.
Aber bei Licht betrachtet sieht das ganz anders aus und so eckt Holly mit ihren Freundinnen Ernie und Betty ständig an.
Um nicht von der Schule zu fliegen, haben sie nur eine Chance!: die Zusatzprüfung!
Holly nimmt kein Blatt vor den Mund und spart nicht mit lustigen Kommentaren. Ihre Tagebucheintragungen sind ein herrlicher Lesespaß, überdreht, ehrlich und witzig. Das geht auf die Lachmuskeln!
Neben all dem Klamauk und den Ereignissen im Internat gibt es auch ernste Themen, die perfekt mit eingebaut wurden!
Ein schönes Buch mit farbigen Illustrationen und liebenswerten Figuren.








