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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Möwenurlaub

7 Möwen fliegen los! von Anna Taube


Auf dem Cover des Pappbilderbuches sehen wir die Möwen auf den Pfählen sitzen.
Die Möwe Heit (den Namen habe ich gleich gegoogelt, weil ich ihn noch nie gehört habe, er ist westfriesisch) möchte gerne, wie die Menschen Urlaub machen. So eilt gleich eine andere Möwe mit ihrem Schwimmtier heran.

Da die nächsten Seiten immer ein Stück kleiner und danach wieder eine Nummer größer werden, hat das Anschauen einen ganz besondere Note. Denn schon auf der nächsten Seite kommen Dix und Dete dazu. Geert bringt eine Gabel als Federnkamm mit und Immo kommt nicht ohne Limo. Als Grit dann noch angeflogen kommt, kann der Urlaub los gehen.
Kleine kurze witzige Reime und Illustrationen die Möwen mit Sonnenbrille und anderen Utensilien zeigen, machen diesem Buch zu einem schönen Bilderbuch für kleine Urlauber und durch die verschiedenen Längen der Seiten macht das Anschauen doppelt Spaß.

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Möwenurlaub

Rezensionen von begine:

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Familiengeschichte

Auch eine Art, Leben zu retten von Susanna Bissoli



Die Autorin Susanna Bissoli schreibt in ihrem Roman, Auch eine Art, Leben zu retten, anmutig über ein realistisches Thema.
Es ist eine Geschichte über den Krebs.
Bei Vera ist er zurückgekommen und sie wird behandelt.
Dafür kommt sie in ihren Heimatort zurück. Da lebt ihre Schwester Nora mit ihrer Tochter und ihr 80jähriger Vater.

Ich konnte mich mit Nora identifizieren. Vera lebte ihr Leben und Nora muss sich um den Vater kümmern. Damit ist sie oft überfordert.
Ihr Vater hat viele Hefte beschrieben und er will, das Vera alles abschreibt.
Das alles hat die Autorin wunderbar umgesetzt.
Es ist eine empfehlenswerte Lektüre.

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Familiengeschichte

Rezensionen von Rinoa:

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Berührend

Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann

Dieses Buch ist für mich ein richtiges Juwel. Es kommt so ein wenig unscheinbar daher, auch mit seinem schlichten Cover, doch die Wirkung ist umso stärker.

Warum sprang Thomas Siebenmorgen in den Tod? Das ist die zentrale Frage, die sich María, seine Kollegin, die ihn sehr mochte, Viktor, ein Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams, der Thomas von früher kennt und Simon, ein Kollege aus einem anderen Standort, der eine interne Ermittlung durchführen soll, stellen.

Unabhängig voneinander beginnen die drei, in Thomas Leben zu forschen um eine Antwort zu erhalten, nicht nur für sich selbst oder die Untersuchungen der Kanzlei, sondern auch für Thomas Eltern.
Doch natürlich kann dies nur ein Erklärungsversuch für das Unerklärbare bleiben, denn letztendlich weiß nur Thomas, warum er diesen Weg gewählt hat. Trotzdem gelingt es den dreien, deren Wege sich auch immer wieder kreuzen, mehr über Thomas und sein Leben sowie mögliche Beweggründe zu erfahren.

Dabei wurden am Ende für meinen Geschmack ein wenig zu viele Themen abgearbeitet, insbesondere im Gegensatz zu weiten Teilen vorher, fand ich den Schluss daher etwas überladen.

Mich hat das Buch aber wirklich sehr berührt, auch wenn es, passend zum Anwaltsmilieu, eher sachlich geschrieben war. Ich mochte diesen ruhigen Schreibstil einfach, genau wie die toll beschriebenen und herausgearbeiteten Charaktere.

Für mich eine absolute Leseempfehlung.

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Berührend

Rezensionen von lesen=liebe:

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Ein Duo zum Verlieben

Eine Oma für alle Fälle von Christian Wichmann

Edgar wohnt in einem Mehrparteienhaus. Es sind Ferien, doch da seine Eltern arbeiten müssen, ist er viel allein. Das ändert sich schlagartig, als die neue Nachbarin Frau Koschitz ins Dachgeschoss zieht.

Selten hat uns ein Kinderbuch so begeistert wie dieses. Der Schreibstil ist locker, flockig und reißt den Leser mit.

Es ist prall gefüllt mit Humor – die Kinder haben viel gelacht. Die Charaktere sind einzigartig. Edgar ist pflichtbewusst – ein Perfektionist – und hält sich präzise an seine Tagesabläufe. Die Oma für alle Fälle hingegen nimmt Regeln nicht so ernst und lebt jeden Tag, als wäre es der letzte. Die beiden ergänzen sich auf eine wunderbare Art und Weise. Auch die strenge Nachbarin Frau Manteufel ist unverzichtbar. Sie gibt der Geschichte zusätzlichen Pepp. Die Idee mit dem Glückskaugummi und dem abendlichen Reflektieren im Stiegenhaus ist einfach wunderschön. Wir lieben dieses Buch und hoffen, dass es bald eine Fortsetzung gibt.

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Ein Duo zum Verlieben

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Was für ein Pageturner !

Die Achte Linie von K. J. Ellinger

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich bin ganz schnell mit dem Buch gestartet :
K.J. Ellinger bringt ihre Figuren zum Leben, aber Hallo : In die Gedankenwelt des Täters, als auch Lukas, dem angehenden Fallanalytiker, dürfen wir beim Lesen eintauchen. Spannend und absolut fesselnd lässt uns die Autorin in die Köpfe der Charaktere schauen, bietet ihren Figuren so eine Tiefe, dass man einen sehr großen Bezug zu den Charakteren und der Geschichte bekommt.

Lukas´ Familie, sein Beruf, sein Leben – hautnah darf man dabei sein und ich bin ganz ehrlich : wenn er mit seiner Familie und seinen Freunden im Garten sitzt und ein Bier trinkt, meint man fast, dabei zu sitzen.
Die Autorin versteht es perfekt, ein Konstrukt aus den Ermittlungsansätzen und dem Wissen über den Gedankengang des Täters zu bilden, dass einem vor Spannung heiß und kalt wird! Dieser Spannungsbogen ist so hoch, dass ich kaum in der Lage war, das Buch zur Seite zu legen; einzig, die Frage, was als nächstes kommt, hat mich beschäftigt.
Hochspannung und den Einblick in eine Welt, in der das Leben manchmal grausamer ist, als in irgendwelchen Filmen, hat K.J. Ellinger hier nicht „nur“ einen Kriminalroman geschaffen, sondern ein Buch, dass einen so mitreißt, dass man einfach in ihre Welt gezogen wird – und das war purer Lesegenuss !
Von mir gibt es dafür eine absolute Kauf- und Leseempfehlung, einen riesigen Trommelwirbel und ich bin jetzt schon ganz ungeduldig, den nächsten Band zu lesen !

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Was für ein Pageturner !

Rezensionen von yellowdog:

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Porträts in knapper Form

Mischka von Barbara Honigmann

Mit Mischka setzt Barbara Honigmann ihre Reihe von Büchern über Familie und Bekannte fort. Sie schreibt in ihren gewohnten sachlichen Stil. Es ist mehr Porträt als Erzählung. Doch die Emotionen sind da, nur nicht so offensichtlich im Vordergrund.
Mischka war für die 19490 geborene Barbara Honigmann eine mütterliche Freundin aus Russland, deren Leben von Gefangenschaft und Verbannung geprägt er, aber auch von ihrer Stärke.

Honigmann zeigt ihr Leben in knapper, aber eindringlicher Form.
Es ist ein Leben, dass von den Repressionen der Sowjetunion erzählt. Damit wird es auf gewisse Art auch zu einem sehr zeitgenössischen Text.
Es folgen im Buch noch 2 weitere Porträts, aber Mischka ist das wichtigste.
Barbara Honigmann ist nicht umsonst eine vielfach preisgekrönte Autorin.

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Porträts in knapper Form

Rezensionen von Katharina Grassmugg:

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Eine junge Frau wehrt sich

Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Hazel sagt nein ist die Geschichte einer jungen Frau die sich gegen die sexuellen avancen ihres Direktors stellt und dadurch in einen Strudel gerät mit dem sie so wohl nicht gerechnet hätte.

Als Hazel Blum zum Direktor gerufen wird ahnt sie nichts davon das das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Hazel beschließt sich gegen das was man wohl als sexuelle Nötigung bezeichnen muss zu wehren doch will sie eines zuerst uf keinen Fall.... Ein Opfer sein und Mitleid bekommen immerhin hat sie nein gesagt und es ist nichts passiert. Doch nach und nach begreift sie die Tragweite des ganzen und erfährt wie viele junge Frauen tatsächlich auch mit ihr in dieser Geschichte hängen. Sie wird plötzlich zum Sprachrohr, es gibt einen mega medienrummel und Hazel findet sich zwischen allen Stühlen. Sie wollte nur Gerechtigkeit doch was sie losgetreten hat ist viel größer als alles was sie erwartet hatte.

Dieser Roman hat mich wirkluch beeindruckt. Er war intelligent, scharfsinnig und wichtig. Das Thema #metoo wird ernsthaft aber nie trocken behandelt. Der Roman ist sowohl unterhaltsam als auch teilweise heftig und man leidet mit Hazel mit während sie versucht das gesehene zu verarbeiten, von den Unterstützern des Direktors angegriffen und als lügnerin dargestellt wird, von Menschen die sich mit ihr solidarischen Unterstützung erfährt und immer wieder in selbstzweifel verfällt.

Was ich spannend fand ist das die Autorin es schafft Hazel zu einer überlebenden zu machen die sich weigert sich davon definieren zu lassen was ihr geschehen ist aber gleichzeitig die Verletzungen, die Scham und auch die psychologischen Prozesse zu schildern. Immer wieder gerät sie in Strudel zwischen selbsverletzung, der Frage ob sie nicht selbst schuld sei und dem Wunsch nach Gerechtigkeit und Abschluss.
Ein wirklich sehr gelungener Roman der mir teilweise einiges abverlangt hat aber in meinen Augen sehr wichtig ist.

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Eine junge Frau wehrt sich

Rezensionen von Vobabooks:

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Entspannter Krimi mit schottischem Flair

Mord & Breakfast von Anne Gordon

„Mord & Breakfast“ ist der erste Band der Krimireihe rund um Melody Moss von Anne Gordon. Melody ist Journalistin in London und erfährt kurz nach ihrer Kündigung vom Tod ihrer Tante Mabel und ihrem Erbe - dem Bed & Breakfast namens Coastal Inn an der schottischen Küste. Melody reist erstmal dorthin und findet bald heraus, dass ihre Tante nicht allseits beliebt war und dass an ihrem Tod irgendetwas faul ist…
3.

75 ⭐️ Ein entspannter Krimi mit schottischem Flair. Angenehm und leicht zu lesen. Primär aus Melodys Sichtweise erzählt, vereinzelt gibt es aber auch weitere Perspektiven. Von der Atmosphäre her eher cozy Crime, dabei von der Handlung her relativ schlüssig und plausibel (wer öfter Krimis liest wird vermutlich nicht überrascht sein von der Auflösung), mit eher geringer Spannung und einer Hauptfigur, mit der ich persönlich leider nicht vollständig warm geworden bin. Insgesamt aber unterhaltsam zu lesen, mitunter auch etwas amüsant. Ein schöner Krimi für Zwischendurch oder auch als Urlaubslektüre.

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Entspannter Krimi mit schottischem Flair

Rezensionen von Tina:

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Eisige Stille, dunkle Geheimnisse

Eisnebel von Kate Alice Marshall

Ich bin mit großen Erwartungen an Eisnebel herangegangen – und sie wurden größtenteils erfüllt. Der Thriller lebt vor allem von seiner dichten, beklemmenden Atmosphäre und einem stetig wachsenden Gefühl der Unsicherheit. Schon die ersten Seiten haben mich gepackt: Kälte, Schnee, Abgeschiedenheit und das unheilvolle Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ziehen sich wie ein eisiger Schleier durch die gesamte Geschichte.

Im Mittelpunkt steht Theo, deren Perspektive ich als intensiv und stellenweise verstörend empfunden habe. Ihre innere Zerrissenheit, die angedeutete Vergangenheit und das ständige Misstrauen gegenüber ihrer Umgebung sorgen dafür, dass ich als Leserin nie wirklich zur Ruhe gekommen bin. Genau das macht für mich den Reiz dieses Buches aus: Ich wusste nie, wem ich trauen kann – nicht einmal der Erzählerin selbst.

Besonders gelungen fand ich das Setting. Das abgeschiedene Anwesen im winterlichen Wald ist nicht nur Kulisse, sondern fast eine eigene Figur. Die Stille, der Schnee und die Isolation verstärken die psychologische Spannung enorm. Die Handlung entwickelt sich eher schleichend als rasant, was mir persönlich sehr gefallen hat, da sich der Nervenkitzel langsam, aber konsequent aufbaut.

Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich einige Passagen etwas gezogen haben und nicht jede Wendung völlig überraschend kam. Dennoch bleibt die Geschichte insgesamt fesselnd, düster und psychologisch tiefgehend. Das Ende empfand ich als stimmig, wenn auch nicht vollkommen schockierend.

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Eisige Stille, dunkle Geheimnisse

Rezensionen von Tina:

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Gefühlvolle Erinnerungen und leise Liebe

Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima

Memories So Golden Like Us hat mich von der ersten Seite an emotional abgeholt. Die Geschichte dreht sich um das beliebte It-Girl und den besten Freund ihres Bruders – ein Trope, das man kennt, das hier aber mit viel Gefühl und Tiefe umgesetzt wird. Besonders gefallen hat mir, wie stark der Fokus auf Erinnerungen, inneres Wachstum und unausgesprochene Gefühle gelegt wird.

Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen. Ihre Gedanken, Zweifel und Sehnsüchte wirkten authentisch und nahbar. Die Beziehung zwischen den Hauptfiguren entwickelt sich langsam, aber glaubwürdig, was für mich ein großer Pluspunkt war. Es gibt keine überstürzten Dramen, sondern emotionale Spannungen, die sich aus der Situation und den Charakteren heraus ergeben.

Der Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll und leicht zu lesen. Gerade die ruhigeren, nachdenklichen Momente haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Buch lebt weniger von Action, sondern mehr von Atmosphäre, Emotionen und zwischenmenschlichen Nuancen – genau das, was ich an solchen Romanen liebe.

Auch das Cover passt für mich perfekt zur Geschichte: Die warmen, goldenen Farbtöne und die ruhige Gestaltung spiegeln die emotionale Tiefe und die nostalgische Stimmung des Romans sehr gut wider und haben mich schon vor dem Lesen angesprochen.

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Gefühlvolle Erinnerungen und leise Liebe