Kunden em pfehlungen
Rezensionen von SLovesBooks:
Tolle Geschichte
Dieses Buch wahr ein Vergnügen. Es hat eine wundervolle Geschichte, die auf ganz tolle Weise erzählt wird. Ich konnte mich ab der ersten Seite in die Geschichte hineinversetzen. Es wird alles sehr authentisch beschrieben.
Die Charaktere sind sehr stark gezeichnet. Ich konnte mir zu allen ein gutes Bild machen.
Sie sind sehr lebendig.
Ich fand die Geschichte sehr spannend. Man wusste nicht, was auf einen zukommt, was oftmals für eine Überraschung gesorgt hat.
Der Schreibstil war super flüssig zu lesen. Ich hatte keine Schwierigkeiten. Mir hat die Sprache sehr gut gefallen. Man konnte sich komplett in die Geschichte fallen lassen. Damit hätte ich vor dem Lesen nicht unbedingt gerechnet. Es hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte.
Mir hat es super gefallen. Ich kann es nur empfehlen.
Rezensionen von rewa:
Ich bin ich und wer bist du?
Das kürzere Leben des Klaus Halm von Lukas Holliger
Mit dem Roman ,, Das kürzere Leben des Klaus Halm´´ hat der Basler Lukas Holliger eine Geschichte geschrieben, die zwischen Genie und Wahnsinn liegt. Er entführt den Leser in eine Welt, in der nichts so ist, wie es scheint.
Der namenlose Erzähler wird uns als arbeitsloser Filmvorführer dargestellt.
Er ist einsam und ohne Willens seinem Leben eine Perspektive zu geben. Nur die Einsamkeit oder das Arbeitsamt schaffen es, dass er seine Wohnung für kurze Zeit verlässt. Seine Leidenschaft mit der Tram zu fahren ist es zu verdanken, dass er eines Tages ein Gedankenspiel beginnt, das ihn immer mehr gefangen nimmt. Fein säuberlich werden in seinem Notizbuch die Personen notiert, die ihm während der Fahrt begegnen. Ausgestattet mit fiktiven Namen, Berufen und Eigenschaften, fällt ihm eines Tages ein Mann auf - Klaus Halm. Von nun an ist der Leser zu Gast bei Klaus Halm und seiner Geschichte.
Auf knapp 300 Seiten entführt der Autor den Leser in eine Welt zwischen Sein und Nicht Sein, zwischen Wahrheit und Fantasie. Man kann sich den Roman wie einen Kinosaal vorstellen, in dem man sich stundenlang Filme ansehen kann. Man taucht in eine Scheinwelt ein, vergisst für kurze Zeit, dass man Sorgen und Probleme hat und man beginnt zu Träumen, eine eigene Geschichte in der man selbst eine Rolle spielt.
Der Autor spielt mit seinen Protagonisten und lässt sie wie bei einem Marionettentheater mit ihren unsichtbaren Fäden durch den Roman gleiten. Man folgt als Leser immer wieder einem Schauspiel, wo man ob witziger Gedankengänge lachen muss oder wo man seelische Schmerzen verspürt und man weinen möchte. Das orthografische, schweizerische Lokalkolorit macht den Roman auf eine eigene Art und Weise sympathisch. Leinwandhelden aus der Vergangenheit und der Gegenwart geben sich auf der schriftstellerischen Bühne ein Stelldichein.
Die sprachliche Ausdrucksweise des Autors hat einen eigenen Charme, der man kaum entkommen kann. Man sollte sich auf alle Fälle Zeit nehmen in Ruhe das Buch zu lesen, denn die Geschichte erfordert nicht nur Fantasie sondern auch Gehirnschmalz.
,,Es heißt, Einsamkeit sei das soziale Äquivalent zu physischem Schmerz, zu Hunger und Durst. Stimmt. Aber der Durstige schämt sich seines Durstes nicht. Der Einsame schämt sich seiner sozialen Nacktheit´´.
,, Ein Einsamer hat nur zwei Möglichkeiten. Entweder er beobachtet sich selbst und er führt Selbstgespräche, oder er beobachtet andere. Narzisst oder Voyeur, etwas Drittes gibt es nicht.
(aus : Das kürzere Leben des Klaus Halm)
Rezensionen von heinoko:
Fast cooking statt Fastfood
Das kürzere Leben des Klaus Halm von Lukas Holliger
Vorneweg: Björn Freitag's Smart Cooking ist für mich DAS Kochbuch, das ich unbedingt haben musste, und das mich, seit es in meinem Besitz ist, bislang nicht ein einziges Mal enttäuschte. Sämtliche Reizwörter, die mich verlocken, passen auf dieses Buch bzw. seine Rezepte: Schnell, einfach, lecker.
Kein Chaos in der Küche. Wenig einzukaufen, und schon gar keine Zutaten, die es nur in irgend einem exotischen Geschäft weit draußen am Stadtrand gibt...
Die Idee zu diesem Buch kam Björn Freitag, dem Sternekoch, als er im Urlaub an der Nordsee ein kleines Apartment bewohnte, das über 2 Herdplatten, einen Minibackofen, einen Topf und eine Pfanne verfügte. So war er gezwungen, Rezepte zu entwickeln, die sich mit dieser Minimalausrüstung schnell und problemlos umsetzen ließen. Und in der Tat, die Rezepte sind tatsächlich so, wie im Vorwort versprochen: schnell, einfach, lecker. Die ganzseitigen großartigen Fotos lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen und verlocken schon rein optisch zum Nachkochen. Auch sonst ist das Buch sehr klug gestaltet, denn im Rezept selbst sind zum Beispiel die Zutaten in Fettdruck gesetzt, das erleichtert das Nacharbeiten erheblich. Und dass überschriftsmäßig bei jedem Rezept angegeben wird, ob ich nur einen Topf benötige oder ein Blech oder nichts von alledem, empfinde ich ebenfalls als sehr hilfreich.
Für Kochfaule aber Gern-Esser wie mich das absolut ideale Kochbuch.
Rezensionen von niknak:
Betsy Taylor on Tour
Süß wie Blut und teuflisch gut von Mary Janice Davidson
Inhalt:
(Klappentext)
Betsy findet ihr neues Dasein als frisch gekrönte Königin der Vampire zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Um weiterhin ihrer Leidenschaft für teure Designerschuhe frönen zu können, braucht sie außerdem einen Job. Doch wer stellt schon eine Untote ein?
Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil der Reihe um Betsy Taylor und er steht dem Ersten um nichts nach.
Der humorvoll, sarkastische Schreibstil der Autorin bleibt erhalten und macht die Reihe zu etwas besonderem.
Betsy Taylor ist alles andere als gewöhnlich und vor allem ist sie kein gewöhnlicher Vampir. Sie hat eine nahezu krankhafte Sucht nach Designerschuhe und verabscheut obendrein noch ihr Dasein als Königin der Vampire. Betsy wird jedoch oftmals mit ihrer neuen Rolle konfrontiert, bis selbst sie zugeben muss, dass sie nicht viel Wahl hat.
Man erfährt mehr über die Nebencharaktere, jedoch bis jetzt noch nicht allzu viel. Allerdings hat man als Leser nun schon mehr Informationen über sie, als am Ende des ersten Buches.
Dieses Buch fand ich spannender, als das vorherige. Der Spannungsbogen wird am Anfang recht schnell aufgebaut und nimmt erst am Ende des Buches wieder ab.
Mein Fazit:
Ein guter zweiter Teil einer vielversprechenden Reihe. Die Handlung war sehr spannend. Ich bin nun gespannt, was mich im nächsten Band erwartet.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Fit wie ein Turnschuh
Mit Bewegung durch das Kita-Jahr von Michaela Lambrecht
Inhalt:
Dieses Buch beinhaltet verschiedene Bewegungsbaustellen, Bewegungsgeschichten, Tänze und vieles mehr. Dabei ist das Buch in die vier Jahreszeiten gegliedert.
Mein Kommentar:
Das Buch hat mir schon beim durchblättern sehr gut gefallen. Als ich dann auch noch einige Dinge ausprobiert hatte, konnte mich das Buch restlos von sich überzeugen.
Die Bewegungen sind alle sehr gut beschrieben und mit Bildmaterial versehen. Das Buch hat im allgemeinen eine sehr schöne Aufmachung. Die vier Jahreszeiten sind durch Farben gekennzeichnet. Dadurch kann man auch passende Angebote leichter raussuchen. Des Weiteren gibt es auch Unterthemen, zum Beispiel im Frühling gibt es auch Bewegungen zum Thema Ostern.
Bei jeder Bewegung steht genau dabei für wie viele Kinder es geplant ist, wie lange es dauert, wie alt die Kinder dabei sein sollten, welche Materialien benötigt werden und noch einige andere Informationen.
Ich habe bereits einige Angebote mit Kindergartenkinder ausprobiert. Dabei habe ich sowohl mit der Gesamtgruppe, als auch mit einer Teilgruppe gearbeitet. Ich rate jedoch, das Angebot individuell auf seine Kindergartengruppe abzustimmen.
Den Kindern haben die Angebote sehr viel Spaß gemacht. Die Bewegungen sind gut ausgesucht und wiklich kindgerecht.
Mein Fazit:
Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen, da man es super verwenden kann und auch die Aufmachung wirklich angenehm und schön ist.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Ein neuer Fall in Zons rund um die Alchemie
Tränentod von Catherine Shepherd
Inhalt:
(Klappentext):
Weine nicht, denn deine Tränen sind alles, was er will. Gegenwart: Als eine junge Frau auf einer Party vor aller Augen tot zusammenbricht, beginnt ein Albtraum für ihre Mitbewohnerin Leonie. Hatte der Mörder es vielleicht von Anfang an auf sie abgesehen? Kommissar Oliver Bergmann ermittelt auf Hochtouren.
Nicht nur der Fall der jungen Frau, sondern auch ein seltsam inszenierter Doppelmord an zwei Liebespaaren macht ihm zu schaffen. Eine geheime Rezeptur aus dem Mittelalter führt Oliver auf die Spur des Serientäters. Doch schon verschwindet eine weitere Frau, und auch für Leonie läuft die Zeit ab.
Zons 1497: Ein Tuchhändler und seine Verlobte werden ermordet aufgefunden. Beide sitzen am Tisch, den Blick starr aufeinander gerichtet. Selbst im Tod sehen sie sich noch in die Augen. Bastian Mühlenberg ist entsetzt. Was um alles in der Welt hat das zu bedeuten? Ein weiterer Mord führt ihn zu einem Geheimbund und der uralten Kunst der Alchemie. Doch wie hängen die Ereignisse zusammen? Ein rätselhaftes Buch lenkt ihn auf die Fährte des skrupellosen Serienmörders. Allerdings ist der längst mit seinem nächsten Opfer verschwunden ?
Mein Kommentar:
Dies ist bereits der siebte Band der Zons Reihe und die Spannung lässt nicht nach. Catherine Shepherd fällt immer wieder etwas Neues und Aufregendes ein. So wird es nie langweilig und man wird laufend überrascht. Jeder Teil ist neu und einzigartig und trotzdem schafft es die Autorin sich immer weiter zu steigern.
Mir gefällt an dieser Reihe besonders gut, dass sie alle durch die Ermittler Oliver und Bastian, sowie durch Anna und Emily eine Verbindung haben und trotzdem separat gelesen werden können.
Die Protagonisten und auch die Orte sind sehr gut beschrieben und für den Leser gut vorstellbar. Die beiden Ermittler sind dem Leser auf Anhieb sympathisch und man fiebert bei der Lösung des Falles mit ihnen mit.
Man kann sich durch die Erzählperspektive ein sehr gutes Bild von den Personen machen, egal ob in der Gegenwart oder in der Vergangenheit. Dies wird durch Überschriften klar geregelt, welche zu Beginn eines Kapitels stehen. So weiß der Leser immer in welcher Zeit er sich befindet. Diese klare Struktur gefällt mir sehr gut.
Ich finde es toll, dass zwischendurch die Sicht des Täters erzählt wird, ohne dass man eine Ahnung bekommt, wer sich dahinter befinden könnte. So bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, obwohl man immer wieder etwas über ihn und seine Beweggründe erfährt.
Mich fasziniert bei dieser Reihe wie Catherine Shepherd es immer schafft eine perfekte Verbindung zwischen den Zeiten herzustellen, ohne den Leser zu verwirren oder den Lesefluss zu unterbrechen, so als würden die 500 Jahre gar nicht existieren.
Obwohl es zu Beginn viele offene Fragen gibt, lösen sich diese bis zum Schluss zu einem harmonischen Ende auf. So bleibt die Spannung über das ganze Buch hinweg erhalten und meist wird der Leser am Ende sogar noch damit überrascht, wer nun der Täter ist.
Mein Fazit:
Ich bin wieder sehr begeistert von diesem Zons Band und freue mich schon auf den nächsten Fall von Catherine Shepherd. Eine tolle und lesenswerte Reihe für alle Thriller Fans.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Bestatterin Brünhilde Blum
Totenfrau von Bernhard Aichner
Inhalt:
Brünhilde Blum ist Bestatterin und liebevolle Mutter zweier Kinder. Sie besticht durch ihr großes Herz und ihre Coolness. Sie ist glücklich bis ihr Mann an einem Unfall mit Fahrerflucht stirbt, vor ihren Augen. Ihr Leben bricht auseinander, sie hat keinen Halt mehr.
Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt und fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.
Blum sinnt auf Rache und will ein paar wichtige Fragen beantwortet bekommen. Warum musste Mark sterben? Was ist wirklich passiert?
Als sie Antworten findet, schlägt sie erbarmungslos zu. Warum sie dazu fähig ist, liegt in ihrer Vergangenheit begraben.
Mein Kommentar:
Dies ist das erste Buch der Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum und auch das erste Buch welches ich von Berhnard Aichner gelesen habe. Ich bin ganz begeistert von seinem Schreibstil. Der Leser wird ab der ersten Seite ins Geschehen involviert und kommt nicht mehr los. Die Seiten fliegen nur so dahin. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, gefällt mir aber sehr gut und lässt sich leicht lesen.
Die Charaktere werden sehr genau und tiefgründig beschrieben. Man kann sich als Leser ein sehr gutes Bild von allen machen und erfährt auch viel von ihren Gedanken. Da das Buch eine Erzählperspektive hat, erfährt man auch von den anderen Protagonisten recht viel. Trotzdem geht es hauptsächlich um Blum und man lernt sie im Laufe des Buches immer besser und genauer kennen und versteht auch ihre Handlungsweise. Die Gedanken werden kursiv dargestellt und unterscheiden sich so sehr gut vom Rest der Geschichte. Dadurch sind sie auch klar abgrenzbar und sorgen für keinerlei Verwirrung.
Zu Beginn des Buches wird Blum ein wenig genauer beschrieben, sodass man sie als Leser kennenlernt und auch beginnt sie zu verstehen. Erst nach ein paar Kapiteln beginnt sich die Spannung langsam aufzubauen und es beginnt der eigentliche Thriller. Das Buch hat einen tollen Spannungsbogen welcher sich bis zum Schluss erstreckt. Es kommen immer wieder Überraschungen auf den Leser zu, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Man will immer wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert.
Mein Fazit:
Ein gelungener Auftakt der Trilogie und ich bin jetzt schon gespannt auf den zweiten und den dritten Band, welche ich mit Sicherheit auch noch lesen werde.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Ela_Ela:
Superhelden mal anders :D
Totenfrau von Bernhard Aichner
In der Welt von »Bigtime« hat jede Stadt mindestens einen Superhelden. Doch selbst der coolste Held kann nichts gegen die Irrungen und Wirrungen der Liebe ausrichten. Daher sollten sich die Heroen in Jennifer Esteps neuer Reihe besser zweimal überlegen, für wen sie aus dem Spandex schlüpfen: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum.
Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer ? er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ...
Da ich jedes Buch von Jennifer Estep gelesen habe, darf dieses natürlich nicht fehlen. Es ist wieder mal etwas komplett anderes als dass, was sie sonst schreibt.
Mir hat es jedoch wieder sehr gut gefallen und ihc habe es gerne gelesen. Die Charaktere waren einzigartig und ich fand sie toll. Außerdem wo lernt man schon Superhelden hautnah kennen, ich fand die Idee speziell und Jennifer Estep hat dieses gut umgesetzt.
Fazit: Ein wundervolles neues Buch und auch eine tolle neue Serie von Jennifer Estep, die ich sicher noch weiter lesen will. Ich vergebe 4,5 Sterne. Und bin schon gespannt auf den nächsten Teil.
Serie:
1. Bigtime - Karma Girl
2. Bigtime - Hot Mama (erscheint im Oktober 2017)
Rezensionen von Nepomurks:
Viertes Gebot: Es ist nie persönlich! - Bis es einmal doch sehr persönlich wird. Wahnsinnig spannend...
Totenfrau von Bernhard Aichner
Gregg Hurwitz hat mit seinem neuen Psychothriller ?Orphan X? ein hochspannndes Buch vorgelegt. Nicht umsonst hat sich Warner Bros. die Filmrechte daran gesichert und wird den Roman auf die Kino-Leinwände bringen! Das Buch hat es wahrlich in sich...
Evan Smoak, oder auch OrphanX, wird als verwaistes Kind durch Jack John als Teil eines Regierungsprogramms und innerhalb des streng geheimen Orphan-Projekts zu einem gnadenlosen Killer ausgebildet ? gestählt, trainiert und nach Plan jeglicher Moral und menschlicher Gefühle beraubt.
Was zählt, ist die strikte Befolgung von "Geboten" - Verhaltensregeln. Es gibt zwar nur wenige Orphans, doch die, die fertig in die Welt entlassen werden, sind so etwas wie unsichtbare Tötungsmaschinen. Lautlose und vom System vergessene, denn von der Regierung beauftragte, identitätsfreie Killer. In Evan jedoch siegt nach Jahren vieler erledigter Auftragsmorde "das Gute" und er wechselt die Seiten, steigt aus dem Projekt aus. Abgewandt vom System, mit neuer Identität, aber einer Menge Fähigkeiten. Er bleibt seinem Handwerk treu, doch sucht er sich seine Ziele nun selber aus ? er wird zum Nowhere Man. Er hilft Menschen, sich ihrer Peiniger zu entledigen. 10 Gebote, die ihn leiten. 1 Nummer, die ihn ruft. Immer nur 1 Auftrag. Und doch gerät alles außer Kontrolle - und durchkreuzt seine penibel eingehaltenen und präzise durchdachten Regeln. "Gebot 4: Es ist niemals persönlich." Das ist nun anders...
Mir gefiel der Thriller sehr, sehr gut. Er ist actionreich, überraschend und durchweg spannend. Das Grundgerüst des Romans war absolut logisch und toll konzipiert. Die Figuren sind allesamt gut dargestellt und bestens durchdacht. Evan wirkt zu Anfang noch ein wenig undurchsichtig, entwickelt sich aber im Verlauf des Romans zu einer durchaus sympathischen und herzlichen Figur. Die Nebenfiguren, insbesondere Evan's ?Hausmitbewohner?, lockern die Geschichte des Öfteren stark auf. Es gibt mehr als eine witzige Stelle, bei der ich herzhaft über eine Szene lachen musste! Zudem ist der Thriller so flüssig geschrieben, dass man das Buch kaum mehr aus den Händen legen mag. Insbesondere da die Story permanent neue Spannung und Action bietet. Einige Wendungen waren überraschend und unerwartet, passten aber inhaltlich gut und trugen sehr zur Klärung einiger Fragen bei. Ich fand, das Buch hatte durchweg ein gutes Niveau und es gab keine unlogischen Passagen. Gregg Hurwitz lässt den Leser zudem auch etwas tiefer in seine Protagonisten blicken. Es stellt sich immer auch ein wenig die Frage nach dem Sinn dessen, wie Orphan X handelt und entscheidet. Dabei wird jedoch nie zu sehr aufgetragen. Auch hat der Autor es vermieden, Klischees wie das große ?Happy End? zu bedienen. Das Buch hat ein Ende, mit dem man (wie ich finde) kaum rechnen konnte, aber sehr gut "leben kann". Es passt perfekt und rundet das Gesamtpaket auf beste Weise ab! Ich habe das Buch verschlungen und war tatsächlich ein wenig enttäuscht, als ich es nach über 400 Seiten zu Ende gelesen hatte. Ein gutes Zeichen, es wird nicht mein letztes Buch von Gregg Hurwitz gewesen sein! Absolute Lese-Empfehlung, 5 Sterne!
Rezensionen von küchenqueen:
Ganz anders
Totenfrau von Bernhard Aichner
Die in Berlin lebende Alexa Petri hat kein intensives Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch eines Tages muß Alexa zu Cornelia nach Hamburg fahren. Cornelia hat einen Schlaganfall erlitten, liegt im Koma. Alexa hat die schwere Aufgabe, sie zu betreuen. Sie beginnt über ihre Gefühle für ihre Mutter nachzudenken und findet plötzlich bei der Durchsicht von Unterlagen mehrere Briefe, die äußerst anrührend sind.
Als Alexa Besuch von einem älteren Mann bekommt, erfährt sie viel über ihre Mutter. Sie erfährt von Cornelias Jugend und vor allem von der Sturmflut in Hamburg im Jahre 1962. Alexa beginnt, ihre Beziehung zu Cornelia zu überdenken.
Die Geschichte hat mich sehr gerührt. Die Wandlung der Gefühle, die Alexa zu Cornelia hegt, ist eindruckend und beklemmend geschrieben. Man fühlt förmlich, welche Entwicklung Alexa mitmacht. Cornelia selbst fand ich nicht sonderlich sympathisch und ich konnte Alexa zunächst doch verstehen. Besonders beeindruckend war es für mich, über die Sturmflut zu lesen. Man sieht als Leser förmlich, wie das Wasser die Menschen bedroht und welche Ängste sie erleiden müssen. Der Schreibstil ist wie gewohnt gut zu lesen und trotz des traurigen Themas unterhaltsam.






