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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lulu24:

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Qual der Wahl

Das große Brotbackbuch von Christina Bauer

Bei diesem Backbuch habe ich wirklich die Qual der Wahl zwischen 120 Rezepten, die alle so lecker und auch optisch nicht alltäglich aussehen. Auf alle Fälle juckt es mich in den Fingern, endlich loszulegen und erstmals selbst Brot zu backen.

Die Autorin Christina Bauer nimmt mich zum Glück an die Hand und stellt am Anfang erstmal die Basics vor: Ich lerne die verschiedenen Teige und ihre Besonderheiten kennen, erfahre, welche Bedürfnisse sie haben und welche Probleme mich überraschen könnten.

Das hat mir bislang immer gefehlt, ich wusste nie, ob ich auf dem richtigen Weg bin und sich der Teig so entwickelt, wie ich ihn brauche. Anhand vieler Fotos kann ich hier einen Eindruck davon gewinnen, wie mein Teig aussehen muss und ob ich den nächsten Schritt der Zubereitung gehen kann. Klasse!

Manchmal bin ich etwas überfordert, weil Christina Bauer voller Begeisterung zeigt, was alles möglich ist, und auch unkonventionelle Zubereitungen im Glas oder in der Tasse präsentiert, ihren Teiglingen mit Semmeldrückern oder Stempeln zu Leibe rückt oder sie in einen Gusseisentopf legt. Dafür ist meine Küche noch nicht ausgestattet, aber mit wachsender Begeisterung wird wohl auch die Back-Ausrüstung wachsen. Ich freue mich drauf!

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Qual der Wahl
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Eltern im Doppelpack

Stachlige Eltern und Schwiegereltern von Jörg Berger

Sobald frau sich für einen festen Partner entscheidet, bekommt sie in aller Regel auch ein zweites Elternpaar frei Haus geliefert! Das kann bereichernd, aber auch anstrengend sein. Auf alle Fälle werden im Vergleich Unterschiede deutlich und bisher Selbstverständliches bei den eigenen Eltern in Frage gestellt.

In dieser Situation wirkt das Buch von Jörg Berger wie eine Ordnungshilfe: Berger charakterisiert verschiedene Typen von (Schwieger-)Eltern und ordnet deren Verhaltensweisen bzw Problempotentiale in: Grenzen überschreiten, abwerten, blenden, Energie rauben, bestrafen, vermeiden, einschüchtern.

Dies klingt negativer als es sein muss. Ich denke, in jeder Beziehung steckt ein wenig von diesen Verhaltensweisen, aber in ganz unterschiedlicher Dosierung! Wo sich die liebevolle Fürsorge und Bereitschaft, im Gespräch Rat zu geben, in ein grenzüberschreitendes, bevormundendes Verhalten verwandelt, muss ich selbst für mich entscheiden und entsprechend handeln. Bergers Buch kann auf jeden Fall sensibilisieren und helfen, sich der eigenen Situation bewusst zu werden und sie auch (z.B. mit dem Partner) thematisieren zu können.

Doch bei letzterem sehe ich persönlich die Grenzen: Es ist gut, wenn ich mir meiner Position bewusst werde und meine roten Linien ziehe. Doch ich glaube nicht an ein Gespräch mit den Eltern / Schwiegereltern, da es doch eher unwahrscheinlich ist, dass diese ihr Verhalten so in Frage stellen (lassen) und ausführlich thematisieren (lassen) wollen. Also sehe ich das Potential dieses Buch in der Hilfe zur persönlichen Positionsbestimmung, aber nicht mehr.

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Eltern im Doppelpack
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Grenzen des Protests

Die Welt kippt von Heiko von Tschischwitz

Wenn Fridays for Future an seine Grenzen stösst, dann bleibt nur noch die Verzweiflung: So lässt sich in diesem Roman die Situation von Tessa Hansen, einer deutschen Umweltaktivistin, beschreiben, die nach einem lebensgefährlichen Hungerstreik an der Wirksamkeit ihres Protestes zu zweifeln beginnt.

So ist sie fasziniert und entsetzt von dem kühlen Kalkül der Silicon Valley-Investorin Shannon O’Reilly, die ganz andere Methoden für wirkungsvoller hält. Doch auch der grüne deutsche Kanzler stösst in der Auseinandersetzung mit seinem Koalitionspartner an seine Grenzen und wird stärker ausgebremst als es ihm lieb ist. Selbst der Präsident der Vereinigten Staaten ist sich der Umweltproblematik zwar bewusst, erkennt aber zu spät, wie stark China in die geopolitische Lösung der Klimakatastrophe eingreifen wird! Dieser spannende Thriller führt uns vor Augen, wie ökologische, ökonomische und politische Vorgänge ineinander greifen, und lässt mich auch nach beendeter Lektüre nicht los!

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Grenzen des Protests
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Viele Anregungen

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Kennst du Formen, Farben, Gegensätze, Zahlen? von Doris Rübel

Dieses Buch für die 2-4 Jährigen ist (wieder) ein rundum gelungener Band der Reihe ‚Wieso Weshalb Warum Junior‘! Es bietet so viele Anregungen zum genauen Hinschauen und Fühlen, zum Vergleichen und Zählen, zum Reimen und Rätseln! Ich könnte jetzt ganz oberlehrerhaft von Logikschulung sprechen, aber dafür macht das Büchlein meinem Patenkind einfach viel zu viel Spaß! Mit großer Begeisterung öffnet und schließt es die kleinen Türchen, wenn ich ihm den Text vorlese, und zeigt auf die richtigen Bildchen und auf das richtige Pärchen beim Socken-Suchspiel.

Zuerst hatte ich Bedenken, ob diese Benennungen und Zuordnungen nicht einfacher und besser im ‚realen Leben‘ zu vermitteln sind, aber inzwischen sehe ich, dass sich beides ergänzt: Mein etwas sprechfaules Patenkind bringt sein neu erworbenes Wissen nun auch im Alltag unter und sagt stolz ‚zu‘, wenn es seine Jacke schließt. Und beim Duplo-Spielen werden fleißig Farben sortiert und Steine gezählt. Das Büchlein nehmen wir trotzdem gern zur Hand, denn die Bildchen sind so liebevoll und kindgerecht gezeichnet, dass man immer wieder gerne hineinschaut!

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Genial lecker!

Hensslers schnelle Nummer 2 von Steffen Henssler

Genial lecker!

Dieses Buch ist die Lösung, wenn nach einem langen Arbeitstag Zeit und Lust zum Kochen fehlen, und der Freund schon zum Telefon-Hörer greift, um den Dönermann anzurufen! Die Rezepte sind schneller zubereitet als der Lieferdienst kommen kann, sie sind mindestens genauso lecker und darüber hinaus doch um einiges gesünder.

Für den Hawaii-Burger lasse ich gerne die Exemplare beim goldenen M liegen und stelle mich kurz an den Herd. Die Teriyaki-Bratnudeln machen den China-Imbiss arbeitslos, denn heute wird blitzschnell selbst gekocht. Das Buch schafft genau die richtige Mischung von genial-lecker und doch noch gesund. Klar, bei Muttern ist noch mehr Gemüse im Topf, aber diese Rezepte sind für uns perfekt.
Die Präsentation ist cool, die Fotos machen Appetit und die witzigen Sprüche steigern den Spaß beim Lesen. Und wenn es denn mal nicht klappen will, schaue ich mir die Videos an, die ich per QR-Code schnell verfügbar habe. Ebenso schnell kann ich die meisten Zutaten beim Supermarkt um die Ecke holen, ohne erst mehrere Geschäfte ansteuern zu müssen. Da steht dem selbst zubereiteten Abendessen nichts mehr im Wege!

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Genial lecker!
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Auch mit Demenz Teil der Familie sein

Bleibt Oma jetzt für immer? von Friedbert Stohner

In diesem Buch erzählt Friedbert Stohner aus der Perspektive von Enkelkind Klara, wie Ihre Oma zu ihnen zieht und sich langsam verändert, weil sie an Demenz erkrankt ist. Die ersten Vergesslichkeiten und kleineren Missgeschicke werden nicht thematisiert oder mit Humor genommen. Oma verändert sich, aber bleibt doch die gleiche und vor allem Teil der Familie.

Diese Kunst, den geliebten Menschen auch in seiner Veränderung anzunehmen und in der Familie aufzufangen, beschreibt Friedbert Stohner so gut, dass ich in vielen Situationen meine eigenen an Demenz erkrankten Großeltern wiedererkenne: der kleine Witz, um die ersten Gedächtnislücken zu verbergen, ‚Eichhörnchenblick‘, wenn das Vergessen sie verunsicherte, die unerwartete Wanderung zum ehemaligen, längst verlassenen Zuhause, aber auch das geistesabwesende Lächeln, wenn sie irgendwie ganz weit weg waren und wir sie nicht erreichen konnten….
Das Buch finde ich daher wirklich äußerst gelungen, weil es die Kinder auf viele Situationen vorbereitet, die sie mit ihren demenzerkrankten Großeltern erleben können ,und ihnen hilft, die Dinge zu benennen. Zugleich vermittelt es eine positive Grundstimmung und eine Vorstellung davon, wie es hoffentlich gelingen kann, sich auch in dieser Lebensphase mit Humor und Liebe zu begegnen und den Großeltern den Halt zu geben, den sie in dieser Lebensphase so dringend brauchen.

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Spannend und komplex

Die Cellistin von Daniel Silva

Wiktor Orlow, der ehemals reichste Mann Russlands, wird Opfer eines Anschlags mit dem tödlichen Nervengift Nowitschok. Gabriel Allon, Leiter des israelischen Geheimdienstes, geht auf die Suche nach den Tätern und kommt einer russischen Untergrundorganisation auf die Spur. Bei diesem Szenario ist natürlich nicht nur Spannung garantiert, sondern auch die Einbindung einiger aktueller politischer Ereignisse.

Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Schauplätzen weltweit, eine große Anzahl beteiligter Personen und Institutionen und aktueller politischer Problemfelder von Geldwäsche bis zur Finanzierung terroristischer Organisationen und der Unterwanderung demokratischer Meinungsbildung. Das ist alles faszinierend bis beängstigend aktuell, zugleich aber auch oft unübersichtlich. Ich habe nicht selten noch einmal zurückblättern müssen, weil ich einzelne Namen nicht mehr einordnen konnte oder kleinere Handlungsstränge aus dem Auge verloren hatte. Durch die Komplexität ist mir auch keiner der Protagonisten so richtig ans Herz gewachsen, so dass ich persönlich mitgefiebert hätte. Ich war zwar auf den Fortgang der Geschehnisse gespannt, musste aber nie den Atem anhalten. Unter dem Strich eine sehr gute, aber nicht ganz begeisternde Lektüre!

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Lost

Dieser Beitrag wurde entfernt von Hanna Bervoets

Wegen drückender Schulden aus einer beendeten Beziehung lässt sich die junge Kayleigh auf die Arbeit bei einem Unternehmen ein, das Beiträge auf sozialen Medien kontrolliert und zensiert. Die prekären Arbeitsbedingungen ist sie aus ihrer vorangegangenen Tätigkeit bei einem Call Center gewohnt, außerdem ist sie zunächst mit der Aufarbeitung der alten Beziehung beschäftigt.

Doch langsam wird auch der neue Arbeitsplatz mit seiner psychisch belastenden Tätigkeit und den Beziehungen unter den Kollegen ein Problem.
Dieses Buch führt dem Leser vor Augen, wie verletzlich die Verquickung von Privatem und Beruflichem macht. Die in den sozialen Medien verbreiteten Verschwörungstheorien finden dann natürlich auch bei diesen verunsicherten Menschen auf fruchtbaren Boden, und die Situation droht zu eskalieren.
Diese unglückliche Verquickung der virtuellen und privaten Welten ist ebenso bedrückend wie verwirrend, und so lässt mich dieses Buch auch mit sehr zwiespältigen Gefühlen zurück: einerseits beeindruckt von der atmosphärischen Dichte, andererseits unbefriedigt, weil sich im offenen Ende keine Perspektive für die Protagonistin abzeichnet.

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Perfekt!

Wo ist bloß ...? - Mein Baustellen-Buch zum Sachen suchen von Kathrin Lena Orso

Als ich das Büchlein sah, musste ich es einfach für mein 2-jähriges baustellenverrücktes Patenkind kaufen? Siehe da, ein Volltreffer: Sie liebt es!
Die hübschen Bilder mit Leon, dem netten Bauarbeiter, laden zum Schauen, Erzählen und Suchen ein! Auch das kleine Mäuschen auf jeder Seite hat sie gleich ins Herz geschlossen.

Die dicken Pappseiten und die Drehscheiben mit den Sichtfenstern halten auch meinem kleinen Wirbelwind stand, so wird uns das Buch gewiss einige Zeit Freude bereiten.
Aber es gibt auch Kritik von meiner kleinen Expertin: Da sind nur kleine Baustellen, und es fehlen noch viele spannende Fahrzeuge! Wo sind denn hier Betonmischer, Planierraupen und Kran im Einsatz? Aber das fällt vielleicht nur den Kindern auf, deren Väter vom Fach sind. Insgesamt ein dickes Lob für dieses Buch, verbunden mit dem Wunsch nach vielen weiteren!

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Perfekt!
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Mehr erwartet!

Warum Ziele Quatsch sind - und wie wir sie trotzdem erreichen von Stefan Frädrich

Der Klappentext zu diesem Buch hat mich angesprochen: "Wer bist Du wirklich? Wie umgehst Du Lebensfallen...?" Besonders die Beschreibung "Wir verlieren uns selbst und landen im stressigen Hamsterrad eingebildeter Pflichten" deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung nach den ersten Jahren Vollzeit-Berufstätigkeit.

Die ersten Zielvorgaben sind abgearbeitet, aber mich treiben manchmal Fragen um: "Bin ich auf dem richtigen Weg? Welche Weichen will ich vielleicht neu stellen?" So kam dieses Buch genau richtig!
Die ersten Seiten haben mich auch genau dort abgeholt: Viele Beispiele zum Auseinanderklaffen von Lebenstraum und konkreter Alltagsarbeit erinnerten mich an eigene Erfahrungen bzw das Leben von Freunden und Bekannten.
Dementsprechend erwartungsvoll las ich weiter, doch leider wurde ich enttäuscht: Die Sätze wurden immer länger, aber die Inhalte immer unschärfer. Immer öfter ertappte ich mich bei dem Gedanken "Ich habe verstanden, was Du willst, guter Mann! Jetzt werde bitte mal etwas konkreter!" Und die wenigen konkreten Tools wie Bedürfnispyramide und Lebensrad kannte ich auch schon aus der Schule. Sie sind also offensichtlich nicht besonders neu! Schade, ich hatte mir mehr erwartet!

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Mehr erwartet!