Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ReiShimura:
Zwischen Intensität und Überfrachtung
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
Autorin Jessica Berger Gross hat sich für ihren Debütroman ein alles andere als leichtes Thema ausgesucht und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung des Ganzen. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte und ich das Gefühl habe, dass die Autorin hier zu viel wollte.
Dabei hat eigentlich alles sehr gut angefangen. Der erste Teil des Buches konnte mich restlos überzeugen und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten waren interessant, die Geschichte stimmig und packend und ich konnte ab der ersten Seite in die Geschichte eintauchen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie das Buch nicht nur auf Hazel konzentriert, sondern ihre ganze Familie. So wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Hazel, ihrem Bruder Wolf und auch ihren Eltern Claire und Gus erzählt. Die Wechsel waren klar strukturiert und sehr eindeutig und auch wenn ich meine Lieblingsperson hatte, haben mir alle Perspektiven sehr gut gefallen.
Der packende Schreibstil, die interessanten Charaktere und die berührend-schockierende Handlung haben bei mir das Gefühl ausgelöst, dass es sich hierbei bereits um eines der Lesehighlights des Jahres handeln könnte. Leider kam dann der Umschwung und es ging meiner Meinung nach stark bergab, auch wenn ich sagen muss, dass die Autorin am Ende das Steuer noch ein klein wenig herumgerissen hat.
Zu Beginn des Buches hat sich Jessica Gross Berger vor allem auf das Thema se*ueller Missbrauch konzentriert. Dies hatte ich nach dem Lesen des Klappentextes auch so erwartet. Leider kamen dann von Seite zu Seite mehr Themen hinzu. Einige davon wie die #MeToo Bewegung waren zu erwarten, genauso wie das Feminismus Thema. Beides passt hervorragend zur Ausgangssituation. Allerdings macht die Autorin hier noch nicht Halt, sondern fügt auch noch Antisemitismus, Misogynie, Depressionen, ADHS und die Cancel Culture hinzu.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Autorin eine Liste an Themen zum Abhaken vor sich hatte. Dieses Gefühl wurde vor allem dadurch unterstrichen, dass die meisten Dinge angesprochen wurden, man war kurz entrüstet und dann wurde kein Wort mehr darüber verloren. Zu viel verpufft hier einfach als Nebensächlichkeit.
Mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist allerdings, dass es zu wenig mit der Realität zu tun hat. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich den Punkt nur sehr vage ausführen. Daher nur so viel, die Handlung driftet sehr stark in eine stark konstruierte und märchenhafte Richtung ab und spiegelt kaum mehr die Realität von Missbrauchsopfern dar.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass dieses Buch sehr gute Ansätze hat und viele wichtige Themen aufwirft. Es ist eine berührende Geschichte, in der meiner Meinung nach aber mehr Potential gewesen wäre. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Rezensionen von downey_jr:
Ein Nein und seine Folgen: Spannender Plot, Umsetzung nur teils gelungen - 3,5⭐️
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
„Hazel sagt nein“ von Jessica Berger Gross kommt vom Cover her sehr unauffällig daher, doch der Plot hat es wirklich in sich.
Die 18-Jährige Hazel Blum freut sich auf eine großartige Zukunft. Ihre Familie ist gerade von New York ins beschauliche Riverburg gezogen, auch um ihren Traum von einer Zukunft an einem Liberal Arts College und einer Karriere als Schriftstellerin zu ermöglichen.
Ihr Vater hat eine Professur dort angenommen, die einige finanzielle Annehmlichkeiten bietet.
Doch gleich an ihrem ersten Tag an der neuen Highschool ändert sich Hazels Leben auf völlig unerwartete Art und Weise:
"Manche Leute [....] behaupten, dass sich innerhalb eines Augenblicks alles ändern kann. Nach Hazels (zugegeben begrenzter) Erfahrung stimmte das nicht. Veränderung, ob politische oder private, dauerte ewig, und allgemein kam nicht viel dabei herum. Wir schleppen uns voran wie Raupen, bis wir unter dem Stiefel des Patriarchats und der Hausarbeit zermalmt werden. Erst an einem Morgen in Maine, am ersten Tag ihres letzten Schuljahres an der Highschool von Riverburg, erkannte Hazel, wie naiv sie gewesen war. Selbstverständlich konnte sich von einem auf den anderen Moment alles ändern. Nur bei ihr das bis dahin noch nicht passiert."
Hazel kann es nicht fassen, als der Schuldirektor sie in sein Büro rufen lässt und ihr eröffnet, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin der Abschlussklasse für eine s*xuelle Beziehung aussucht - und dieses Jahr ist sie seine Auserwählte. Doch womit der Direktor nicht gerechnet hat: Hazel sagt Nein!
Doch damit ist es leider nicht getan:
"Als Hazel zum Direktor Nein sagte, hatte sie geglaubt, die Demütigung wäre damit vorbei. Doch jetzt wurde ihr klar, dass diese womöglich erst begann."
Hazels Reaktion setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die nicht nur ihr Leben und das ihrer Familie, sonder auch der ganzen Stadt auf den Kopf stellen.
Der Schreibstil ist ein recht gelungener Mix aus ernsthaft und unterhaltsam; dennoch fehlte es mir stellenweise etwas an Tiefe.
Hazels Entwicklung gefiel mir insgesamt recht gut, vor allem gegen Ende hin:
"Dad [...] trank auf ihre 'erstaunliche Leistung'.
Nur, dass nicht sie das geschafft hatte. Überhaupt nicht. Sondern er, Dick White. Denn Hazel wusste, und ihren Eltern musste das auch klar sein, außer sie machten sich etwas vor - und wahrscheinlich war es der ganzen Welt klar -, dass Hazel ein paar (absolut beschissene) schreckliche Minuten ihres Lebens genommen und ausgepresst hatte wie ihre Mutter ihre morgendliche Grapefruit. Bis auf die Schale. Sie hatte es nicht aus eigener Kraft ans Vassar geschafft. Sie hatte die Hilfe des Schuldirektors gebraucht.
Denn wer hätte sie gewollt, wenn White sie nicht gewollt hätte?"
Dass Hazel am Ende so klarsichtig und stark ist, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, fand ich einen gelungenden Abschluss.
"Aber ich verstehe das nicht. Warum willst du dein Buch nicht mehr schreiben?"
" ich sage nicht, dass ich nie eins schreibe. Vielleicht später mal einen Roman ich weiß es nicht!
[...]
Ich schätze, ich ... ich fühle mich dafür noch zu jung. So was passiert immer noch ständig, wisst ihr? Und ich will nicht darüber definiert werden. Über White. Ich denke, ich kann so viel anderes sagen, aber ich weiß eigentlich noch nicht, wie ich es sagen soll."
Mit dem (mangelnden) Handeln ihrer Eltern konnte ich mich dagegen (selbst Mutter) nicht so ganz anfreunden; den kleinen Bruder Wolf fand ich dagegen sehr sympathisch.
Insgesamt wurden meine (zugegebenermaßen sehr hohen!) Erwartungen an die Ausarbeitung der spannend klingenden Ausgangssituation leider nicht ganz erfüllt. Ich hätte mir etwas mehr „Schlagkraft“ gewünscht; vieles verlief mir insgesamt zu glatt.
Ich vergebe final 3,5 von 5 Sternen.
Vielen Dank an den Lübbe Verlag und an www.lesejury.de für dieses Rezensionsexemplar!
Rezensionen von Island :
Mutige Frauen im Widerstand
Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann
Wie die Covergestaltung und der Titel bereits vermuten lassen, spielt die Handlung dieses Romans in der Vergangenheit und zwar einerseits während des Zweiten Weltkrieges und andererseits Ende des 20. Jahrhunderts, als noch nicht jeder wie selbstverständlich ein Mobiltelefon besaß.
Zur Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges unterstützten auch verschiedene Frauen aus Frankreich und Großbritannien den Widerstand gegen die Nationalsozialisten.
Führten Spionageaufträge, Botengänge oder sogar Sabotageakte aus. Darüber recherchiert die BBC-Moderatorin Gwen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts und stößt so einerseits auf Pat, die zunächst wenig Interesse daran hat, über ihre Vergangenheit zu sprechen, zugleich findet Gwen aber auch mehr über ihre vor nicht allzu langer Zeit verstorbene Großmutter heraus, die selbst zu dieser Zeit in Paris lebte und so einige Geheimnisse hatte.
Ich fand es sehr interessant, aus der Perspektive von Frauen im Widerstand mehr über diese Zeit zu erfahren und es ist wirklich eindrucksvoll, welche Risiken diese für den Kampf gegen die Nationalsozialisten eingingen und mit welchen Methoden sie damals schon arbeiteten. Auch Gwen als Protagonistin der neueren Zeit war mir sehr sympathisch, wie sie an ihrem Projekt arbeitete und auch am Leben ihrer verstorbenen Großmutter interessiert war. Die Sprecherin des Hörbuchs war zur Atmosphäre des Romans passend gewählt und man konnte ihr gut folgen.
Rezensionen von Island :
Eine dysfunktionale Familie
Ein Herz aus Papier und Sternen von Cecelia Ahern
Cecilia Ahern ist mir bereits von anderen Büchern, die ich sehr gerne gelesen habe, ein Begriff und auch das bunt gestaltete Cover hat mich angesprochen, mir diesen Roman genauer anzuschauen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal Pip, die mit 16 schwanger geworden ist, was ihre Mutter als Schande ansieht, und nun mit Anfang 30 immer noch zusammen mit ihrer Tochter bei ihren Eltern in einem recht abgelegenen Haus wohnt und als ungelernte Arbeitskraft an einer Tankstelle arbeitet.
Ihre Mutter hat stets versucht, sie klein zu halten und hat zudem alles dafür getan, dass Pip und ihre Tochter keine enge Bindung zueinander entwickeln können. Pip flüchtet sich ins Anfertigen von Origami Kunstwerken, bis sie schließlich bei der Arbeit einen Mann kennenlernt, der ihr hilft, sich aus der Enge ihres Zuhauses zu befreien und sich endlich von ihrer herrischen Mutter zu emanzipieren.
Grundsätzlich war mir Pip sehr sympathisch und die Autorin hat die Charaktere aller Beteiligten sehr gut ausgestaltet. Was Pip angeht, kann ich mir aber nicht so recht vorstellen, dass es keine Wege gegeben hätte, schon viel früher aus diesem Elternhaus auszubrechen und mit ihrer Tochter ein eigenes Leben anzufangen. Mit Anfang 30 gewinnt sie dann, dank Unterstützung anderer zunehmend an Selbstbewusstsein und entdeckt ihre Selbstwirksamkeit und das gefiel mir dann gut. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt anschaulich und lebendig und auch die Sprecherin des Hörbuchs war gut gewählt und man konnte ihr gut folgen.
Rezensionen von Island :
Der Zweite Weltkrieg wirkt lange nach
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Wie man aufgrund des Covers bereits vermuten kann, handelt es sich um einen historischen Roman, der eine Zeitspanne vom Zweiten Weltkrieg mit der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten bis kurz nach der Wiedervereinigung umfasst.
Nora arbeitet während des Zweiten Weltkrieges als Krankenschwester und bekommt dabei am Rande mit, was den so genannten "Reichsausschusskindern" droht.
Es gelingt ihr, Leo, den Sohn von Lene zu retten, danach geht sie nach Danzig, wo sie Lieselotte kennenlernt und mit ihr nach Kriegsende im sowjetischen Gulag landet, wo ihrer beider Leben auch immer wieder am seidenen Faden hängen.
Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen, auch wenn das Thema natürlich keine leichte Kost ist. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Schrecken des Nationalsozialismus und anschließend auch der sowjetischen Gulags anschaulich zu vermitteln. Dem Hörbuch konnte man gut folgen und die Sprecherinnen waren passend zur Geschichte gewählt.
Rezensionen von brauneye29:
Interessant
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder
Zum Inhalt:
Im Mai 1945 wird die vierzehnjährige Waise Marlen von Wilma aufgenommen. In dem Forsthaus, in dem Marlen sich versteckt hat, entdeckt sie ein Portrait einer jungen Frau, dass Wilma dort versteckt hatte. Wilma hat ein Geheimnis, dass sie zu zerstören droht.
Auf einer zweiten Zeitebene geht es im Jahr 2023 um Hannah, die mit diversen Problemen zu kämpfen hat.
Meine Meinung:
Mir hat der Erzählstrang um Marlen und Wilma, mitsamt der übrigen Protagonisten am besten gefallen, gerade das Verhältnis zwischen den beiden Frauen hat schon etwas besonderes. Marlen kennt Wilmas Geheimnis und unterstützt sie, auch wenn sie sicherlich auch gerne ein anderen Weg genommen hätte. Die Geschichte von Hannah hat mich nicht ganz so erreicht, war aber trotzdem nicht uninteressant. Ich konnte Hannah gut verstehen, dass sie zwar ihrem Vater geholfen hat, aber dann auch wieder Abstand nimmt. Der Schreibstil war gut, der Wechsel zwischen den Zeiten machte das Buch abwechslungsreich.
Fazit:
Interessant
Rezensionen von Claudia H.:
Nette New Adult Fake Lovestory zum Abtauchen
Written in the Stars - Ist es fake oder doch die wahre Liebe? von Alexandria Bellefleur
Worum es geht:
Darcys Bruder hat für sie ein Blind Date organisiert, dass ja mal so richtig nach Hinten losgeht. Darcy und Elle könnten nicht unterschiedlicher sein. Darcy ist bodenständig und komplett durchorganisiert und eher der Typ Kratzbürste. Sie überlässt nichts dem Zufall. Dagegen Elle, die herzensgute Astrologin, die an die Sterne, Übernatürliches und auch an die große Liebe glaubt.
Nachdem sehr schnell klar wird, dass aus ihnen nichts werden kann, gehen sie trotzdem eine Beziehung ein. Allerdings nur eine zeitlich begrenzte Fake Beziehung, damit ihre Familien sie nicht weiter damit nerven, weil sie Single sind. Dann kommt es, wie es kommen muss. Auf einmal empfinden sie doch etwas füreinander, doch das ausgehandelte Ende der Beziehung naht. Was nun?
Mein Fazit:
Die Lovestory ist im Grunde genau das, was ich auch erwartet habe. Eine gefakte Beziehung, in der sich die beiden Mädels dann doch ineinander verlieben, wobei die Beiden nicht unterschiedlicher sein könnten. Da Darcy in ihrer letzten Beziehung sehr verletzt wurde, hat sie jetzt Schwierigkeiten, sich auf etwas Neues einzulassen. Darcy ist eher vom Typ Eiskönigin und Elle ist als herzensguter Mensch das genaue Gegenteil. Beide Protagonistinnen fand ich jedoch sehr sympathisch. Die Story ist was zum Träumen und man kann sich gut in die Story hineinfallen lassen, wobei es auch ein paar nette spicy Szenen gibt und die Story auch noch rund um Weihnachten spielt. Mir war die Story und vor allem der Anfang dann aber doch viel zu langatmig, wobei ich allerdings bin mit 50+ auch nicht die Zielgruppe bin. Wer also eine seichte Lovestory zum Dahinschmelzen sucht, der ist hier genau richtig.
Eine nette New Adult Lovestory zum Abtauchen, für die ich 4 Sterne vergebe.
Rezensionen von brauneye29:
Gefällt mir gut
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Zum Inhalt:
Seit ihrer Kindheit ist Sophia an den grausamen Onkel gebunden, nachdem er einen Blutbund von ihr forderte. Als sie von einer Elite-Akademie erfährt, sieht sie ihre Chance gekommen, sich von dieser Fessel zu befreien, aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie Prüfungen bestehen, denn nur die Mächtigsten werden diese Prüfungen überstehen
Meine Meinung:
Das war wieder so ein Buch, dass einen bunten Mix aus Fantasie, Abenteuer und viel Spannung hat.
Sophia als Hauptprotagonistin hat mir dabei besonders gut gefallen, wobei Alden auch nicht uninteressant ist, aber Sophie hat mir von ihrer ganzen Art einfach ein Stückweit besser gefallen. Die Prüfungen sind enorm spannend. Die Story insgesamt richtig gut und man kann nur hoffen, dass es in den weiteren Bänden so weiter geht. Der Schreibstil ist sehr gut und dadurch liest sich das Buch flott weg.
Fazit:
Gefällt mir gut
Rezensionen von brauneye29:
Hatte was anderes erwartet
This Story Might Save Your Life von Tiffany Crum
Zum Inhalt:
Die besten Freunde Joy und Benny betrieben einen sehr erfolgreichen Podcast über Leben und Tod. Doch dann verschwindet Joy eines Tages samt ihres Ehemanns spurlos und die Scherben in ihrem Bad lassen Böses vermuten. Als dann noch Joys Mann tot aufgefunden wird, wird die Situation dramatisch, denn Benny gerät unter Verdacht.
Und das unfertige Manuskript auf Joys Rechner offenbart Geheimnisse, die selbst Benny nicht kannte.
Meine Meinung:
Bei dem Buch bin ich ganz schön hin und her gerissen, denn wenn man sich das Cover ansieht und dann auch noch das Wort Thriller, dann hat man einfach eine völlig andere Erwartungshaltung zu dem was das Buch sein wird. Ja, es war schon spannend aber am Ende war die vermeintliche "Thriller-Atmosphäre" eher nebensächlich und es ging um was ganz anderes. Das eingearbeitete Manuskript von Joy lies auch etwas ganz anderes erwarten, als dann am Ende wirklich war. Ich fand das Buch schon spannend und gut geschrieben, aber für einen Thriller erwarte ich von einem Buch schon etwas anderes.
Fazit:
Hatte was anderes erwartet
Rezensionen von yellowdog:
Die Recherche
Heim holen von Katherina Braschel
Ein Roman mit einem relevanten Thema, sehr reserviert geschrieben.
Die ca. 30jährige Lina, deren Großeltern nach Österreich vertriebene Donauschwaben waren, beginnt über diese Wurzeln zu recherchieren und nachzudenken.
Für ihre Mutter ist Lina Recherche nicht einfach zu verkraften, denn sie wusste vieles nicht.
Schließlich reist Lina sogar nach Serbien zu dem ehemaligen Haus des Großvaters.
Katherina Braschel gestaltet ihr Buch sorgfältig und man spürt die Emotionalität ihrer Protagonistin, aber schade, dass so verhalten erzählt wird.











