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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

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Unglaublich berührende Nachkriegsgeschichte

Findelmädchen von Lilly Bernstein


Zum Buch:

Helga und ihr Bruder Jürgen werden im Jahr 1947 von Franzosen aus Köln von der Straße geholt. Acht Jahre später leben sie in Frankreich auf einem Gut und erfahren, dass das Findelkind Programm des roten Kreuzes Erfolg hatte und ihr Vater sie sucht. Im Januar 1955 kehren die beiden als Teenager zurück nach Köln.

Für Helga beginnt eine aufregende Zeit als Helferin in einem Waisenhaus.

Meine Meinung:

Normalerweise lese ich Bücher aus dieser Zeit nicht ganz so gerne, ich mag die Zeit vor dem Krieg lieber, aber diese Geschichte hat mir schon im zweiten Kapitel Tränen in die Augen getrieben. Eine unglaublich berührende und wahrscheinlich auch wahre Geschichte. Zumindest kann ich mit vorstellen dass es damals so war, als die Kinder zurück zu ihren Eltern kamen und es ging nicht nur um Helga und ihren Bruder Jürgen, der eh nur eine Nebenrolle besetzte, sondern auch um Bärbel und alle anderen Kinder aus dem Waisenhaus. Mich hat die Geschichte jedenfalls sehr berührt aber auch gut unterhalten. Keine einfache Lektüre, aber sehr gut geschrieben und einfach nur Wahnsinn bewegend erzählt. Absolute Empfehlung.

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Unglaublich berührende Nachkriegsgeschichte
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Freundschaft über Grenzen hinweg

Die Freundinnen vom Strandbad von Julie Heiland

Zum Buch:

Berlin im August 1961. Die Mauer wird gebaut und den Freundinnen Martha, Betty und Clara steht eine große Veränderung bevor. Clara ist in den Westen geflohen.
Betty wird Schauspielerin und Martha beginnt gegen die Regierung zu rebellieren. Da wird Betty von der der Stasi gezwungen, Martha asuzuspionieren.

Kann eine Freundschaft sowas überstehen?

Meine Meinung:

Die ist das zweite Buch der Strandbad-Freundinnen, ich las allerdings das erste, als sich die drei kennenlernen (noch) nicht, hatte aber dennoch Keine Schwierigkeiten in die Geschichte einzubinden, man kann es meiner Meinung nach auch alleine lesen.
Die Zeit als Deutschland geteilt wurde wird sehr gut beschrieben, auch die Zeit danach, was die Freundinnen erlebten, fand ich sehr interessant. Wir dürfen die Freundinnen über einen sehr langen Zeitraum begleiten, allerdings macht die Geschichte dadurch auch einen ordentlichen Zeitsprung.
Ich fand die drei Frauen sehr interessant, was sie alles erlebten. Eine schöne, berührende und unterhaltsame Story über drei ganz wunderbare, starke Frauen. Sehr empfehlenswert.

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Freundschaft über Grenzen hinweg
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Marie und ihre Märchen

Fairy Tale Camp 1: Das märchenhafte Internat von Corinna Wieja

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:

Marie wird von ihrer Lehrerin nach einem kleinen Wind-Missgeschick für die Ferien zu einem Förderprogramm eingeladen. Anscheinend ist sie eine Nachfahrin von Frau Holle und hat magische Kräfte. Auf dem Fairy Tale Camp soll sie in ihren magischen Fähigkeiten unterrichtet werden.

Dort lernt sie unter anderem die Nachfahren von Dornröschen, Rotkäppchen, Rapunzel und und und kennen und erlebt mit ihnen ein spannendes Abenteuer.

Meine Meinung:

Ich liebe Märchen und Märchenadaptionen, daher war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte. Auch die Autorin lese ich sehr gerne.
Die Geschichte beginnt mit der Vorstellung der verschiedenen Charakteren, aber auch das ist schon in eine kleine Story gepackt. Die Kapitel sind nicht zu lang, gerade richtig für ein Kinderbuch. Ein sehr angenehmer Schreibstil, flüssig und spannend zu lesen. Abundzu gibt es noch ein paar kleine Illustrationen, die das Gelesene sehr gut unterstützen. Mit viel Humor aber auch viel Spannung wird die Geschichte erzählt. Es geht um verschwundene Märchen, aber vor allem um Zusammenhalt und Freundschaft. Ein großartiger Auftakt, ich freue mich jedenfalls schon sehr auf Teil zwei.

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Marie und ihre Märchen
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Werner macht das schon

Fast bis zum Nordkap von Judith Pinnow

Zum Buch:

Bea führt ein Leben auf der Überholspur. Sie ist in einer erfolgreichen Werbeagentur, hat eine gutaussehenden Freund, ein große, schicke Wohnung und dann kommt der Schwindel. Immer öfter geht es ihr nicht gut ein Burn Out bahnt sich an. Dann beschließt Bea eine sechsmonatige Auszeit zu nehmen, sie kauft sich einen türkisfarbenen VW Bus, Werner, und macht sich auf den Weg an den Notdkap.

Nur das Werner anscheinend andere Pläne hat.

Meine Meinung:

Ich habe schon das ein oder andere Buch der Autorin gelesen, aber diese fand ich bisher am unterhaltsamsten. Und das obwohl ich Bea zu Beginn nicht wirklich mochte. Sie ist sehr auf ihre Karriere aus und nicht in der Lage einfach zu entspannen, aber Werner, der Bus, sorgte dafür, dass Bea mitten in der Pampa eine mehrwöchige Rast einlegen musst und dann wird das Buch richtig schön. Per und seine Mädchen Olivia und Ebba wohnen in dem Nirgendwo und Bea und Per kommen sich näher.
Eine sehr romantische, unterhaltsame Geschichte mit vielen Eichen, die alle eine Rolle spielen und mir einigen Wendungen, die die Spannung ein bisschen steigern.
Langer Rede, kurzer Sinn, ich möchte ein Tinyhaus an dem See in Schweden.

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Werner macht das schon
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Briefroman

Das Glück auf der letzten Seite von Cathy Bonidan

Zum Buch:

Anne-Lise macht ein paar Tage Urlaub in einem Hotel in der Bretagne. Dort findet sie im Nachtkästchen ein Manuskript, welches sie mangels Buch liest. Das Manuskript lässt sie nicht mehr los und sie sucht nach dem Autor. Sie schickt da Manuskript an eine Adresse, die sie darin findet.

Sylvestre, der Autor meldet sich mit einem Brief bei ihr und es beginnt ein Briefwechsel in dem sie die beiden immer näher kommen.

Meine Meinung:

Der Klappentext klang so berührend, es hätte ein Buch für mich sein können, wenn ich endlich in die Geschichte gefunden hätte.
Es ist nicht mein erster Roman der nur aus Briefen besteht und sowas hat durchaus seinen Reiz, aber hier konnten mich die Briefe einfach nicht packen. Es war ein sehr langatmig und trocken, ich wurde werde mit Anne-Lise noch mit Sylvestre warm. Die Idee, einen Roman nur in Briefen zu erzählen finde ich durchaus gut, aber dann bitte nicht so trockene, langweilige Briefe. Es dauerte alles viel zu lange.

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Briefroman
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Die Welt aus Worten

Für immer und ein Wort von Anne Sanders

Zum Buch:

Annie liebt Bücher und Worte. Ihr größter Traum, ein eigener Roman. Aber dieser Traum ist in weite Ferne gerückt, gemeinsam mit dem Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte.
Tief verletzt lässt sie sich überreden Zeit in Dartmoor zu verbringen. Dort findet sie ein Notizbuch und ist von den Worten und Gedanken in dem Buch sehr berührt.

Als sie die Adresse des Besitzers entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm.

Meine Meinung:

Ich lese die Bücher der Autorin sehr gerne, sie konnten mich immer gut unterhalten. Nach dem Klappentext wollte ich auch dieses gerne lesen und freute mich sehr darauf. Das Cover und die ganze Aufmachung des Buches sind schon sehr schön. In der Klappe sind einzelne kurze Texte aus dem Notizbuchbuch. Das machte mich schon neugierig und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.
Aber es ist so anders als die vorherigen Bücher und konnte mich lange nicht so gut unterhalten, ich brauchte auch lange bis ich überhaupt in die Geschichte fand. Was aber auch an der Protagonistin liegen mag, die mir nicht sonderlich sympathisch war. Alles in allem war es nette Unterhaltung, ich hatte wohl einfach mehr erwartet. Es konnte mich nicht wirklich berühren.

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Geheimnisse einer Giftmischerin

Die versteckte Apotheke von Sarah Penner

Zum Buch:

Caroline wollte eigentlich zusammen mit ihrem Mann James ihren zehnten Hochzeitstag in London feiern, aber sie reiste alleine.
Dort angekommen findet sie bei einer "Schatzsuche" in der Themse eine alte Glasflasche. Die Historikerin in ihr ist neugierig und macht sich auf die Suche.

Sie kommt einer Apothekerin auf die Spur, die Ende des 18. Jahrhunderts Frauen hilft, die ihren Ehemann loswerden wollen ...

Meine Meinung:

Ein spannendes Thema, sehr gut geschrieben. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der Gegenwart mir Caroline, einmal die Vergangenheit, erzählt von Nella, der Apothekerin und Eliza, einer jungen Bediensteten.
Die zweit Zeitstränge ergänzen sich gut, wobei ich die Vergangenheit zumindest zu Beginn viel spannender und interessanter fand. Ich fand die Beweggründe der Apothekerin sehr gut nachvollziehbar und interessant erzählt.
Auch die Geschichte von Caroline nahm langsam Fahrt auf und allgemein wurde die Story immer spannender. Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten gefühlt und die Geschichte sehr gerne gelesen.

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Miss Bennet und Mr. Darcy

Jane Austen, Stolz und Vorurteil. Illustrierte Schmuckausgabe mit Goldprägung von Jane Austen

Zum Buch:

England Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Miss Elisabeth Bennet soll die Wahl des passenden Heiratskandidaten treffen. Allerdings ist Miss Bennet auch sehr stolz und das führt zu der ein oder anderen Schwierigkeit. Dann trifft sie auf Mr. Darcy...

Meine Meinung:

Stolz und Vorurteil dürfte einer der bekanntesten Klassiker sein.

Denn wer kenn Miss Bennet und Mr. Darcy nicht, vor allem Mr. Darcy.
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um ein wunderschönes Hardcover mit goldenen Verzierungen auf dem Cover und es ist ganz zauberhaft illustriert.
Es ist wohl eine Neuübersetzung von 2001 und wurde komplett neu überarbeitet. Da ich diese Geschichte bisher noch nicht las, kann ich nicht beurteilen inwieweit es sich von anderen Übersetzungen unterscheidet, aber für einen Klassiker der vor mehr als hundert Jahren geschrieben wurde, lässt es sich sehr gut lesen.
Mir hat es jedenfalls sehr viel Lesefreude bereitet und ich habe dadurch große Lust bekommen, mehr Klassiker zu lesen.

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Geschichten aus dem Wahrlichwald

Minna Melone - Wundersame Geschichten aus dem Wahrlichwald von Sven Gerhardt

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:

Ein Tag im Wahrlichwald. Die Tiere machen was sie immer machen, Futter sammeln, Zuhause sauber machen und was man sonst so den ganzen Tag im Wald macht. Dann ist da eine Gestalt am Waldrand mit einem schwer beladenen Bollerwagen. Eine Wanderratte die eine Bühne aufbaut und viele Abenteuer verspricht.

Meine Meinung:

Ich kenne den Autoren von anderen Kinderbüchern wie Mister Marple, dem schlauen Hamster und die Heuhalunken. Auch Minna Melone ist wieder ein wunderbares Buch. Spannende, abenteuerliche Geschichten, wunderschöne Illustrationen die das Gelesene sehr gut unterstützen und viel zum anschauen bieten.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich mochte die einzelnen Abenteuer. Für Kinder ab fünf passt es sehr gut zum Vorlesen, ab acht kann man es sicher schon selber lesen.

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Spannend aber zu viele Themen

Animal Agents - Retter im Verborgenen (Animal Agents, Bd. 1) von Marek Rohde; Ilona Koglin

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Es gibt Agenten der geheimen Gesellschaft der Tiere. Ihre Mission ist es alle Lebewesen auf der Erde, sowie die Erde selbst zu beschützen. Berry, eine junge Labradorhündin, wird von eine Katze, Yoko, spielerisch angeleitet und weiß zu Beginn noch nicht das sie auch zu den Animal Agents gehören soll.

Als eine alte Biene ihnen mitteilt, das eine Firma künstliche Bienen einsetzen möchte, kommen die Agenten ins Spiel.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus Berrys Sicht erzählt. Sie lebt bei ihren Menschen in Hamburg, spielt gerne mit Yoko, der Katze und ist recht unbedarft. Soweit so gut.
Aber es geschieht einiges im Hintergrund, welches die Geheime Gesellschaft so nebenbei löst. Ich fand die Idee mit den Tieragenten ganz toll, dachte so kann man Kinder sensibilisieren, was Tiere und ihr Leben anbelangt. Aber die Autoren wollten vielleicht ein bisschen zu viel. Es wurden zu viele Themen abgeschnitten und das empfand ich als verwirrend. Besser wäre es ein Thema nach dem anderen zu lösen.
Dennoch eine spannende Geschichte mit ein paar Abstrichen.

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