Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tintenteufel:
Gelungene Erweiterung des Bilderbuch-Konzeptes
Lotta liebt den Wald von Sandra Grimm
‚Lotta liebt den Wald‘ ist ein Band der neu konzipierten Fortsetzung der ‚Lotta entdeckt die Welt‘- Reihe von Sandra Grimm. Die Protagonistin Lotta und ihr Hund Zottel sind unverändert, aber statt einer durchgehenden Geschichte mit relativ wenig Text finden sich nun 11 in sich abgeschlossene Geschichten, ergänzt durch kleine Textblocks mit Sach-Informationen.
In diesem Band folgen die Geschichten dem Ablauf des Jahres, beginnend im Frühling bis zum Winter. Die kleine Lotta erlebt mit wechselnden Familienmitgliedern und immer in Begleitung ihres kleinen Hundes Zottel kleinere Abenteuer: Sie beobachtet ein Rehkitz und eine Fuchsfamilie, patscht mit den Füßen ins Wasser des Waldsees und sammelt Eicheln für die Waldtiere. Stets lernt sie, achtsam und sensibel mit der Natur umzugehen.
Einen besonderen Charme hat auch die illustratorische Gestaltung der Seiten: Auf jeder Doppelseite findet sich eine ganzseitige Darstellung, in welcher Fotos des Waldes und gezeichnete Bilderbuchdetails unmerklich miteinander verschmelzen und auf der anderen Seite stehen die Zeichnungen für sich und ergänzen noch weitere Details wie die Zweige verschiedener Nadelbäume, unterschiedliche Mäusearten usw. Alles ist voll liebevoller Details und lädt zum Betrachten und Erzählen ein.
Daher ist das Buch weiterhin perfekt auf die kleinen Leser ab 2 Jahren abgestimmt und überfordert sie nicht mit den zusätzlichen Anregungen und Informationen, sondern weckt noch mehr Vorfreude auf den nächsten Waldbesuch.
Faszinierende Einblicke in unsere Schaltzentrale
Ein Tag in unserem Gehirn von Eveline Crone
Autorin und Forscherin Eveline Crone lässt uns an ihrer Begeisterung für unser Gehirn teilhaben und weiß uns für die vielfältigen Aufgaben und Fähigkeiten unserer Schaltzentrale zu begeistern.
Sie berichtet dabei nicht trocken wissenschaftlich, sondern lässt uns die Bewohner der fiktiven Bolstraat kennenlernen und begleiten.
So erfahren wir von Baby Ben bis zu Senior John, wie sie ‚ticken‘ und wie sich ihr Denken und Fühlen entwickelt. Sie folgt dabei nicht dem biographischen Ablauf, sondern nimmt die Begegnungen im Rahmen eines Straßenfestes als Anlass, um über die verschiedensten Aspekte der Hirnentwicklung zu berichten.
Neben kleinen eingestreuten Boxen mit Brain Facts sowie Studien und Experimenten findet sich am Ende jedes Kapitels eine Zusammenfassung ‚Gehirnwissen für den Alltag‘. Ist die Neugierde geweckt und der Wissensdurst noch nicht gestillt, finden sich im Anhang noch viele Quellen zur Vertiefung der Studien.
Diese Mischung aus Storytelling und wissenschaftlicher Vertiefung der alltäglichen Beobachtungen vermitteln dem Leser ein gutes Gefühl dafür, wo unser Gehirn unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst, nicht als nüchterne Denkfabrik, sondern als wandlungsfähige und allseits vernetzte Instanz, in der auch unsere Lebensphase, unsere Hormone und vieles mehr eine Rolle spielen.
Alles ist dank der Einbettung in konkrete Ereignisse und einiger graphischer Veranschaulichungen sehr gut zu verstehen, aber in seiner Fülle nicht schon beim ersten Mal zu erfassen. Ich werde meine Lektüre gleich noch mal von vorne beginnen!
Instagramm-Girl auf Mindset-Suche
Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp
Caroline Ferreira Santos Philipp überzeugt uns auf den ersten Seiten von ihrem Temperament und ihrer humorvollen Erzählkunst! Sie beschönigt nichts und lässt uns gleichzeitig an ihrem unerschütterlichen Optimismus teilhaben!
Sie teilt mit ihren Leserinnen, wie sich auf die neue Lebenssituation angepasst und das passende Mindset entwickelt hat, um das unweigerlich entstehende Chaos nicht nur zu überleben, sondern Perfektion durch Lebensfreude zu ersetzen.
In Caros Conclusion am Ende jedes Kapitels fasst sie daher ihre Lehren zusammen, die sie aus ihren ganz persönlichen Erfahrungen gezogen hat. Hierbei beginnt sie nicht erst mit der Geburt der Drillinge, sondern betrachtet retrospektiv auch wilde Jugendjahre, Partnerwahl und vieles mehr. Der Bogen reicht umfasst nicht nur Kinder- und Familienthemen, sondern auch Mode, Lifestyle und Jetset, obwohl die Autorin doch immer bemüht ist zu betonen, wie bodenständig sie spätestens seit den Kindern ist.
Wer zu ihren Followern auf Instagramm gehört, wird sich über dieses ausführliche Backgroundwissen freuen, ich persönlich hätte lieber mehr aus dem Alltag einer Mehrlingsmutter gelesen, vielleicht chronologisch, auf jeden Fall aber konkreter und alltagsnäher. Diese eher assoziative Ansammlung von Lebensweisheiten und Küchenpsychologie, nicht selten etwas überdreht und eher umgangssprachlich zu Papier gebracht, konnte mich nicht begeistern. Ihre Co-Autorin Ulrike Zeitlinger wird nur in der Danksagung erwähnt und arbeitete nach eigener Aussage nach dem Prinzip ‚Du schnackst, ich schreibe‘. Ein wenig kritisches und ordnendes Lektorat hätte dem Buch gutgetan.
Schade, ich wollte eine leichte Lektüre, aber dieses Buch hat mich trotzdem enttäuscht: Etwas weniger Instagramm-Glamourgirl Caroline Ferreira Santos Philipp und etwas mehr Drillingsalltag und Baby-Chaos hätten mir mehr Lesefreude bereitet.
Komplex und anspruchsvoll
Monofuturis von Konstantin Schamber
Konstantin Schambers Buch Monofuturis ist eine komplexe und anspruchsvolle Analyse der Fragestellungen rund um die Möglichkeiten durch technischen Fortschritt, aber auch um die Determination unseres Denkens durch diesen. Nachdem ich recherchiert hatte, dass Ulrich Beck Schambers Doktorvater war, stieg mein Erwartungsniveau, und ich wurde nicht enttäuscht!
Gleichermaßen systematisch wie detailliert und ausgewogen lotet Schamber die verschiedenen Möglichkeiten aus, beschreibt vergangene gesellschaftliche Veränderungen durch technischen Fortschritt gleichermaßen wie sich abzeichnende Einflüsse von KI auf unser Denken und unsere Arbeit.
Er verfällt weder einem technischen Machbarkeitsoptimismus noch zeichnet er das Schreckensszenario einer gesellschaftlichen Dystrophie, sondern bietet eine kritisch-reflektierte Analyse und bietet Denkansätze, um den eigenen Blick zu schärfen für Möglichkeiten und Risiken, Komplexität und Unsicherheit einer immer schneller werdenden Innovationswelle.
Die Lektüre ist anspruchsvoll, wird aber durch eine eingangs vorgestellte ‚Landkarte des Buches‘ erleichtert, zu welcher der Leser jederzeit zurückblättern kann, droht er in der Komplexität von Darstellung und Analyse den Überblick zu verlieren. Wer sich für Technikfolgenabschätzung und Soziologie interessiert, sollte sich unbedingt die Zeit für dieses Buch und fürs eigene Denken nehmen!
Provokation und Pathos
Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman
Im Rahmen der BBC Reith Lectures hielt der Historiker Rutger Bregmann vier Vorträge über die Rückkehr der Moral, die in diesem 90-Seiten-Büchlein abgedruckt wurden: Bregman beginnt mit der Diagnose der Gegenwart als Überleben der Schamlosen, beschäftigt sich dann mit moralischen Revolutionen der Vergangenheit (wie etwa den Abolitionisten und den Suffragetten) sowie der erfolgreichen Verschwörung der Fabianer, um dann von einem friedlichen Kampf für Menschlichkeit im Zeitalter der Maschine zu träumen.
Doch seine Forderung, sich die Utopie anzueignen, „nicht als naive Fantasievorstellung, sondern als Bezugspunkt für die Erneuerung“ (S.65) ist vielleicht wohlklingend, aber leider ohne jede praktische Tragweite! Ich finde in dem Büchlein keine Ansätze, den Worten Taten folgen zu lassen. Es genügt nicht, andere wegen ihrer Gewinnorientierung und ihrer Bullshit-Jobs zu kritisieren, und selbst im Elfenbeinturm den eigenen jugendlichen Träumen von Utopie und friedlicher Weltverbesserung nachzuhängen. Von Abolitionisten, Suffragetten und Bürgerrechtlern zu erzählen, bringt die Welt keinen Schritt weiter.
Vielleicht ist Bregman hier auch Opfer seines Faches, denn im Anschluss an seine Analysen fehlt ein Konzept für die Zukunft, etwa ein ethisch-philosophisches Nachdenken über Maximen des Handelns, die er zwar manchmal am Rand andeutet, aber nie wirklich durchdenkt. Ebenso fehlt eine soziologische, politologische oder medienwissenschaftliche Betrachtung darüber, wie es zurzeit Populisten an den Rändern des politischen Spektrums schaffen, Leute zu begeistern und mitzunehmen, was der politischen Mitte gerade so gar nicht gelingen will. Die Bedingungen für die Mobilisierung von Bevölkerungsgruppen sind heute nun mal andere als im 19. und 20. Jahrhundert. Daher bleibt die Frage unbeantwortet, wie es gelingen kann, Menschen in der Gegenwart für eine friedliche moralische Erneuerung zu gewinnen.
Schade, nach dem starken und provokanten Einstieg ins Thema hatte ich mir mehr Konsequenz und innovatives Potential bei der Skizzierung eines Konzepts für eine bessere Zukunft erhofft. Ich habe Bregmans (oft genug von ihm erwähnten) Bücher bislang noch nicht gelesen, werde es aber nach dieser Lektüre aber wohl auch nicht mehr tun.
Spannend und erschreckend realitätsnah
Red Star Down von D. B. John
D.B. John gelingt es, in ‚Red Star Down‘ reale Figuren und Ereignisse aus dem Zeitraum zwischen Donald Trumps erster Amtseinführung als Präsident der Vereinigten Staaten 2017 und den beiden erstaunlichen Gipfeltreffen mit dem Obersten Führer von Nordkorea und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im folgenden Jahr mir fiktiven Elementen zu einem spannenden und erschreckend realitätsnahen Thriller zu verbinden!
Gerade durch das Einflechten historischer Ereignisse kann sich der Leser nie entspannt zurücklehnen, weil er sich ständig dessen bewusst bleiben muss, dass das Geschilderte möglich und keineswegs unwahrscheinlich ist.
Die Hauptprotagonistin Jenna, eine CIA-Agentin mit nordkoreanischen Wurzeln, ist authentisch und sympathisch und vermittelt uns Lesern einen packenden Einblick in ihren nervenaufreibenden Alltag, den sie nur mit äußerster Disziplin und Belastbarkeit überleben kann und in den sie infolge dramatischer biographischer Erlebnisse geschleudert wurde. Gegenspieler Eric, nordkoreanischer Spion im Weißen Haus, wird uns als Opfer seiner Herkunft und seiner Faszination für Machtmenschen auch so lebensnah geschildert, dass wir zwar keine Sympathie, aber doch fast Mitleid mit ihm empfinden.
Diese Kombination aus Spannung, historisch verankerter Realitätsnähe, präzise recherchierten Arbeitsweisen der verschiedenen Geheimdienste und und brillianter psychologischer Menschenschilderung lässt einen Thriller entstehen, der einen ganz gefangen nimmt und den man kaum aus der Hand legen kann.
Meine absolute Leseempfehlung für alle Liebhaber politischer Thriller!
Roman und beeindruckendes Zeitzeugnis
Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann
Christine Hoffmann hat in ihrem Roman die interessante Idee, drei Themen miteinander zu verweben: zum einen das Schicksal einer Frauenfreundschaft, die durch den Suizid einer Beteiligten ein Ende findet, zum anderen die politischen Ereignisse in der Sowjetunion und der Ukraine vom Ende der Achtziger Jahre bis heute.
Ihr gelingt eine tolle, atmosphärisch dichte Erzählung von der politischen und gesellschaftlichen Stimmung im Deutschland des Mauerfalls, der unabhängig werdenden Ukraine, des sich im Zusammenhang von Glasnost und Perestroika nach Westen öffnenden Russlands bis hin zum Wiedererstarken der autoritären Strukturen in Russland, dem Verlust der gewonnenen Freiheiten und dem gewalttätigen Angriff auf die Ukraine im Glauben, sie wieder in ein groß-russisches Reich integrieren zu können.
Christin Hoffmanns Studium der Slawistik und osteuropäischer Geschichte spiegelt sich in den kenntnisreichen und authentischen Schilderungen der gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen vom ungläubigen, aber hoffnungsvollen Austesten der neuen Freiheiten in der erwachenden Demokratie in der Ukraine bis zum Scheitern aller politischen Bemühungen, den Einmarsch Russlands in die Ukraine zu verhindern.
Die passend ausgewählten und eingeflochtenen Gedichte von Anna Achmatowa und anderen Autoren Osteuropas unterstreichen die Atmosphäre und bringen eine zusätzliche kulturelle Tiefe in den Roman
So weit bin ich wirklich begeistert von dem umfassenden und berührenden Einblick in diese Zeiten des permanenten Umbruchs, des Wechsels von Hoffnung und Enttäuschung!
Allerdings sind mir die Kapitel viel zu lang und wirken oft unstrukturiert, Der Leser gewinnt den Eindruck, die Ich-Erzählerin müsse ihre Gedankenflut noch bewältigen. Dies ist angesichts des Erlebten zwar authentisch und glaubwürdig, liest sich aber doch auf die Dauer anstrengend. Außerdem nehmen die (gesellschafts-)politischen Umstände einen zunehmend großen Raum ein, während die verstorbene Freundin für die Ich-Erzählerin zwar ein wichtiges Thema bleibt, aber seltsam unnahbar bleibt. Offensichtlich ringt die Protagonistin darum, sie posthum zu verstehen, (und schließt sogar eine familiäre Disposition zum Suizid nicht aus), doch dieses Ringen um Verständnis macht es dem Leser nicht leichter. Ich hätte auf diesen Erzählstrang durchaus gerne verzichtet und ein realistisches Zeitzeugnis vom Leben der Freundinnen unter den wechselnden politischen Bedingungen gelesen. Die Idee, eine Parallele im Erwachen und wieder Zugrundegehen der Demokratie in Russland und dem hoffnungsvoll begonnenen und im Suizid endenden Leben zu ziehen, konnte mich in der Umsetzung letztlich nicht ganz überzeugen.
Endlich auch für die Kleinen!
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck
Das Buch hat ein tolles, etwas größeres Format und besteht aus stabilen Pappseiten für kleine Kinderhände. Die Bilder sind im Vergleich zu anderen Wimmelbildern etwas ruhiger und weniger voll, und eignen sich daher super für Kinder ab 12 Monaten, um Wahrnehmung und Konzentration zu fördern, ohne die Kinder zu überfordern.
Es geht keineswegs nur um Fahrzeuge, wie der Titel vermuten lässt, vielmehr ist auf jeder Doppelseite eine Alltagssituation dargestellt, die den Kleinen (meist) schon bekannt ist: Verkehr, Baustelle, Bauernhof u.a. So kann man nicht nur die kleinen Texte an der Seite lesen, sondern auch über die vielen Situationen auf den Bildern und die eigenen Alltagswahrnehmungen sprechen.
Besonders schön sind auch die vielen verspielten Details auf den Seiten wie etwa der immer wieder auf den Bildern auftauchende Hund oder die verlorene Orange. Besonders viel Spaß macht es unserem Enkel, witzige Details zu entdecken wie etwa den Teddy, der aus dem Fenster des Wohnmobils schaut oder auf dem Beifahrersitz des Pickups thront.
Kurz, dieses Buch schließt eine Lücke und ermöglicht uns einen früheren Einstieg in die tolle Welt der Wimmelbücher, die schon unsere Kinder liebten!
Erstes taktisches Denken
Froggos von Patrick Tonn
Das Spiel mit den Quappies und Froggos ist einfach aufzubauen und leicht erlernbar, doch es ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint, sondern ermöglicht erstes taktisches Denken: Bei der Auswahl der Würfel und der damit möglichen Spielzüge trifft das Kind die Entscheidung, möglichst viele Quappies zu sammeln, anderen welche zu klauen oder bereits vorhandene Quappies zu Froggos zu verwandeln und in Sicherheit zu bringen.
Durch das Anlocken weiterer Quappies durch große Quappie-Gruppen im eigenen Teichbereich birgt das riskantere Sammeln einen Vorteil, während die Umwandlung in Froggos Sicherheit bringt. So lässt sich Risikobewertung üben und durch die Diebstahlsvariante ist auch noch ein wenig Gehässigkeit und Einübung von Verlust-Resilienz im Spiel.
Also ein eigentlich einfaches Spiel, das aber schon viel für größere Spiele einübt.
ABC für Fahrzeugbegeisterte!
Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen
Das ist genau das richtige Buch für kleine Jungs, um spielerisch das ABC zu lernen und sich mit dem zu beschäftigen, was sie am meisten begeistert: Fahrzeuge! Bei diesem Thema entwickeln sie eine Ausdauer und Fachkenntnis, die uns Mütter und Omas immer wieder in Erstaunen versetzt. Und mit diesem Buch lernen sie ganz nebenbei die Groß-Buchstaben! Besser geht es nicht!
Patricia Mennen ist es auch wirklich gelungen, für fast jeden Buchstaben mindestens ein Fahrzeug zu finden.
Nur beim X steht: ‚Ein Fahrzeug mit X? Das gibt es nicht. Du kannst Dir aber selbst eins ausdenken‘. Zu allen anderen Buchstaben ist der Autorin mindestens ein Fahrzeug in verschiedensten Größenordnungen eingefallen: von Dreirad und Seifenkiste, über Motorrad, Auto und Wohnmobil bis zu den riesigen Großbaggern und Schwertransportern. Auch fernab der Straße finden Flugzeug, Zug und Rakete ihren Platz. Vieles ist den Kleinen aus ihrem Alltag bekannt, anderes weckt die Neugier auf die kleinen Szenen, die den Einsatz der Fahrzeuge darstellen. Besonders die komplexen Abbildungen zu bestimmten Themen, so etwa das Geschehen auf dem Rollfeld eines Flughafens stecken voller Details und lassen nicht zuletzt hinter den Klappen ganz viel entdecken! Illustrator Sebastian Coenen erweist sich hier als kongenialer Partner und begeistert mit kindgerechten und detailverliebten Zeichnungen.
Besonders gefällt uns das große Poster für die Kinderzimmerwand: Hier fällt der Blick immer wieder auf die Buchstaben, die hier spielerisch mit dem jeweiligen Fahrzeug verknüpft sind: Der Bagger trägt ein B in der Schaufel, der Hubschrauber hat ein H am Haken und in den Lieferwagen wird ein L geladen. So prägt sich die Verknüpfung und passendem Fahrzeug besonders gut ein!
Kurz, ein rundum gelungenes Buch, das unseren Enkel viel mehr begeistert, als andere Materialien zum Buchstaben-Lernen!











