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Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Hades

The Games Gods Play - Schattenverführt (Schattenverführt-Reihe 1) Schattenverführt-Reihe von Abigail Owen

"The Games Gods Play – Schattenverführt" von Abigail Owen ist in der Hörbuchfassung von Franziska Trunte gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen.

Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Truntes Stimme hervorragend gefallen und die Sprecherin hat es geschafft eine ganz eigene Spannung in die Handlung zu übertragen.
Dieses Buch wird als "Eine epische Romantasy mit knisterndem Spice, dramatischem Plot und einer faszinierenden Welt der griechischen Mythologie, aus der man nicht mehr auftauchen mag." beworben und was soll ich sagen - genau so ist es!
Das Wolrdbuilding hat mir gefallen, eine scheinbar moderne Welt, in der die griechischen Gottheiten eine zentrale Rolle spielen und eine gewisse Magie dadurch Teil ist hat mir gut gefallen. Die Crucible-Spiele erinnern etwas an "Die Tribute von Panem", was einen spannenden Twist in die handlung bringt. und ausreichend neue Details hat um nicht wie ein Abklatsch zu wirken.
Lyra als Protagonistin war mir auch sehr sympathisch - und Hades... ach Hades. Den Gott der Unterwelt als Love-Interest zu platzieren finde ich sehr gelungen. Dabei ist das Maß an Spice moderat, was für mich in diesem Buch absolut ausreichend und gut platziert ist. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden gefiel mir sehr gut und tatsächlich habe ich die Story nicht aus den Händen legen wollen - ein echter Pageturner für mich.
Dieses Buch ist Band 1 und dank der Endung warte ich nun sehr gespannt auf den kommenden Teil.
Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahres - uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Hades
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Calder Academy

Sweet Nightmare von Tracy Wolff

Nachdem ich die Katmere-Academy Reihe der Autorin Tracy Wolff sehr gern gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Auftakt zur neuen Reihe, die in der Calder Academy spielt. Wer in der vorangegangenen Serie aufgepasst hat, hat auch schon einmal von ihr gehört - und wird einige bekannte Gesichter wiedersehen.

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Protagonistin Clementine, Schülerin und Tochter der Rektorin der Academy. Dabei befinden wir uns in der gleichen paranormalen Welt, in der auch die Katmere-Academy Reihe spielte - nur sind hier viel mehr und bisher undbekannte Paranormale vertreten. Es hat mir gefallen, dass die Welt ein wenig facettenreicher wurde, allerdings sind hiermit auch viele Fragen, die für mich noch offen und ungeklärt sind, aufgekommen. Hier hoffe ich auf die weiteren Bücher der Reihe, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Clementine ist eine interessante Protagonistin, die mir auf Anhieb sympathisch war. Auch Jude, der eine größere Rolle einnimmt und im Epilog Erzählstimme ist, war mir sympathisch. Die Protagonist:innen waren nicht zu eindimensional und platt dargestellt, auch die Nebencharaktere waren ausreichend gut porträtiert.
Die Handlung als solche hat mir gut gefallen, wirkte an der ein oder anderen Stelle jedoch auch etwas zu sehr in die Länge gezogen. Insgesamt habe ich immer wissen wollen, wie es weiter geht und das Buch innerhalb kurzer Zeit ausgelesen gehabt. Sprache und Schreibstil in Übersetzung durch Michelle Gyo lasen sich gut und zügig. Die Autorin arbeitet hier viel mit englischen Wortwitzen, die gut in die Übersetzung eingearbeitet wurden - so blieb vieles sehr authentisch.
Ich freue mich auf den kommenden Band, um noch mehr über diese paranormale Welt zu erfahren.

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Calder Academy
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Freiheit

Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O’Mahony

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir immer noch nicht so recht sicher, was mich bei der Lektüre von Jacqueline O’Mahonys "Sing, wilder Vogel, sing" erwartet. Im Endeffekt habe ich dieses Buch als sehr packenden, mitreißenden Roman mit einer interessanten und eigensinnigen Protagonistin erlebt.

Hintergrund der Handlung bildet die Doolough-Tragödie, die mir tatsächlich kein Begriff war und welche ich zunächst nebenher recherchieren musste. Die Einbettung in einen realen geschichtlichen Kontext hat mir gut gefallen und hat der Handlung noch etwas mehr Tiefe gegeben. Dabei ist die Handlung in verschiedene Teile eingeteilt, die mit leichten Zeitsprüngen Protagonistin Honora durch Etappen ihres Lebens begleiten. Dabei erlebt sie viele einschneidende und belastende, sicherlich auch traumatisierende Dinge, die sich teils immer wieder in ihr Bewusstsein schieben, von Honora aber stark in den Hintergrund ihrer Gedankenwelt geschoben werden. Immer voran steht ihr unbändiger Wille nach Freiheit, dem sie mit jeder Faser ihres Seins nachhängt.
Den Schreibstil in Übersetzung durch pociao und Roberto de Hollanda habe ich als sehr angenehm und flüssig zu lesen erlebt.
Letztendlich wollte ich dieses Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Wochenendes ausgelesen.

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Freiheit
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Brüder und Schmerz

Intermezzo von Sally Rooney

Bücher der Bestseller-Autorin Sally Rooney gefallen mir nicht immer gut. Daher war ich gespannt, wie mir ihr neustes Werk "Intermezzo" in Übersetzung durch Zoë Beck gefallen wird. Und hier bin ich wirklich positiv überrascht worden.
Die Handlung wird aus der Perspektive der beiden Brüder Peter und Ivan berichtet, die sich mehr oder minder in der Erzählung abwechseln.

Dabei gefällt mir besonders gut, dass die beiden Perspektiven stilistisch sehr klar voneinander abgrenzbar sind und jeder Bruder somit einen sehr eigenen und sofort erkennbaren Stil und Charakter inne hat.
Die Kapitel aus Peters Sicht sind deutlich abgehackter, stakkatoartig zu lesen, die Sätze sind kürzer, brechen mitten drin ab, wirken mitunter sehr wirr und ztusammenhanglos. Das liest sich für mich deutlich weniger flüssig und anstrengender, ist stilistisch jedoch gut gelungen. Daher wurde ich auch mit Peters Charakter nicht wirklich warum und ich konnte ihn bis zum Ende de sbuches kaum greifen - auch dies kann ein gewolltes Stilmittel sein...
Ivan hingegen war mir aber der ersten Seite sympathisch.
Die Handlung des Buches ist insbesondere in der Beziehungsarbeit zwischen den Brüdern und auch in der individuellen Bewältigung der Trauer über den Tod des Vaters zu sehen. Dabei spielt das Buch vor allem über die Atmosphäre und der Entwicklung der beiden Protagonisten. Spannungsgeladene Turning-Points finden sich in diesem Buch nicht.
Was meinen Lesefluss etwas gehindert hat war die fehlende Kennzeichnung der Dialoge.
Insgesamt ist "Intermezzo" ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe, das mich mit seiner Atmosphäre und zwei besonderen Protagonisten für sich gewinnen konnte.

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Brüder und Schmerz
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verhinderte Queen

Wallis Simpson von Michaela Lindinger

Da ich mich für die britische Monarchie und vor allem auch für streitbare Charakere interessiere, war schnell klar, dass ich dieses Buch lesen werde. Wallis Simpson, Ehefrau des abgedankten Königs von England war mir bisher ein Begriff, viel intensiver habe ich mich jedoch nicht mit ihr beschäftigt.

Zuerst ist die wirklich wunderschöne Aufmachung des Buches zu betonen: Die Gestaltung gefällt mir wirklich sehr, das Buch liegt gut in der Hand und wirkt durch das feste Papier sehr wertig. Das knallige Rot springt auf jeden Fall sofort ins Auge, zieht Aufmerksamkeit auf sich und stellt einen guten Kontrast zu den schwarz-weiß Fotografien dar.
Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die verschiedene Stadien im Leben von Wallis wiedergeben. Zu Beginn des Buches fand ich die Schilderungen sehr um Edward zentriert, im Laufe des Buches hat sich dies jedoch gegeben.
Der Schreibstil von Autorin Michaela Lindinger war für mich zu Beginn sehr schwer zu lesen, die Formulierungen lasen sich umständlich, die Sätze teils sehr abgehackt. Zudem hatte ich oft den Eindruck, dass viel persönliche Bewertung eingeflossen ist, was mir in einer Biografie meist nicht so gut gefällt.
Insgesamt hätte ich mir vor allem in den einzelnen Kapiteln und spezifischen Aussagen einen klaren Hinweis auf die Belege gewünscht, denn so wirkte es, trotz des Quellenverzeichnisses zum Ende des Buches, teilweise wie die Wiedergabe von Klatsch und Tratsch. Insbesondere die Aussagen zur vermuteten Intersexualität von Wallis und der Homosexualität von Edward schienen nur geringfügig belegbar, haben hier jedoch einen elementaren Grundstein für die Charakterisierung der Beiden gelegt. Das ist schade, denn für mich hat das nachweislich an der Glaubwürdigkeit des kompletten Buches gerüttelt.
Insgesamt wird Wallis in dieser Biografie als sehr berechnende, machthungrige und intrigante Person beschrieben, ihr dritter Ehemann als dumm, kindisch und irrelevant. Nichts, was mich emotional an dieses Buch gebunden hat.
Im Endeffekt wird dies sicherlich ein fachlich korrekt recherchiertes Buch sein, mir haben jedoch teils die entsprechenden Verweise gefehlt und auch eine grundlegende Sympathie der Autorin ggü. der charakterisierten Personen. Der für mich sehr umständlich und voreingenommen lesende Schreibstil der Autorin hat nicht dazu beigetragen, dass ich diese Biografie gern gelesen habe.

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Freiheit?

The Freedom Clause von Hannah Sloane

Die grundlegende Idee dieses Buches finde ich sehr spannend: die etwas eingeschlafene Ehe durch eine "Freiheitsklausel" aufpeppen - aber klappt das wirklich? In diesem Buch begleiten die Leser:innen das Ehepaar Dominic und Daphne. Beide haben sich jung gefunden und früh geheiratet, die Idee dem Sexleben mit einer Freiheitsklausel auf die Sprünge zu helfen kam von Dominic (dass dieser Daphne dazu überredet hat und diese das zunächst so gar nicht toll fand, wird im weiteren Buch nicht weitre thematisiert).

In den folgenden fünf Jahren werden immer wieder bruchstückenhaft einige Kernmomente aus beiden Perspektiven geschrieben. Dabei liegt der Fokus in der Erzählung gar nicht so sehr in ausschweifenden sexuellen Abendteuern, sondern eher in der damit einhergehenden Charakterentwicklung - insbesondere bei Daphne. Dabei geht es schon schnell nicht mehr um die sexuelle Ebene.
Schnell wird deutlich, dass Daphne sich selbst kennen lernt, selbstbewusster wird und für sich einsteht. Und Ehemann Dominic bei dieser Entwicklung nicht hinterher kommt. Die Entwicklung fand ich nachvollziehbar und authentisch dargestellt, wobei ein deutlicher (feministischer) Fokus auf Protagonistin Daphne liegt. Dominic wurde von Jahr zu Jahr blasser, bis er nur noch eine Randfigur darstellte. Das kann stilistisches Mittel sein, um die Entwicklung von Daphne noch mehr zu betonen - mir pserönlich hat es jedoch nicht so gut gefallen. Ich glaube es hätte viel Potenzial mit der Auseinandersetzung dieser unterschiedlichen Entwicklung gegeben... Stattdessen entwickelt er sich scheinbar zum kompletten Arsch, der nicht gut auf seine Gefühle zugreifen kann und sich nicht sonderlich mit diesen auseinander setzt. Das war mir etwas zu klischeehaft und platt.
Insgesamt hat mir das Buch jedoch gut gefallen - es hat mich an einigen Stellen überraschen können, an anderen (sehr wenigen) Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Ausführlichkeit gewünscht. Ein solides Debut, dass mich neugierig auf weitere Bücher der Autorin macht.

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Freiheit?
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schonungslos

Strong Female Character von Fern Brady

Fern Brady war mir als Stand-Up Comedienne bereits ein vager Begriff, dass sie Autismus hat wusste ich jedoch noch nicht. Da ich mich (auch beruflich) viel mit Autismus beschäftige, war klar, dass ich dieses Buch lesen muss.
Es fällt schwer autobiografische Texte zu bewerten, da der Inhalt nun einmal der ist, den die verfassende Person 1) bereit ist zu teilen und 2) in ihrem Leben erlebt hat.

Das kann und möchte ich auch gar nicht bewerten. Dabei ist Fern Brady in diesem Buch sehr offen und ehrlich, zum Teil für mein Gefühl zu sehr. Andererseits gibt sie damit einen schonungslosen und tiefen Einblick in ihr persönliches Erleben als Kind und junge Erwachsene ohne diagnostizierte Autismus-Diagnose. Sie beschreibt Schwierigkeiten, Fehldiagnosen und eine ganz persönliche Vulnerabilität, sich selbst nicht richtig zu verstehen.
Den Schreibstil, in Übersetzung durch Doreen Reeck, habe ich als angenehm zu lesen empfunden. Brady verzichtet auf ausschweifendes Drum-Herum-Erzählen, sondern kommt direkt zum Punkt. Einige wenige Punkte wiederholen sich durch die verschiedenen Kapitel hindurch, was jedoch nicht sonderlich störend ist oder repetitiv wirkt. Das Buch liest sich sehr locker und flüssig, wobei der angenehme und lockere Schreibstil durchaus im Kontrast zu den mitunter traumatischen geschilderten Erlebnissen steht. Ein Kontrast, der für viele Menschen im autistischen Spektrum typisch ist. Ein Punkt, der mir aus fachlicher Sicht nicht so gut gefallen hat, ist die Verallgemeinerung persönlicher Erfahrungen auf alle anderen Menschen im autistischen Spektrum, denn auch hier gibt es Menschen, die andere Erfahrungen / Verhaltrensweisen haben.
Im Großen und Ganzen habe ich dieses Buch jedoch sehr gern gelesen. Ich habe es als sehr autentischen und schonungslos ehrlichen Erlebnisbericht einer autistischen Person wahrgenommen, der im besten Fall etwas mehr Verständnis bei neurotypischen/allistischen Personen hervorrufen kann.

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Drachenwandler

Strong Female Character von Fern Brady

"Burning Crown" von Marie Niehoff ist in der Hörbuchfassung von Leonie Landa und Sven Macht gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin und des Sprechers kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören.

Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Gut gelungen fand ich den Einsatz zweiter Sprecher:innen, um die beidenen Charaktere Yessa und Cassim noc individueller und besser unterscheidbar zu machen.
Nachdem ich die Vampire-Royals-Reihe der Sutorin bereits sehr gemocht habe, war ich sehr gespannt auf den Auftakt der Dragonbound-Reihe. Geschichten rund um Drachen lese ich besondrs gern, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Bereits der Klappentext hat mich super neugierig gemacht, allein schon mit folgendem Satz: "Eine Drachenreiterin liebt nicht – erst recht nicht ihren Drachen." Da sind Liebswirrungen und Spannung doch eigentlich schon vorprogrammiert.
Sprache und Schreibstil der Autorin haben mich von Anfang an abholen können und ich war schon nach kurzer Zeit mitten in der Handlung drin. Gefallen haben mir die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Protagonist:innen Yessa (Reiterin) und Cassim (Drachen-Wandler). Das hat eine gute Dynamik in die Handlungsfolge und auch die Beziehung zwischen den beiden gebracht. Insbesondere, weil eine Person mehr zu verstekcne hat, als die andere...
Der Storybau und der Spannungsbogen waren meiner Meinung nach gut gelungen. Ich habe mit beiden mitgefiebert, es gab für mein Empfinden keine unnötigen Längen oder Ausschweifungen. Einzig die Charaktergestaltungen sind mir bisher ein wenig zu eindimensional, ich wünsche ich mir für die kommendenn Bücher ein wenig mehr Facettenreichtum.
Insgesamt habe ich das Hörbuch aber kaum ausschalten wollen und bin voll und ganz in die von Marie Niehoff erschaffene Welt eingetaucht. Ich freue mich auf den kommenden Band, der voraussichtlich im April 2025 erscheinen wird.

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Wohnverwandtschaften

Wohnverwandtschaften von Isabel Bogdan

Mit "Der Pfau" konnte Autorin Isabel Bogdan mich von ihrem feinen Humor und angenehmen Schreibstil überzeugen. Daher habe ich mich sehr auf das neue Buch, das einen interessanten und vielversprechenden Klappentext bereit hält, gefreut.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er hat sich leicht und flüssig lesen lassen.

Zur Kurzweiligkeit des Buches tragen auch die kurzen Kapitel aus den unterschiedlichen Perspektiven der WG-Bewohner:innen bei. Auch die Zwischensequenzen in Dialogform haben mir gut gefallen und haben das Buch aufgelockert. Und eine Auflockerung braucht das Buch in der Tat, denn die Thematik rund um Zukunftsängste und Krankheit ist an sich eine recht schwere. Bogdan schafft es aber hervorragend diese schweren Themen in ein heiteres Gewand zu legen und für mich als Leserin gut zugänglich zu machen.
Ich hätte mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefe, insbesondere bei den Charakterzeichnungen gewünscht, andererseits können bei vier Perspektiven selbstverständlich nicht alle Protagonist:innen gleichwertig charaktersiert werden. Daher bleibt es bei einer angenehmen Kurzweiligkeit, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig für tiefere Themen sensibilisiert.
Ich hatte Freude mit dem Buch, so ganz konnte es meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen.

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Wohnverwandtschaften
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Das Erwachen

Dirty Diana: Das Erwachen von Jen Besser; Shana Feste

"Dirty Diana: Das Erwachen" von Jen Besser und Shana Feste ist in der Hörbuchfassung von Nora Schulte gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.

Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Dies ist der erste Teil einer Trilogie um Protagonistin Diana, ob ich die kommenden Teile der Trilogie lesen werde, weiß ich noch nicht.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Protagonistin Diana. Dabei wechselt der zeitliche Strang zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. An einigen Stellen war es für mich im Hörbuch nicht immer klar nachvollziehbar in welcher zeitlichen Ebene sich die Handlung aufhielt, nach einigen Momenten im Kapitel wurde es dann jedoch klar. Als Leserin habe ich einiges über Dianas Vergangenheit, ihre Lieblei mit Künstler Jasper und ihre aktuelle Situation mit Eheman Oliver erfahren. Dabei blieb mir Diana immer etwas fern und ich konnte nie so ganz eine Bindung zu ihr als Protagonistin entwickeln. Das ist schade, denn dadurch konnte mich auch der Verlauf der Handlung nur mäßig begeistern. Ich hätte mir hier eine vielschichtigere Charakterdarstellung gewünscht.
Vermutlich konnte mich die Handlung auch deswegen nicht so recht mit sich ziehen. Ich habe viele Pausen eingelegt, weil ich abgeschweift bin.
Ich hatte mir mehr von diesem Buch erhofft - vorgefunden habe ich ein sehr amerikanisches Setting (mir wurden ein paar Mal zu oft Cowboyhüte erwähnt) mit Kleinstadtflair und einer Frau, die mit der Zeit scheinbar zu bieder für ihren eigenen Geschmack geworden ist.

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Das Erwachen