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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von isabella.friessnegger@chello.at:

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Zurück auf Start von Petros Markaris

Der Kommentator der Griechenland-Krise Petros Markaris erzählt in seinem neuen Roman ?Zurück auf Start? eine geschichtlich fundierte, spannend verstrickte Kriminalgeschichte über Korruption und kriminelle Machenschaften, die Griechen und Land in den Ruin führ(t)en. Und bestätigt einmal mehr, dass der Kriminalroman die zeitgemäße Form des Gesellschaftsromans sein kann.

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Zurück auf Start von Markaris Petros

Der Kommentator der Griechenland-Krise Petros Markaris erzählt in seinem neuen Roman ?Zurück auf Start? eine geschichtlich fundierte, spannend verstrickte Kriminalgeschichte über Korruption und kriminelle Machenschaften, die Griechen und Land in den Ruin führ(t)en. Und bestätigt einmal mehr, dass der Kriminalroman die zeitgemäße Form des Gesellschaftsromans sein kann.

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Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Ein Buch von einem Buch!

Der Trafikant von Robert Seethaler

Ein Buch von einem Buch! Tolle Atmosphäre, trotz der Dramatik unterhaltsam und die Idee, Sigmund Freud so in ein Buch zu integrieren ist genial!
Kein Wunder, dass Robert Seethaler damit durchgestartet ist!

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Ein Buch von einem Buch!

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Ein schoenes Buch

Ein gutes Leben ist die beste Antwort von Dönhoff Friedrich

Ich bin ja nicht der grosse „Biografien-Leser“, aber was Friedrick Dönhoff (übrigens Grossneffe von Marion Gräfin Dönhoff) mit seinem „Reisebericht“ über den gemeinsamen Besuchs von ihm und seinem gut 40 Jahre älteren guten Freund Jerry in seiner Jugendstadt Amsterdam abgeliefert hat, verdient das Prädikat „äusserst lesenswert“.

Nicht ohne Humor schildert Dönhoff abwechselnd die Reise mit Jerry und andererseits die Geschichte von Deportation, KZ und Überleben. Berührend dürfen wir am Leben von Jerry und der Reise der beiden teilhaben. Jerry Rosenstein strotzt vor Energie (die Schilderungen und aktuelle Fotos nehmen einem den Glauben, dass dieser Mann schon 85 Jahre alte sein soll), Toleranz und Humor!
Ein schönes Buch, das in relativer Kürze sehr viel Inhalt hat!

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Ein schoenes Buch

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Grösste Lesefreude!!!!

Die Regenbogentruppe von Andrea Hirata

Andrea Hirata erzählt in seinem Debüt eine so schöne und humorvolle Geschichte, dass einem das Herz aufgeht und man sich Seite für Seite freut!
Was wir in Europa allzuoft als lästige Pflicht sehen - das "in die Schule gehen" - ist (nicht nur) auf dieser kleinen Insel eine der glückseligsten Tätigkeiten, für die ganze Familien hart arbeiten müssen.

Berührend und mit Witz schildert Harata seine eigene Jugend, das Aufwachsen der „Regenbogentruppe“ (So werden er und seine 8 MitschülerInnen genannt) und den Kampf um seine Dorfschule, die Gefahr läuft, von dem mächtigen Zinnabbaukonzern dem Erdboden gleich gemacht zu werden.
Grösste Lesefreude!!!!

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Grösste Lesefreude!!!!

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Groesste Lesefreude!!!!

Die Regenbogentruppe von Andrea Hirata

Andrea Hirata erzählt in seinem Debüt eine so schöne und humorvolle Geschichte, dass einem das Herz aufgeht und man sich Seite für Seite freut!
Was wir in Europa allzuoft als lästige Pflicht sehen - das "in die Schule gehen" - ist (nicht nur) auf dieser kleinen Insel eine der glückseligsten Tätigkeiten, für die ganze Familien hart arbeiten müssen.

Berührend und mit Witz schildert Harata seine eigene Jugend, das Aufwachsen der „Regenbogentruppe“ (So werden er und seine 8 MitschülerInnen genannt) und den Kampf um seine Dorfschule, die Gefahr läuft, von dem mächtigen Zinnabbaukonzern dem Erdboden gleich gemacht zu werden.
Grösste Lesefreude!!!!

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Rezensionen von c.groeger:

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Wütende weiße Männer

Die Regenbogentruppe von Andrea Hirata

Im Mittelpunkt des Buches steht Thomas. Der junge weiße Amerikaner hat viele Fragen. Antworten erhofft er sich von Menschen, die es seiner Meinung nach wissen müssten. Um diese Antworten zu erhalten, entführt er sie in ein stillgelegtes Militärareal, kettet sie an und beginnt mit der Befragung.

Da wäre zum einen ein Astronaut und ehemaliger Kommilitone von Thomas.

Er möchte die in ihm vermutete Desillusionierung bestätigt bekommen. Kein Flug ins All. Kein Flug zum Mond oder gar Mars. Stattdessen weitgehend sinnlose Trainingsprogramme oder Testreihen.

Von einem Kongressabgeordneten und Kriegsveteran möchte er erfahren, wie es soweit kommen konnte, mit den Vereinigten Staaten. Milliarden werden für Kriege in entfernten Weltgegenden ausgegeben, während es in der Heimat an Vielem mangelt. Auch an Idealen, an die Leute wie er glauben könnten und für die zu leben sich lohnen würde.

Von seinem damaligen Lehrer möchte er dessen vermutete pädophile Neigung bestätigt bekommen. Ihn macht er mitverantwortlich für den späteren Tod seines besten Freundes. In ihm möchte er auch den ursächlichen Grund für seine eigene Lebenskatastrophe ausmachen können.

Seine Mutter befragt er zur angeblichen Vernachlässigung an ihm, derer sie sich schuldig gemacht. Das sie ihn nicht vorbereitet habe, auf ein Leben, welches ihn erwartet hat.

Einen Polizisten, zu den genauen Umständen, bei denen sein Freund ums Leben kam.

Eine Krankenhausangestellte, weshalb sie ihm den Zugang zu eben diesem lebensgefährlich verletzten Freund verwehrt hat.

Und als er letztendlich von einer Frau, die er am Strand beobachtet hat und die ihm, wie für ihn bestimmt erschien, wissen möchte, warum sie sich ihm verweigert, droht Thomas endgültig die Kontrolle über sich zu verlieren.

Der Autor führt tief in die Gedankenwelt eines Getriebenen hinein, der voller Enttäuschung und Zorn ist und dessen Gefährlichkeit sich schliesslich in seinen Taten bestätigt.

Und doch gibt es keine einzige Gewaltszene im gesamten Roman. Alles spielt sich auf einer Meta-Ebene ab und in der Phantasie der LeserIn. Verfasst ausschließlich in Dialogen, ist Dave Eggers mit diesem Buch wieder einmal ein ganz großer Wurf gelungen.

Und der Preis für den genialsten Buchtitel des heurigen Jahres gebührt diesem Roman ohnedies.

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Grösste Lesefreude!!!!

Rezensionen von FoxyLove:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Anders als erwartet aber unglaublich spannend

Die Regenbogentruppe von Andrea Hirata

Meine Meinung: Wenn man den Klappentext liest und das Cover sieht, denkt man sofort an eine Liebesgeschichte, durchsetzt von Geheimnissen. Mit diesen Erwartungen bin ich auch ans Buch gegangen und wurde nicht enttäuscht. Letztendlich waren es zwar ein bisschen weniger Liebe und ein bisschen mehr Geheimnisse aber das war für mich als Spannungsliebhaber nur positiver.

Die Mischung hatte so einiges an sich und zusammen mit dem außergewöhnlichen aber gleichzeitig wunderschönen Setting Tasmanien erhält das Buch so eine ganze besondere Note und kann sich von anderen Büchern erfolgreich abheben und aus der Masse herausstechen.
Tasmanien hat mich als Setting sehr gereizt. Schnell wird es als die kleine Schwester Australiens abgestempelt, vielleicht sogar mit Australien unter einen Hut gesteckt. Aber wird das ja von den Einwohnern gar nicht gerne gesehen und Tasmanien hat ja auch seinen ganz eigenen Reiz, eine eigene Flora und Fauna und vieles, was es einzigartig war. Im Allgemeinen hat mir ein wenig dieses Zaubers gefehlt. Landschaftsbeschreibungen kamen an vielen Stellen zu kurz. Allein beim Tauchen hat sich die Autorin voll und ganz auf die Unterwasserwelt Tasmaniens konzentriert, was mich begeistert hat.
Eva, die Hauptperson und ich, hatten es nicht unbedingt leicht. Sie selbst macht eine unglaublich schwere Phase durch. Diese beginnt mit dem Tod ihres Mannes, der schon im Klappentext beschrieben ist und zieht sich mit immer neuen Entdeckungen und Rückschlägen durch die ganze Geschichte. Während des Lesens musste ich mir immer klar machen, wie schlecht es Eva gehen muss, wie sehr sie leiden muss, in welcher Ausnahmesituation sie ist. Ich musste mir das selbst klar machen, weil ich nicht mir ihr mitgefühlt habe. Das ist mein großer Kritikpunkt am Buch. Mir haben ganz einfach die Emotionen gefehlt. Denn verglichen mit anderen Büchern, die einen ähnlich traurigen Hintergrund haben, vermittelt mir Der Sommer, in dem es zu schneien begann einfach nichts. Das ist wohl der riesige Kritikpunkt am ganzen Buch, das, worüber ich wirklich meckern muss.
Mit den anderen Charakteren bin ich jedoch zufrieden. Sie waren so, wie sie sein sollten, nett, hinterhältig, liebevoll, abweisend usw. und dabei auf jeden Fall absolut überzeugend. Abgesehen von der Sache um Eva und den paar fehlenden Landschaftsbeschreibungen, die ich mir eigentlich noch gewünscht hätte, war das Buch auch sonst überzeugend. Sehr fließend zu lesen und, wie oben schon beschrieben, mit einer Prise Liebe und einer ordentlichen Portion unerwarteter Spannung. Mit Der Sommer, in dem es zu schneien begann greift ihr auf jeden Fall zu einer tollen Sommer-/Urlaubs- und Strandlektüre, die ein paar kurzweilige Stunden beschert.
Bewertung: Der Sommer, in dem es zu schneien begann war für mich eine echte Überraschung und hat mich durch die Mischung aus Spannung und Setting überzeugt. Sehr gefehlt haben mir allerdings die fehlenden Emotionen der Protagonistin, die in einer echten Ausnahmesituation war, bei der Emotionen absolut notwendig gewesen wären. Deshalb gibt es von mir 3,5 Füchschen, die ich auf 4 aufrunden werde.
Vielen herzlichen Dank an lovelybooks und Piper, für die Bereitstellung eines Exemplars für die *Lesechallenge.

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Grösste Lesefreude!!!!

Rezensionen von ein Leser:

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phantasievoller Zeitreiseroman

Rudolfs Tagebücher von Michael Weikerstorfer

Die 14jährigen Zwillinge Katrin und Manuel finden in der geerbten Villa die Tagebücher ihres Verwandten. Dieser verstorbene Onkel Rudolf hatte keine leichte Kindheit, und die war auch ganz anders als die seiner Schulkollegen. Bald erfährt man von seinen Erfindungen, phantastische Gebäuden, innovativen Fortbewegungsmitteln,? und dabei wechselt der Leser zwischen den verschieden Zeiten.

Fast glaubt man, die Zeitreisen, die der Autor schildert, seien wirklich möglich.

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phantasievoller Zeitreiseroman

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Rundum gelungen und unbedingt empfehlenswert!

Rudolfs Tagebücher von Michael Weikerstorfer

Schon mit ihrer Platte „Mocca Flor“ haben sich „“Quadro Nuevo“ 2004 in mein Herz gespielt. Nun liegt ihr 17. Album vor, welches das Ergebnis eines ausgedehnten Argentinienaufenthalts dieser großartigen deutschen Weltmusik-Formation samt ihren Instrumenten darstellt.

Reiner und bester Tango wird mit der Besetzung Bandoneon, Bass, Saxophon/Klarinette, Harfe und Klavier geboten.

Die übliche Violine wird mit einem Wechselspiel zwischen Harfe und Saxophon nicht nur wettgemacht, diese für den Tango doch eher ungewöhnliche Instrumentalisierung macht diese Platte erst recht zu etwas ganz besonderem.

Geboten werden neben Eigenkompositionen Klassiker des Genres, aber auch hierzulande eher unbekannte (aber in Argentinien sehr berühmte) Stücke. Z.B. eine Instrumentalversion von Hits des großen Tangosängers der 1930er Jahre, Carlos Gardel.

Rundum gelungen und unbedingt empfehlenswert!

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phantasievoller Zeitreiseroman