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Rezensionen von begine:

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Interessantes Familienorientiert

Wellenflug von Constanze Neumann



Die Schriftstellerin Constanze Neumann verarbeitet in ihrem Roman „Wellenflug“ ihre Familiengeschichte.
Der Roman ist in 2 Abschnitte aufgeteilt Vom 1864 bis 1905 ist die Protagonistin, die Tuchhändlertochter Anna, die bei den Reichenheims einheiratet.
Nach de Hälfte war ich leicht irritiert, da auf einmal Daten über das Dritte Reich hinaus erwähnt wurden.

Dann kommt Maria von 1905 bis 1957 zu Wort.
Die beiden Frauen sind grundverschieden. Anna war immer wohlhabend.
Maria kommt aus ärmlichen Verhältnissen.

Ihr Mann Heinrich Reichenheim, war das schwarze Schaf der Familie. Er wurde 1943 deportiert und ermordet.
Heinrich war der Urgroßvater der Autorin.

Aus einer Familienchronik von 1936, aus Tagebüchern, Archiven und Berichten weitverzweigter Familienangehöriger konnte sie diesen faszinierenden Roman schreiben.
Ich war von Anfang an gefesselt.

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Interessantes Familienorientiert
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Koblenz 1379

Das Kreuz des Pilgers von Petra Schier



Ich freue mich, das es wieder einen neuen historischen Roman von der Schriftstellerin Petra Schier lesen durfte.
Bis jetzt habe ich alle Bücher genossen.

„Das Kreuz des Pilgers“ ist der erste Band einer Trilogie. In diesem Roman beginnen verschiedene Ereignisse, deren Auflösungen offen bleiben.

Das hat mir in Petra Schiers früheren Romanen besser gefallen, da war eine Geschichte immer abgeschlossen.
In diesem Roman begegnet mir viel bekanntes. Das magische Kreuz erlebte ich schon in Die Eifelgräfin.
Immer wieder erkannte ich bekannte Persönlichkeiten. Besonders hat mir gefallen das mir Adelina aus der Adelina Reihe als Kind begegnete.

Die Geschichte spielt in Koblenz. Die Grafentochter Reinhild ist eine Protagonistin, die sich als Frau behauptet.

Es ist es schade das man für die Fortsetzung 1 Jahr und für den 3. Teil 2 Jahre warten muss.
Allerdings habe ich die früheren Romane schon vor etlichen Jahren gelesen und erkannte die Personen wieder.

Petra Schier schreibt über das Leben der Personen einfühlsam und direkt.
Da kann ich mich auf die Fortsetzungen gerne freuen.

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Koblenz 1379
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Literarische Zeitgeschichte.

Fanzi von Elisabeth Schmidauer


Die österreichische Schriftstellerin Elisabeth Schmidauer hat mit ihrem Roman „Fanzi“ ein Stück besondere Literatur geschaffen.

Es ist eine Familiengeschichte und es gibt zwei Erzählstränge, Einmal ist da Franz, der im Krieg seine Jugend erlebt und dann ist sein Alter ein Thema. Franz lebt in seinen Erinnerungen und Schuldgefühlen.

Im anderen Strang geht es um seine Enkelin Astrid.
Franz hat zwei ältere Brüder und eine kleine Schwester Elfie, die ihn Fanzi nannte. Darum ist das wohl auch der Titel.

Es geschehen unglaubliche Grauen, die aus Sicht des Jungen erzählt werden. Der hat einige Fragen, die ihm keiner beantwortet.

Die Autorin hat einen guten Schreibstil. So wie sie die Zeiten erfasst und ein Stück Zeitgeschichte lebendig werden lässt, ist groß. Mit diesem Roman hat sie mit großer Erzählkunst wahre Literatur geschaffen.

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Literarische Zeitgeschichte.
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Mit Ecken und Kanten

Der Panzer des Hummers von Caroline Albertine Minor



Die Dänische Schriftstellerin Caroline Albertine Minor schreibt locker und detailliert.
„Der Panzer des Hummers“ist ein moderner Familienroman. Manches ist die Darstellung etwas zu genau, denn das sollte in überlassen bleiben.der Fantasie des Lesers zugebilligt.
Der Roman erzählt 5 Tage aus dem Leben der Geschwister Err, Sidsel und Niels Gabel.

Die Eltern sind gestorben und die Drei leben alle ihr eigenes Leben.
Sidsel ist Restauratorin und alleinerziehende Mutter und lebt in Kopenhagen. Sie muss übers Wochenende nach London, um eine Skulptur zu reparieren. Ihre Tochter lässt sie bei Niels. Der ist eine eigenartige Figur, aber er reißt sich zusammen und schafft es mit der 6jährigen Nichte fertig zu werden.
Auch die Eltern lernen wir noch kennen.
Der Roman besitzt spirituelle Elemente.
Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, sie haben ihre Träume und Visionen.

Die Autorin versteht es den Leser zu fesseln.

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Mit Ecken und Kanten
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Norwnegen Anfang des 19. Jahrhunderts

Die Hebamme von Edvard Hoem

Der norwegische Schriftsteller Edvard Hoem schreibt eindrucksvoll über seine Heimat und seine Vorfahren.

Der Roman „Die Hebamme“ ist eine tolle Recherchearbeit über seine Ururgroßmutter. Da ich selber in Archieven nach meinen Vorfahren geforscht habe, bewundere ich wie der Autor, alles in realistischer und lesenswertem Stil verpackt hat.

Marta Kristine ist die älteste Tochter eines Schuhmachers. Sie begleitet und hilft ihm früh bei seiner Arbeit.
In der Schule gefällt ihr Hans der Sohn eines Großbauern schnell. Aber der ist ziemlich langsam, eh er sich erklärt.

Durch den Pastor, kommt sie auf die Idee, Hebamme zu werden. Es ist interessant, wie sie sich aus einem Buch schon sehr gut informiert. Dann sind die Probleme intensiv erzählt, die sie erlebt um Patienten zu bekommen. Warum soll man eine Hebamme bezahlen, wenn man genug Familienangehörige hat die der Mutter helfen.

Edvard Hoem schreibt wunderbar, er bringt uns die Personen nahe und lässt uns an deren Erlebnissen teilnehmen.

Die Geschichte über die Not des einfachen Volkes ist große Klasse.

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Norwnegen Anfang des 19. Jahrhunderts
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Was für Schicksale

Optimisten sterben früher von Susin Nielsen



Die kanadische Schriftstellerin Susin Nielsen hat mich schon mit ihrem Roman
Adresse unbekannt begeistert.
„Optimisten sterben früher“ behandelt wieder ein problematisches Thema.

In diesem Roman geht es um Schuld und die Folgen.

Petulas dreijährige Schwester ist erstickt und sie gibt sich die Schuld.

Die ganze Familie ist aus dem Gleis geraten. Das ist ja auch schlimm, ein Kind zu verlieren.
Petula achtet seit dem auf alles, was gefährlich sein kann.
Sie wird in der Schule zum Außenseiter.
Dann lernt sie Jacob kennen, der ihr hilft, ihre Angstzustände zu bändigen.
Aber auch Jacob hat eine Schuld, von der aber nicht spricht.

Die Autorin versteht es blendend sich in die Schicksale einzublenden und es in dem Buch fest zu halten. Sie schreibt so fesselnd das ich richtig mitfieberte.

Dieser Roman ist wieder eine interessante Geschichte, da bin ich gespannt, was sie als nächstes Thema angeht.
Ich werde das nächste Buch auf jeden Fall auch lesen.

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Was für Schicksale
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Was ist passiert

Die Leuchtturmwärter von Emma Stonex



„Die Leuchtturmwärter“ ist der Debütroman unter dem Klarnamen der britischen Schriftstellerin Emma Stonex.

Der Roman ist fesselnd geschrieben. Er zeigt die Arbeit auf einem Leuchtturm im Meer. Drei Männer leben auf engstem Raum zusammen. 8 Wochen leben sie auf dem Turm und 4 Wochen können sie bei ihren Familien sein.

Der Roman spielt in Cornwall in dem Leuchtturm Maiden kurz vor der Digitalisierung.

Die Autorin lässt die Geschichte 1972 und 1992 erscheinen. Die drei Wärter sind ende 1972 spurlos verschwunden. Deren Frauen stehen plötzlich ohne Erklärung da. Wo sind ihre Männer? Sind sie tot oder leben sie noch? Es gibt viele Gerüchte.
Es werden viele Eindrücke der drei Frauen erzählt. Auch die Dialoge der Leuchtturmwärter sind eindrucksvoll.
Durch die langen Abwesenheiten der Männer kann kein richtiges Familienleben entstehen. Der Roman lehnt sich an eine tatsächliche Geschichte von 1900 an.
Auch da verschwand die Besatzung auf unerklärliche Weise.
Es ist ein Liebesoma und ein Krimi, außerdem gibt fantasievolle Einschläge.
Der Roman liest sich gut und ist lesenswert.

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Was ist passiert
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Wie das Leben spielt

Und immer nur du von Josefine Weiss



„Und immer nur du“ ist der zweite Roman den ich von der Schriftstellerin Josefine Weiss gelesen habe.
Die hat einen wunderbaren Stil und schreibt Geschichten, wie das Leben sie schreibt.

Die Protagonistin Fenja erzählt aus ihrem Leben. Als 16jährige ging sie nach der Scheidung der Eltern mit dem Vater nach Berlin.

Trotz ihres schon jugendlichen Alters, fragt sie nicht direkt nach und verurteilt ihre Mutter.

Als sie nach 14 Jahren zurück in ihren Geburtsort nach dem Tod der Mutter kommt, erfährt sie erst alles.

Die Autorin lässt Fenia einiges mitmachen.
Es ist interessant zu lesen, wie sie sich gegen ihren Verlobten behauptet und wie sie sich dann wieder aufrappelt. Allerdings muss sie noch mehr Schicksalsschläge ertragen.
Das ist wie es oft ist und man fragt sich, warum muss das alles mir passieren. So ist es hier auch.
Der Roman ist gut zu lesen.

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Wie das Leben spielt
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Flapsiger Krimi

Seht ihr es nicht? von Georg Haderer



Georg Haderer ist ein österreichischer Kriminalautor.
In dem Roman „Seht ihr es nicht?“ hat er mit Philomena Schimmer eine neue Ermittlerin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten geschaffen.
Gefiel mir diese Geschichte besser.
Anfang irritierte mich der Schreibstil. Philomenas Dialoge mit ihren Schwestern gingen an mir vorbei.

So musste ich noch einmal von vorn beginnen und ich kam mit.
Mit den Kollegen gibt es auch einiges Geplänkel. Erst als Philomena mit ihrer Arbeit begann gefiel mir die Geschichte besser.
Eine Wissenschaftlerin, ihre Eltern und ihr Sohn wurden ermordet. Nur die Tochter fehlt, wie wissen nicht was mit ihr passiert ist. Das erklärt sich dann, aber für mein Empfinden ist die Polizei ist mir etwas zu träge.
Der Roman ist nicht schlecht, aber mir ist er etwas zu flapsig. Es ist ein versponnenes Szenarium.

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Flapsiger Krimi
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Brüder

Die Überlebenden von Alex Schulman



Dem schwedische Schriftsteller Alex Schulman ist mit seinem Roman „Die Überlebenden“ ein brillantes Werk gelungen.
Die Überlebenden sind drei Männer Niels, Benjamin und Piere,, die ihre Mutter beerdigen und gleichzeitig an ihre Kindheit denken.
Der Autor ist selber zwei Brüdern aufgewachsen.

So kann er viele Aktionen der Jungen richtig lebendig werden.

Benjamin ist der Icherzähler. So wie die drei jetzt sind, hat ihren Anfang vor über zwanzig Jahren.
Mit den Eltern bewohnten sie immer ein Sommerhaus auf dem Land. Leider ist das Leben keine Idylle, aber die drei kennen es nicht anders. Die Eltern sind Alkoholiker und kümmern sich wenig. Besonders um Liebe der Mutter bemühen sie sich sehr. Die ist manchmal ganz lieb, aber dann gibt es drastige Strafen.
Der Autor versteht es die Erwachsenen Brüder und die Kindheit mit besonderer Raffinesse zu schreiben.
Der Roman ist oft ziemlich bedrückend, ist aber dann wieder einfühlsam.

Es ist eine besonders starke Lektüre.

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Brüder