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Rezensionen von Barbara F:

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3 Frauen - eine Familie?

Zwischen Himmel und Meer - Frühling in Sallys Bed & Breakfast (Die Jahreszeiten-Saga 1) von Anna Fredriksson

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und die Autorin hat mich nicht enttäuscht.
Zwischen Himmel und Meer wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und so bekommt man als Leser einen guten Einblick in die gesamte Geschichte. Dass es eine Weiterführung der Geschichte gibt finde ich auch sehr gut.

Sally lebt seit dem Streit mit ihrer Tochter Josefin seit einigen Jahren alleine in Stockholm. Josefin ist nach diesem Streit in ihre alte Heimat gezogen. Dort lebt sie nun in der Nähe ihrer Großmutter Vanja, welche Sally als dreijährige verlassen hat.
Großmutter und Enkelin bauen eine gute Beziehung zueinander auf.

Als nun der Onkel von Sally stirbt, muss sie auch in ihre Heimat zurückkehren. Dort gilt es einige Entscheidungen zu treffen - kann sie die Beziehung zu ihrer Tochter und ihrer Mutter wieder aufbauen? Ist es möglich sich mit einem B&B selbstständig zu machen?

Eine schöne Geschichte die das Herz berührt.

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3 Frauen - eine Familie?
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Freundschaftsgeschichte am Meer

Sea Monsters - Ungeheuer weckt man nicht (Sea Monsters 1) von Barbara Iland-Olschewski

Das Cover ist ein echter Hingucker und hat meinen Sohn (9) gleich begeistert. Nachdem wir den Klappentext von "Ungeheuer weckt man nicht" von Barbara Iland-Olschewski gelesen haben war klar, dass wir dieses Buch lesen müssen.
In diesem Buch geht es um Finn, seine Angst vor dem Wasser, die er schließlich überwinden kann und um Freundschaft.

Finn lernt nämlich Poppy, ein Mädchen aus der Stadt kennen, das ihn versteht und unterstützt. Bei einer Mutprobe werden Finn und Poppy am "verbotenen Fleck" zurückgelassen. Als die Erde bebt und das Seemonster erwacht geht das Abenteuer richtig los.

Das Buch ist flüssig und kurzweilig geschrieben. Die kurzen Kapitel regen dazu an immer weiter zu lesen. Die Karte im Buch ist sehr schön illustriert und gibt Gelegenheit, sich die Umgebung genau anzuschauen.


Und nun ist auch klar, dass wir uns auf Teil zwei freuen.

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Freundschaftsgeschichte am Meer
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lustiges Sachbuch

Sea Monsters - Ungeheuer weckt man nicht (Sea Monsters 1) von Barbara Iland-Olschewski

Das lustige Skelett am Cover hat meinen 8-jährigen Sohn sofort angesprochen und der Titel ebenfalls.
So hat er sich das Buch geschnappt und die Informationen über den Köper nahezu aufgesaugt. Das Lesen wurde immer wieder von schallendem Gelächter unterbrochen, der Humor des Autors hat genau den Humor unseres Sohnes getroffen.

Doch vorallem die Sachinformationen im Buch sind sehr wertvoll. So werden neben menschlichen Organen auch Haare, Nägel, Darm, Muskeln, Knochen und gesundes Essen kindgerecht und doch wissenschaftlich beschrieben.
DieThemen Fortpflanzung, Genetik und das Sterben finden ebenfalls Platz in dem Buch.
Alle Kapitel sind untermalt von lustigen Illustrationen. Am Ende jedes Kapitels gibt es passende Fragen und einen Faktencheck, wo die Kinder selbst überprüfen können ob sie alles verstanden haben.

Ein sehr gelungenes Buch, das sicher auch für den Unterricht geeignet ist.

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Freundschaftsgeschichte am Meer
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Wer nennt das hier ein Problem?

Eine kurze Liste meiner Probleme (Mutter nicht mitgezählt) von Mimi Steinfeld

Cressida führt ein chaotisches Leben.
Sie ist ständig knapp bei Kasse, in ihrer WG ist der One-Night-Stand der Wohnungskollegin quasi eingezogen, ihr Therapeut erwiedert ihre Liebe nicht, ihre Mutter ist nach unzähligen Ankündigungen nun gestorben und Cressida hat ein schon viele Jahre geschlossenes Bistro von ihrer Mutter geerbt.

Zudem gibt es noch eine herausfordernde Aufgabe nach der Beerdigung der Mutter zu erledigen.
Trotz permanenter Unterstützung ihres Therapeuten kommt Cressida von einem Chaos ins nächste und ihre Tanten und ihre Schwestern sind auch nicht sehr hilfreich für sie.

Das Buch ist sehr kurzweilig und lustig geschrieben, auch wenn es um ernste Themen wie den Tod, psychische Erkrankungen und unbekannte Väter geht ist alles mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

Mir hat das Buch gut gefallen, da es mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern konnte. Und als Anmerkung am Rande - die Romantik hatte dann auch noch ein wenig Platz zwischen den vielen Problemen.

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Wer nennt das hier ein Problem?
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Dianas Lebensgeschichte

Diana von Julie Heiland

Da mich Diana als Person seit jeher schon fasziniert hat mich das Buch sofort angesprochen.
Das Cover finde ich wunderschön gestaltet und es passt auch sehr gut zu Diana, die zwar eine sehr elegante und beliebte Frau war, aber im Trubel meist sehr einsam war.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich.

Die Autorin erzählt die Geschichte der Königin der Herzen von ihrem Kennenlernen von Prinz Charles bei einem Polospiel an. Es gibt Einblicke ins Leben der Eheleute, in das Verhältnis zur Queen und auch Camilla und ihre Clique tauchen immer wieder auf. Die Charaktere werden gut beschrieben und passen zu dem, was man als Laie so kennt.

Die dargestellten Szenen sind zum Teil wahre Begebenheiten, zum Teil aber auf Fiktionen und es ist schwer zu unterscheiden was jetzt wirklich wahr gewesen ist. Deshalb auch noch ein Punkt Abzug bei meiner Bewertung.

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Dianas Lebensgeschichte
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Leben mit allen Emotionen

Der Club der Lebensmutigen von Josefine Weiss

Der Einstieg in die Geschichte war schon mal dramatisch und ich hab mir echt Sorgen um Marleen gemacht.
Sie hatte es nicht leicht sich nach dem Tod ihres Freundes wieder einen Alltag zu schaffen.
Als sie durch ihre Therapeutin auf Hannes und den Club der Lebensmutigen getroffen ist hat sich ihr Leben langsam stabilisiert und zum Guten gewendet obwohl sie sich zuerst vom Club distanzieren wollte.

Im Club der Lebensmutigen treffen sich auf Initiative von Hannes mehrere Personen unterschiedlichen Alters, die alle nicht mehr lange zu leben haben. Sei es Krebs oder Demenz, jeder hat mit einer Krankheit zu kämpfen und versucht sein Leben zu genießen. Das muss die gesunde Marleen aber erst lernen.
Und wie es mit Marleen und Hannes weitergeht soll hier auch offen bleiben.

Der Autorin ist es gelungen alltägliche Themen wie Tod, Trauer und lebensbedrohliche Krankheiten in eine wunderbare Geschichte zu verpacken wo von Tränen der Trauer bis zu Tränen der Freude alles Platz hat.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Die Charaktere sehr gut beschrieben und auch der Handlungsstrang sehr nachvollziehbar.

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Leben mit allen Emotionen
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wertvolle Lektüre für Betroffene

Mein Darm ist kein Arsch von Philipp Stehler

Philipp Stehler erzählt seine eigene Krankengeschichte in dem Buch "Mein Darm ist kein Arsch".
Als Leser begleitet man ihn quasi vom Beginn dieser langwierigen Reise bis zum jetzigen Zeitpunkt und man bekommt Einblick in die schwierigsten Zeiten aber auch in die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bzw - formen.

Das Buch ist kurzweilig geschrieben und die Aussagen werden immer wieder von Fachtexten unterstrichen. Aufgelockert wird das Buch immer wieder mit Fotos.
Bin zwar nur indirekt betroffen aber ich fand seine Tipps und vorallem die Rezepte auch für meine Darmerkrankung recht hilfreich und bin schon dabei sie umzusetzen.

Ich würde das Buch als Mischform zwischen Biografie und Ratgeber einordnen und finde es vorallem für Betroffene hilfreich. Wenn jemand keinen Bezug zu einer Darmerkrankung hat ist es bestimmt eher ermüdend.

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macht nachdenklich

Wenn ich wiederkomme von Marco Balzano

Der Mann schon lange arbeitslos und dem Alkohol zugeneigt, die Kinder beide schulpflichtig, das Haus noch lange nicht fertig und das Geld ständig knapp.
Das sind unter anderem die Gründe warum Daniela, die Mutter von Angelica und Manuel, ihre Familie quasi über Nacht verlässt und mit dem Bus nach Italien fährt um dort als Pflegekraft zu arbeiten.

In drei Abschnitten wird die Situation zuerst aus der Sicht des Jugendlichen Manuel, dann aus Sicht von Daniela selbst und im dritten Teil aus Sicht von Angelica beschrieben.

Das Cover hat mich nicht angesprochen, die Inhaltsangabe allerdings schon und auch den Schreibstil von Marco Balzano mochte ich bereits im Vorfeld und hab dieses Buch deshalb ausgewählt.
In gewohnter Art ist der Text flüssig geschrieben und gibt viel Gelegenheit nachzudenken und einige Dinge zu hinterfragen.

Das Buch hat meine Denkweise sehr verändert, bisher war ich der Meinung, dass es sich bei den ausländischen Pflegekräften um alleinstehende Frauen oder Frauen mit bereits erwachsenen Kindern handelt. Ich hab mir nie Gedanken darüber gemacht, was es für die zurückgebliebene Familie heißt, wenn die Frau/Mutter wochenland im Ausland arbeitet. Und auch was es für die Pflegekräfte selbst bedeutet solange fern der Heimat zu sein.
Mein Respekt vor dieser Arbeit hat sich mit der Lektüre dieses Buches noch vergrößert.

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macht nachdenklich
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neue alte Erziehungstipps

Kindern mehr zutrauen von Michaeleen Doucleff

Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht, da die Augen des Kindes auch sehr neugierig quasi aus dem Buch blicken. Der Titel "Kindern mehr zutrauen" hat mich ebenfalls angesprochen, da ich mich selbst und viele Eltern in meinem Umfeld immer wieder dabei ertappe, dass wir unseren Kindern soviel als möglich abnehmen wollen.

Die Autorin Michaeleen Doucleff schreibt in ihrem Buch sehr authentisch und leicht zu lesen, wie es ihr mit ihrer damals dreijährigen Tochter Rosy ergangen ist.
Die täglichen Herausforderung haben sie als Mutter überfordert, wütend und verzweifelt gemacht, sodass sie sich auf die Suche nach Alternativen gemacht hat. Dazu ist sie quasi um die halbe Welt gereist und hat die Erziehungsmethoden der Maya, der Inuit sowie der Hadza aus Tansania genauer untersucht. Sie hat sie nicht nur besucht sondern hat auch in der Literatur recherhiert und Interviews gemacht.

Dabei ist sie auf Erziehungsmethoden gestoßen, die sich zum Teil sehr von unseren heutigen, westlichen Erziehungsstandards unterscheiden. Den Völkern ist es wichtig die Kinder altersgerecht ins Leben einzubinden und ihnen Aufgaben zu übertragen. Es beteiligt sich das gesamte Dorf an der Erziehungsarbeit.

Ich fand das Buch sehr interssant und werde einige Aspekte sicher auch weiterhin in unseren Alltag einbauen, ein wesentliches Element fehlt allderdings - wir haben leider kein Dorf, das uns dabei unterstützen kann.

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neue alte Erziehungstipps
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Computerwelt versus Realität

Aliens im Spiel von Anja Ackermann

Samuel und Gunnar haben eine gemeinsame große Leidenschaft - sie spielen für ihr Leben gerne Pirate Port Planet und sind dort als Sumo L. und Kazanga unterwegs. Im Spiel erleben sie mit ihrem Raumschiff allerlei Abenteuer in der Galaxie und zu Schulbeginn sind sie sich nicht sicher, ob ihr Lehrer Herr Nielas nicht doch ein Alien aus dem Spiel ist.

Ein Kinderbuch wie ich es in der Form noch nie gelesen habe. Witzig und spannend geschrieben in einer kindgerechten Sprache besticht es vorallem durch die unterschiedlichen Schriftfarben und Schriftarten. Realität und Computerwelt wechseln sich in schwarz und grün ab. Dies ist meiner Meinung nach vorallem für die jungen Leser sehr hilfreich, da es manchmal schon schwierig ist zu begreifen in welcher Geschichte man gerade ist. Zwischendurch gibt es ganz nette Illustrationen die gut zur Geschichte passen.

Das intergalaktische Wortverzeichnis im Anhang ist sehr hilfreich für Leute, die nicht so Computererfahren sind.

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Computerwelt versus Realität