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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von RebekkaT:

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Finden Sie die Geschichte zwischen den Zeilen

Tonto Smith erzählt hier eine bedrückende, düstere Geschichte. Die Geschichte um sein Leben, welches eng an das Leben seines geistig zurück gebliebenden Bruders Andrew, "Hanny" genannt, geknüpft ist. Seine Mutter "Mummer" Esther Smith will diese "Gottesstrafe" nicht hinnehmen und pilgert einmal im Jahr mit ausgewählten Gemeindemitgliedern und dem Priester nach The Loney.

Dort muss sich Andrew Jahr für Jahr einem Ritual unterziehen, das ihn heilen soll.

Bei jeden neuen Kapitel dachte ich "jetzt aber, jetzt geht es los, jetzt wird es spannend..." - nur leider bin ich mehr abgeschreckt von Mummer, von diesen katholischen Kram rund um Buße, Selbstkasteiung und den absurden Ritualen, die angeblich im Namen Gottes so von statten gehen.

Cover: Ich dachte: wirklich cool, klasse Thriller, gerade der kleine Bluttropfen, der vom Baum zu fallen droht.

Schreibstil: Ja, Andrew Michael Hurley schreibt düster, was ich schön finde, nur bin ich nach jedem Kapitel enttäuscht, dass es zu keiner Aufklärung kommt, oder dass überhaupt wenig passiert.

Es reihen sich das Leben des Pristers Winfred, der streng und eisern Saint Jude´s christlich erzieht, der Smith und dann den komischen Gestalten aus the Loney aneinander und lassen mich mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zurück. Hurley liebt es offenbar, vieles oder alles zwischen den Zeilen zu verstecken, das liegt mir einfach nicht.
Nach über 330 Seiten kam der Autor endlich zu dem Text im Innenteil, dem gruseligen Teil. Aber auch da musste ich weiter selber denken, da er alles nur kurz anschrieb, statt aufzuklären.

Wer es düster, mysteriös, nicht allzu spannend, unaufgeklärt mag, hat von dem Buch sicher eine Menge. Ich musste mich leider durchquälen.

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Rezensionen von thora:

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Zu Fuss durch halb Großbritanien - unterhaltsam aber zu einseitig

Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Inhalt/Klappentext:
Wie weit würdest du gehen ? für die, die du liebst?Adrian J Walker hat mit ?Am Ende aller Zeiten? einen postapokalyptischen Roman geschrieben, in dem ein ganz normaler Familienvater vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird. Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt.

Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben. (Quelle: Lovelybooks.de)

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr unterhaltsam jedoch nicht überragend. Für mich wurde das Thema "Laufen" zu ausführlich behandelt. Leider kam meiner Meinung das apokalyptische das eine Dystopie aus macht zu kurz. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte das Buch relativ rasch durch. Die Protagonisten sind sehr interessant geschrieben. Sie haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Leider hat der Autor relativ oft auf gängige Klischees zurückgegriffen. Ganz besonders in der Rolle von Ed als Familienvater. Sehr schön wurden die verschieden Reaktionen der Menschen auf solch eine Katastrophe geschildert. Die Laufabschnitte sind für mich sehr realitätsfern. Ich glaube nicht das so einfach aus einem Couch Potato ein Läufer der aus dem Stegreif solche Strecken zurücklegen kann. Mir haben die Beschreibungen der Pausen und das Zusammentreffen mit anderen Überlebenden mehr zugesagt. Der Schluss fand ich etwas dürftig. Nach allem hätte ich mir ein Happy End gewünscht. ich hoffe es gibt eine Fortsetzung. Denn ich bin mit dem Ende so nicht ganz zufrieden. Ich möchte doch wissen wie es Ed und seiner Familie in der Zukunft geht.

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Zu Fuss durch halb Großbritanien - unterhaltsam aber zu einseitig

Rezensionen von RebekkaT:

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Es bleibt unglaublich spannend

Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Endlich halte ich den zweiten Teil der Trilogie um Eric, Eden, Frank und Hades in den Haänden! Candice Fox hat mit "Eden" ein eigenes Buch geschaffen, mir Eden näher gebracht und doch immer wieder Bezüge zum ersten Teil hergestellt, um zum Schluss neugierig auf Teil drei zu machen.

Das Buch besteht eigentlich aus zwei Geschichten.

Erst ist da in Kursivschrift die Geschichte eines Jungen, der sich alleine durchschlägt und dann beim organisierten Verbrechen landet. Wir erfahren von seinem Leben mit Bär und Sunday, wie er den Namen Dogboy bekam und wie er schließlich zu einem Mann wurde, der Rache ausübt.
Im anderen Erzählstrang gibt es drei verschwundene Mädchen. Eden begibt sich undercover auf eine Farm und Frank muss gleich mehrere Sachen aufklären und sein Leben in den Griff bekommen.

Cover: PERFEKT und wunderschön, passt zu "Hades".

Schreibstil: Ich habe mich gleich wohlgefühlt; konnte direkt dort einsteigen, wo "Hades" aufhörte und habe mich sehr gefreut, dass Candice Fox ohne viel Wiederholung "Eden" geschaffen hat!

Ich freue mich ohne Ende auf den dritten Teil, auch wenn das dann wohl das Ende ist, aber ich liebe ihre Bücher. Eine Mischung aus "so würde ich es auch machen" und "Dexter" - der Untertitel lautet passender Weise "Gerechtigkeit ist gut. Rache ist besser" ... und manchmal wohl auch befriedigender.
Das Ende lässt viel erahnen und ich bin gespannt, wie Candice Fox dann alle drei Bücher zusammen bringt!

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Zu Fuss durch halb Großbritanien - unterhaltsam aber zu einseitig

Rezensionen von LadyIceTea:

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Eine Geschichte, mit einem Sog, wie das Meer selbst

Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen von Ulla Scheler

Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet.
Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer.

An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches ?

Dieses Buch hat mich von vornherein in seinen Bann gezogen. Die Art der Formulierungen, die Stimmung, die Charaktere und der Ort. All das, hatte seinen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen.
Als Hauptprotagonisten gibt es Hanna und Ben. Sie sind beste Freunde seit Kindertagen und genau das, schafft die Autorin spielend rüber zu bringen. Man merkt wie gut die beiden sich kennen und dass sie eigentlich nicht ohne den anderen leben können. Gleichzeitig werden ihre unterschiedlichen Charakterzüge wunderbar dargestellt. Vor allem in Zusammenhang mit ihrer Beziehung. Aber auch Chloé und Sam und Hannas Mutter sind tolle Charaktere. Ich bin zwar mit Chloé nicht richtig warm geworden und sie war mit bis zum Schluss irgendwie unsympathisch aber das hat super in die Geschichte gepasst. Auch unsympathische Personen muss es geben. Mir hat auch besonders gefallen, dass es nicht mehr Personen gab als notwendig. Jede Figur hatte seinen Daseinsgrund.
Was mich besonders an diesem Buch fasziniert, ist dieses Gefühl von Meer. Ich hatte die ganze Zeit diesen tiefen Blauton vor mir und fühlte diese Schwere und Endlosigkeit des Wassers. Das Buch hatte durchgehend eine leicht melancholische und düstere Grundstimmung. So wie die Luft sich anfühlt, bevor ein Gewitter kommt. Es zog sich durchgehend eine gewisse Spannung durch das Buch und ich habe nur auf den ersten Knall gewartet. Aber es gab auch wunderbar schöne Momente. Es geht viel um Freundschaft, Liebe und Abenteuer. Das hat die Stimmung an den entscheidenden Momenten wieder aufgehellt.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn zum Ende hin noch einige Fragen offenstehen. Aber irgendwie haben diese Fragezeichen zum Buch gepasst.
Ein sehr schönes und eindringliches Buch. Ich kann es wärmstens empfehlen.

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Eine Geschichte, mit einem Sog, wie das Meer selbst

Rezensionen von SLovesBooks:

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Elanus

Elanus von Poznanski Ursula

Meine Meinung:

Ich habe schon ein paar Bücher von Ursuala Poznanski gelesen und immer Gefallen daran gefunden. So war es auch bei Elanus.

Elanus trifft den aktuellen Zeitgeist. Man kann sich die im Buch vorgeführten Szenarien gut vorstellen. Es ist durchaus denkbar, dass im Zuge der Technik eine solche Überwachung möglich ist.

Die hier aufgezeigte Zukunftsperspektive erscheint somit realistischer als mir lieb war und konnte mich vollkommen überzeugen.

Jona ist ein interessanter Charakter. Am Anfang fand ich ihn ziemlich unsympathisch. Das ist etwas ungewöhnlich für einen Protagonisten. Normalerweise führt dieser einen durch die Geschichte und soll für die Leser greifbar sein. Man soll ihn gerne begleiten. Das war bei Jona jedoch völlig umgekehrt. Poznanski gestaltet Jona arrogant, besserwisserisch und sozial schwierig. Jedoch ändert sich das im Verlauf des Buches. Umso verwirrender die Handlung wird und man immer weniger weiß, wem man noch trauen kann, muss man sich zunehmend auf Jona verlassen. Dadurch kommt man ihm näher und kann ihn auch besser verstehen, denn tief in drinnen ist er ein lieber Kerl. Gegen Ende des Buches habe ich ihn wirklich lieb gewonnen.

Ein weiterer wichtiger Punkt in einem Buch dieses Genres ist die Spannung. Diese darf auf gar keinen Fall fehlen. Diesbezüglich wurde ich auch nicht enttäuscht. Ursula Poznanski schafft es immer genau die richtige Mischung zwischen Spannung, Action und ruhigen Passagen zu finden. Dieses Buch hat mir wirklich Nervenkitzel bereitet. Auch der leichte Thrill am Ende war überzeugend. Unerwartete Wendungen und undurchschaubare Charaktere sind an der Tagesordnung.

Der Schreibstil ist, wie immer bei Ursula Poznanski, fesselnd vom Anfang bis zum Ende. Auf Grund der angenehm zu lesenden Jugendsprache liest es sich auch sehr flott.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Es bietet alles was ich mir für ein spannendes Jugendbuch wünsche. Außerdem dürfte es auf Grund des zeitgemäßen Themas eine Menge Jugendliche ansprechen. Absolute Empfehlung!

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Elanus

Rezensionen von niknak:

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Au Pair USA

Elanus von Poznanski Ursula

Inhalt:
Die 19-jährige Miriam erfüllt sich einen Traum. Sie geht als Au pair nach Amerika, genauer gesagt zum Big Apple nach New York. Dort wird sie mit allerlei Problemen konfrontiert. Eine zickige Gastmutter, ein freches Kind und der kulturelle Unterschied sind einige davon. Zum Glück findet sie in New York wunderbare Freunde und lernt Marc kennen.

Das Leben scheint nahezu perfekt, gäbe es bloß nicht ihre Rückkehr nach Deutschland.

Mein Kommentar:
Das Buch ist eine Autobiografie, wo Miriam selbst erzählt, wie es ihr ergangen ist. Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben.

Man erfährt einiges, wie es ihr in New York ergangen ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin mehr auf die kulturellen Unterschiede einginge, vorallem da das Buch ja auch Kulturschock heißt. Mir ist auch das Ende zu kurz ausgefallen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man genauer erfährt, wie es ihr Zuhause erging.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, trotz der paar Kritikpunkte. Als Leser erfährt man die Gefühle von Miriam in den einzelnen Situationen.

Mein Fazit:
Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, die einem einen Einblick in ein Au Pair Jahr gibt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Elanus

Rezensionen von niknak:

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Eine ganz besondere Liebe

Die einzige Art, Spaghetti zu essen von Poznanski Ursula

Inhalt:
Die 17 - Jährige Liv muss wieder mal mit ihrer Mutter umziehen, nachdem diese sich von ihrem Freund getrennt hat. Dort lernt Liv den attraktiven und hilfbereiten Felix kennen, der ihr mehrmals aus der Patsche hilft und ein Auge auf sie geworfen hat. Ihre neue Freundin Nessie nimmt sie mit auf ein Stadtfest, wo sich Liv sofort in den gutaussehenden Keyborder Leo verliebt.

Doch dann erfährt Liv, dass er blind ist. Kann sie dennoch eine Liebesbeziehung zu ihm aufauen, oder ist doch Felix der Richtige für sie?

Mein Kommentar:
Als ich das Buch zu lesen begann, war ich sofort in der Geschichte gefangen. Man findet auf Anhieb einen Einstieg und es ist leicht und flüssig geschrieben.
Der Leser lernt alle Personen sehr gut kennen, die wunderbar beschrieben sind. Man hatte das Gefühl, dass die Personen fast lebendig wurden. In Liv kann man sich besonders gut hineinversetzen. Die Autorin hat es verstanden ihre Gefühle und Gedanken sehr gut zum Ausdruck zu bringen.
Was mir besonders gut gefällt ist die Tatsache, dass Leos Lebensweise sehr gut dargestellt wurde. Als Leser hat man den Eindruck die Welt teilweise aus seiner blinden Sicht zu sehen. Und man bekommt ein Gefühl dafür mit welchen alltäglichen Problemen er zu kämpfen hat. Das macht den Roman zu etwas ganz besonderem. Trotzdem spiegelt er auch wieder, dass Leo keinen Behindertenstatus will, sondern wie ein "normaler" Junge behandelt werden will.
Die Autorin hat es sehr gut verstanden mit viel Gefühl dieses Buch über die erste große Liebe zu schreiben. Livs Sicht kam super rüber, auch ihre Schwierigkeiten, bei der Suche nach dem Richtigen.
Trotz aller Probleme kann man auch herzhaft lachen in diesem Liebesroman, welcher durch seine Vielfältigkeit keine Langeweile aufkommen lässt und den Leser bis zum Schluss gefangen hält.

Mein Fazit:
Der Autorin ist ein sehr gutes Buch über die erste Liebe und das Thema Blindheit gelungen, welches teilweise zum Nachdenken anregt. Trotzdem kommen die Liebe und der Humor nicht zu kurz.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Eine ganz besondere Liebe

Rezensionen von i.weilharter@ais-jugend.at:

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Hauptspeise als Desert...

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan

Stradal entführt uns in eine typisch amerikanische kleine bzw. kleinbürgerliche Welt. Wer bis jetzt noch nicht wusste, wie das amerikanische "Landei" tickt - der bekommt es jetzt auf durchaus kurzweilige, teilweise amüsante und auch tragische Weise geschildert.
Darüber hinaus geht es um eine herzerweichende "Mutter findet Tochter"-Geschichte, die aber für mein Dafürhalten und - um es kochtechnisch auszudrücken - im fünf Gänge Menü des Romans nicht sehr gelungen platziert ist.

Da die Hauptspeise erst als Nachspeise serviert wird, irritiert zwischendurch die Fülle der verschiedenen Nebenschauplätze - sprich: Beilagen.
Was Stradal aber großartig beherrscht, ist die Offenlegung der Niederungen menschlicher trieb- und instinktgeleiteter Gefühle und Regungen.
Der Schreibstil erscheint mir typisch amerikanisch - manchmal altbacken
und wenig humorig, wo der Autor humorig sein will.
Insgesamt lässt sich das Buch aufgrund seiner stringenten Erzählweise gut lesen, aber es fehlt meines Erachtens der große Wurf in der Geschichte.
"Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" kann man lesen, muss man aber nicht.

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Hauptspeise als Desert...

Rezensionen von niknak:

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Feywind - Wind der Magie

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan

Inhalt: (Klappentext)
Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam - die Inquisition.

Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden.

Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel.

Mein Kommentar:
Es ist ein wirklich gelungenes Buch. Die über 400 Seiten sind sehr angenehm zu lesen und stets kurzweilig. Der Autor Peter Hohmann erzählt fesselnd und reißerisch die Geschichte von Feywind und seinen Gefährten. Hat man einmal das Buch in der Hand, dann kann man es nicht mehr weglegen.

Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, wo man sich dachte: "Oh mein Gott"; "Das kann jetzt doch nicht wahr sein"; oder auch "Unmöglich". Dadurch ist das Buch nie langweilig und der Spannungsbogen bleibt konstant über das gesamte Buch erhalten.

Man merkt, wie Feywind sich im Laufe des Buches verändert. Er wächst weit über seine Grenzen hinaus - aus dem einstigen, ängstlichen Einzelgänger wird ein kampfbereiter, äußerst starker Magier, der für seine Überzeugungen einsteht und dem seine Freunde sehr wichtig sind.

Mein Fazit:
Es ist ein äußerst gelungenes Werk, das sehr viel Potential für einen zweiten Band bietet. Dies war ganz sicher nicht das letzte Buch von Peter Hohmann, das ich gelesen habe. Absolute Leseempfehlung, für alle, die gerne Phantasiebücher lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Spannender Endzeit- Thriller. Kopfkino garantiert!

Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.

Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.

Dieser Roman ist mein erster Endzeit-Thriller, abgesehen von Schätzings ?Der Schwarm?. Ich wusste nicht ganz, was ich zu erwarten habe und war so schon auf den ersten Seiten begeistert. Die Beschreibungen wie die Katastrophe beginnt, wie die Leute versuchen sich zu retten und was alles dabei passiert, sind mir wirklich unter die Haut gegangen. Ich hatte einen richtigen Film im Kopf und oft sind mir Schauer den Rücken runtergelaufen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich super schnell verschlingen. Ed, der Hauptprotagonist aus dessen Sicht alles erzählt wird, ist zu Beginn nicht sehr sympathisch. Für mich hat sich das im Laufe der Geschichte geändert. Ich weiß nicht, ob es jedem so ging. Aber ich mag seine Art zu erzählen. Dadurch fehlt zwar der wissenschaftliche Touch in der Geschichte aber das hätte auch nicht gepasst. Schließlich schreibt Ed alles auf und ich bezweifle, dass er viel Ahnung von Katastrophen und Meteoriten hat.
Das Buch ist an einigen Stellen recht philosophisch. Das hat mich positiv überrascht. Es geht oft um das ?Warum? unseres Seins und Handelns. Um die Frage ?Warum machen wir weiter, obwohl es so verdammt hart ist??. Diese Gedanken ziehen sich durch das Buch aber tauchen nur an ein paar Stellen verstärkt auf. Dazu kam bei mir immer wieder die Frage auf, wie weit ich gehen würde und zu was ich fähig wäre, wenn ich mich in einer solchen Situation befinden würde.
Bei mir hat dieses Buch ein leicht beklemmendes Gefühl hinterlassen. Auch wegen des Endes (ich verrate aber nicht warum). Es war aber auch super spannend und interessant geschrieben. Klar gibt es einige offene Fragen am Ende aber für mich passt das zum Charakter des Buchs.
Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen und kann es absolut empfehlen. Ein tolles Buch dieses Genres!

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Spannender Endzeit- Thriller. Kopfkino garantiert!