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Rezensionen von begine:

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Hoffnung für die Zukunft

Die vier Winde von Hannah Kristin


Der Roman Die vier Winde“ von der Schriftstellerin Kristin Hannah ist ein ganz besonderes Buch.
Der Roman spielt in den 1930ern.
Seit der Weltwirtschaftskrise geht es den Menschen in Texas immer schlechter. In der Prärie gibt es immer wieder Sandstürme und es gibt keine Nahrung.

Da machen sich zahlreiche Familien auf den Weg nach Kaliforniern.

Da soll es Arbeit geben.

Die Autorin versteht es sehr gut, die Protagonistin Elsa Martinelli als starke Frau aufzubauen. Sie und ihre beiden Kinder machen sich im Track auf den Weg.

Der Roman zeigt die beklemmende dramatische Atmosphäre im Land.
Man bekommt das Leben der Wanderarbeiter direkt mit. Die Leute werden von den Plantagenbesitzern brutal ausgenutzt. Es gibt so wenig Verdienst, das es nicht einmal zum Leben reicht.
Diese Geschichte ist bedrückend, aber leider realistisch. So war es damals und so kommt es auch immer wieder.

Ich habe beim Lesen um die Personen gezittert.

Es ist ein Stück amerikanische Zeitgeschichte.

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Hoffnung für die Zukunft
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2 Erzählebenen

Raumfahrer von Lukas Rietzschel



„Raumfahrer“ ist der 2. Roman, den ich von dem Schriftsteller Lukas Rietzschel gelesen habe.

Es ist ein Familienroman der Wendezeit, in Lausitz im Osten Deutschlands. Nach der Wende wird der Ort immer leerer.

Es gibt zwei Zeitebenen. Jan ist der Protagonist nach der Gegenwart und die Brüder Kern in der Nachkriegszeit.

Georg wurde als Georg Baselitz bekannt.
Jan arbeitet in einem Krankenhaus in Kamenz als Hilfskraft. Dieses Krankenhaus wird langsam abgebaut. Jan lebt bei seinem Vater, die Mutter ist tot.

Der Autor lässt diese verschiedenen Zeiten gut miteinander verwebt. Sein Stil gefällt mir und die Perspektivwechsel kann ich gut nachvollziehen. Seine fiktiven Personen sind allerdings etwas verhalten.
Trotzdem mochte ich den Roman gerne lesen.
Das Cover hat Lukas Rietzschel auch selbst gestaltet. Ist passend zum Buch gelungen.

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2 Erzählebenen
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Schwere Zeiten

Der schwarze Winter von Clara Lindemann



„Der schwarze Winter“ von der Schriftstellerin Clara Lindemann ist ein Roman über den Winter 1946/47.
Dieser eisige Winter hat noch viele Menschenleben gekostet. Die vielen Flüchtlinge und Vertriebenen hatten keine richtigen Wohnungen. Das Essen war knapp und zum Heizen gab es wenig.
Die Autorin hat die Lage sehr gut beschrieben.

Aus Erzählungen meiner Eltern und Großeltern kenne ich von diese Zeit viel erfahren.

Die Geschichte der Schwestern Silke und Rosemarie Bernsdorf ist gut eingefügt.
Die Autorin hat auch die Skrupellosigkeit einiger Personen eingebunden.

Dieser Roman lässt den Leser direkt alles miterleben. Man spürt die Kälte und den Hunger.

Dann gibt es doch noch die Liebe. Da sind auch erst ein paar Ausrutscher, aber alles findet sich.

Es ist ein gutes Stück Zeitgeschichte mit Unterhaltungsfaktor.

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Schwere Zeiten
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Reise durch den Schnee

Reise durch ein fremdes Land von David Park



„Reise durch ein fremdes Land“ ist der erste Roman, den ich von dem nordirischen Schriftsteller David Park gelesen habe.
Er schreibt intensiv, detailliert und getragen mit einem beeindruckenden Schreibstil.
Der Protagonist fährt stundenlang kurz vor Weihnachten um seinen Sohn aus der Studentenwg abzuholen.

Wegen dem Schneesturm gibt es keinen Flug und außerdem fühlt er sich krank.

Tom hat viel Zeit über seine Familie nachzudenken. Besonders denkt er viel an seinen ältesten Sohn Daniel. Der war leider ins Drogenmilieu abgerutscht. Als Eltern kann man Tom verstehen, da macht man sich immer Vorwürfe etwas falsch gemacht zu haben. Aber da kann man soviel rätseln, es gibt keine Schuld.
Dadurch macht sich Tom auch auf den Weg, um seinen zweiten Sohn nicht im Stich zu lassen.
Der Autor konnte die Geschichte ernst und ruhig darstellen. Obwohl es nicht unbedingt spannend zugeht, bin ich von der Darstellung gefesselt.
David Park ist ein großer Autor mit sprachlicher Vielfalt.

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Reise durch den Schnee
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Großartig

Nacht der Bestimmung von Anar Ali




„Nacht der Bestimmung“ ist das Romandübet der Kanadischen Schriftstellerin Anar Ali.

Dieser Roman fängt 1998 mit einer Familiengeschichtlich dieser dramatischen Nacht an.
Die Erinnerungen an die früheren Jahre fügen sich gut ein.
Mansoor Visram , seine Frau Layla und der Sohn Ashif sind indische kenianischer Abstammung.

1972 müssen sie auf der Flucht vor Idi Amin Uganda verlassen.
Mansoor und seine Familie kommen nach Kanada.

Die Geschichte wird durch die wechselnden Perspektiven der Drei wunderbar geschrieben.
Mansoor ist sehr ehrgeizig, er will unbedingt selbständig werden und bleiben. Er träumt davon , das sein Sohn sein Nachfolger wird.

Die Autorin versteht es sehr einfühlsam die jeweiligen Emotionen einzubringen.
Sie hat diesen Roman zu einem guten einfühlsamen Werk geschaffen.
Es hat mich so gefesselt, das ich diesen Roman unbedingt weiter empfehlen möchte.

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Großartig
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Grabreden

Nichts als Gutes von Stefan Slupetzky



„Nichts als Gutes“ ist der zweite Roman den ich von dem Österreichischen Schriftsteller Stefan Slupetzky gelesen habe.
Im Vorwort spielt er mit seinem urigen eigenartigen Humor, mit markigen Worten. Teilweise war ich seiner Meinung.
Dann erzählt er die 17 Grabreden.
Da kommt oft der österreichische Humor zu Wort.

Hier sind die Grabreden nicht immer nur Gutes, sondern ehrlich und direkt. Da kommt es dann zu einer Art Abrechnung.
Er erfindet immer wieder neue Personen
und Szenen die er mit satirischen Themen schmückt.

Auf 160 Seiten konnte Stefan Stupetzky mit seinem Wiener Charme und schwarzem Humor etwas Besonderes schaffen. Das Buch ist ein originelles Werk, das man gut zwischen 2 Romanen einschieben kann.
Das Cover ist passend für dieses Thema gestaltet.
Die fiktiven Geschichten sind fesselnd und makaber.

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Die 20er Jahre in Berlin

Berlin Friedrichstraße: Novembersturm von Ulrike Schweikert



Die Schriftstellerin Ulrike Schweikert ist eine bekannte Schreiberin Historischer Romane. Ich habe ihre Romane immer verschlungen.

„Novembersturm“ ist Band 1, der
Berlin Friedrichstraße Reihe. Es geht um den Bau des Bahnhof Friedrichstraße.
Johannes, Robert und Luise wuchsen im gleichen Haus auf.

Dann kam der 1. Weltkrieg. Johannes wurde vermisst .
Es gibt noch Johannes ältere Schwester Ilse und Ela aus dem Hinterhaus, die diese Geschichte bereichern.

Dann kommen die 20er Jahre, mit der Inflation und den politischen Aufständen.
Luise heiratet Robert, da Johannes nicht wieder gekommen ist.
Aber die Autorin lässt noch Überraschungen einfließen. Sie beschreibt alles perfekt und lässt ein Drama geschehen.
Die Liebe wird eindrucksvoll und berührend eingeflochten.
Mit ihrer guten Erzählkunst hat Ulrike Schweikert eine vielschichtigen Handlung geschaffen.
Dieser Teil geht bis 1933, da habe ich Angst wie es im zweiten Teil weiter geht, aber wissen möchte ich es trotzdem.

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Russland heute

DAFUQ von Kira Jarmysch



Das Hörbuch „Dafuq“ von der russischen Schriftstellerin Kira Jarmysch wird von der Sprecherin Jana Kozewa mit guter Erzählstimme gesprochen.
Kira Jarmysch ist die Pressesprecherin des Kremlkritischer Nawalny.
Dafuq ist ihr Debütroman über das gegenwärtigen Russland.

Die Protagonistin Anja wird wegen Teilnahme an einer Demonstration zu 10 Tagen Arrest verurteilt.

Sie teilt sich die Zelle mit 5 unterschiedlichen Frauen.
Die Schicksale der Frauen sind interessant. Der Arrest wird ziemlich locker erzählt, aber es ist trotzdem nicht so angenehm.

Die Autorin lässt Anjas Erlebnisse ziemlich lebensnah werden.Da sie schon Erfahrungen mit dem russischen Strafrecht hat, nehme ich an, das es in dem Roman ziemlich korrekt ist. Wir erfahren so, wie die Jugend heute denkt.

Der Roman ist beeindruckend durch die angenehme Sprechstimme geht uns die Stimmung nahe.

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Von der Sowjetunion nach Jena

Im Menschen muss alles herrlich sein von Sasha Marianna Salzmann



Die Dramaturgin und Autorin Sasha Marianna Salzmann wurde in der Sowjetunion geboren.

In dem Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ zeichnet sie mit gutem Stil, ein Bild von ihrer Protagonistin Lena.
Sie erzählt von der Korruption des Regimes. Nur durch Bestechung kann man studieren.

Lena übersiedelt mit Mann und Tochter 2017 nach Deutschland. Dann wird Lena schon 50 Jahre alt. Dazwischen erfährt man nicht viel, erst ihre Tochter Edi erinnert sich
Die Charaktere der Figuren sind besonders vielseitig und direkt entwickelt. Die Autorin bringt die Emotionen gut zur Geltung. Sie hat diese Geschichte spannend geschrieben.
Der Roman ist gut durchdacht und ist ein guter Anwärter für den Deutschen Buchpreis.

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Fesselnde Lektüre

Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky



Die Schriftstellerin Alina Bronsky versteht es immer wieder mich mit ihren Romanen zu fesseln. Die Protagonisten sind oft etwas sperrig und eigenbrötlerisch. So sind die Menschen eben. Die Autorin kann diese Typen besonders treffend beschreiben.

So ist es auch in dem Roman „Barbara stirbt nicht“.

Walter Schmidt ist Rentner und von sich sehr eingenommen. Seiner Frau Barbara musste er erst mal alles mögliche beibringen.
Er wurde immer Herr Schmidt betitelt. Erschreckend war, das er, als Barbara im Badezimmer lag und ein schiefes Gesicht hatte, nicht sofort den Notarzt gerufen hat.
Er hat nie in der Küche geholfen, da sollte man als Frau doch drauf achten.
Aber Herr Schmidt mausert sich, da muss ich ihn bewundern. Es war erfreulich, das er seine Frau langsam liebevoller beobachtet.
Das hat die Autor richtig toll gestaltet. So lässt sie auch komische Dinge geschehen.
Ich habe den Roman richtig gerne gelesen.

Alina Bronsky hat da wieder ein kraftvoller Roman mit leichter Prosa gelungen.

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Fesselnde Lektüre