Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sheilo:
Fesselnder Reihenauftakt
Nightweaver Die Nightweaver Saga von R. M. Gray
Aster lebt zusammen mit ihrer Familie ein aufregendes Piratenleben, bis zu dem Moment, als ihr Schiff angegriffen wird und sie den Mord ihres geliebten Bruders Owen miterleben muss. Ausgerechnet ein Nightweaver hat ihn getötet und damit eines jener Wesen, die die Menschen verdrängt haben und gegen die Aster seit jeher einen großen Zorn verspürt.
Doch ausgerechnet Will, ein Nightweaver, rettet Aster und ihre verbleibende Familie und sie lernt, dass anscheinend nicht alle Nightweaver böse sind. Nur ahnt sie dabei noch gar nicht, dass auch Will mit ihr seine eigenen Pläne verfolgen könnte.
"Nightweaver" ist der fesselnde Auftakt zur Nightweaver Saga von R. M. Gray, der mich wirklich sehr begeistert hat. In der Geschichte konnte die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten werden, wobei viele neue Enthüllungen immer wieder neue Fragen aufwerfen und so mancher Plot-Twist wirklich unvorhersehbar ist.
Das Hörbuch wird von Michaela Gaertner gesprochen und ich finde, dass sie mit ihrem Lesestil die teils düstere Atmosphäre des Buches perfekt einfängt. Ich mag es sehr, wie sie durch ihre Stimme jedem Charakter des Buches heraus arbeitet und mir hat es wirklich Freude bereitet, ihren Worten zu lauschen.
Aster ist eine Protagonistin, die es schafft, alle auf ihre Seite ziehen. Mutig, taff und ein wenig vorlaut stellt sie sich den Gefahren, vor allem, um ihre eigene Familie zu beschützen und den Tod ihres Bruders zu rächen. Dabei lauern einige Talente in ihr, von denen sie nichts ahnt hat. In dem Setting einer teilweise moralisch fragwürdigen Gesellschaft, schafft sie es, sich Anerkennung zu erarbeiten, doch man spürt auch sehr deutlich, dass sie immer wieder von Zweifeln heimgesucht wird.
In der Geschichte spürt man immer wieder die aufkommenden Gefühle zwischen Aster und Will, gegen die sie beide versuchen anzukämpfen, unter anderem aufgrund der Standesunterschiede, da Will der hohen Gesellschaft angehört und Aster als Dienerin arbeitet. Doch sind die Emotionen wirklich alle echt oder verbirgt auch Will etwas vor Aster?
Wer komplexe Romantasy-Welten mit Piratenbezug, voller Geheimnisse und magischen Wesen mag, der wird "Nightweaver" genauso lieben wie ich. Das Ende des Buches sorgt bei mir schon jetzt für Vorfreude auf den zweiten Band, der bereits Ende März erscheinen soll.
Rezensionen von Anna625:
Freundinnenschaft
Spielverderberin von Marie Menke
Gemeinsam in derselben Bauernschaft im Süthland aufgewachsen, sind Lotte und Sophie schonlange Freundinnen. Als in der Oberstufe dann Romy aus München dazukommt, verändert sich die Dynamik der kleinen Gruppe merklich; Großstadt trifft auf Dorfidylle, die Beziehung der drei Mädchen zueinander ist geprägt von offener und heimlicher Bewunderung und unterschwelligen Spannungen, an denen die Freundinnenschaft bald zerbricht.
Jahre später versuchen die drei jungen Frauen erneut, sich einander anzunähern; doch kann das funktionieren, wenn so Vieles aus ihrer Jugend unausgesprochen bleibt?
Mit feinfühliger Sprache schildert Marie Menke das Auf- und Verblühen einer intensiven, teilweise beinahe schon obsessiven Freundinnenschaft. Die Tiefe, mit der dies geschieht, mochte ich sehr. Dennoch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hier mehr Konflikte aufgemacht und mehr Handlungsstränge begonnen werden, als der Roman letzendlich zufriedenstellent lösen bzw. zuende führen kann. Vieles bleibt vage und nur angedeutet, wird letztendlich nicht aufgelöst. Die Spannung steigt unleugbar mit jeder Seite, man will "endlich wissen, was da los war" - das ist wunderbar gemacht, der erwartete "große Knall" am Ende war dafür mMn jedoch enigermaßen enttäuschend.
Die Charakterstudie der drei jungen Frauen und die Beschreibungen des Zwischenmenschlichen fand ich sehr gelungen; vollkommen überzeugen konnte mich der Roman damit aber nicht.
Rezensionen von Mara:
Fragen bewirkt Wunder
Obacht! von Kerstin Hau
Das Bilderbuch „Obacht!“ von Kerstin Hau und Stella Dreis erzählt von einem geheimnisvollen Tier mit riesiger Klaue, das sich in die Stadt verirrt und für Aufsehen sorgt. Keiner der Stadtbewohner außer das kleine Mädchen Mienchen will es ansprechen, stattdessen werden Lösungen gesucht es zu umgehen.
Das Buch ist wunderschön gestaltet mit einer starken Farbpalette aus Schwarz-Weiß und Orange, die sofort fasziniert. Das Cover mit der imposanten Tierklaue weckt perfekte Neugier auf das verborgene Wesen.
Der Text bleibt kurz, prägnant und kinderleicht verständlich – ideal für kleine Zuhörer.
Leider hat es meine Kinder (3 und 5 Jahre) nach den ersten Seiten nicht gepackt, obwohl sie sonst bei jedem Buch mitfiebern. Dennoch ein stilvolles, empfehlenswertes Buch mit einer schönen Message, dass Fragen Wunder bewirken kann!
Rezensionen von Kathie:
Spannende Fortsetzung der tollen Reihe
Wellengrab von Stefan Ahnhem
Die ganze Reihe war bisher super, deswegen war die Vorfreude auf diesen 7. Band sehr groß. Hier war die Grundidee auch gleich wieder packend. Die Geschichte hat von Beginn an ein hohes Tempo. Nach einem großflächigen Stromausfall an der schwedischen Küste wird Kommissar Fabian Risk mit rätselhaften Fällen konfrontiert, darunter ein Banküberfall und mehrere Kindesentführungen.
Die düstere Atmosphäre, das Gefühl permanenter Unsicherheit und der komplexe Plot machen das Buch zu einem fesselnden Pageturner. Die Haupt- und Nebenfiguren sind sehr vielschichtig ausgearbeitet und interessant. Auch ohne Vorkenntnisse der Reihe ist der Roman gut lesbar, da der Fall in sich abgeschlossen ist, aber die Vorgänger sind ebenfalls sehr lesenswert. Ein spannungsgeladener Thriller mit toll umgesetzten, hochbrisanten Themen!
Rezensionen von I.wer:
Hält was es verspricht
Gelbe Monster von Clara Leinemann
Von moidlvomberch
zu aller erst möchte ich einmal auf das Cover zu sprechen kommen, denn ich finde es absolut genial und total gelungen - gelbe Monster, die Gestaltung, der Titel hier finde ich passt einfach alles, das Buch schreit einen nur förmlich so an es endlich zu lesen - ich konnte nicht wiedersehen und habe sofort angefangen.
der Einstieg in das Buch bzw die Geschichte fielen mir sehr leicht. der Schreib- bzw Erzählstil sind sehr gut und flüssig zu lesen so war ich nach wenigen Seiten komplett gefesselt vom Buch. Vieles erfährt man erst im laufe der Seiten was eigentlich vorgefallen ist. schon relativ früh habe ich eine Bindung zur Haupt Protagonistin aufbauen können und habe ihr gerne bei ihren Erzählungen gelauscht, die gelben Monster, der Titel wurde zwar nur kurz angesprochen aber dennoch fand ich die Erklärung dazu recht gut. die kurzen Kapitel machen süchtig, ich wollte immer gerne eine kurze Pause einlegen schaffte es aber nie mich loszueisen und las immer mehr als ich wollte. so habe ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen.
Ich finde es klasse, da es absolut kein alltägliches Thema ist und ich einen tollen Einblick bekommen habe
Daher von mir eine ganz klare Empfehlung!
Rezensionen von tonton:
Tolles Wissen, schöne Bilder
Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 17 - Im Wald von Sandra Noa
Das Buch "Im Wald" der "Wieso? Weshalb? Warum?"-Reihe für Erstleser ist ein farbenfrohes Sachbuch für junge Leser, die sich für die Natur interessieren.
Auf 64 Seiten werden viele grundlegende Informationen sowie zahlreiche Wissenshäppchen vermittelt. Mir gefällt es, dass die Wälder als Ökosysteme großgeschrieben wird.
Es wird also nicht nur gezeigt, welche Tiere und Pflanzen im Wald zu finden sind, sondern auch auf Nahrungsketten und die unterschiedlichen Stockwerke des Waldes eingegangen. Auch das modernere Konzept, dass Bäume miteinander kommunizieren, wird thematisiert.
Die Texte sind kurz und einfach geschrieben, und für Erstleser gut verständlich. Viele bunte Zeichnungen lockern den Text auf und veranschaulichen die Inhalte.
Meinem Kind haben die Rätsel am Ende der Kapitel am Besten gefallen. Eigentlich interessiert er sich eher weniger für Naturthemen, aber es hat dieses Buch trotzdem komplett durchgelesen.
Rezensionen von Dragon:
Pflanzenflüsterin Emilia
Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat von Usch Luhn
Von ihren Eltern in ein geheimes Internat geschickt, soll Emilia als Pflanzenwächterin eine ganz besondere Pflanze beschützen, die Ziel von gemeinen Pflanzendieben ist. Was sie in dieser speziellen Schule so alles kennenlernt und erlebt, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
Doch die Aufgaben als Wächterin ihres Pflanzenschützlings sind wahrlich nicht einfach und ungefährlich. Das merkt Emilia, als tatsächlich die besondere Pflanze gestohlen wird und sie nicht mehr so recht weiß, wem sie vertrauen kann…
Mit dem verspielten Cover und der wunderschönen Gestaltung des Vorsatzpapiers stimmt Illustratorin Flor Persichini schon von Anfang an auf die zauberhafte, magische und blumige Stimmung des Buches ein. Auch im Buchinneren finden wir zahlreiche atmosphärische schwarz-weiß-Bilder.
Dass Emilia kein alltägliches Leben führt, wird sofort klar, als sie von ihrer verborgenen Insel auf das geheime Pflanzeninternat geschickt wird und dort zum ersten Mal eine echte Gemeinschaft unter Gleichaltrigen und einen gemeinsamen Schulunterricht erlebt. Der Kontrast zu ihrem bisherigen Leben könnte nicht größer sein und umso glaubhafter sind ihre Emotionen, mit denen Autorin Usch Luhn sie ausgestattet hat. Man nimmt ihr zu 100 Prozent ab, dass sie Heimweh hat, Sehnsucht nach den Eltern, Zweifel an ihrer Aufgabe und Eifersucht auf die Mitschülerin. Zudem beweist sie aber großen Mut, Stärke und Ausdauer, kann sich auf Neues einlassen und Freundschaften knüpfen. Mir gefällt, dass Emilia Zeit gegeben wird, sich zu entwickeln und sie nicht von Anfang an die geborene Pflanzenwächterin ist, ja, sie sieht sich sogar eher den Tieren verbunden und hat große Zweifel, ob sie für die gestellte Aufgabe die Richtige ist. Das macht sie nahbar und echt.
Die Autorin sprudelt nur so von neuen Ideen und obwohl es bereits eine Menge Buchreihen über besondere Internate, außergewöhnliche Tiere und etliche Akademien und Gilden gibt, ist es Usch Luhn gelungen, eine eigene neue und völlig andere Welt zu erschaffen, die nur so von phantasievollen Einfällen wimmelt.
Die Story ist vom Umfang, Aufbau und Thema sowie Ausdruck genau richtig für die Zielgruppe ab etwa 10 Jahren. Es kommen zwar etliche Fremdwörter und lateinische Pflanzennamen vor, die aber am Ende des Buches in einem Glossar noch extra erläutert werden. Grundsätzlich kommen einige Fremdwörter wie Kleinod vor, die den Lesenden vielleicht nicht bekannt sein werden. Ich mag es aber, wenn man Neues dazu lernen kann, denn die schwierigen Begriffe werden weitgehend sofort erklärt.
Ein lustiger, fast schelmischer Kontrast kommt durch Emilias besonderen Freund zustande, der sich ganz altertümlich ausdrückt. Das verleiht der Szene Charme und sorgt für humorvolle Leichtigkeit in einer ansonsten eher spannenden Handlung. Es ist interessant, wie dieser Stil dem Buch eine zusätzliche Note von Wärme und Wiedererkennung verleiht.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch eine wundervolle Mischung aus Mut, Selbstzweifel, Freundschaft und Spannung ist und damit perfekt geeignet für Lesende ab 10 Jahren, die gerne in fremde Welten abtauchen, Neues lernen und sich dabei emotional berühren lassen. Man merkt, wie viel Herz, Fantasie und Feingefühl in jeder Seite stecken. Ein wirklich gelungenes Werk von Usch Luhn.
Rezensionen von Goejos:
Unruhestand
Das letzte Kind hat Fell von Tessa Hennig
Die pensionierte Erzieherin Angelika zieht mit ihrem Mann Hans aus Augsburg in ihr neurenoviertes Haus an der Atlantikküste in Olhao. Die Feier ihres 70. Geburtstages steht bevor. Ihre Tochter Sandra ist Fernfahrerin, deren Sohn Finn wohnt in Schöneberg. Sie machen sich in ihrem Kleinwagen auf den Weg zu Ihnen.
Dort angekommen ändert sich ihr Leben von heute auf Morgen. Denn bei einem Ausflug von Angelika und Hans steht plötzlich ein abgemagerter Hund vor ihrem Auto, welcher sich nicht abschütteln lässt. Sie nehmen in mit nach Hause. Eine Entscheidung, welche ihr gemeinsames Leben voll auf den Kopf stellt. Der Hund, sie nennen ihn ab sofort Fellina, wird zum Mittelpunkt ihres Lebens. Neben der Geburtstagsfeier entwickeln sich persönliche Veränderungen und neue Beziehungen in nicht geahnten Ausmaßen. Humorvolle Geschichte in einer spannenden Umgebung, ungeplante Entwicklungen, und passendes Finale. Leicht und glaubhaft zu lesen.
Rezensionen von gerlisch:
Die Pläne der Götter
Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig
Das dreizehnte Kind von der Autorin Erin A. Craig startet mit einer fesselnden und märchenhaft-düsteren Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, sie ist kreativ und wunderbar erzählt. Besonders die Götterwelt ist klar, verständlich und faszinierend aufgebaut – ein echtes Highlight des Buches.
Im weiteren Verlauf hat mich die Geschichte immer mal wieder verloren, einige Handlungen gingen zu sehr ins Detail und wirkten dadurch stellenweise langatmig. Der sehr angenehme Schreibstil der Autorin, hat mich jedoch an der Geschichte festgehalten.
Hazel ist eine charismatische Protagonistin, aber emotional blieb sie für mich schwer greifbar. Auch Leopold (über den Namen bin ich immer wieder gestolpert) ist ein typischer „Playboy-Prince“ und mit seiner Art konnte er mich nicht vollständig überzeugen. Die Slow-Burn-Romance ist eher sanft ohne ein emotionales Feuerwerk.
Thematisch schlägt der Roman eine deutlich düstere Richtung ein: Krankheit, Krieg und Tod sind allgegenwärtig und verleihen der Geschichte schwere Grundstimmung und Tiefe.
Ein atmosphärisch dichtes, märchenhaftes Fantasybuch mit starker Welt, das auch prima ohne Aktion auskommt.
Rezensionen von fantasia:
Mehr als nur Magie
Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton
Die Aufmachung des Buches ist äußerst ansprechend. Der Prägedruck auf dem Cover, die stimmungsvolle Kulisse von London mit den beiden Hauptfiguren und nicht zuletzt das schillernde Farbenspiel der Buchseitenkanten überzeugen auf den ersten Blick und machen Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Schon äußerlich deutet sich an, dass die Leserinnen und Leser eine besondere Geschichte erwartet.
Die zentrale Aussage des Buches ist berührend: Was man in seinem Herzen trägst, kann man nicht verlieren. Und das wird an den Schicksalen der beiden Hauptfiguren, dem Flussmächen Bo und Billy River, sehr deutlich. Die beiden magischen Münzen, die Bo im Schlamm der Themse entdeckt, verhelfen zu dieser Einsicht und führen zu wichtigen Erkenntnissen über Freundschaft, Familienzusammenhalt, aber auch Tod.
Natürlich dürfen auch negative Figuren nicht fehlen. Sie handeln egoistisch, sind gierig nach finanziellem Gewinn.
Empfohlen ist das Buch für Leserinnen und Leser ab 12 Jahren. Der Stil ist gut verständlich, die Handlung zieht einem sehr schnell in die magische Szenerie hinein. Auch Ältere werden an dieser Geschichte ihre Freude haben.











