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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Erik, 13 Jahre aus Bludenz,

Der junge James Bond beobachtet einen schrecklichen Vorfall im College. Sein Freund stirbt bei einem Experiment, aber sein Tod wird als Unfall deklariert. Bei weiteren Nachforschungen stösst James auf ein Netzwerk das Waffen nach Deutschland schmuggelt, um dort die Aufrüstung zu unterstützen. Das Experiment wurde durchgeführt um eine neue Superwaffe zu bauen.

Jedoch wird die Superwaffe vom deutschen Militär beschlagnahmt und durch einen Fehler zerstört.

Das Buch hat mir gut gefallen, es war an manchen Stellen ein bisschen langatmig. Aber im Großen und Ganzen war es gut geschrieben.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Gernot, 9 Jahre aus Hall,

Survival – Verloren am Amazonas von Andreas Schlüter

Die vier Freunde Mike, Elly seine Schwester, Gabriel und Matheus machen einen Rundflug mit Luiz dem Piloten. Dieser bekommt einen Herzinfarkt, und sie stürzen mitten im Regenwald ab. Zum Glück hat Mike seinen Überlebensgürtel mit, obwohl sich alle darüber vor dem Abflug lustig gemacht haben...

Sie warten ein paar Tage auf Hilfe, doch dann machen sie sich alleine auf den Weg durch den Urwald.

Sie treffen auf Leute der Holz-Mafia, entwischen denen aber wieder. Hoffentlich finden sie bald Hilfe...

Das Buch ist spannend. Die Überlebens-Tipps finde ich super! Nur schade, dass das Buch plötzlich aufhört...es geht dann im zweiten Band weiter.

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Gernot, 9 Jahre aus Hall,

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Sebastian, 10 Jahre aus Wörgl,

Survival – Verloren am Amazonas von Andreas Schlüter

Für die Geschwister Conrad und Mila und ihre Freundin Vicky beginnt ein neues Abenteuer!

In der magischen Welt Algravia ist ein Drache verschwunden und seither liegt überall Schnee und es ist eiskalt geworden. Sogar in der Menschenwelt können die drei Freunde diese beginnende Eiszeit spüren.

Also machen sich Conrad, Mila und Vicky auf nach Algravia.

Mit Hilfe des Katers Kasimir retten sie ein gefundenes Ei, aus dem der kleine Drache „Zapfi“ schlüpft. Zusammen gehen sie zu Tante Fias Mühle. Dort erfahren sie viel über Drachen und dass Zapfi der Sohn der großen Drachenmutter sein muss.

Aber wohin ist Zapfis Mutter verschwunden? Die drei Magier glauben, dass der Schurke und böse Zauberer Rabenhorst etwas damit zu tun haben muss.

Es beginnt ein spannendes Abenteuer für die drei Magier und ihre Freunde!

Zum Schluss kommt es zum „Kampf an der Mühle“, aber das Ende will ich euch natürlich nicht verraten.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und die Zeichnungen im Buch passen super dazu.

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Marco, 10 Jahre aus Kirchbichl:

In dieser Geschichte geht es erneut um die drei Magier. Ihre Mission diesmal - die Drachenmutter eines kleinen Drachen zu finden.

Also machten sich die drei Magier namens Vicky, Conrad und Mila mit dem kleinen Drachen "Zapfi" auf den Weg, seine Mutter zu suchen und zu finden. Conrad wusste genau, wo sie hingehen sollten. Er sah mit seiner Zauberkraft den bösen Zauberer Rabenhorst. Als sie bei ihm ankamen, wurden sie gefangen genommen. Zum Glück fand der kleine Drache Zapfi einen Ausweg, da fanden sie auch gleichzeitig die Drachenmutter. Als die Mission erfüllt war, wurde wieder alles wie vorher.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend und lustig war. Ich empfehle es auf alle Fälle weiter!

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Gernot, 9 Jahre aus Hall,

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Tobias, 14 Jahre aus Birgitz,

Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

In diesem Buch geht es um A, ein Wesen, das jeden Tag in einem anderen Menschen erwacht. Es muss sich immer an das Leben anderer anpassen, darf keine Spuren hinterlassen. Doch als es sich in ein Mädchen verliebt, lässt es die Zügel lockerer. Wenn das mal kein Fehler ist…

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es eher kurz war und ich mir wünsche, dass die Story noch weitergegangen wäre.

Obwohl es Fantasie ist, bekommt man ein sehr reales Bild und kann sich gut in die Hauptpersonen hineinversetzen. Ich empfehle es an Leser ab 12 Jahren.

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Tobias, 14 Jahre aus Birgitz,

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Sarah, 10 Jahre aus Innsbruck:

Sommerby 1. Ein Sommer in Sommerby von Kirsten Boie

Marthas Mutter hatte in New York einen Unfall, so musste ihr Vater natürlich sofort hin, nur wusste er nicht, wo er die Kinder - Martha, Mikkel und Mats - unterbringen sollte.

So wurden sie zur Oma gebracht welche die Kinder nicht kannten - und diese Oma war sehr seltsam. Sie hatte weder Handy noch Internet, dafür aber jede Menge Hühner, ein Ruderboot und ein Gewehr! Sie machte auch ihre Marmelade selber und verkaufte diese.

Als der Sommer bei der Oma richtig schön wurde, kam alles in Gefahr, und von nun an mussten alle zusammenhalten, denn sonst wäre alles verloren.

Es gab einen Käufer und dieser wollte für mehrere Millionen Euro das Haus kaufen und bis jetzt lehnte Oma immer ab. Aber dieser Käufer fing an, die alte Dame zu bedrohen, beschädigte Sachen, zerstörte die Blumen und besprühte sogar das Schuppentor mit der Drohung: „VERSCHWINDE, WENN DIR DEIN LEBEN LIEB IST!“

Das Buch fand ich dann doch sehr interessant und spannend geworden, weil der Käufer gedroht hat und Martha ihm dann eine Falle gestellt hatte, die auch sehr unfein hätte ausgehen können-um Miiternacht versteckte sie sich mit Fotoapparat hinter einem grossen Baum, um den Mann auf frischer Tat zu ertappen und Beweisfotos zu machen!

Wie es ausgeht, verrate ich aber nicht….
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Melanie, 11 Jahre aus Hopfgarten:

Die zwölfjährige Martha und ihre Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei der Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma ist ein bisschen seltsam: Sie wohnt allein in einem abgelegenen Haus, hat weder Telefon noch Internet, dafür aber ein Gewehr, womit sie ungebetene Gäste vertreibt.

Zuerst waren Martha und ihre Brüder nicht sehr begeistert von ihrer Oma, doch als es anfing, traumhaft zu werdenm geriet alles in große Gefahr. Nun mussten alle zusammenhalten. Ob die vier das wunderschöne Leben auf dem Land retten können?

Ich fand dieses Buch zuerst nicht sehr spannend, aber sobald man die ersten drei Kapitel gelesen hat, wird das Buch richtig spannend und interessant.

Vielen Dank für dieses tolle Buch!

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Sarah, 10 Jahre aus Innsbruck:

Rezensionen von Booknerds by Kerstin:

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Pures Fangirling

Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern.Bd.1 von Vic James

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch beginnt, ohne groß zu wissen was da auf euch zukommt und dann einfach nur überrollt werdet? Dark Palace war genau ein solches Buch für mich und ich bin einfach nur begeistert. Verliebt hatte ich mich natürlich sofort in dieses traumhafte Cover. Der Klappentext klang auch einfach nur gut, aber meine Erwartungen waren trotzdem nicht so hoch, denn seit Tribute von Panem konnte mich keine Dystopie mehr so richtig packen.

Tja, bei Dark Palace war es bereits im Prolog um mich geschehen. Ich bin der Geschichte, den Charakteren und der Welt einfach nur verfallen und feiere das Buch so heftig!

Dazu der Schreibstil von Vic James! Ich könnte hier einfach nur schwärmen. Er ist so unheimlich einnehmend. Ich kam einfach nicht vom Buch los, ich musste immer weiterlesen, weil ich so gefangen war. Es passierte sooooo viel, dass es für mich einfach kein Entkommen gab. Vic James schreibt absolut beeindruckend, so düster, so roh, so fesselnd, so bildhaft. Ich bin wirklich überwältigt. Am meisten beeindruckt hat mich aber die Welt und die Geschichte selbst. Wir befinden uns ins Großbritannien. Aber nicht dem, wie wir es kennen. Mittlerweile ist dort die Menschheit größtenteils versklavt ist. Alle, bis auf die aristokratische Elite, die über Geschick verfügt, sprich einer besonderen Form von Magie, die nicht nur auf nette Art und Weise eingesetzt wird. Und diese Elite ist so mit ihren politischen Interessen beschäftigt, dass sie sich natürlich nicht die Finger schmutzig machen können. Das müssen die Ungeschickten machen. 10 Jahre lang, in Arbeitslagern oder wenn sie Glück haben, direkt auf den riesigen Anwesen der Geschickten. Ob das allerdings so ein Glück ist, muss Lukes Familie auf dem Anwesen der Jardines herausfinden, während Luke selbst in die Sklavenstadt Millmoor gebracht wird. Denn Gefangene sind alle. Es kommt lediglich darauf an, was sie mit ihrer Zeit anstellen. Ich erzähle euch auch gar nichts zu der Handlung, das müsst ihr schön selbst erleben, denn es ist der Hammer. Ich hatte so einige Vermutungen während des Lesens und keine davon traf zu. Vic James hat mich immer wieder überrascht. Hat mir das Offensichtliche aufgezeigt, das dann einfach nicht zutraf und mich staunend und auch schockiert der Wahrheit nähergebracht. Ich liebe sowas einfach nur. Dieses Rätselraten, dem Näherkommen des Geheimnisses und dann der kompletten Fassungslosigkeit, wenn man das Ausmaß endlich verstanden hat. Und doch sind wir erst ganz am Anfang angelangt, denn da sind noch einige Fragen offen, die mich einfach brennend interessieren. Dark Palace ist nämlich eine Geschichte voller Intrigen, Machtgier, Grausamkeit und der Kampf um Gerechtigkeit. Das Ausmaß, das auf mich gewartet hat, hätte ich vorher nie abschätzen können. Und genau deswegen feiere und fangirle ich dieses Buch einfach nur.

Dazu die Charaktere, die mich einfach beeindruckt habe und bei denen ich teilweise immer noch nicht weiß, auf welcher Seite sie jetzt eigentlich stehen. Es gibt so viele, die mich echt geflasht haben. Allen voran natürlich die Hauptbeteiligten: die Familien Hadley und Jardine. Den Hadleys gehören Luke, Abi und Daisy an. Das gewöhnliche Geschwistertrio, das seine Sklavenzeit ableisten muss. Und jeder einzelne konnte mich überzeugen. Wobei mich hier Luke am meisten beeindrucken konnte. Was aus dem nicht ernst genommenem Mittelkind doch in Millmoor wurde und was er alles durch seine Stärke und seinen Willen vollbrachte. Genial! Mein Herz gehört allerdings den Gebrüdern Jardine: Gavar, Jenner und Silyen. So unterschiedlich wie Tag und Nacht oder doch im Denken gleich. Ich bin noch unschlüssig, wie ich sie wirklich einordne, aber dass ich ihnen verfallen bin, da bin ich mir bereits sicher. Ganz besonders Silyen, das verrate ich euch schon, allerdings nicht warum. Dicht gefolgt von Gavar. Ich würde ja sagen, ich steh einfach auf die bösen Jungs, aber auch da bin ich mir noch nicht sicher ;) Ihr seht, die Geschichte ist absolut undurchschaubar und so fesselnd genial, dass man ihr einfach verfallen muss. Was freue ich mich auf den nächsten Band! Und das ist untertrieben, denn was das Ende da für uns bereithält. Ich musste mich kurz daran erinnern, dass ich auch wieder ausatmen muss. So will ich Dystopien haben! So feiere ich sie! Vic James ist eine Göttin der Schreibkunst für mich und ich bin ihr verfallen!


Mein Fazit:

Dark Palace von Vic James ist ein fulminanter und fesselnder Auftakt ihrer Dystopie-Trilogie, dessen Ausmaße mich einfach nur überrollt haben. Die Welt, die Charaktere und die Geschichte haben mich enorm beeindruckt und ich fangirle das Buch total. Eine Geschichte voller Intrigen, Machtgier, Verrat und dem Kampf um Freiheit. Ich war geschockt, wurde immer wieder überrascht, wurde von der Handlung überrollt und bin einfach nur tief beeindruckt. Ich bin den Gebrüdern Jardine und auch Luke einfach nur verfallen und saß mehr als einmal fassungslos über dem Buch, als mir das Ausmaß der Intrigen auch nur ansatzweise klar wurde. Dark Palace ist ein wahrer Pageturner, dem ich nicht entkam mit einer absolut einnehmenden, spannenden, düsteren und auch brutalen Geschichte. Ich liebe dieses Buch einfach nur! Es ist ein echtes Fangirl-Highlight für mich!

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Pures Fangirling

Rezensionen von dorli:

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Veilchens Show

Veilchens Show von Joe Fischler

Innsbruck. In der Live-Kuppelshow „Bauerlorette“, in der fünf Bauern um eine Frau und ein Preisgeld in Höhe von einer Millionen Euro kämpfen, kommen kurz nacheinander zwei der Kandidaten vor laufender Kamera ums Leben. Valerie „Veilchen“ Mauser und ihr Kollegen Manfred Stolwerk begeben sich mitten hinein in dieses überdrehte Fernsehspektakel und versuchen, dem Täter in bewährter Manier auf die Spur zu kommen…

In ihrem fünften Fall dreht sich für das Ermittlerduo vom LKA Tirol alles um die bizarre Welt des Reality-TV.

Es gelingt Joe Fischler ganz hervorragend, die Merkmale und Eigenheiten dieser weit verbreiteten trashigen Fernsehshows darzustellen. Alles, was so eine Sendung ausmacht, hat auch die „Bauerlorette“ zu bieten – von Kandidaten, die sich zum Affen machen über einen nervigen Sprecher bis hin zu Telefonvoting und überlangen Werbepausen.

Als nicht einmal die rätselhaften Todesfälle die Macher der Show veranlassen, von ihrem knallharten Sendungskonzept abzuweichen, stellt sich Veilchen natürlich die Frage, wie weit man für eine höhere Einschaltquote zu gehen bereit ist. Mord, um noch mehr Zuschauer anzulocken?

Joe Fischler wartet in auch in diesem Krimi mit einer großen Portion Wortwitz und reichlich Situationskomik auf. Die Handlung ist gewohnt turbulent, der Humor ist frisch und wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt. Besonders begeistert haben mich wieder einmal die außergewöhnlichen Figuren. Jeder Einzelne bekommt schnell ein Gesicht und bringt mit seinen Eigenarten, Besonderheiten und Macken eine Menge Schwung ins Geschehen, so dass durchweg für lebhafte Unterhaltung gesorgt ist.

Veilchen und Stolwerk geraten von einer kuriosen Situation in die nächste, so dass das Ermitteln manchmal ein wenig in Hintertreffen gerät. Dennoch bleibt die Handlung spannend und bietet reichlich Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Täter und Motiv.

Das Lesen und Mitermitteln hat Spaß gemacht - „Veilchens Show“ ist ein humorvoller Alpenkrimi, der von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung bietet.

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Veilchens Show

Rezensionen von Pink Anemone:

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Hist. Roman der in jeder anderen Zeit auch hätte spielen können und sich zu einem Groschenroman durch und durch entwickelte. Die unsympathische Protagonistin machte es nicht besser.

Das Versprechen der Jahre von Penny Vincenzi

London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen.

Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt …(Klappentext)

❃❃❃❃❃

">>Ich hoffe, eines Tages in meinem Büro inmitten meiner Bücher, aufgefunden zu werden.<<"
(S. 24)

Der Klappentext versprach einen äußerst interessanten Roman über das damalige Verlagswesen, der Kampf der Frauen während des Ersten Weltkrieges als sie zu Hause blieben, während die Männer an der Front für das Vaterland kämpften und eventuell den Wiederaufbau danach.
Ich habe durchaus mit Romantik gerechnete, 1. da dies schon im Klappentext ersichtlich ist und 2. da kein historischer Roman ohne auskommt. Liebe und Leidenschaft, Macht und Intrigen - dies in gut recherchierte historische Romane eingebettet, kann durchaus erfrischend sein...falls dies nicht überhand nimmt.
Bevor ich zu diesen überhand nehmenden Passagen kam, musste ich aber schon mit dem Erzählstil etwas kämpfen. Dieser lässt den Leser nicht nur die Protagonistin begleiten, sondern so ziemlich jede darin vorkommenden Figur. Zudem ist er genauso schlicht und sehr einfach gehalten, wie auch der Schreibstil selbst auch.

"Celia bekam ein Gehalt von einhundert Pfund im Jahr, das sie in Gänze an Jenny weitergab.
Oliver und LM waren sich einig, dass es sich bei Celias Tätigkeit für Lyttons um ein offizielles Beschäftigungsverhältnis handeln müsse.
Die anderen Angestellten, die ihr gegenüber anfangs noch argwöhnisch waren, akzeptierten sie schnell."
(S. 37)

Der Vorteil - es lässt sich flüssig lesen und erfordert nicht viel Konzentration. Der Nachteil - es nimmt den Roman gehörig die Spannung und es plätschert eben so dahin. Man kann sich jedoch daran gewöhnen und der Roman ist somit, in gewisser Weise, die ideale Urlaubslektüre.

Bis zur Hälfte gestaltete sich der Roman auch durchaus interessant bezüglich der Einsichten in das damalige Verlagswesen, des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges und der Konsequenzen hinsichtlich des Lytton-Verlags. Man erhält Einblick wie die Frauen ihren eigenen Kampf zu Hause austragen und sie daran wachsen und dadurch selbstbewusster werden.
Mit der 2. Hälfte geht es jedoch steil bergab und aus dem historischen Roman wird eine Soap à la "Reich und Schön", inklusive Affäre und Drama. War mir die Protagonistin bis dahin zwar schon etwas suspekt, danach hätte ich sie nur noch durch das Buch schnalzen mögen.

Und damit wären wir bei den Charakteren. Diese bleiben auf gewisse Weise blass und ich konnte mich in keine der Figuren richtig hineinversetzen. Ab der 2. Hälfte hatte ich dann zumindest eine Sympathieträgerin. Das war die kleine Barty, welche als einzige eine positive Entwicklung durchmacht.
Die Protagonistin Celia Lytton hingegen wurde mir zunehmend unsympathisch. Hat sich zuvor schon alles um sie gedreht, wird es in der 2. Hälfte noch viel schlimmer und fast unmöglich sich in sie hinein zu versetzen oder ihr so etwas wie Sympathie entgegenzubringen. Diese Wandlung hatte keineswegs etwas mit Stärke, Mut, Durchsetzungsvermögen und Feminismus zu tun. Sie entwickelte sich einfach nur zu einer egoistischen Drama-Queen ohne Empathie anderen gegenüber.
----------ACHTUNG SPOILER!----------

Sex war für sie schon anfangs immer Mittel zum Zweck. Sei es, um ihren Traummann vor den Altar zu schleppen, um ihn zu manipulieren oder um sich für irgend etwas zu entschuldigen.
Als Oliver Lytton, zu diesem Zeitpunkt schon leicht traumatisiert, seinen Fronturlaub zu Hause verbringt, beschäftigt Celia allein nur der Gedanke, weshalb er kein Interesse für ihre Probleme und an ihr selbst zeigt.

"Während seines zehntägigen Aufenthaltes zu Hause stellte er Celia keine einzige Frage über Lyttons, wie sie mit ihrem eigenen schwierigen Leben zurecht komme.
Er schlief auch nicht mit ihr oder signalisierte ihr, dass er sich das wünsche.
Als er an die Front zurück musste, setzte sie sich an die Themse und fragte sich, wie eine Ehe solche Belastungen überstehen sollte."
(S. 285 /
Es ist natürlich viel schlimmer, dass er nicht mit ihr pempern will u. sich kein Stück für sie interessiert...schlimmer als das er wieder an die Front muss.)

Als Oliver schließlich aus dem Krieg zurückkehrt, mit schwerer Bauchverletzung und inzwischen schwerst traumatisiert wohlgemerkt, erklärte die Autorin wie egoistisch er nicht agiert.

"Er war dankbar, zu Hause zu sein, und freute sich darüber,
Celia und die Kinder wiederzusehen,
interessierte sich darüber hinaus jedoch nur für sich selbst und seine Genesung."
(S. 327 / Also Pfui..wie kann er nur!)

Celia hat daraufhin natürlich nichts besseres zu tun als sich, nach nur paar Wochen seiner Rückkehr, unsterblich in den erstbesten Autor zu verlieben und eine Affäre mit ihm zu beginnen.
Eh klar, wenn der Gatte mit posttraumatischer Belastungsstörung zu kämpfen hat und einem nicht mehr besteigen will, reagiert man nun mal so. Da ist ein Rasenmäher sensibler als die Protagonistin.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt war der Roman für mich nahezu unlesbar.
----------SPOILER-ENDE!----------

Des Weiteren sind alle Figuren ungewöhnlich attraktiv, äußerst hübsch und höchst intelligent. "Normalos" kommen einem hier also nicht wirklich unter.

Und noch etwas habe ich hier zu beanstanden..jahaa, ich bin noch nicht fertig...und zwar: Die Beschreibung des Settings.
Bis auf die Passagen in denen der Erste Weltkrieg explizit erwähnt wird, könnte sich dieser Roman in jeder x-beliebigen Epoche befinden. Ich vermisste die historische Atmosphäre und ebenso die gut recherchierten historischen Ereignisse à la Ken Follet oder Rebecca Gablé.

Fazit:
Dieser Roman war eine große Enttäuschung für mich, habe ich mir doch, aufgrund der vielen Lobhudeleien bezüglich der Autorin und dieser Reihe, einen historischen Roman à la Ken Follett oder Rebecca Gablé erwartet. Bekommen habe ich einen Groschenroman mit unsympathischer Protagonistin und einem Setting ohne Atmosphäre.
Wer jedoch seichten Liebesschnulzen ohne Tiefgang etwas abgewinnen kann, könnte von dieser Saga durchaus begeistert sein. Ich persönlich halte mich von dieser Reihe und von Büchern dieser Autorin fern. Urlaubslektüre hin oder her.

© Pink Anemone

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Hist. Roman der in jeder anderen Zeit auch hätte spielen können und sich zu einem Groschenroman durch und durch entwickelte. Die unsympathische Protagonistin machte es nicht besser.

Rezensionen von Katharina Huchler:

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Hinreißend komisch!

Das Versprechen der Jahre von Penny Vincenzi

W

as passiert, wenn ein Meistertrickser in ein langweiliges Kuhkaff ziehen muss, und dabei auf seinen größten Konkurrenten trifft? Das erzählen Jory John und Mac Barnett mit Einfallsreichtum und Wortwitz! Die kongenial-witzige Lesung von Christoph Maria Herbst macht die Geschichte zum vergnüglichen Erlebnis für Groß und Klein!

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Hist. Roman der in jeder anderen Zeit auch hätte spielen können und sich zu einem Groschenroman durch und durch entwickelte. Die unsympathische Protagonistin machte es nicht besser.

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Kluge Dekonstruktion

Wenn Männer mir die Welt erklären von Rebecca Solnit

Rebecca Solnits Essays sind vielfältig: Sie entlarvt auf unterhaltsame Weise alltägliche Kommunikationsstrukturen, prangert die systematische Gewalt gegen Frauen an, oder behandelt Virginia Woolfs Emanzipation.
Mir hat besonders gut gefallen, dass es Rebecca Solnit nicht um einen aggressiven Feminismus "Frauen gegen Männer" geht, sondern um ein Miteinander auf gleicher Augenhöhe, von dem beide Seiten profitieren können.

Sie hat einen wunderbar schnörkellosen, leichten Schreibtstil, der die Themen, trotz ihrer Heftigkeit, gut näherbringt.

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Kluge Dekonstruktion