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Rezensionen von Gudrun Gaber:

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Warum habe ich das Buch gelesen

Durst

Weil ich eine Thriller und Krimi Leserin bin und Jo Nesbo einen super spannenden Harry Hole Fall mit Tiefgang und sehr vielen Anregungen für’s Kopfkino geschrieben hat. Jo Nesbo schreibt auch herrliche Kinderbücher von „Doktor Proktor“ und ich freu mich schon auf 2018, denn da kommt seine Variante von Macbeth (William Shakespeares Macbeth neu erzählt) als Thriller auf den Markt.

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Warum habe ich das Buch gelesen

Rezensionen von Krimine:

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Rätselhafte Fälle, ein genialer Ermittler und viel britischer Charme

Der junge Inspektor Morse.Staffel.1,3 DVD

Wer kennt ihn nicht, den immer etwas in sich gekehrten Inspector Endeavour Morse, der bei der Mordkommission in Oxford seinen Dienst versieht und mit einem unglaublichen Gespür für knifflige Rätsel alle seine Fälle löst. Ein Publikumsmagnet, der während seiner Ausstrahlung ab dem Jahr 1987 hohe Einschaltquoten erreichen konnte.

Deshalb wundert es auch nicht, dass mit seinem Assistenten Robert Lewis zunächst eine Spin-off-Serie erschien und nun mit dem jungen Inspektor Morse ein Prequel ins Fernsehen kam. Denn eines muss man der Figur lassen, die Colin Dexter, ein aus Oxford stammender Schriftseller ersann, sie ist einfach genial.

Beginnend mit dem Pilotfilm und seinem ersten Fall, in dem der Mord an einem Mädchen aufzuklären ist, überzeugt der hochintelligente und mit ungewöhnlichen Methoden agierende ehemalige Oxfordstudent vor allem durch seine Hartnäckigkeit. Auf der unteren Stufe der Karriereleiter befindlich, steht es ihm nur zu, Handlangertätigkeiten zu verrichten und den anderen Detektivs dienlich zu sein. Aufgaben, die Morse zwar ohne zu murren erfüllt. Aber trotzdem lässt es sich der hoch konzentriert arbeitende Constable nicht nehmen, eigene Beobachtungen und Schlussfolgerungen kundzutun. Vor allem das bringt ihn die Beachtung von DI Fred Thursday ein, der ihn kurzerhand unter seine Fittiche nimmt, während die als wundersam empfundene Kombinationsgabe Morses von anderen Kollegen gern ins Lächerliche gezogen wird.

Fünf spannende und vielschichtige Mordermittlungen erlebt der Zuschauer in der ersten Box, die geprägt von der kultivierten Atmosphäre in der altehrwürdigen Universitätsstadt Oxford, verblüffend viele Abgründe offenbaren. Sei es ein Serienkiller, dessen Morde auf bekannte Opern basieren oder ein altes Familiengeheimnis, das für den Tod bringende Ambitionen sorgt. Immer wieder wird der Zuschauer überrascht, wie erfindungsreich und clever die Verbrecher in Oxford sind und wie geschickt sie ihre Morde begehen. In den sechziger Jahren spielend, überzeugt die liebevoll arrangierte Krimiserie mit einem Setting, das angepasst an die damailige Zeit mit alten Autos und toupierten Frisuren aufwarten kann.

Fazit:
Rätselhafte Fälle, ein genialer Ermittler und viel britischer Charme. Eine gute Wahl für alle Liebhaber von „Inspector Morse“ und seinem ehemaligen Assistenten Lewis (Lewis – Der Oxford Krimi).

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Rezensionen von Caroline :

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Wer sind "Die Wilden" in diesem Roman

Der junge Inspektor Morse.Staffel.1,3 DVD

Frankreich steht vor einer historischen Wahlentscheidung. Erstmals hat ein arabisch-stämmiger Kandidat ernsthafte Chancen das höchste Amt des Präsidenten zu bekleiden. Die Unterstützung von Idder Chaouch geht quer durch alle sozialen Schichten, aber vor allem die algerischen und marokkanischen Einwanderer-Familien sehen ihn ihm die Chance auf eine blühende Zukunft.

Doch der Traum zerplatzt noch bevor er begonnen hat. Auf den Politiker wird ein Attentat verübt und Krim Nerrouche drückt dabei den Abzug einer Waffe, die ihm sein Cousin Nazir in die Hand gibt. Krim ein Teenager, der zwischen den Kulturen gefangen fühlt. Seine Herkunft verhindert eine gute Schulbildung und gleichzeitig entspricht er gewissen Vorurteilen.
Der Mordanschlag spaltet die Familie Nerrouche und nicht nur die sondern eine ganze Nation. Die leitenden Ermittler verfolgen nicht nur den Täter sondern auch und vor allem eigene Ziele.

Wie hat es mir gefallen?

Selten ist mir eine Rezension zu einem Buch so schwer gefallen wie dieses Mal.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar, denn als ich den Klappentext gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
Da ich die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Frankreich regelmäßig verfolge, machte mich die Inhaltsangabe sehr neugierig. Meine Mutter stammt aus Frankreich und ich habe viele wundervolle Erinnerung an das Geburtsland meiner Mama.
Allerdings sehe ich diese Ereignisse auch mit einer recht rosaroten Brille. Die Familie stammt weder aus Algerien noch aus Marokko und somit habe ich niemals die Vorurteile und Ressentiments zu spüren bekommen.
Während knapp 300 Seiten erfahren wir viel über die große Familie Nerrouche, die in St. Etienne zusammen kommt, um eine Hochzeit zu feiern. Neben vielen amüsanten kleineren Geschichten, gibt es auch einen Einblick auf das aktuelle Leben von arabisch stämmigen Menschen. Dabei muss ich zugeben, fühlte ich mich zeitweise ein wenig seltsam. Ich wusste nicht, dass die gegenseitigen Vorurteile so ausgeprägt in der französischen Gesellschaft verankert sind.
Als schließlich der entscheidende Moment gekommen ist, litt ich mit Krim und war entsetzt über die Kaltblütigkeit der Drahtzieher. Da ich selbst niemals mit Gewalt in Verbindung gekommen bin, überrascht mich die menschliche Grausamkeit immer wieder.

Der Autor wurde durch die Unruhen in den Banlieus inspiriert. Die Bilder von Jugendlichen, die plündernd und brandschatzend durch die Straßen laufen, haben auch mich geängstigt. Die Attentate der letzten Jahre bringen die Grande Nation auch immer wieder in die Schlagzeilen.
Die Vororte der großen Städte sind voller junger Menschen, die ohne Zukunftsaussichten leben müssen. Da ist es kein Wunder, dass sie empfänglich sind für Beeinflussung von Extremisten.
Mit dieser Geschichte wirft man einen genaueren Blick hinter die Kulissen der französischen Gesellschaft, einer Gesellschaft, die gespaltener ist denn je.

Les Sauvages war in Frankreich ein fulminanter Erfolg. Im Moment wird der Stoff fürs TV adaptiert. Im September 2018 und 2019 erscheinen auf Deutsch jeweils die Fortsetzungen.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von heinoko:

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Super. Spannend. Unbedingt lesen.

Crimson Lake von Candice Fox


Ted Conkaffey, ehemaliger Polizist, hat sich nach einem falschen Verdacht und langer Untersuchungshaft weit weg von seinem früheren Leben zurückgezogen nach Crimson Lake, ganz im Norden Australiens. Dort hofft er sicher zu sein vor vorverurteilenden Bürgern und der Presse. Er lernt Amanda kennen, eine angebliche Mörderin, die ihre Haftstrafe bereits verbüßt hat.

Die beiden beginnen ihre Zusammenarbeit als Privatdetektive und machen sich auf die Suche nach einem verschwundenen Schriftsteller, wobei die örtliche Polizei die beiden in ihrer Arbeit behindert, wo es nur geht. Und während das Inkognito von Conkaffey platzt und der Mob sich gegen ihn formiert, versucht er den Fall von Amanda wieder aufzurollen, aber auch sein eigener Fall beschäftigt ihn weiter…
Die Story ist großartig, denn eigentlich werden uns drei verschiedene Geschichten gleichzeitig erzählt. Wir durchwandern vielerlei Wendungen in jedem der drei Handlungsstränge und jagen voller Spannung durch die Seiten. Ich war von Anfang an voller Sympathie für Conkaffey, der unschuldig sein bisheriges Leben auf so perfide Art verliert und seither nachvollziehbar unter Angst- und Panikattacken leidet. Sein innerer und äußerer Rückzug ging mir sehr nahe, deshalb war für mich der Thriller ein besonders intensives Leseerlebnis. Als gesellschaftskritische Frage steht hinter allem Geschehen, wie bereitwillig schnell Menschen reine Verdachtsmomente als Tatsache annehmen und ihr Urteil sprechen, wie leicht Medien und Vorverurteilung ein Menschenleben zerstören können.
Ein Thriller, in dem einfach alles stimmt: Plot, Protagonisten, Gesellschaftskritik, immense Spannung. Alles perfekt verpackt und in einer fesselnden, intensiven Sprache erzählt.

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Super. Spannend. Unbedingt lesen.

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Jan, 11 Jahre aus Innsbruck,

TodHunter Moon - FährtenFinder von Angie Sage

Ich habe das Buch gelesen und fand es sehr gut!

Das Thema Magie und dem vergessenen Wissen, welches langsam wiedergefunden wird und das alles gegen Ende zusammenpasst, ist sehr interessant.

Ich habe nur eine Kritik: Die ersten 2-3 Kapitel fand ich sehr langweilig, man kennt sich am Anfang nicht aus, ich wollte schon aufhören.

Doch da ich so gerne lese, habe ich mich überwunden, doch weiter zu lesen. Und ich muss eingestehen, es hat mir danach so gut gefallen, dass ich gar nicht mehr aufhöhren wollte.

Auch die Leseprobe des nächsten Buches macht sehr neugierig.

Also mein Tipp: Die ersten Kapitel in einem Buch, (und auch danach) dürfen nie langweilig sein.

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Patrick, 12 Jahre aus Axams:

Die Fährten-Finder sind Wegkundige und Vorfahren von einem kleinem Dorf, das von dem Fischfang lebt. Alice - auch genannt Todi - wird mit dem Geheimnis der Fährtenfinder mit 12 Jahren eingeweiht. Ihr Vater ist einer der letzten Nachkommen der Fährten-Finder und leitet jeden Mitsommertag, an dem er jedes Mal eine andere Geschichte der Fährtenfinder erzählt.

Ein paar Tage nach dem Mitsommertag verschwindet der Vater von Todi, und da ihre Mutter schon tot ist, wird sie von Tante Mitza, einer gemeinen alten Dame, beaufsichtigt. Eines Nachts kommen Garmins , das sind Monster, die Leute entführen, und wollen Todi entführen, doch sie kann dank ihres Freundes Oskar gerade noch rechtzeitig flüchten.

Oskar hat eine Schwester namens Fredi ,die ebenfalls von Garmins entführt worden war, und so hatte er kombinieren können, dass es diese Nacht Todi treffen würde. Er hatte zum Glück recht. Nun wussten sie, wohin sie Fredi damals gebracht haben und konnten ihrer Spur folgen. Nach einem harten Kampf gegen das Böse holten sie Fredi zurück und fanden zwei neue Freunde, die ihnen Deckung und Schutz boten.

Wieder zuhause fanden sie ihr verbranntes Dorf ohne Einwohner und einen Brief ihrer Mutter, in dem stand, sie sollen zum Zauberturm gehen. Was hatte das zu bedeuten und wo war ein Zauberturm? Keiner wusste es außer Nicco, einer der beiden Freunde. Er hatte im Zauberturm einen großen Teil seiner Familie und konnte sie dort mit seinem Schiff namens Abenteuer problemlos hinfahren. Dort angekommen, bekommen sie Schuldgefühle, weil sie ihre Freude einfach so im Stich gelassen hatten. Auf der Burg erleben sie viele Abenteuer und Magie vom großen Zauberer Septimus Heap.

Das Buch ist sehr kompliziert und es kommen sehr viele Personen und Namen vor, was manchmal sehr verwirrend ist. Ansonsten ist alles gut geschrieben.

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Jan, 11 Jahre aus Innsbruck,

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Emil, 11 Jahre aus Igls,

TodHunter Moon - FährtenFinder von Angie Sage

Die Hauptperson in dem Buch ist der zwölfjährige Albert, dessen Vater vor 4 Jahren an den Spätfolgen eines Gokartunfalls, den er als Jugendlicher gehabt hat, gestorben ist. Weitere wichtige Charaktere sind sein Großvater Byron (der sein einziger Freund ist), seine Mutter, die Stiefschwester Carly (zu der Albert erst im Laufe des Buches eine Freundschaft entwickelt ) und sein Stiefvater Steve.

An Alberts zwölftem Geburtstag erhält er zwei Geschenke: einen Hamster und einen Brief von seinem verstorbenen Vater, den dieser noch vor seinem Tod geschrieben und Grandpa Byron gegeben hat. In dem Brief erfährt Albert, dass sein Vater eine Zeitmaschine gebaut hat, mit der Albert in die Vergangenheit reisen soll, um den Unfall seines Vaters zu verhindern. Allerdings befindet sich diese Zeitmaschine in einem Bunker in Alberts früherem Zuhause, wo inzwischen andere Leute wohnen. Nach ein paar missglückten Versuchen gelingt es Albert endlich, in den Bunker zu gelangen und zusammen mit seinem Hamster in die Vergangenheit zu reisen. Dort begegnet er seinem damals zwölfjährigen Vater. Glaubt ihr, es wird Albert gelingen, seinen Vater vor dem schrecklichen Unfall zu bewahren?

Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen, es ist stellenweise extrem spannend geschrieben, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Albert ist ein sehr liebenswürdiger Charakter, den man sofort ins Herz schliesst! Ihr müsst das Buch unbedingt lesen!!

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Luis, 11 Jahre aus Aldrans:

Albert ist acht Jahre alt, als sein Vater stirbt. Doch zu seinem 12. Geburtstag erhält er einen Brief von ihm. Sein Vater hat ihn offensichtlich kurz vor seinem Tod geschrieben. Sein Dad hat einen Weg gefunden, durch die Zeit zu reisen! Nun soll Albert in die Vergangenheit zurückreisen, um den Tod seines Vaters zu verhindern. Bald ist Albert drauf und dran, seine ganze Welt aus den Angeln zu reißen.

Mir hat das Buch gut gefallen,es hat mich viel zum Nachdenken gebracht. Es ist ein recht langes und spannendes Buch, das gleichzeitig in den 80zigern und im Jahr 2017 spielt.

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Jan, 11 Jahre aus Innsbruck,

Rezensionen von begine:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Interessanter Roman

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green


Von John Green hatte ich noch nichts gelesen, obwohl er mit vielen Preisen als Jugendautor ausgezeichnet wurde. Mit diesem Roman „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ist es ein guter Einstieg und man merkt, das er seine Preise verdient hat. Su, wie er seine Protagonistin, die 16jährige Aza Holmes über ihre psychische Krankheit erzählen lässt, ist einfach brillant.

Azas Ängste sind dramatisch, überall sieht sie böse Bakterien und ihre fiesen Gedanken sagen ihr immer wieder, da kann man dran sterben. Dabei ist sie ein kluges Mädchen. Da passt sogar der Titel besonders gut.
Azas Freundin Daisy ist ein guter Kontrast. Sie ist zwar etwas überdreht, aber sonst könnte sie mit Azas Macken, nicht so gut umgehen. Das stelle ich mir etwas nervig vor.
Mit dem schüchternen Milliardärssohn Davis freundet Aza sich an. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man das witzig finden, wie sie über die Mikroben beim Küssen nachdenkt. Die Sache mit seinem verschwundenen Vater ist irgendwie unrealistisch.
Der Autor muss sich gut mit der Materie befasst haben, da er Azas Problem so detailliert beschrieben hat.
Im Großen und Ganzem war ich von dem Roman angetan und habe ihn gerne und mit Interesse gelesen. Ich kann ihn empfehlen.

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Interessanter Roman

Rezensionen von Caroline :

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Manchmal ist es schwer die Vergangenheit los zu lassen

True North - Du bist alles für immer von Sarina Bowen

Vor vier Jahren ließ Zach seine Familie, sein zu Hause und seine Vergangenheit zurück und machte sich auf, die „Salvation Farm“ zu suchen. In Vermont fand er eine neue Heimat und auf der Farm der Shipleys eine Arbeit und Freunde. Seine Unerfahrenheit in so vielen Dingen macht ihn hin und wieder zur Zielscheibe von kleinen zwar frechen, aber niemals gemeinen Spötteleien.

Er weiß, dass sein Leben bis Vermont ungewöhnlich, eingeschränkt und total kontrolliert war. Nun genießt er die Freiheit, aber er ist sich noch nicht ganz im Klaren, was die Zukunft für ihn bereithält.

Als Lark auf der Farm auftaucht, weiß keiner so genau, was mit ihr in den letzten Monaten geschehen ist. Nur so viel ist klar, sie kommt zu ihrer besten Freundin May, um sich zu erholen und die Erinnerungen abzuschütteln. Sie stürzt sich in die Arbeit, pflückt Äpfel und fährt gemeinsam mit Zach auf Märkte, um das Obst und den prämierten Cider zu verkaufen.
Erst in den Nächten kämpfen sich ihre Erlebnisse mittel schlimmer Albträume zurück in ihr Bewusstsein. Zach hört ihre Qualen und springt helfend an ihre Seite. Seine Ruhe und Gelassenheit geben Lark die dringend benötigte Rast. Die zwei ergänzen sich in vielen Momenten und verstehen einander ohne viele Worte.

Wie hat es mir gefallen?

Wer die ersten zwei Bücher gelesen hat, wird ähnlich wie ich empfunden haben und sich dieselbe Frage stellen. Woher kommt Zach? Die kleinen Blicke auf ihn, macht mich so neugierig, dass ich gar nicht anders konnte, als gleich nach Teil zwei mit diesem Buch zu beginnen.

Zach bestätigt auf jeden Fall den Eindruck, den ich von ihm hatte. Seine mitfühlende Art, seine Hilfsbereitschaft und die Loyalität sind einfach ein Teil seiner Person. Er filtert aus seinen Erfahrungen nur die guten Sachen und setzt diese in seinem aktuellen Leben einfach um. Er ist wissbegierig und klug, so dass er auch ein interessanter Gesprächspartner ist, damit zeigt er ganz neue Sichtweisen. Er steht hinter Grundsätzen und Werten, die ihm wichtig sind. Als Figur finde ich ihn so glaubwürdig und sehr gut beschrieben.
Als er Lark näher kennenlernt, ist ihm gleich klar, dass sie ihm sehr viel näher gehen könnte, als jede andere Frau in seinem bisherigen Leben. Sie erweckt den Anschein, dass alles mit ihr in Ordnung ist. Damit täuscht sie viele in ihrem Umfeld, aber längst nicht alle. Was mir an ihr so gut gefallen hat, war ihre Naivität. Sie wollte die Welt aus den Angeln heben, sie hatte große Ziele und versuchte diesen hinterher zu jagen. Leider musste sie dafür einen hohen Preis bezahlen. Fast wäre sie daran zerbrochen, vor den Augen ihrer Eltern und Freunde.
Die Geschichte punktet zusätzlich wieder mit den bereits bekannten Nebenfiguren. Allen voran Mama Shipley, die Geschwister von Griffin und natürlich auch Maeve, das entzückende kleine Nachbarsmädchen.
Eigentlich dachte ich, dass diese Reihe eine Trilogie wäre, aber vor ein paar Tagen ist ein 4. Teil auf Englisch erschienen. Zwar habe ich keine Probleme damit im Original zu lesen, aber ich hoffe dennoch, dass die Geschichte auch übersetzt wird. Falls jemand wissen möchte, um wen es geht -> ACHTUNG SPOILER! Zara (die alleinerziehende Cafebesitzerin)

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Manchmal ist es schwer die Vergangenheit los zu lassen

Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:

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Für Alpenländler mäßig geeignet

Acht Berge von Paolo Cognetti

Durchschnittlich gelungene Erzählung banaler Lebenssituationen auf der italienischen Hochalm.

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Für Alpenländler mäßig geeignet

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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John Finch & Co auf den Spuren der Vergangenheit

Acht Berge von Paolo Cognetti

Wie wir es von Gerd Schilddorfer gewöhnt sind, packt er historische Figuren und Ereignisse gekonnt in eine fesselnde Story rund um Flieger-Ass John Finch und seine bewährten Mitstreiter. Co-Pilotin Amber Rains darf genauso wenig fehlen, wie die „Terrible Twins“ und die Mitarbeiter diverser Geheimdienste.

Was verbindet die Fahrt der „Komet“, einem Hilfskreuzer der Deutschen Marine von 1940 mit dem blutigen Dolch, den Llewellyn Thomas, Agent des Britischen Geheimdienstes in Auszeit, in seinem schottischen Exil in der Gegenwart erhält?
Warum wird Rebus, der geniale Kunsträuber vom Mossad kontaktiert? Warum jagen plötzlich mehrere Gruppen einen schmalen Reisebericht eines österreichischen Adeligen aus der Monarchie? Österreich-Ungarn hatte ja bis auf das „Franz-Josefs-Land“ keine wirklichen Kolonien.

Was hat die mumifizierte Leiche, die Annette Krüger in einem baufälligen Hochhaus in Berlin findet mit den Listen aus dem Stasi-Reißwolf zu tun?
Fragen über Fragen, die vom Autor in seiner unnachahmlichen Erzählkunst auf mehr als 800 Seiten beantwortet werden.
Es ist einfach eine Freude, diesen penibel recherchierten Thriller zu lesen, in dem auch der schwarze Humor des Autors immer wieder durchblitzt.
Schön ist, dass einige Figuren, die im Vorgänger (Nostradamus-Coup) ihren ersten Auftritt hatten, geblieben sind, um etwas Licht ins Dunkel der (fremden) Geheimdienste zu bringen.

Unsere wackeren Helden von John Finch über Thomas Calis und Martina Trapp bis hin zu Kardinal Sanseverino mit seinen „Terrible Twins“ legen ein Puzzleteil zum anderen und …

Lest bitte, diesen vierten Teil der Reihe um John Finch und Amber Rains selbst. Nur zur Erinnerung die Vorgänger: „Falsch“, „Heiß“ und „Nostradamus-Coup“.

Fazit:

Ein perfektes Buch, um den Alltag zu vergessen und sich mit einem Glas Rotwein oder Whisky zurückzuziehen. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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