Kunden em pfehlungen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Die Wächter von Knightsbridge
Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge von Anne Lück
"Jewel & Blade, Band 1: Die Wächter von Knightsbridge" ist mein erstes Buch von Autorin Anne Lück. Nachdem ich schon viel Gutes über ihre Bücher gehört habe, war ich schon sehr gespannt. In diesem Buch wird die Artus-Sage in einer packenden Urban-Fantasy neu erzählt. Dabei schafft Lück eine spannende Welt, die der realen sehr nah ist, durch die Magie der Wächterfamilien jedoch einen eigenen Twist bekommt.
Das World-Building hat mir gut gefallen. Durch die Perspektive von Protagonistin Harper habe ich als Leserin alle relevanten Informationen erhalten und mich mit ihr gemeinsam in die Welt der Wächter und die Suche nach Excalibur gemacht.
Ab der ersten Seite konnte mich der Schreibstil der Autorin begeistern, das Erzähltempo hatte für mein Empfinden die genau richtige Geschwindigkeit und auch die Charakterdarstellungen haben mir gut gefallen. Harper war mir ab der ersten Seite an sympathisch und auch alle weiteren Charaktere sind lebendig und divers dargestellt.
Das Buch hat mich insgesamt hervorragend unterhalten und war ein echter Pageturner - bis zum Ende der Geschichte... diese endet mit einem Plottwist, der meinem Empfinden nach nicht so gut in die bisherige Storyline passt. Das finde ich ein wenig schade, und bin mir darüber auch unsicher, ob sich den folgenden Band lesen werde.
Sturm und Stille
A Study in Drowning von Ava Reid
"A Study in Drowning" von Ava Reid ist in der Hörbuchfassung von Martha Kindermann gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Im Hörbuch wird vorab auf die Triggerwarnung am Ende des Buches hingewiesen. Für Hörbuch-Hörende wäre es sicherlich einfacher, diese (sehr, sehr umfangreiche Liste) direkt vor der Lektüre zu hören, da es sich nicht so leicht dorthin skippen lässt.
Sprache und Schreibstil in Übersetzung durch Nadine Mannchen haben mir gut gefallen und ließen sich zügig und einfach lesen. Die Handlung konnte mich nicht immer überzeugen - an mehreren Stellen habe ich die Schilderungen als sehr langatmig und unnötig in die Länge gezogen erlebt. An anderen Stellen hingegen war der Spannungsbogen so hoch, dass ich das Buch nicht zur Seite legen wollte.
Ich finde die geschilderte Welt sehr spannend - voller Magie und Geheimnisse. Gern hätte ich noch viel mehr über diese Welt erfahren: Wer oder was genau sind die Schläfer? Warum hegen Llyrier und Arganthier einen Groll gegeneinander? Was steckt hinter der Magie des Elfenkönigs? Im Worldbuilding ist hier auf jeden Fall noch Raum nach oben, für ein gelungenes Fantasy-Buch war es mir zu platt und undurchsichtig - vermutlich ist das der Kompromiss, wenn es sich gleichermaßen und eine Romance handelt. Die Beziehung zwischen Preston und Effy hat für mich erst im letzten Kapitel (Prestons Perspektive) richtig Feuer bekommen, diese geschilderte Intensität hätte ich mir vorab auch gewünscht.
Die Grundstimmung des Buches ist düster, das Setting wird durch Autorin Ava Reid sehr gelungen konstruiert. Für mich war zu viel los, wodurch sich die einzelnen Stränge ein wenig verlaufen haben und sich die letztendliche Geschichte halbgar anfühlt. Das ist schade, denn diese Story hat ganz viel Potenzial, das sich hier meinem Empfinden nach nicht voll entfalten konnte.
Ich weiß noch nicht, ob ich den folgenden Teil lesen werde.
Glück
Glück von Jackie Thomae
"Glück" von Autorin Jackie Thomae versucht sich an einem emotional aufgeladenen und extrem vielschichtigen Thema: die tickende biologische Uhr der Mutterschaft. Dabei erzählt das Buch von verschiedenen Frauen an verschiedenen Stellen ihres Lebens. Die Perspektiven wechseln, einige kommen öfter, andere nur ein einziges Mal zu Wort.
Alle Personen bleiben mehr oder weniger miteinander verwoben, so dass der rote Faden durch alle Perspektiven hindurch zu erkennen ist. Hauptcharaktere sind Moderatiorin MC und Politikerin Anahita.
Sprache und Schreibstil haben mir gut gefallen, haben sich meist lesen lassen, waren jedoch auch durch andere Charaktere und Perspektiven recht ähnlich, so dass eine schnelle Unterscheidung nicht immer gelungen ist. Einige Kapitel haben mich komplett in den Bann ziehen können, andere hingegen haben mich das Buch gelangweilt aus der Hand legen lassen. Das ist schade, denn grundlegend hat das Buch ganz viel Potenzial sich mit verschiedenen Lebenswegen und Entscheidungen auseinander zu setzen.
Dabei wird jedoch klar: jede Frau entscheidet selbst, wie ihr Lebensweg aussieht, was sie glücklich macht und ob dazu ein Kind gehört oder nicht.
Insgesamt war "Glück" nett zu lesen, hat bei mir jedoch keinen nennenswerten NAchklang erzeugen können.
gewöhnlich wie ein Terrier
Die Sache mit Rachel von Caroline O'Donoghue
"Die Sache mit Rachel" von Caroline O'Donoghue ist in der Hörbuchfassung von Nora Schulte gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Die Stimmfarbe habe ich zu Beginn als nicht ganz sp angenehm zum Hören empfunden, konnte mich im Verlauf des Buches jedoch gut daran gewöhnen.
Dieses Buch word als "Eine außergewöhnliche Geschichte über Freundschaft, die Suche nach sich selbst und den Rausch der ersten Beziehungen." beworben - das schürt hohe Erwartungen - für mich zu hohe Erwartungen, die sich nicht erfüllen konnten. Zu Beginn des Buches hatte ich einige Schwierigkeiten in die Handlung hinen zu kommen, im ersten Drittel des Buches ist es mir dann jedoch gut gelungen. Mehrmals war ich beim Lesen der Meinung, dass das Buch gleich zu Ende sein müsste, dann zog sich die Handlung jedoch erneut - für mich ein Gefühl beinahe so, als wolle man einen festgetretenen Kaugummi von der Schuhsohle entfernen. Sehr schade, denn grundsätzlich hat mir die Story sehr gut gefallen, für mich waren zu viele Längen und uninteressante Passagen eingearbeitet. Die Berichte über das Leben und die Gesellschaft in Irland fand ich wiederum interessant.
Protagonistin Rachel war mir selten sympathisch, häufig schien sie mir zu egozentrisch und passiv. Nicht nur einmal hätte ich sie am liebsten durchgeschüttelt. Immerhin wurde ein wenig Charakterentwicklung deutlich, was mich etwas versöhnen konnte. Dennoch hätte ich mir im Verlauf etwas mehr Reflexionsvermögen gewünscht.
Schreibstil und Sprache der Autorin, übersetzt durch Christian Lux haben mir insgesamt jedoch gut gefallen - nicht klar erkennbare Zeitsprünge haben mir das Lesen dann wiederum erschwert.
"Die Sache mit Rachel" ist ein nettes Buch, das mich nach der Lektüre aber leider nicht weiter beschäftigen wird und sicherlich nicht nachhallen wird.
Mein Mann
Mein Mann von Maud Ventura
"Mein Mann" von Maud Ventura ist in der Hörbuchfassung von Stefanie Wittgenstein gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Die Stimmfarbe habe ich zu Beginn als nicht ganz sp angenehm zum Hören empfunden, konnte mich im Verlauf des Buches jedoch gut daran gewöhnen.
Den Einstieg in das Buch habe ich als recht unspektakulär empfunden, die Protagonistin ist vollkommen auf ihren Mann fixiert, zu Beginn scheint dies jedoch noch in annehmbarem Maß zu sein. Nach den ersten Seiten war ich etwas gelangweilt, bin schlussendlich jedoch froh am Ball geblieben zu sein und weiter gelesen zu haben.
Die Fixierung der Frau auf IHREN Mann nimmt schnell ungeahnte Ausmaße an. Als Leser/in des Buches begleitet man die immer abwegigeren Gedanken der Protagonistin und kann vollkommen in ihrer Obsession aufgehen. Dabei gelingt es nicht immer einen gesunden Abstand zu der Gedankenwelt einzunehmen - eine wahrlich ungewöhnliche Erzählperspektive. Dabei ist die Handlung nicht unbedingt schockierend oder zu spannungsgeladen, jedoch sehr subtil unangenehm und von Tag zu Tag ein wenig unangenehmer. Eine ganz eigene Atmosphäre, gezeichnet von totaler Bessesenheit und emotionaler Abhängigkeit wird gezeichnet. Dabei ist die Protagonistin durch ihr manipulatives Handeln an keiner Stelle sonderlich sympathisch - zieht mich als Leserin jedoch trotzdem in den Bann, auch aus Faszination über die Boshaftigkeit und Abgebrühtheit.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, insbesondere auch, weil es durch das interessante Ende noch einmal einen ganz anderen Spin bekommen hat.
gelungener Start
Nightbirds, Band 1 - Der Kuss der Nachtigall von Kate J. Armstrong
Nightbirds (Band 1: Der Kuss der Nachtigall) von Kate J. Armstrong ist ein gelungener Auftakt zu einer Reihe run um eine ganz magische Welt. Zugegebenermaßen ist mir der Einstieg in das Buch unerwartet schwer gefallen. Meiner Meinung nach hat sich die Story gerade in den ersten Kapiteln etwas zu sehr gezogen und hat zu langsam Fahrt aufgenommen.
Auch der Schreibstil in Übersetzung durch Franziska Jaekel war mir zu Beginn etwas zu schwerfällig.
Aber das Dranbleiben lohnt sich! Insbesondere nach dem ersten Drittel wird die Story deutlich schwungvoller und mitreißender, zum Schluss mochte ich das Buch beinahe gar nicht mehr aus der Hand legen. Kate J. Armstrong schafft eine Welt, die am Anfang für die Leser:innen recht undurchsichtig scheint, die magischen Anteile scheinen sehr gering bzw. gut versteckt. Das mag jedoch auch daran liegen, dass die Protagonistinnen Matilde, Sayer und Æsa selbst nur wenig über ihre magische Begabung und magische Begabungen im Allgemeinen wissen. Je mehr die Protagonist:innen über die Magie erfahren, desto greifbarer wird sie auch für die Leser:innen dieses Buches. Es hat mir gut gefallen gemeinsam mit den Charakteren dieses Buches mein Wissen um die Welt zu erweitern. Nach der Lektüre dieses ersten Teils bleiben jedoch noch sehr viele Fragen offen, insbesondere auch zu den anderen erwähnten, aber bisher nicht weiter thematisierten Ländern - nicht nur deswegen bin ich extrem auf den Folgeband gespannt!
Die Charaktere sind allesamt grundverschieden und sich dennoch ähnlich, eine Prämisse die in diesem Buch auf fruchtbaren Boden fällt. Die Charakterdarstellungen haben mir allesamt gut gefallen, auch wenn ich mir bei beinahe allen noch mehr Infomationen, Hintergründe, etc. gewünscht hätte - aber auch hier verbleibe ich gespannt auf den kommenden Teil des Buches. Mir sind alle ans Herz gewachsen und ich bin gespannt sie auf ihren weiteren Wegen zu begleiten.
Vier Schwestern
Blue Sisters von Coco Mellors
Nachdem ich "Cleopatra und Frankenstein" von Autorin Coco Mellors gern gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Folgeroman "Blue Sisters". Besonders gut hat mir auch in diesem Buch die atmosphärische und gewitzte Sprache gefallen, hier wurde auch in der Übersetzung durch Lisa Kögeböhn eine hervorragende Arbeit geleistet.
Die Story wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei verbliebenden Blue Schwestern erzählt. Dabei hat jede der Schwestern mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, was die Unterscheidung zwischen den einzelnen Charakteren erleichtert hat. Die Handlung war durch die Perspektivenwechsel sehr lebhaft und zügig, aber auch recht dicht. Mir hat gefallen, wie sich die Leben der einzelnen Schwestern ineinander verwoben haben. Dennoch ist jede einzelne eine starke eigene Charaktere.
Schön finde ich, dass hier nicht nur sehr feinfühlig und scharfsinnig Geschwisterdynamiken beschrieben wurden, sondern auch viele weitere Themen, wie beispielsweise Sucht, Umgang mit Trauer und Verlust.
Mich hat die Frage nach der Auflösung der Spannung zwischen den Büchern durch das Buch getragen, aber ich habe auch alle drei schwestern gern einzeln verfolgt und mich in ihre Schicksale eingedacht.
Mellors hat mit "Blue Sisters" eine meisterhaft feinfühlige und treffgenaue Schilderung von Geschwisterdyanmiken und Traumata geschaffen, die ich jedem nur empfehlen kann!
Ex-Wife
Ex-Wife von Ursula Parrott
"Ex-Wife" von Ursula Parrott ist in der Hörbuchfassung von Cathlen Gawlich gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Dieses Buch finde ich so spannend, weil es aus einer ganz anderen Zeit stammt - den 1920ern. »Sex and the City« meets »The Great Gatsby« ist somit eine starke Werbung für dieses Buch, die auf jeden Fall hohe Erwartungen schürt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Buch schon vor vielen Jahren geschrieben wurde und nun neu übersetzt wurde. Dieser zeitliche Kontext sollte bei der Bewertung dieses Buches nicht aus den Augen verloren werden, denn somit sind die für die heutige Zeit teils sexistischen und frauenfeindlichen Ansichten besser einzuordnen und sind stimmig. Für die damalige Zeit war dieses Buch sicherlich, wie von Autorin Mareike Fallwickl im Vorwort beschrieben, ein Aufreger.
Die von Parrott beschriebenen Themen sind erstaunlich aktuell und wirken doch irgendwie aus der Zeit gefallen. Dieser Wiederspruch hat mich fasziniert und meinem Empfinden nach war es für dieses Buch passig. Patricia ist eine interessante Protagonistin, die mir immer etwas fern blieb. Oft hätte ich ihr raten wollen sich nicht nur über ihren Mann oder ihr Äußeres zu definieren - aber auch hier ist der zeitliche Kontext erklärend. Ihre Sichtweise und ihr Selbstbild wirkt heutzutage fremd und eitel, weshalb ich nur schwer einen Zugang zu ihr finden konnte.
Sprache und Schreibstil haben mir in der Übersetzung durch Tilda Engel sehr gut gefallen, waren flüssig und leicht zu lesen. Dieses Buch hatte für mich keinen erkennbaren Spannungsbogen, kommt nicht mit überraschenden Drehungen und Wendungen daher und konnte mich doch meist interessiert am Lesen halten.
Insgesamt habe ich dieses Buch vor allem wegen des Abbilds der damaligen Gesellschaft gern gelesen.
Mein drittes Leben
Mein drittes Leben von Daniela Krien
"Mein drittes Leben" ist das erste Buch, dass ich von Autorin Daniela Krien gelesen habe. Dabei habe ich bisher nur Gutes über die Bücher der Autorin gehört und gelesen. Und was soll ich sagen? Es wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch sein, dass ich von ihr gelesen habe.
Allem voran die klare Sprache und der sehr angenehme Schreibstil haben mich von diesem Buch begeistert.
Auch die Handlung um Linda, eine Mutter, die ihr Kind durch einen tragischen Unfall verloren hat, ist sehr authentisch dargestellt. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Trauer zu überspitzt, kitschig oder stereotyp dargestellt wurde. Vielmehr hat Krien nüchtern, beinahe analytisch den Zustand dargestellt, nicht geschönt aber auch nicht dramatisiert. Das habe ich als Leserin als extrem angenehm empfunden.
Nicht nur Protagonistin Linda, sondern auch alle weiteren Charaktere wurden sehr lebensnah und authentisch dargestellt. eziehungsgeflechte sind in leisen Tönen beschrieben, in ihrer Entstehung und Entwicklung jedoch sehr genau und treffend.
Insgesamt hat mich dieses Buch positiv überrascht. Trotz der Schwere der Thematik liest es sich sehr leicht, flüssig und ich wollte es kaum aus den Händen legen. Ein stilles aber nicht weniger beeindruckendes Buch.
3.14159265359
Pi mal Daumen von Alina Bronsky
Nachdem ich schon sehr viel Gutes über die Bücher der Autotin Alina Bronsky gehört und gelesen habe, ist "Pi mal Daumen" das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Zugegebenerweise hat mich das Cover so gar nicht angesprochen: Die Gestaltung empfinde ich als eher nichtssagend, und habe nun auch nach dem Lesen eher keinen richtigen Bezug zum Inhalt herstellen können.
Schade, denn hier wäre sicherlich viel mehr Potenzial.
Der Klappenetxt hat mich dann jedoch vollkommen für sich eingenommen und mir war klar, dass dies ein Buch ist, das ich unbedingt lesen möchte. Der Schreibstil des Buches las sich für mich sehr angenehm, leicht und flüssig. Auch die Sprache passte gut zu Setting und Charakteren.
Die beiden Protagonist:innen Oscar und Moni sind mir innerhalb kürzester Zeit ans Herz gewachsen. Sie sind beide sehr unterschiedliche Charaktere, was die Freundschaft zwischen ihnen umso kostbarer macht. Mit den beiden schafft Autorin Bronsky zwei sehr klischeehafte und dennoch authentische Charaktere, die
mit einander wachsen. Oscar, Überflieger aus Gutem Hause und (auch wenn nie explizit betitelt) autistisch, und Moni, aufopfernd und aus eher prekären Verhältnissen bilden ein sympathisches und humorvolles Gespann.
Zum Schluss mochte ich das Buch gar nicht so recht aus der Hand legen, zwischendurch war es mir ein bisschen zu Mathematik-lastig und ich musste einiges nachschlagen, aber sei es drum... Inshesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen!











