Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kathj:
Schockierende, spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen
Das Erbe von Ellen Sandberg
Aufteilung: Es gibt zwei Erzählebenen, aber hierbei drei verschiedene Perspektiven.
Zum einen gibt es die Ebene die die heutige Zeit behandelt, diese wird abwechselnd von Sabine und Mona erzählt. Mona ist hierbei die Erbin von Clara, die keine Ahnung hat was sie sich mit dem geerbten Haus welche Probleme aufgehalst hat.
Sabine erfährt durch ein Tagebuch ihrer Oma, dass ihr Vater gar nicht ihr Vater ist und forscht so lange bis sie herausfindet wer sie wirklich ist und kommt dabei auf das Schwanenhaus. Sie sieht den Reichtum, der sie endlich aus der Harz VI Falle herausbringen soll. Doch so einfach ist es nicht.
Zum anderen gibt es die Ebene die rund um den Krieg geht. Erzählt wird diese aus Claras Sicht, die damals eine jüdische Freundin namens Mirjam hatte. Dadurch erfährt man viel über die Geschichte des Hauses, aber auch wie damals mit den Juden umgegangen wurde.
Schreibstil: Ich mochte den Stil der Autorin von Anfang an. Sie bringt die Probleme der damaligen Kriegszeit gut rüber, schafft dies aber auch bei der heutigen Sicht. Ihre Sätze sind einfach gehalten und nicht zu lang gewählt. Ellen hat mit den Figuren in dem Buch ganz normale Menschen geschaffen, denen man gerne begegnen möchte. Ebenfalls hat sie sehr gut recherchiert.
Meine Meinung: Das Erbe hat mich positiv überrascht. Eigentlich lese ich Bücher dieses Genre eher selten, doch diese Geschichte hat mich echt vom Hocker gerissen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Musste ich den doch mal aufhören, erwischte ich meine Gedanken dabei wie sie immer bei der Geschichte waren.
Von vornherein schaffte es die Autorin eine gewisse Spannung aufzubauen und gerade wegen den drei Perspektiven ging die Handlung stetig voran und wurde nie langweilig. Besonders toll fand ich, dass sich die drei Perspektiven immer mehr miteinander verwoben haben. Dadurch hatte man irgendwann einen gewissen „aha" Moment während des Lesens.
Die Geheimnisse die die Geschichte nach und nach aufdeckte waren manches mal ziemlich schockierend. Besonders gut fand ich hierbei das Geheimnisse, dass sich in Claras Wohnung befand und dies schon viele Jahre lang.
Fazit: Das Buch ist spannend und komplex. Die Autorin führt den Leser der Geschichte gut in das Thema ein und man kommt nicht mehr los. Das Buch hat es verdient gelesen zu werden und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.
Interessantes buch
Das Schicksal weiß schon, was es tut von Brigid Kemmerer
Inhalt: Rob war mal ein beliebter Sportler, der viele Freunde hatte und dem die Mädchen nur so zuflogen. Doch sein Leben änderte sich just in dem Moment, in dem sein Vater versuchte sich das Leben zu nehmen und daran scheiterte. Dies ist allerdings noch nicht mal das schlimmste, denn sein Vater hat tausende von Menschen um ihr Geld betrogen und nun will keiner mehr was mit ihm zu tun haben.
Zu einem Außenseiter wurde auch Magan, die das letzte Jahr bei einer der wichtigsten Prüfungen geschummelt hat. Dadurch mussten über hundert Schüler den Test noch einmal wiederholen und keiner will mehr recht was mit dem Mädchen zu tun haben. Noch dazu passiert in ihrer Familie etwas, das das Leben aller Mitglieder ändern wird.
Bei einem Mathematikprojekt müssen genau diese Beiden zusammen arbeiten. Dies stellt sich anfangs als nicht so leicht dar, da Rob keine Lust auf Gesellschaft hat. Doch bald ändert er seine Meinung und das Schicksal der Beiden nimmt seinen Lauf.
Aufteilung/Cover: Das Buch ist in 42 Kapitel eingeteilt und wird immer abwechselnd von Rob und Magan erzählt. Dadurch bekommt man etwas von beiden Welten mit, was mir sehr gut gefallen hat.
Das Cover ist schlicht gehalten und lässt nicht erahnen worum es in dem Buch geht.
Schreibstil: Brigid schreibt sehr einfühlsam und bringt einem in dem Buch die Welt des Erwachsenwerdens nahe. Die Sätze sind kurz und verständlich. Auch schreibt sie mit viel Humor, was das Lesen sehr angenehm macht.
Meine Meinung: Einmal angefangen, kann man schwer wieder aufhören mit dem Lesen. Ich hatte das Gefühl die Seiten würden nur so dahinfliegen. Ich war erstaunt darüber, als ich das Buch innerhalb eines Tages beendet hatte.
Das Buch mag zwar ein Jugendbuch sein, aber es können definitiv Erwachsene auch lesen. (Sonst hätte ich es wohl kaum gelesen.) Hin und wieder waren mir die Dialoge der jeweiligen Personen ein wenig zu langatmig und ich hätte mir manches mal kürzere Gespräche gewünscht.
Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch. Besonders für diejenigen interessant die das Thema Mobbing und Ausgrenzung interessiert.
Zu weit hergeholt.
Rapunzel, mein von Lars Schütz
Dies war mein erstes Buch des Autors und definitiv das letzte! Einen Thriller mit so wenig Spannung habe ich selten gelesen.
Die Kapitel in dem Buch sind kurz, was ich eigentlich immer feiere da es dann einen gewissen Spannungsbogen behält. Hier war dies aber nicht der Fall. Mich haben die einzelnen Kapitel teilweise verwirrt, da in jedem Kapitel aus einer anderen Sicht erzählt wurde.
Dadurch brauchte ich auch viel zu lange um in die Geschichte hineinzukommen. Ganz gelungen ist mir dies allerdings erst ganz zum Schluss.
Manches war mir zu weit hergeholt, zu unrealistisch. Ich mein, wie realistisch ist es, dass einem nicht viel passiert wenn man durch ein Fenster im Dach fällt? Oder dass man mit dem vermeintlichen Täter unbemerkt von einem Tatort flüchten kann ohne von den vielen Polizisten bemerkt zu werden? Dies nur einige der vielen unrealistischen Handlungen des Buches.
An wenigen Stellen war das Buch ein wenig spannend, aber mitgeätselt habe ich kaum. Mir war das Buch zu vorhersehbar gestaltet. Auch der Schluss bot keine Überraschung.
Perfekter Auftakt
Todesfrist von Andreas Gruber
Der Struwwelpetermörder treibt sein Unwesen in Deutschland. Der erste Fall für Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder fängt schon spannend an. Denn auch Sabines Mutter ist Opfer des Mörders. Dies spornt sie erst recht an und sie will ermitteln, auch wenn ihr Chef dies nicht gern sieht. Der Profiler Maarten S.
Sneijder entscheidet allerdings, dass er Sabines Hilfe braucht da sie eine sehr gute Ermittlerin ist. Und so beginnt die Suche nach dem Mörder.
Ein sehr gelungener Auftakt einer Reihe.
Gruber hat den für mich perfekten Thriller geschrieben. Anfangs dachte ich mir noch, dass es bestimmt ein ganz normaler Thriller wird, doch dann passierte der Mord an Sabines Mutter und ich war erstaunt wie leicht Sabine alles weg gesteckt hat. Für sie zählte von Anfang an nur den Mörder zu finden, zum trauern hatte sie keine Zeit. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Was man von Maarten nicht behaupten kann. Der Gras rauchende Profiler ist ein ekelhafter Mensch. Ich finde zwar dass seine Person toll ist, aber leiden konnte ich seine Art mit Menschen umzugehen gar nicht ab. Ich habe die Hoffnung aber nicht aufgegeben, dass er mir noch sympathischer wird in den weiterfolgenden Bänden.
Wenn man denkt, dass das Struwwelpeterbuch der Ansatz zu den Morden ist, fragt man sich doch warum Kinder sowas vorgelesen bekommen. Allerdings sind die Morde spektakulär und der Mörder macht es keinem einfach ihn zu finden. Wie oft war doch auch ich auf der falschen Spur.
Ein Teil der Handlung spielt in München, ein Teil in Leipzig und einer in Wien. Anfangs wirkt es so, als würden die Geschichten nichts miteinander zu tun haben. Doch im Laufe des Buches verweben sich die Geschichten immer mehr, bis es schließlich zum Showdown kommt und man das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Ein Buch das Freude auf die anderen Bände der Reihe macht.
Ein Psychothriller ganz nach meinem Geschmack
Das Böse in ihr von Camilla Way
Inhalt : Luke, Claras Freund, verschwindet über Nacht spurlos. Clara macht sich unglaubliche Sorgen. Allerdings dauert es nicht lange, bis die Polizei einen Hinweis findet. Denn das Parkhaus des Bürogebäudes in dem Luke arbeitet, wird überwacht sodass sie feststellen können dass er in einen Lieferwagen stieg.
Auch der Lieferwagen wird gefunden, leer aber mit Blutspuren. Da Clara nun mit der Situation nicht mehr alleine klar kommt wendet sie sich an Mac, er ist ein gemeinsamer Freund von Luke und ihr. Mac verspricht ihr zu helfen. Doch weiß er mehr als er zugibt?
So viel zu der Ausgangssituation des Buches. Ich hoffte inständig, dass es keine normale Entführergeschichte wird. Als Vielleser habe ich diese nämlich schon zu oft lesen können. Doch man wird nicht enttäuscht. Genauer gesagt geht es in der Geschichte eigentlich am allerwenigsten um den Entführten selbst. Wie das möglich ist, fragst du dich? Ganz einfach. Es gibt noch eine weiter Geschichte.
Das Buch startet nämlich mit der Geschichte eines kleinen Mädchens, das anders als alle anderen ist. Sie hat gerade den Vogel ihrer Mutter getötet und den Kopf des armen Tieres auf das Kopfkissen von ihr gelegt. Dies fand etwa zwanzig Jahre vorher statt und immer mal wieder geht es in der Geschichte auch um das Leben mit dem sonderbaren Kind. Und man erfährt bald auch, warum sich die beiden Geschichten im Buch befinden.
Gestaltung/Cover: Die Kapitel sind nicht zu lang und extrem spannend zu lesen war es besonders deshalb, da die zeitebenden immer wieder wechselten. Besonders spannend ist es, da es lange unklar ist was die beiden miteinander zu tun haben.
Das Cover sieht sehr magisch aus. Schon da dachte ich mir, dass es ein gutes Buch werden wird. Das Schwarz passt zu dem Buch wirklich sehr gut. Generell mag ich die Farbe bei Thriller sehr gern.
Meine Meinung : Ich bin begeistert worden von dem Buch!
Anders kann ich gar nicht beginnen mit meiner Meinung. Von Anfang bis zuletzt ist die Spannung nicht abgerissen und sogar auf den letzten Seiten gab es noch Überraschungen.
Das Buch fesselt einen so, dass man Raum und Zeit vergisst. Ehe man es sich versieht ist das Buch zu Ende, die Seiten fliegen förmlich dahin. Auch lädt es ein mitzuraten, was ich gemacht habe aber immer falsch lag.
Die Möglichkeiten die ein Soziophat hat zeigen sich in dem Buch besonders deutlich. Krass die ganze Geschichte und auch die Auflösung hat es in sich.
Ich brauchte ziemlich lange um das Buch zu verdauen. Es ist auf jeden Fall mehr als lesenswert.
Schlecht
Lieblingskind von C.J. Tudor
Wer glaubt mit diesem Buch einen spannenden Thriller in den Händen zu halten, den muss ich leider enttäuschen. Das Buch hatte nämlich gar keine Spannung und genau das erwarte ich doch von einem guten Thriller, sonst greife ich doch auch gar nicht danach.
Die Figuren waren lau beschrieben und waren für mich eher uninteressant.
Nicht eine Figur war dabei die mein Interesse wecken konnte. Zudem wirkte Joe, die Hauptperson, mir meist leider total unsympathisch und deshalb kam ich erst recht nicht mit der Story zurecht. Leider wird sie nämlich auch noch aus seiner Sicht geschrieben.
Außerdem habe ich erwartet mehr über die Kindheit von Joe zu erfahren und dachte, dass das Buch in zwei Erzähl Perspektiven aufgebaut wird. (wurde es zwar, aber erst zuletzt) Dadurch waren mir in dem Buch von Anfang an zu viele Geheimnisse und es war mir zu vieles unklar und blieb auch teilweise unklar.
Kein Thriller, aber ein gutes Buch
Lieblingskind von C.J. Tudor
Wer einen spannenden Thriller sucht, der ist bei diesem Buch nicht ganz richtig. Klar, es ist ein Aktionsreiches Buch, aber für mich definitiv kein Thriller. Vielleicht wäre das Buch in einer anderen Kategorie ein wenig besser aufgehoben.Immer wenn eine gewisse Spannung aufgebaut wurde, verebbte sie leider zu schnell auch wieder.
Allerdings war das Buch von Anfang bis zum Ende so aufregend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es passieren immer wieder unerwartete Dinge, die den Verlauf der Geschichte steigerten.
Aufgebaut ist das Buch in Jakes Sicht, er ist Therapeut und hat es mit Eheberatung und Jugendlichen zu tun. Er hat eine sehr angenehme Art, was das Buch auch angenehm zum lesen macht. Ich glaube es hat mir auch nur deshalb so gut gefallen, das Jake das auch tat.
Auf alle Fälle habe ich sehr viel von diesem Buch gelernt. Erschreckend, dass Sekten überall auftauchen können und du fast keine Chance hast ihr wieder zu entkommen....
Achterbahn der Gefühle
Wie die Luft zum Atmen von Brittainy Cherry
SCHREIBSTIL: Ich mag den Stil von Brittainy sehr gerne, kenne ihn auch schon von anderen Werken. Sie schreibt emotional und beschreibt Personen, sowie Orte gut. Ich konnte mich super hinein versetzen in die Personen. Alle Emotionen, die Liz oder Tristain erlebt haben, habe auch ich miterlebt.
MEINE MEINUNG: Band 1 der Romance-Elements-Reihe, allerdings ist es ein in sich abgeschlossenes Buch.
Genau das ist es, was ich immer so toll finde. So bin ich nicht gezwungen auch noch andere Bände zu lesen. (Was ich im Endeffekt zwar doch mache, aber ich muss es so eben nicht gleich nach Band eins machen.)
Leider fand ich das Buch zur Mitte hin langweilig. Es hatte da leider keine Spannung, war nicht so relevant für die Geschichte. Der Anfang und besonders das Ende haben es mir allerdings angetan.
Besonders die Spannung, die sich zum Schluss hin aufbaute war kaum auszuhalten. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Das Buch ist eine Achterbahn der Gefühle, bringt einen zu Lachen oder auch zum weinen. Ich habe immer mit den beiden mitgefiebert. Irgendwann war mir zwar schon klar welches Ende die Geschichte haben würde, aber dennoch habe ich sie gern gelesen.
Für mich fehlte das gewisse Etwas
Sandgrab von Helene Tursten
Die Aufteilung der Kapitel waren für mich perfekt, da ich zu lange Kapitel nicht so toll finde. Dadurch dass sich die Sichten manchmal wechselten, konnte ich alle gut kennen lernen.
Auch der Schreibstil der Autorin war klasse, sie beschreibt alles Detailgetreu und hat den Charakteren ihre ganz eigene Seele gegeben.
Dabei stockte die Geschichte in keinster Weise, war für mich aber dennoch nicht spannend genug für einen Thriller.
Leider kannte ich Band eins dieser Reihe auch nicht, vielleicht wäre es mir dadurch einfacher gewesen mich mit der Geschichte anzufreunden. Auch hat mir besonders der Mittelteil des Buches nicht gefallen, war mir zu wenig Ermittlerarbeit. Die Auflösung der einzelnen Fälle war aber auf jeden Fall krass und ich brauchte etwas um das Buch verarbeiten zu können.
Auch wenn es ein solides Buch ist, der perfekte Thriller war es für mich leider nicht.
Zeitverschwendung
Als Luca verschwand von Petra Hammesfahr
Leider kann ich zu diesem Buch nichts positives wiedergeben. Es hat mich von Anfang bis zum Ende gelangweilt. Schade, da ich solche Geschichten sonst wirklich gerne lese.
Am meisten gestört haben mich die vielen Namen, durch das entstandene Wirrwarr habe ich den Überblick komplett verloren, und zeitweise wusste ich nicht mal mehr um wen es nun geht.
Zudem werden in epischer Breite Details geschildert, die absolut gar keinen Bezug zur Handlung haben und somit eigentlich total unnötig sind. Damit erscheint das Buch über weite Strecken zu langatmig und ist einfach nur langweilig.
Mit der Mitte des Buches wird es etwas spannender, da der Leser ein wenig mehr Durchblick bekommt. Allerdings konnte ich mich leider auch dort nicht mehr in die Geschichte einlesen.
Eine Geschichte die mehr Potenzial hätte haben können....










