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Rezensionen von Xirxe:

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Frankreich im Ausnahmezustand

Die Zeit der Ruhelosen

Der Großteil Europas blickt voller Furcht auf Frankreich, wo am 23. April 2017 die Präsidentschaftswahlen stattfinden werden. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die Rechtspopulistin Le Pen die Wahl gewinnen könnte und das zweite Land wäre, das den Ausstieg aus der EU beschließen würde. Frankreichs Gesellschaft steht kopf und allerorts wird diskutiert, wie es soweit kommen konnte.

In einem ähnlichen Zustand befinden sich auch die Protagonisten dieses Buches der französischen Autorin Karine Tuil, die alle drei glaubten, sich in ihrem Leben eingerichtet zu haben, das ewig so weitergehen würde: Francois Vély, ein reicher brillianter Manager, dem nach einem scheinbar erst einmal eher nebensächlichen Skandal plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Osman Diboula, ein farbiger Sozialarbeiter, der in der Politik Karriere machte und plötzlich abserviert wird. Und Romain Roller, Soldat, der nach diversen Auslandseinsätzen nach seinem Afghanistanaufenthalt völlig gebrochen zurückkehrt und ein Verhältnis mit der Frau von Vély beginnt, ohne dies am Anfang jedoch zu wissen.
Es sind drei völlig unterschiedliche Konflikte, in denen diese Männer stecken; doch was sie verbindet, ist ihr jeweils einsamer Kampf, sich daraus zu befreien und immer wieder einen neuen Rückschlag zu erleiden. Denn selbst als sich Alles (mehr oder weniger) in Wohlgefallen aufgelöst hat, wird es wohl nur ein vorübergehender Ruhezustand sein. Die Unsicherheiten und Ängste werden sie ein Leben lang begleiten - die Sorglosigkeit (so der Originaltitel) ihres bisherigen Lebens ist vorbei.
Tuil stellt ein detailliertes Abbild eines Teils der Gesellschaft dar, wobei es sich bei Osman Diboula und Francois Vély um eher typisch französische 'Vertreter ihrer Art' handelt. Diboula hat sich aus den Banlieues von Paris auf die Ebene der Karrieristen der französischen Eliteuni ENA hochgearbeitet; etwas, das in dieser Form in Deutschland nicht existiert. Vermutlich ebensowenig wie dass ein Wirtschaftsboss wie Vély wegen seiner jüdischen Abstammung sozial 'hingerichtet' würde. Dennoch lässt sich dieser Roman in Vielem sicherlich auf Deutschland ebenso wie auf andere Länder übertragen: Die Fähigkeiten der modernen Medien, Menschen in kürzester Zeit zu demontieren und zu ruinieren; wie Macht Menschen korrumpiert und sie rücksichtslos alles hinter sich lassen, was ihnen einmal wichtig war; wie der Krieg Menschen zerstört - und zwar nicht nur im physischen sondern auch im psychischen Sinn. Es ist kein schönes Bild, was Karine Tuil hier entwirft - aber auf jeden Fall ein erhellendes, das vielleicht ein bisschen Licht in das Dunkel bringt: Weshalb die Welt so ist wie sie ist.
Nur eine Frage lässt mir keine Ruhe: Weshalb sind die drei Hauptfiguren dieser Autorin Männer? Kommen Frauen mit der nicht mehr vorhandenen Sorglosigkeit besser klar? Sind sie die ständige Unsicherheit schon länger gewohnt?

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Frankreich im Ausnahmezustand

Rezensionen von AngiF:

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Wirtschaftsgipfel

Die Zeit der Ruhelosen

Romain Roller hat es als Soldat schon an schlimme, krisenreiche Plätze dieser Erde gebracht, er war im Kosovo, an der Elfenbeinküste, doch zerbrochen ist er am Einsatz in Afghanistan. Nun ist er auf dem Heimweg, in Zypern soll er sich erholen von den Kriegswirren. Hier lernt er die Journalistin Marion Decker kennen und beginnt eine Affäre mit ihr.

Er weiß nicht, dass sie verheiratet ist, mit einem der erfolgreichsten und mächtigsten Manager Frankreichs ? François Vély. Der, jüdischstämmige Mann, wird selbst gerade in einen Skandal verwickelt. Für ein Hochglanzmagazin posiert er vor einer Statue und wird als Rassist beschimpft. Von unerwarteter Seite erhält er jedoch Unterstützung: Osman Diboula. Ein Jugendfreund Romains, der inzwischen Kariere in der Politik gemacht hat. Auch er hat Probleme, fühlt sich im Élysée gemobbt. Sie alle treffen aufeinander im Irak auf einem Wirtschaftsgipfel.

Eine grandios erzählte Geschichte, fulminant, ergreifend. ?Die Zeit der Ruhelosen? könnte auch eine Momentaufnahme unserer Zeit sein, alles muss schneller gehen, jeder möchte mehr Erfolg, mehr Geld. Im norwegischen Fernsehen gibt es bereits Entschleunigungsprogramme, wo den Zuschauern ein langsam fahrender Zug über 24 Stunden gezeigt wird. Doch so weit sind Karine Tuils Figuren noch lange nicht, sie stecken mitten in der Ruhelosigkeit. Gekonnte hat die Autorin ihren Charakteren Leben eingehaucht und lässt sie alle perfekt miteinander spielen. Die Sprache ist schön und ansprechend.

Sehr gerne vergebe ich diesem Werk seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Den Leser erwartet eine Geschichte, die auf höchstem Niveau erzählt wird. Keine leichte Kost für mal eben zwischendurch; dieses Buch bedeutet ein wenig Arbeit und Zeit. Aber dafür wird der Leser belohnt und hält ein Buch in den Händen, das man so schnell nicht wieder vergisst.

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Wirtschaftsgipfel

Rezensionen von Flamingo:

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Wie würde der Spanier sagen? ¡maravilloso!

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

?Das Labyrinth der Lichter? ist ein perfekter Abschluss für die Saga um den ?Friedhof der vergessenen Bücher?, welches man trotz seiner Länge (fast 1.000 Seiten) nicht aus den Händen legen kann. Man hält den Atem an, man regt sich auf, man trauert und man freut sich, man wird mitgenommen auf eine Achterbahn der Gefühle.

Man wird auch mitgenommen in eine dunkle Zeit Spaniens, die sicher vielen Lesern unbekannt war.

Zafón führt weiter, was er bereits in den drei wunderbaren vorherigen Bänden begonnen hat. Zafón erzählt die Geschichte brutal, spektakulär und atemberaubend mit witzigen und lustigen Momente, aber auch mit nostalgischen und traurigen Momenten und ich würde trotz der Länge nicht eine Zeile streichen.

Zafón schreibt traumhafte Dialoge und Wendungen wie kein Zweiter; irgendwo habe ich gelesen, er schrieb eine Ode an die Literatur und das gefällt mir.

Figuren wie die Semperes, Don Fermín Romero de Torres und auch Alicia werden mich noch eine ganze Weile begleiten, sie und alle anderen sind einfach unvergessliche Charaktere, und ich wünschte jetzt schon, ich hätte Zeit für ein re-read aller vier Bände in einem Rutsch. Aber es warten noch soviele großartige Autoren und tolle Geschichten auf uns Leser.

Volle Punktzahl und eine unbedingte Kauf- und Leseempfehlung für ?Das Labyrinth der Lichter?.

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Wie würde der Spanier sagen?  ¡maravilloso!

Rezensionen von thora01:

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Emotionaler 7. Band der Boston Berserks Reihe

Gekittete Herzen von Aurelia Velten

Inhalt/Klappentext:
Vor fünf Monaten floh Ella Rossi aus Boston ? mit gebrochenem Herzen und allerhand Selbstzweifeln im Gepäck. Zu Hause warten nur ein Medienskandal und Freunde, die sie plötzlich verachten. Das hat man wohl davon, wenn man mit einem Profisportler wie Marc Dean zusammen ist. Obwohl er Mist gebaut hat, liegt die Schuld in den Augen aller bei Ella.

Um ihr geliebtes Café weiterzuführen, kehrt sie schließlich zurück und muss schnell feststellen, dass sich ihr Leben komplett gewandelt hat. Manche Dinge ändern sich jedoch nie: Marc hat es sich in den Kopf gesetzt, alles wiedergutzumachen. Als seine Freunde Wind davon bekommen, was vor fünf Monaten wirklich passiert ist, stehen sie hinter Ella und machen Marc das Leben schwer. Einst hätte Ella das sicher nicht so sehr genossen, aber genau das ist es gerade ? sowohl sie als auch Marc sind nicht mehr dieselben wie früher ?

Meine Meinung:
Wundervoller, emotionaler 7. Band der Reihe. Der Schreibstil lässt keine Wünsche offen. Er ist emotionsgeladen und lässt sich wirklich leicht lesen. Ich wurde sofort nach Boston und die Welt von Ella hineingezogen. Die Protagonisten sind sympathisch und tiefgründig geschrieben. Mein Favorit ist Ella. Wie sie mit der gesamten Situation umgeht. Sehr schön finde ich wie die widersprüchlichen Emotionen dargestellt wurden. Auch Marc hat etwas an sich das mir sehr gut gefällt er wirkt zu Beginn etwas hilflos. Im Verlauf kristallisiert sich jedoch ein toll geschriebener Charakter heraus. Die Geschichte ist sehr spannend. Für mich waren die Szenen in denen Ella und Marc gemeinsam interagieren ganz besonders interessant. Sehr schön fand ich den Schluss. Endlich konnte der Leser erfahren was wirklich vorgefallen ist. Wodurch die Reaktionen der Charaktere ausgelöst wurde.

Mein Fazit:
Wundervoller, sehr emotionsgeladener 7, Band. Ich als Quereinsteiger konnte auch ohne die Vorbände sehr gut in die Geschichte eintauchen. Das Buch ist für Leser die emotionale Storys lieben genau das Richtige.

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Emotionaler 7. Band der Boston Berserks Reihe

Rezensionen von maus1@onlinehome.de:

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leckere Rezepte bei Lebensmittelunverträglichkeiten

Happy Healthy Food von Nathalie Gleitman

"Happy Healthy Food" von Nathalie Gleitman ist ein schöner dicker Wälzer mit vielen unterschiedlichen Rezepten für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Da es in meiner Familie einige Unverträglichkeiten gibt war ich auf das Buch gespannt. Optisch macht es einen tollen Eindruck, vor allem die matten Seiten finde ich passend.

Die Autorin beginnt im Vorwort mit einer Einführung, in der sie beschreibt wie sie bei sich selbst die ersten Anzeichen von Lebensmittelunverträglichkeiten bemerkte, welche Symptome auftreten können und wie sie nach und nach ihre Ernährung umgestellt hat. Sie gibt auch Tips, die "Dos and Dont's", Ratschläge zum Einkaufen und welche ihre bevorzugten Lebensmittel sind. Diese Übersicht finde ich besonders hilfreich. Die Rezepte sind Histamin-, Gluten- und Laktosefrei.

Der Rezeptteil ist umfangreich, untergliedert in "Breakfast", "Snacks", "Fresh Salads", "Healthy sweets", "Quick and easy Mains" und "Cooking for friends and family". Am Ende findet man noch ein Rezeptregister zum schnellen Finden von Rezepten.

Die Rezepte sind klar strukturiert und zu jedem Rezept gibt es eine kurze Erklärung. Die Anleitungen sind einfach zu befolgen und gut verständlich, was das nachkochen easy macht. Da ich meine Ernährung in den letzten Monaten schon umgestellt habe waren mir die meisten Zutaten vertraut, es gab also keine Überraschungen in Form von zu exotischen Zutaten.

Ich habe inzwischen einiges ausprobiert, sehr gut kamen die Karotten-Muffins an und die Hafer Pancakes, die ein fester Bestandteil meiner Lieblingsrezepte werden. Von den pikanten Rezepten kam der Körnige Gurkensalat und die Zucchinispaghetti am besten an. Auch die Smoothies sind sehr lecker, hier werde ich noch weitere ausprobieren.

Das Buch ist ein sehr guter Leitfaden für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten, so dass man nicht das Gefühl hat sich zu sehr einschränken zu müssen und auch weiterhin Spaß am Kochen und Essen hat.

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leckere Rezepte bei Lebensmittelunverträglichkeiten

Rezensionen von thora01:

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Das Schicksal lässt sich nicht übertölpeln - toller 2. Band

Elesztrah (Band 2) von Fanny Bechert

Inhalt/Klappentext:
Während sich die Bewohner Elesztrahs in Frieden wähnen, bleibt die Beziehung zwischen Lysanna und Aerthas angespannt. Die Pläne des Elfenkriegers stehen wie eine Mauer zwischen ihnen und gleichgültig, wie sehr sie sich bemühen ? eine gemeinsame Zukunft scheint unmöglich zu sein.

Lysanna sieht schließlich nur noch einen Ausweg: Sie will ihr Schicksal selbst bestimmen, auch wenn sie sich dem Hüter der Zeit entgegenstellen muss. Doch in den Lauf der Dinge einzugreifen, ist nicht so leicht, wie es sich die Jägerin vorstellt. Denn die Schicksalsweberin lässt sich die Fäden nur ungern aus der Hand nehmen. Zudem bahnt sich in Elesztrah eine weitere Bedrohung an, die nicht nur Aerthas? Leben in Gefahr bringt ?

Meine Meinung:
Ich bin einfach nur geflasht. Das Buch ist sehr spannend und emotional. Dieses Werk wird lückenlos an den Cliffhänger aus dem ersten Band angeknüpft. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen. Er ist sehr fesselnd und hat mich sofort wieder in die Welt von Lysanna und Aerthas entführt. Die Protagonisten haben sich toll weiterentwickelt. Sie sind sehr tiefgründig und nicht leicht zu erfassen. Für mich war es eine Freude die vielen neuen Charakterzüge der Protas zu entdecken. Die Gegensätze zwischen den Beiden werden sehr deutlich aufgezeigt und dabei das Gemeinsame nicht unterschlagen. Der Storyaufbau gefällt mir sehr. Er ist richtig spannend und konnte mich überraschen. Ganz besonders der Handlungssprung im Mittelteil gab dem Buch eine ganz besondere Note. Der Schluss war actionreich und teilweise sehr überraschend. Ganz besonders freue ich mich über das kleine Happy End. Dabei ist der Cliffhänger am Ende nicht zu unterschätzen. Es wurden viele Fragen beantwortet und noch mehr aufgeworfen. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen in Elesztrahs.

Mein Fazit:
Das Buch hat sich zu einem richtigen Schlafräuber entwickelt. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen so hat mich die Geschichte von Lysanna und Aerthas gefesselt. Der Schachzug im mittleren Drittel eine sehr unerwartete Überraschung einzubauen ist einfach genial. Es ist ein Must Have für jeden Fantasybegeisterten.

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Das Schicksal lässt sich nicht übertölpeln - toller 2. Band

Rezensionen von blackdeathconny@gmx.de:

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Blondinen bevorzugt

Bound - Tödliche Erinnerung von Cynthia Eden

Im Thriller ?Bound ? tödliche Erinnerung? von Cynthia Eden treibt der ?Ladykiller? sein Unwesen. Der Serienmörder bevorzugt Blondinen als Opfer?

?Blondinen wie Eve eine ist. Sie wachte vor Monaten ohne jegliche Erinnerung an ihr Leben und das Geschehen, das sie ins Krankenhaus gebracht hat, dort auf.

Sie nennt sich selbst Eve, da niemand weiß, wer sie wirklich ist. Dann findet sie in der Zeitung Bilder der Opfer des ?Ladykillers? und erkennt sich auf einem der Bilder selbst. Kann das sein? Ist sie sein letztes Opfer Jessica?
Auf der Suche nach sich selbst und der Wahrheit, ob Eve Jessica ist, erhält diese Unterstützung von Gabe, einem Ex-Seal, und seinem Team von LOST. Dieses Team ist spezialisiert auf das Aufspüren von vermissten Personen. Gabe nimmt den Auftrag von Eve an, hauptsächlich weil er sich körperlich sehr zu ihr hingezogen fühlt.
Eve ergeht es in seiner Gegenwart genauso. Meistens hat sie vor Männern Angst - nur bei Gabe fühlt sie sich sicher. Ihre Angst ist begründet, wurde ihr doch Schreckliches zugefügt. Davon zeugen die Narben auf ihrem Körper. Doch war es wirklich der Serienmörder? Diese Frage stellt sich das Team von LOST auch, da die anderen weiblichen Opfern, deren Leichen durch Zufall gefunden wurden, keine gebrochenen Finger hatten, so wie Eve?
Eve versucht ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, um herauszufinden, ob sie wirklich Jessica ist. Jessicas Bruder ist sich nicht ganz sicher, hofft aber, dass Jessica überlebt hat. Er war am Boden zerstört, als er erfahren hat, dass seine Schwester tot sein könnte. Doch ist die Wiedersehensfreude wirklich echt? Oder wollte er Jessica selbst aus dem Weg schaffen, um alleine das Vermögen der Familie zu besitzen?
Dann gibt es da noch Trey, ein Polizist und der Ex-Freund von Jessica. Als er Eve trifft, weiß er sofort, sie ist Jessica ? ohne jeden Zweifel. Ist seine Erleichterung, dass sie am Leben ist, echt oder spielt er allen was vor, weil er der ?Ladykiller? ist und sein letztes Opfer ihm entkommen ist? Wollte er sich an ihr rächen, weil sie ihn verlassen hat?
Und was ist mit Clay (auch ein Ex-Freund von Jessica) und seinem Neffen Johnny? Sie verhalten sich sehr verdächtig, seit Jessica auf der Suche nach ihren Erinnerungen in ihrem Heimatort aufgetaucht ist.
Wird Gabe Eve/Jessica helfen können? Und was passiert, wenn sie ihre Erinnerungen wieder hat? Ist sie wirklich nur ein Opfer? Wollen ihr ihre Alpträume einen Hinweis auf etwas geben, das Eve/Jessica vielleicht getan hat?

Fragen über Fragen ? Spannung ohne Ende. Während dem Lesen hatte ich so meine Vermutung, wer der ?Ladykiller? ist, allerdings schafft es die Autorin einen da zu verunsichern? Ich liebe solche Bücher! ?Bound ? tödliche Erinnerung? ist der erste Teil einer Reihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde. :)

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Blondinen bevorzugt

Rezensionen von Gaby 2707:

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8 wunderbare Geschichten über einen Abschied

herzleer - was ich noch sagen wollte von Cynthia Eden

In diesem Buch haben sich 8 Autorinnen Gedanken über den Abschied gemacht:

Ob Lena Gorelik von besten Freundinnen erzählt, die dann doch getrennte Wege gehen. ?Weißt Du noch?, wäre auch für mich kein Ende sondern eher ein Anfang.

Bei Anke Weber ein Gewitter über eine gemeinsame Zukunft entscheidet.

Hier habe ich mich so an meine Rockfestival-Besuche erinnert. Viel hat sich da nicht geändert.

Sabine Schröder lässt in Herzspieß Elva über ihre Liebe zu Büchern erzählen und mich hat der Zauber von Mariannes Laden und Elvas Bücherbank eingefangen.

In Ruth Olshans Sockenkonferenz lese ich von Joumana aus Syrien, die einem jungen Mann keine Chance lässt, weil sie keine Nähe zulassen kann. Vielleicht wird er ja seine ?Sockenkonferenz? doch noch in Lillehammer los.

In Tanja Heitmanns ?Nur einmal? hat Elisa für sich das Ufer jenseits des Alltages erreicht. Ist Jannis der Richtige für sie? Jojo versucht sie zu warnen.

Unter dem ?Erdbeermond? nimmt mich Katrin Zipse mit an einen See, wo Marie glaubt, in einer Nacht eine neue Liebe gefunden zu haben, während Finn von seinem Aufbruch in die Wüste schwärmt.

Jennifer Benkau erzählt in ihrer Geschichte ?Ungesagtes? von der 17-jährigen Alba, einer Aussenseiterin, die irgendwann erkennt, dass ein junger Mann einen Teil ihres Herzens so viel mehr beansprucht, als sie gewillt ist zu geben. Und irgendwann ist es dann für eine Aussprache zu spät.

?Einen halben Sommer lang? bin ich mit Maike Stein zwischen Ost- und Westberlin mit zwei jungen Mädchen unterwegs., bis die eine eines Tages nicht mehr kommt. Die Mauer hat sich für Helene und Marie geschlossen.

Diese 8 Geschichten erzählen von so vielerlei Gefühlen, leicht, zart, schmerzhaft und intensiv. Ich habe geschmunzelt, war leicht schockiert, konnte die Protagonisten sehr gut verstehen und fand das Ende traurig. In ein paar von den Personen habe ich mich wiedererkannt. So etwas habe ich in meiner Jugend auch erlebt. Deshalb würde ich diese Geschichten nicht nur jungen Heranwachsenden empfehlen, sondern allen, die interessante Geschichten über Abschied und Schmerz, aber auch über die Liebe und ihre Auswirkungen lesen mögen ? egal welchen Alters sie auch sind.

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8 wunderbare Geschichten über einen Abschied

Rezensionen von manu63:

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Liebe, Familie, Freundschaft und Trauer

Das Brombeerzimmer von Anne Töpfer

Das Brombeerzimmer ist ein Roman der Autorin Anna Töpfer in dem sie eine gefühlvolle und zu Herzen gehende Geschichte über Liebe, Familie, Freundschaft und Trauer erzählt.

Nora hat vor einem Jahr ihren Mann Julian verloren und hat seinen frühen Tod noch immer nicht überwunden. Julian ist an einem JuNo Tag gestorben, ein Tag in der Woche an dem sie immer Zeit füreinander gefunden haben und der beiden wichtig war.

Per Zufall erfährt Nora das Julian Kontakt zu seiner Grußtante Klara gesucht hatte um ihr ein besonderes Geschenk zu machen. Als sich Nora mit Klara in Verbindung setzt, weiß sie noch nicht das sich dadurch vieles ändern wird.

Anne Töpfer ist es gelungen ein schwieriges Thema behutsam und in angemessener Sprache anzugehen. Noras Trauer wird schon auf den ersten Seiten sehr gefühlvoll beschrieben und hat mich stark angerührt. Die Charaktere der Hauptakteure und auch die Nebenrollen werden gut mit Leben gefüllt und man merkt die herzliche Freundschaft die Nora mit Katharina verbindet. Familie und Freunde versuchen Nora wieder ins Leben zurück zu führen und dabei wird manches gute Wort über Trauer und wie jeder damit umgehen darf geschrieben. Das Buch erzählt aber nicht nur von Trauer sondern auch von Freundschaft und hat auch viele sonnige Momente.

Die Szenarien werden gut beschrieben und stehen dadurch lebend vor Augen ohne ins weitschweifige abzugleiten. Der Schreibstil ist flüssig und vermeidet unnötige Schnörkel. Die Geschichte entwickelt sich kontinuierlich weiter und obwohl es keine nervenaufreibende Spannung gibt war das Buch auf keiner Seite für mich langweilig oder langatmig.

Als I-Tüpfelchen gibt es noch einige Rezepte für Leckermäuler die im Roman eine Rolle spielen.

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Liebe, Familie, Freundschaft und Trauer

Rezensionen von yesterday:

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Zu viel fasten kann tödlich sein, nicht zu fasten auch

Das Brombeerzimmer von Anne Töpfer

So wie Bücher gewissermaßen die Handschrift ihres Autors tragen (auch wenn ja schon lange alles gedruckt wird), so tragen ? wie erfahrene Krimileser wissen ? auch Morde immer die Handschrift des Mörders. Dies macht sich der Autor hier trefflich zunutze, als er einen etwas skurrilen Mord in eine sonst doch eher beschauliche Kleinstadt im Allgäu platziert.

In Altötting passiert diese Tat, der Verwalter des ?Tilly-Benefiziums?, einer Stiftung, wird erstochen in der Kapelladministration, seinem eigenen Büro, gefunden. Nicht nur bei Morden ist Anton Leiss-Huber kreativ, auch was die Figuren in seinem Lokalkrimi angeht: der Tote hieß Rainer Schutt-Novotny. Und obwohl doch gerade Fastenzeit ist, hat er wahrscheinlich eine ordentliche Henkersmahlzeit genossen. Bis auf Geistliche interessiert sich im Ort aber ohnehin niemand so genau für das Fastengebot.

Doch nicht nur Schutt-Novotny und seine Ablebensumstände sind eigen, auch der ermittelnde Kommissar Max Kramer ist ein leicht skurriler Charakter, seinem doch relativ langweiligen Namen zum Trotz. Er frönt der Leberkäsesemmel und seine ehemalige Liebe, die Novizin Maria Evita, kann von Schokolade nicht genug bekommen. Inoffiziell natürlich. Ebenso inoffiziell ermittelt sie an Max? Seite.
Leiss-Huber schafft es, seinen Humor durch das ganze Buch hindurch zu halten und rutscht nicht in ?halb-lustige Erzählerei? ab, was leider auch oft passiert, wenn ein Regionalkrimi lustig sein soll.
Zudem war ich selbst schon öfter in Altötting, was hier zum Lesegenuss auf jeden Fall beiträgt. ?Fastenopfer? macht unbedingt Lust auf seinen Vorgängerband, ?Gnadenort?.

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Liebe, Familie, Freundschaft und Trauer