Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Fünf Freunde in modern
Internat Schloss Sommerberg – Fünf Pfoten retten Ferdinand Nuss von Susanne Oswald
Zum Buch:
Im Schloss Sommerberg ist ein Internat untergebracht. Lili, Dalena, Finn und Anton sind dort Schüler. Obwohl die vier sehr unterschiedlich sind und nichts gemeinsam haben setzen sie sich zusammen für eine Kröten-Rettungsaktion ein. Als diese mit einem Unwetter endet und die Kinder auf dem Heimweg ein verletztes Eichhörnchen finden ist der Grundstock für eine Freundschaft gelegt und die vier bilden zusammen mit dem Hund Sponschdog die fünf Pfoten.
Meine Meinung:
Internatsgeschichten sind schon immer was besonderes und in dieser geht es auch noch um Tierrettung. Zuerst haben die Kinder den Kröten über die Straße geholfen, dann haben sie Ferdinand gefunden und gerettet. Aufgeweckte Kinder, von jedem Schlag eines dabei, die stille Lili, die gerne und immer Strickt, die Externe, deren Papa Gärtner ist, dann Anton, ein ängstlicher Bücherwurm, sehr schlau und hilfsbereit und natürlich der unerschrockene Finn nebst Hund. Ein tolles Team das zusammenhält. Ein gelungener Auftakt, eine Anspielung auf das nächste Abenteuer, das wir dann auch lesen wollen, sind ja schließlich neugierig. Kurze Kapitel, einige Illustrationen und ein spannendes Thema. Für mich ein rundum gelungenes Kinderbuch, sowohl zum selberlesen aus auch zum Vorlesen für Vorschulkinder.
Segeltörn der Alphatiere
In blaukalter Tiefe von Kristina Hauff
Zum Buch:
Andreas und seine Frau Caroline machen eine Segeltörn in den schwedischen Spären. Mit von der Partie sind außerdem Daniel, ein Kollege von Andreas, und seine Freundin Tanja sowie der Skipper Eric. Die Reise beginnt bei sonnigem Wetter, aber je weiter sie Richtung Norden fahren umso rauer wird die See, aber auch die Stimmung.
Meine Meinung:
In blaukalter Tiefe ist mein zweites Buch der Autorin und ich war schon sehr gespannt, da mit das erste sehr gut gefiel. Allerdings kam blaukalte Tiefe nicht ganz an das erste Buch ran. Ich mochte die Protagonisten nicht wirklich, fand alles zu geheimnisvoll, auch mit Eric konnte ich lange nichts anfangen, ich fand ihn zu Beginn zu gewollt mysteriös und abweisend. Andreas fand ich ganz schrecklich, ein Alphatier, der gewohnt ist, den Ton anzugeben, Daniel, der es Andreas immer mit allem recht machen wollte, dann noch der Fall, den sie eigentlich in Frankfurt zurückließen. Alles in allem war es mir zu gewollt.
Die Geschichte beginnt mit der Gegenwart, geht dann aber schnell sechs Wochen zurück zur Segeltörn. Erzählt wird es abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven, aber den Hautpteil aus Sicht von Caroline.
Es konnte mich nicht überzeugen, es war nicht wirklich überraschend und mir gingen die Personen dann dich ziemlich auf die Nerven. Es war für mich nur durchschnittlich
Lokis Tagebuch
Loki - Wie man als schlechter Gott ein guter Mensch wird (oder auch nicht) von Louie Stowell
Zum Buch:
Gott Loki wird zur Strafe von Odin als Mensch auf die Erde geschickt. Er soll Tugenden sammeln und besser werden.
Aber das ist gar nicht so einfach ein netter Mensch zu sein wenn man überhaupt nicht weiß wie das funktioniert.
Meine Meinung:
Das Buch ist im Tagebuch-Stil geschrieben, es geht von Tag eins bis Tag 31 und es bleibt spannend ob Loki es schafft brav zu werden, damit er zurück darf nach Asgard.
Eine Mischung aus Tagebucheintrag, Unterhaltungen und Anmerkungen des Tagebuchs, gespickt mit Illustrationen macht es einfach das Buch zu lesen. Es ist humorvoll geschrieben und macht einfach Spaß.
Zu Beginn dauerte es eine Weile bis die Geschichte Fahrt aufnahm, erstmal musste man Lokis Lobhudelei auf sich selbst anhören, ich fand es dann aber von Kapitel zu Kapitel lustiger, wie Loki alles versuchte tugendhaft zu werden und immer irgendwas schief ging.
Ich fand auch seine Schulvergleiche echt passend und die lesenden Kinder haben mit dem Buch sicher eine große Freude.
Die Frau aus dem Antiquariat
Die Tage in der Buchhandlung Morisaki (Bücherliebe in Tokio 1) von Satoshi Yagisawa
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Takako ist 25, hat einen guten Job, einen Freund, mit dem sie sich schon seit mehr als einem Jahr trifft, und eine schöne Wohnung in Tokio. Dann eröffnet ihr Freund, er heiratet, aber nicht sie. Takako fällt in ein tiefes Loch, kündigt ihre Job und weiß nicht mehr weiter.
Dann bekommt sie einen Anruf ihrers Onkels, der ein Antiquariat führt. Sie zieht in den ersten Stock des Antiquariats und findet so langsam zurück ins Leben.
Meine Meinung:
Mich sprach das Cover total an, als Buchwurm liest man wohl einfach gerne Bücher über Buchhandlungen. Allerdings sind die japanischen Schriftsteller normalerweise nicht so ganz mein Fall. Diesmal fand ich es ganz nett, aber vor allem sehr philosophisch. Allerdings hatte das Buch einen gewöhnungsbedürftigen Schreibstil und auch an die Namen und die Bezeichnungen musste ich mich erst gewöhnen.
Ich hatte vielleicht auch ein bisschen mehr erwartet, es passierte nicht so viel. Die Handlung plätscherte dahin, trotzdem war es nett zu lesen.
Wetterküche
Tori Twister. Stürmisch unterwegs von Marikka Pfeiffer
Zum Buch:
Tori reist zusammen mit ihrer Schwester Sunna und ihrem Bruder Bö nach Mittendrin zu ihrer Oma Winda, dort verbringen sie die Sommerferien. Während sich Sunna auf ruhige Lesestunden und Bö sich aufs Surfen freut, freut sich Tori darauf zusammen mit ihrer Oma in der Wetterküche zu experimentieren.
Dann kommt es zu einem kleinen Zwischenfall und der Sommer scheint so ganz anders zu werden als geplant.
Meine Meinung:
Ich fand das Cover schon ansprechend und war sehr gespannt auf die Geschichte. Tori ist sehr aufgeweckt und mutig für ihre elf Jahre. Zusammen mit dem Nachbarsjungen Jonte macht sie sich in der Wetterküche zu schaffen um die unerträgliche Hitze in Mitterdrin zu stoppen.
Ein sehr gut zu lesender Schreibstil, viele Illustrationen, die das Gelesenen noch zusätzlich unterstützen und eine spannende Abenteuergeschichte. So muss ein Kinderbuch sein. Man kann das Buch auch gut Vorlesen, es ist spannend genug um ein aufgewecktes Vorschulkind schon bei der Stange zu halten, zum selber lesen ist es für geübte LeserInnen ab ca acht Jahren gut geeignet, es hat schon ziemlich viel Text.
Ich fand die Story sehr spannend und unterhaltsam, mir hat der Zusammenhalt und das Miteinander sehr gefallen. Eine schöne Geschichte für den kommenden Sommer.
Teilweise war es einfach nicht meins
Storchenherzen von Fritzi Teichert
Zum Buch:
Helga ist Hebamme im Strochennest. Nach unzähligen negativen Kommentaren bekommt sie die junge Matilda an die Seite gestellt, die so ganz anders ist.
Meine Meinung:
Als Mama war ich sehr neugierig auf das Buch, weiß ich ja schließlich wie unsicher man ist und wie viele Fragen man hat, aber ich weiß auch das die neue Generation der "Dinkelmütter" manchmal etwas übertreibt.
Aber als ich das Buch dann begonnen habe, habe ich es fast wieder weggelegt. Also echt, Madita, Lotta, Ronja... hat da jemand zuviel Astrid Lindgren gelesen. Ich fand die Anspielungen sehr nervig.
Helga ist wohl eine gute Hebamme, aber ein sehr seltsamer Mensch und ihre Nicht-Ehe mit ihrem Mann fand ich auch sehr befremdlich. Alles in allem hatte ich mir einfach was anderes erwartet und wurde dann doch enttäuscht. Das Buch hatte seine Momente die fand ich ganz amüsant, aber im gesamten konnte es mich dann doch nicht unterhalten.
Seltsame Story
Jetzt ist Sense von Hans Rath
Zum Buch:
An Olivias, Liv, 50. Geburtstag klingelt es an ihrer Tür. Davor steht ein attraktiver Mann mit einer Kutte und einer Sense. Zuerst denkt sie , es ist eine Überraschung ihrer Freundin, ein Stripper, aber er hat sich in der stür geirrt und wollte eigentlich zu ihrer Nachbarin.
Nur ist die später Tot und Liv ist unsicher on es nicht doch der Sensenmann gewesen ist. Vor allem nachdem Im Nachbarhaus nach einem erneuten Besuch des seltsamen Mannes jemand stirbt.
Meine Meinung:
Soweit, so gut. Der Klappentext las sich ganz gut, ich habe auch schon was von dem Autor gelesen und mich damals ganz furchtbar amüsiert, aber diese Geschichte hat mich nicht unterhalten können.
Da war dann auf einmal der Ex, der unbedingt Livs Tat wollte, er die Frau heiraten soll, für die er sie verlassen hat. Ihre Freundin in ihrer etwas verstörenden Ehe, deren Tochter mit dem Bauernhaus, Livs Klientin, liv ist Therapeutin. Und und und. Es waren mir zu viele Personen und mir fehlte der rote Faden. Leider konnte mich der Humor nicht wirklich überzeugen, ich fand es ziemlich fad und unsagbar.
Schöne neue Welt
Equilon von Sarah Raich
Zum Buch:
Equilon ist ein Algorithmus und Jenna hat es geschafft und den High Score geknackt und darf nun nach New Valley.
In New Valley soll mit Hilfe von Equilon den Planet, der gebeutelt von Klimakatastophen ist, wieder bewohnbar gemacht werden. Dann kommen die Rebellen , die Jenna die Augen öffnen, denn es ist bei weitem nicht so wie es scheint.
Meine Meinung:
Abundzu lese ich Dystopien ganz gerne, so war ich auch auf diese sehr gespannt und neugierig.
Außer aus Sicht von Jenna wird auch noch von Dorian erzählt, der in Alt LA lebt und überhaupt nichts von dem Score und Equilon hält. Aber dann lernt er Maggie kennen und ihr Schicksal.
Die Story ist leider ziemlich vorstellbar, es könnte uns tatsächlich auch so ergehen, das macht es noch faszinierender, noch authentischer. Ein sehr guter Schreisbtil, eine spannende Story und sympathische Chataktere machen es zu einem sehr lesenswerten Jugendbuch.
Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten können.
Die Schwester
STONE BLIND - Der Blick der Medusa von Natalie Haynes
Zum Buch:
Medusa wächst mit ihren Schwestern auf und merkt schnell das sie anders ist. Vor allem ist Medusa eine Schönheit und zieht alle Blicke auf sich. Als Poseidon sich ihr unzüchtig nähert, ausgerechnet im Tempel von Athene, wird Medusa bestraft. Sie hat Schlangenhaare und ist ein Monster.
Alle die sie ansieht verwandeln sich in Stein.
Meine Meinung:
Normalerweise habe ich es nicht so mit den Göttern und ihreNichte Geschichten, ich las das Buch nur wegen meinem Kind. Aber es konnte mich unterhalten. Ich mag ja Adaptionen, gut normalerweise eher von Märchen, aber auch Götteradaptionen haben was. Hier wurden die Götter gut dargestellt, man "lernt" die kennen. Dazu ein sehr gut zu lesender Schreibstil und eine interessante Geschichte, die ich gar nicht so genau auf dem Schirm hatte. Auch als Nicht Götter Fan kann man sich gut mit diesen Götteradaptionrn von verschiedenen Autoren, in diesem Fall mit Medusa, sehr gut unterhalten. Es hat definitiv was.
Der Winkinger und das Gänseblümchenmädchen
Things We Never Got Over von Lucy Score
Zum Buch:
Naomi hat ihrer Verlobten vor dem Altar stehen lassen und ist in die Kleinstadt Knockemout geflüchtet um dort ihrer Zwillingsschwester Tina aus der Patsche zu helfen. Ihr erster Kontakt in der Stadt war in einem Café in dem sie Hausverbot hat. Bis sie erklären kann wer sie wirklich ist steht Knox vor ihr, ein grummeliger, aber leider auch sehr gut aussehender Mann, der sie vor die Tür setzt.
Meine Meinung:
Ich fand die Story sehr humorvoll, aber auch romantisch und sehe familiär. Denn Naomi lernt ihre elfjährige Nichte kennen und übernimmt dir Vormundschaft das Tina sie einfach zurück ließ.
Ich mochte vor allem Knox, der Grump, sehr gerne, aber auch Liza J, Stef, Nase und viele andere Nebenfiguren machten aus der Story eine lebhafte Unterhaltung, die echt Spaß machte. Zwischen Naomi und Knox fliegen von Beginn an die Fetzen und die Funken, es machte einfach Spaß. Die Story ist aber nicht nur humorvoll und romantisch, sie ist auch spannend und hat die ein oder andere Wendung mit der ich nicht gerechnet habe..Mir hat es in Knockemout gefallen, ich habe das Buch gerne gelesen.











