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Rezensionen von Solstice:

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Persönlich, pragmatisch, anders

Ein Mann geht quer von Jörg Dulsky

In einer persönlichen Krise zieht sich Jörg Dulsky einfach seine Bergschuhe an - und geht los: Von Daheim in Frohnleiten/Steiermark nach Nizza. Unterwegs überquert er die Zentralalpen mit ihren unzähligen Pässen, Almen und Schutzhütten. Immer wieder macht er interessante menschliche Erfahrungen auf seinem Wanderweg, die ihn nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch sein Leben in eine gänzlich andere Richtung lenken.

Auch die Tierwelt kommt nicht zu kurz, so begegnet Dulsky nicht nur Kühen und Schafen und Hunden, sondern hat auch für einige Zeit einen Wolf als Begleiter...
Die im Laufe der Wanderung durch Österreich, Slowenien, Italien, Schweiz und Frankreich sich dauernd verändernde Flora und Fauna wird nicht nur im Text, sondern auch mittels vieler Fotografien eindringlich beschrieben.
Der pragmatische Schreibstil erfrischt die Lesereise bis zur letzten Seite und macht Lust auf ein Nachwandern von Dulskys Abenteuerreise.
Am wenigsten hat mir das zurückgelassene Schaf gefallen, also dass Dulsky es zurückgelassen hat.
Am besten fand ich die Idee, eine persönlich-kathartische Reise direkt von der Haustür weg zu starten - anstatt, so wie Tausende und abertausende andere - mühsam und CO2-intensiv mit dem Flugzeug irgendwohin zu fliegen, wo es scheinbar interessanter ist, als in den Alpen, Jakobsweg und Konsorten.
Kurz: Originell, praktisch, gut.

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Persönlich, pragmatisch, anders
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Zuerst lesen, dann schmerzfrei wandern

Gelenkfit in die Berge von Christian Fink; Christian Hoser; Peter Gföller

Der Schlüsselsatz im Buch: „Der Knorpel besitzt keine direkte Anbindung an den Blutkreislauf und wird daher von der Gelenksschmiere versorgt. Diese befindet sich im Spalt zwischen den Gelenksflächen und wird durch Bewegung im Gelenk verteilt.“
„Gelenkfit in die Berge“ richtet sich vor allem an Wanderer mit Gelenkbeschwerden, aber natürlich ist es auch für alle anderen Leute interessant, denen irgendeine Knochenverbindung wehtut.

Angefangen bei der Anatomie der Gelenke – alle drei Autoren sind Ärzte -, wird im Buch die Ursache der Gelenkbeschwerden sehr anschaulich und leicht verständlich erklärt. Die Autoren geben aber auch Tipps für die richtige Auswahl der Routen, bei denen Wanderer mit Knie- und/oder Hüftbeschwerden wirklich so einiges falsch machen können. Schließlich wird auch das korrekte Gehen mit Wanderstöcken sowie die Schuhwahl näher erläutert.

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Ein Liebender geht in den Himalaya

Wozu ein Himmel sonst? von Norman G. Dyhrenfurth

Norman Dyhrenfurth war sein Leben lang vom Himalaya fasziniert – durchaus eine lange Zeit, denn 2017 starb er im 100. Lebensjahr. Das Buch „Wozu ein Himmel sonst?“ ist eine Textsammlung aus dem Nachlass Dyhrenfurths, des Bergsteigers und Filmemachers. Seine eigene Bergleidenschaft springt unmittelbar auf den Leser über und seine Erlebnisse und Erfahrungen werden lebendig vor Augen geführt.

Das Kapitel „Solu Khumbu – Land der Sherpas“ erzählt von Dyhrenfurths Abenteuer mit den Sherpas rund um den Mera, einen formschönen Sechstausender im Himalaya. Eine wichtige Rolle spielt darin Pinjo, der zwölfjährige Sohn eines Sherpas, der an der Nanga-Parbat-Expedition 1934 beteiligt war: Er soll in einem der Filme Dyhrenfurths die Hauptrolle spielen. Am Drehtag wartet man, bis die Sonne aufgegangen ist – und beginnt, die Szenen zu drehen. In einer Drehpause wird in einer riesigen Schale tibetischer Buttertee serviert – Dyhrenfurth lehnt aber freundlich mit der Begründung ab, dass „sein und die Mägen seiner Begleiter vom langen Anmarsch etwas mitgenommen seien und daher die ungewohnte Yakbutter, eine tibetische Spezialität, noch nicht vertrügen.“Diese Entschuldigung wird akzeptiert – und die Sherpas freuen sich über den reichlich vorhandenen „Lama-Tee“.
Ein unbedingt empfehlenswertes Buch eines unsterblich Himalaya-Verliebten, der die Zeit der Erstbesteigungen im Gebirge rund um den Mount Everest am eigenen Leib erlebt hat.

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Ein Liebender geht in den Himalaya
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Ein einmalig-praktisch-informativer Wanderführer quer durch Tirol!

Das Tiroler Vier-Jahreszeiten-Wanderbuch. 102 Wandertipps für Frühling, Sommer, Herbst und Winter von Hubert Gogl

Dieses Wanderbuch bietet eine unglaubliche Auswahl an Touren für jede Jahreszeit! Vom Frühling bis in den Winter beschreibt Hubert Gogl, der sein Heimatbundesland Tirol nicht nur offenkundig liebt, sondern auch von Osten nach Westen, von Norden nach Süden und vom Talboden bis zu den höchsten Gipfeln mit den spektakulärsten Ausblicken durchquert hat, unzählige Wanderungen, die noch dazu optimal auf die Jahreszeit abgestimmt sind.

Meine Lieblingstour im Frühling: Die Taubenseerunde an der Grenze von Bayern und Österreich mit dem bis zu 24 Grad warmen Taubensee, anschließend eine urige Einkehr in der Taubenseehütte.
Meine Lieblingstour im Sommer: Auffi auf den Gratlspitz (1893m) mit 26 (!) zählbaren Kirchtürmen am Gipfel, dann über Drahtseile auf den Hochstrickl (1787m) - und grad rechtzeitig zum Mittagessen wieder retour nach Alpbach.
Meine Lieblingstour im Herbst: Über den Niederkaiser (1280m), vorbei an der Einsiedelei Maria Blut und aufwärts zur Gmailkapelle. Nach der Kaiser Niederalm obi zur Granderalm und schließlich zum Rummlerhof.
Meine Lieblingstour im Winter: Von Niederthai ins Horlachtal mit Tourenschi, Rodel oder als Langläufer. Jausnen kann man auf der Larstigalm (1777m) samt Kapelle vor der Alm und "seelenschmeichelndem" (Hubert Gogl) Winteridyll. Von der Schweinfurter Hütte überblickt man dann einen Haufen 3000er des Ötztals.
Egal, womit man sich in Tirol fortbewegt, egal, zu welcher Jahreszeit - Hubert Gogls Wanderbuch beschreibt einzigartige Touren, die insgesamt eindeutig mehr sind, als die Summe ihrer Teile. Das Beste daran: Alle Touren sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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Ein einmalig-praktisch-informativer Wanderführer quer durch Tirol!