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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

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Furzipups und der gruselige Schnarch-Schreck (Bd. 4) von Kai Lüftner

Dieses Bilderbuch erzählt die Geschichte vom Drachental bei Nacht. Dort herrscht eigentlich Stille in der Nacht. Doch man hört gruselige Geräusche...Was ist da los?

Das Buch nimmt ein Thema auf, dass jede:r kennt - in der Nacht wirken die Dinge ganz anders. Geräusche können Kinder nachts oft nicht einordnen, wir können uns nicht mehr auf unsere Augen verlassen, um festzustellen, ob etwas gefährlich ist oder nicht.

Das macht die Nacht erst einmal unheimlich. Im Buch geht es Furzipups auch so. Er erfährt, dass alles doch nicht ganz so schlimm ist, wie es scheint. Liebevoll und mit witzigen Geräuschen soll den Kindern so die Angst genommen werden vor der Angst. Unseren Kindern ist das Thema nicht so präsent, deshalb war es jetzt nicht ihr Lieblingsband. Dennoch lieben sie Furzipups sehr. Sie mögen das Mitmach-Konzept und die Reime. Ich finde als Erwachsene den Band sehr gelungen. Wieder ist das Buch toll illustriert und der Text nicht zu viel - auch jüngere Kinder können dem bereits gut folgen. Die Idee, dass die Schrift und der Buzzer leuchten, finde ich toll. Es macht das Buch zu etwas ganz Besonderem!

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Korallen von Klara Kapprell

Komm mit und tauch ein in die Großstädte der Meere, so das Versprechen des Buches. Wir haben uns darauf eingelassen, auch wenn grad nicht Sommer ist und das Meer für uns weit weg scheint. Gerade wenn es draußen so trist und grau ist, fand ich ein buntes Bilderbuch zu lesen eine gute Idee. Dabei auch noch viel zu lernen, ist gleich doppelt gut.

Denn dieses Bilderbuch ist sehr informativ. Es ist wie eine kleine Zeitreise, denn seit über 500 Millionen Jahren wachsen in den Ozeanen Korallen zu riesig großen, leuchtend bunten Korallenriffen zusammen, solange es ihnen gut geht. Das Buch zeigt die Tiere, die im Riff leben, wie diese zusammenleben und sich gegenseitig brauchen und was sie bedroht. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Perspektive eines Seepferdchens einzunehmen. Auch ist der Text in viele kleine Abschnitte gegliedert und man muss nicht immer alles lesen, sondenr kann auch einzelne Abschntite überspringen oder an einem anderen Tag andere Aspekte lesen. Die Kinder bekommen einen tollen Einblick in das Ökosystem und die empfindlichen Zusammenhänge. Die Bilder sind sehr gelungen - uns hat das Buch wirklich gut gefallen!

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Was uns der Wind erzählt von Anita Buchart

In dem Buch begleiten wir Lou, wie sie den Wind traf. Sie lässt sich von Wind viel erzählen. Und dabei lernt sie eine Menge über den Wind: Welche Mythen es um den Wind gibt, was die Leute alles getan haben, um den Wind zu beeinflussen, aber auch sehr viele Fakten. Etwa über Windkraft, verschiedene Winde, den Zusammenhang von kalter und warmer Luft und dem Wind und vieles, vieles mehr.

Das Buch ist sehr informativ..ich fand es eindrücklich, alleine schon, weil aus der Perspektive des Windes erzählt wird. Manches wird durch diese Ich -Perspektive mehr angedeutet (etwa die Aussage Samen warten auf neue Orte - hier braucht es manchmal vielleicht nochmal die Erklärung eines Erwachsenen, wenn man alle Sachinformationen vermitteln will). Gerade aber durch die narrative Sprache wirkt das Buch auch gar nicht wie ein Sachbuch, sondern in Bilderbuch, wo man den Wind auf seiner Reise begleitet. Da stehen die Sachinformationen dann auch im Hintergrund, die poetische Sprache und die eindrücklichen Bilder wirken dafür umso mehr. Die Bilder sind eindrücklich und einprägsam. Nicht alle keiner Kinder möchten die Bilder, ein Kind fand sie wunderschön, 2 so mittel. Ich denke, sie sind jedenfalls einprägsam und in einem klaren Stil. Insgesamt hat es uns jedenfalls sehr gut gefallen.

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Paul - Plötzlich Vampir! von Christian Seltmann


Paul erhält Besuch von einer Fledermaus. Diese erzählt ihm, dass er ein Vampir ist. Sein Abenteuer beginnt. Er soll zuerst fliegen lernen, wovor er ziemlich Angst hat... Und dann gibt es auch noch den Ball der Vampire.
Mein Sohn meinte, unbedingt 5 Sterne, es hat ihm total gefallen. Er mag Vampirgeschichten sehr und fand die Geschichte sehr gut.

Mir als Erwachsene gefiel das Konzept dahinter. In diesem Buch wird dieses Erkennen der automatisierten Silben durch die besondere Farbgebung unterstützt. Jedes mehrsilbige Wort ist in zwei Farben gestaltet, sodass die Silben leichter erkannt werden. Auch der Text ist an einen Erstklässler angepasst. Nach einem Kapitel gibt es Textverständnisfragen. Die Bilder lockern den Text auf und sind sehr schön gezeichnet. Alles zusammen ergibt ein sehr hilfreiches Erstlesebuch!

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süße Igelgeschichte

Vom kleinen Igel, der lieber ein ganz Großer wäre von Friederun Reichenstetter

In der Geschichte vom kleinen Igel, der gern ein ganz Großer wäre, findet man eine richtig süße Waldgeschichte. Ein kleiner Igel mag groß sein und erlebt dabei ein Abenteuer, das ganz schön gefährlich wird. Wie gut, dass die Größeren ihn darauf vorbereitet haben und er blitzschnell reagieren kann.

Das Buch ist richtig schön. Die Bilder sind sehr klar und einfach zu entschlüsseln. Man kann auch die transportierten Emotionen gut erkennen, etwa beim eingebildeten Hirsch. Die Geschichte hat uns auch sehr gut gefallen und auch die Länge ist ideal für die Vorschule! Neben den kleinen Bildern finden sich auch größere Bilder, was ich für die Vorschule noch ganz wichtig finde. Nach den Kapiteln finden sich Fragen zum Leseverständnis, die leicht zu beantworten sind. Eine lesestarke Empfehlung für den Lesestart!

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nicht zum Fürchten

Was wollen die Gespenster? von Frau Mintipaz

Die meisten Gespensterbücher, die ich kenne, sind für etwas ältere Kinder. Dieses Buch richtet sich hingegen an jüngeres Publikum, ich würde sagen an Kindergartenkinder. Mein Sohn mit 4 hat das Buch mit mir gelesen und konnte ihm gut folgen. Der Text ist kurz und prägnant. Die gereimten Texte machen es auch jüngeren Kindern leicht, dem Text zu folgen.

Die Bilder sind harmlos gezeichnet und es gab keinen einzigen Moment, wo man sich vor den drei Gespenstern gruseln müsste. Auch gab es grad anfangs ein paar interaktive Elemente, man sollte anklopfen und konnte auch alle Schlossbewohner zählen usw.

Für etwas ältere Kinder gab es auch auf der letzten Doppelseite einige Informationen, die das Leben damals beschreiben und dem Leben heute gegenüberstellen. Dabei sind interessante Fakten eingebaut. Meine Kinder waren etwa erstaunt, dass Prinzen damals rosa trugen.

Insgesamt ein sehr gelungenes Herbstbuch für jüngere Kinder.

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Nicht so mein Fall

Ein guter Plan ist die halbe Liebe von Lydia Schmölzl

Die ersten Seiten fand ich noch unterhaltsam. Eine Frau, die in ihrem Job gut ist, und für alle Fälle gut im Leben zurechtkommt - das klingt schon vielversprechend. Dass sie dann, wie im Klappentext angedeutet, erfährt, dass sie nicht mehr viele Chancen hat schwanger zu werden, wirft ihr Leben dann doch aus der Bahn.

Und sie entwirft einen Plan, um den perfekten Vater für ihr mögliches Kind zu finden...

Ich muss sagen, was ich am Anfang lustig fand nervte mich schon sehr bald. Ich konnte dieses Mal wirklich schwer mit der Protagonistin. Ihr Verhalten den Männern gegenüber fand ich ebenso verletzend wie gegenüber ihrer Schwester. Ich konnte ihre Aussagen ihrer Schwester mit ihrem plötzlichen Kinderwunsch nicht so wirklich zusammenbringen und empfand sie sich in ihrem Vorhaben ziemlich egoistisch. Es gab zwar wirklich auch witzige Dialoge und Szenen in dem Buch, dennoch konnte ich mit dieser Art von Humor nur wenig anfangen. Für viele mag dieses Buch ein Highlight werden, wenn es den Humor trifft. Denn die Grundgeschichte ist eigentlich sehr witzig von der Idee und auch die Anlage der Charaktere ist sehr gut gelungen.

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Berührende und romantische Story

Die Farbe von Schneeflocken von Larissa Schira

Die Farbe von Schneeflocken ist ein Jugendbuch, das verschienene Lebensrealitäten von Jugendlichen abbildet. Dabei wird nichts beschönigt und auch nichts so gelöst, wie Erwachsene es wohl so lösen würden....

Die Hauptprotagonistin ist Letti. Sie würde von ihrem Eltern jahrelang zum Eiskunstlauf gebracht und die Eltern wollten, das Letti richtig Erfolge einfährt.

Doch Letti will das eigentlich gar nicht mehr. Sie war damit so unglücklich, dass sie es nach quälenden Jahren endlich schafft, damit aufzuhören - was zu Spannungen Zuhause führt. Stattdessen suchte sie sich ein Ehrenamt im Krankenhaus, wo sie den Kindern vorliest und und ihnen die Zeit im Krankenhaus verkürzen. Dort lernt sie in der Vorweihnachtszeit Matteo kennen. Er ist nicht so freiwillig da wie sie, soll ihr aber bei den Weihnachtsvorbereitungen helfen, um den Kindern die Zeit bis Weihnachten zu versüßen. Doch warum er diese Arbeit macht, will er vor Letti nicht zugeben. Viel mehr ist es seine Mission, ihr Weihnachten schmackhaft zu machen - er kennt keinen Menschen, der Weihnachten so hasst wie Letti... Oh es den beiden gelingt, sich gegenseitig zu öffnen und den Kindern eine schöne Zeit zu bescheren?

Ich hab das Buch sehr schön gefunden. Es ist ein Buch, das Lebensrealitäten aufzeigt, die man keinem Jugendlichen wünscht. Die beiden jugendlichen Protas lösen ihre Probleme auf ihre Weise, die total zu den Möglichkeiten eines Jugendlichen passt. Durch diese Problematik, aber auch durch das Krankenhaus entsteht ein ziemlich schweres Setting, dass die Geschichte dramatisch macht, wenngleich die Handlung vorhersehbar ist und dadurch jetzt nicht zu einem spannungsvollen Drama macht. Der Autorin gelingt es auf wundervolle Weise, die Geschichte nicht bei dieser Schwere zu belassen, sondern wunderschöne Momente für die beiden zu schaffen. Die Geschichte bestach für mich vor allem durch liebevoll wirkende Szenen und detaillierte Ausarbeitung. Es gab Momente , wo ich mir ein anderes Handeln gewünscht hätte, aber es hätte einfach nicht zu den Charakteren gepasst. Das Setting und die wechselnden Perspektiven gefielen mir gut und machten das Buch zu einem richtigen Lesehighlight für mich aus der Kategorie Jugendbuch.

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Berührende und romantische Story
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Ravenhall Academy 2: Erwachte Magie von Julia Kuhn

Ich hab Band 1 sehr geliebt und bin mit hohen Erwartungen an Band 2 an das Buch gegangen. Beide Bände bauen aufeinander auf und sollten nacheinander gelesen werden, sonst kennt man sich so gar nicht aus. Jason rückt nun in Band 2 anfangs in den Hintergrund, er bleibt an der Ravenhall Academy und hat noch mit den Nachwehen des Endes aus Band 1 zu kämpfen (um es mal so auszudrücken, dass man nicht spoilert, was ziemlich schwer ist).

Für die Hauptprotagonistin geht es nach Irland, denn es geht um ihre erwachte Magie. Lilly Champell ist nämlich nicht irgendeine Hexe, sondern in der Walpurgisnacht geboren und hat darum besondere Kräfte, die es speziell zu trainieren gilt. Und somit treten auch neue Charaktere auf, etwa Ryan - welche Rolle er spielt, müsst ihr selbst lese.

Mir hat die Geschichte grundsätzlich sehr gut gefallen. Ich war fasziniert von der geschaffenen Welt und konnte mir die Ravenhall Academy bildlich vorstellen. Das hat mich schon in Band 1 fasziniert und war auch jetzt richtig spannend. Der Ausgang machte das Buch bis zum Ende fesselnd und war sehr magisch. Lilly machte eine wahnsinnige Entwicklung durch in Band 2. Dennoch war mir manches nicht ganz schlüssig und etwas unglaubwürdig (Stichworte Ryan und Chris, aber auch über manche Strecken Jason). Mir fehlte auch ein wenig die Nebengeschichte von Band 1 um Lillys Zimmermitbewohnerin, eine wundervolle Austauschschülerin, eine Mondfee, deren Liebesgeschichte nicht wirklich weitererzählt wurde. Die spannende Handlung lies die Charakterentwicklung etwas mehr auf der Strecke, sodass mir ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar erschienen oder auch manches unausgesprochen auf mich wirkte. Das hat die wirklich spannende Handlung aber auch gut weggemacht. Es gab viel zu erzählen und Lilly erlebt alle Facetten des Lebens einer Hexe, die weit über das übliche Maß hinausgingen, denke ich. Ich finde es schade, diese Welt nun zu verlassen, ohne alle Geschichten zu kennen. Die verschiedenen Nebenfiguren hätten durchaus noch einen Band verdient.

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tolle Geschichte

Auden Hill University - How Far We Fall von Julia Pauss

Diese Geschichte hat mich ziemlich in den Bann gezogen. Ivy wächst einem sofort ans Herz. Sie ist eine Stipendiatin, die ohne Vater aufgewachsen ist und aus einfachen Verhältnissen an eine Elite-Universität kommt. Dabei wurde das Stipentiatenprogramm gerade erst geöffnet, nachdem es vor 2 Jahren einen mysteriösen Tod einer Stipendiatin gab.

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Reed ist ein typischer Student einer Eliteuni. Ziemlich reich, mit erfolgreichem und einflussreichen Vater, der hoher Erwartungen stellt. Er wirkt anfangs versnobt und unnahbar, dennoch mochte ich ihn von Anfang an. Harte Schale, weicher Kern und Verletzungen, die ihn so gemacht haben, sind bereits spürbar.
Die Geschichte selbst hat klassisches Universitätssetting, aber auch einen spannenden "Fall" in der Vergangenheit und somit Elemente von kriminalistischer Arbeit bzw. in diesem Fall mehr journalistischer. Das gibt der Geschichte einige spannende Elemente. Die Lovestory war für mich nachvollziehbar und gut geschildert, das ganze hat mir gut gefallen. Der Schreibstil hat mich schnell in den Bann gezogen und die Mischung aus den verschiedenen Elementen ist gelungen. Ich kann es sehr empfehlen!

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tolle Geschichte