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Rezensionen von Kathj:

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Gute Geschichte

Das Fundstück von Frank Kodiak

Das Buch war das erste das ich von Kodiak las und sein Schreibstil ist tatsächlich um einiges gruseliger als der von Winkelmann, obwohl die beiden Autoren ein und dieselbe Person sind.

Ich fand es toll, dass die Perspektiven wechselnd sind und der Leser somit von allem einen guten Überblick bekommen konnte.

So baute Kodiak noch mal ein bisschen mehr Spannung auf und die ist ihm definitiv von Anfang an gelungen denn schon bei den ersten Seiten merkt man, es ist keine Geschichte für zartbesaitete Menschen.

Das Setting ist hier dunkel und düster, spielt in der Vorweihnachtszeit und schon allein deshalb war es um einiges gruseliger beim Lesen. So manches Mal begann mein Herz während dem Lesen schneller zu schlagen.

Es gibt kein langes herumgerede, keine unnötig in die Länge gezogene Handlung und dadurch konnte ich das Buch beim Lesen nicht wieder aus der Hand legen, zumal es dann auch noch in kurzen Kapiteln erzählt wird die sehr abwechslungsreich sind durch die wechselnden Perspektiven. Diese werden auch immer mit Ort und Datum gekennzeichnet, dadurch hat man als Leser einen Überblick über die verstreichende Zeit während die Ermittler ihre Arbeit machen und man kommt auch nicht durcheinander.



Fazit: Ein sehr gut gelungener Thriller, der manche Szenen beinhaltet die nichts für schwache Nerven sind mich aber begeistern.

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Gute Geschichte
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Guter Thriller

Das Fundstück von Frank Kodiak

Inhalt: Laura kehrt in ihren Heimatort zurück, nachdem ihre Beziehung in die Brüche ging. Dort wohnt sie für eine unbestimmte Zeit nun bei ihrer Schwester Rosi und deren Familie. Sie ist fest entschlossen der Liebe noch eine Chance zu geben und meldet sich dort in einem Datingportal an. Bald schon verabredet sie sich mit einem ihr unbekannten Mann und kehrt von diesem Date nicht wieder zurück.

Als Rosi dies bemerkt, befürchtet sie das schlimmste und macht sich gemeinsam mit ihrem Mann und einem Freund aus Kindertagen auf die Suche. Sie stoßen bald auf Hinweise die keiner so richtig deuten kann......


Ich tat mich anfangs ein wenig schwer mit dem Schreibstil des Autoren, kam aber dennoch erstaunlich gut ins Buch hinein. Ich schaffte es kaum es aus der Hand zu legen, denn die Autorin beherrscht ihr Werk dies merkte ich schnell.

Die Charaktere sind authentisch und man gewinnt sie alle sehr schnell lieb. Die beiden Schwestern Rosi und Laura, aus deren Sicht das Buch auch abwechselnd erzählt wird, haben beide einen recht unterschiedlichen Charakter und ich mochte sie von Anfang an. Genau deshalb konnte ich auch nicht glauben, dass Laura dies was ihr vor vielen Jahren vorgeworfen wurde wirklich getan haben soll.

Der Plot packt seine Leser schnell und zieht sie in sich hinein.

Meine Meinung: Das Buch hatte mich sofort gefesselt. Auch mochte ich es, das von Anfang an einige Geheimnisse im Raum standen die sich nur nach und nach lichteten. Dadurch konnte ich mir so schön den Kopf über manche Dinge zerbrechen. Sowas liebe ich an Thrillern. Gut gelungen fand ich hier auch, dass die Kapitel abwechselnd von den Erlebnissen der beiden Schwestern berichteten. So wurde es teilweise noch verworrener und dadurch auch gleichzeitig noch spannender. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, so fesselte es mich.

Fazit: Ein gut gelungener Thriller, bei dem der Leser von Anfang an nicht weiß was hier gespielt wird und dies bleibt auch bis zum Schluss so. Deshalb für alle Thriller Fans sehr gut geeignet.

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Gute Geschichte
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Schwieriges Thema, das gut umgesetzt wurde

Lost You - Ich werde dich finden von Haylen Beck

Inhalt: Die angehende Autorin und alleinerziehende Mutter Libby gönnt sich und ihrem kleinen Sohn Ethan einen Luxusurlaub, den sie sich eigentlich gar nicht leisten kann. Aber sie möchte sich auch mal etwas gönnen und hatte in den Jahren zuvor mehrere schwierige Phasen zu bewältigen. An Entspannung ist aber nicht zu denken, da sie non stop ein Auge auf ihren Sohn haben muss.

Ansonsten steigt Panik in ihr hoch und dies hat auch seine Gründe, doch dieses Geheimnis teilt sie mit keinem. Eines Abends dann spielt Ethan mit dem Fahrstuhl, was sie ihm eigentlich schon an ihrem ersten Tag im Hotel verbot. Die Türen schließen sich und der kleine Junge verschwindet in dem großen Hotel. Sogleich wird eine Suche eingeleitet, die mehr mit Libbys Gehmnis zu tun haben wird wie ihr lieb ist...



Zum Buch: Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und beginnt sogleich mit einem ziemlich dramatischen Kapitel. Schon da ahnte ich was mich in diesem Buch erwarten würde.
Die Kapitel sind hierbei kurz gehalten und nehmen immer mehr an Spannung zu. Anfangs scheint dem Leser klar zu sein was sich abspielt, doch es entwickelt sich alles ganz anders und bald schon wirf das Gelesene immer mehr Fragen auf die einem beim Lesen nicht wieder aus dem Kopf gehen wollen. Dies hat dann zur Folge, dass man das Buch quasi inhaliert.
Gelungen verknüpft erzählt Haylen Beck in dem Buch eine Geschichte zweier Frauen, die nur eine Sache in ihrem Leben als die Wichtigste bezeichnen und dies ist ihr Kind.


Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren ist sehr angenehm. Er beschreibt die Szenen und Charaktere gut und ich hatte beim Lesen das Gefühl selbst vor Ort zu sein und ebenfalls nach Ethan zu suchen. Die geschriebenen Worte geben einem manches Mal Anstoß nachzudenken und den Atem anzuhalten. Mehr als einmal überkam mich beim Lesen eine Gänsehaut. Auch gelingt es Haylen raffinierte Wendungen einzubauen und das Ende schieb er einfach grandios.


Meine Meinung: Ja, das Buch mag kein gewöhnlicher Thriller sein aber für mich war es perfekt. Ich würde es aber dennoch eher als Familiendrama bezeichnen. Je weiter man liest, desto merkwürdiger wird die ganze Sache, auch wenn die Thrillerelemte ein wenig fehlten war es nicht wenig spannender.
Dem Autor gelang es ein schwieriges Thema anzusprechen und dabei doch genügend Spannung aufzubauen. Immer wenn ich dachte ich hätte des Rätsels Lösung, kam alles doch wieder ganz anders. Mehr als einmal musste ich meine Gedanken während des Lesens kurz sortieren, ehe ich weiter lesen konnte.
Das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es nicht wieder aus der Hand legen konnte und es deshalb leider sehr schnell beendet hatte. Noch Tage nachdem ich es beendete, blieb es in meinem Gedächtnis und ich frage mich bis heute wie verzweifelt Libby sein musste um so zu handeln. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Fazit: Ein solides Buch das für mich ein Pageturner war.

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Schwieriges Thema, das gut umgesetzt wurde
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Ein kraftvolles, dynamisches Buch das einen den atem raubt.

Midnight Chronicles - Schattenblick von Bianca Iosivoni; Laura Kneidl

Titel: Midnight Chronicles – Schattenblick
Autor: Bianco Iosivoni und Laura Kleindl
Genre: Roman
Seitenanzahl: 448
Verlag: LYX
Originalsprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 26.08.2020
Preis: (Print) 14,80€
Das Buch ist Band eins der Midnight Chronicles Reihe


Worum geht es?
Im Mittelpunkt dieses Buches stecht Roxy, sie ist eine unnahbare Hunterin und immer bereit zum Geisterjagen.

Vor einiger Zeit befreite sie ohne es zu ahnen 499 tote Seele aus der Unterwelt, man gab ihr nun 499 Tage Zeit um diese wieder dorthin zurück zu bringen wo sie herkommen und dies ist bei weitem schwerer als sie dachte. Als sie eines Tages auf dem Heimweg einen jungen Mann sieht, der von einem Geist besessen ist, treibt sie diesen aus dem Körper. Dann passiert etwas was so zuvor noch nie geschah: Der junge Mann verleirt das Bewusstsein und sie muss ihn wieder beleben. Als er wieder zu sich kommt, stellt sich heraus dass er absolut kein Gedächtnis mehr hat und sich nicht mal mehr an seinen Namen erinnern kann. Nun wird Roxy auch noch beauftragt sich um den neuen zu kümmern, der sich selbst den Namen Shawn gibt....


Ein kraftvolles, dynamisches Buch das einen den atem raubt.

Schreibstil: Die beiden Autoren arbeiten erstaunlich gut zusammen und passen sich aneinander an. Wer andere Werke der beiden kennt, der weiß dass das Buch einfach gut werden muss. Den Beiden gelang es mich sogleich in den Bann zu ziehen. Sie schreiben nicht zu komplizierte Sätze, gebrauchen nicht allzu viele Dialoge und bringen die Gefühle gut zur Geltung. Es gelang dem Duo eine atemberaubende Geschichte zu kreieren, die eine Mischung aus Fantasy und New Adult wurde.

Charaktere: Roxy ist die scheinbar unnahbare Hunterin. Sie ist eine starke Frau, die weiß wie man Geister besiegen kann. Sie ist taff und lässt sich nicht so schnell unterkriegen, dabei hört sie nicht immer auf ihr Herz. Sie verlor ihren Zwillingsbruder, weiß aber dass dieser noch lebt da sie die Gabe des Schattenblickes hat und immer wieder kleine Teile sieht die ihr Bruder gerade sieht, aber davon weiß fast keiner.
Shaw kann einem echt leidtun, da er gar kein Gedächtnis mehr hat. Er weiß noch nicht einmal wie er wirklich heißt. Erstaunlich, dass er sich so schnell wohl fühlen konnte bei den Huntern. Ich glaube ja immer noch, dass er irgendein Geheimnis hat von der er selbst noch nichts ahnt. Dennoch ist er ein toller Charakter, der nie traurig zu sein scheint und jedem ein lächeln ins Gesicht zaubern kann. Auch scheint er ein Multitalent zu sein, dem alles gelingt was er anfässt.


Meine Meinung:
Tatsächlich bin ich sonst so gar nicht begeistert von Fantasy, aber bei dem Buch konnte ich mich recht gut auf das Thema einlassen. Dies lag bestimmt nicht nur an dem guten Schreibstil der beiden Autoren, sondern auch daran dass mir die beiden Hauptcharaktere so ans Herz wuchsen und dies sofort. Aber auch das Ganze drum herum war bildlich beschrieben und dadurch lief in meinem Kopf während dem Lesen immer ein Film ab.
Das Buch beinhaltet viel Nervenkitzel, aber auch genauso viel Herz und eröffnet Welten die man sonst nicht kennt, aber in die man sehr gerne eintauchen würde. In der Geschichte ist für jeden etwas dabei und die Mischung zwischen Fantasiewelt und Herz ist mehr als gelungen, man fühlte sich als Leser als sei man direkt mit dabei bei der Geisterjagd. Auch bauten die Autoren so manches mal sehr viel Spannung ein, was das Lesen zu einem noch größeren Vergnügen machte.
Ich kann es jetzt schon kaum erwarten bis Band 2 erhältlich ist, was ja leider Gottes noch ein wenig dauern wird, denn das Ende ist ein Offenes und es kann noch sooooo viel passieren.

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Ein kraftvolles, dynamisches Buch das einen den atem raubt.
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Enttäuschend...

Die verstummte Frau von Karin Slaughter

Charaktere: Sara wird in dem Buch oberflächlich beschrieben, sie wirkt eher wie von einem Groschenroman entschlüpft als eine erfolgreiche Ermittlerin. Sie wirkt teilweise unkonzentriert und ihre Handlungen sind alle ziemlich vorhersehbar. Sie ist perfekt, hat keine Markel und meint sie könne alles.

Allerdings wird es bald langweilig ihr zu folgen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt. Sie hat einen angenehmen Stil, verbaute hier aber zu viele Dialoge meiner Meinung nach und konnte daraufhin die Spannung nicht immer halten. Auch beschrieb sie in diesem Buch die Charaktere zu oberflächlich, was man von ihr sonst nicht kennt.

Meine Meinung: Den Anfang des Buches habe ich regelrecht verschlungen, doch die Euphorie legte sich schnell wieder. Da mir Sara nicht gefallen hat und alles ziemlich vorhersehbar war, wurde mir das Lesen irgendwann zu langweilig. Dies bin ich von Karin nicht gewohnt, denn die anderen Bücher die ich bisher von ihr las konnte ich verschlingen und nicht wieder aus der Hand legen. Bei diesem Buch allerdings musste ich mich schon zwingen weiter zu lesen.
Ich hatte den kriminellen Hintergrund sehr schnell durchschaut und fand die Geschichte deshalb nicht mehr gut genug.

Fazit: Nicht das beste Buch der Autorin, normlerweise ist man als treuer Leser anderes von ihr gewohnt.

1/5

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Enttäuschend...
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Wow. Einfach nur Wow!

Verity von Colleen Hoover



Schreibstil: Coleen Hoover beschreibt die Stimmung in dem Buch von Seite eins an düster und sie wird von Seite zu Seite immer düsterer. Dadurch konnte ich während dem Lesen sehr viele Theorien aufstellen, lag aber jedes Mal komplett falsch damit.
Sie schreibt fesselnd und man mag kaum glauben, dass sie sonst nur Liebesgeschichten schreibt denn das hier ist weit mehr als das.

Ich hatte das Gefühl dabei zu sein, in dem Haus der Crawfords und es war mir so als hätte ich selbst das alles miterlebt was Lowen miterleben musste.
Coleen schaffte es zwei komplett unterschiedliche Stile in das Buch einfließen zu lassen. Die eigentliche Geschichte wird aus Lowens Sicht erzählt, während es da aber auch noch das ein oder andere Kapitel gab das die Autobiografie der Erfolgsautorin beschreibt. Beides schreibt sie so, als hätten es zwei verschiedene Autoren geschrieben. Fand ich klasse.


Charaktere: Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Bei Lowen merkte ich von Anfang an, dass sie bei weitem keine Stimmungskanone ist, sich aber an ihrer Arbeit erfreut und sich hineinsteigern kann, wenn sie will. Anfangs wirkte sie für mich ein klein wenig unsympathisch, aber dies legte sich als ich sie dann in der Geschichte kennen lernte. Dann fand ich sie sympathisch und zielstrebend, sie wusste was sie wollte und schaffte es tatsächlich das ein oder andere Geheimnis für sich zu behalten. Ich fand es krass, dass sie die Autobiografie so lange vor Jeremy verstecken konnte und dies ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Bei Jeremy war ich mir von Anfang an nicht so ganz sicher ob ich ihm trauen kann. Er wirkte auf mich komisch, aber doch lieb. Ich mochte ihn, doch trauen konnte ich ihm bis zum Schluss nicht.
Verity an sich hat mich im Buch wohl am meisten schockiert und auch ihre Biografie. Als ich sie kennen lernte, war für mich klar dass sie eine arme, kranke Frau ist. Aber je weiter ich las, desto unheimlicher wurde sie mir und ich bekam teilweise genauso eine große Angst vor ihr wie sie auch Lowen hatte.


Meine Meinung: Bisher kenne ich die Autorin nur von ihren Liebesgeschichten, aber dieses Buch ist das komplette Gegenteil davon und hat mich nachts nicht mehr schlafen lassen. Es war von Anfang an fesselt und hat mich nicht eher los gelassen bis ich das Ende las. Ich hing mit meinen Gedanken die ganze Zeit über bei Lowen und dem Hause Crawford.
Die Ereignisse überschlagen sich in der Geschichte beinahe und je weiter man liest desto merkwürdiger wird es mit der Zeit.
Der Leser bekommt in dem Buch sehr viele Emotionen mit. Ich habe mich teilweise geekelt, war schockiert und verstört über so manche Worte, war aber auch traurig bei einigen Ereignissen. Genau dies machte das Buch für mich so einzigartig und besonders, denn kaum ein Buch schaffte es bisher in mir so viele Emotionen hervorzurufen. Besonders bei dem Ende blieb ich mit offenem Mund vor meinen EBook Reader sitzen, denn damit habe ich nicht gerechnet. Auch habe ich, je weiter ich las so manches Mal Sachen hinterfragt.
Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel mehr und selbst zum Schluss fragte ich mich, was denn nun die Wahrheit war.

Fazit: Coleen Hoover kann auch Thriller und das besser als gedacht, denn das Buch ist der Wahnsinn

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Wow. Einfach nur Wow!
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Pageturner der einen nicht mehr schlafen lässt

Die Rachsüchtige von Saskia Calden


Inhalt: Vor acht Jahren irrt eine junge Frau auf einem Waldweg umher, ein junger Mann hält an und nimmt sie mit. Sie hat Blut an ihren Händen und kann sich an nichts mehr erinnern.
Nun jobbt Kristina, eben dieses Mädchen, in Dresden in einem Pub, weit weg von ihrer Vergangenheit und den sich dort verborgenen Geheimnissen.

Doch eines Abends betritt ein fremder Mann den Pub, sie wird das Gefühl nicht los ihn von irgendwoher zu kennen. Auch erscheint eine ihr fremde Frau und beginnt sie auszufragen über diesen Mann, sie fragt sie wie sie ihn töten würde. Kristina antwortet und noch in dieser Nacht wird der Mann genauso getötet. Von nun an ist Kristina unter Mordverdacht und wird noch dazu die ganze Zeit von dieser fremden Frau verfolgt. Sie muss nun herausfinden was vor acht Jahren geschah und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, ohne zu ahnen wie tödlich und gefährlich dies wird.

Die Gestaltung des Buches ist sehr gut gewählt und verrät nichts über die Geschichte die sich im Inneren verbirgt. Der Klappentext klang für mich nicht so spektakulär, aber ich ahnte schnell, dass es spannend werden wird.

Schreibstil: Die Autorin beherrscht ihr Werk und dies merkt der Leser schon nach dem ersten Satz. Sie schreibt sehr spannend und kommt dennoch ohne Cliffhanger und Perspektivenwechsel aus. Dadurch fliegt man nur so durch die Seiten und dennoch muss es schneller lesen um Antworten zu bekommen. Manches mal erwähnte die Autorin bloß ein rascheln im Gebüsch und dies löste in mir drinnen sogleich einen Instinkt aus, wie ich ihn selten bei einem Buch erlebe. Ebenfalls sehr gut beschrieben fand ich die Gefühle, ich fand mich sehr schnell rein in die Geschichte dadurch.

Meine Meinung: Du kannst das Buch erst zur Seite legen, wenn du es beendet hast. Die Geschichte ist ein Pageturner und hat mich nicht eher los gelassen bis ich es beendet hatte.
Die Charaktere waren mir sogleich sympathisch und ich konnte ja nicht ahnen, wie sehr sich Kristina Karsten da hinein steigern wird. Ich brauchte bei diesem Buch nicht lange um komplett gefesselt zu werden und konnte es kaum erwarten bis ich Zeit hatte weiter zu lesen.
Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde kam es mir so vor, als würde ich das Ganze erleben und ich liebe Ich-Perspektiven bei einem Psychothriller. Zeitweise lief es mir kalt den Rücken herunter und ich musste mich vergewissern, dass keiner hinter mir ist. Das wiederrum passiert mir sehr selten beim Lesen.
Die Auflösung ist gut gelungen und ich ahnte wirklich nichts davon.

Fazit: Das Buch ist ein Pageturner, der dich auch noch in deinen Träumen verfolgen wird und dir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Pageturner der einen nicht mehr schlafen lässt
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Ein Pageturner

Liebe mich, töte mich von Jennifer Hillier

Inhalt: Vierzehn Jahre es her seit Anja, Geos beste Freundin nach einer Party nicht mehr nach Hause zurück kehrte. Es wird nur noch ihre zerstückelte Leiche im Wald gefunden und den Polizisten ist schnell klar, dass dies das Werk von Calvin James ist. Dadurch gerät auch Geo unter Verdacht, denn er war ihre große Liebe, sie wusste von dem Mord und war sogar dabei.

Vierzehn Jahre hat sie darüber geschwiegen was in jeder Nacht wirklich geschah und nun sitzt sie ihre Strafe ab. Kaum ist sie entlassen, geschehen erneut Morde im selben Schema wie damals. Nur werden dieses mal am Tatort Botschaften hinterlassen und diese gelten eindeutig Geo…..


Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist super. Von Anfang an haben es ihre Sätze geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ihre Sätze sind nicht zu lang und leicht verständlich. Die Stimmung in dem Buch ist ihr düster und genau richtig gelingen.


Aufteilung: Das Buch ist in fünf Teile gegliedert: Verleugnung, Wut, Verhandlung, Depression, Akzeptanz. Und genau darum geht es auch in den verschiedenen Abschnitten was ich super fand.

Charaktere: Angela, wird von Freunden allerdings nur Geo genannt, ist eine starke Frau die schon viel in ihrem Leben erlebt hat. Sie war eine erfolgreiche Geschäftsfrau, stand mitten im Leben, war mit dem Inhaber der Firma in der sie eine steile Karriere machte verlobt und hatte alles im Griff. Doch dann wird sie von der Polizei verhaftet und muss sich eingestehen, dass man seine Vergangenheit nicht so einfach weg radieren kann. Doch sie lässt sich auch davon nicht unterkriegen, trotz ihrer Panik die sie immer wieder überkommt.

Calvin, Serienmörder, war schon immer etwas eigen. Er war Geos erste große Liebe und Verstand schon damals sie zu manipulieren. Er schlug sie, könnte allerdings dann auch wieder der netteste Mensch auf Erden sein. Er ändert sein aussehen ständig, damit er unerkannt bleibt.


Meine Meinung: Das Buch ist von Anfang an ein Pageturner der einen nicht mehr aus dem Kopf geht. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und hat kaum langweilige Passagen. Hin und wieder war es mir ein wenig zu weit ausgeholt mit der Handlung, aber dies passierte kaum.
Manche Stellen mögen für zartbesaitete Menschen vielleicht ein wenig zu heftig sein, für mich waren sie allerdings genau richtig gewählt. Es war die genau richtige Mischung zwischen Grusel, spannenden Morden und Aufklärung die man sich so nicht hatte denken können.
Besonders das Ende hat mir sehe gut gefallen, denn dies konnte man sich so nicht denken. Alles hatte ich vermutet, aber ganz bestimmt nicht dies.
Bis zum Schluss hat Geo ein Geheimnis, dass der Leser nicht ahnen kann. Umso spannender wurde es.

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Ein Pageturner
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Das Tal im Nebel von Lenz Koppelstätter

Das Buch bringt seinen Lesern den Südtiroler Flair näher.

Lenz Koppelstätter beschreibt die Straßen so gut, dass es mir vorkam als wie wenn ich neben dem Commissario im Auto sitzen würde und mit ihm über die Südtirol Straßen fahren würde.

Ich fand die Geschichte extrem spannend, vor allem konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen da die Kapitel enden immer so spannend waren.

Ich musste einfach wissen wie es weiter geht und wurde enicht enttäuscht. Nie hätte ich mir gedacht, dass Commissario Grauners 4.Fall so verlaufen würde wie er es tat.

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Belladonna von Karin Slaughter

Das Buch hat mich begeistert und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Karin Slaughter versteht ihren Beruf und kann sehr gut schreiben. Manche Szenen sind ein wenig brutal beschrieben und teilweise auch ein wenig ekelhaft, deshalb sollte man starke Nerven haben wenn man das Buch lesen möchte. Ich finde solche Sachen hin und wieder echt toll.

Auch wenn ich lange brauche um solche Geschichten vollständig zu verarbeiten.

Das Ende hat mich gepackt und Ich war schockiert davon, besonders vom Täter selbst.

Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich dann aber doch denn ich fand das Privatleben der Charaktere hatte zu viel Ausführung in manchen Teilen. Man hätte auf jeden Fall auch ein wenig weniger schreiben können. Außerdem hat mich dieses dauernde "Yeah" irgendwann nur noch genervt. Es kann ja so im Dialekt üblich sein aber man hätte es anders übersetzen können.


Fazit: Ein Spannungsgeladener Thriller, den. an so schnell nicht vergessen wird.

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