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Rezensionen von Barbara F:

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Drei Frauen - ein Laden

Der Laden der unerfüllten Träume von Amanda Cox

Die schwangere Glory Ann wird von ihren Eltern mit dem Ladenbesitzer Clarance verheiratet, denn ihr geliebter Jimmy ist im Krieg vermisst gemeldet.
Anfänglich sträubt sie sich gegen diese Ehe, als sie jedoch merkt, dass ihr Mann die kleine Rosemary annimmt wie sein eigenes Kind und sie liebt und verehrt, gelingt es auch Glory Ann ihren Mann zu lieben.

Sie betreiben gemeinsam den Laden, der später dann von Rosemary weitergeführt wird.

Plötzlich wird die Enkelin, Sarah zur Witwe und kehrt zu ihren Eltern und der Großmutter in den Laden zurück, dort will sie sich einbringen und Trost finden. Rosemary setzt aber alles daran um den Laden zu verkaufen, da er nicht mehr rentabel ist.

Die Dinge nehmen ihren Lauf und es werden einige Geheimnisse gelüftet bis es am Ende dann doch zu einem guten Ausgang für alle kommt.

Eine kurzweilige, leichte Geschichte über drei Generationen und ganz viele Geheimnisse, die keine Langweile aufkommen lässt.

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Drei Frauen - ein Laden
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Freundschaft fürs Leben

Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter von Anna Perbandt

Im Mädchenpensionat am Holstentor treffen sich die Frühlingstöchter in der Abschlussklasse.
Als Frühlingstöchter bezeichnen sich:
Nora, die junge Gräfin, die den Ruf des Pensionats wieder aufmöbeln soll.
Fanny, das Waisenmädchen, deren Schulbesuch durch ein Stipendium finanziert wird.
Agnes, die Kaufmannstochter und Lotte, die Senatorentochter, die ein richtiges Biest sein kann.

Sie wollen ihre Freundschaft fürs restliche Leben besiegeln und erleben einige Abenteuer im Pensionat.
Dann gibt es noch die junge Lehrerin Gesche, die den Mädchen versucht die Lust am Lernen zu vermitteln und sich dann in den Bruder von Nora, den Grafen Henry, verliebt.
Im Laufe der Geschichte gibt es einige Abenteuer zu erleben und die Romantik fehlt natürlich auch nicht. Die Autorin bedient sich auch vieler Klischees, welche zum Teil auch heute noch gelten.
In Summe eine leicht zu lesende Sommerlektüre.

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Freundschaft fürs Leben
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zurück in die Heimat

Wovon wir leben von Birgit Birnbacher

Julia, Mitte dreißig, Krankenschwester außer Dienst, arbeitslos, wohnungslos, perspektivenlos - so könnte eine Partnerannonce von Julia lauten.

Nachdem ihr ein schwerwiegender Fehler bei der Arbeit unterlaufen ist, ist Julia ihren Job, ihre Dienstwohnung und ihren Liebhaber los und kehrt zurück in das Heimatdorf, wo sie nur den Vater vorfindet.

Die Mutter ist vor Wochen nach Italien geflüchtet um sich nicht mehr dem tristen Alltag zwischen Dorfleben und beeinträchtigtem Sohn stellen zu müssen.

Für Julia ist es schwierig sich wieder in das Dorf ihrer Kindheit einzufügen, zudem leidet sie an Atemlosigkeit. Sie lernt den Kurgast Oscar kennen, der sich nach einen Herzinfarkt erholen soll.

Die Autorin zeichnet ein nüchternes und klares Bild vom Leben der Hauptdarstellerin mit all ihren Schwierigkeiten und Eigenheiten und bildet so ein Bild der Gesellschaft ab.
Eine Leseempfehlung für alle die keine Verschnörkelungen und Herz-Schmerz-Geschichten mögen.
Das Cover finde ich ganz okay, hat mich aber jetzt nicht überwältigt.

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zurück in die Heimat
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wenig hilfreich

Großvaters Walnuss von Ammi-Joan Paquette

Emilia bekommt von ihrem Großvater eine Walnuss und er erzählt ihr seine Geschichte wie er eine Walnuss aus seiner Heimat mit über den großen Teich genommen hat bei seiner Flucht.
Aus seiner Walnuss wurde ein großer Baum und auch Emilias Mutter konnte einen Baum pflanzen und jetzt ist Emilia dran aus der Walnuss einen Baum wachsen zu lassen.

Das Buch wird als Trauer- und Trostbuch beschrieben. Mich hat es leider recht enttäuscht. Zwar ist die Geschichte an sich recht nett gemeint, aber im Verlauf zweimal sehr zusammenhanglos und ich hab dreimal überprüft ob ich eine Seite überblätter habe beim Lesen.
Die Zeichnungen haben meinen Sohn (9) überhaupt nicht angesprochen und sein Einwand - Was passiert wenn aus der Walnuss kein Baum wird weil sie vertrocknet oder zuviel Wasser bekommt? - ist auch nicht unberechtigt.
Was mir allerdings gefallen hat ist, dass den Kindern vermittelt wird, dass jeder Mensch etwas zurücklässt wenn er geht. Das finde ich schön und tröstlich.

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wenig hilfreich
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super erklärt

Wieso? Weshalb? Warum? Band 51 - Mutig, stark und selbstbewusst von Patricia Mennen

Ein weiteres sehr tolles Buch aus der Reihe "Wieso? Weshalb? Warum?" von Ravensburger ist "Mutig, stark und selbstbewusst".
In bewährter Art und Weise werden die Themen in unterschiedlichen Situationen dargestellt und hinter den Klappen sind auch noch interessante Dinge zu entdecken.

In den Szenen wird den Kindern beispielsweise sehr verständlich vermittelt, dass man auch mal NEIN sagen darf, woher man Kraft bekommen kann und dass nicht immer alles gleich gelingen muss.
Es wird auch erläutert was Gefühle sind und dass man dazu stehen kann.
Das Thema Diversität kommt auch vor und ist meiner Meinung nach sehr zeitgemäß.

Die Qualität des Buches ist gewohnt toll und die grafische Gestaltung sehr ansprechend. Die Texte sind für 4 jährige bereits gut verständlich und regen auch zu weiteren Gesprächen an. Eine klare Empfehlung gibts von uns für das neueste Werk dieser Reihe!

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super erklärt
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Der Regenbogenfisch ist skeptisch

Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles von Marcus Pfister

Zum dreißigjährigen Jubiläum gibt es eine neue Geschichte vom Regenbogenfisch.
Marcus Pfister ist es wieder gelungen eine spannende Geschichte für Kinder zu schreiben, die ein ernstes Thema aufgreift. In diesem Buch geht es um Wahrheit und Lügen,

Im Regenbogenfischeschwarm taucht plötzlich ein neuer Fisch auf.

Er heißt Humbrecht und erzählt den anderen Fischen Geschichten, die ihnen Angst machen und auch Unfrieden stiften. Jeden Tag fällt ihm was neues ein, und jeden Tag wird die Angst mehr.
Der Regenbogenfisch ist allerdings sehr skeptisch und er findet gleich mal heraus, dass es sich um Unwahrheiten handelt und Humbrecht die Fische anschwindelt.
Gemeinsam mit Rotflosse beschließen sie dann aber, dass sie Humbrecht helfen müssen und sie machen ihn zum Geschichtenerzähler des Schwarms. So wird am Ende doch noch alles gut.

Die Illustration ist wieder mal sehr schön und die Glitzerflossen begeistern uns immer wieder aufs neue.

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Der Regenbogenfisch ist skeptisch
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tolle Tipps

Für ein fittes Immunsystem von Christine Hutterer

Der Ratgeber von Stiftungwarentest ist gerade sehr akutell, nachdem rundherum geschnupft und gehustet wird.

In sechs Kapiteln erklärt die Autorin gut verständlich und nachvollziehbar wie man sein eigenes Immunsystem stärken kann.
Der erste Teil ist ein bisschen mühsam, da er sich auf die biochemischen Vorgänge im Köper konzentriert und so die Funktions- und Wirkungsweise des Immunsystems erklärt.

Dies ist aber sehr wichtig, da es die Grundlage für die weiteren Kapitel bildet.
Frau Dr. Hutterer behandelt in weiterer Folge die Themen
Schlaf, Stress und Entspannung, Bewegung und Ernährung sehr ausführlich behandelt und es gibt viele praxisnahe Tipps um sein Immunsystem zu stärken. Einiges ist allgemein bekannt, aber es schadet nicht, wenn man es wieder mal liest und sich daran erinnert.
Die leicht verständlichen Texte werden mit Grafiken und Anleitungen noch aufgelockert.
Ein Buchtipp für alle, die sich selbst was Gutes tun möchten.

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tolle Tipps
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interessant und hilfreich

Abnehmen mit der HAWEI-Methode von Winfried Keuthage

Ein weiteres Buch am Markt der Abnehmbücher war mein erster Gedanke, die Inhaltsangabe hat mich aber überzeugt und ich versuche es jetzt mit der HAWEI Methode.
Im ersten Teil geht der Autor und Diabetogoge Dr. med. Winfried Keuthage auf die allgemeine Situation des Körpers und die Funktionen des Ab- und Zunehmens und diverser Diäten ein.

Zusätzlich werden häufige Ernährungs- und Diätfehler mit Hilfe von Graphiken anschaulich dargestellt und erklärt wie die Wirkungsweise von Hafer und Eiweiß den Blutzuckerspiegel senken kann.
Im zweiten Kapitel wird die Hawei-Methode sehr anschaulich und leicht verständlich erklärt und im dritten Kapitel gibt es abwechslungsreiche und leckere Rezepte, die noch dazu sehr alltagstauglich sind.
Der Schreibstil ist leicht verständlich, der Aufbau gut gelungen, die Fotos sehr ansprechend und das Cover ist auch ganz schön.

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interessant und hilfreich
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Reue ist wertvoll

Die Kraft der Reue von Daniel H. Pink

Der Autor Daniel H. Pink hat durch fundierte Recherche und Gesprächen mit unterschiedlichsten Menschen herausgefunden wie wichtig Reue im Leben ist und was diese bewirken kann.
Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Zurückerobern der Reue und der Sinnhaftigkeit der Reue, im mittleren Teil wird das Sichtbarmachen der Reue theamatisiert und im letzten Teil geht es darum durch Reud das Leben positiv zu verändern.

Das Buch ist sehr gut aufgebaut und struktuiert, leicht zu lesen und die Beispiele lockern das ganze auch nochmal auf. Man bekommt verschiedene Anregungen und Tipps wie man mit seiner Reue umgehen kann und wie man sie für sich nutzen kann.


Die Kraft der Reue ist wirklich nicht zu unterschätzen und war ich zu Beginn auch der Meinung, in meinem Leben beinahe nichts zu bereuen, hab ich während der Lektüre doch den einen und anderen Moment gefunden, der Reue verlangt.

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Reue ist wertvoll
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beeindruckend und erschütternd

Das letzte Versprechen von Hera Lind

Es ist Weihnachten 1944 als die Soldaten an die Türe der Gastwirtsfamilie Pfeifer klopfen und Amalia, die Mutter von Anni mit sich nehmen. Der Mutter bleibt nur noch der Schwiegermutter das Versprechen abzuverlangen, dass diese sich um die kleine Anni kümmern soll.
Das tun die Großeltern dann auch so fern es ihnen möglich ist und sie flüchten mit Anni und vielen anderen dann nach Deutschland in der Hoffnung dort ein neues Leben beginnen zu können.

Anni begleiten die Vorkommnisse der Flucht und des Krieges ihr Leben lang und sie hat immer wieder zu kämpfen.

Das Buch ist aus der Sicht von Anni und ihrer Familie geschrieben und es werden auch immer wieder persönliche Gedichte oder Briefe hinzugefügt.

Hera Lind hat mir persönlich in ihrem Buch "Das letzte Versprechen" nicht nur die Geschichte von Anni erzählt, sondern gleichzeitig auch die Geschichte meiner Großmutter erweitert, die ebenfalls aus dem Banat geflüchtet ist. Für mich haben sich einige Fragen durch dieses Buch geklärt und ich kann meiner Oma nun noch mehr Verständnis entgegen bringen.

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beeindruckend und erschütternd