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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

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gutes Jugendbuch

Rattensommer von Juliane Pickel

In "Rattensommer" hat die Autorin Julia Pickel einiges an Themen verpackt, was zum Erwachsenwerden dazu gehört.

Zwei Freundinnen erleben miteinander einen Sommer in dem sich alles verändert. Die erste Liebe, so schön, so ungewohnt, aber auch Angst machend. Trauer um verlorene Leichtigkeit, Wut über die Gesellschaft und Rachegedanken gegen den am Tod der Mutter der Einen verantwortlichen.

Die Geschichte ist auf die angegebene Altersklasse zugeschnitten, dies ist sowohl sprachlich, als auch stilistisch. Die Kapitel sind sehr kurz und haben mich am Lesen gehalten. Für mich als erwachsene Leserin war einiges vorhersehbar, aber dennoch im Kontext äußerst passend plaziert.

Rattensommer ist emotional, bedrückend und die Gedanken der Protagonistin erstaunlich ehrlich, offen und klar.

Das Ende ist für mich nachvollziehbar und dabei stimmig.

Insgesamt ein tolles Buch über die Suche nach sich selbst beim Erwachsen werden.

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gutes Jugendbuch
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beeindruckend

Greta Garbo von Kristina Lüding

Der Band um Greta Garbo ist der 9. Band aus der Buchreihe Ikonen ihrer Zeit und veranschaulicht auf eindruckvolle Weise die Entwicklung von Greta, die als 15 jährige nur einen Traum hatte: Schauspielerin zu werden.

Doch dahin ist es ein weiter Weg, die Familie ist arm und Greta muss anstatt zur Schule zu gehen Hüte verkaufen.

Um ihren Traum zu verwirklichen spart sich jeden Pfennig um eine Schauspielausbildung an dem renommierten Königlichen Dramatischen Theaters zu machen. Als ein Regisseur auf sie aufmaerksam wird steht ihrer Karriere nichts mehr im Wege.Sie schafft den Sprung nach Hollywood-ein nie da gewesenes Phänomen.

Dabei inszeniert sie sich als unnahbar und blieb bis zu ihrem Tod 1990 geheimnisumwittert.
Die Autorin hat hier ein beeindruckemdes Bild einer Frau des letzen Jahrhundert geschaffen, die trotz ihres wahnsinnigen Erfolges anscheinend lebenslang sehr einsam geblieben ist.

Die Autorin Kristina Lüding hat m.E. hier sehr gut recherchiert und ein beeindruckendes Porträt einer starken und eigenwilligen Persönlichkeit geschrieben.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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beeindruckend
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solider Einstieg

Sommersonnenwende von Pascal Engman; Johannes Selåker

Bei "Sommersonnenwende2 hat sich der erfogreiche Kriminalautor Pascal Engman mit dem Jornalisten Johannes Selåker zu einem Duo zusammen gefunden und einen spannenden Thriller geschrieben.

Der Sommer 1994 in Stockholm ist brütend heiß, die aufgeheizte Stimmung wird sehr dicht und atmosphärisch beschrieben.

Der brutale Mord an einer Migrantin bringt den Ermittler Tomas Wolf an seine eigenen Grenzen und seine eigene Vergangenheit wird unliebsam heraufbeschworen. Hat er doch nach seinem UN-Einsatz einen schweren Rucksack mit sich herumzutragen. Die Frauenmorde lassen Flashbacks aufkommen, die er so nicht merh erwartet hat. Auf der anderen Seite recherchiert die Journalistin Vera Berg in den gleichen Fällen. Auch sie nicht ohne einen Rucksack, der manchmal ein wenig zu schwer erscheint.

Dieser Thriller ist sehr vielschichtig, beinhaltet viele unterschiedliche Themen ohne dabei überladen zu wirken. Die beiden Protagonisten Tomas Wolf und Vera Berg haben großes Potential für weitere Fälle und chrakterliche Entwicklungen, so dass ich mir eine Reihe mit den Beiden sehr gut vorstellen kann. Der Band "Wintersonnenwende" ist auch schon angekündigt.

Ein guter, solider und atmosphärischer Einstieg ist hier mehr als gelungen.

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solider Einstieg
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spannend und atmosphärisch

Düstergrab von Romy Fölck

Bei " Düstergrab" der Autorin Romy Fölck handelt es sich um den 6. Band um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn.

Der Einstieg in das Buch ist sehr spannend und der Einstieg gelingt sofort mühelos. Frida war auf der Beerdigung eines ehemaligen Klassenkameradens. Der nachfolgende Morgen verläuft dann ganz anders als von ihr geplant.

Sein Grab scheint geschändet worden zu sein. Was die Ermittler dann zu sehen bekommen übersteigt ihre Vorstellungskraft: Auf Björn wurde eine Leiche abgelegt. Doch nicht nur das, das Mädchen ist in Kleidung wie aus einer vergangenen Zeit gekleidet. Als sich heraustellt, dass es sich bei der Toten um Lilly handelt, ein Zwillingsmädchen, welches vor mittlerweile 4 Jahren mit ihrer Schwester aus einer Pflegefamilie verschwunden ist, läuft die Suche nach Sophie auf Hochtouren wieder an. Lebt Sophie noch? Eine verzwickte Aufgabe für Frida und ihren Kollegen Bootz.

Romy Fölck konnte mich auch mit diesem Band überzeugen, hat er doch einige Ebenen auf denen er erzählt wird. Besonders gefallen hat mir die erneute Zusammenarbeit mit ihrem ehemaligem Partner Haverkorn. Die gesamte Story ist atmosphärisch gut erzählt und die Protagonisten bringen mich mit ihre Privatleben doch einige Male zum schmunzeln. Auch wenn die Auflösung am Ende keine große Überraschung ist, so ist der Weg dorthin logisch und durchdacht.

Von mir eine klare Leseempfehlung bei Kenntnis der Vorgängerbände.

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spannend und atmosphärisch
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tolle Idee, aber Schwächen

Das Restaurant der verlorenen Rezepte von Hisashi Kashiwai

Von dem Buch " Das Restaurant der verlorenen Rezepte " hatte ich mir nach der Beschreibung und Leseprobe doch etwas mehr versprochen.

Nagare Kamogawa und seine Tochter Koishi betreiben in Kyoto ein Restaurant der besonderen Art. Jeder Gast bekommt das für ihn richtige Gericht serviert. Doch erst einmal muss der Gast dieses Restaurant finden, liegt es doch sehr versteckt.

Dann beginnt die Detektivarbeit von Vater und Tochter. Kennen sie die Gerichte und Zutaten doch teilweise auch nicht. Sind sie dann auf die Spur des Gerichtes gekommen, kann sich der Gast in Erinnerungen verlieren.

Das Buch beschreibt die Suche nach Rezepten von sehs Gästen, diese sind in sechs Kapitel gegliedert. Als Leser erfahre ich so einiges über die japanische Küche und deren Traditionen. Doch auch die familiären Traditionen bekommen ihren Raum in den einzelnen Erzählungen.
Leider wiederholen sich die Abläufe in den sechs Kapiteln sehr und haben bei mir während des Lesens eine gewisse Langeweile aufkommen lassen. Die Charaktere von Nagare und Koishi bleiben ziemlich flach, da wäre mehr möglich gewesen.

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tolle Idee, aber Schwächen
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guter Einstieg

Die Spur der Aale von Florian Wacker

Der Start einer neuen Krimi Reihe des Autors Florian Wacker ist mit " Die Spur der Aale " erschienen.

Eine Leiche im Frankfurter Hafenbecken macht der Staatsanwältin Greta Vogelsang ein sehr scchlechtes Gewissen. Handelt es sich doch um den Zollfander Mathissen, der sie dringlich um einen Termin gebeten hatte.

Seiner Aussage nach, war er auf einer heißen Spur was den Schmuggel mit den seltenen Glasaalen betraf. Für die Polizei ist dieser Fall jeodch als Unfall beim Angeln einzustufen, keine Fremdeinwirkung.
Greta beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, angetrieben von ihrem schlechten Gewissen. Durch diese Ermittlungen bringt sie sich selber in Gefahr und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Greta hat mir als ermittelnde Staatsanwältin gut gefallen, der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Für mich gibt es auch genügend Lokalkolorit und der Autor hat genügend Spielraum zur Entwicklung der Protagonisten gelassen.
Die Thematik des Tier-Schmuggels empfand ich als Krimi Liebhaberin als eine gelungene Abwechslung .

Einen Folgeband werde ich auf jeden Fall lesen.

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guter Einstieg
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Thematik gut umgesetzt

Mein Leben als einsamer Axolotl von Linda Bondestam

Als Pädagogin war ich auf das Bilderbuch "Mein Leben als einsamer Axolotl" von Linda Bondestam sehr gespannt. Geht es doch um ein sehr wichtiges Thema, an das auch die Kleinen herangeführt werden sollten.

Die Gestaltung ist sehr schön mit den Aquarellbildern und dadurch auch sehr ausdruckstark.

Das kleine Axolotl muss einfach liebgewonnen werden mit seiner ganzen Art. Für kleinere Kinde finde ich das Buch allerdings mit den subtilen Hinweisen, die im Bild versteckt werden nicht so sehr geeignet, da Kinder vor der Grundschule diese nicht richtig zuordnen können.

Für Grundschulkinder mit einer klaren Begleitung aud Besprechung des gesehenen ist dieses Buch allerdings sehr wertvoll und wichtig. Der wenige Text der vorhanden ist kann auch schnellvon ihnen gelesen werden.

Alleine für die wunderbare Gestaltung muss ich hier 5 Sterne vergeben und würde dieses Buch auch Erwachsenen schenken.

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Thematik gut umgesetzt
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nichts für schwache Nerven

Diabolisch von Jonas Wagner

"Diabolisch" des Autoren Jonas Wagner ist der zweite Thriller den ich von ihm gelesen habe.

Das kleine Dorf Holzhausen: 1995 verschwindert der kleine Alex nach dem Kinderturnen, sein Vater hatte vergessen ihn und seine Schwester abzuholen.
Mittlerweile haben wir das Jahr 2022 und die Kommissarin Larissa Flaucher macht bei aktuellen Ermittlungen eine furchtbare Entdeckung.

Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen, 1995 und 2022. Gerade der Vergangenheitsstrang löst bei mir Unverständnis und Wut aus. Der Autor versteht es perfekt mit der Beschreibung viele Emotionen bei mir aufzurufen. Besonders die Tagebucheinträge von Alex Schwester haben es in sich und sind nichts für schwache Nerven.

Insgesamt ist die Geschichte atmosphärisch sehr dicht und ebenso düster.

Bei "Diabolisch" handelt es sich um einen Pageturner, auch wenn ich als Leserin relativ schnell den passenden Verdacht hatte.

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spannend

Trance von Matthias Elling

Die Beschreibung zum Buch "Trance" des Autoren matthias Elling hat mich sofort mit der spannenden Thematik angesprochen.

Danny Erichsen überlebt nur schwerverletzt ein Attentat einer Klimaaktivisten Gruppe. Die Gruppe hat es geschafft eine Melodie zu komponieren, die die Menschen in den Selbstmord treibt.

Danny arbeitet nach seiner Genesung Undercover, bis die Hacker einen großen Anschlag ankündigen um die Erde zu retten-zur Not ohne Menschen.

Der Einstieg in das Buch war super spannend und der Schreibstil trägt viel dazu bei. Die Kapitel sind kurz und knackig. In der momentanen Weltsituation mit der Wut einiger auf die Klimaaktivisten lässt dieses Buch bei mir ambivalente Gefühle aufkommen, da die Aktivisten als Terroristen dargestellt werden.
Auch geht mir einiges in der gesamten Geschichte nicht genug ins Detail.

Insgesamt habe ich den Thriller aber gerne gelesen und kann ihn weiter empfehlen.

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spannend
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spannender Fall

An einem dunklen Ort von Alexander Hartung

"An einem dunklen Ort" des Autors Alexander Hartung ist der mittlerweile 10. Fall für Jan Tommen und seinem Team.

Der Geschäftsmann Wolfram Immendorf wird in einer angemieteten Villa in Berlin Grunewald tot in seinem Bett gefunden. Er wurde im Schlaf erschossen. In der Villa befanden sich zum Tatzeitpunkt ausser seiner Tochter, noch 3 andere Gäste.

Bei diesen Gästern wollte sich Immendorf für sein Fehlverhalten ihnen gegenüber entschuldigen. Das heißt auch, alle Anwesenden haben auf ihre Weise ein Mordmotiv. Auf den ersten Blick ein leichter Fall für Jan und sein aussergewöhnliches Team. Doch je tiefer sie bohren um so unwahrscheinlicher erscheinen die Zusammenhänge. Selbst für das Team, welches einges gewohnt ist, tun sich Abgründe auf.

Für mich war der Thriller diesmal eher ein Kriminalroman, bei dem ich gut miträtseln konnte. In Verlauf des Buches kamen immer wieder neue Anhaltspunkte hinzu, bis sich ein Gesamtbild ergeben hat.
Jan und sein Team haben mir wie auch in den vorherigen Bänden sehr gut gefallen, alles läuft so schön unkonventionell bei ihnen ab.
Der Schreibstil und die kurzen Kapitel ließen mich nur so durch das Buch fliegen.

Eine Empfehlung für alle, die auch mal einen ruhigeren "Thriller" lesen mögen sehr empfehlenswert.

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spannender Fall