Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Menschlich = Gruselig
Storm 1: Das Internat des Gruselns von Judith Weber
Das Vampirmädchen Storm möchte so gern ins Vampirinternat. Aber sie ist nicht gruselig genug und erhält daher immer wieder eine Ablehnung. Nun haben ihre Eltern sie in ein Menschen Internat angemeldet, hier denkt sie, gibt es endlich genug Möglichkeiten um sich schrecklich auf zu führen und dann die Schule zu wechseln.
Leider ist die Schulleiterin so lieb, das es auch hier schwierig ist andere zu ängstigen.
Das Buch hat die passende gruselige Aufmachung, weißer Text auf schwarzen Seiten, die Bilder mit Skeletten und Vampirzähnen passen auch besonders gut zur Geschichte. Leider kommt Storm bei all ihren Bemühungen Fee dazwischen ein Menschen Mädchen mit älteren Brüdern ( sie ist daher Kummer gewöhnt ).
Es ist eine lustige Geschichte über Freundschaft und ihre Auswirkungen auf andere. Ein toller Gedanke, das eine Freundschaft nicht nur auf die Zwei oder Drei beschränkt bleibt, sondern auch die Anderen der Gemeinschaft beeinflusst.
Eine lockere Geschichte für junge Leser, die einfach nur Spaß macht und am Ende bleibt eine kleine Hoffnung das es eine Fortsetzung geben wird.
Rezensionen von Natalie:
Düsterer Thriller
Totensee von Sophie Czerny
Die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel ist überzeugt, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Doch niemand glaubt ihr. Als nach knapp fünf Monaten plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas eingeritzten Namen am Rücken im Donaukanal auftaucht, kann Ada nicht länger tatenlos rumsitzen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Der Thriller ist durchgehend düster, hat einen ernsten Hintergrund und ist definitiv kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch liest. Das Geschehen ist komplex aufgebaut und alles andere als oberflächlich. So muss man konzentriert lesen und sich auch Zeit für diesen tiefgründigen Thriller nehmen. Ada als Hauptprotagonistin ist sehr interessant zu verfolgen - man spürt ihre tiefe Verzweiflung und wie sehr es sie belastet, dass keiner ihr glaubt. Gleichzeitig ist sie aber trotzdem eine starke Persönlichkeit, auch wenn aada erst wieder lernen muss, dass sie nicht immer alles allein ertragen muss. Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte gleichzeitig bis wirklich zum Schluss nicht erahnen, ob die Geschichte gut ausgeht. Ein paar einzelne Schwächen im Verlauf des Buchs fallen für mich nicht ins Gewicht und ich spreche eine Leseempfehlung aus. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven und eine Triggerwarnung zu Beginn des Buchs wäre nicht verkehrt.
Rezensionen von manu63:
Schwierige Zeiten
The Cursed Queen | Prüfung der Kronen (Band 2) von Juliane Maibach
Prüfung der Kronen ist der zweite Band der Trilogie The cursed Queen geschrieben von der Autorin Juliane Maibach.
Elena ist im goldenen Käfig des Königlichen Palastes gelandet und soll an der Prüfung der Kronen teilnehmen. Diese Prüfung erweist sich als noch brutaler als die Blutspiele und Elena könnte alles was ihr lieb ist verlieren.
Die Geschichte wird gut weiter gesponnen und ist gut lesbar. Elenas Entwicklung ist reizvoll und wie sie die Prüfungen hinter sich bringt fand ich spannend. Was mich gestört hat sind die vielen explizierten Szenen die sich lang hinziehen. Da wäre weniger mehr gewesen. Dadurch gab es auch Abfälle beim Spannungsbogen und ich fand dieses Szenen nicht so toll und habe sie zum Teil nur überflogen.
Die Interaktionen der Charaktere fand ich reizvoll und einige der Personen waren sehr gut fies gezeichnet.
Das Ende des Mittelteils fand ich interessant und ich bin neugierig darauf wie sich Elena im nächsten Band der Situation stellt.
Rezensionen von Natalie:
Düsterer Thriller
Totensee von Sophie Czerny
Die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel ist überzeugt, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Doch niemand glaubt ihr. Als nach knapp fünf Monaten plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas eingeritzten Namen am Rücken im Donaukanal auftaucht, kann Ada nicht länger tatenlos rumsitzen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Der Thriller ist durchgehend düster, hat einen ernsten Hintergrund und ist definitiv kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch liest. Das Geschehen ist komplex aufgebaut und alles andere als oberflächlich. So muss man konzentriert lesen und sich auch Zeit für diesen tiefgründigen Thriller nehmen. Ada als Hauptprotagonistin ist sehr interessant zu verfolgen - man spürt ihre tiefe Verzweiflung und wie sehr es sie belastet, dass keiner ihr glaubt. Gleichzeitig ist sie aber trotzdem eine starke Persönlichkeit, auch wenn aada erst wieder lernen muss, dass sie nicht immer alles allein ertragen muss. Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte gleichzeitig bis wirklich zum Schluss nicht erahnen, ob die Geschichte gut ausgeht. Ein paar einzelne Schwächen im Verlauf des Buchs fallen für mich nicht ins Gewicht und ich spreche eine Leseempfehlung aus. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven und eine Triggerwarnung zu Beginn des Buchs wäre nicht verkehrt.
Rezensionen von manu63:
Spannender Auftakt
The Cursed Queen | Seelenmal (Band 1) von Juliane Maibach
Seelenmal ist der erste Band der Trilogie The cursed Queen von Juliane Maibach.
Elena lebt im magischen Hochsicherheitsgefängnis Tenebris wo sie unter brutalen Umständen versucht zu überleben. Als sie für die Blutspiele ausgewählt wird beginnt für sie ein Spektakel das ihr voraussichtlich das Leben kosten wird.
Doch es ergibt sich eine unerwartete Wendung, denn Riven Thornevale, der oberste Leibwächter des Königs, rettet sie unerwartet aus Tenebris. Riven erweist sich als anders wie gedacht und Elenas Leben wird durcheinander gewirbelt.
Der Schreibstil ist angenehm lesbar und die Autorin erschafft eine Welt die brutal mit einigen Bewohnern umgeht und in dem es einen Adel gibt, der unterhalten werden möchte.
Die Spannungen zwischen den Charakteren wird gut eingefangen und Elenas Perspektive kann man gut verfolgen. Ihre Ängste und Nöte werden gut beschrieben und die Entwicklung von Elena ist spannend. Auch das sie ein Geheimnis hat wird gut eingebaut und ich war neugierig um was es sich handelt.
Der erste Band endet mit einem guten Cliffhanger der neugierig auf die Fortsetzung macht.
Rezensionen von Natalie:
Temporeicher Thriller
Todeskarussell von Patrick McGinley
Der Thriller wartet mit einem speziellen Setting auf: Am Flughafen Berlin warten die Passagiere eigentlich auf ihr Gepäck. Doch stattdessen findet sich dort ein ermordeter Mann mit einem Plüschteddy in der Hand, welcher kurz darauf explodiert. Kriminalkommissarin Kim Sperling und ihr Ermittlerteam können die Ausmaße des Falls zu Beginn nur erahnen…
Gerade das besondere Setting des Thrillers hat mich angesprochen - es ist definitiv mal was anderes.
Der Einstieg in den Thriller erfolgt auch direkt mit dieser Szene und somit ist man sofort in der Geschichte drinnen. Über den gesamten Verlauf des Buches bleibt das Grundtempo hoch, es werden viele Fährten aufgetan, man muss auf jeden Fall konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Auch die Tatorte sind unbedingt was für schwache Nerven. Der Spannungsbogen bleibt so aber durchgehend hoch. Gelungen finde ich auch die privaten Einblicke zu den beiden Ermittlern Kim und Andy. So lernt man sie besser kennen, was sie auch als Mensch ausmacht. Kims Verhalten mit ihren Alleingängen wird mit Zeit aber - zumindest für mich - anstrengend und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Eine Entwicklungskurve ist bei ihr nicht wirklich vorhanden. Zusätzlich bringt sie genau dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre KollegInnen in Gefahr.
Das Ende wird nicht für alle LeserInnen befriedigend sein, da doch eine der zentralen Fragen offen bleibt. So besteht aber jedenfalls die Möglichkeit eines weiteren Bands. Alles in allem hat mich der temporeiche Thriller gut unterhalten und ich spreche dafür eine Leseempfehlung aus.
Rezensionen von Natalie:
Temporeicher Thriller
Todeskarussell von Patrick McGinley
Der Thriller wartet mit einem speziellen Setting auf: Am Flughafen Berlin warten die Passagiere eigentlich auf ihr Gepäck. Doch stattdessen findet sich dort ein ermordeter Mann mit einem Plüschteddy in der Hand, welcher kurz darauf explodiert. Kriminalkommissarin Kim Sperling und ihr Ermittlerteam können die Ausmaße des Falls zu Beginn nur erahnen…
Gerade das besondere Setting des Thrillers hat mich angesprochen - es ist definitiv mal was anderes.
Der Einstieg in den Thriller erfolgt auch direkt mit dieser Szene und somit ist man sofort in der Geschichte drinnen. Über den gesamten Verlauf des Buches bleibt das Grundtempo hoch, es werden viele Fährten aufgetan, man muss auf jeden Fall konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Auch die Tatorte sind unbedingt was für schwache Nerven. Der Spannungsbogen bleibt so aber durchgehend hoch. Gelungen finde ich auch die privaten Einblicke zu den beiden Ermittlern Kim und Andy. So lernt man sie besser kennen, was sie auch als Mensch ausmacht. Kims Verhalten mit ihren Alleingängen wird mit Zeit aber - zumindest für mich - anstrengend und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Eine Entwicklungskurve ist bei ihr nicht wirklich vorhanden. Zusätzlich bringt sie genau dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre KollegInnen in Gefahr.
Das Ende wird nicht für alle LeserInnen befriedigend sein, da doch eine der zentralen Fragen offen bleibt. So besteht aber jedenfalls die Möglichkeit eines weiteren Bands. Alles in allem hat mich der temporeiche Thriller gut unterhalten und ich spreche dafür eine Leseempfehlung aus.
Rezensionen von Anna:
Großartiges Kinderbuch
Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann
Das Kinderbuch ist das Beste, was ich in letzter Zeit in der Hand hatte. Die Autorin hat hier etwas großartiges geschaffen!
Das Buch zeichnet eine wundervolle Atmosphäre, die stürmische See, die eher dunkel gehaltenen Illustrationen, der Kontrast der kleinen Maus zum riesigen Vollmond und dem weiten Ozean.
Man kann sich richtig hinein träumen und die Geschichte ist perfekt für einen regnerischen Tag.
Das Kinderbuch beinhaltet wirklich wunderschöne Zeichnungen, die Tiere sind detailgetreu und realistisch dargestellt, der Einband hat sogar glitzernde Elemente! Perfekt finde ich auch das ständig wechselnde Format der Bilder, mal über eine ganze Doppelseite, dann eine Seite hochkant oder waagerecht geteilt. Das bringt viel Abwechslung beim Lesen und Entdecken.
Die Geschichte ist kindgerecht und behandelt wichtige Themen wie Einsamkeit/ wenige Freunde haben, Zusammenhalt (zusammen sind wir stark und können alles schaffen) und Mut. Das Buch ist ein toller Einstieg für tiefergehende Gespräche mit dem Kind über diese Themen. Die Geschichte hat natürlich ein Happy End.
Winzig kleiner Minuspunkt: für mich persönlich könnte der Text für das angegebene Lesealter etwas länger sein.
Das Buch ist absolut zu empfehlen und ist unser neues Lieblingbuch!
Rezensionen von nanu?!:
Gesund und lecker durch die Wechseljahre
Nobody Told Me von Christina Enzmann; Susanne Liedtke; Anne-Katrin Weber
Weltweit stecken gerade mehr als eine Milliarde Frauen mittendrin, in den Wechseljahren. Frau kann sich dann je nachdem, mit einer ganzen Menge neuer Probleme herumschlagen: Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Gereiztheit oder/und Hitzewallungen zum Beispiel.
Die Autorinnen klären ernährungstechnisch auf, wie man bei einigen der Symptome sanft gegensteuern und die aus der Balance geratenen Hormone besänftigen kann.
Die ersten Seiten beschäftigen sich mit interessanten Fragen. Warum gerade das richtige Frühstück so wichtig ist. Wie das mit dem Blutzucker und Insulinspiegel ist. Warum es keine gute Idee ist, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Welche Rolle der Darm bei der ganzen Chose spielt. Und vieles mehr.
Wer sich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, für den gibt es im Buch noch weitere Buchtipps.
Aber genug jetzt mit der Theorie, nun wird endlich gekocht und los geht es mit dem umfangreichen Rezepteteil.
Sortiert sind die Gerichte nach ihren Eigenschaften. So findet man unter dem Kapitel "Knackig & Grün" Salate, Rohkost, Green Bowls und Kräuterpower. Im Kapitel "Wärmend & Wohltuend" dann Suppen, Currys, Eintöpfe und Dals.
Insgesamt gibt es fünf Kategorien.
Die Gerichte sind so aufgebaut, dass sie dich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen.
Sie sind alltagstauglich, bunt und schnell gezaubert. Vor allem sind sie gesund und trotzdem unheimlich lecker. Zumindest die Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, schmeckten nicht nach Verzicht oder Diät oder sowas. Und meiner Familie hat es auch geschmeckt.
Welche Rezepte kann man erwarten? Es gibt Rezepte, quer durch alle Möglichkeiten: Dips und Smoothies, Beilagen und Gebäck, von Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts ist von allem etwas dabei.
Hier ein paar Beispiele: Grünes Wokgemüse mit Erdnusssauce und Haferreis, Blumenkohl-"Butter-Chicken", Tom Kha mit Hühnchen, Fisch-Kokos-Curry oder Grüne-Gemüse-Frittata.
Bereits ausprobiert habe ich das Bananenbrot (mega saftig), das Wunderbröd (ein alternatives Brot aus Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferflocken) und die Süsskartoffelsuppe mit Pekanuss-Sprinkle (tolle Kombi aus scharf, fruchtig und süß).
Zwischen den Rezepten gibt es ab und zu noch Wissenswertes über einzelne Lebensmittel und warum sie so gut für unseren Körper sind.
Die Texte finde ich allgemein sehr informativ und hilfreich, die Anleitungen zu den Rezepten klar und deutlich, Fragen bleiben keine offen.
Die meisten Zutaten sind überall leicht zu bekommen. Nur ganz selten ist etwas, jedenfalls für mich, unbekanntes dabei, wie zum Beispiel Lupinen.
Die Nährwerte werden immer angegeben, sowie die Zubereitungs- und Koch/Backzeiten.
Viele der Rezepte sind vegan, zumindest vegetarisch. Fisch und Fleisch kommen nicht so oft zum Einsatz.
Die Rezepte finde ich fast alle ziemlich toll und modern. Selbst wenn ich mich für das Thema Wechseljahre überhaupt nicht interessieren würde, wäre das Kochbuch dennoch wertvoll für mich.
Rezensionen von Ele:
Bewegendes Debüt
Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien
Mit beiden Händen den Himmel stützen, Romandebüt von Lilli Tollkien, Ebokk, Aufbau-Digital
Eine Jugend im Ausnahmezustand
Lale wird mit einem Abstinenzsyndrom geboren, weil ihre Mutter ihr schon pränatal Drogen verpasst hat, sie wächst in den 80er Jahren in Berlin, in der Männer-WG ihres Vaters auf.
der Vater, sitzt bei ihrer Geburt im Knast. Um das Pflegegeld zu bekommen, wird sie in dieser Gruppe aufgenommen, inmitten von Drogen, Rausch und Vernachlässigung, Grenzen werden ihr hier keine gesetzt. Wenn sich nicht wechselnde Lebensabschnittsgefährtinnen ihres Vaters um sie kümmern, ist sie knapp an der Verwahrlosung, antiautoritär und auch sexuell bedrängt, wird sie erwachsen und sucht ihren eigenen Weg. Alleine.
Autobiographische Roman, das Debüt der Autorin hat mich unheimlich betroffen gemacht, hier wird schonungslos und ernüchternd geschrieben, wie die Protagonistin aufwächst. Von vor ihrer Geburt bis zur Geburt ihres Sohnes, Ein Coming of Age Roman der es in sich hat. Geschrieben im Ich-Stil aus der Sicht von Lale. Die Sprache ist sehr direkt, Eigennamen, Film- und Liedtitel, sowie Zitate sind kursiv hervorgehoben. Der atmosphärisch dichte Roman ist erschütternd, ein Wunder, dass es die Autorin geschafft hat, der schwere Start, die Vernachlässigung ohne Autorität, in der Kommune zwischen Sex Drogen und Missbrauch. Immer wieder habe ich es kaum mehr ertragen und überlegt ob ich das Buch zur Seite lege, dennoch habe ich es fast in einem Rutsch ausgelesen. Wäre es nicht auf der Longlist des Buchhandels erschienen wäre ich wohl kaum aufmerksam geworden. Wieviel Autofiktionalität das Buch beinhaltet bleibt dem Leser überlassen.
Die Figuren haben mich regelrecht runtergezogen, keiner der Männer wie auch Frauen, sind positiv beschrieben. Am meisten haben mich ihre Eltern aufgeregt. Wie konnte ihre Mutter ihr das antun, wieso hat ihr Vater weggesehen, anscheinend hat sie ihn am Ende sogar noch aufopfernd gepflegt. Eine Welt die nicht meine ist. Ein Buch das einen ganz tief geht, ich persönlich war froh, dass ich durch bin, ich werde noch ein wenig daran zu beißen haben. Ich habe mich geekelt, wurde zornig und habe auch Tränen verdrückt. Trotzdem sollte es gelesen werden, es hat mich auch stark an „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ erinnert. Hochachtung vor der Autorin, Tollkien ist eine starke und vor allem kluge Frau, die Schule und das Lernen hat ihr scheinbar kaum Mühe gemacht. Im Gegenteil, die Regeln dort haben ihr wohl eher Halt gegeben.
Mit Vorsicht zu genießen, weil verschiedene belastende Themen zur Sprache kommen. Von mir eine Leseempfehlung und vier Sterne.









