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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gerlisch:

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Spicy Romantasy

The Poison Daughter von Sheila Masterson

Harlow trägt eine Göttergabe in sich, die sie zur wandelnden Gefahr macht: Ihr Kuss tötet jeden Mann. Dass ausgerechnet ihr neuer Verlobter Henry diesen Kuss überlebt, ist der erste große Schockmoment und der Auftakt zu einer Geschichte voller Geheimnisse und Intrigen
Was Harlow so besonders macht, ist ihre Empathie gegenüber Frauen, die unter gewalttätigen Männern leiden.

Das verleiht ihr Tiefe und macht sie sofort sympathisch. Gleichzeitig bleibt sie mutig, kompromisslos und eindeutig morally grey, genau passend für eine düstere Romantasy-Geschichte.
Henry war für mich lange ein Rätsel. Seine Motive und seine Gefühle, vieles bleibt im Schatten. Doch seine bedingungslose Liebe zu seiner Familie stellt ihn in ein warmes Licht und macht ihn zu einem spannenden Gegenpol zu Harlow.
Die Liebesgeschichte zwischen Harlow und Henry sprüht vor Funken und emotionaler Spannung. Die zahlreichen Spice Szenen waren für mich nicht zwingend nötig, die Romance funktioniert auch ohne explizite Momente.
Besonders stark ist die Idee der sieben Götter und ihrer Gaben, auch die Blutleeren, deren Angriffe wie ein ständiger Schatten über der Handlung liegen, tragen zur düsteren Atmosphäre.
Der Schreibstil hat mir gefallen, er ist flüssig und leicht. Ab der Hälfte schleichen sich allerdings Wiederholungen und Längen ein, der Lesefluss wurde dadurch etwas ausgebremst. Ein paar Seiten weniger hätte dem Buch gutgetan.
Ein toller Romantasy Roman mit interessanten Charakteren, einer prickelnden Liebesgeschichte und einem göttlichen Worldbuilding, das sofort neugierig macht.

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Spicy Romantasy

Rezensionen von manu63:

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Kati und Arian

Zimtsterne und Pfötchenzauber von Petra Schier

Zimtsterne und Pfötchenzauber ist der neue Roman aus der Weihnachtshundserie geschrieben von der Autorin Petra Schier.

Kati lebt allein und möchte auch keinen Partner an ihrer Seite weil sie aufgrund ihrer Vergangenheit Probleme mit Beziehungen hat. Doch Arian, der schon seit Schulzeiten ein Auge auf Kati geworfen hat, will nicht aufgaben.

Ihm zur Hilfe kommt Kira, eine Affenpinscherdame die er aus einer schlimmen Lage retten kann.

Die Autorin hat hier eine warmherzige Geschichte über ein schwieriges Thema verfasst und lässt die Beziehung von Kati und Arian behutsam angehen.

Durch die unterschiedlichen Perspektiven erlebt man als Leser gut die Entwicklung der Charaktere und ihre Hintergrundgedanken. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und die kleinen Einspieler mit dem Weihnachtsmann samt Anhang finde ich immer wieder zauberhaft. Wer solche kleinen Elfenmomente nicht mag, wird sich daran nicht erfreuen können. Ich mag sie immer wieder gerne und Santa und seine Frau sind ein wunderbar eingespieltes Team, das durch die Elfen und die Rentiere schön unterstützt werden.

Es ist immer wieder schön die Charaktere bzw. Paare der Vorbände in Nebenrollen zu erleben und die Gemeinschaft wächst immer weiter an. Es ist zwar eine Reihe, aber die Bände sind auch gut einzeln lesbar. Wobei ich es bevorzuge solche Reihen in der richtige Reihenfolge zu lesen.

Explizite Szenen sind nur im geringen Umfang vorhanden und dominieren das Geschehen nicht.

Wieder einmal wurde ich mit einem Band der Reihe gut unterhalten.

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Kati und Arian

Rezensionen von PMelittaM:

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Urban Fantasy mit zu viel Romantik

The Prague Chronicles von B.E. Pfeiffer

Ophelia will ihren Kurzurlaub in Prag nicht nur nutzen, möglichst viel der interessanten Stadt zu sehen, sie will auch nach der kürzlichen Trennung wieder zu sich kommen. Doch daraus wird erst einmal nichts, denn auf ihrer Erkundung durch die Prager Burg trifft sie auf einen Golem und erweckt diesen zum Leben.

Kurz darauf ist sie von einer geheimnisvollen Gruppe, die sich Agency nennt, gefangen genommen worden und soll erklären, wie ihr das gelingen konnte. Zu allem Übel ist der Golem verschwunden und Ophelia scheint die einzige zu sein, die ihn wieder außer Gefecht setzen kann.

Prag und der Golem, das gehört seit dem 16. Jahrhundert fest zusammen. Beides im Klappentext hat mich sofort angesprochen, denn ich mag Prag sehr und der Golem ist eine faszinierende mythische Gestalt. Der Roman ließ sich auch, bis auf die Kritikpunkte, die ich weiter unten anführe, zunächst wirklich spannend lesen. Die Agency, die sich um Ereignisse mit magischem beziehungsweise mystischem Hintergrund kümmert, existiert, wenn auch nicht unter diesem Namen, schon sehr lange, besteht in den letzten Jahrhunderten aber nur noch aus Formwandlern. Die Menschen haben sich von der Magie abgewandt, glauben nicht mehr an sie, und sollen daher vor ihr geschützt werden. Allen Menschen, die magische Ereignisse mitbekommen, werden daher von diesen Erinnerungen befreit.

Ophelia wird einem Team zugeordnet, dessen Teamleiter, Einar, zunächst nicht sehr glücklich darüber ist, er mag Menschen nämlich nicht besonders gerne. Den Grund dafür erfährt man im Laufe des Romans. Erzählt wird ich-Form aus den Perspektiven Ophelias und Einars. Erzählerisch passt das gut, so ist man mit Ophelia hautnah dabei, wenn sie nach und nach erfährt, was hinter der Agency steckt und wer die einzelnen Teammitglieder sind, während man mit Einar das Geschehen aus Sicht eines Agenten wahrnimmt.

Leider kam mir Ophelia während des ganzen Romans nicht wirklich nahe, im Gegensatz zu Einar und seinem Team. Die einzelnen Teammitglieder mochte ich schnell, und ich finde sowohl das Setting, Prag nimmt seinen Platz im Roman ein, sowie die Prämisse des Romans interessant. Die Auflösung allerdings gefällt mir nicht ganz so gut, nicht nur, weil am Ende vieles offen bleibt und wohl im nächsten Band wieder aufgenommen wird. Ich persönlich hätte ein knackiges und abgeschlossenes Einzelabenteuer pro Band bevorzugt.

Gar nicht überzeugt hat mich die Liebesgeschichte. Dass man es mit einer zu tun haben würde, sagt ja bereits der Untertitel des Romans. Leider hat die Autorin darauf verzichtet, die Gefühle nach und nach entstehen zu lassen, sondern direkt von Anfang an darauf hingewiesen, dass da mehr ist, sowohl Ophelia und Einar haben es aber natürlich erst einmal nicht wahrhaben wollen. Für mich fühlte sich das sehr aufgesetzt an und hat mich auch schnell genervt. Wenn ich zum Bespiel lesen muss, dass Einar an Ophelias Lippen als „reife Kirschen“ denkt – echt jetzt? Hat die Autorin schon einmal reife Kirschen gesehen? Gefühlt habe ich die Beziehung bis zum Ende des Romans nicht. Schade, da habe ich, die auf Liebesgeschichten in der Regel sowieso verzichten kann, schon deutlich besseres gelesen. Für mich ist diese Liebesgeschichte absolut unnötig und nicht authentisch. Leider nimmt sie mehr und mehr Raum ein, im späteren Roman habe ich diese Szenen nur noch überflogen.

Der Roman ist der Start in eine Reihe, die offenbar mit einander verknüpfte Fälle im magischen und mystischen Bereich bietet. Mich persönlich konnte die immer mehr ins Zentrum rückende Liebesgeschichte nicht abholen, sie hat mir im Gegenteil den Roman eher vermiest. Offenbar wird auch der nächste Band von einer Liebesgeschichte beherrscht. Obwohl ich mir vorstellen könnte,, die Charaktere noch einmal wiederzutreffen, bin ich deshalb noch nicht sicher, ob ich der Reihe noch eine Chance geben sollte. Wer Urban Fantasy mit viel Romantik mag, könnte sich hier wohlfühlen.

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Urban Fantasy mit zu viel Romantik

Rezensionen von Katto:

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Spannend, ungewöhnlich – aber nicht ganz meins

Danke für den schönen Abend von Gitta van Spree

„Danke für den schönen Abend“ von Gitta van Spree ist ein Roman, der mich vor allem mit seiner ungewöhnlichen Ausgangssituation und dem Klappentext neugierig gemacht hat. Alex Martin führt eigentlich ein eher unaufgeregtes Leben in Paris und arbeitet in einer Kunstgalerie. Gleichzeitig hat sie seit drei Jahren eine heimliche Beziehung mit dem verheirateten KI-Experten Kai Landsmann.

Als sie ihn eines Morgens tot in einem Hotelzimmer findet, trifft sie eine ziemlich überraschende Entscheidung: Statt die Polizei zu rufen, nimmt sie sein Handy an sich, verschwindet und gibt sich als jemand anderes aus.

Mir hat dabei besonders gefallen, dass Alex nicht einfach nur einem klassischen Mordfall hinterherjagt. Vielmehr geht es auch um die Frage, wie gut man einen Menschen wirklich kennen kann. Je mehr Alex über Kai herausfindet, desto stärker scheint sich das Bild zu verändern, das sie von ihm hatte. Dadurch entsteht eine interessante Mischung aus Spannung, persönlichen Gefühlen, Täuschung und Geheimnissen. Gleichzeitig gibt es einige Wendungen, bei denen man sich immer wieder fragt, wem Alex eigentlich noch vertrauen kann.

Die ersten zwei Drittel des Buches fand ich leider sehr anstrengend zu lesen. Der Inhalt besteht größtenteils aus den Gedanken der Protagonistin, die für mich oft wild und wirr durcheinandergehen. Dabei hatte ich häufig den Eindruck, dass diese Gedanken nicht wirklich zum Fortschreiten der Handlung beitrugen, sondern mich eher verwirrten und es mir schwer machten, der Geschichte zu folgen. Ähnlich ging es mir mit den zahlreichen Rückblicken. Bei vielen davon habe ich mich gefragt, warum sie Teil der Geschichte sind, da ich nicht das Gefühl hatte, dass sie für die eigentliche Handlung von Bedeutung waren. Dadurch fiel es mir zunehmend schwer, dranzubleiben.

Das letzte Drittel hat mir dann besser gefallen, denn hier wurde die Geschichte spannender und die Handlung kam für mein Empfinden deutlich mehr voran. Dennoch habe ich möglicherweise einfach keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden, denn am Ende blieben für mich mehr Fragen als Antworten. Für mich bleibt daher vor allem ein Gefühl der Ratlosigkeit zurück.

„Danke für den schönen Abend“ ist ein sehr ungewöhnlicher und teils spannender Roman, bei dem nicht nur die Frage nach dem Täter interessant ist, sondern vor allem die Geheimnisse hinter einer Beziehung. Auch wenn mich der Roman leider nicht richtig abgeholt hat, fand ich die Idee und den ungewöhnlichen Ansatz interessant. Vor allem hat er es geschafft, dass ich noch lange über die Geschichte nachgrübeln musste, weil ich sie unbedingt verstehen wollte.

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Spannend, ungewöhnlich – aber nicht ganz meins

Rezensionen von nil_liest:

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Der alles wird gut Vibe in Berlin

Tutto bene von Laura Wagner

Buch-Vibe…
Berlin, Späti, Müller-Thurgau und Menschen, die ihr Leben irgendwie zusammenhalten. Ein bisschen chaotisch, ziemlich direkt, manchmal berührend und mit einer ordentlichen Portion „Ich komm schon klar – also theoretisch“.
Lies dieses Buch, wenn…
…du Berlin-Romane mit eigenwilligen Figuren, trockenem Humor und einer Geschichte über Freundschaft, Nähe und persönliche Baustellen magst.

Oder wenn du wissen möchtest, was passiert, wenn eine schlagfertige Fünfzehnjährige in das Leben einer ziemlich verkorksten Erwachsenen platzt.
Der Roman ist gut in folgendem emotionalem Zustand…
Wenn du Lust auf eine Geschichte hast, die trotz schwieriger Themen nicht permanent schwermütig wird, sondern auch Raum für Humor, Wärme und schräge Begegnungen lässt.
Geeignet für Leser:innen, die…
…authentische Großstadtgeschichten, ungewöhnliche Freundschaften und Figuren mit Ecken, Kanten und ordentlich Gepäck mögen. Besonders für Menschen, die nicht nur eine klassische Liebesgeschichte lesen möchten, sondern auch daran interessiert sind, wie zwischen ganz unterschiedlichen Menschen Nähe entstehen kann.
Der Roman ist…
…angenehm kurzweilig und lässt sich flüssig lesen. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe und ein weniger abruptes Ende gewünscht.
Ein Satz zur Autorin…
Laura Wagner, Jahrgang 1990, war lange in der Berliner Kulturlandschaft tätig und leitete später die Abteilung Marketing und Kommunikation am Nationaltheater Mannheim. Tutto bene ist ihr Debütroman.
Spielt in diesem Land:
Deutschland ????????
Zu dieser Zeit:
Im heutigen Berlin.
Typ Buch:
Großstadtroman mit gesellschaftlichen und psychologischen Themen
Genre:
Gegenwartsliteratur | Roman | Freundschaft | Coming-of-Age-Elemente

Sterne:
⭐⭐⭐⭐ 4 von 5

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Der alles wird gut Vibe in Berlin

Rezensionen von DoraLupin:

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Mit Verbindung erziehen und Grenzen setzen

Klar, ruhig & verbunden von Gesa Marie Meinardus

Zurzeit stehe ich an einem Punkt im Leben, an dem ich weiß, dass ich einiges beim Thema Erziehung und Grenzen setzen ändern möchte. Zum einen bei meinen eigenen Kindern, aber auch als Impuls in meiner zukünftigen Arbeit als Sozialpädagogin . Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Ratgeber von Gesa Marie Meinardus, die sich dem Thema widmet,wie man als Elternteil klar, ruhig und verbunden mit dem Kind kommuniziert und erziehen kann.

Vorallem der lockere Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Hier werden leicht verständliche Formulierungen gewählt und keine hochtrabenden Formulierungen mit schwierigen Wörtern, dadurch ist der Lesefluss einfach super und die Seiten fliegen nur so dahin.

Aufgelockert wird die Thematik durch anschauliche, praxisnahe Beispiele aus den verschiedenen problematischen Bereichen, indem es mit dem Kind mal schwieriger werden kann. Ich konnte mich mit diesen Probleme sehr gut identifizieren und konnte deshalb auch einiges für mich mitnehmen, was ich in Zukunft in der Erziehung ändern möchte. Anderes kannte ich schon durch die eigene Erziehung und das Studium der Sozialen Arbeit, aber ich kann mir vorstellen, dass das Buch für junge Eltern gerade richtig ist!

Am Ende gibt es noch einmal eine schöne Zusammenfassung darüber, was man im Laufe des Buches alles erlernt hat. Diese hat das Gelernte einerseits vertieft, aber andererseits waren ein paar Wiederholungen dabei die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht von diesem Buch und kann es weiterempfehlen.

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Mit Verbindung erziehen und Grenzen setzen

Rezensionen von marli_04:

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Wenn die Vergangenheit nicht schweigt

Und mittendrin der Birnbaum von Ute Mank

Schon das Cover hat mich neugierig gemacht. Die Birne mit den beiden Mädchen darin wirkt auf den ersten Blick eher schlicht, bekommt aber im Laufe der Geschichte immer mehr Bedeutung und passt für mich sehr schön zu Dora und Fanny.
Dora kehrt im hohen Alter in ihr Heimatdorf Hausen zurück. Dort holen sie Erinnerungen ein, die sie über viele Jahrzehnte verdrängt hat.

Besonders die an ihre frühere beste Freundin Fanny, die aus einer jüdischen Familie stammte. Als Dora vor deren ehemaligem Zuhause vier Stolpersteine entdeckt und ausgerechnet Fannys Name fehlt, beginnt sie sich zu fragen, was damals mit ihr geschehen ist. Gemeinsam mit der jungen Pina nähert sie sich nach und nach einer Vergangenheit, der sie lange ausgewichen ist.
Besonders berührt hat mich, dass der Roman nicht nur von der Verfolgung jüdischer Menschen erzählt, sondern auch vom Wegsehen und Schweigen derjenigen, die mitten im Geschehen lebten. Dora muss sich dabei mit ihrem eigenen Verhalten auseinandersetzen. Während Fanny und ihre Familie immer stärker ausgegrenzt wurden, zog sich Dora zunehmend von ihrer Freundin zurück und verfolgte ihre eigenen Zukunftspläne. Gerade diese Zwiespältigkeit fand ich eindringlich, weil die Geschichte damit Fragen aufwirft, auf die man sich aus heutiger Sicht nur schwer eine ehrliche Antwort geben kann.
Ute Mank erzählt ruhig und einfühlsam und braucht keine großen dramatischen Szenen, damit die Geschichte wirkt. Mir hat auch die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gefallen. Durch Pina trifft eine junge Frau auf Dora, die so lange über das Erlebte geschwiegen hat, und gemeinsam kommen Dinge ans Licht, an die sich manche im Dorf erinnern und die andere lieber ruhen lassen würden.
Für mich ist das ein bewegender Roman über Freundschaft, Schuld, Verdrängung und die Frage, welche Verantwortung Menschen auch dann tragen, wenn sie nicht selbst zu den unmittelbar Handelnden gehören. Die Geschichte ist leise erzählt, hat mich aber gerade deshalb sehr beschäftigt. Vor allem die Frage, wie man selbst in Doras Situation gehandelt hätte, lässt sich nach dem Zuschlagen des Buches nicht einfach beiseiteschieben.

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Wenn die Vergangenheit nicht schweigt

Rezensionen von brauneye29:

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Hat mir gefallen

Der Christmas Killer von Alexandra Benedict

Zum Inhalt:
Edie checkt für ein ruhiges Wochenende zu Weihnachten in ein Hotel auf einer verschneiten Insel vor der schottischen Küste ein. Doch kaum mit ihrem Sohn und Freundin angekommen, kommt ein Gast auf ungeklärte Weise ums Leben und es wird nicht der Letzte sein. In den Christmas Crackern der Opfer finden sich rätselhafte Botschaften.

Edie ist zwar nicht mehr die Jüngste, erkennt schnell, dass da jemand ein perfides Spiel spielt.
Meine Meinung:
Das Setting des Buches auf der einsamen, verschneiten Insel ist schon perfekt gewählt. Durch die rätselhaften Botschaften ist das Buch schon etwas besonderes, denn meist sind Weihnachtskrimi doch etwas anders. Von der gesamten Schreibart, dem Setting, der Stimmung, fühlte ich mich an Agatha Christie Romane erinnert. Die Protagonistin Edie hat mir sehr gut gefallen. Auch durch Edie fühlte ich mich teilweise an miss Marple erinnert. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Hat mir gefallen

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Norddeutscher Krimi mit Witz und Charme

Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo

Mads Madsen ist von Beruf Trauerredner und wird nun schon zum zweiten Mal unfreiwillig in einen Kriminalfall hineingezogen.
Vor seinen Augen begeht Anna Schmidt durch einen Sprung ins Wasser Suizid. Zuvor hinterlässt sie allerdings noch eine kryptische Nachricht, die für ihre 9-jährige Tochter Tilly bestimmt ist.

Die Umstände werfen Fragen auf und trotz der ausdrücklichen Anweisung von Polizeikommissarin Mills sich herauszuhalten, beginnt Mads zu ermitteln.
Neben Mads begegnen wir unter anderem dem Bestatter Fiete, seiner Hundedame Bobby und seinem etwas anstrengendem Vater Fridtjof, der durch seine verrückten Ideen für den amüsanten Part in der Handlung sorgt.
Mich hat es überrascht, wie mühelos der Autor ernste, humorvolle und emotionale Momente miteinander verbunden hat.
Mit Mads hat er einen gelungenen Protagonisten geschaffen, der das beste aus der Situation macht und genau die richtigen Worte findet. Für das Finden der richtigen Worte ist er ohnehin der Beste.

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Norddeutscher Krimi mit Witz und Charme

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Ein Dorf voller Geheimnisse

Wie ein Fluss in der Nacht von Tana French

Für mich ist dies das erste Buch der Autorin. Ich kenne also auch die beiden vorherigen Bücher mit dem Ex-Cop Cal Hooper noch nicht, was aber kein Problem darstellt.
Als Erstes fiel mir der unglaublich atmosphärische Schreibstil von Tana French auf. Schon mit den ersten Seiten bin ich direkt in dem irischen Dorf Ardnakelty angekommen und konnte die Atmosphäre förmlich greifen.

Kurz vor ihrer Hochzeit verschwindet Rachel Holohan, und die Dorfbewohner beginnen zu suchen – unter ihnen ist auch Cal Hooper. Es dauert nicht lange, bis sie tot aufgefunden wird. Zunächst bleibt unklar, was passiert ist, aber dann gerät Cals Verlobte Lena unter Verdacht, und Cal beginnt zu ermitteln.
Die Autorin lässt sich Zeit, und die Spannung baut sich nur langsam auf. Dafür lernt man das Dorf mit seinen Bewohnern, familiären Beziehungen, Geheimnissen und vielen Gerüchten kennen. Es ist also kein Buch für Liebhaber von Action und rasanter Spannung, sondern vielmehr eines, das von seiner Atmosphäre, leisem Brodeln und unterschwelliger Spannung lebt.

Mir gefiel das Buch gut, allerdings hatte ich mehr erwartet, da es von der New York Times, der Financial Times und der Washington Post zu einem der besten Bücher des Jahres gekürt wurde.

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Ein Dorf voller Geheimnisse