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Rezensionen von Doris Moser:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wer den skurril-absurden Humor der Nordeuropäer (Paasilinna, Kaurismäki) mag, wird diesen Roman mit Genuss lesen

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Ein Hundertjähriger büchst am Tag seines Geburtstags aus dem Altersheim aus, stielt einen Koffer mit Drogengeld, quartiert sich bei einem wildfremden Kleinganoven ein und flieht mit neuen Freunden, einem Elefanten und einem Hund durchs ländliche Südschweden, derweilen ihn die Polizei des dreifachen Mordes verdächtigt und nach ihm fahndet.

In diese Rahmenhandlung ist Allan Karlssons Lebensgeschichte eingebettet ? und die hat es in sich.
Allan Karlsson ist ein gutgläubiger, aber heillos naiver Kauz, ein ?tumber Tor?, der Zeitlebens eine Maxime verfolgt hat: allem Politischen aus dem Weg zu gehen. Was ihm aber gründlich misslungen ist: Als eine schwedische Version des Soldaten Schweijk taumelt Allan Karlsson durch die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts, wie ein literarischer Cousin von Woody Allans Zelig diniert und parliert er ? absichtslos und zufällig ? mit den mächtigen Männern der Zeit (Franco, Truman, Stalin, Mao, Churchill, usw.) oder sprengt für sie Dinge in die Luft, finalisiert in Los Alamos die Atombombe, setzt Wladiwostok in Brand, trocknet die Tränen des elfjährigen Kim-Jong-il. Allan mag die Menschen, ungeachtet ihrer Verbrechen, ohne Ansehen der Person. Er will ihnen helfen, er tötet sie nicht ? zumindest nicht mit Absicht ? und gerät von einer merkwürdigen Situation in die nächste.
In der Absurdität von Allan Karlssons Abenteuern zeigt sich das große Absurde, das die Weltgeschichte ausmacht. Dass letztlich nichts so ist, wie es zu sein scheint ? im Politischen wie im Privaten ?, macht den wesentlichen Reiz dieses Buches aus. Jedenfalls ist es eine verlockende Vorstellung, unter den großen Erzählungen über historische Gegebenheiten und Schauplätze auch noch eine andere Geschichte der Mächtigen vorzufinden, getragen von naiven, hinterlistigen, gutherzigen und ein wenig dämlichen Nebencharakteren wie Allan Karlsson, die das Große und Monströse auf Augenhöhe bringen und in ein befreiendes (oder doch irres?) Gelächter stoßen. Wer den skurril-absurden Humor der Nordeuropäer (Paasilinna, Kaurismäki) mag, wird diesen Roman mit Genuss lesen: hochkomisch über weite Strecken, mit Witz und Verve geschrieben, gegen Ende hin lahmen Handlung und Witz und es kalauert, dass es weh tut.?

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Wer den skurril-absurden Humor der Nordeuropäer (Paasilinna, Kaurismäki) mag, wird diesen Roman mit Genuss lesen

Rezensionen von Doris Moser:

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Fazit: eine provinzielle und biedere Angelegenheit

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Ein verschrobener, langweiliger Protagonist,
eine sich mühsam entwickelnde Handlung, sprachlich einfallslos,
kompositorisch eindimensional. Natürlich kann man das zum Programm des
Romans erklären, indem man das Etikett "Pulp" vorschiebt (siehe
Klappentext). Doch das macht den Roman noch nicht zu einem gelungenen
Stück Gegenwartsliteratur.

Eine Pulpgroteske stelle ich mir
jedenfalls fetziger, trashiger und phantasiereicher vor. Fazit: eine
provinzielle und biedere Angelegenheit ungeachtet des Schauplatzes
Berlin. Soll uns herkömmliche Provinzler das trösten? Bitte nicht...

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Wer den skurril-absurden Humor der Nordeuropäer (Paasilinna, Kaurismäki) mag, wird diesen Roman mit Genuss lesen

Rezensionen von Laszlo Zoltan:

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...in Summe fehlt dem Kern dieser Geschichte viel Substanz.

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Man wähnt sich des Öfteren in einem schlechten Reiseführer von Berlin, wenn es darum geht, warum die U8 nicht fertig gestellt wurde. Als Nichtberliner kann man den vielen Wegbeschreibungen mit exakter Straßenbenennung ohne Stadtplan nicht folgen. Schafft das gar ein Berliner? Was würde es auch bringen?
Ansonsten erstaunt das unmoralische Leben des jungen Protagonisten ? er hat ein Téte á Téte mit der Freundin, deren Mutter und einer Prostituierten (!) - und lässt somit diesen Provinzroman auf kurzen Strecken humorvoll und unterhaltsam erscheinen.

Aber in Summe fehlt dem Kern dieser Geschichte viel Substanz. Das Lesen wird durch den unkonventionellen Stil, der die Interpunktion neu definiert, reichlich erschwert.

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Wer den skurril-absurden Humor der Nordeuropäer (Paasilinna, Kaurismäki) mag, wird diesen Roman mit Genuss lesen

Rezensionen von Laszlo Zoltan:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein großes Lesevergnügen......

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

D

ie Autorin erzählt stilvoll eine Liebesgeschichte aus der NS-Zeit, in die sie sehr gekonnt feinen Humor einfließen lässt, so dass die Geschichte trotz der zu erahnenden Ausweglosigkeit nichts an gespannter Erwartung verliert.
Ein großes Lesevergnügen, ein gelungenes Debüt von Astrid Rosenfeld!

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Wer den skurril-absurden Humor der Nordeuropäer (Paasilinna, Kaurismäki) mag, wird diesen Roman mit Genuss lesen

Rezensionen von Laszlo Zoltan:

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....fade und schleppende Geschichte......?

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Jonasson verstand es ausgezeichnet, und dafür gebührt ihm ein großes Lob,
mich doch noch jung fühlen zu lassen. Ich fragte mich nämlich beim Lesen
immer wieder, ob ein bestimmtes Lebensalter notwendig ist, um in diese
teilweise fade und schleppende Geschichte eintauchen zu können. Vielleicht
liest sie sich im Alter der Protagonisten besser.

(Wenn es die betagten
Augen noch zulassen!) Außerdem fand ich einen enormen Unterschied der
Humorempfindung der Nordländer (Schweden) gegenüber der Südländer
(Österreich). Die Pisspantoffel ließen meine Mundwinkel nicht nach oben,
sondern angeekelt nach unten wandern.
Leider würde ich dieses Buch nicht weiter empfehlen, geschweige denn
jemandem schenken, ausgenommen als Mitbringsel zu einem privaten Essen, bei
dem dem Koch ein ausgesprochen schlechter Ruf vorauseilt.

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....fade und schleppende Geschichte......?

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voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Humorvoll und mit einem ungeheuren exakten auf die Darsteller abgestimmten Stil, versteht Ruge es, den Leser durch seine Geschichte zu führen.

In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge

Eugen Ruge erzählt hier eine interessante Familiengeschichte über vier Generationen in der es natürlich im Wesentlichen um die Liebe geht.

Aber weniger um die zwischenmenschliche Liebe als eher um die Liebe zu einer politischen Richtung. Aus dieser anfänglichen Liebe heraus erleben die Protagonisten eine Weltreise über Mexiko, Russland und ins kommunistische Deutschland der Nachkriegszeit.

Wie bei Liebesgeschichten zweier Personen entwickelt sich hier die ungemein große Sympathie zum Hass.

Humorvoll und mit einem ungeheuren exakten auf die Darsteller abgestimmten Stil, versteht Ruge es, den Leser durch seine Geschichte zu führen.

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Humorvoll und mit einem ungeheuren exakten auf die Darsteller abgestimmten Stil, versteht Ruge es, den Leser durch seine Geschichte zu führen.

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...ein kurzweiliges Lesevergnügen, besonders wenn man ?schräge? Geschichten liebt.

In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge

Olga Grjasnowa lässt den Leser am jungen Leben von Mascha teilhaben, die fünf Sprachen fließend und ein paar weitere so "wie die Ballermann-Touristen Deutsch" spricht.
Neugierig und voll Spannung folgt man ihren Erlebnissen und man erkennt, dass Mascha auf der Suche nach dem großen Glück ist.

Wie eine Pilzesammlerin nimmt sie aber auf der Suche nach dem größten Glück(-sPilz) auch alles andere, was der Wald sonst noch zu bieten hat mit - Beeren, Kräuter und giftige Pilze.
Irritationen löst aber ihr ungemein profaner Lebensweg aus, der sie ausgerechnet nach Israel führt. Aber wie so oft im realen Leben ist vieles nicht schlüssig. Trotzdem, ein kurzweiliges Lesevergnügen, besonders wenn man ?schräge? Geschichten liebt.

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Humorvoll und mit einem ungeheuren exakten auf die Darsteller abgestimmten Stil, versteht Ruge es, den Leser durch seine Geschichte zu führen.

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Dieser Roman ist eine glanzvolle Debütleistung.

In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge

Dieser Roman ist eine glanzvolle Debütleistung
Die Autorin berichtet gekonnt vom Leben des Großvaters der Protagonistin, die als Ärztin im ehemaligen Jugoslawien arbeitet. Wenn man offen für zwei Realitätsebenen und somit bereit für Mythen und Märchen ist, taucht man in eine sprachgewaltige Geschichte der aktuellen Historie des Balkans.

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Humorvoll und mit einem ungeheuren exakten auf die Darsteller abgestimmten Stil, versteht Ruge es, den Leser durch seine Geschichte zu führen.

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Ich benötigte 14 Tage für dieses Buch!

In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge

Gleich vorweg: Ich benötigte 14 Tage für dieses Buch!
Aber nicht, weil ich im Lesen nicht geübt bin, sondern viel mehr deshalb, weil ich mich kopfschüttelnd von Kapitelchen zu Kapitelchen schleppte. Jessica Durlacher schaftte es, einem mittelmäßigen Inhalt durch dilettantische Prosa den Dolchstoß zu geben.

Wo findet sich ein Tisch mit einem um 2,4 cm zu kurzen Bein?

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Humorvoll und mit einem ungeheuren exakten auf die Darsteller abgestimmten Stil, versteht Ruge es, den Leser durch seine Geschichte zu führen.

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Lesenswert, um zu lachen und nachzudenken!

In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge

Timur Vermes beginnt seine Geschichte als fulminante Komödie, um dann in weiterer Folge zwar humorvoll, aber mit sehr ernstem Hintergrund den Erfolg eines "kleinen Hitlers" in der heutigen Zeit darzustellen.
Lesenswert, um zu lachen und nachzudenken!

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Humorvoll und mit einem ungeheuren exakten auf die Darsteller abgestimmten Stil, versteht Ruge es, den Leser durch seine Geschichte zu führen.