Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pearl:
Deutsche Geschichte
Als wir nach den Sternen griffen von Theresa Herold
Als wir nach den Sternen griffen ist ein historischer Roman zur Zeit des Mauerfalls. Er spielt in Prag, wo DDR Flüchtlingen in der deutschen Botschaft Unterschlupf gesucht haben. Monatelang leben doch auf engstem Raum in der Botschaft und in Zelten im Garten der Botschaft. Die Menschen warten auf eine Lösung damit sie nach Westdeutschland ausreisen können.
Was letztendlich auch Hans-Dietrich Genscher nach harten Verhandlungen geschafft hat. Mittendrin geht es auch um Tobias mit seiner kleinen Tochter Jasmin der auch unter Zuflucht in der Botschaft gesucht hat. In dem ganzen Wirrwarr verlieben sich Tobias und die Botschaftsangestellte Judith ineinander.
Fazit:
Eine dramatische Geschichte über das Ende der DDR und wie über zweitausend Menschen auf engstem Raum monatelang in der der deutschen Botschaft in Prag ausgehalten haben, bis sie letztendlich in die Bundesrepublik ausreisen konnten. Alles sehr spannend und authentisch in Szene gesetzt.
Die Berghebamme - Hoffnung der Frauen von Linda Winterberg
Maria wurde als keines Kind von ihrer Mutter ausgesetzt und ist in einem kleinen Ort in Bayern zum Ende des neunzehnten Jahrhundert aufgewachsen. Der Makel eines Bankert hängt ihr auch als sie als Erwachsene Frau als sie als Hebamme in ihr Dorf zurückkehrt, immer noch an. Sie hat den Beruf erlernt und man hat sie als neue Hebamme in ihrem Heimatort eingestellt.
Dort muss sie gegen diese alten Vorurteile und auch gegen die alte Hebamme Alma die ihren Beruf und ihre veralteten Ansichten nicht aufgeben will, kämpfen. Maria mit all ihren neuen Erkenntnissen über die Geburt, weiß wie man Frauen gegen Infekte durch Hygiene besser schützen kann und wie gefährlich es ist Weihwasser in den Unterleib der Frau zu spritzen, damit das Kind getauft ist, sollte es bei der Geburt sterben sollte ist einfach unglaublich. Das bringt ihr sogar den Unmut des Dorfpastors ein.
Fazit
Viel interessantes über die Geburtspraktiken um 1893, aber wenig über das Privatleben der Maria. Es wird eine Geburt nach der anderen beschrieben, das war etwas zu viel. Mehr Liebe wäre schön gewesen.
Und später für immer von Volker Jarck
Johann kann kurz vor Kriegsende im Frühjahr 1945 mit seinen Kameraden fliehen, als sie sich in der Nähe seines Heimatdorfes befinden. Er kann sich wochenlang bei seiner Tante auf dem Heuboden verstecken. Bis ihn eines Tages die Nachbarstochter Frieda entdeckt. Erst hat er große Angst sie würde ihn verraten, aber sie tut es nicht.
Johann ist gerade ein Jahr mit Emmy verheiratet und trotzdem hegt er mit der Zeit Gefühle für die erst siebzehnjährige Frieda. Die sich durch viele Gespräche sehr nahe gekommen sind. Doch viel mehr passiert hier eigentlich nicht. Als der Krieg dann vorbei ist kann er endlich wieder nach hause zu seiner Emmy. Dann ist der Roman abrupt zu Ende. Kein Wort über das Kind das gerade geboren wurde, noch wie die erste Wiedersehensfreude der Beiden.
Fazit:
Der Roman hätte viel gefühlvoller sein können. Das hatte ich auch nach dem innigen Foto vom Cover erwartet. Aber weit gefehlt, alles nur flach und keine Tiefe.
Viel mehr erwartet
Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler
Elisabeth Brugger die Protagonistin dieses Romans, erzählt im hohen Alter in der Ich-Form aus ihrem ereignisreichen Leben. Als Krankenschwester hat sie im Ersten Weltkrieg gearbeitet und dadurch den Entschluss gefasst Medizin zu studieren.Was im Jahre 1920 nicht einfach war als Frau diesen Beruf zu studieren, aber ihr Bruder Eugen und ihr Ehemann bestärken sie zu dem Schritt, obwohl sie zwei Kinder zu versorgen hat.
Sie macht sich für die Frauenheilkunde stark um Frauen zu helfen die ungewollt schwanger werden, die sonst zu Engelmacherinnen gehen würden. Dadurch steht sie ja schon mit einem Bein im Gefängnis.
Fazit:
Alles liest sich als spannende Story, doch leider weit gefehlt. Der Roman ist für mich eher eine Biographie im Tagesbuchstil. Die Handlung ist sehr sprunghaft und oft konfus beschrieben, einfach sehr schwierig zu lesen. Laut Klappentext hatte ich viel mehr Spannung und Dramatik erwartet und wurde enttäuscht.
Wie eine Perle im Ozean von Christina Rey
Shaina und Buraki wachsen zusammen in einem Sultanspalast im 16. Jahrhundert auf den Malevien auf. Sie haben eine unbeschwerte Jugend, lernen sogar den Schwertkampf wie die Männer. Doch mit dem Erwachsenwerden wird alles anders und die Freundinnen entzweien sich. Shaina wird mit einem viel älteren Mann von ihren Eltern arrangiert, verheiratet, der sie auf eine einsame Insel verschleppt und sie immer wieder vergewaltigt, sogar von seinen Freunden die er immer wieder zur Insel mitbringt.
Es rettet sie ein Portugiese, der auf der Inseln strandet und mit ihm geht sie auf seine Heimatinsel. Dort ist sie alles andere als beliebt, da sie sich ja auf die Heilkunst versteht wird sie sogar als Hexe verfolgt. Aber auch Buraki die Kalu heiratet, wird von ihm brutal verstoßen. Schön das am Ende die beiden Freundinnen doch wieder zusammenfinden.
Fazit:
Die islamische Religion spielt hier eine große Rolle, wird zu ausführlich behandelt. Auch der Einstieg in den Roman, durch die vielen Charaktere war nicht leicht. Alles zu unspektakulär und langweilig. Hatte viel mehr erwartet und wurde enttäuscht.
Shaina und Buraki wachsen zusammen in einem Sultanspalast im 16. Jahrhundert auf den Malevien auf. Sie haben eine unbeschwerte Jugend, lernen sogar den Schwertkampf wie die Männer. Doch mit dem Erwachsenwerden wird alles anders und die Freundinnen entzweien sich. Shaina wird mit einem viel älteren Mann von ihren Eltern arrangiert, verheiratet, der sie auf eine einsame Insel verschleppt und sie immer wieder vergewaltigt, sogar von seinen Freunden die er immer wieder zur Insel mitbringt. Es rettet sie ein Portugiese, der auf der Inseln strandet und mit ihm geht sie auf seine Heimatinsel. Dort ist sie alles andere als beliebt, da sie sich ja auf die Heilkunst versteht wird sie sogar als Hexe verfolgt. Aber auch Buraki die Kalu heiratet, wird von ihm brutal verstoßen. Schön das am Ende die beiden Freundinnen doch wieder zusammenfinden.
Fazit:
Die islamische Religion spielt hier eine große Rolle, wird zu ausführlich behandelt. Auch der Einstieg in den Roman, durch die vielen Charaktere war nicht leicht. Alles zu unspektakulär und langweilig. Hatte viel mehr erwartet und wurde enttäuscht.
Der Morgen nach dem Regen von Melanie Levensohn
Mutter und Tochter treffen nach Jahren des Schweigens wieder aufeinander. Endlich haben sie die Gelegenheit über das was passiert ist zu reden und viele Missverständnisse aufzuarbeiten. Elsa die Tochter die sich durch den krassen Job der Mutter vernachlässigt fühlt und mehr oder weniger alleine mit dem Vater aufwächst.
Die Mutter die durch ihren Job in aller Welt in Krisengebiete für Hilfsorganisationen unterwegs ist und einen gefährlichen Job macht. Daher ist sie auch so selten zu hause, was sie aber immer sehr belastet hat. Der Grund warum sie dann in eine Depression verfallt kann sie jetzt auch ihrer Tochter beichten. Sie hatte sich in Julian einem Kriegsbericht-Erstnatter verliebt, der aber bei einem Einsatz erschossen wird. So nach und nach können die Beiden nach der Aussprache wieder aufeinander zugehen.
Fazit:
Ein nicht unübliche Situation von Kindern die sich vernachlässigt fühlen. Daher ist die Handlung auch unspektakulär. Trotzdem gute Recherche über den schweren Job der Mutter, der auch etwas nachdenklich stimmt, was alles in der Welt passiert und wie gefährlich auch die Arbeit der Journalisten in Krisengebieten ist.
Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan
Jane Flanagan kehrt unfreiwillig nach einer gescheiterten ehe in ihre Heimat einer kleinen Stadt Awadapquilt im Staate Maine zurück. Sie hat in ihrem Leben viele Fehler gegangen die sie später bereut. Nach dem Tod ihrer alkoholkranken Mutter kommt sie ihrer ehemaligen besten Freundin Allison wieder in Kontakt.
Jane hat sich schon als Kind für das einsame zerfallene Haus auf den Klippen interessiert und nun wird dessen Geschichte recherchiert und man kommt hier so manchem Geheimnis auf die Spur.
Fazit:
Der Romane kommt aus dem Amerikanischen und driftet teilweise doch sehr in eine Geistergeschichte ab. Der Schreibstil ist zäh und die Handlung sehr langatmig, da sich die Autorin beim Schreiben sehr oft verzettelt. Hatte hier eine Mehr-Generalionengeschichte erwartet und wurde doch sehr enttäuscht. Ein Roman den man nicht lesen muss.
Im Warten sind wir wundervoll von Charlotte Inden
Der Klappentext versprach eine interessante Geschichte, die der Roman leider nicht gehalten hat.
Es geht um Luise die ihr Leben in Deutschland 1948 aufgegeben hat um ihrem amerikanischen Verlobten einem US Soldaten nach Amerika zu gehen. Aber es kommt anders als sie erwartet hat, denn am Flughafen in New York wird sie nicht von ihm abgeholt.
Doch sie ist eine starke Frau die nicht aufgibt und sie so nach und nach sogar mehrere Heiratsanträge bekommt, da ihr Schicksal in den Zeitungen veröffentliche wird. Beide Erzählstränge über die Liebesgeschichte von Luise und Elfrie 70 Jahre später sind unspektakulär.
Fazit.
Der Schreibstil ist katastrophal und die Handlung dadurch auch sehr verwirrend, das man kaum nie die die eigentliche Handlung kommt. Es hat keinen Spaß gemacht den Roman zu lesen und die Autorin wäre wohl besser beim Schreiben von ihren Kinderbüchern geblieben.
Flach
Das Geheimnis der Glasmacherin von Tracy Chevalier
Hinter dem tollen Cover mit der Ansicht von Venedig und dem mega schönen Buchschnitt, verbirgt sich die Geschichte der Glasbläserei auf der Insel Murano. Die Insel dürfen die Glasbläser kaum verlassen um nicht das Geheimnis der Glasbläserei zu verraten. Um das Geheimnis zu bewahren wurden schon Morde begangen, an denen die versucht haben das Geheimnis zu verraten.
Orsula aus der Familie einer Glasbläserei hat sich auf Glasperlen spezialisiert um damit den Unterhalt der Familie zu sichern, nachdem die Glasbläserei durch die Pest zum Erliegen kam.
Fazit;
Sehr gut recherchiert über das Leben in Venedig und Murano zu der Zeit um 1486, aber auch sehr viel interessantes über die Herstellung von Glasgegenständen die Arbeit der Glasbläser. Sehr abturend dagegen, das sich dann die Handlung über 500 Jahre weiter erstreckt von 1486-2019 bis in die Pandemie, wobei Orsula erst 70 Jahre alt ist. Das macht die ganze Handlung kaputt. Alles sehr langatmig und mit kaum Spannung.
Die Gräfin von Irma Nelles
Die Gräfin ein Roman der im Jahre 1944 spielt und den Leser auf die Hallig Südwall entführt, wo nur drei Menschen leben. Gräfin Diana von Reventlow Criminil ihr alter Hausdiener Maschmann und die junge Meta die im Haus hilft. Die Gräfin ist achtzig Jahre alt lebt ganz für sich alleine mit ihrem Hund und den Gezeiten auf der kleinen Hallig.
Eines Tages auf einer Sandbank ein abgestürztes Flugzeug indem auch noch der Pilot John Philip Gunter schwer verletzt sitzt. Es ist auf einem Aufklärungsflug der Engländer, abgestürzt. Die Gräfin kümmert sich um alles damit er wieder gesund wird. Damit er nicht gefunden wird, wird sogar das Flugzeug von der Sandbank gebracht und versteckt. Nur sechs Tage bleibt John auf der Hallig, bevor er wieder nach hause kann.
Fazit:
Angeblich soll die schräge Gräfin historisch belegt sein und so manchem im Krieg geholfen haben zu fliehen. Es fehlte trotzdem etwas die Tiefe und Spannung in der Handlung. Viele Fragen bleiben offen, da alles nur sehr kurz angerissen wird. Da auch nicht jeder Plattdeutsch versteht, wäre eine Übersetzung der vielen plattdeutschen Wörter in der Handlung, angebracht gewesen.











