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Rezensionen von Anno:

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Einfach faszinierend!

Ozeane von Hélène Druvert

Vorsicht! Einmal auf diese Sachbuch-Reihe gestoßen, kommt man von ihr nur schwer wieder los. Denn diese Bücher sind anders- GUT anders!- und eine wahre Augenweide, was sie für Kinder bereits auf den ersten Blick sehr ansprechend macht.
Die durchdachten, manchmal mehrschichtig angelegten Seiten und Scherenschnitte sind aber auch toll! Und an jedem, ja wirklich jedem Band, das wir besitzen, hängt unser Herz.

‚Ozeane‘ bildet da keine Ausnahme:
Auch dieses Band besitzt das bereits bewährte, großformatige Auftreten und scheut sich nicht vor Farben und Effekten. Diese werden jedoch durchdacht eingesetzt und ganz bewusst dazu genutzt, um Sachverhalte darzustellen. So können, zum Beispiel die einzelnen Schichten des Meeres voneinander getrennt betrachtet, ins Innere eines schwarzen Rauchers geblickt und auch die Tiefe des Meeres sehr gut dargestellt werden. Auf diese Weise werden die Informationen für Kinder viel zugänglicher und ganz nebenbei lockert es die Lektüre auch noch schön auf.

Inhaltlich ist das Buch aber genauso abwechslungsreich. Neben der Geschichte des Meeres und physikalischen Vorgängen wie Strömungen, Gezeiten und der Entstehung von Wellen, werde auch die Unterwasserwelt, sowie besondere Phänomene und Kreaturen näher betrachtet. Selbst der Umweltschutz fand gegen Ende noch Einzug ins Buch.
Die Texte sind präzise und kurz gehalten, wirken dadurch aber keineswegs unpersönlich, sondern informativ, interessant und auf die Altersgruppe abgestimmt. Hin und wieder werden Fachbegriffe genannt, die vielleicht etwas herausfordernd sein könnten, die Seriosität des Buchs jedoch auch unterstreichen.

Ganz besonders beeindruckt hat uns persönlich, dass im Buch der Aufbau einer Gorgonie erklärt wurde. Aber auch die Riesenkalmare, die noch immer kaum erforscht sind und die unterseeischen Schlote fand mein Kind ungemein faszinierend. Verständlicherweise, denn auf ein solches Wissen stößt man in Kinderbüchern sonst ja eher selten!

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Einfach faszinierend!
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Überall kleine Menschen

So geht Technik! von John Farndon; Rob Beattie

Wir sind von so viel Technik umgeben und vieles davon nehmen wir einfach als gegeben hin. Als etwas, mit dem man sich nicht näher befasst. Und fragt dann ein Kind, das diese Betriebsblindheit nicht besitzt und die Welt noch ungefiltert und voller Neugier sieht nach, merken wir schnell, wie wenig wir doch von unserem Umfeld wissen.

Wie funktioniert ein Handy, Rauchmelder, Kühlschrank oder Mikrowelle? Oder wie kommt es überhaupt, dass wir Strom, Gas oder Wasser haben? Und was geschieht mit unserem Müll?
Dieses Buch erklärt all das und noch vieles mehr- in einfachen Worten, vielen einzelnen Stationen und tollen Bildern, die auf den ersten Blick vielleicht manchmal unruhig wirken, aber sooo viel Details abbilden, dass man lange an ihnen hängen bleibt, betrachtet und staunt. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Kind gelesen und war selbst nicht minder beeindruckt. Ein Buch wie dieses hatte ich noch nie in Händen. Es erweitert Horizonte und ist auch künstlerisch ein Meisterwerk. Allein die vielen kleinen Menschenfiguren darin! Da wird einem einmal mehr bewusst, wie großartig Technik doch ist.

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Überall kleine Menschen
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Faszinierende Dunkelheit

Nachts am Teich von Sophia Kimmig

Wunderschön, dieses Buch. Was muss das für ein Erlebnis für die kleine Mara gewesen sein, mit ihrem Opa die Dämmerung und die Nacht am Teich zu erleben. Man wäre am liebsten selbst dabei; oder noch besser, hätte Kind und Kegel gepackt und ein ähnliches Abenteuer erlebt.
Die Geschichte in diesem Buch ist so ruhig wie eindrucksvoll.

Maras Opa zeigt ihr die Spuren und Tiere am Teich und die Besonderheiten der Nacht. Und Mara fragt sich ob sie die Tiere des Tages und die der Nacht wohl kennen?
Ich fand es ganz wunderbar mitzuerleben wie Mara diese besondere Nacht mit ihrem Opa erlebt. Meine Kinder lieben selbst die Natur und man hat deutlicher gemerkt, wie der Funke während des Lesens auf sie übersprang. Die Bilder im Buch sind recht dunkel gehalten und vom Stil her etwas verschwommen- man erkennt es bereits am Cover- und nicht immer zeigt sich sofort was sich in ihnen verbirgt. Und auch das beeindruckte mich hier ungemein. Denn je länger man die Bilder betrachtet, desto mehr entdeckt man. Eben so, als würde man selbst in die Nacht hinein lauschen. Man holt sich mit diesem Buch tatsächlich etwas die Nacht ins Haus!
Angst bereitet es nicht, nein es weckt die Neugier. Und wer vom Vorlesen allein noch nicht genug hat, findet im Anhang sogar noch Suchaufträge.

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Faszinierende Dunkelheit
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Erneut hervorragend

Noch mehr Almbackbuch-Rezepte von Lutz Geißler

Nachdem ich vom ‚großen‘ Almbackbuch schon so begeistert war, musste ich dessen Nachfolger oder besser, die Ergänzung unbedingt auch haben. Und ich wurde auch davon nicht enttäuscht. Das Format des Buchs ist das selbe. Optisch reihen sich die beiden also gut nebeneinander ein. Aber auch der Inhalt setzt sich im Grunde nahtlos fort und vervollständigt das große Werk ganz wunderbar.

Auf Grundlagen zur Brotherstellung und weiter Geschichten von der Kalchkendlalm wurde nun aber zu Gunsten von 44 neuen Rezepten verzichtet. Ich hab eigentlich recht gern über die Alm und die Mitwirkenden gelesen, kann aber die Entscheidung dagegen natürlich verstehen. Dieses Buch ist deutlich handlicher, aber im Preis auch erschwinglicher, doch genauso hochwertig in der Optik. Die altbewährten wunderbaren Fotografien sind auch hier wieder zu finden, genauso wie die ausgeklügelte Darstellung der Rezepte samt Infoleiste und Planungsbeispiel. Und wieder darf man sich auch auf eine Mischung aus Broten, Kleingebäck und Feingebäck freuen. Es wird mit Lauge gearbeitet und Blätterteig hergestellt, aber auch rustikale Brote kommen nicht zu kurz. Die Teige werden lang geführt, enthalten nun aber immer wieder etwas speziellere Zutaten (Kartoffel, Banane, Bier/Biertreber oder auch Saaten und Kräuter). Und der Norden hält auch mehr und mehr Einzug (Hamburger Franzbrötchen, Kaneelbrötchen), was einen schönen Querschnitt durch die Brotbackkunst ergibt. Selbst ein sehr leckeres Fladenbrotrezept findet sich darunter, ein veganes Brezenrezept und Bienenstich. Das Bierbrot hätte ich auch sehr gern gebacken, aber hier fehlte mir leider der Zugang zum besagten Treber. Generell aber bin ich wieder sehr begeistert von den Rezepten. Seit ich diese beiden Almbücher besitze, konnte ich meine Fähigkeiten und mein Repertoire deutlich ausbauen.

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Verständnis und Beziehung für ein harmonischeres Miteinander

Redet nicht. Räumt nicht auf. Lieb ich trotzdem. von Inke Hummel

Die Pubertät ist eine schwierige Lebensphase- für Jugendliche sowieso, aber auch für uns Eltern. Beginnt man diese Ausnahmesituation jedoch zu verstehen und dem Heranwachsenden mit einem zugewandten Blick zu begegnen, kann sich bereits vieles verändern, was das Zusammenleben vermeintlich so kompliziert macht.

Jungs sind nämlich gar nicht so schlecht wie ihr Ruf und manchmal feinfühliger, als wir es von ihnen erwarten und oft auch einfach selbst mit sich überfordert. Kein Wunder, wenn der gesamte Körper einer Großbaustelle gleicht.
Kritik und Druck sind da eher unangebracht und bewirken doch nur Auflehnung. Dabei wünschen wir uns doch eigentlich alle eine gute Beziehung zu unserem Kind.
Dieses Ratgeber setzt genau hier an und erklärt Eltern warum ihr Sohn plötzlich so tickt wie er nunmal tickt, was sich gerade in seinem Körper und was ihn beschäftigt. Inke Hummel gibt aber auch wertvolle Tipps zum Umgang mit Situationen und relativiert so manche elterliche Sorge. Der Ton des Buchs ist durchgehend sehr positiv und dem Teenager zugewandt. Er konzentriert sich eher auf das harmonisches Miteinander als an medizinischen Fakten, was mir grundsätzlich sehr gefiel, trotzdem hätte ich mir bei manchen Themen einen etwas tieferen Umgang gewünscht, der auch Gefahren und Probleme deutlicher angesprochen hätte.

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Familienbande

Flora Magica (Band 3) - Die Macht der Weltenweide von Vanessa Walder

Wer denkt, Pflanzen wären langweilig, liegt gehörig falsch! Das gilt für das echte Leben, aber noch viel mehr für diese Reihe in der Fiktion und Wirklichkeit zu verschwimmen beginnen, alte Aufzeichnungen von Pflanzenwissen berichten und eine faszinierende Magie das Anwesen der Cunabulas umgibt.

Vom Wunsch beseelt ihrer Mutter zu helfen, begeben sich Tierra und Sol auf eine Suche, die sie bis nach London führen wird.

Doch auch zu Hause in der Villa regt sich einiges. Nox scheint es nicht gut zu gehen und auch die unvollständigen Aufzeichnungen von Flora stellen die Kinder vor ein Rätsel.

Wieder einmal war ich ganz gefangen von der Magie dieses Buchs, seiner märchenhaft entrückten Atmosphäre, genauso wie von den, in der Handlung enthaltenen Thematiken, die von familiären Banden erzählen, aber auch wahre Informationen über Botanik, Pharmazie und medizinische Geschichte enthalten. Selbst eine moralische Frage hielt noch Einzug.

Lange wusste ich nicht, wohin die Handlung führen wird. Die grobe Richtung war zwar klar, doch gleichzeitig waren da noch so viele Rätsel offen, die sich auch erst gegen Ende schlüssig schließen ließen. Ein Ereignis, aber glich einer Situation aus Band 2 und ließ die Kinder leider erneut eine Grenze überschreiten. Einmal fand ich diese Herangehensweise okay, beim zweiten Mal hätte ich mir durchaus auch mal eine andere gewünscht. Nichts desto trotz fügte sich auch hier die Situation wieder schön in die Handlung ein, sorgte für Spannung und verfehlte ihr Ziel auch nicht.
Vom Schluss dagegen war ich wieder sehr begeistert. Dieser schaffte es die Vorkommnisse noch deutlich zu vertiefen und machte mir zwei der Charaktere greifbarer.


Alles in allem fand ich auch dieses Band richtig gut. Meine geäußerte Kritik bezog sich nur auf eine einzige Stelle im Buch die von meinen Kindern selbst auch nicht als negativ wahrgenommen wurde. Eine Leseempfehlung spreche ich daher trotzdem aus. Lasst doch auch ihr euch ein letztes Mal von der Magie dieser Reihe verzaubern!

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Familienbande
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Gelb für Kinder, weiß für die Eltern

Ups, ich bin wütend von Christopher End

Kinder durch die Wut zu begleiten kann manchmal ganz schön nervenaufreibend sein- und das gilt für beide Seiten. Denn Kinder machen das nicht absichtlich und sind in diesen Momenten einfach genauso überfordert, wie wir. Und dann braucht es nicht viel und eine Situation eskaliert.
Dies verdeutlicht auch die Geschichte, die Mattis in seinem normalen Alltag mit samt den typischen Wut-Auslösern zeigt, recht schön.

Anders als wir können Kinder sich noch nicht selbst regulieren. Die kindliche Wut ist normal und okay. Und es liegt an uns damit adäquat umzugehen. Nur wie?

Während Kinder dank Mattis‘ Geschichte (gelb hinterlegt) beginnen die eigene Wut zu verstehen, steht der auf weißem Papier gedruckte Ratgeberteil uns Erwachsenen mit zahlreichen Informationen und hilfreichen Tipps zu Seite. Beide Teile des Buchs wurden aber auch sehr durchdacht miteinander verbunden. Die Geschichte verweist immer wieder durch grüne Punkt-Markierungen auf die entsprechenden Elternseiten. Beim Vorlesen stören diese Markierungen nicht, aber ich empfehle dringend, zumindest diese Punkte bereits vorab einmal alleine zu lesen. Erst dadurch entfaltet sich das Potential des Buches richtig. Denn dann beginnt man während des Vorlesens die Handlung zu reflektieren und kann auch noch dank der enthaltenen Gesprächsimpulse richtig toll aufs Kind eingehen, Fragen stellen und sich austauschen. Es ist die beste Gelegenheit auch mal die kindliche Sicht auf die Dinge zu erfahren. Das kann ungemein hilfreich sein und die Bindung zum eigenen Kind sogar noch stärken. Man kämpft dann nicht mehr gegeneinander, sondern beginnt Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern. Diese Haltung allein kann schon vieles ändern. Wobei das Buch NICHT darauf abzielt das Kind in die Pflicht zu nehmen, sondern viel mehr auf elterliches Verständnis baut.
Ich, für meinen Teil, finde dieses Konzept einfach großartig!

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113 Heilpflanzen und wie sie eingesetzt werden

Die Kräuter-Apotheke für unsere Organe von Arnold Achmüller

‚Apothekerwissen trifft auf alpine Volksmedizin‘ steht hinten auf dem Buch. Und irgendwie trifft es das ziemlich gut. Dieses Werk stellt nämlich die verschiedensten Heilpflanzen vor- welche, die in unseren Kreisen heimisch sind, aber auch exotischere Exemplare, die hier eher als apothekenpflichtige Wirkstoffe bekannt sind.

Kategorisiert sind die, in Bild und Text vorgestellten Pflanzen nach dem jeweiligen Organ, für das sie eingesetzt werden. Ein kurzer Text stellt jede Pflanze und ihre Darreichungsform vor und geht auch auf die Symptome des Körpers ein, bei welchen das jeweilige Gewächs typischerweise eingesetzt wird. Ich empfand das als recht praxisnah. Die Informationen sind rasch abrufbar und gut einzuordnen.
Was mir beim Lesen dabei aber sofort und sehr positiv auffiel war, dass bei Heilkräften, die man selbst sammeln und aufbereiten kann die Mengenangaben zwar genannt werden, bei geschützten Pflanzen oder typischen pflanzlichen Medikamenten, die man üblicherweise aus der Apotheke bezieht, fehlen sie. Hier wurde eine klare Trennung von Hausmedizin und Apotheke eingehalten, was ich sehr verantwortungsvoll finde. Apotheken wird ihre Zuständigkeit dadurch nicht abgesprochen und bei gefährdeten Arten, kann dadurch ein unerwünschtes Ernten vielleicht sogar unterbunden werden.
Außerdem befinden sich in jedem Kapitel sowieso auch speziell ausgewählte Rezepte, die auch für Laien gut umsetzbar sind. Halten wir uns doch einfach an diese, und an Pflanzen die sicher in der Aufbereitung und Anwendung sind.

Gut finde ich es dennoch, dass das Repertoire hier so bunt gestreut ist und pflanzliche, pharmazeutische Hilfe nicht außen vor gelassen wurde. Ziel ist doch nur, dem Köper auf natürliche Weise zu helfen. Und Hilfestellung hierzu findet sich im Buch reichlich.

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Er

Revenge von Svenja Diel

Revenge wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und beinhaltet auch mehrere Zeitebene, die recht nah beieinander liegen und durch Kapitelüberschrift und einer leicht anderen Schriftart (normal und kursiv) erkennbar sind. Die Wechsel geschehen schnell, die Kapitel sind kurz, was die Handlung unruhig und unübersichtlich wirken lässt.

Ich kam gedanklich rasch durcheinander, konnte die Ebenen nicht mehr klar voneinander trennen und die Handlungen dadurch nicht mehr chronologisch richtig zuordnen.
Es wird dann aber auch noch bewusst mit der Unwissenheit des/r Lesers/in gespielt, wodurch zusätzlich noch das Gefühl hervorgerufen wird die Handlung nicht richtig greifen zu können. In Kombination mit dem Schreibstil war mir das Zuviel um noch ein angenehmes Lesegefühl hervorrufen zu können. Die Thematik ist brisant, der Einstieg aber mühsam.
Trotzdem habe ich das leise Gefühl, dass die Zielgruppe genau jene Kritik, die ich hier äußere, ganz anders empfinden könnte, und mit den kurzen Kapitelschnipsel weit besser klar kommt, als ich es tat. Und dann könnte dieses Buch tatsächlich ganz gut sein.

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Interessant, aber etwas distanziert

Das geheime Leben der Tiere (Meer) - Das Lied der Orcas von Sabine Giebken

‚Das Leben der Tiere‘ ist eine tolle Reihe, die Kindern die Lebensweisen der verschiedensten Tiere anhand von Geschichten näher bringt. Hier sind es nun die Orcas:
Echo ist ein junger Wal, verspielt und neugierig, der seinen Platz in seiner Familie sucht, irgendwann auf ein fremdes Jungtier trifft und versucht sich mit ihm anzufreunden.

In der Handlung wurden viele Besonderheiten der Orcas aufgegriffen, doch anders als bei anderen mir bekannten Büchern dieser Reihe, war mir diese Geschichte nicht eingängig genug. Der rote Faden verlor sich zwischendrin ein wenig und die Ereignisse wirkten etwas willkürlich und distanziert. Das Meer ist eben eine uns vollkommen fremde Welt, doch hätte ich mir trotzdem gewünscht, dass der Fokus bei manchen Szenen deutlicher gelegt worden wäre. So ist es zwar eine interessante Geschichte, die aber leider kaum Raum lässt sich als Leser in den jungen Wal hineinzuversetzen.

Im Anhang sind zudem noch einige Sachhinweise, die sich direkt auf die Geschichte beziehen und ihr nachträglich noch einiges an Gewichtung verpassen.

Für mich, für uns, meinem Kind und mich, war es ein nettes Buch, leicht lesbar, aber nicht vereinnehmend und altersgemäß. Über Orcas hat es uns einiges gelehrt.

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