Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Schluß mit solchen Büchern
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Bei Schluss mit Muss muss man das äußere als erstes erwähnen. Ein provokantes Titelbild mit Stinkefinger und dann noch gelbe Seiten. Wie abstoßend ist das denn. Da stellt sich die Frage, muss das sein?
Noch ärgerlicher ist aber der flapsige Ton, der mir in der Leseprobe zwar schon aufgefallen war, der aber auch die Dauer anfängt zu nerven.
Das flapsige zeugt auch nicht von Leichtigkeit sondern wirkt aufgesetzt und verkrampft. Zitate sind häufig aus Film und Fernsehen, das ist offensichtlich der Background der Autorin. Tanja Mainhofer ist eine Moderatorin/Schauspielerin. Ich kannte sie bisher nicht.
Wie flach und unliterarisch das Buch doch ist! Der bemühte Humor ist so gequält, das ist gar nicht meiner. Wirklich ein Produkt, wie ich es nicht schätze. Doch abbrechen geht nicht, dazu bin ich viel zu sehr in meinen Zwängen gefangen. Davon kuriert mich garantiert auch nicht so ein armseliger Antiratgeber.
Doch ich muss aufhören zu meckern und sehen, was gibt es noch in dem Buch. Welche Kapitel können mich doch überzeugen, welche Passagen bringen mir was. Die mit dem Yoga sicherlich nicht. Das mit der Partnersuche oder Liebe und Beziehungen oder den Besserwissern auch nicht. Selbst das Gilmore Girls-Kapitel (Stars Hollow) wird versemmelt, dabei sind die eigentlich ein Selbstgänger. Eigentlich kommt nicht mehr wirklich was. Die Autorin lebt nicht in der gleichen Welt wie ich. Für mich persönlich war das Buch ein großer Flop, für andere muss es das richtige sein, wer weiß!
Ruhiger Thriller
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Da ich gerade in Thrillerstimmung bin, habe ich zu diesem Buch gegriffen.
John Katzenbachs Die Grausamen stellt ein ungewöhnliches Ermittlerpaar vor: Marta Johnson-Rodriguez und Gabriel "Gabe" Dickinson
Der Roman beginnt mit einem kurzen Prolog, bei dem ein 13jähriges Mädchen verschwunden ist.
Danach kommt gleich eine wirklich packende Szene, die Katzenbach eindringlich beschreibt.
Gabes Schwager Teddy ist bei einem Unwetter bei einer Bootsfahrt ertrunken. Gabe fühlt sich schuldig, trinkt zuviel, seine Frau hat ihn verlassen. Er ist völlig von der Rolle.
Das gilt auch für Marta, die beim Drogendezernat arbeitet und versehentlich im Einsatz ihren Partner erschossen hat.
Zusammen sollen sie ein neues Team bilden, die ?Cold Cases? zu bearbeiten haben.
Eigentlich eine ziemliche Degradierung.
Jetzt sind angeschlagene Ermittler natürlich auch interessanter als die perfekten, idealisierten. Der Autor schafft es, die seelische Verfassung seiner Protagonisten einfühlsam dem Leser nahezubringen.
Ich finde es auch spannend, zu verfolgen, wie die beiden als Team zusammenwachsen.
Die Ermittlungsarbeit wird detailliert dargestellt.
John Katzenbach hat das Genre ?Kriminalroman mit Ermittlerteams im Mittelpunkt? nicht neu erfunden, aber er hat immerhin einen guten Roman dazugetan. Was kann man sich mehr wünschen.
Berührende Geschichte
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Kathryn Hughes, Autorin von Drei Worte Glück, verfügt über einen warmen Ton und gut zu lesenden Stil, der mich leicht an den von der amerikanischen Erfolgsautorin Judy Blume erinnert.
Doch Kathryn Hughes ist Britin, sie blendet realismus nicht aus und ihre Figuren sind normal und aus dem Alltag heraus gezeigt.
Vielleicht mag man sie deswegen umso mehr und es kommt einem vor, als würde man sie schon lange kennen.
Kathryn Hughes schreibt gut, aner , dass muss man auch sagen, etwas umständlich.
Beginnt es 1975 mit Mary, die gerade ihren Mann bei einem Unglück verliert, schwenkt die handlung dann zu Beth und ihrer Familie und dann zu einer ganzh anderen Gruppe von leuten. Man weiß nicht, was die mit der ursprünglichen Geschichte zu tun haben und es dauert bis Kapitel 19 bis Mary wieder auftaucht. dann wird es aber klar, warum der erzählerische Aufwand nötig war.
Es sind ziemlich viele Figuren, die meisten sind sympathsich.
Neben Mary gehören Babs und Servyn zu meinen Favoriten und den Figuren. Sie sind geschieden, aber empfinden doch noch etwas füreinander.
Weniger gelungen war die egoistsiche Trisha,da sie zu schematisch wirkt. Aber die meisten Figuren sind sehr gelungen.
Schließlich konzentriert sich die Handlung wieder auf den Fall des kleinen Jake, der dringend eine Nierenspende benötigt. Ein anrührende Geschichte, die ich gerne gelesen habe.
Ein Hauch von Austen
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Die zwei Leben der Florence Grace ist wirklich ein nettes Buch. Genau das richtige zum runterkommen für gestresste Leute.
Schauplatz ist Cornwall und London, Mitte des 19. Jahrhunderts
Prägend ist die lebhafte Hauptfigur, die junge Florrie Buckley, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, erfährt sie mit 15 Jahren, das sie aus einer reichen Familie stammt.
Sie heißt jetzt Florrence Grace und lebt bei ihrer neuen Familie, die zwar wohlhabend aber auch ziemlich verkrampft sind. Florrie steht jetzt zwischen den Welten. Die neue mag sie nicht, aber in die alte kann sei auch nicht mehr zurück.
Das hat einen Touch von Jane Austen und ihren Roman Mansfield Park. Aber nicht in dem Sinne, dass die Autorin kopiert hätte, aber vielleicht war sie von Austen beeinflusst. Das ist ja nicht das schlechteste!
Florrie ist als rückblickende Icherzählerin die treibende Kraft der Handlung, der Leser ist immer dicht an ihr dran.
Sie ist so frei aufgewachsen, dass die ganzen formellen, gesellschaftlichen Zwänge ihr ein Gräuel sind.
Die Familie ist leicht exzentrisch, das trifft auch auf den Großvater Hawker zu. Ich finde ihn etwas überzogen. Immerhin eine originelle Figur! Das gilt auch für ein paar andere Nebenfiguren. Aus ein paar hätte man bei den guten Ansätzen mehr machen können. Insbesondere Turlington, der Mann, für den Florrence sich interessiert, beleibt bis zur Buchmitte zu sehr im mysteriösen, wird lange Zeit kaum adäquat eingesetzt. (Später ändert sich das)
Auch Hawkers Rolle wird nicht weiter ausgebaut.
Florence hingegen entwickelt sich immer weiter und meistert ihr Leben.
Ein paar kleinere Längen gibt es in der Handlung, aber doch nur in einem geringen Ausmaß und kaum nachteilig spürbar. Das ist mir lieber als eine Überfrachtung der Handlung.
Auffällig auch die Dialoge, die Tracy Rees sehr schön gestaltet.
Ich glaube, dass Die zwei Leben der Florence Grace ein Erfolg wie ?Die Reise der Amy Snow? wird und Tracy Rees sich somit als wichtige Autorin im Genre etabliert.
Unterhaltung auf guten Niveau
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Das Genre Jugendliteratur bewegt sich zur Zeit auf sehr hohen Niveau. Ana und Zak von Brian Katcher trägt aufgrund der Themen und der stilistischen Machart auf jeden Fall dazu.
Im Roman wechseln die Kapitel zwischen Ana und Zak.
Zak ist ein wenig ein Chaot, seine Abschnitte sind von Komik geprägt.
Er ist in seiner Crazyness aber auch sehr cool. Ich mag seine Gutmütigkeit. Die Gedanken der Intelligenzbestie Ana sind meistens ernster. Eigentlich ist sie die zynischere.
Beide verbindet familiäre Zwänge und Verluste, die noch unbewältigt sind.
Diese oder vergleichbare Konstellationen gab es schon oft, aber es funktioniert doch immer wieder, wenn es gut gemacht ist. Das ist hier der Fall.
Absurderweise spielt sich der Großteil der Handlung auf einer Science Fiction-Convention ab. Zak und Ana suchen dort Clayton, Anas jüngeren Bruder.
Dieser Schauplatz gibt Gelegenheit für viele originelle Einfälle.
Am gelungensten ist aber, mitverfolgen zu können, wie sich die Beziehung zwischen Ana und Zak immer mehr vertieft. Das hat der Autor sehr geschickt gestaltet.
Gegen Ende gibt es ein paar Übertreibungen, auf die auch hätte verzichtet werden können. Schließlich lösen sich einige Konflikte zu einfach auf. Dennoch bleibt genug bemerkenswertes für mein Fazit: Ana und Zak ist ein ansprechender, gut unterhaltender Jugendroman.
Plötzlich zu zweit
Mit jedem Jahr von Simon van Booy
Mit dem Autor Simon Van Boy ist mal wieder eine gute Neuentdeckung zu machen. Mit jedem Jahr ist ein intelligent geschriebenes Buch, das anrührt. Aber nicht so wie die pathetischen Romane eines Nicolas Sparks. Van Boy schildert auf realistische Art eine ungewöhnliche Vater-Tochter-
Beziehung.
Die junge Harvey hat bei einem Unfall ihre Eltern verloren und kommt zu ihrem Onkel Jason, den sie vorher noch nie gesehen hat.
Jason schreckt zuerst vor der Verantwortung zurück, doch schließlich nimmt er sie an. Die beiden werden eine kleine Familie, die, weil sie alleine sind, sich eng aneinander binden. Es ist ein Vergnügen zu lesen, wie gut sie sich verstehen. Es gibt auch mal Streit, aber Jason ist tolerant und Harvey im Grund vernünftig. Sie kümmern sich umeinander und als Harvey mal krank wird, erkennt der verschlossene Jason, wie wichtig es ist, Hilfe anzunehmen und freundet sich sogar mit den Nachbarn an.
Der Roman funktioniert auch deswegen so gut, weil die Erzählweise passend gewählt ist.
In der Gegenwart besucht Jason seine inzwischen erwachsene Tochter in Paris und in den Kapiteln dazwischen wird erzählt, wie sie einst zusammenkamen und wie sich ihr Leben entwickelte.
Anfangs dachte ich noch, das wäre umständlich erzählt, aber schließlich hat es sich genau so bewährt.
Ein wirklich gutes Buch, das seine 5 Sterne mehr als verdient hat.
Stimmungsvoll
Sturmherz,6 Audio-CD von Corina Bomann
Corina Bomanns stimmungsvoller Roman Sturmherz handelt in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Nach anfänglicher Skepsis konnte mich diese Art des Erzählens doch wieder überzeugen. Diese Methode ist im Genre nicht ungewöhnlich, mir fällt da auf Anhieb z.B. Jojo Moyes ?Eine Handvoll Worte? ein.
Doch Corina Bomann hat immerhin mit der Sturmflut in Hamburg 1962 einen authentischen Background zu bieten und weniger Kitschfaktor.
Ich habe mich wie bei ?Sturmrose? wieder für die Hörbuchversion entschieden und wie gewohnt liest Elena Wilms. Das kann ich gut verstehen. Warum etwas bewährtes, das funktioniert ändern. Aber mir ist ihre Stimme manchmal zu einschmeichelnd, jenseits irgendwelcher Brüche. Insgesamt bin ich aber mit der Leseleistung zufrieden.
Der Plot in der Vergangenheit sagt mir mehr zu als der der Gegenwart. Das liegt auch an den Figuren.
Alexa ist eher zögerlich. Die junge Cornelia hingegen ist eine mutige, zupackende Frau, die das Leben an der Wurzel packen will. Ziel der Romankonstruktion ist sicherlich auch, der zeitgenössischen dieses nahezubringen.
Sturmherz kommt nicht ganz an Sturmrose heran, dazu fehlen mir mehr Details ur Sturmflut, das hätte mich interessiert. Das Buch hält aber das gute Niveau von Corina Bomanns Romanen.
Die 6 CDs bietet wenig überraschende, aber kurzweilige Unterhaltung.
Intensives Leseerlebnis
Sturmherz,6 Audio-CD von Corina Bomann
Der letzte Überlebende ist ein Buch über den Holocaust, von einem der letzten Zeitzeugen geschrieben, einer der wenigen Überlebenden. Ein Buch dieses Themas bewertet man natürlich anders als Romane. Sam Pivniks Buch ist eine Autobiographie, ein Bericht über sein Leben und über Auschwitz. Das ist nicht in einer Form literarisch verarbeitet, wie es Imre Kertesz stets tat.
Es erinnert mehr an Primo Levis erstes Buch ?Ist das ein Mensch??, das ein genauer Bericht über das Lager war. Sam Pivniks Ansatz ist jedenfalls teilweise ein anderer, er ist nicht neutral sachlich sondern beschreibt seine Emotionen. Dabei kann manches verschwommen blieben, etwa bei der Begegnung mit dem Todesengel bleibt unklar, ob es wirklich Mengele war.
Sam Pivnik wurde von einem Ghostwriter unterstützt. Der Stil ist deshalb einfach und ungekünstelt gehalten. Eindringlich wird es dennoch und letztlich wird Sam Pivniks Bericht durch viele Fakten ergänzt. Und das wichtigste: Sam Pivniks Erzählstimme funktioniert, man ist als Leser so dicht wie möglich an ihm dran. Die Lektüre wird sehr intensiv!
Es gibt auch Beschreibungen von Sam Pivniks Lebens vor dem Lager. Schon da gab es viele Härten als die Wehrmacht 1939 Polen überfielen.
Kernstück des Buches sind dann die Lager-Beschreibungen in Auschwitz-Birkenau, die das Grauen und die Unmenschlichkeit in allen Details wiedergeben. Die komplexen Mechanismen über verschiedene Abläufe im Leben und der quälerische Alltag werden anhand von Sam Pivniks Eindrücken gut herausgearbeitet. Das ist das Verdienstvolle am Buch.
Dann hat Sam das Glück, Auschwitz verlassen zu können. Er kommt in ein anderes Lager , Fürstenberg und wird als Arbeiter im Bergwerk eingesetzt. Grauenvolle Erlebnisse warten auch da auf ihn, zum Beispiel wird er gezwungen, sich an einer Hinrichtung zu beteiligen.
Dann folgt der Todesmarsch, der ihn schließlich auf die Cap Arcona führte.
Fazit: Ein wichtiges Buch. Man muss froh sein, dass es erschienen ist, da es kaum noch Zeitzeugen gibt. Am meisten hat mich die konzentrierte Dichte des Buches beeindruckt.
Ein Buch mit Tempo und voller Energie
So, und jetzt kommst du von Arno Frank
Arno Franks "So, und jetzt kommst du" ist ein großartiger Roman, weil er wahrhaftig die Emotionen des Protagonisten widergibt. Es geht um die schwierige Kindheit eines Jungen und seiner Geschwister bei einem kriminellen Vater und einer labilen Mutter.
Das Buch ist leicht und schnell zu lesen, dabei geschickt in vier Teilen plus Epilog konzipiert.
Der erste Teil zeigt eine Kindheit in den siebziger jahren. Wer aus dieser Zeit stammt, wird viel wiedererkennen. Die Erzählweise ist sehr gelungen, da der Junge eine beobachtende Position einnimmt, dabei auch nicht immer alles versteht. Das gibt dem Text viel Glaubwürigkeit. Arno Frank taucht in die Erinnerungen tief ein, Aufgrund der Thematik wurde ich an Jeanette Walls "Schloß aus Glas" erinnert. Doch bei Arno Frank dominiert zuerst die deutsche Provinz, bis die Familie überraschend nach Frankreich geht. Später müssen sie sogar durch verschiedene Länder fliehen, weil der Vater polizeilich gesucht wird. Eine schwere Lage für die Kinder. Tragisch, dasss die Kinder so leiden müssen, denn sie sind der Situation hilflos ausgesetzt. Der Vater ist oft unberechenbar, deswegen nimmt sich der Junge auch oft in Acht vor ihm. Mit der Mutter ist es einfacher und von Liebe geprägt, aber sie wirkt schon sehr labil.Es gibt wenige Momente für den Jungen, in denen er Normalität erlebt, schnell wird er wieder daraus herausgerissen. Die Flucht geht an die Sibstanz, bis hin zur seelischen Erschöpfung.
Ich schätze es sehr, wie Arno Frank den Zeitverlauf durch Anspielungen auf Ereignsse setzt, z.B. von Grace Kellys Tod bis hin zu Tschernobyl. So kann man sich als Leser gut orientieren, ohne das auf platte Weise Jahresdaten genannt werden.
Das Buch besitzt eine innere Spannung, man ist nah dran an dem Icherzähler und kann emotional mitfühlen. Das liegt auch daran, dass eine wahre Geschichte erzählt wird.
Wirklich wieder eine originelle und gute Veröffentlichung des Tropen-Verlags.
Gespräche in der Nacht
Unsere Seelen bei Nacht von Kent Haruf
Unsere Seelen bei Nacht von Kent Haruf ist ein ruhiges Buch, mit einer unaufgeregten Sprache. Addie und Louis, beide verwitwet, sind Bekannte und sie finden zueinander, um die Einsamkeit zu besiegen. Nachts erzählen sie sich viel, auch was es in ihrem Leben an guten und schweren gab. Sie lernen sich dadurch besser kennen und auch die Leser finden gut Zugang zu ihnen.
Sie sind realistische Figuren.
Dass Jane Fonda und Robert Redford in der kommenden Verfilmung die Rollen von Asddie und Louise spielen werden, habe ich zum Glück erst Mitte des Buches gelesen. Da hatte ich mir schon mein eigenes Bild von den Figuren gemacht.
Als Addies kleiner Enkel Jamie einige Zeit bei ihnen verbringt, sind sie fast eine kleine Familie. Sogar eine Hündin nehmen sie für Jamie zu sich.
Letztlich zeigt das Buch ein Stück US-amerikanischen Alltag.
Der Roman ist kurz und gut lesbar, deswegen schnell durch. Ich werde Addie und Louise vermissen, hoffe jedoch, noch weitere Romane von Kent Haruf zu lesen.
Unsere Seelen bei Nacht ist übrigens auch als Hörbuch, gelesen von Ulrich Noethen, erschienen.






