Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katja K.:
Süß und vorhersehbar
Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle
Dieses Buch war für mich eine nette, unterhaltsame Lektüre, die nicht groß nachwirken wird. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und es wird abwechselnd aus Lucys und Logans Perspektive (aus Beobachtersicht in der dritten Person) geschrieben. Insgesamt lässt sich das Buch sehr leicht lesen, auch wenn es mich erst im letzten Drittel mehr fesseln konnte.
Sowohl Lucy als auch Logan sind liebevoll dargestellt, mit Eigenarten und Unsicherheiten. Besonders Lucy habe ich direkt ins Herz geschlossen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Bücher eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen und auch die Passagen zum wirtschaftlichen Dilemma der Insel und die unterschiedlichen Perspektiven dazu fand ich sehr interessant. Allerdings hat mir dieses Thema insgesamt etwas zu viel Raum eingenommen und dadurch Längen verursacht. Die Liebesgeschichte ist niedlich und vorhersehbar und erinnert tatsächlich stark an "E-Mail für dich", worauf im Buch auch explizit Bezug genommen wird. Mein Fazit: Ich würde diese Lektüre für den Urlaub empfehlen oder für sonstige leichte Lesestunden zwischendurch.
Leichte Lektüre mit einer sehr charmanten Protagonistin
Copenhagen Cinnamon 1. Delicate von Stefanie Neeb
In dieser NA-Story haben mir besonders die weibliche Hauptperson Jonna mit ihrer chaotisch - liebevollen und frechen Art so wie die Hintergrundkulisse Kopenhagen und die Infos rund um das Thema Kaffee gefallen. Mads war auch ein sympathischer Protagonist, blieb für mich jedoch etwas blasser. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden erzählt.
Die Atmosphäre ist wohltuend und gemütlich, schwere Themen und Emotionen kommen zwar durchaus vor, werden aber eher oberflächlich behandelt, wodurch ich persönlich das Buch nicht ganz so fesselnd fand. Andererseits werden dadurch die Cozy Vibes nicht gestört. Am Ende kommt noch einmal Spannung auf, auch wenn ich den "Plot Twist" von Anfang an habe kommen sehen. Ich persönlich bin sehr auf den zweiten Band zu Freja und Nikolaj gespannt, da dürften die Fetzen fliegen. Fazit: Empfehlung für alle Leser*innen, die Lust auf eine leichte cozy New Adult-Geschichte mit einer Prise Spannung und Kopenhagen-Feeling haben, ohne allzu viel Tiefe zu erwarten.
Süß und vorhersehbar
Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle
Dieses Buch war für mich eine nette, unterhaltsame Lektüre, die nicht groß nachwirken wird. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und es wird abwechselnd aus Lucys und Logans Perspektive (aus Beobachtersicht in der dritten Person) geschrieben. Insgesamt lässt sich das Buch sehr leicht lesen, auch wenn es mich erst im letzten Drittel mehr fesseln konnte.
Sowohl Lucy als auch Logan sind liebevoll dargestellt, mit Eigenarten und Unsicherheiten. Besonders Lucy habe ich direkt ins Herz geschlossen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Bücher eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen und auch die Passagen zum wirtschaftlichen Dilemma der Insel und die unterschiedlichen Perspektiven dazu fand ich sehr interessant. Allerdings hat mir dieses Thema insgesamt etwas zu viel Raum eingenommen und dadurch Längen verursacht. Die Liebesgeschichte ist niedlich und vorhersehbar und erinnert tatsächlich stark an "E-Mail für dich", worauf im Buch auch explizit Bezug genommen wird. Mein Fazit: Ich würde diese Lektüre für den Urlaub empfehlen oder für sonstige leichte Lesestunden zwischendurch.
Spicy Romance im Pferderennsport-Milieu
Off to the Races von Elsie Silver
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und auch – wie ich erfahren habe – passenderweise ihr Debüt. Das Cover und der Titel haben mich direkt angesprochen, da das Pferderennsport-Milieu seit den Krimis von Dick Francis eine besondere Faszination auf mich ausübt und ich zudem Romances liebe. Dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.
Zunächst einmal bin ich begeistert von dem detaillierten, bildhaften und emotional-lebendigen Schreibstil und der liebevollen und erfrischenden Darstellung der beiden Hauptcharaktere Billie und Vaughn. Anfangs fliegen die Fetzen zwischen den beiden und man wird durch die witzigen und schlagfertigen Dialoge gut unterhalten. Besonders Billie als starke Frau in einem männerdominierten Bereich und ihr loses, freches Mundwerk fand ich spannend und amüsant. Genau wie Vaughn hat sie ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und hinter den Fassaden der beiden lauern Verletzlichkeit und Ängste. Sobald diese Emotionen im Verlauf des Romans präsenter wurden und die Persönlichkeiten mehr Tiefe entwickelten, war ich umso gefesselter von der Geschichte.
Bereits im ersten Abschnitt des Buches gab es sehr viele sexuelle Anspielungen, die ich teilweise etwas zu früh und deplatziert fand. Sie erschienen mir oberflächlich und im Prinzip haben sich in dieser Phase beide Charaktere gegenseitig zum Sexobjekt degradiert. Auch die figurbezogenen Klischees empfand ich als etwas nervig und wenig originell. Im späteren Verlauf erschienen mir die Spice-Szenen dann aber angemessen und auch gut beschrieben (ohne die immer gleichen Formulierungen, die mich oft schon gähnen lassen).
Besonders gut haben mir noch die gesamte Geschichte um das Pferd und die Trainertätigkeit von Billie sowie deren Interaktion mit dem Pferd und der Pferdepflegerin Violet gefallen. Beide Nebenfiguren habe ich direkt ins Herz geschlossen und besonders die Passagen über das Pferd fand ich rührend und auch spannend.
Insgesamt empfand ich zwar vieles als vorhersehbar, aber durch die erfrischenden und lebendigen Charaktere und den klugen und fesselnden Schreibstil hat mich das nicht gestört. Mein Fazit: Ich kann dieses Buch allen Romance-Fans empfehlen, die ein Herz für starke, impulsive Frauen und für Tiere haben und die sich nicht an teilweise etwas klischeehafter sexueller Anziehung und ausführlichen Spice-Szenen stören.
Gut zu lesende dystopische Romantasy mit angenehmen Charakteren
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und diese hier richtig genossen. Cover und Titel versprechen eine düstere und spannende Dystopie und die Leseprobe hat mich bereits begeistert. Wir landen direkt in der Geschichte, die aus Ravens Sicht sehr fesselnd und bildhaft erzählt wird. Ich kann mir das Buch jetzt schon als Film vorstellen.
Die erschaffene Welt ist komplex und ich liebe die Parallelen zu den Tributen von Panem mit den rigiden Regeln, den sadistischen und voyeuristischen Ritualen und dem allgegenwärtigen Kampf ums Überleben. Die Charaktere sind vielschichtig und müssen für sich selbst und ihr Leben moralisch schwierige Entscheidungen treffen, die nicht von allen anderen akzeptiert werden. Die Atmosphäre im Gefängnis und Jagdgebiet "Endlock" ist angespannt und düster, der Tod stets präsent. Die Jagden hätten meiner Meinung nach noch ein bisschen spannender gestaltet werden können. Uns begegnen in der Geschichte Tropes wie "Forbidden Love" und "Found Family". Besonders gut hat mir der auf natürliche und angenehme Weise fesselnde Schreibstil gefallen, der die Story trotz des düsteren Settings nie zu schwer verdaulich werden ließ. Außerdem habe ich die Charaktere ins Herz geschlossen. Raven ist auf erfrischende Weise auch mal unsicher und selbstsüchtig und im Gegensatz zu vielen anderen Romantasy-Heldinnen prescht sie nicht immer impulsiv vor, sondern reißt sich auch an einigen Stellen zusammen, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden. Damit zeigt sie erwachseneres und auch authentischeres Verhalten. Zudem gilt sie als Kopfgeldjägerin zwar als kampferprobt, ist dabei aber nicht immer so geschickt und vorausschauend und muss auch einiges einstecken. Das Worldbuilding hat mir gefallen, jedoch fand ich nicht ganz nachvollziehbar, weshalb die Menschen eine solche Freude am freizeitmäßigen Töten der Gefängnisinsassen entwickelt haben. Die Welt von Kriminellen befreien zu wollen ist eine Sache – diese aktiv und freudig selbst zu töten eine andere. Hier wären mehr und genauere Informationen zur "Gehirnwäsche" des Systems hilfreich gewesen. Die Spice-Szenen erschienen mir teilweise etwas konstruiert (noch schnell irgendwie in die Handlung eingebaut), aber sie haben niemals den Plot dominiert und ich mochte Raven und Vale sehr zusammen. Mein Fazit: Ich kann diese angenehm und kurzweilig geschriebene Romantasy allen Fans von Dystopien empfehlen. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall lesen, auch wenn leider noch kein Erscheinungsdatum feststeht.
Wunderschöne und übersichtliche Hilfe zur Selbstreflexion, auch für Esoterik-Skeptiker
Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum von Tanja Suppiger
Ich habe aus meinem Umfeld so viel über die Rauhnächte gehört, dass ich schon ganz neugierig war und darüber nachgedacht habe, mich damit eingehender zu befassen. Da kam dieses Buch gerade recht. Wie vom EMF-Verlag gewohnt, ist es wunderschön gestaltet und übersichtlich aufgebaut. Das Inhaltsverzeichnis, die Farben und die einzelnen Kategorien haben mich sehr angesprochen.
Es ist außerdem verständlich und angenehm rational geschrieben. Mit manchen Begriffen, die ich als esoterisch und vage empfinde (wie "Transformation", "deine Wahrheit ", "Manifestation"), kann ich persönlich nicht viel anfangen, finde sie aber nicht störend, da ich sie in einem Buch über die Rauhnächte erwartet habe. Es steht jedem frei, diese Begriffe für sich selbst neu zu benennen, gemäß der Ermutigung dieses Buches, den ganz eigenen Weg einzuschlagen. Die Autorin betont stets, dass sie Anregungen gibt, keine Anleitung nach Schema F. Ich selbst bin psychologische Psychotherapeutin und durch mein Studium sehr naturwissenschaftlich geprägt, halte es aber generell für wichtig, über den Tellerrand zu blicken und muss sagen dass mir der Ansatz der Autorin wirklich sehr gut gefällt. Zunächst einmal bin ich begeistert davon, welche Bedeutung dem autonomen Nervensystem beigemessen wird und wie umfangreich und verständlich die Polyvagaltheorie und ihre Implikationen für die Sperr- und Rauhnächte dargestellt werden. Daraus kann man schon für die tägliche Stressregulation einiges mitnehmen. Die Bedeutung und der Hintergrund der Sperr- und Rauhnächte werden ebenfalls ausführlich erklärt, wobei sich hier einige Wiederholungen finden lassen, die den Text ein wenig in die Länge ziehen. Aber Redundanz hilft ja bekanntlich beim Verinnerlichen. Einzig der (recht kurze) Abschnitt zur "Verkörperung" war mir etwas zu schwammig formuliert. Die einzelnen Kapitel zu den Sperr- und Rauhnächten (insgesamt 24 Tage!) gefallen mir enorm gut mit ihren Reflexionsfragen und konkreten körperbezogenen Übungen. Die Fragen haben mich direkt schon zum Nachdenken gebracht und ich finde vor allem die Übungen zu körperbezogenen Ressourcen sehr hilfreich. Überhaupt wird der Körper bei den Prozessen ins Zentrum gerückt, was sicherlich äußerst sinnvoll ist, um ein gutes Gespür für sich selbst und die eigenen Themen und Visionen zu entwickeln (Seite 16: "Die Qualität dieser Tage ist nicht dazu da, etwas zu tun, sondern etwas zu fühlen."). Bei den Sperrnächten geht es um die Integration der vergangenen Erfahrungen, bei den Rauhnächten um die Neuausrichtung auf das neue Jahr. 24 Tage (zwischen dem 8.12. und 6.01.) sind eine lange Zeitspanne, um sich mit dieser tiefgehenden Selbstreflexion zu beschäftigen, jedoch wäre es bestimmt nicht im Sinne der Autorin, sich deshalb unter Druck zu setzen. Ich jedenfalls werde mein eigenes Tempo wählen. Die Zeit "zwischen den Jahren" bietet sich natürlich an zur Bilanzierung des vergangenen Jahres und Neuausrichtung auf das kommende. Ich freue mich richtig darauf, diese Selbstreflexionsphase diesmal mit Hilfe dieses Buches zu bestreiten und denke, dass die Impulse das Potenzial haben, lange nachzuwirken; auch über die Rauhnächte hinaus. Mein Fazit: Ich kann dieses ausführliche Buch zur Selbstreflexion all jenen empfehlen, die sich gerne intensiv mit den eigenen Themen und Wünschen beschäftigen und offen für neue Impulse sind. Auch Personen, die mit esoterischen Begriffen wenig anfangen können (wie ich), werden hier meiner Meinung nach auf ihre Kosten kommen. Ich würde empfehlen, das Buch frühestmöglich zu beginnen, da der Grundlagenteil sehr umfangreich ist und die spätere Umsetzung sich über 24 Tage erstreckt.
Gewohnt emotional, aber etwas konstruiert und mit Längen
Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins
Der emotionale Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und überhaupt fand ich die Rückblenden, die Einblick in die Beziehung von Lily und Adam gewährt haben, schön und rührend. Es wird ausschließlich aus Lilys Perspektive erzählt (Ich-Form) und der Schreibstil der Autorin ist gewohnt emotional und flüssig.
Ich habe bereits ein Buch von ihr gelesen und fand damals ihre Plot Twists sehr unvorhersehbar und genial. Das kann ich über dieses Buch nicht sagen; es war vielmehr vieles vorhersehbar und wirkte ein wenig konstruiert. Mit Lilys Verhalten konnte ich mich ebenfalls nicht durchweg identifizieren und das Ende fand ich fast ein wenig kitschig. Das letzte Kapitel hätte es meiner Meinung nach nicht mehr gebraucht. Fazit: Das Buch ist durchaus emotional und berührend geschrieben und behandelt das Thema Verluste und zweite Chancen sehr behutsam. Aufgrund einer gewissen Vorhersehbarkeit und des teilweise konstruiert wirkenden Geschehens konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen.
Originelle und liebevoll erzählte Romantasy mit wichtigen Botschaften
Glory of Broken Dreams von Ruby Braun
Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, doch dann hat sie mich umso mehr gepackt und ich beende dieses Buch begeistert und gleichzeitig bedauernd, weil ich nun eine Weile auf den zweiten Band warten muss. Diese Urban Romantasy überzeugt durch ein besonderes Setting voller verheißungsvoller und bedrohlicher Magie (das Hotel, das Varieté) und durch liebevoll gezeichnete, authentische Charaktere mit Ecken und Kanten.
Charlie ist chaotisch, selbstunsicher, impulsiv und trotzig, Willem dagegen selbstbeherrscht, wortkarg, resigniert und stur. Für beide konnte ich problemlos ein Gespür entwickeln und mit ihnen mitfühlen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend, die Atmosphäre unheimlich und voller düsterer Prophezeiungen. Es wird abwechselnd aus Charlies und Willems Perspektive erzählt (Ich-Form, Präsens), so dass man beiden Charakteren näher kommt. Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen; sie wird behutsam erzählt und obwohl sie eine Schlüsselrolle spielt, fügt sie sich gut in das Gesamtgeschehen ein und dominiert nicht den Plot. In diesem Buch geht es noch um so viel mehr; um die Suche nach der eigenen Identität, den eigenen Wert, um die Herausforderungen als Frau und um Fluch und Segen von großen Lebensträumen. Mein Fazit: Eine originelle, wunderschön erzählte Romantasy mit liebenswerten Charakteren, viel Spannung und einer empowernden Botschaft. Große Empfehlung!
Würdiger Reihenabschluss mit herrlichem Gruselkabinett-Feeling
Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack
Wow! Was für eine grandiose und originelle Fantasy-Reihe! Ich hätte nie gedacht, dass ich so begeistert von sarkastischer Märchen-Fantasy sein könnte, aber was soll ich sagen?! Diese Reihe wird definitiv zu meinen Lese-Highlights 2025 zählen. Auch dieser Band ist wieder so spannend, fesselnd, gruselig und humorvoll erzählt, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte.
Ich bewundere Stella Tack sehr für ihre genialen Einfälle und ihren einzigartigen Schreibstil. Ständig passiert etwas und es kommt zu keinerlei Längen auf rund 700 Seiten. Nach dem zweiten Band war ich gespannt, wie sie die Erfüllung von Rains Wunsch realisieren würde und ich kann so viel verraten: Ich fand ihre Lösung sehr elegant. Und während ich mir im vorherigen Band schon manchmal vorkam wie in einem Gruselkabinett, konnte ich hier durchaus noch mal eine Steigerung feststellen. Die Charaktere sind weiterhin so toll dargestellt, dass sie mir definitiv fehlen werden. Mein Fazit: Es handelt sich hier um originelle und fesselnde Fantasy mit Gruselfaktor und einer großen Portion Sarkasmus. Diese Reihe ist nicht mit klassischer High Fantasy zu vergleichen. Ich kann sie allen empfehlen, die Lust haben, sich auf etwas ganz Neues einzulassen und zu staunen angesichts dieser facettenreichen Märchenwelt und dieses unglaublichen Einfallsreichtums!
Herzerwärmend, schmerzhaft und witzig
Say You'll Remember Me von Abby Jimenez
Ich habe Abby Jimenez durch "Just for the summer" kennengelernt und war sofort hingerissen von ihrem humorvollen und zugleich emotionalen Erzählstil. Ich finde, sie versteht es auf unnachahmliche Weise, witzige Elemente und sarkastische Dialoge mit ernsten und gewichtigen Themen zu verbinden.
So war es auch bei diesem Roman. Die Charaktere sind äußerst liebevoll und lebendig gezeichnet, so dass ich sie direkt vor mir sehen konnte und ins Herz geschlossen habe. Ich habe mit ihnen gelacht und auch ein paar Tränen verdrückt. Die hier behandelten ernsten Themen möchte ich nicht erwähnen, um nicht zu spoilern. Im Grunde geht es darum, wie wichtig es ist, Zeugen für das eigene Leben zu haben, zu lieben und geliebt zu werden. Es geht um Zusammenhalt, Fürsorge und die Macht glücklicher (kleiner) Erlebnisse und Erinnerungen. Und es geht darum, das Beste aus jeder Situation zu machen angesichts der Begrenztheit unseres Lebens. Diese Lektionen vermittelt uns die Autorin so liebevoll, emotional und humorvoll, dass ich auch über ein paar Längen zwischendurch gut hinwegsehen konnte. Fazit: Klare Empfehlung für Fans von witzigen und zugleich bittersüßen Romances, die ein wenig Weltschmerz auslösen und zugleich Trost spenden.











