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Rezensionen von Gavroche:

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Magie malen

The Lost Crown, Band 1: Wer die Nacht malt The Lost Crown von Jennifer Benkau

Kaya ist Schmiedin und da ihr Vater sich verletzt hat, nimmt sie seine Stelle ein und verlässt ihr Dorf. Begleitet wird sie dabei von ihrem besten Freund Kenan. Der Auftrag der Gruppe ist es, ein wertvolles Relikt für den Herzog zu überbringen. Die Reise ist gefährlich und so wird die Truppe auch überfallen.

Kaya und Kenan überleben, ihr kleiner Bruder, der ihnen heimlichl gefolgt ist, wird entführt. Allerdings muss Kaya sich als Heilerin ausgeben, damit sie und Kenan nicht doch noch getötet werden. Kenan, der Pferdeheiler ist, souffliert ihr und Kaya setzt ihre Magie ein. In ihrem Heimatdorf hat sie ihre Magie verborgen und war deshalb immer eine Außenseiterin. Die Magie teilt sich ihr unmittelbar mit und flüstert ihr gewissermaßen ein, welche Runen mit welcher Farbe sie für welchen Effekt malen muss.
Kaya rettet Mirulay, den wir aus Rückblicken bereits kennen. Seine Sicht erklärt mehr vom Weltenaufbau und die Zusammenhänge werden erst langsam klarer.
Es dauerte ein wenig, bis ich in der Welt angekommen war und bis auch wirklich etwas passierte, aber dann hat es mir gut gefallen. Das recht offene Ende lässt mich nun schon mit Spannung die Fortsetzung erwarten.
Die beiden Hörbuchsprecher Viola Müller und Sebastian Waldemer haben mir gut gefallen.

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Magie malen
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Riesiger Spaß

Mein Sachen suchen Riesenbilderbuch von Susanne Gernhäuser

Wimmelbücher sind doch immer wieder etwas Besonderes und Tolles. Und dann auch noch in diesem riesig großen Format. Da kann man sich am besten hinknien oder sogar drauf setzen, um alles ganz genau zu finden und zu entdecken. Schon das Cover bietet einen tollen Einblick.
Im Inneren geht es jeweils auf einer Doppelseite um "Unterwegs in der Stadt", "Auf dem Bauernhof", "Hier entsteht ein Spielplatz" - das besondere Highlight.

Eine Baustelle und dann auch noch für einen Spielplatz. Diese Seite wurde besonders lange erkundet. Dann geht es weiter "Auf dem Waldlehrpfad", "In der Bahnhofshalle", "Zu Besuch im Zoo" und schließt ab mit "Im Winterwald". Auf jeder Seite gibt es einen kurzen Einführungstext und dann die bekannten Suchaufträge, die mal einfacher und mal schwieriger sind. Ein Buch, das sich ebenso wunderbar für Gesprächsanlässe eignet und sicherlich noch oft hervorgeholt werden wird.

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Riesiger Spaß
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Ein tödliches Spiel

Lightlark von Alex Aster

Das Cover mit seinen roten Akzenten auf dem schwarzen Hintergrund gefällt mir richtig gut. Und wenn man dann auch noch das Glück hat, die Version mit dem wunderbaren farbigen Buchschnitt zu haben, der super mit dem Cover harmoniert und liebevoll gestaltet wurde, das ist schon ein echt toller Hingucker.

Aber hier geht es ja um den Inhalt und nicht um die Form und ich bin kein Fan davon, einem Buch mehr Sterne zu geben, weil das Cover so toll ist.
Alex Aster und der Hype um dieses Buch sind wohl total an mir vorbei gegangen und so bin ich ganz unbelastet an diese Geschichte heran gegangen.
In dieser Welt werden alle hundert Jahre Spiele ausgetragen, um einen Fluch zu brechen. Isla ist die Herrscherin des Wildfolks und ihr Volk und auch sie haben im Gegensatz zu den anderen Völkern, die antreten, eben keine magischen Kräfte. Doch das Rätsel muss gelöst werden, denn Isla und ihr Volk müssen sich seitdem von Menschenherzen ernähren. Eine gute Ausgangssituation, aber dann verliert sich das Buch leider doch zu rasch in Platitüden. Die Figuren waren mir - auch für ein Jugendbuch - nicht gut genug ausgearbeitet. Es ist nicht schlecht, aber jetzt auch kein Buch, um das ein solcher Hype gemacht werden muss.

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Ein tödliches Spiel
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Meisterhaft konzipiert

Die Bücher, der Junge und die Nacht,2 Audio-CD, 2 MP3 von Kai Meyer

Bisher war mir Kai Meyer nur als Phantastik-Autor ein Begriff, von dem ich schon einige Bücher gelesen habe und darum weiß ich, dass er gut schreiben kann. Und das mit diesem Buch beweist der Autor, dass ihm dies auch richtig gut mit einem historischen Roman gelingt.
Der Roman spielt auf drei Zeitebenen, wobei 1933 und 1971 die Hauptebenen bilden und 1943/4 eher ein Zwischenspiel.

Jakob Steinfeld ist Buchbinder und aus Leidenschaft und ist Inhaber einer kleinen Buchbinderei. Eines Tages kommt eine junge Frau zu ihm, die bei ihm ein Buch binden lassen möchte. Doch Julis Familie möchte dies unterbinden. Aber weshalb? In dieser Zeitebene spielen die politischen Hintergründe der Machtergreifung und Erstarkung des Nationalsozialismus immer wieder eine bedrückende Rolle. 10 Jahre später, ein Junge wird gerettet, aber nur, wenn er Bücher aus seinem "Gefängnis" mitnimmt. Robert ist der Sohn von Jakob und Anfang der 70er Jahre besteht auch sein Leben aus Büchern. Gemeinsam mit Marie, erst eine Konkurrentin, später Partnerin, taucht er mehr und mehr in die geheimnisvolle Vergangenheit seiner Familie ein.
Kai Meyer löst die verzwickte und verwickelte Geschichte ganz langsam auf und am Ende ist es doch noch eine Überraschung. Meisterhaft konzipiert und wunderbare Unterhaltung.
Der Roman wird wunderbar eingesprochen von Simon Jäger, Maria Koschny und Johann von Bülow. Es hat mir gut gefallen, dass die SprecherInnen sich abgewechselt haben.

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Der Roman zum Spiel

Catan von Klaus Teuber

Schon vor einigen Jahren gab es von Rebecca Gablé einen Roman zu diesem Kultspiel, das in den 1990er Jahren wohl so gut wie jeder gespielt hat. Nun also hat der Entwickler des Spiels, Klaus Teuber, seinen eigenen Roman zum Spiel geschrieben. Die Handlung beginnt im Jahr 860 sehr dramatisch. Die Flucht von Thorolf und Asla missglückt, bei einem Zweikampf kommt es zu einem tragischen Unglück.

Aslas Vater verlangt Wiedergutmachung, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Thorolf muss das Land für sieben Jahre verlassen und in die Verbannung gehen. Doch bald entwickelt es sich zu einem Abenteuer, zu dem über 300 Menschen aufbrechen in ein neues Leben. Es soll nach Catan gehen, von dem Reisende berichtet haben. Schon die Vorbereitungen müssen akribisch geplant werden, Vorräte, Pflanzenschößlinge, Saatgut und Tiere müssen mit verschifft werden.
Immer wieder gibt es menschliche Dramen und Verluste hinzunehmen, aber auch schöne Momente. Bis die Insel erreicht wird, dauert es einige Zeit. Das Ende ist recht offen und bietet sicherlich Raum für eine Fortsetzung.
Insgesamt ein solider Roman, allerdings fehlten mir zwischendurch immer mal wieder die Emotionen und die Nähe zu den Personen.

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Der Roman zum Spiel
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Eigenwillige Schatten

Book of Night von Holly Black

Das Cover des Buches finde ich äußerst gelungen und es wirkt wie eine Einladung, das Buch zu öffnen und mit der Lektüre zu beginnen. Ich habe schon einige Bücher von Holly Black gelesen und war nun sehr gespannt auf diese neue Reihe.
Ich habe eine zeitlang gebraucht, um die Funktionsweise der Welt zu verstehen, deren Idee ich aber gelungen und interessant finde.

Wie mag es wohl sein, wenn man einen Schatten hat, der "unabhängig" ist oder man sich Modifizierungen kaufen kann, so dass der Schatten eine andere Gestalt eingenommen hat. Und wie mag es sein, keinen Schatten mehr zu besitzen?
Charlie Hall ist eine toughe Protagonistin, die als Barkeeperin arbeitet, davor aber erfolgreich als Diebin gearbeitet hat und noch in weiteren nicht legalen Tätigkeiten. Sie lebt mit ihrer Schwester und ihrem Freund Vince zusammen, der Tatortreiniger ist. Vorrangig erzählt aus der Sicht von Charlie, gibt es doch auch immer wieder andere Perspektiven und einen Blick in die Vergangenheit, so dass sich das Puzzle immer weiter zusammen setzt.
Die Idee fand ich sehr interessant, aber ich weiß auch nicht, irgendwie war mir der Spannungsbogen oftmals zu flach.

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Eigenwillige Schatten
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Staffelende

Das verbotene Kapitel von Genevieve Cogman

Ich liebe diese Reihe und war erst ganz traurig, als ich gelesen habe, dass dies der letzte Band der Reihe sein wird. Doch dann hat mich das Nachwort ein wenig versöhnt, denn die Autorin bezeichnet dieses Buch als "Staffelende" und so können wir hoffen, dass es weitere Mysterien und Abenteuer rund um die Bibliothek, Drachen und Elfen geben wird.

Dieses Buch schließt zeitlich an den Vorgänger an und beginnt auch wieder mit einem geheimnisvollen Brief bevor Irene sich auf einem eher langweiligen Auftrag befindet und sich wie auf dem Abstellgleis fühlt. Aber das bleibt natürlich nicht lange so und schnell überschlagen sich wieder einmal die Ereignisse.
Wird nun wirklich das Geheimnis um Irenes leibliche Mutter gelüftet? Und vor allem das Geheimnis um die Bibliothek und wie sie entstanden ist. Auf der Suche nach den Ursprüngen erhält Irene keine Untertstützung von der Bibliothek, wird sogar gesucht. Dafür kann sie auf Vale und Kai zählen und auch ihre neue Auszubildende Catherine ist wieder mit dabei.
Ein spannender Roman, der viele Fragen beantwortet, die seit mehreren Bänden unbeantwortet blieben. Es gibt viele Überraschungen und so manch ein Detail muss neu überdacht werden.
Wieder einmal ein phantasievoller Band mit einer tollen Geschichte - und nun heißt es Warten auf die nächste Staffel.

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Staffelende
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Düster

Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald von Aiden Thomas

Das märchenhafte Cover erinnert ein wenig an einen Scherenschnitt und gefällt mir richtig gut. Bei dem Titel "Wendy und Peter" kam mir natürlich sofort die Assoziation "Peter Pan" in den Sinn und ich war sehr neugierig auf die Version von Aiden Thomas, dessen Buch "Yadriel und Julian.

Cemetery Boys" mir gut gefallen hatte. Dieses Buch ist ganz anders und die Erwartungen sind auch immer andere, wenn sich um Neuinterpretationen oder wie in diesem Fall um Fortschreiben von bekannten Geschichten handelt. Diese Geschichte setzt fünf Jahre später ein und Wendy trauert immer noch um ihre Brüder, die nun schon vor so langer Zeit verschwunden sind. Die Grundstimmung des Buches ist sehr düster. Wendy und Peter - der urplötzlich vor Wendys Auto gefallen ist - sind auf der Suche nach den Schatten. Dieses Buch ist auf jeden Fall kein Kinderbuch, denn stellenweise ist es wirklich heftig und vor allem sehr düster. Ich brauchte eine Weile, um mit Wendy und Peter "warm zu werden". Insgesamt gesehen hat mich dieses Buch nicht so sehr überzeugen können, wie die Cemetery Boys, auch wenn es nicht schlecht ist.

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Die Reisen des Joe Tournier

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit von Natasha Pulley

Schon der Titel und das tolle Cover haben hier mein Interesse geweckt und als ich dann den Klappentext gelesen habe, war ich sofort fasziniert.
Natasha Pulley nimmt ihre Leser mit auf eine aufregende Reise durch die Zeit. Mal befinden wir uns zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dann wieder ein Jahrhundert davor oder gar am Ende des 18.

Jahrhunderts. Wir sind genau so verwirrt wie Joe, der Protagonist, der zu Beginn nach einer Zugfahrt in Londres, Gare du Roi, ankommt. London ist französisch geworden und nach einem kurzen Aufenthalt in der Psychiatrie kommt Joe zu seinem Herren. Denn er soll ein bereits schmerzlich vermisster Leibeigener sein. Aber wie kann das sein? Er erinnert sich einfach gar nicht. Bis er eines Tages eine mysteriöse Postkarte aus der Vergangenheit erhält, die ihn zu dem Leuchtturm führt, wo sich eine Zeitspalte befindet. Joe reist durch die Zeit, arbeitet auf einem Kriegsschiff, vergisst immer wieder Dinge, reist hin und her und auch meine Verwirrung ist im Laufe der Lektüre immer stärker gestiegen. Doch ganz langsam wird alles aufgelöst, immer neue Hypothesen bilden sich, müssen verworfen werden und am Ende gibt es eine gute Auflösung nach vielen Überraschungen. Ein Buch, das man aufmerksam lesen sollte, was dann aber eine Sogwirkung entwickelt. Mir hat es sehr gut gefallen.

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Wingdale Academy

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit von Natasha Pulley

Feather lebt zusammen mit ihrem Vater, der auch Mathematiklehrer an ihrer Schule ist. Ihre Mutter lebt nicht mehr. An der Schule hat sie Probleme, Anschluss zu finden. Als eines Tages ein starker Windstrom auftaucht und Klassenkameradinnen wegweht, packt ihr Vater zusammen und am folgenden Tag bereits fahren sie zur Wingdale Academy.

Davon hatte Feather noch nie gehört, allerdings muss sie vor Ort feststellen, dass ihr Vater früher Schüler der Schule war. Nun nimmt er den Posten des Direktors ein. Für Feather ist alles ganz neu und sie muss auch erstmal mit ihren Fähigkeiten als Luftbegabte klar kommen. Doch sie findet in der unsicheren Rose schnell eine Freundin und dann kommt sie auch noch zu einer Möwe, die sie in ihrem Zimmer aufpäppelt. Aber auch an der Wingdale Academy gibt es fiese Machenschaften und Gemeinheiten. Dennoch ist Feather hier nicht alleine.
Ein schöner Start in diese Reihe mit Magiebegabten auf Grundlage der Elemente. Auch Jungs und kleine Verliebtheiten spielen eine Rolle, allerdings keine so große, was auch an der empfohlenen Altersangabe liegt.
Das Hörbuch trägt Katinka Kultscher, die ich bisher als Sprecherin nicht kannte, aber sie gefiel mir gut.

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