Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pink Anemone:
Der gelungene Auftakt d.Thrillerreihe rund um den brummigen Fallanalytiker Martin Abel-spannend m.einer unglaublich überraschenden Auflösung
Thriller mit Profiler als Hauptprotagonisten überschwemmen ja derzeit den Büchermarkt und ich habe schon einige davon gelesen, aber dieser konnte mich besonders begeistern.
Man taucht hier regelrecht in die Welt eines Profilers ein, eines sehr unkonventionellen Profilers. Man begleitet ihn wenn er alleine mit den Leichen der Opfer "spricht" und in seine Gedankenwelt, wenn er wiederum versucht in die Gedankenwelt eines Serienkillers zu einzutauchen - eines äußerst brutalen Serienkillers der auf einer morbiden Mission durch Köln zieht und zerstückelte und ausgeweidete Leichen hinterlässt.
Für zartbesaitete Leser ist dieser Thriller also nur bedingt zu empfehlen, denn es werden nicht nur die bestialisch zugerichteten Leichen und die Autopsie beschrieben, sondern auch die äußerst morbide Sichtweise des Täters, die einem die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt. Dies nicht nur aus Sicht des Profilers Martin Abel, sondern auch aus der Perspektive des Täters selbst, inklusive seiner Vergangenheit die ihn zu dem machte was er heute ist und der Grund ist weshalb er auf dieser ganz eigenen Killermission ist.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und packend wie der Plot selbst. Hier wird der Leser mehrmals subtil auf falsche Fährten gelockt, um dann mit einer Auflösung mit KAWUMM-Effekt aufzuwarten.
Die Spannung wird hier von Anfang bis Ende konstant hochgehalten, sodass man als Leser nicht und nicht aufhören kann zu lesen. Selbst wenn einem die Gänsehaut rauf und runter läuft oder so manche Szene ekelhaft wie nur was ist - man MUSS weiterlesen.
Die Charakterzeichnungen sind äußerst gelungen und die Protagonisten agieren und reagieren nachvollziehbar und authentisch.
Nur mit Abels Schülerin Hannah Christ hatte ich zu kämpfen. Eine Klugscheißerin vom Feinsten, obwohl keine Ahnung von irgendwas, arrogant und präpotent. Ich hätte sie mehrmals am liebsten durch das Buch schnalzen mögen.
Und dann, von einem Moment auf den nächsten ist sie scharf auf Abel und knutscht mit ihm rum. Das Einzige was mir da durch den Kopf ging war - WTF?!
Ab diesem Zeitpunkt gab es hin und wieder schnulzige Szenen, die so gar nicht zum Rest des Thrillers passen wollten. Wieso müssen Autoren immer wieder eine Liebesschnulzerei in einen Thriller einbauen? ich finde das mehr als unnötig und kann einen guten Thriller wirklich ruinieren.
Da sich diese Szenen hier jedoch in Grenzen halten, lief es auf 1-Stern-Abzug hinaus.
Fazit:
Außer dem oben genannten Manko war dieser Thriller perfekt. Spannend von Anfang bis Ende, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe.
Ein Thriller der mich packen und nicht mehr loslassen wollte.
Ein Thriller er einem unter die Haut geht und
ein Thriller den man gelesen haben muss.
Mit diesem Autor bekommt so mancher Thriller-Guru Konkurrenz.
Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Gaby 2707:
Grandhotel Panhans am Semmering 1922
Tod am Semmering von Beate Maly
Ernestine Kirsch bekommt zwei Karten für einen Wohltätigkeits-Tangokurs im Grandhotel Panhans am Semmering geschenkt. Zusammen mit Anton Böck, den sie dazu überreden kann mitzufahren, erlebt sie dort einige Tage, die die Beiden nicht so schnell vergessen werden. Zusammen mit 12 weiteren Tanzwilligen, dem wenigen Hotelpersonal und den Musikern müssen sie eingeschneit im Hotel verharren.
Als dann ein erstes Todesopfer zu beklagen ist, liegen die Nerven bald schon blank. Aber Ernestine ist die Ruhe selbst und verpflichtet Anton ihr bei den Ermittlungen mangels Polizei zur Seite zu stehen.
Beate Maly erzählt in einer so farbigen und gut vorstellbaren Sprache, dass ich alles direkt vor mir sehe. Die Dialoge und Gespräche ziehen mich magisch in die Geschichte rein. Am liebsten würde ich meine Kommentare hier und da dazu abgeben.
Interessante, vielschichtige und sehr unterschiedliche Charaktere farbig geschildert ziehen in meinen Kopf ein. Besonders leid tut mir hier die junge Mietzi, die als Zimmermädchen im Hotel ihr Geld verdient.
Politische Einflüsse halten in die Geschichte genauso Einzug, wie ein wenig Romantik, Humor, die sehr gut beschriebene Atmosphäre im Hotel, vielfältige kulinarische Genüsse und vor allem die Suche nach dem Motiv des Täters. Als dieser dann gefunden ist, war ich sehr überrascht, konnte sein Motiv aber sehr gut nachvollziehen.
Ein wunderbarer historischer Krimi mit einer spannenden Geschichte und gut recherchierten Hintergründen.
Rezensionen von Pink Anemone:
Typischer Ami-Thriller mit übertriebenen Kampfszenen und Männern auf dem Niveau von Superhelden -> überzogen und unglaubwürdig.
Ich bin der Zorn von Ethan Cross
In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Williams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt.
Um die Identität des Judaskillers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman jr. zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart: Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman jr. undercover unter den Häftlingen. Was beide nicht ahnen: Der Judaskiller verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde...(Klappentext)
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Dies ist der 4. Teil der Shepherd-Thriller-Reihe. Ich kannte diese Reihe bisher nicht und somit war dies mein Einstieg in die Welt der Spezialtruppe, welche sich am Rande der Legalität bewegt...und auch gleichzeitig mein Ausstieg.
Der Thriller beginnt wirklich gut, wenn auch etwas verwirrend und komplex. Das liegt aber nicht an der Tatsache, dass ich die vorherigen Teile nicht kenne, auch wenn das vielleicht von Vorteil gewesen wäre.
Als Einsteiger in diese Reihe bekommt man am Anfang die Infos die man braucht, um gewisse Zusammenhänge zu verstehen, ohne auszuufern oder abzudriften. Man ist also schnell in der Story und die Handlung steigt schnell voran.
Komplex ist es aufgrund der vielen Charaktere die einem um die Ohren geknallt werden und das auf eine eher negative Art und Weise. Hier wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was ich normalerweise als erfrischend und spannend empfinde. Komplexe Story's haben es mir schon immer angetan. Die Perspektivwechsel und Handlungssprünge erfolgen jedoch ziemlich abrupt, sodass man als Leser schnell den Überblick verliert. Dies bessert sich jedoch und man kommt dann doch in der Geschichte an.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und beinhaltet auch einen bissigen Humor. Man merkt jedoch schnell, dass es sich hier um einen typischen Ami-Thriller handelt.
In solchen Thrillern sind ja die Hauptprotagonisten hochintelligent, sehen verdammt gut aus und wenn nicht sind sie zumindest verdammt gut gebaut, ziehen sich daher gerne ihre Oberteile aus und lassen ihre Mukkis spielen, sind die Coolsten der Coolen und fantastische Schützen und vor allem fantastische Nahkämpfer, etc. Es sind quasi alles kleine 007 und Superhelden.
In diesem Thriller sind diese Attribute alle vorhanden plus noch ein paar mehr und von diesen Superhelden gibt es gleich mehrere. Nun ja, eigentlich nur einen und zwar den Chefermittler Marcus. Die anderen sind eher Superschurken - die selben Attribute, nur stehen sie auf der dunklen Seite der Macht. Einer davon ist sogar eine Kombination von beidem.
Die Kampfszenen lesen sich daher wirklich wie in einem Actionfilm, wo es derjenige alleine mit mehreren Gegnern aufnimmt und ohne einen Kratzer aus dem Kampf hervorgeht. Eh klar, beherrscht er doch jeglichen Kampfsportstil den es gibt - ergo sind solche Szenen unglaubwürdig und eher amüsant als spannend.
Das einzig weibliche Wesen in dieser Truppe ist kratzbürstig und agiert und reagiert eher wie eine schmollende Pupertierende, also keinesfalls ihres Alters und schon gar nicht ihres Berufes als Ermittlerin einer Spezialtruppe entsprechend. Die Frau hat mir echt Nerven gekostet.
Aber egal, weil die Männer rocken das Ding sowieso.
Marcus kombiniert und löst das ein oder andere Rätsel. Wie er auf die Lösungen kommt bleibt unklar - klingt komisch, ist aber so..punkt.
Spannung ist hier zwar vorhanden, spekulieren braucht mah hier aber nicht. Durch den hochintelligenten Marcus, der übrigens auch noch ein fotografisches Gedächnis hat, wird dem Leser alles auf einem Silbertablett serviert und das schön vorgekaut und x-Mal erwähnt, damit es auch die dümmsten Leser checken. Also liebe Leser, bloß nicht das eigene Gehirn einschalten.
Die Auflösung war daher auch nicht allzu überraschend und das Motiv so simple, dass es fast schon an Beleidigung grenzt.
Tja, und wie endet ein Ami-Thriller? Richtig!! - mit einem tollen Happy-End, in dem sich alle lieb haben und alles wieder supi ist.
Kurz gesagt, dieser Thriller entwickelte sich zunehmend zu einem überzogenen und unglaubwürdigen Superhelden vs. Superschurken-Thriller, der mich nicht nur einmal genervt mit den Augen rollen ließ.
Fazit:
Der Thriller hat mich alles andere als vom Hocker gerissen. Er hat zwar gut angefangen, entwickelte sich für mich aber dann zunehmend enttäuschend.
So vieles ist hier sowas von weit hergeholt, überzogen und unglaubwürdig.
Wer auf übertrieben dargestellte Superhelden und Superschurken steht und beim Lesen nicht gerne sein Hirn einschaltet, wird diesen Thriller mögen.
Ich für meinen Teil kann dafür keine Leseempfehlung aussprechen!
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein spannender vorweihnachtlicher Krimi
Alles schläft, einer wacht! von Rodeit Katrin
Ulm in der Vorweihnachtszeit rund um das Ulmer Münster. Bratwurst- mischt sich mit Glühweinduft. Marktbuden und -stände reihen sich aneinander. Dort will Tobias Kohler seine im Bodensee verschollene Frau Silvia auf einer winzigen Filmsequenz als Putzfrau gesehen haben.
Privatdetektivin Jule Flemming, die nach einer Auszeit wegen ihres letzten Falles wieder mit ihrer Arbeit anfangen will, mag den Mann, der so sehr um seine Frau trauert, nicht abweisen und stößt bei ihren Ermittlungen auf Hinweise, die in die Vergangenheit deuten?
Dies ist bereits der vierte Fall, bei dem ich Jule Flemming bei ihrer Ermittlungsarbeit über die schulter schauen darf.
Und diesmal bin ich noch ein klein wenig begeisterter, wie bei den anderen Büchern. Denn hier macht Jule Flemming eine private Wandlung durch, die mir sehr gut gefallen hat. Sie beginnt Gefühle zuzulassen, macht ihr Herz, das sie bisher unter Verschluss gehalten hat, langsam auf. Das fand ich wunderbar.
Der Fall, an dem sie diesmal arbeitet, ist von Anfang an spannend und gut nachvollziehbar aufgebaut. Der Spannungsbogen hält sich durch die Wendungen, die die Autorin einbaut und die mich immer mal wieder auf eine andere Spur führen, durchgehend hoch. Ich musste meine Tätertheorie ein paar mal revidieren. Der Schluss und die Aufklärung waren wie immer spannend und muss zugeben, ich wäre ohne Jules Hilfe nicht auf den Täter gekommen.
Vor allem auch durch die vielen Dialoge und Gespräche lasse mich noch viel mehr in der Geschichte hineinziehen und bin sehr schnell mittendrin.
Ich habe mich schon so auf die mir bereits bekannten Personen gefreut:
Jules Mama, naja, ich möchte sie nicht haben. Aber irgendwie ist sie trotzdem lieb, wie sie in ihrer ihr so eigenen Art immer wieder auf Familie zu machen.
Den kleinen Leon, der jetzt einen Hund bekommen hat, mit dem er bei der Erziehung noch viel Arbeit haben wird.
Die Leute aus der Jazzkneipe, allen voran Andreas und Lou. Aber auch Cosima, die sich outet und hier Jules bzw. Andreas Hilfe braucht. Leute, ich vermisse euch jetzt schon.
Und natürlich Mark, der es endlich geschafft hat, dass Jule sich ein ganz klein wenig öffnet.
Aber auch alle anderen handelnden Personen hat Katrin Rodeit mit ihren farbigen, sehr lebendigen Beschreibungen Leben eingehaucht, so dass ich sie bald vor meinem inneren Auge gesehen habe.
Ich habe wieder einen Krimi gelesen, der alles hat, was ich so liebe: einen spannenden Fall, ein kleines bisschen Romantik und Liebe, Freundschaft, eine Prise Humor und alles in einer Dosis, die das Lesen des Buches zu einem absoluten Hochgenuss macht.
Danke Katrin Rodeit für mal wieder richtig tolle Lesestunden.
Rezensionen von manu63:
Ein neuer Fall beginnt
Ein MORDs-Team - Band 13: Die fünfte Dynastie (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek
Nachdem in Band zwölf der erste Fall abgeschlossen wurde beginnt mit Band 13 Die fünfte Dynastie der zweite große Fall in der Ein Mordsteam Reihe des Autors Andreas Suchanek.
Angeknüpft an die jüngsten Ereignisse will die Reporterin Sonja Walker eine Reportage über den alten Rummelplatz drehen.
Dabei macht sie zusammen mit Randy und Olivia eine schreckliche Entdeckung und der nächste Fall wird eingeläutet.
Einmal mehr wirft der Autor die Leser mitten hinein ins Geschehen und entwickelt dabei die neuen Handlungsstränge und führt neue Charaktere ein. Dabei fällt ihm immer wieder unerwartetes für die Leser ein und erhält somit einen durchgehenden Spannungsbogen. Dabei sind die Geschichten so angelegt, dass man ihr mit ein wenig Aufmerksamkeit gut folgen kann. Durch die Gedankengänge der Protagonisten in die man als Leser Einblick bekommt wirkt das Geschriebene lebendig und als Leser erhalte ich so auch mehr Verständnis für die einzelnen Personen.
Ich bin schon gespannt auf die weiteren Folgen und kann demjenigen der bei dieser Serie einsteigen will nur empfehlen mit Band eins anzufangen, da man ansonsten einiges nicht so gut in den Zusammenhang bringen kann. Es gibt am Anfang jedes Buches eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, so das man auch nach einer Lesepause gut wieder in die Serie hinein findet.
Rezensionen von manu63:
Liebe kennt keine Liste
Ein MORDs-Team - Band 13: Die fünfte Dynastie (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek
Mit Küss niemals einen Basballer setzt die Autorin Saskia Louis die Reihe Baseball Love fort. Dieses Mal ist Dexter der Hauptcharakter und er kämpft um die Liebe von Kaylie, die niemals was mit einem Baseballer anfangen wollte. Die Gründe liegen in ihrer Vergangenheit und Dexter setzt alles daran das Kaylie gegen ihre Prinzipien verstößt.
Saskia Louis schafft es einmal mehr mit flottem und humorigen Schreibstil eine romantische Liebesgeschichte zu entspinnen, die mich gut unterhalten hat. Bekannte Charaktere aus Band eins würzen das Geschehen und neue Personen werden eingeführt. Die Dialoge sind witzig und haben mir das eine oder andere Lachen bzw, Schmunzeln entlockt. Die Geschichte wirkt in sich stimmig und die Protagonisten agieren nicht überzeichnet. Eine gelungene Fortsetzung von Band eins. Wobei man den ersten Teil nicht gelesen haben muss um mit Band zwei klar zu kommen. Man würde sich jedoch um einige Stunden Lesespaß bringen.
Rezensionen von Gudrun67:
auch der 2. Band ist es wert, gelesen zu werden
Ein MORDs-Team - Band 13: Die fünfte Dynastie (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek
Dies ist der 2. Band nach "Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken" und beginnt in einem sehr schnellen Tempo, in denen sich die Ereignisse etwas zu sehr überschlagen.
Aber, bereits nach 40 - 50 Seiten ist man im Geschehen gefangen und das zieht sich dann bis zum spannenden und fulminanten Ende durch.
Der Schreibstil ist schwungvoll und einvernehmlich und führt den Leser in andere Welten und lässt mitfiebern, -leiden, -kämpfen, -lieben.
Die Erzählweise, deren Augenmerk in den sich abwechselnd dargestellten Sicht- und Handlungsweisen der Protagonisten Elias, Laia und Helena zugrunde liegt, macht die Geschichte sehr intensiv und spannend.
Hier entstehen lebendige Bilder, die einem häufig Gänsehaut bescheren.
Machtbesessenheit und -kämpfe gehören zu diesem Buch genauso wie Intrigen, Spannung und Liebe. Diese gelungene Mischung entführt den Leser in fremde Welten. Ist man oftmals vielleicht versucht, zu glauben, etwas vorhersehen zu können, wird das durch ungeahnte Wendungen schnell zunichte gemacht.
Häufig wird auch sehr deutlich, dass Zusammenhalt und Wahrheit Täuschung und Hinterlist überwinden können.
Mein Fazit: auch der 2. Band ist es wert, gelesen zu werden
Rezensionen von manu63:
Es darf geraten werden
Das Erbe der Macht - Band 2: Essenzstab (Urban Fantasy) von Andreas Suchanek
Im zweiten Teil seiner Reihe Das Erne der Macht Essenzstab treibt der Autor Andreas Suchanek die Geschichte weiter voran. Alexander Kent benötigt einen neuen Essenstab weil der Stab des vorherigen Trägers der Macht zerstört wurde. Als er mit Jen beim Stabmacher ankommt ist dieser verschwunden und eine gefährlicher Weg liegt vor Alex und Jen um den Stabmacher aus einer schlechten Lage zu befreien.
Das Rätsel um die Schattenfrau wird noch nicht gelüftet und es gibt weitere Tote und neue Erkenntnisse.
Andreas Suchanek schafft es auch im zweiten Teil die Spannung zu erhalten und magische Momente einzuflechten. Das Rätselraten rund um die Schattenfrau geht weiter und ich habe schon ein paar Verdächtige, aber einiges wäre zu offensichtlich. Ich glaube ja mal wieder an eine große Überraschung wenn die Identität der Schattenfrau und des Wechselbalg enthüllt wird. Die Spannungsbögen sind wieder gut gesetzt und die Suchanek Cliffhanger, die ich aus anderen Reihen des Autors kenne, fehlen auch hier nicht.
Die Charaktere von Alex und Jen werden ausgebaut und Informationen rund um ihre Vergangenheit geben ein klareres Bild über die Protagonisten.
Rezensionen von Ela_Ela:
Wieder eine wunderschöne Liebesgeschichte von Jay Crownover : D
Das Erbe der Macht - Band 2: Essenzstab (Urban Fantasy) von Andreas Suchanek
Cora Lewis sieht aus wie eine Mischung aus einem Punk und einer Elfe. Ihren zierlichen Körper schmücken bunte Tattoos und Piercings mit Glitzersteinen. Auf den ersten Blick würde man ihr kaum zutrauen, dass sie von einem Haus, einem Ehemann und einer Familie träumt. Aber genau das tut sie. Und ein Mann wie Rome Archer - arrogant und innerlich zerrissen - passt ganz und gar nicht in diesen Traum.
Doch was, wenn es sich plötzlich richtig anfühlt, das Falsche zu tun? Ist das der Beginn von etwas Wunderbarem? Oder der Anfang vom Ende?
Jetzt habe ich nach Ayden und Jet wieder so lange auf ein neues Buch von der "Marked Men" Serie warten müssen und endlich habe ich es und auch schon ausgelesen.
Cora mochte ich schon in den Vorgängerbände und das sie jetzt ihre Liebesgeschichte und vielleicht auch ihr Happy-End bekommt hat mich so gefreut. Ebenso habe ich mich gefreut die anderen alle wieder zu sehen. Das Jay Crownover Cora mit Rome verkuppeln wollte, war irgendwie nicht so logisch von meiner Seite aus, doch dann habe ich diese Geschichte gelesen und wurde eines Besseren belehrt. Die beiden sind wie füreinander geschaffen.
Ich fand die Geschichte von den beiden einfach nur umwerfend und sie haben mein Herz im Sturm erobert. Auch die kurzen Krimielemente in diesem Buch haben mit sehr gut gefallen, macht es fast noch interessanter auch wenn es mir fast das Herz gebrochen hat, Cora so leiden zu sehen.
Fazit: Wieder ein wahres Lesevergnügen dieser tollen Serie, doch leider habe ich ein paar Seiten gebraucht um mit Rome warmzuwerden, deswegen vergebe ich sehr gute 4,5 Sterne, da das Buch sonst einfach nur total schnell zu lesen war. Außerdem war ich so gefesselt und wollte es gar nicht mehr aus der Hand geben. Freu mich schon auf Nash's Geschichte die hoffentlich bald erscheint.
Serie:
1. In seinen Augen (Rule)
2. In seiner Stimme (Jet)
3. In seinem Herzen (Rome)
4. Nash
5. Rowdy
6. Asa
Rezensionen von LadyIceTea:
Willst du keine Feinde haben, mach sie dir zum Freund
Ich bin der Zorn von Ethan Cross
Ein weiterer Fall unserer Shepheard-Ermittler führt uns in das Hochsicherheitsgefängnis Foxbury. Ein hochentwickeltes Sicherheitssystem namens ?Saint Nick? überwacht ständig die Gefangenen und hält sie mit elektronischen Arm- und Fußfesseln in Schach.
Als plötzlich ein Wärter Amok läuft und mehrere Häftlinge erschießt, werden Marcus und sein Team eingeschaltet.
Doch auch Ackermann ist mit von der Partie. Er wird als Häftling eingeschleust um Informationen aus erster Hand zu erfahren.
Was keiner ahnt, der Killer hinter diesen Anschlägen trägt den Namen Judas und er hat weit mehr geplant, als nur den Mord an ein paar Gefangenen.
Ich habe die vier Bände jetzt in kürzester Zeit hintereinander gelesen und bin zu einem wirklichen Fan der Reihe geworden. Ich liebe die Covergestaltung der Bücher. Sie ist einzigartig und macht auch im Regal einen guten Eindruck.
Dazu gefällt mir der Schreibstil von Ethan Cross unheimlich gut. Er drückt sich in jeder Situation sehr gewählt aus und schafft es, die Formulierungen der Personen an ihre Rolle und ihren Charakter anzupassen. Z.B. Ackermanns Monologe sprechen von seinem Genie und übermitteln genau die richtige Mischung aus unheimlicher Intelligenz und Wahnsinn. Aber auch die seelischen Belastungen der Ermittler bringt er immer wieder greifbar und gut zur Geltung.
Cross schafft in jedem Band neue Charaktere, die entweder so krank sind, dass man sich unweigerlich fragt, ob es solche Monster wirklich gibt oder mit denen man irgendwie sympathisiert. Ob diese auch sympathisch bleiben, verspricht Cross natürlich nie.
Auch schafft er es, einst liebgewonnene Charaktere etwas wegzustoßen und dafür Personen ins Rampenlicht zu ziehen, von denen man nie gedacht hätte, dass man sie mögen würde.
Beispiel, Maggie und Ackermann. Maggie war mir im letzten Band sehr sympathisch. Ich mag die Beziehung zwischen ihr und Marcus. Ich finde, dadurch werden die Ermittler alle menschlicher. In diesem Band war sie leider gar nicht mehr so sympathisch. Sie war aufbrausend, zickig und unvernünftig. Diese Umstände wurden zwar erklärt und dem Leser nähergebracht aber der Versuch, sie am Ende wieder die alte Maggie werden zu lassen hat nicht so ganz geklappt. Dafür hat Ackermann mich wieder überrascht. In den ersten beiden Bänden ist er der unverbesserliche Psycho. Jemand, den man einfach nur wegsperren möchte. Nun in Band drei und vier, wird plötzlich zu einem Charakter ohne den ich die Reihe gar nicht lesen wollen würde. Ackermann ist auf seine verrückte Art lustig, er ist verdammt intelligent und dabei immer noch wahnsinnig. Aber er versucht sich für seinen Bruder und seine verquere Familienansicht zu ändern und sein Rudel zu schützen. Er hilft der Shepheard-Organisation aber eben auf seine eigene Art und Weise. Ohne Ackermann und seine unvergleichlich wahnsinnige Art, wären die Bücher für mich nicht solche Pageturner.
Obwohl auch dieser Fall sehr spannend geschrieben ist. Ich habe bis zum Ende mitgerätselt und wusste oft nicht, woran ich bin und wer jetzt richtig und wer falsch spielt. Wieder hat Cross mich mit in die Dunkelheit gezogen, ohne mir vorher zu verraten wo der Lichtschalter ist. Ein für mich gelungenes Buch.






