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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

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Finnlands Geschichte

" Was wir nie verzeihen" des Autors Artuu Tuominen ist der 3. Band der River-Delta-Reihe aus Finnland.

Albert Kangasharju ist 97 Jahre alt und lebt in einem Altersheim, er hat seine strikten Gewohnheiten. Ein davon ist es am Abend noch eine Runde mit dem Rollator durch den angrenzenden Park zu drehen.

Eines abends geschieht das für alle Unfassbare, Albert wird überfallen. Die Jari Paloviita, Henrik Oksman und Linda Toivonen gehen ersteinmal von einem klassischen Überfall aus, doch die Realität lehrt sie schnell, das es nicht an dem ist.

Die Kriminalgeschichte beschäftigt sich mit einem wohl wenig bekannten Thema über Finnlands Beteiligung an der SS. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen und wechselt zwischen 1941 und 2019 hin und her. Die Frage, wielange kann man versuchen Taten zu rächen kommt beim Lesen des Buches zwangsläufig auf.

Persönlich haben mir die ersten beiden Bände besser gefallen, da die Komplexivität doch umfangreicher war. Hier war mir der Ablauf relativ schnell klar und war dadurch auch keine Überraschung mehr. Die Ermittler sind in diesem Band auch eher Beiwerk und blieben ziemlich blass.

Dennoch kann ich eine Leseempfehlung alleine für den geschichtlichen Hintergrund aussprechen.

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Deutsch-Deutsche Geschichte

Wellenkinder von Liv Marie Bahrow

"In Wellenkinder" erzählt Liv Marie Bahrow die Geschichte dreier Menschen die eine Verbindung zueinander haben.

Da ist Jan, der verzweifelt versucht seine Ehe zu retten und sich auf Rügen seiner Vergangenheit und Herkunft stellen muss. Oda, die schlimme Jahre in der DDR verbracht hat und Margit, die voll hinter dem Gedanken der DDR stand.

Die Autorin hat sich mit einem Thema beschäftigt, welches in den Köpfen vieler Menschen nicht existent ist, nämlich der Zwangsadoption unter dem DDR Regime. Sie schildert eindrücklich auf verschiedenen Zeitebenen was mit den Protagonisten geschehen ist und wie es ihr weiteres Leben beeinflusst hat.

Die Charaktere haben mich überzeugt, auch und in besonderen deren unterschiedliche Entwicklungen. Die Autorin ist selber in der DDR aufgewachsen und blickt mit Hintergrundwissen auf die damaligen Geschehnisse.
Besonders gefallen hat mir die augebaute Spannung im Verlauf der einzelnen Geschichten der Protagonisten und die Zusammenführung der Lebensgeschichten, die nicht so sind wie sie zu Beginn schienen.

Ein Buch welches ich nicht so schnell vergessen werde.

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Deutsch-Deutsche Geschichte
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Vergangenheitsbewältigung

Die Wahrheiten meiner Mutter von Vigdis Hjorth

Vigdis Hjorth hat mit "Die Wahrheiten meiner Mutter" einen eindriglichen Roman über die Gedanken und Gefühle einer Tochter in den 60-igern geschrieben.

Johanna ist vor 30 Jahren mit ihrer großen Liebe Marc nach Utah ausgewandert. Zurückgelassen hat sie ihren Mann, ihre Schwester und ihre Eltern.

Dies ist nur auf völliges Unverständnis in ihrer Failie getroffen und der Kontakt wurde rigoros abgebrochen, auch auf Erklärungsversuche in Briefform kam nicht die erwartete Reaktion.
Nun 30 Jahre später kommt sie zurück und möchte ihre Beziehunng zur Mutter, der Vater ist mittlerweile verstorben, klären. Sie hat viele Fragen, doch die Mutter geht nicht ans Telefon.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber sehr beeindruckend und eindringlich. Die Gedanken von Johanna sind sehr gut transportiert worden und einige Gedaken und Erkenntnisse sind mir nicht fremd. Vieles aus der Kindheit sieht man im Erwachsenenalter doch etwas aus anderer Perspektive.
Im Mittelpunkt bleibt die Betrachtung einer sehr destruktiven und dysfunktionalen Familienstruktur wie sie leider häufiger vorkommt. Vor allem wenn Schweigen und Leiden die einzige Kommunikationsform ist.

Mich hat das Buch beeindruckt und ich habe es kaum aus der Hand legen können.

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sehr lesenwert

Unter Wahnsinnigen von Florian Schroeder

Florian Schroeder hat mit seinem Buch " Unter Wahnsinnigen" ein hochaktuelles und dabei noch sehr gut lesbares Buch über das vermeintlich "Böse" geschrieben.

Bisher war mir der Autor nur als äußerst bissiger Kabarettist , den ich sehr schätze, bekannt. In diesem Buch macht er sich mit Interviews auf die Suche nach der Definition des Bösen und hält bestimmt auch dem ein oder anderen einen kleinen Spiegel vor.

Die einzelnen Themen (Putin, Krieg, Wahn, Mord und KI) werden in eigenständigen Kapiteln behandelt. Das Buch ist sehr gut recherchiert und dabei auch noch kurzweilig geschrieben. Florian Schroeder hat keinerlei Berührungsängste sich den Interviewpartnern ohne Vorbehalt zu begegnen.

Da ich selber zu den sogennanten Babyboomern zähle, hat mich das Kapitel um die "Klimakleber" sehr interessiert und mir unterschiedliche Sichtweisen auf dieses Thema offenbart.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

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gelungener Auftakt

Im Herzen so kalt von Sandra Åslund

" Im Herzen so kalt" der Autorin Sandra Åslund ist der Auftaktband zur Reihe um die Ermittlerin Maya Topelius und ihren Kollegen Pär Stenqvist aus Stockholm.

Die kleine Frida stolpert auf dem Nachhauseweg quasi über die Leiche des Umweltaktivisten Mats Anderberg. Die Ermittler in Östersund gehen im ersten Moment von einem Jagdunfall aus, welches der Rechtsmediziner allerdings schnell in Frage stellt.

Aus diesem Grund werden Maya und ihr Kollege nach Nordschweden geschickt um die Ermittlungen zu unterstützen. Das Willkommen ist erst einmal nicht herzlich, fühlen sich die Polizisten in Östersund überrannt. Mats war nicht gerade beliebt, besonders bei den Wälder rodenden Holzbesitzern nicht. Die Ermittlungen laufen in unterschiedliche Richtungen und sind teilweise auch sehr spannend.

Mir hat der Schreibstil und die Beschreibung des ländlichen Nordschwedens sehr gefallen. Die Atmosphäre wurde beinahe fühlbar transportiert. Die Thematik die in den Kriminalfall einfließt, nämlich das abroden dereuropäischen Wälder in diesem großen Stil war mir vorher nicht bewusst und hat mich weiter recherchieren lassen.
Maya als Protagonistin hat viel Potential und auch ihre langjährigen Freundschaften im Privaten finden Raum, aber nicht so, dass es als störend empfunden wierden könnte.

Ein guter Auftakt und ich werde den 2. Band mit Sicherheit auch lesen.

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einige Längen

Forsberg und der Teufel von Björlanda von Ben Tomasson

"Forsberg und der Teufel von Björlanda" ist der dritte Band der Reihe um den Kommissar Frederik Forsberg .

Der Werftbesitzer Sixten Nordin wird tot in seinem Neoprenanzug aufgefunden, ein Fall für Forsberg, der gerade eigentlich ganz andere Pläne hatte. Die beiden deutschen Touristinnen müssen als Zeuginnen befragt werden, da bietet es sich an Forsberg damit zu betrauen, dessen Mutter Deutsche war.

Die Geschichte geht immer wieder in die Vergangenheit, dies wird durch die kursive Schrift dar gestellt. Das Team von Forsberg funktioniert noch nicht so, wie er es gerne hätte. Dafür gibt es zuviele private und auch berufliche Probleme.

Für mich handelt es sich bei dem Band um den unrundesten Fall der Reihe. Die privaten Probleme der Ermittler nehmen für mich in einem Krimi zuviel Raum ein.
Die Handlung hat einiges an Längen, wie ich es vom Autor normalerweise nicht gewohnt bin. Zum Ende hin wird es dann allerdings doch noch richtig spannend.

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nicht meins

Die Einladung von Sebastian Fitzek

"Die Einladung" von Sebastian Fitzek habe ich als Hörbuch gehört und kann dem Sprecher nur ein großes Lob aussprechen. Die vielen Facetten seiner Stimme passend zum Geschehen haben mich beeindruckt. Normalerweise bin ich kein Hörbuch-Fan.

Nun zum Inhalt: Es gab Zeiten da habe ich die Bücher von Sebastian Fitzek regelrecht verschlungen, bei diesem Buch geht es mir leider anders.

Die Geschichte war mir viel zu verworren, konnte mich bis zur Mitte überhaupt nicht erreichen und das Ende war für meinen Geschmack ebenfalls nicht schlüssig. Es überschlugen sich zwar die Ereignisse , aber trotzdem ohne Zusammenhang. Die Charaktere blieben leider oberflächlich.

Die einzelnen Stränge erschienen mir eher wie unterschiedliche Bücher in eine Story gepackt. Das kann Fitzek normalerweise um einiges besser. Schon Mimik konnte mich nicht mehr in seinen Bann ziehen. Vielleicht liegt es am Hype oder dem Druck den Autoren heute ausgestzt sind. Ich weiß es nicht, kann den Hype um dieses Buch aber auch in keinster Weise nachvollziehen.

4 Sterne für den Sprecher und 2 für die Story.

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tolles Spin-Off

Gleanings - Storys aus dem Scythe-Universum von Neal Shusterman

Mit "Gleanings-Storys aus dem Scythe Universum hat Neal Shusterman eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten rund um das Scythe Universum veröffentlicht.

Ich bin normalerweise kein Fan von Kurzgeschichten, doch diese musste ich nach der spannenden Trilogie rund um die Scythes lesen. Ein absolutes Muss für Fans.

Besonders die Zeit und der Umbruch wie e zu den Säuberungen kam hat mich sehr beindruckt. Viele der Charaktere die ich in der Trilogie gemocht habe tauchen auch in einzelnen Episoden der Kurzgeschichten zu meiner Freude wieder auf. Das Scythe Universum ist grausam, keine Frage, aber was Neal Shusterman hier geschaffen hat, ist einfach beeindruckend.

Die Co-Autoren lassen einiges aus der Trilogie einem anderen Blickwinkel erscheinen und Realiäten verlieren auf einmal ihre Bedeutung. Dies macht das Spin-Off nochmal interessanter. Mittlerweile schreibt die ganze Famile von Shusterman an seinen Büchern mit, der Sohn war mir schon bekannt, doch an diesem hier schreiben auch Frau und Tochter mit. Eine neue Schriftsteller-Dynastie scheint geboren.

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authentischer Schreibstil

Was ein gutes Leben ausmacht von Gladys McGarey

Das Buch " Was ein gutes Leben ausmacht" von Dr. Gladys McGarey, einer Ärtzin mit 102 Jahren und im Ruhestand beschäftigt sich in erster Linie mit dem ganzheitlichen Ansatz in der Medizin.

Sie war eine absolute Vorreiterin im Bereich der ganzheitlichen Medizin. Leider ist es auch heute noch vielfach so, dass ausschließlich auf die körperlichen Beschwerden eingegangen wird und der Mensch nicht im Ganzen betrachtet wird.

Dies kostet natürlich auch Zeit, Zeit die durch etliche Gesundheitsreformen nicht mehr vorhanden ist.

Dr. Gladys McGarey hat ihr Buch mit vielen Fallballspielen ihrer fast 70-jährigen Praxis gespickt. Dies macht das Buch sehr athentisch und regt letztendlich auch sehr zum Nachdenken an.

Sehr gut finde ich den leicht verständlichen Schreibstil der Autorin, auch wenn es um komplexere medizinsche Vorgänge im Körper geht. Ebenso wird nicht mit dem erhobenen Zeigefinger gemahnt, sondern Zusammenhänge aufgeführt.

"Was ein gutes Leben ausmacht" ist ein komplett rundes Buch.

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informativ und kurzweilig

Warum bist du nicht, wie ich dich gern hätte? von Casy M. Dinsing; Shirley Michaela Seul

"Warum bist du nicht, wie ich dich gern hätte?: Wie die Liebe den Beziehungsalltag überlebt." der Autorin Casy M. Dinsing beschäftigt sich wie der Titel schon sagt mit den Problemen die in Beziehungen auftreten können.

Dies macht sie in kurzen, verständlichen Kapiteln und jeder der in einer längeren Beziehung lebt wird sich in so manchem wieder finden.

Die Autorin spickt die ganzen schwierigen Situtionen die auftreten können mit einer guten Prise Humor und nimmt damit dem Thema an vielen Stellen die Schwere.

Jeder in einer Beziehung weiß, ich kann den anderen nicht ändern, nur meine eigene Einstellung-aber dieses Wissen alleine reicht nicht aus. Es muss auch die Bereitschaft bestehen, sich selber zu reflektieren und an sich zu arbeiten, damit es in einer Beziehung wieder rund laufen kann.

Ein angenehm zu lesender Schreibstil kombiniert mit einer guten Strukturierung rundet dieses Buch zu einer guten Lektüre ab.

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informativ und kurzweilig