Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Ghostwriterin und andere Geister
Dead Romantics von Ashley Poston
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Florance Day ist Ghostwriterin für eine berühmte Liebesromanautorin, aber seit vor einem Jahr ihre große Liebe in die Brüche ging, glaubt sie nicht mehr an die Liebe und schafft es einfach nicht den Liebesroman mit einem Happy End zu beenden. Daher bekommt sie Probleme mit dem Lektor, der unbedingt ein Happy End möchte und sie unter Druck setzt, das Buch endlich fertigzustellen.
Und dann ist da noch die Sache mir den Geistern bzw. den Verstorbenen, die Florance sehen und hören kann.
Meine Meinung:
Die Story fing ganz gut an, humorvoll und unterhaltsam, man lernt die Chataktere kennen. Dann verstirbt Florance Vater und die Geschichte schweift dermaßen ab, das ich tatsächlich teilweise Probleme hatte sie noch ernst zu nehmen. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, kurze Kapitel und das Verlagswesen ist schon interessant. Stellenweise war es mir aber auch ein wenig zu ausschweifend und langatmig. Im großen und ganzen ist es nette Unterhaltung, ich hatte wohl nur was anderes erwartet.
Wie ein langer Brief
Wo du mich findest von Anne Barns
Zum Buch:
Sophie hat innerhalb von elf Monaten ihren Vater und ihre beste Freundin beerdigen müssen. Als sie auf Rügen Abschied von ihrer Freundin nimmt, trifft sie in einem Café einen Mann, oder besser gesagt, sein Hemd. Ein Kaffeefleck, ein kurzer Wortwechsel und ein paar Wochen später fängt sie an von dem Unbekannten zu träumen und Sophies Leben nimmt eine neue Wendung.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich wollte das Buch nur lesen, weil es von Anne Barns geschrieben wurde und ich ihre Bücher sehr gerne mag. Das Cover hat mich überhaupt nicht angesprochen, ist es doch so anders als ihre anderen Bücher. Und auch die Geschichte ist ganz anders, es liest sich seltsam, da es die ganze Zeit an eine Person gerichtet ist und die ersten gut 40 Seiten wusste ich auch echt nicht wohin es mich führt. Dann aber hatte es mich gepackt und ich konnte es zum Glück in einem Rutsch durchlesen. Es las sich wie ein langer Brief an eine geliebte Person und hat mich am Ende tatsächlich noch zum weinen gebracht. Eine gefühlvoll erzählte und sehr berührende Geschichte mit tollen Charakteren, die mir echt ans Jerz gewachsen sind.
Der Titel entspricht den Tatsachen
Keine gute Geschichte von Lisa Roy
Zum Buch:
Arielle Freytag ist in einem Essener Problemviertel aufgewachsen, ihre Mutter ist spurlos verschwunden als sie noch ein Kind war, sie lebte bei ihre Großmutter. Dennoch hat sie es "geschafft", sie lebt in Düsseldorf, ist erfolgreich in ihrem Beruf und trägt nur noch einfarbige Kleidung.
All das ist ihr wichtig. Bis sie wegen einer Depression in due Klinik musste. Kaum entlassen bekommt sie einen Anruf, ihrer Großmutter geht es nicht gut, sie soll kommen. So kehrt sie nach über zehn Jahren zurück nach Essen.
Meine Meinung:
Ich war sehr neugierig auf die Geschichte, Titel und Klappentext sprachen mich an. Aber als ich dann Anfing zu lesen dachte ich das ein oder andere Mal, hier ist der Titel Programm. Es ist wirklich keine gute Geschichte. Erstmal hat es unendlich lange Kapitel, dann ist es ein sehr gewöhnungsbedürftiger Erzählstil. Es scheint als erzählt sie alles ihrer Mutter, als Ich-Erzähler. Dann kommt ein Absatz und es wird in dritter Person erzählt. Solche Wechsel mag ich gar nicht. Hinzu kommt natürlich das es eine traurige Story ist, es werden ja schließlich zwei Mädchen vermisst. Soweit würde es ja noch gehen, aber Arielle wurde mir nie sympathisch sie denkt in erster Linie nur an sich. Letztendlich konnte mich die Geschichte trotz der Dramatik nicht packen und mir waren es auch zu viele Klischees. Es war einfach nicht mein Fall.
Ich mochte es
The Love Test – Versuch's noch mal mit Liebe von Jenny L. Howe
Zum Buch:
Für Alison geht ein Traum in Erfüllung, sie darf am Promotionprogramm teilnehmen und zusätzlich wurde ihr auch noch eine Assistentstelle angeboten, einziger Wermutstropfen, ihr Ex Colin ist hat sich auch beworben.
An ihn hat sie keine gute Erinnerung, hat er ihr doch das Herz gebrochen.
Meine Meinung:
Normalerweise stört es mich echt wenn dabeisteht für LeserInnen von ... aber in diesem Fall hatte es schon Ähnlichkeit mit den Romanen von Ali Hazelwood. Nerdige Charaktere, schöner Schreibstil und eine romantische Story. Ich habe es jedenfalls sehr gerne gelesen. Es ist ein Liebesroman, das Ziel ist klar, der Weg ist es was die Geschichte ausmacht. Und der war schon Humor, romantisch und konnte mich auch berühren, auf jeden Fall konnten mich Alison und Colin gut unterhalten. Alison war manchmal etwas nervig, aber mal ehrlich, welche Protagonistin ist das nicht also meistens jedenfalls. Ich konnte mich jedenfalls gut fallenlassen und habe mich amüsiert, auch wenn ich mangels Literaturstudium oder mangels Interesse an Klassikern nicht alle Anspielungen auf die Texte verstand. Es ist Unterhaltung, fertig.
Taxifahrt
Dein Taxi ist da von Priya Guns
Bewertet mit 2,5 Sternen
Zum Buch:
Damani fährt Taxi (oder nennt man das Uber?) und versucht sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halten, denn mehr kommt bei den Fahrten nicht rüber. Mühsam versucht sie alle Rechnungen zu bezahlen. Dann steigt Jolene in ihr Auto und Damani möchte sie gerne wieder sehen.
Aber Damani hat noch nie ein weißes, reiches Mädchen gedacht.
Meine Meinung:
Mich sprach das Thema schon an, junge Frau dir ihre Familie ernähren muss, queere Liebe, Schere zwischen arm und reich. Aber die Umsetzung hat mir nicht so gefallen. Es war eine Vielzahl von Problemen, ob es Rassismus war, oder die eben schon erwähnte Schere zwischen arm und reich, gleichgeschlechtliche Liebe, krankes Elternteil, oder Klinawandel, Veganer Lebenstil , Lebensmittel. Alles wurde angesprochen und mehr oder weniger schnell abgehandelt. Mir kam es stellenweise vor als hätte die Autorin eine Liste was alles im Buch sein muss. Manchmal ist weniger einfach mehr und mir waren es zuviele Themen und sie unzulänglich behandelt. Es kam kein Verbindung bei mir an.
Stellenweise zog es sich
Das Haus an der Herengracht − Roman (Herengracht-Saga 2) von Jessie Burton
Zum Buch:
Amsterdam 1705, Thea ist eine dunkelhäutige junge Frau, feiert gerade ihren 18. Geburtstag. Zusammen mit ihrem Vater Otto und ihre Tante Petronella lebt sie in einem herrschaftlichen Haus am Herengracht. Allerdings macht das Haus nur nach außen etwas her, drinnen ist es leer, denn den Herrschaften fehlt das Geld.
Darum soll Thea heiraten damit wenigstens sie versorgt ist. Aber Thea hat andere Pläne ihre Liebe gilt dem Theater und da besonders dem Kulissenmaler Walter.
Meine Meinung:
Bei Das Haus an der Herengracht handelt es sich um eine Fortsetzung zu Die Magie der kleinen Dinge, welches ich allerdings nicht las. Meiner Meinung nach ist es auch nicht unbedingt notwendig. Vielleicht versteht man das mit den Miniaturen besser, aber ich fand die Geschichte auch so verständlich, aber auch stellenweise seht langatmig und unnötig in die Länge gezogen. Thea fand ich für die Zeit in der die Geschichte spielt ein wenig zu modern, ihre Liebe zum Theater konnte ich aber gut nachvollziehen. Was ihr passierte kann jedem jungen, verliebten Mädchen passieren, den Teil fand ich auch gut, auch wie sie sich dann weiter entschieden hat. Im großen und ganzen fand ich die Geschichte ganz unterhaltsam, nur eben teilweise zu sehr in die Länge gezogen.
Tildas Leben
22 Bahnen von Caroline Wahl
Hörbuchrezension
Zum Hörbuch:
Tildas Leben sah in den letzten sechs Jahren ganz anders aus als das ihrer ehemaligen KlassenkameradInnen. Sie steht morgens auf, bringt ihre kleine Schwester zur Schule, sitzt ein paar Stunden an derSipermarktkasse, geht zur Uni und abends schwimmt sie im Schwimmbad immer 22 Bahnen.
Zuhause macht sie für sich und ihre Schwester Ida Abendessen. Ihre Mutter kommt an guten Tagen auch dazu, aber von denen gibt es wenig.
Meine Meinung:
Eine sehr berührende Geschichte über eine junge Frau. Tilda lernt im Schwimmbad den großen Bruder eines Jugendfreundes kennen, der vor fünf Jahren verunglückte. Und langsam merkt man auch das Tilda gerne auch raus möchte aus ihrem Kleinstadtleben, das sie wie ihre Freunde ein eigenes Leben leben möchte. Das ist ihr aber unmöglich, da sie sich um ihre kleine Schwester sorgt.
Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme, der ich gerne zugehört habe.
Die Story war zwar unaufgeregt, aber hat mich trotzdem sehr gut unterhalten können und ich hoffe Tilda und Ida machen ihren Weg. Mir hat 22 Bahnen jedenfalls sehr gefallen und auch sehr berührt.
Eine Geschichte vom anders sein
Jakob und der Berg der vergessenen Dinge von Mirjam Oldenhave
Zum Buch:
Jakob lebt mit seinem Papa in einem besonderen Haus, einem Haus auf Rädern. Sie wohnten in der Stadt und wurden dort von den Nachbarn vertrieben. So kamen sie an den neuen Platz, an den Berg voller Plunder.
Meine Meinung:
Ein besonderes Vorlesebuch. Die Geschichte beginnt damit, daß Jakob und sein Vater von den Nachbarn vertrieben werden weil sie anders sind und weil sie kein richtiges Haus haben.
So kommen die beiden an den Berg voller Plunder und damit beginnt das eigentliche Abenteuer. Viele aufregende Dinge passieren. Zuerst findet Jakob eine goldene Figur auf dem Berg und denkt, ein perfektes Geschenk für seinen Papa. Das goldene Ding ist aber gestohlen und so wird der Papa verhaftet. Aber Jakob hat Hilfe von seiner neuen Freundin.
Es passiert unglaublich viel und viel unglaubliches, ein Buch das beim Vorlesen richtig Spaß macht, toll illustriert und die Kapitel haben eine gut Länge zum Vorlesen. Die wilden Dinge die Jakob und Sisi erleben regen zum Reden an. Ich fand die Geschichte echt klasse.
Der Herzog und seine Göttin
Ein Duke wider Willen von Sabrina Jeffries
Zum Buch:
Die Harper-Schwestern haben keinen leichten Stand in London, ihre Eltern sorgen für einen Skandal, keiner möchte sich mehr mit den Ladys sehen lassen. Aus dieser Not heraus gründen die drei Sxhwetrrn ein Unternehmen, sie helfen Adligen erfolgreiche Events abzuhalten. Und hier kommt der frischgebackene Herzog Geoffrey Brookhouse ins Spiel.
Er möchte seine Schwester in die adligen Gesellschaft einführen und hat keine Ahnung was er alles beachten muss.
Meine Meinung:
Wahrscheinlich kann es keiner mehr hören, aber seit Bridgerton habe ich einen Gefallen an der Zeit gefunden und mag es vor allem wenn sich Frauen nicht so viel von den Herren gefallen lassen und ihre eigene Meinung haben und diese auch kundtun. Allgemein mag ich den Stil der Romane und vor allem die pompösen Bälle hnd alles was dazugehört.
So hatte mich auch Ein Duke wider Willen gleich in seinen Bann gezogen. Die Chemie zwischen Geoffrey und Diana war von Beginn an zu spüren und zog sich durch die ganze Story. Schöne, humorvolle und auch romantische Unterhaltung, die mir sehr gefallen hat. Ein sehr angenehmer Schreisbtil, ein schönes, stimmiges Cover und eine kurzweilige Geschichte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Die Apfeltaldetektive
Inspektor Möhre: Ein Fall für vier Hufe von Michaela Holzinger
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Im Apfeltal steht der Pfannkuchenhof. Auf dem lebt Oma Astrid mit ihre Pferde bzw. Ponys. Unter anderem das karottenfarbige Minipony Möhre. Außerdem wohnen in dem Dorf im Apfeltal ein paar Kinder, die gerne auf den Ponys reiten und Oma Astrid auch gerne mal zur Hand gehen.
Nun passiert bei Oma Astrid seltsames. Ein Apfelkuchen, den sie zum Abkühlen in der Küche hat stehen lassen ist verschwunden, genauso wir Oma Astrids Fahrrad. Gibt es einen Dieb im Apfeltal? Inspektor Möhre und seine Apfeltaldetektive machen sich auf die Suche.
Meine Meinung:
Mich sprach das süße Cover schon total an und ich mag die Kinderbücher der Aurorin sehr gerne, daher war ich natürlich auch auf dieses Abenteuer sehr gespannt.
Genauso süß wie das Cover sind auch die Illustrationen im innern, ein angenehmer Schreibstil, der das lesenende oder zuhörende Kind direkt anspricht, sowas mag ich vor allem bei Vorlesebüchern sehr gerne. Die Kapitel sind kurz, so kann man auch mal nur kurz eines Vorlesen, wobei die Geschichte so spannend ist das man immer mehr erfahren möchte.
Möhre ist zuckersüß und schrecklich schlau, seine Freunde Zicki und Zacki, die Wollschweine mochte ich auch sehr gerne.
Eine gelungene Vorlesegeschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Miteinander. Auch schon zum Selberlesen für geübte LeserInnen. Der Text ist groß geschrieben und es gibt noch viele Bilder. Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und ich hoffe noch auf einige Abenteuer mir Inspektor Möhre.











