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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

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Sehr spannend

Einsame Nacht von Charlotte Link

Kate Linville fühlt sich einsam. Und möchte daran etwas ändern. So meldet sie sich zu einem Single-Kochkurs an und gerät gleich in ihren nächsten Fall: eine Teilnehmerin wurde in ihrem Auto ermordet. Kate beginnt zu ermitteln, doch dann tauchen weitere Leichen auf und schließlich gerät sie selbst in Gefahr.

Charlotte Links Krimis sind immer ein Garant für Spannung. Auch in ihrem neuen Buch habe ich mich wieder sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Handlung ist gut durchdacht, sehr verzwickt und scheinbar ohne Zusammenhänge. Dazu kommen noch Kapitel aus der Sicht des Mörders erzählt, die tiefe Einblicke in seine Seele und die Hintergründe für seine Tat bieten.
Da das Buch im Winter spielt, bekommt es zudem noch eine ganz eigene Dramatik durch die Kälte und den Schnee, der Spuren leicht verfolgbar macht. Und als dann auch noch ein Baby entführt wird, steigt die Spannung ins Unermessliche. Wobei man die durch intensivere Schilderungen noch zusätzlich hätte steigern können.
Das Buch beginnt und endet mit Einsamkeit. Von der es unterschiedliche Arten gibt, die Link gut in ihre Handlung einflicht.
Fazit: Schon die ersten Seiten sind sehr spannend und mitreißend geschrieben und so zieht sich das durch das ganze Buch. Man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil es immer neue Höhepunkte und Wendungen gibt, die man gerne weiterverfolgen möchte.

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Sehr spannend
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Wenn die Fantasie keine Grenzen kennt

Fairy Tale von Stephen King

Mutige Leute helfen, feige Leute machen Geschenke
Charlie ist erst 17 als sich sein Leben radikal ändert. Weil er ein Versprechen einzulösen hat, bleibt er nach dem Unfall seines Nachbarn bei ihm und kümmert sich um ihn und dessen Hund. Doch Mr Bowditch hat ein Geheimnis, das er Charlie nach seinem Tod eröffnet.

Charlie sieht die Chance, den geliebten Hund zu retten und begibt sich in eine Welt, die ihm unbekannt ist und die ihm einiges abverlangt.
Der Anfang des neuen Romans von Stephen King wird sicher polarisieren. Denn nahezu das erste Drittel geht als Vorgeschichte einher. Allerdings eine Vorgeschichte, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Macht sie doch das Wesen Charlies aus und lebt von der erzählerischen Kunst des Autors. Keine Seite fand ich langweilig.
Charlie hatte gleich meine Sympathie, auch wenn er sich selbst als etwas aufsässig hält und findet, dass er schlimme Dinge getan hat. Aber seine Art, dem alten Mann zu helfen, verdient wirklich Bewunderung. Auch die anderen Charaktere sind sehr vielschichtig und interessant, besonders die Bewohner der Anderwelt. Hier hat jeder seine Qualitäten und auch die Art, wie King die Welt beschreibt und aufbaut hat mich überzeugen und ob der Einwohner auch streckenweise rühren können.
Teilweise hat man fast den Eindruck, man würde ein Buch für Kinder lesen, der Märchen wegen. Doch King wäre nicht King, wenn er nicht gruselige Elemente und auch stellenweise Abschnitte einbauen würde, die einen starken Magen erfordern.
Fazit: Fairy Tale ist ein Märchen für Erwachsene, das sich zuweilen Elemente aus der Mythologie und von Kindermärchen ausleiht, dann aber doch ganz eigene Wege geht und die zu fesseln und zu überzeugen wissen.

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Wenn die Fantasie keine Grenzen kennt
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Macht Spaß

Achtsam morden im Hier und Jetzt von Karsten Dusse

Bereits zum 4. Mal begleite ich Björn Diemel sehr achtsam. Im neuen Band von Karsten Dusse gerät der Protagonist durch ein Missverständnis wieder in verzwickte Situationen.
Beim Lesen von Karsten Dusses Romanen liegt mir ein ständiges Grinsen auf dem Gesicht, das sich teilweise zu lauten Prustern steigert.

Dusse verbaut einen Wortwitz, der einen einfach mitreißt. „Umgekehrte Peristaltik der Speiseröhre“, aber auch tiefere Weisheiten verwebt er in seine Handlung, die zum Nachdenken bringen.
In „Achtsam morden im Hier und Jetzt“ beschreibt der Autor die Vergangenheit des Achtsamkeitslehrers Joschka Breitner und wie er zu seinem Beruf kam. Dass es dabei natürlich auch Tote gibt, die dann Björn Diemels Weg kreuzen und wie er mit ihnen umgeht ist wieder eine begeisternde Story, die man mit Spannung verfolgt.
Besonders gelungen fand ich auch wieder die Verknüpfungen innerhalb des Buches und wie sich schlüssig alles auflöst. Man benötigt ein E-Auto zur Opferbeseitigung? Wird vom Autor praktisch und praktikabel verknüpft, ohne dass es angestrengt gewollt klingt.
Fazit: Björn Diemel? Immer wieder sehr gerne.

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Macht Spaß
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#inkürzetot

Stille blutet von Ursula Poznanski

Mit ihrem neuen Thriller beginnt Ursula Poznanski eine neue Reihe um die Polizistin Fina. Fina ist neu im Team in Wien und nicht von allen geduldet.
Bizarre Todesfälle bilden den Auftakt zu ihrem ersten Fall: die Morde werden angekündigt und vorher öffentlich gemacht. Fina und ihr Team finden keinen Einstieg, treten auf der Stelle.

Verdächtig ist der Ex-Freund des weiblichen Opfers. Doch der ist unschuldig – und muss das beweisen.
Ich habe mich sehr über das neue Buch der Autorin gefreut. Auch, dass es wieder eine Reihe wird. Die Handlung wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, die dazu beitragen, dass alles rätselhaft und spannend bleibt. Wobei die Spannung mir teilweise etwas nachgelassen hat, weil die Ermittler so gar nicht vorankamen und sich die Handlung so nicht viel vorwärtsbewegt hat. Zudem lag mir der Fokus von Anfang an zu stark auf Tibor und auch hier gab es zahlreiche Wiederholungen. Erst gegen Ende steigt die Kurve wieder so an, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Plot am Ende kam überraschend, aber logisch und konnte mich auch überzeugen.
Der Reihenauftakt ist sehr gut gelungen und ich verfolge diese auf jeden Fall weiter. Zumal die Autorin mit „Der Stimme“ eine geheimnisvolle Komponente einfügt, die sehr undurchsichtig ist, aber wohl etwas mit Finas Vergangenheit zu tun hat. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, was mich im nächsten Buch erwartet.
Fazit: Durch die zähe Ermittlung teilweise nicht ganz so spannend. Jedoch raffiniert konstruiert und aufgebaut und auf jeden Fall mit überraschendem Ende.

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#inkürzetot
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abartig gut

Blutige Stufen (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 12) von Chris Carter

Carters Thriller sind definitiv nicht geeignet für Verfilmungen fürs Vorabendprogramm.
Auch der mittlerweile 12. Fall für Hunter und Garcia hat es wieder in sich. Mehrere Morde, die grausamer nicht sein könnten, gilt es aufzuklären. Doch es gibt keinerlei Verbindung zwischen den Opfern und das erschwert den Ermittlern die Lösung.

Erst ein winziges Detail führt sie auf die Spur des Täters, der ihnen aber weiterhin einen Schritt voraus ist.
Die Frage bei Carter ist nicht die Frage, ob er schockt, sondern wie. Und das ist ihm wieder meisterhaft gelungen. Kein anderer Autor denkt sich solche Morde aus und keiner beschreibt sie so schonungslos wie er. Eigentlich gehört eine Warnung aufs Cover, denn einen starken Magen benötigt man bei der Lektüre des aktuellen Buches auf jeden Fall auch wieder.
Seine Opfer führt Carter immer sehr menschlich ein, so dass man beim Lesen auf jeden Fall Gefühle für sie entwickelt und mitleidet. Mit Hunter und Garcia ist Carter ein Ermittlerduo gelungen, das man einfach mögen muss. Private Verbindungen finden sich in diesem Band allerdings kaum, dafür sind die beiden viel zu beschäftigt.
Fazit: wieder ein sehr gelungener Thriller, der von der ersten Seite an fesselt und dessen Spannung bis zur letzten Seite anhält. Allerdings auch einer, der schockt und nichts für schwache Gemüter ist.

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abartig gut
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ich verbinde

Fräulein vom Amt - Die Nachricht des Mörders von Charlotte Blum

„Ich verbinde“
Baden-Baden 1922. Die beschauliche Kurstadt wird von zwei Todesfällen erschüttert. Alma Täuber wird durch ein belauschtes Telefongespräch in die Szenerie gerissen. Die Worte „ich wollte nur melden, dass der Auftrag erledigt ist…“ wecken ihre Neugierde. Da die örtliche Polizei zu träge bei ihren Ermittlungen agiert, schaltet sich Alma in die Nachforschungen ein – mit nicht geringem Erfolg.

Schon das Cover des Romans hätte mich in der Buchhandlung nach dem Buch greifen lassen.
Der Inhalt konnte mich dann auch voll und ganz überzeugen. Alma und Emmi spiegeln den Zeitgeist der 20er Jahre perfekt wieder. Die Schilderung ihrer Hauswirtin und der damaligen Verhältnisse setzen die beiden Autorinnen gekonnt um. Als Leser war ich immer mitten in der Handlung und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen.
Almas Ermittlungen bringen die Polizei einen großen Schritt weiter und Polizeikommisarsanwärter Ludwig Schiller ist ihr hier große Unterstützung. Und noch mehr.
Das Buch ist als Roman tituliert, könnte aber auch als Krimi durchgehen. Der Fall der ermordeten Frauen ist logisch aufgebaut und wurde auch sehr schlüssig beendet.
Fazit: ich freue mich schon auf die Fortsetzung im Frühjahr 2023.

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ich verbinde
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an Grausamkeit fast nicht zu überbieten

Die Blutliste von Rainer Löffler

Und wieder schockt Löffler mit einem Thriller, der es in sich hat. Grausame Morde und skurrile Funde beschäftigen Martin Abel und sein Team und damit auch den Leser. Ein relativ starker Magen wird bei Löfflers Büchern immer vorausgesetzt. Allerdings ist das Buch
ein Ticken weniger heavy als „Der Näher“.

Mich wundert es oft, was es über mich aussagt, dass ich solche Bücher mag. Aber noch mehr, wie ein Autor sich solche Dinge ausdenken kann.
Abel gerät in einen Fall, der rätselhafter kaum sein könnte: Leichen verschwinden, dafür werden Mordopfer an ihrer Stelle beerdigt. Abel findet einen Zusammenhang und der katapultiert ihn tief in seine eigene Vergangenheit. Nun hat er noch einen Grund, die Morde schnellstmöglich aufzulösen.
Tief fassungslos war ich über die Auflösung der Morde, wenngleich sich die Lösung im Text schon ein wenig gezeigt hatte.
Das Ende fand ich sehr emotional und heftig zu lesen.
Fazit: an Grausamkeit kaum zu überbieten, dabei aber dennoch spannend und mitreißend. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den nächsten Band

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an Grausamkeit fast nicht zu überbieten
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Eschbach wieder am Puls der Zeit

Freiheitsgeld von Andreas Eschbach

In seinem neuen Roman fragt sich Eschbach, was wohl wäre, wenn das Vorhaben „Bedingungsloses Grundeinkommen“ tatsächlich durchgeführt werden würde. Er nennt das Ganze „Freiheitsgeld“ und in der Tat stellt sich das für viele auch als Freiheit, nichts tun zu müssen heraus. Doch als selbst der Gründer dieser Bewegung zu ahnen beginnt, dass das Freiheitsgeld auf Dauer nicht funktionieren kann, wird dieser beseitigt.

Der junge Polizist Ahmad beginnt zu ermitteln, stößt aber auf eine Mauer, die zu überwinden nicht einfach ist.
Wieder einmal ist Eschbach ein großer Roman gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Seine Charaktere sind wieder sehr authentisch geschildert und wirken wie Nachbarn und Freunde, weil man sich so gut in sie hineinversetzen kann.
Die Handlung ist spannend und mitreißend erzählt und auf keiner Seite langweilig. Beim Lesen habe ich mich immer wieder selbst hinterfragt, ob ich diese Art zu leben jetzt gut oder schlecht finden würde und ich denke, das war auch zum Teil Absicht.
Das Ende ist stimmig und realitätsnah und passt für mich sehr gut. Typisch Eschbach eben.
Fazit: sehr kurzweilige, aber tiefer gründende Unterhaltung, die mir sehr gut gefallen hat.

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Eschbach wieder am Puls der Zeit
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bin zwiegespalten

Bruch: Ein dunkler Ort von Frank Goldammer

Nicole Schauer wird von Hamburg nach Dresden versetzt. Doch kaum ist sie dort, macht ihr Freund mit ihr Schluss. Auch am neuen Arbeitsplatz läuft es nicht so rund. Ihr neuer Partner Felix Bruch ist ein sehr eigenwilliger Charakter. Zusammen sollen sie den Fall der verschwundenen Celina lösen. Wurde das Mädchen entführt? Oder hängt alles mit dem Verschwinden eines anderen Mädchens vor ein paar Jahren zusammen, das nach 2 Wochen wieder aufgetaucht ist? Schauer und Bruch stoßen auf eine Mauer des Schweigens.

Die beiden Ermittler waren irgendwie nicht meins. Beide voller Probleme, beide etwas mehr kaputt als normal. Auch den Fall fand ich etwas seltsam. Ich habe schon viele Bücher über verschwundene Kinder gelesen und dieses hier war so ganz anders. Alle befragten Personen mauern und bei mir kam kaum Spannung für den Fall auf, weil alles so sehr auf der Stelle trat.
Allerdings ist es Goldammer dennoch gelungen, mich gut zu unterhalten. Denn seine Schreibweise ist mitreißend und die vielen Geheimnisse, sei es der Ermittler, sei es der Dorfbewohner, laden ein, immer noch ein Kapitel zu lesen, damit man endlich eine Auflösung erhält.
Das Ende fand ich überraschend und schlüssig.

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bin zwiegespalten
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Hochspannung

Schmerz und kein Trost von Elias Haller

Gleich zwei verschwundene Menschen machen Donner in seinem neuen Fall das Leben schwer. Sehr persönlich nimmt Donner die Entführung seiner Schwester, aber auch das Verschwinden des kleinen Tim beschäftigt ihn sehr. Die Lösung des Rätsels liegt tief in der Vergangenheit, doch bis der Kommissar auf die Lösung kommt, spielt der Täter ganz schön Katz und Maus mit ihm.

Wie sehr habe ich mich gefreut, wieder Neues von Donner zu lesen. Und in einem Cross-Over taucht auch kurz Arne Stiller, der Kryptologe aus Hallers anderer Thriller-Serie auf.
Wieder einmal nahm Haller mich mit auf eine mehr als spannende Reise. Allein der kleine Tim hatte es mir gleich angetan und auch die neue Frau in Donners Leben mochte ich recht gerne.
Der Fall an sich hat es wieder mal in sich. Gleich zu Beginn steigt der Spannungsbogen und flaut kaum ab bis zum Ende. Dafür sorgt schon der blutrünstige Täter, der seine Opfer nicht schont. Mir haben auch die Rätsel sehr gut gefallen, die die Taten miteinander verbanden und immer auch einen Bezug zur Vergangenheit hatten. Manchmal empfand ich die zwar als etwas großen Zufall, aber allein so eine Handlung zu ersinnen und die logisch aufzubauen und weiter zu entwickeln, das ist große Schreibkunst. Bei Haller geht bei mir von der ersten Seite an das Kopfkino los.
Fazit: Ich hoffe sehr, bald wieder von Donner und seinen Kollegen lesen zu dürfen.

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Hochspannung