Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Das Mädchenpensionat
Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter von Anna Perbandt
Zum Buch:
Ein Pensionat für höhere Töchter in Lübeck, hier lernen die Töchter von reichen Bürgern und von adligen Eltern was das Leben bzw. die Gesellschaft von ihnen erwartet. Nora, Tochter einer Grafen, Lotte, Tochter eines Senator und Agnes, die Tochter einer Kaufmannsfamilie sowie Fanny, die ein Stipendium hat sind die Frauen, über die erzählt wird.
Meine Meinung:
Das Cover passt zu Zeit und Thema, ich lese historisches ganz gerne, vor allem wenn junge Frauen so gar nicht des Gesellschaft entsprechen, sondern rebellisch sind und ihren eigenen Kopf haben.
Ein gut zu lesender Schreibstil interessante, vielfältige Charaktere, sie sind so herrlich unterschiedlich. Die Lehrerin, die ihren Job liebt und den Mädchen eine gute Stütze ist und natürlich die vielen Geheimnisse die die Mädchen miteinander teilen, machen die Story sehr lesenswert. Ich mochte das Setting in Lübeck und auch die Zeit, in der die Geschichte erzählt wird, ist authentisch dargestellt. Für mich ein sehr gelungener Auftakt mit interessanten Personen. Natürlich möchte man nun auch erfahren wie es mit den anderen Mädchen weitergeht. Sehr lesenswert.
Fortsetzung rund um die goldene Favoritin
The Darkest Gold - Die Verräterin von Raven Kennedy
Hierbei handelt es sich um Teil zwei einer Reihe. Um die Story zu verstehen, muss man Teil eins gelesen haben.
Zum Buch:
Auren, die goldene Favoritin von König Midas, wurde auf der Reise ins fünfte Königreich entführt.
Nun ist sie in Gefangenschaft bei der Armee des vierten Königreichs, die angeführt wird von Riss, einem gefürchteten, grausamen Komandanten.
Meine Meinung:
Wie schon erwähnt ist dies der zweite Teil der Reihe, den ich gleich im Anschluss an Buch eins las. Mir gefiel dieser Teil schon deutlich besser. Es wurden zwar immer noch die Sättel erwähnt, aber diesmal stand tatsächlich die Story rund um die Gefangenschaft im Vordergrund. Der Großteil der Geschichte wird aus Sicht von Auren erzählt, in einzelnen Kapitel kommt auch Königin Malina und König Midas als Erzähler zu Wort. Mich konnte die Story in ihren Bann ziehen, obwohl ich wenig Fantasy lese, aber diese hat es geschafft. Allerdings endet auch Teil zwei mit einem offenen Ende, so dass ich unbedingt das nächste Buch brauche.
Wenn man das erste gelesen hat und über die Sättel hinwegsehen konnte, wird im zweiten mit einer spannender Geschichte belohnt. Ich bin jedenfalls im Moment auf jeden Fall im Team Riss und hoffe auf ein Wiedersehen im dritten Buch. Es könnte eine richtig gute Reihe werden.
Auftakt einer Fantasyreihe
The Darkest Gold - Die Gefangene von Raven Kennedy
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Das Land Orea besteht aus sechs Königreiches. Im sechsten Königreich herrscht König Midas. König Midas hat die Gabe, alles zu vergolden. So hat er auch seine Favoritin goldgeküsst und hält sie in einem goldenen Käfig.
Meine Meinung:
Es ist gewöhnungsbedürftig.
Das erste Kapitel fand ich schon fast abstoßend, obwohl ich viel Liebesromane lese, die auch gerne mal etwas heißer sein dürfen. Aber es kommt eben auch immer auf die Wortwahl an und da fiel einige mal ein Wort, welches mir gar nicht gefällt und auch das Frauen als Sättel bezeichnet werden, ist nicht mein Geschmack. Zuerst ging es eh hauptsächlich um die "Gefangenschaft" des goldenen Sattels, der Favoritin der Königs.
Davon abgesehen gibt es auch zeitliche Fehler, die mich schon sehr stören. Einerseits belauscht Auren seit Tagen die Strategien, andererseits ist immer noch derselbe Tag. Mich stören solch zeitliche Fehler.
Wenn man aber über die ganzen Sattel und die unfähigen Worte hinwegsehen kann, ist es eine Spannende Story, die natürlich mit einem Cliffhänger endet.
Ich bin tatsächlich immer noch sehr unentschlossen, ob mir die Geschichte wirklich gefallen hat. Wie schon erwähnt mag ich solch derbe Sprache nicht, aber zu der Story passt es irgendwie und wenn man das erste Drittel des Buches überwunden hat, bekommt man eine Story, die am Ende viele Fragen offen lässt, genug damit ich weiterlesen möchte.
Mäuse-Dystopie
Scurry 1 von Mac Smith
Zum Graphic-Novel:
Scurry - Die totgeweihte Kolonie ist der erste Band einer Saga.
Die Mäusekolonie kämpft in einem verlassenen Haus darum, den Winter zu überleben. Alle Menschen sind verschwunden und mit denen auch alles Essen. Außerdem lässt die Sonne auch noch auf sich warten. Für die Mäuse-Kolonie, die von der jungen Mäuse Pic und ihrem Vater Orim geführt wird, wird es immer schwerer die Mäuse zu ernähren und die Krankheiten nehmen auch zu.
Meine Meinung:
Ich glaube, ich bin tatsächlich eher Typ Micky Maus als Typ Scarry. Dystopien lese ich dann doch lieber als "normales" Buch.
Das erste Buch enthält drei Teile der Saga und hat ein offenes Ende. Es wird in zwei Strängen erzählt, einmal in der Kolonie und einmal im "Irgendwo", wo zwei Mäuse nach Nahrung suchen und eine schreckliche Begegnung haben.
Die Illustrationen sind großartig, aber dennoch konnte mich sie Geschichte nicht überzeugen. Es gab auch wenig Text, auf manchen Seiten gar keinen. Das hat mir nicht so gefallen. Aber was ich ganz schrecklich fand war der sehr starke, chemische Geruch, der auch nach ausführlichem Lüften nicht verfliegt. Ich werde die Reihe eher nicht weiterverfolgen.
Eine besondere Liebesgeschichte
Northern Star (Rosenborg-Saga, Band 1) von Inga Schneider
Zum Buch:
Emma arbeitet in einer Werbeagentur in Hamburg und wird für einen Auftrag nach Kopenhagen geschickt, dort soll sie für den Hotelier Nikolaj Werbung machen, der in Hamburg ein Luxushotel, von denen es in Dänemark schon einige gibt, eröffnen will. Aber zuerst muss sich Emma mit seinem arroganten Vater auseinandersetzen und dann ist das noch das Knistern, wenn sie auf Nikolaj trifft.
Dabei will sie ihn doch hassen, da sie ihn für einen Schnösel hält und einen Frauenheld.
Meine Meinung:
Ich mochte das Cover, wenn man die Geschichte gelesen hat, versteht man es auch. Die Story war ganz anders als erwartet. Gut, zwischen Emma und Nikolaj fliegen die Funken, es passt ziemlich schnell, aber beide haben ihre Geheimnisse, die sie mit aller Macht schützen wollen.
Das Setting in Kopenhagen ist schön gewählt und wird auch bei Ausflügen immer schön beschrieben, das mag ich sehr gerne. Nikolaj und Emma, aber auch Eric und Nikolajs Geschwister sind sehr sympathisch. Anders sieht es da bei dem Vater und auch bei Emmas Cousine aus, die mochte ich beide nicht so gerne.
Im letzten Drittel nimmt die Geschichte eine sehr überraschende Wendung, sie hat mich richtig gut unterhalten können.
Ich bin schon gespannt auf eventuelle Folgebände, denn meiner Meinung nach hat die Familie noch Potenzial für Fortsetzungen.
Eine Zeitreise
MENSCH! von Susan Schädlich; Michael Stang
Zum Buch:
Wie entstand der Mensch, den wir heute kennen? Wir haben Menschen früher gelebt?
Sieben Millionen Jahre Entwicklung in einem Buch
Meine Meinung:
Wenn man das Buch zum ersten Mal aufschlägt braucht man fast eine Sonnenbrille. Der Buchvorsatz und auch die ersten Seiten sind schon sehr grell und für mich auch definitiv gewöhnungsbedürftig.
Aber das tut ja dem Inhalt nicht weh, denn der ist sehr gut und vor allem sehr interessant und lehrreich. Aber auf gute Art, so macht es Spaß.
Wir begleiten Tali auf einen Reise durch die Zeit, beginnend vor sieben Millionen Jahren. Da es ein Comis ist, liest es sich sehr leicht. Zwischendurch gibt es immer wieder Informationen über die Zeit in der wir uns gerade befinden. Es ist unterhaltend, interessant und lehrreich geschrieben und macht richtig Spaß Tali zu folgen. Für Kinder die sich für die Geschichte interessieren sehr gut geeignet. Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und ich werde es auf jeden Fall mit meinem Lesepatenkind zusammen nochmal lesen.
Eine Nacherzählung
Psyche und Eros von Luna McNamara
Zum Buch:
Psyche wächst als einziges Kind der Herrscherfamilie von Mykene auf. Ihr wurde eine große Zukunft prophezeit, sie soll die größtes Heldin ihrer Zeit werden. Daher interessiert sie sich auch nicht für Mädchenkram, sondern will kämpfen und am Schwert ausgebildet werden. Auch die Götter werden auf das Mädchen aufmerksam und so schicken sie Eros los, der sie in ihre Gefilde locken soll.
Meine Meinung:
Eine ganz großartige Nacherzählung über die Götter und ihre Machenschaften. Ich las schon zwei Bücher aus der Reihe, die mir auch gut gefielen. So war auch dieses Buch sehr schön zu lesen. Mir gefiel die Story sehr obwohl ich zugeben muss, ich bin so gewandert in der ganzen Göttersache, anders als mein Kind, trotzdem konnte mich die Geschichte gut in ihren Bann ziehen und auch die Tatsache das es sich um eine Liebesgeschichte handelt.
Für alle Fans der griechischen Mythologie ein Muss, aber auch für "Anfänger" eine wunderschöne Geschichte.
Das Schicksal liegt in den Sternen
When the Stars Align von Lydia Schmölzl
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Lola führt ein ziemlich einsames Leben, denn sie verlässt ihre Wohnung nicht. Sie hat nur Kontakt mit ihrer Cousine und den Gamern aus ihrem Fantasy-Spiel.
Als sie Probleme mir ihrem Rücken bekommt, verschreibt ihr die Ärztin Physiotherapie. Dann kommt Lola zu dem Physiotherapeuten und der ist das Gegenteil von ihr.
Oder zumindest scheint es so auf den ersten Blick. Denn Felix hat etwas besonderes an sichund was sind das für Narben, die er unter seinem Sternentattoo versteckt?
Meine Meinung:
Ich mag das Cover, schlicht und dennoch ein Blickfang. Klappentext klang nach einer stimmigen, romantischen Story, wie ich es gerne mag. Die Geschichte beginnt mit Lola und einem Telefonat mit ihrer Cousine, dann einem Gespräch mit einem Gamerfreund und dann sind wir auch schon bei den Rückenproblemen und mitten in der Geschichte.
Ein humorvoller Schreibstil, teilweise sehr detailgetreu, manchmal etwas ausschweifend, aber gut zu lesen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, sympathisch und lebendig. Ein schöner Roman über zwei Menschen, die beide ihr Päckchen zu tragen haben und dadurch eine schöne, unterhaltsame und romantische Geschichte erzählen. Mir hat es jedenfalls gefallen.
Familiengeheimnisse
Die verlorene Tochter von Soraya Lane
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Lily hat die letzten Jahre in Neuseeland verbracht. Bevor sie ihre neue Arbeit in Italien annimmt, macht sie einen kurzen Abstecher nach Hause. Dort erwartet sie ein Brief von einem Anwalt und sie bekommt eine kleine Holzkiste, eine Hinterlassenschaft für ihre Großmutter, die adoptiert war.
So beginnt Lily in Italien nicht nur eine neue Arbeit, sie macht sich auch auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Großmutter.
Meine Meinung:
Das Cover sprach mich schon an, nach dem Klappentext wollte ich das Buch lesen, ich mag Familiengeschichten mit Geheimnissen.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in Lilys Gegenwart und dann ab 1938 die Vergangenheit ihrer Urgroßvater, was man aber zu Beginn nicht weiß. Eine sehr berührende und emotionale Vergangenheit, aber auch eine schöne und romantische Gegenwart ergeben zusammen eine Story, die mich sehr bewegt hat und sehr gut unterhalten konnte. Dazu noch das traumhafte Setting in Italien. Einfach wunderschöne Lesestunden.
Schwierig und zu gewollt
PS. Über Apulien leuchtet die Liebe von Lene Damonte
Zum Buch:
Rosa hat ihre große Liebe Lenni verloren. Zusammen hatten sie eine Keramikwerkstatt, aber seit Lenni gestorben ist, kann Rosa nicht mehr Töpfern.
Als sie bei einer Freundin, die Postkarten verkauft, eine Postkarte von Apulien findet, steht für sie fest, sie reist nach Apulien und versucht ihr Leben wieder in Griff zu bekommen.
Dort lernt sie Mattia kennen, ein lebensfroh Koch, der ihr ganz schön den Kopf verdreht. Als sie dann noch eine alte Töpferei findet, findet sie auch wieder zurück in ihre Kreativität.
Meine Meinung:
Das Story wird in drei Teilen erzählt. Der erste Teil fand ich sehr berührend, aber natürlich auch sehr traurig. Dann reiste Rosa nach Apulien, diesen Teil fand ich schön, große Italienliebe, das Setting war ein Traum, ich konnte es mir sehr gut vorstellen.
Es gab aber auch sehr viele Zufälle, die mir persönlich zu gewollt waren. Als Rosa dann die alte Töpferei von der Witwe des Keramikers übernahm, ohne je ein Wort mit ihr gesprochen zu haben und als das mit Mattia rauskam, war es mir dann doch zuviel Drama. So war es für mich eine mittelmäßige Geschichte in einem traumhaften Setting, in meinem Traumland. Konnte höchstens den Urlaub ein wenig verlängern.











