Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Wer wir wirklich sind
Ein Sommer in Corona del Mar ist ein US-amerikanischer Roman, der von der zurückerinnernden Erzählstimme lebt. Die Erzählerin Mia gefällt mir gut, da sie versucht den Dingen auf den Grund zu gehen, dabei über Ironie und auch Selbstironie verfügt.
Sie erzählt die Geschichte ihrer Schulfreundin Lorrie Ann, die viel Pech im Leben hat und wichtige Passagen ihres Lebens.
Da Mia viel reflektiert, erfährt man auch viel von ihr und ihren Selbstzweifeln.
Die Handlung ist ´überwiegend in Kalifornien angesiedelt, obwohl es ungewöhnlicherweise auch ein paar Passagen in der Türkei und in Indien gibt, was dem Buch eine spezifische, reizvolle Atmosphäre verleiht.
Komischer Titel eigentlich, da sich die Handlung über Jahre erstreckt und nicht nur über einen Sommer, die Protagonisten zudem nicht die ganze Zeit in Corona del Mar sind.
Eine Geschichte einer langjährigen Freundschaft zweier jungen Frauen muss sich zur Zeit natürlich mit Elena Ferrates ?Meine geniale Freundin? vergleichen und tatsächlich gibt es ein paar Parallelen, obwohl Rufi Thorpes Roman typisch amerikanisch und Ferrante europäisch geprägt ist.
Es ist sicher kein sommerlich-leichter Unterhaltungsroman, wie man durch Titel und Cover vielleicht denken könnte sondern setzt sich mit den Leben auf einer ernsthafte und intensive Art und Qeise auseinander, auch damit, ob wer man wirklich ist.
Deshalb von mir eine Leseempfehlung!
Rasanter Krimi
Die Brücke und der Sprung! Was für ein rasanter Start ins Buch. Dieser Anfang bewirkt, dass man das Buch nicht so schnell vergisst. Glaube Liebe Tod ist ein gediegener Titel, aber immerhin ungewöhnlich, also originell.
Eigentlich versammelt dieser Krimi viel schon oft behandelte Themen. Nicht gerade neu und doch überzeugt eines an diesem Buch außerordentlich: der Protagonist Martin Bauer.
Ein Polizeipfarrer, der sich immer voll reinhängt. Jemand von dem man sich wünscht, dass man bei Problemen an ihn gerät.
Gelungen ist auch der verbale Schlagabtausch zwischen Bauer undVerena Dohr.
Ermittlerteams gibt es viele. Diese beiden finde ich aber in ihrem Verhalten und ihrem Arbeitsverhältnis zueinander überzeugend. Wenn es drauf ankommt, halten sie fest zusammen. Das gefällt mir an dem Team.
Das eine Liebesgeschichte zwischen den beiden ausgeschlossen wurde, finde ich gut. Beide haben andere Partner bzw. Bauer ist verheiratet und hat eine Tochter.
Auch die jugendlichen Protagonisten Tilo, der anfangs wie ein Angeber wirkte und die aus Rumänien stammende Mariana werden mit der Zeit immer sympathischer und als Leser wünsche ich den beiden, dass sie schließlich ihren Weg finden.
Das tempo des Romans ist hoch. Es gibt zwar ein paar Wendungen, sogar Dramatik in einigen Szenen, aber allzu überraschend finde ich den Handlungsablauf nicht. Mir macht das nichts aus, da mich weniger der Fall als die Figuren und ihr Schicksal interessierte. Echte Krimi-Cracks hingegen könnten sich unterfordert fühlen.
Ich hingegen bin gespannt auf den Martin-Bauer-Krimi, Band 2.
Schluß mit solchen Büchern
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Bei Schluss mit Muss muss man das äußere als erstes erwähnen. Ein provokantes Titelbild mit Stinkefinger und dann noch gelbe Seiten. Wie abstoßend ist das denn. Da stellt sich die Frage, muss das sein?
Noch ärgerlicher ist aber der flapsige Ton, der mir in der Leseprobe zwar schon aufgefallen war, der aber auch die Dauer anfängt zu nerven.
Das flapsige zeugt auch nicht von Leichtigkeit sondern wirkt aufgesetzt und verkrampft. Zitate sind häufig aus Film und Fernsehen, das ist offensichtlich der Background der Autorin. Tanja Mainhofer ist eine Moderatorin/Schauspielerin. Ich kannte sie bisher nicht.
Wie flach und unliterarisch das Buch doch ist! Der bemühte Humor ist so gequält, das ist gar nicht meiner. Wirklich ein Produkt, wie ich es nicht schätze. Doch abbrechen geht nicht, dazu bin ich viel zu sehr in meinen Zwängen gefangen. Davon kuriert mich garantiert auch nicht so ein armseliger Antiratgeber.
Doch ich muss aufhören zu meckern und sehen, was gibt es noch in dem Buch. Welche Kapitel können mich doch überzeugen, welche Passagen bringen mir was. Die mit dem Yoga sicherlich nicht. Das mit der Partnersuche oder Liebe und Beziehungen oder den Besserwissern auch nicht. Selbst das Gilmore Girls-Kapitel (Stars Hollow) wird versemmelt, dabei sind die eigentlich ein Selbstgänger. Eigentlich kommt nicht mehr wirklich was. Die Autorin lebt nicht in der gleichen Welt wie ich. Für mich persönlich war das Buch ein großer Flop, für andere muss es das richtige sein, wer weiß!
Ruhiger Thriller
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Da ich gerade in Thrillerstimmung bin, habe ich zu diesem Buch gegriffen.
John Katzenbachs Die Grausamen stellt ein ungewöhnliches Ermittlerpaar vor: Marta Johnson-Rodriguez und Gabriel "Gabe" Dickinson
Der Roman beginnt mit einem kurzen Prolog, bei dem ein 13jähriges Mädchen verschwunden ist.
Danach kommt gleich eine wirklich packende Szene, die Katzenbach eindringlich beschreibt.
Gabes Schwager Teddy ist bei einem Unwetter bei einer Bootsfahrt ertrunken. Gabe fühlt sich schuldig, trinkt zuviel, seine Frau hat ihn verlassen. Er ist völlig von der Rolle.
Das gilt auch für Marta, die beim Drogendezernat arbeitet und versehentlich im Einsatz ihren Partner erschossen hat.
Zusammen sollen sie ein neues Team bilden, die ?Cold Cases? zu bearbeiten haben.
Eigentlich eine ziemliche Degradierung.
Jetzt sind angeschlagene Ermittler natürlich auch interessanter als die perfekten, idealisierten. Der Autor schafft es, die seelische Verfassung seiner Protagonisten einfühlsam dem Leser nahezubringen.
Ich finde es auch spannend, zu verfolgen, wie die beiden als Team zusammenwachsen.
Die Ermittlungsarbeit wird detailliert dargestellt.
John Katzenbach hat das Genre ?Kriminalroman mit Ermittlerteams im Mittelpunkt? nicht neu erfunden, aber er hat immerhin einen guten Roman dazugetan. Was kann man sich mehr wünschen.
Berührende Geschichte
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Kathryn Hughes, Autorin von Drei Worte Glück, verfügt über einen warmen Ton und gut zu lesenden Stil, der mich leicht an den von der amerikanischen Erfolgsautorin Judy Blume erinnert.
Doch Kathryn Hughes ist Britin, sie blendet realismus nicht aus und ihre Figuren sind normal und aus dem Alltag heraus gezeigt.
Vielleicht mag man sie deswegen umso mehr und es kommt einem vor, als würde man sie schon lange kennen.
Kathryn Hughes schreibt gut, aner , dass muss man auch sagen, etwas umständlich.
Beginnt es 1975 mit Mary, die gerade ihren Mann bei einem Unglück verliert, schwenkt die handlung dann zu Beth und ihrer Familie und dann zu einer ganzh anderen Gruppe von leuten. Man weiß nicht, was die mit der ursprünglichen Geschichte zu tun haben und es dauert bis Kapitel 19 bis Mary wieder auftaucht. dann wird es aber klar, warum der erzählerische Aufwand nötig war.
Es sind ziemlich viele Figuren, die meisten sind sympathsich.
Neben Mary gehören Babs und Servyn zu meinen Favoriten und den Figuren. Sie sind geschieden, aber empfinden doch noch etwas füreinander.
Weniger gelungen war die egoistsiche Trisha,da sie zu schematisch wirkt. Aber die meisten Figuren sind sehr gelungen.
Schließlich konzentriert sich die Handlung wieder auf den Fall des kleinen Jake, der dringend eine Nierenspende benötigt. Ein anrührende Geschichte, die ich gerne gelesen habe.
Ein Hauch von Austen
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Die zwei Leben der Florence Grace ist wirklich ein nettes Buch. Genau das richtige zum runterkommen für gestresste Leute.
Schauplatz ist Cornwall und London, Mitte des 19. Jahrhunderts
Prägend ist die lebhafte Hauptfigur, die junge Florrie Buckley, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, erfährt sie mit 15 Jahren, das sie aus einer reichen Familie stammt.
Sie heißt jetzt Florrence Grace und lebt bei ihrer neuen Familie, die zwar wohlhabend aber auch ziemlich verkrampft sind. Florrie steht jetzt zwischen den Welten. Die neue mag sie nicht, aber in die alte kann sei auch nicht mehr zurück.
Das hat einen Touch von Jane Austen und ihren Roman Mansfield Park. Aber nicht in dem Sinne, dass die Autorin kopiert hätte, aber vielleicht war sie von Austen beeinflusst. Das ist ja nicht das schlechteste!
Florrie ist als rückblickende Icherzählerin die treibende Kraft der Handlung, der Leser ist immer dicht an ihr dran.
Sie ist so frei aufgewachsen, dass die ganzen formellen, gesellschaftlichen Zwänge ihr ein Gräuel sind.
Die Familie ist leicht exzentrisch, das trifft auch auf den Großvater Hawker zu. Ich finde ihn etwas überzogen. Immerhin eine originelle Figur! Das gilt auch für ein paar andere Nebenfiguren. Aus ein paar hätte man bei den guten Ansätzen mehr machen können. Insbesondere Turlington, der Mann, für den Florrence sich interessiert, beleibt bis zur Buchmitte zu sehr im mysteriösen, wird lange Zeit kaum adäquat eingesetzt. (Später ändert sich das)
Auch Hawkers Rolle wird nicht weiter ausgebaut.
Florence hingegen entwickelt sich immer weiter und meistert ihr Leben.
Ein paar kleinere Längen gibt es in der Handlung, aber doch nur in einem geringen Ausmaß und kaum nachteilig spürbar. Das ist mir lieber als eine Überfrachtung der Handlung.
Auffällig auch die Dialoge, die Tracy Rees sehr schön gestaltet.
Ich glaube, dass Die zwei Leben der Florence Grace ein Erfolg wie ?Die Reise der Amy Snow? wird und Tracy Rees sich somit als wichtige Autorin im Genre etabliert.
Unterhaltung auf guten Niveau
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Das Genre Jugendliteratur bewegt sich zur Zeit auf sehr hohen Niveau. Ana und Zak von Brian Katcher trägt aufgrund der Themen und der stilistischen Machart auf jeden Fall dazu.
Im Roman wechseln die Kapitel zwischen Ana und Zak.
Zak ist ein wenig ein Chaot, seine Abschnitte sind von Komik geprägt.
Er ist in seiner Crazyness aber auch sehr cool. Ich mag seine Gutmütigkeit. Die Gedanken der Intelligenzbestie Ana sind meistens ernster. Eigentlich ist sie die zynischere.
Beide verbindet familiäre Zwänge und Verluste, die noch unbewältigt sind.
Diese oder vergleichbare Konstellationen gab es schon oft, aber es funktioniert doch immer wieder, wenn es gut gemacht ist. Das ist hier der Fall.
Absurderweise spielt sich der Großteil der Handlung auf einer Science Fiction-Convention ab. Zak und Ana suchen dort Clayton, Anas jüngeren Bruder.
Dieser Schauplatz gibt Gelegenheit für viele originelle Einfälle.
Am gelungensten ist aber, mitverfolgen zu können, wie sich die Beziehung zwischen Ana und Zak immer mehr vertieft. Das hat der Autor sehr geschickt gestaltet.
Gegen Ende gibt es ein paar Übertreibungen, auf die auch hätte verzichtet werden können. Schließlich lösen sich einige Konflikte zu einfach auf. Dennoch bleibt genug bemerkenswertes für mein Fazit: Ana und Zak ist ein ansprechender, gut unterhaltender Jugendroman.
Plötzlich zu zweit
Mit jedem Jahr von Simon van Booy
Mit dem Autor Simon Van Boy ist mal wieder eine gute Neuentdeckung zu machen. Mit jedem Jahr ist ein intelligent geschriebenes Buch, das anrührt. Aber nicht so wie die pathetischen Romane eines Nicolas Sparks. Van Boy schildert auf realistische Art eine ungewöhnliche Vater-Tochter-
Beziehung.
Die junge Harvey hat bei einem Unfall ihre Eltern verloren und kommt zu ihrem Onkel Jason, den sie vorher noch nie gesehen hat.
Jason schreckt zuerst vor der Verantwortung zurück, doch schließlich nimmt er sie an. Die beiden werden eine kleine Familie, die, weil sie alleine sind, sich eng aneinander binden. Es ist ein Vergnügen zu lesen, wie gut sie sich verstehen. Es gibt auch mal Streit, aber Jason ist tolerant und Harvey im Grund vernünftig. Sie kümmern sich umeinander und als Harvey mal krank wird, erkennt der verschlossene Jason, wie wichtig es ist, Hilfe anzunehmen und freundet sich sogar mit den Nachbarn an.
Der Roman funktioniert auch deswegen so gut, weil die Erzählweise passend gewählt ist.
In der Gegenwart besucht Jason seine inzwischen erwachsene Tochter in Paris und in den Kapiteln dazwischen wird erzählt, wie sie einst zusammenkamen und wie sich ihr Leben entwickelte.
Anfangs dachte ich noch, das wäre umständlich erzählt, aber schließlich hat es sich genau so bewährt.
Ein wirklich gutes Buch, das seine 5 Sterne mehr als verdient hat.
Stimmungsvoll
Sturmherz,6 Audio-CD von Corina Bomann
Corina Bomanns stimmungsvoller Roman Sturmherz handelt in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Nach anfänglicher Skepsis konnte mich diese Art des Erzählens doch wieder überzeugen. Diese Methode ist im Genre nicht ungewöhnlich, mir fällt da auf Anhieb z.B. Jojo Moyes ?Eine Handvoll Worte? ein.
Doch Corina Bomann hat immerhin mit der Sturmflut in Hamburg 1962 einen authentischen Background zu bieten und weniger Kitschfaktor.
Ich habe mich wie bei ?Sturmrose? wieder für die Hörbuchversion entschieden und wie gewohnt liest Elena Wilms. Das kann ich gut verstehen. Warum etwas bewährtes, das funktioniert ändern. Aber mir ist ihre Stimme manchmal zu einschmeichelnd, jenseits irgendwelcher Brüche. Insgesamt bin ich aber mit der Leseleistung zufrieden.
Der Plot in der Vergangenheit sagt mir mehr zu als der der Gegenwart. Das liegt auch an den Figuren.
Alexa ist eher zögerlich. Die junge Cornelia hingegen ist eine mutige, zupackende Frau, die das Leben an der Wurzel packen will. Ziel der Romankonstruktion ist sicherlich auch, der zeitgenössischen dieses nahezubringen.
Sturmherz kommt nicht ganz an Sturmrose heran, dazu fehlen mir mehr Details ur Sturmflut, das hätte mich interessiert. Das Buch hält aber das gute Niveau von Corina Bomanns Romanen.
Die 6 CDs bietet wenig überraschende, aber kurzweilige Unterhaltung.
Intensives Leseerlebnis
Der letzte Überlebende Wie ich dem Holocaust entkam. Eine wahre Geschichte. Gebunden. von Pivnik Sam
Der letzte Überlebende ist ein Buch über den Holocaust, von einem der letzten Zeitzeugen geschrieben, einer der wenigen Überlebenden. Ein Buch dieses Themas bewertet man natürlich anders als Romane. Sam Pivniks Buch ist eine Autobiographie, ein Bericht über sein Leben und über Auschwitz. Das ist nicht in einer Form literarisch verarbeitet, wie es Imre Kertesz stets tat.
Es erinnert mehr an Primo Levis erstes Buch ?Ist das ein Mensch??, das ein genauer Bericht über das Lager war. Sam Pivniks Ansatz ist jedenfalls teilweise ein anderer, er ist nicht neutral sachlich sondern beschreibt seine Emotionen. Dabei kann manches verschwommen blieben, etwa bei der Begegnung mit dem Todesengel bleibt unklar, ob es wirklich Mengele war.
Sam Pivnik wurde von einem Ghostwriter unterstützt. Der Stil ist deshalb einfach und ungekünstelt gehalten. Eindringlich wird es dennoch und letztlich wird Sam Pivniks Bericht durch viele Fakten ergänzt. Und das wichtigste: Sam Pivniks Erzählstimme funktioniert, man ist als Leser so dicht wie möglich an ihm dran. Die Lektüre wird sehr intensiv!
Es gibt auch Beschreibungen von Sam Pivniks Lebens vor dem Lager. Schon da gab es viele Härten als die Wehrmacht 1939 Polen überfielen.
Kernstück des Buches sind dann die Lager-Beschreibungen in Auschwitz-Birkenau, die das Grauen und die Unmenschlichkeit in allen Details wiedergeben. Die komplexen Mechanismen über verschiedene Abläufe im Leben und der quälerische Alltag werden anhand von Sam Pivniks Eindrücken gut herausgearbeitet. Das ist das Verdienstvolle am Buch.
Dann hat Sam das Glück, Auschwitz verlassen zu können. Er kommt in ein anderes Lager , Fürstenberg und wird als Arbeiter im Bergwerk eingesetzt. Grauenvolle Erlebnisse warten auch da auf ihn, zum Beispiel wird er gezwungen, sich an einer Hinrichtung zu beteiligen.
Dann folgt der Todesmarsch, der ihn schließlich auf die Cap Arcona führte.
Fazit: Ein wichtiges Buch. Man muss froh sein, dass es erschienen ist, da es kaum noch Zeitzeugen gibt. Am meisten hat mich die konzentrierte Dichte des Buches beeindruckt.





