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Rezensionen von LEXI:
Gott in all den falschen Leuten finden
„Jesus hätte in der religiösen Schickeria seiner Zeit verkehren können, aber stattdessen hat er über all das die Nase gerümpft und es vorgezogen, über die Mächtigen zu lachen, sich mit Huren anzufreunden, Sünder zu küssen und mit den falschen Leuten bei Tisch zu sitzen. Er verbrachte seine Zeit mit Leuten, für die das Leben nicht leicht war.
Und dort, mitten unter den Leidenden, war er die Verkörperung der vollkommenen Liebe.“
In diesem Sinne widmet Nadia Bolz-Weber als lutherische Pastorin, Autorin und Bloggerin ihre Zeit jenen Menschen, die sie als „Unheilige Heilige“ bezeichnet. In vielen verschiedenen Geschichten erzählt sie in ihrem Buch mit dem gleichnamigen Titel beispielhaft die Geschichte einiger Menschen, die „nicht ins System passen“. Sie selber äußerte sich einem Studenten gegenüber folgendermaßen: „Es kommt mir vor wie ein schauderhafter Gedanke, Gott NÄHER kommen zu wollen. Oft wäre es mir am liebsten, er würde mich in Ruhe lassen.“
Von allen im Buch erzählten Geschichten vermochte es jene der gelähmten Amy Mack am meisten, mich zu berühren. Amy wurde für ihre Freundin Bobbie zu einem ganz besonderen Menschen – jemandem, der nicht ihren äußeren Schutzschild, sondern ihr Innerstes sah und sie genauso an- und wahrnahm. Und Bobbie gab ihrerseits diese liebevolle Wahrnehmung in Form eines ganz besonderen Geschenkes an die Autorin weiter.
„Die am besten qualifizierten Leute, um das Evangelium zu verkündigen, sind diejenigen, die wirklich wissen, wie unqualifiziert sie dafür sind, das Evangelium zu verkündigen.“
Nadia Bolz-Weber schreibt von sich selbst: „Ich bin eine sarkastische, über und über tätowierte, hitzköpfige Person, die flucht wie ein Bierkutscher!“ Und genau dieser verschwenderische Umgang mit Kraftausdrücken ist es auch, was mich an diesem Buch empfindlich gestört hat. Was mich ebenfalls sehr befremdete war die Tatsache, dass die Autorin keine Rücksicht nimmt. So vergleicht sie Maria mit einer Schlampe und bezeichnet Jesus als „verurteilenden wütenden Mistkerl“, beschreibt ihn als „griesgrämig wie ein Grinch“. Auch Aussagen wie „Wo zur Hölle war Gott?“ oder „Heilige Scheiße“ empfand ich als unangebracht. Die Autorin weigerte sich ihrer Aussage nach einem Kirchenbürokraten gegenüber, auf ihren verschwenderischen Umgang mit Kraftausdrücken in ihrem Blog zu verzichten. Anhand der Ansammlung an Fäkaljargon im Inhalt trifft dies scheinbar auch auf dieses Buch zu... schade.
Fazit: Einerseits zolle ich der Pastorin großen Respekt dafür, dass sie ihr Lebenswerk darin sieht, sich den „Unheiligen Heiligen“ zu widmen, dass sie wie Jesus ihre Zeit nicht mit der religiösen Schickeria verbringt, sondern sich der „Strauchlern und Sündern“ annimmt. Sie verurteilt die Sünde, aber nicht den Sünder, möchte die Menschen um ihrer selbst willen lieben, wie Jesus sie liebt. Nichtsdestotrotz hat mich der sehr großzügige Einsatz der Gossensprache in einem christlichen Buch so sehr gestört, dass ich zukünftig kein Buch der Autorin mehr lesen werde.
Die wahre Geschichte einer heilsamen Gottesbegegnung
Broken Bread von Franz Lermer; Andrea Lermer
„Gott hat aus den Scherben unseres Lebens etwas Neues gemacht!“
Andrea und Franz Lermer sind felsenfest davon überzeugt, dass es Wunder wirklich gibt und nichts unmöglich ist, wenn Gott seine Finger im Spiel hat. Als ihr Leben in Trümmern lag und sie „ganz unten“ waren, begegnete ihnen Gott und ihr Leben veränderte sich.
Im vorliegenden Buch geben die beiden Ich-Erzähler Franz und Andrea Lermer abwechselnd Einblick in ihre Lebensgeschichte. Sie verstehen „Broken Bread“ als Erfahrungsbuch und äußern sich in eindrucksvoller Offenheit zu den bisherigen Höhen und Tiefen ihres Lebens, zu Liebe und Glück, aber auch Misserfolg, Schmerz und Leid. Ihr vorrangiges Ziel ist es, anderen Menschen Mut zu machen und ihnen Kraft zu geben. Andrea und Franz Lermer möchten ihre ganz persönlichen Gotteserfahrungen mit anderen teilen. Sie sind der Meinung, „dass Gott ihre Tränen getrocknet, ihre Träume und Hoffnungen beim Wort genommen, verborgene Wünsche und tief versteckte Sehnsüchte ans Licht geholt und ihnen gezeigt hat, wie daraus ein ganz reales Leben wird“. Nach einem kurzen Vorwort folgt der biografische Teil dieses Buches, der unter dem Titel „Sehnsucht nach mehr“ mit einem ganz besonderen Abschnitt abgeschlossen wird. Hier wird detailliert auf die eigenen Glaubenserfahrungen und den dadurch bedingten Veränderungen eingegangen und die Autoren geben ihren Lesern praktische Erfahrungen mit auf den Weg.
Die Berichte dieses Ehepaares haben mich sehr berührt und teilweise auch zutiefst betroffen gemacht. Andrea Lermer erzählt von ihrer Kindheit auf einem Bauernhof in den bayrischen Bergen, ihrer Internatszeit, ihren zum Teil hoch dramatischen Beziehungen zu Männern, und ihren beiden Kindern. Franz schildert das Aufwachsen in einer religiösen Familie voller Brauchtumspflege und Rituale, jedoch ohne persönliche Beziehung zu Jesus. Ein junger Franziskaner wurde für ihn zum Wegweiser und Freund. Es folgen ein kometenhafter Aufstieg als Unternehmer, schwere Niederlagen, und der tragische Tod seiner geliebten Ehefrau, der ihn völlig unvermutet mit nur vierzig Jahren zum Witwer machte. In eindringlichen Worten schildert er seine inneren Kämpfe, seine Trauer, seine Sehnsucht nach einer gläubigen Partnerin, und seine inneren Dialoge mit Gott. Das Kennenlernen von Andrea und Franz über einen Chatroom gestaltete sich nach ihren bisherigen prägenden Erfahrungen entsprechend vorsichtig und war mit anfänglichem Misstrauen verbunden.
Andrea und Franz Lermer leben auf ihrer Ranch und veranstalten Seminare und Konzerte. Ihr Wunsch ist es, für ihre Gäste da zu sein, mit ihnen zu beten und ihnen mit ihrer eigenen Geschichte Mut zu machen. Dies ist ihren Worten zufolge auch das Anliegen dieses Buches – und meiner Meinung nach vortrefflich gelungen. Franz spricht in sehr offenen Worten über den „Bayrischen Katholizismus der Äußerlichkeiten“ in seiner Familie. Der Charismatik und damit verbunden der Prophetie oder Spontanheilungen durch Handauflegung von Krebskranken und Gelähmten stand ich jedoch ein wenig skeptisch gegenüber. Nichtsdestotrotz haben mich der unerschütterliche Glaube dieses Paares und ihre beeindruckenden Lebensgeschichten tief bewegt, ihrer Arbeit kann man nur die allergrößte Bewunderung zollen.
„Gott schickt uns Menschen über den Weg, die uns Türen öffnen. Er schenkt uns Begegnungen, die uns innerlich weiterbringen. Manchmal sind es nur kurze Begegnungen, die große Folgen haben können. Manchmal sind es Freundschaften, die einen durchs Leben begleiten. So oder so: solche Begegnungen wirken. Sie sind wie Wegweiser für den eigenen Lebensweg.“
ICH HABE EINEN TRAUM…
Mehr als nur ein Traum von Franz Lermer; Andrea Lermer
„Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden.“ (Martin Luther King)
„Gott hat uns alle in einer wunderbaren Vielfalt geschaffen. Nur nehmen wir Menschen diese Vielfalt nicht zum Anlass, uns daran zu erfreuen, voneinander zu lernen und die Welt abwechslungsreich, schön und bunt zu gestalten, sondern wir lassen zu, dass Fremdartigkeit uns Angst macht, sogar abstößt und Misstrauen hervorruft.
“ (Felicitas Jecklin)
Die talentierte Fotografin jüdischer Herkunft weiß, wovon sie spricht, denn ihre eigene Kindheit in Nazi-Deutschland war von Diskriminierung, Hass und Verfolgung geprägt. Die unvermutete Erbschaft eines Hauses in Wilkinson County, Mississippi, eröffnet Felicitas eine völlig neue Perspektive. Die chaotisch veranlagte und impulsive junge Frau kündigt ihren Job und verabschiedet sich von ihrer Freundin, um das Erbe in Übersee anzutreten. Aufgrund ihrer humorvollen und ehrlichen Art gewinnt Felicitas in ihrer neuen Heimat sehr rasch viele Sympathien, sie zeigt keinerlei Scheu, auf andere zuzugehen. Dass sie hierbei jedoch keinen Unterschied zwischen Menschen mit weißer und schwarzer Hautfarbe macht, ist in Zeiten der Rassentrennung in den Südstaaten vielen ein Dorn im Auge. Durch ihr Engagement nach dem Tod eines kleinen schwarzen Jungen zieht Felicitas die Aufmerksamkeit einer grausamen rassistischen Vereinigung auf sich, die eine Gleichberechtigung der Schwarzen mit aller Macht verhindern möchte. Die Gesetzeshüter vor Ort haben alle Hände voll zu tun, als die Ereignisse sich zuspitzen und die Übergriffe auf die schwarze Bevölkerung zunehmen. Und obgleich Sheriff John Johansen und Sheriff Landon Brown charmant und entgegenkommend scheinen, weiß Felicitas bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Bei einer genaueren Überprüfung treten Ungereimtheiten in den Nachlasspapieren dieser Erbschaft zu Tage und Felicitas mutiert zum Spielball gefährlicher unbekannter Akteure.
Bereits im Prolog wird der Grundstein für einen gewissen Spannungsbogen gelegt. Eine Frau mittleren Alters wird im Spätsommer des Jahres 1961 unterwegs zu einem von Schwarzen bewohnten Dorf erschossen. Mit dem unerwarteten Erbe der Protagonistin Felicitas Jecklin steigt die Autorin in ihre Geschichte ein und begibt sich hierbei in das Jahr 1963. Sie zeichnet das Bild einer alleinstehenden und unabhängigen Fotografin, die äußerst vielschichtig und durch ihre traumatische Vergangenheit geprägt ist, aber dennoch vorurteilsfrei und offen auf andere zugeht. Ihre Hilfsbereitschaft und der mutige, selbstlose Einsatz für ihre Mitmenschen zeichnen sie als warmherzige und mitfühlende Frau aus. Mit der Person des Sheriffs Landon Brown präsentiert Elisabeth Büchle die männliche Hauptfigur ihres Buches. Der große, stattliche Mann ist schwer zu durchschauen und seine Motive und Handlungen gaben mir einige Male Rätsel auf. Die Charakterisierung der vielen Nebenfiguren ist der Autorin ebenso treffend gelungen wie jene ihrer Protagonisten. Meine besondere Zuneigung galt der lebenserfahrenen und zutiefst gläubigen Greisin namens Birdie sowie ihrer Enkeltochter Lily.
Die Handlung findet im Zeitraum zwischen 1961 und 1964 statt und wird in fünf Kapitel erzählt, wobei Elisabeth Büchle geschichtliche Hintergründe und historische Persönlichkeiten gekonnt mit der Handlung verbindet. Die Rassentrennung im Süden der USA wird ebenso thematisiert wie die Problematik der eskalierenden Prostitution und des Drogenkonsums in Südvietnam vor Ausbruch des Vietnamkrieges. Wie auch in den anderen Romanen der christlichen Bestsellerautorin Elisabeth Büchle hat in diesem Buch der Glaube an Gott eine wichtige Position inne. Speziell Birdie findet durch ihre Gebete, ihren unerschütterlichen Glauben, ihre gelebte Nächstenliebe und ihre Bereitschaft zur Vergebung stets die richtigen Worte für ihre Mitmenschen.
Fazit: Mit „Mehr als nur ein Traum“ ist der Autorin aus meiner Sicht ein faszinierender, sehr tiefgründiger Roman in wunderschönem Schreibstil und mit ungewöhnlich hohem Spannungsniveau gelungen. Die bildhafte Beschreibung der beeindruckenden Landschaft am Ufer des Mississippi und ausgezeichnet recherchierte historische Fakten, gepaart mit tiefen Emotionen und überzeugenden Figuren laden förmlich dazu ein, der Autorin in die Südstaaten zu folgen und ein mitreißendes Abenteuer an der Seite ihrer Protagonisten zu erleben. Ich bedanke mich für ein grandioses Leseerlebnis und hervorragende Unterhaltung auf sehr hohem Niveau.
Ein turbulenter Sommer in New York
Mehr als nur ein Traum von Franz Lermer; Andrea Lermer
„Es geht nie um das Geld, Everett. Es geht nur um die Kinder. Vielleicht wirst du das irgendwann verstehen.“ (Millie Longfellow)
Der begehrte Junggeselle Everett Mulberry führt ein Dasein auf der Sonnenseite des Lebens. Das vermögende, attraktive und angesehene Mitglied der New Yorker Gesellschaft steht kurz vor der Verlobung mit einer eleganten Lady der High Society.
Es gibt lediglich ein kleines Problem, das sein Glück ein wenig zu trüben vermag. Everett wurde Verantwortung für die drei Kinder seines verstorbenen Freundes übertragen, deren Betragen äußerst aufmüpfig und wild ist. Es gibt letztendlich kein einziges Kindermädchen mehr, das sich dazu bereit erklärt, für Everett Mulberry zu arbeiten. Vor dem Amt für Arbeitsvermittlung trifft der verzweifelte Mann auf Millie Longfellow, die durch ihre unkonventionellen Erziehungsmethoden und ihre aufmüpfige und direkte Art erneut arbeitslos wurde. Everett engagiert Millie und ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sich durch diese humorvolle und lebensfrohe junge Frau mit den zarten Gesichtszügen sein Leben und jenes seiner drei Pflegekinder für immer verändern wird.
Jen Turano hat mit diesem Roman sämtliche Klischees bedient und alle Erwartungen erfüllt. In dem ihr eigenen locker-leichten und mit einer Riesenportion Humor ausgestatteten Schreibstil präsentiert sie ihren Lesern eine bezaubernde Liebeskomödie mit sympathischen Figuren und einer bösen Antagonistin, die sich durch ihre Machenschaften als gefährliche Gegnerin entpuppt. Millie Longfellow trifft als leicht chaotische, aber überaus sympathische und charmante Protagonistin auf einen blasierten Snob der feinen Gesellschaft. Die kühle und berechnende Schönheit Caroline Dixon wird zu Millies erbitterter Feindin, und die Streiche von Thaddeus, Rosetta und Elizabeth Burkhart bringen jede Menge Schwung und Situationskomik ins Geschehen. Fans der Bücher von Jen Turano dürfen sich zudem auf ein Wiedersehen mit Millies liebenswerten Freunden Abigail Hart, Lucetta Plum und Pastor Thomas Gilmore freuen. Everetts Mutter Dorothy Mulberry avancierte zu meiner favorisierten Nebenfigur dieses Buches. Sie durchlebte im Verlauf der Handlung eine große Wandlung und ich hatte sie aufgrund ihrer warmherzigen und aufrichtig besorgten Art sehr rasch ins Herz geschlossen.
Es handelt sich zwar hierbei um ein Buch aus einem christlichen Verlag, der Glaube ist jedoch nur sehr dezent mit der Handlung verwoben. Durch die Ermittlungen im Todesfall der Burkharts wird zudem ein leichter Spannungsfaktor eingebracht.
Fazit: Die leichte, humorvolle Liebeskomödie „Ein Kindermädchen zum Verlieben“ hat mir ein paar höchst unterhaltsame Lesestunden beschert und mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich bereits auf das nächste Buch aus der Feder Jen Turanos, bei dem Millies Freundin Loretta Plum die Rolle der Protagonistin zuteilwird.
Bekehrungsgeschichten – was Jesus in dieser Welt tut
Jesus findet Muslime von Christiane Ratz
Christiane Ratz erzählt in diesem Buch von insgesamt einundzwanzig Menschen aus der muslimischen Welt, die aufgrund einer Begegnung mit Jesus zum christlichen Glauben konvertierten und dabei nicht nur Unbequemlichkeiten und Nachteile in Kauf nahmen, sondern vielmehr ihr Leben riskierten. Zum Schutz ihrer Interviewpartner, die allesamt aus dem nicht-europäischen Kulturkreis stammen, gibt sie deren Lebensgeschichten jedoch anonymisiert wieder.
Ich empfand den Schreibstil der Autorin als etwas gewöhnungsbedürftig und konnte mich nicht wirklich damit anfreunden. Die Berichte sind oft sehr sprunghaft dargestellt, der laufende Wechsel zwischen Ereignissen aus der Gegenwart und der Vergangenheit geht an manchen Stellen beinahe übergangslos vonstatten, ab und zu werden Ereignisse auch sehr ausschweifend und langatmig erzählt. Die Protagonisten der einzelnen Geschichten wirken auf mich blass und leblos dargestellt und konnten mich auf emotionaler Ebene nicht überzeugen. Leider empfand ich für meine Person auch etliche Darstellungen der Jesus-Erscheinungen und deren Auswirkungen als fragwürdig bzw. nicht glaubwürdig. So berichtet die Autorin beispielsweise von einer Schönheitsberaterin, die sich gemeinsam mit ihrem Ehemann bekehrt und Jesus ihr Leben anvertraut. Sie wird auf der Stelle von ihrer jahrelangen Migräne geheilt. Oder Shahram, der im Radiosender Monte Carlo die Seligpreisungen aus Matthäus 8,3-9 hört und sich bekehrt – nach seiner Taufe erscheint ihm nach einem großen Sportereignis im Schlaf Jesus, und weil er ihn wegschickt, verliert er alles. Nachdem er Jahre später Jesus auffordert, ihm erneut zu erscheinen, geschieht dies auch. Jesus beauftragt ihn, in seine Heimat zurückzukehren und den christlichen Glauben zu verbreiten. Jesus erscheint ihm daraufhin in jeder Nacht und redet mit ihm, und tagsüber hat er göttliche Begegnungen…
Ich möchte keineswegs in Frage stellen, dass die Interviewpartner der Autorin von ihren Jesus- und Gott-Erscheinungen überzeugt waren. Die Geschichten in diesem Buch konnten mich persönlich jedoch nicht dafür erwärmen und ich empfand bei vielen davon ziemliche Skepsis bei Lesen.
Deine Schuld ist dir vergeben
Jesus findet Muslime von Christiane Ratz
„Ich habe es für dich getan.“
Es waren nicht die Nägel, die Gott am Kreuz hielten. Es war seine Liebe.“
Das kleinformatige gebundene Büchlein mit dem aussagekräftigen Titel „Wo Freude aufersteht“ thematisiert das Kreuz als Symbol für Jesu Erlösungswerk, seinen Tod und seine Auferstehung als Kernstück des Evangeliums.
In eindrucksvollen Worten und unter Anführung einiger Bibelstellen sowie eigener Zitate beschäftigt Max Lucado sich mit der schwärzesten, aber auch der großartigsten Stunde Gottes – dem Tag, der alles veränderte, jenem Zeitraum, an dem Jesus als Teil von Gottes Plan den höchsten Preis für unsere Schuld bezahlte.
Die berührend formulierten Ausführungen des Autors werden von faszinierenden und stimmungsvollen Bildern umrahmt – wunderschöne und malerische Landschaftsfotos sowie Aufnahmen mit großem symbolischen Charakter. Auch das Coverfoto dieses über hundert Seiten zählenden Bildbandes zeugt von einer großen Liebe zum Detail. Ein kleiner, grauer Stein mit weißem Kreuz liegt auf einem Holzstück mit dunkler Maserung, der in Kombination mit dem sattblauen Hintergrund einen richtigen Blickfang darstellt.
Mein einziger Kritikpunkt bei dieser Lektüre war die Wortwahl einiger Bibelzitate, die mich irritierte und schließlich dazu veranlasste, sie in meiner eigenen Bibel (Schlachter 2000) nachzuschlagen. Hierbei wurde offenbar, dass der Wortlaut zum Teil sogar eklatant abweicht, was ich etwas enttäuschend fand.
Fazit: „Wo Freude aufersteht“ ist ein Bildband, der durch faszinierende Farbaufnahmen und eindringliche Texte punktet und sich intensiv mit dem Erlösungswerk Jesu Christi befasst.
„Das Kreuz erreichte das, was geopferte Lämmer nicht erreichen konnten: Es tilgte unsere Schuld – nicht nur für ein Jahr, sondern für alle Ewigkeit.“
Hineni. Sieh mich an, hier bin ich.
Weil du mit mir gehst (2) von Christiane Ratz
„Du bist geliebt und erwählt. Gott wird dich niemals im Stich lassen, egal, was auch passiert.“ - „Ja sicher… aber es ist ziemlich schwer zu glauben, dass man geliebt und erwählt ist, wenn das Leben gerade so mies zu einem ist.“
Meg Crane, Hannah Shepley, Mara Garrison und Charissa Sinclair wissen, wovon sie sprechen.
Ihrer aller Leben ist kompliziert und auf verschiedene Art und Weise aus den Fugen geraten. Die vier Frauen lernten sich in einem Kurs zum Thema „Geistliche Reise“ kennen. Unter Führung der erfahrenen Seelsorgerin und Mentorin Katherine Rhodes durften sie im New Hope-Einkehrzentrum im Westen Michigans nicht nur geistliche Hilfe erfahren und ihre Beziehung zu Gott vertiefen, sondern darüber hinaus auch Freundinnen fürs Leben gewinnen.
In ihrem neuen Roman „Weil du mit mir gehst“ ermöglicht Sharon Garlough Brown ihren Lesern eine Wiederbegegnung mit den vier Gefährtinnen dieser geistlichen Reise. Man darf in das Alltagsleben von Meg, Hannah, Mara und Charissa eintauchen und ihre kleinen und großen Krisen des Lebens wie auch jene des Glaubens hautnah miterleben. Die Autorin konzentriert sich stets in abwechselnder Folge auf eine der vier Frauen, deren Gedanken und Gebete in kursiver Schrift im Buch dargestellt werden. Es sind vor allem diese kursiv gedruckten Worte, die diesem Roman eine faszinierende Tiefe verleihen und ihn zu einer ganz besonders wertvollen Lektüre machen.
Meg Crane möchte endlich lernen, sich mehr treiben zu lassen und setzt sich ganz bewusst einer für sie ungewohnten und angsteinflößenden Situation aus: sie besucht ihre Tochter Becca, die in London studiert und möchte im Zuge dieser Reise auch einige Dinge aus ihrer Vergangenheit bereinigen. Die Reise nach London wird für die sechsundvierzigjährige Witwe zu einem aufregenden Abenteuer, ihr Aufenthalt und die gemeinsame Zeit mit ihrer Tochter gestalten sich jedoch völlig anders als erhofft.
Charissa Sinclair ist mit einem Mann verheiratet, der sie über alles liebt, und die beiden erwarten ihr erstes Kind. Doch trotz allem hat die sechsundzwanzigjährige Doktorandin für englische Literatur große Kämpfe auszufechten. Charissa hat massive Probleme damit, loszulassen und die Kontrolle abzugeben, ihr Umgang mit ihren inneren Konflikten und ihre kühle, reservierte und beherrschte Art verletzen ihren Ehemann John sehr.
Die neununddreißigjährige Pastorin Hannah Shepley hat bereits einen Teil ihrer neunmonatigen Sabbatzeit hinter sich gebracht und versucht, zur Ruhe zu kommen. Ihre langjährige Freundschaft mit Nathan Allen entwickelt sich langsam zu einer romantischen Beziehung, doch Hannah hat unverarbeitete Ereignisse aus der Vergangenheit zu bewältigen.
Die übergewichtige Mara Garrison mit ihrem kastanienrot gefärbten Haar, der grellen Kleidung und dem auffallenden Modeschmuck ist in optischer Hinsicht der „Paradiesvogel“ dieses Freundeskreises. Die hilfsbereite und herzensgute Frau wurde ihr ganzes Leben lang verspottet und zurückgewiesen, ihre Probleme mit ihrem herrschsüchtigen und aggressiven Ehemann steuern auf eine Eskalation zu.
Sharon Garlough Brown ist eine wahre Meisterin in der Darstellung und Charakterisierung ihrer handelnden Figuren und man kann nicht umhin, sich sofort für Meg, Hannah, Mara und Charissa zu erwärmen. Obgleich sie dermaßen unterschiedlich sind, haben sie als gemeinsame Basis ihren Glauben an Gott, der durch die Teilnahme an der „Geistlichen Reise“ ebenso gefestigt wurde wie ihre Freundschaft. Im vorliegenden Roman erzählt die Autorin von den Höhen und Tiefen ihrer Protagonistinnen, die sich in Zeiten der Krise durch gemeinsames Gebet und tatkräftigem Einsatz gegenseitig unterstützen und auffangen. Der Christliche Glaube ist das zentrale Thema dieses Buches, die Ausführungen von Sharon Garlough Brown laden auch ihre Leser dazu ein, sich an dem geistlichen Wachstum zu beteiligen. Eine große Unterstützung bietet die Autorin hierfür im Anhang des Buches, einem knapp vierzig Seiten zählenden Leitfaden für Gebets- und Gesprächsrunden, der zu einer achtwöchigen Reise hin zu geistlicher Weiterentwicklung einlädt.
Ich habe nicht nur die Geschichten rund um diese vier Frauen, sondern auch die wertvollen und zutiefst emotionalen Ausführungen zum Glauben zutiefst genossen. Ein ausgezeichnetes Werk einer großartigen Autorin, die mit diesem Buch ein Plädoyer für Gottes Liebe und Wirken im Leben eines jeden einzelnen Menschen geschaffen hat. Nach Beendigen dieser Lektüre kann ich folgendes Zitat der Autorin sehr gut nachempfinden, in dem sie schreibt: „Ich kann jetzt erkennen, dass Gott selbst in den dunkelsten Stunden meines Lebens für mich gesorgt hat.“
Kleinode göttlicher Verheißungen
Kleinode göttlicher Verheißungen von Charles H. Spurgeon
„Meine ganze Theologie ist auf vier Worte zusammengeschrumpft: Jesus starb für mich!" (C. H. Spurgeon)
Im vorliegenden Andachtsbuch aus der Feder des bekannten Predigers und englischen Baptistenpastors Charles Haddon Spurgeon ist jedem Tag des Kalenderjahres eine Buchseite gewidmet. Rechts oben findet man das jeweilige Tagesdatum, dicht gefolgt von einem fettgedruckten Bibelzitat und entsprechendem Hinweis auf die jeweilige Bibelstelle.
Im Anschluss liest man dazu die Betrachtungen und Ausführungen des Autors Charles Haddon Spurgeon, die hinsichtlich ihrer Intensität sehr bereichernd, und aufgrund ihrer Kürze auch gut in die tägliche Stille Zeit integriert werden können. Ich mag die Sprache und Ausdrucksweise des Autors und empfinde seine Aussagen als tiefgründig und ermutigend.
Ich möchte Tabea Wippermann ein ganz großes Kompliment für die bemerkenswert aufwändige Gestaltung des Buchcovers aussprechen, das in seiner schlichten Eleganz höchst anziehend wirkt. Auf dem in dunkelroter Farbe gehaltenem Einband wurden Autorenname, Buchtitel und Verlag in goldenen Lettern geprägt, zentriert findet man eine ebenfalls geprägte Abbildung der Gesichtszüge Charles Haddon Spurgeons. Ein wunderschöner Blickfang, der sofort dazu verleitet, dieses Buch zur genaueren Betrachtung zur Hand zu nehmen. Die hochwertige Aufmachung beschränkt sich jedoch nicht allein auf das Cover dieser gebundenen Ausgabe, sondern setzt sich auch im Inneren fort, wo meine Aufmerksamkeit sofort auf die lesefreundliche Schriftgröße des Textes gelenkt wurde. Da dieses Andachtsbuch täglich zur Hand genommen wird, empfand ich auch das goldfarbene Lesebändchen als hochwertiges und sehr nützliches Accessoire.
Ich freue mich über die wertvolle Begleitung in jeden neuen Tag durch dieses sowohl inhaltlich, als auch optisch ausgezeichnet gelungene Andachtsbuch, das man im wahrsten Sinne des Wortes als „Kleinod“ bezeichnen kann.
Stille Stärke
Die leisen Weltveränderer von Debora Sommer
„Introversion ist ein kostbarer Schatz, den es zu bergen, zu hegen und zu pflegen gilt. Sie ist ein wertvolles Geschenk. Eine Stärke, die es zu würdigen gilt.“
Die Schweizer Autorin, Referentin und Theologin Debora Sommer legt in diesem Buch über Introversion mit gezielt christlicher Ausrichtung ganz besonderes Augenmerk darauf, was wir aus der Bibel lernen können.
In ihren Ausführungen zieht sie hierfür auch immer wieder Bibelstellen zur Verdeutlichung heran, wobei zitierte Abschnitte kursiv dargestellt werden. Als introvertierte Persönlichkeit möchte die Autorin nicht nur für ihre eigene Person wagen, ganz sie selbst zu sein, sondern dazu auch andere introvertierte Menschen ermutigen. In ihren Kernanliegen äußert sie ihren Wunsch, Leser dazu zu animieren, einen kraftvollen Umgang mit ihrer Introvertiertheit zu finden, diese als Stärke und Geschenk zu erkennen, den Mut zu finden, die eigene Komfortzone zu verlassen und nicht zuletzt Extrovertierten einen Einblick in das Denken und Handeln ihrer introvertierten Mitmenschen zu ermöglichen.
Debora Sommers Ausführungen sind konkret und derart auf den Punkt gebracht, dass ich nicht umhinkann, einige Stellen zu zitieren. So definiert Debora Sommer beispielsweise introvertierte Menschen als „stille Beobachter, die sich vorstellen können, den Rest ihres Lebens in der Einsamkeit zu verbringen, umgeben von Büchern mit Blick auf unberührte Natur.“ Die Autorin beschreibt sie als „Menschen, die ansonsten keine Ablenkung brauchen, weil ihre innere Welt ohnehin bereits laut, bunt und intensiv ist.“ Debora Sommer spricht das Spannungsfeld mit dem großen Bedürfnis nach Rückzug einerseits, und dem Dienst unter Menschen andererseits an. Sie befasst sich mit den Grundlagen des Wesens der Introversion und äußerst sich in diesem Zusammenhang auch zur Hochsensibilität. Ein kleiner Test mit beispielhaft angeführten Verhaltensweisen introvertierter Christen kann dem Leser bereits vorab schon ein wenig Klarheit zur Beurteilung der eigenen Person verschaffen. Im vorliegenden Buch vergleicht die Autorin introvertierte Christen mit U-Booten und extrovertierte Christen mit Schiffen, die an der Wasseroberfläche fahren. Im Folgenden greift sie immer wieder auf diesen überaus passenden Vergleich zurück. Debora Sommer beschäftigt sich mit Selbstkritik, Überforderung und Ängsten, der Dunkelheit und Passivität. Zugleich drängt sie ihre Leser dazu, ihre eigenen inneren Stärken wahrzunehmen, wobei sie beispielsweise die besondere Tiefgründigkeit, Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft introvertierter Menschen betont. Der am meisten beeindruckende Abschnitt dieses Buches bildet die Beschreibung des Alltags introvertierter Menschen, wo die Autorin auch ihre eigenen Erfahrungen hinsichtlich ihrer Kindheit, der Partnerwahl, freundschaftlichen Beziehungen und den Erfahrungen in der Berufswelt einfließen lässt. So werden sehr anschaulich viele Eigenschaften, das bewegte Innenleben und die Hintergründe vieler Handlungen thematisiert. Introvertierten Menschen als Eltern und dem Gemeindeleben wird jeweils ein eigener Abschnitt gewidmet.
Ich möchte allen an diesem Buch Interessierten ein von der Autorin verfasstes Gedicht ans Herz legen, das mich unglaublich tief berührte. Es vermag die gesamte Bandbreite von Gedanken und Emotionen auszudrücken, die introvertierte Menschen beschäftigen:
„Verborgenes Ich. Sie loben mich für mein heiteres Wesen, meine Intelligenz und Höflichkeit. Sie mögen mich wegen meines herzlichen Lachens, meiner Freundlichkeit und Heiterkeit. Sie danken mir für mein Verständnis, meine Ermutigung und Nachsicht. Sie nennen mich stark, zäh, tapfer und mutig und rühmen sich dafür, mich so gut zu kennen. Ich lächle nur, fühle mich einsamer als je zuvor, frage mich, ob sie mich wohl immer noch mögen würden, wenn nichts von mir bliebe, als mein verborgenes Ich? Wenn sie den Schmerz hinter meinen Worten, die Tränen hinter meinem Lächeln, die Ängste hinter meinen Tagen, die Zweifel hinter meinen Plänen, die Schwächen hinter meinen Stärken sehen würden? Wirst DU mich noch mögen, wenn nichts von mir bleibt, als mein verborgenes Ich? Mein einsames, ängstliches, verletzliches, weinendes, verborgenes Ich, überfordert vom Leben, verloren in der Komplexität.“
Fazit: „Die leisen Weltveränderer“ war eine Lektüre, die mir ausgezeichnet gefallen hat, mich begeisterte, faszinierte und tief beeindruckte. Es ist mir sehr schwergefallen, dieses Buch aus der Hand zu legen. Die persönlichen Erfahrungen der Autorin und damit verbunden der ausgeprägte Praxisbezug sowie der starke Bezug zum christlichen Glauben machten es zu einem wertvollen Nachschlagewerk, in welches man sich gerne mehr als nur einmal vertieft. Ich empfand „Die leisen Weltveränderer“ als ein Mut machendes und hoch informatives Werk zu einem Thema, dem in der heutigen Zeit viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Für mich persönlich war es auf jeden Fall ein absolutes „Lese-Highlight“!
Sophies ganz besondere Weihnachtszeit
Sophies ganz besondere Weihnachtszeit von Ursula Häbich
„Sophie freute sich auf die Advents- und Weihnachtszeit. Sie hatte viele Wünsche und tausend Ideen. Es sollte die beste Zeit ihres Lebens werden, es kam aber alles anders als gedacht.“
Vater und Mutter Stein staunen, als ihnen ihre kleine Tochter eine lange Liste mit vierundzwanzig Wünschen vorlegt, mit einem Wunsch für jeden einzelnen Tag der Adventszeit.
Während der Vater angesichts der rosafarbenen Wunschliste von Sophie schmunzelt, kontert die Mutter geschickt und verfasst ihrerseits vierundzwanzig kleine Zettel mit Botschaften für ihre naseweise Tochter.
Diese vierundzwanzig Botschaften sind nicht nur eine riesengroße Überraschung für Sophie, sie bringen der Familie Stein auch eine Menge Spannung, Abenteuer und ganz viel Freude in die Adventszeit. Die Ideen und Anregungen von Mutter Stein sind originell und lehrreich. Sophie lernt dabei beispielsweise eine Menge über christliche Nächstenliebe, Gastfreundschaft, das Prinzip des Teilens und die Erkenntnis, dass geteilte Freude doppelte Freude bedeutet. Sie macht die Erfahrung, dass Menschen oft ganz anders sind, als man nach dem ersten Eindruck vermutet und wird durch die ihr gestellten Aufgaben ein kleines Stück selbständiger und eigenverantwortlicher. Das kleine Mädchen bemerkt zum ersten Mal die Einzigartigkeit eines behinderten Jungen, lernt, Menschen wertzuschätzen und wird zu selbstlosem Handeln animiert.
Die Gedankenwelt der kleinen Protagonistin und ihre Erkenntnisse sind in Form von Tagebucheinträgen dargestellt und heben sich auch optisch vom restlichen Text ab. Der aus meiner Sicht sehr wertvolle Inhalt dieses Buches wird der jungen Zielgruppe in kindgerechter Schriftart und lesefreundlichen großen Lettern dargeboten. Für fröhliche Abwechslung sorgen die vielen bunten Bilder, die das kleine blonde Mädchen bei ihren adventlichen Abenteuern zeigen. Die in einem gelben Stern an der unteren Buchseite angebrachte Seitenzahl stellt einen weiteren kleinen Blickfang dar.
Ich würde mir wünschen, dass Ursula Häbich es schafft, durch diese berührenden Geschichten viele Kinder zu motivieren, ihre Adventzeit ebenfalls ein klein wenig „anders“ zu gestalten. Mich als Erwachsene hat sie auf jeden Fall absolut überzeugt!
„Wenn ich an meine Wunschliste denke, dann stelle ich fest, dass sich das meiste nicht erfüllt hat. Ich bekam in diesem Jahr aber viel mehr. Ich bekam neue Freunde. Ich durfte helfen. Ich mag nun Menschen, die anders sind als ich. Ich bin glücklich. Das war eine besondere Weihnachtszeit. Die will ich nie vergessen.“ (Sophie)








