Kunden em pfehlungen
Rezensionen von signalhill:
Spannend, teils zu explizit
Firewatch von Colin Hadler
Ich bin sicher nicht die Zielgruppe dieses New-Adult-Romans, aber mir gefiel das Szenario der beiden Charaktere in Colin Hadlers "Firewatch", die den Sommer auf zwei Feuerwachtürmen im erfundenen Goldenfalls-Nationalpark in Kalifornien verbringen müssen. Sie sind dort abgeschieden und frei von jeder Handy- und Internetverbindung, doch sie können über Funk Kontakt miteinander aufnehmen, sind also ganz für sich und bieten damit eine gute Konstellation für einen Thriller.
Auch das Cover des Romans ist dazu stimmig und auch etwas zweideutig, also sehr passend.
Bis ca. Seite 100 war "Firewatch" für mich ein absoluter Pageturner mit sehr gelungenen Twists und Cliffhangern. Der Autor hat es geschafft, dass ich den Roman in kürzester Zeit gelesen habe. Dann aber werden zwei nicht notwendige erotische Szenen eingefügt, die ich unpassend und gar nicht zielführend fand. Dabei fand ich es sehr auffällig, dass die sonst gute Sprache auf das Niveau eines Groschenromans fällt. Jugendlichen würde ich aufgrund dieser beiden Szenen den Roman nicht empfehlen, ich selbst habe den Mehrwert hier nicht entdecken können.
Das erste Ende des Buches fand ich sehr unglaubwürdig, sehr unwahrscheinlich, daher habe ich mich gefreut, dass eine zweite, unerwartete Aufklärung folgt. Leider fand ich auch diese sehr weit hergeholt, sehr fragwürdig, nicht so passend. Auch der Showdown am Ende ist für den Verlauf so nicht notwendig, für eine Verfilmung aber vielleicht gewinnbringend.
Was ich von Anfang fraglich fand, ist die Tatsache, dass sich hier ein österreichischer Schriftsteller eine Location in einem wohl eher wenig besuchten Nationalpark in den USA ausgesucht hat. Dabei sind die beiden Firetowers 30 Meilen, also ca. 50km voneinander entfernt, das sicher nicht durch gute Wege oder Straßen. Dass dies keine österrreichischen Wanderwege sind, ist wohl klar. aber Aaron läuft dies in 10 Stunden und dann auch wieder zurück. Wenn man ihn hier verfolgen möchte, dann kann man sich auch kaum durch das Dickicht schlagen, man würde nicht unentdeckt bleiben. Es gibt weitere Unstimmigkeiten, die aber zu vernachlässigen sind.
Alles in allem hatte ich große Lesefreude; der Roman ist eigentlich ein gelungener Psychothriller. Immer wieder ändert man seine Meinung über die Schuld und Unschuld der Protagonisten. Der Roman hat mich nicht losgelassen, war lange Zeit für mich ein 5-Sterne-Buch. Am Ende war ich aber nicht mehr so überzeugt von "Firewatch" und hätte vor allem die zwei unnötigen Szenen gern nicht gelesen. Die Betitelung von "Suspense-Romance" weist darauf auf nicht hin. Insgesamt finde ich die genreübergreifende Mischung zwar gut, aber manchmal ist weniger einfach mehr.
Rezensionen von signalhill:
Zu persönlich
Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve
"Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" von Christien Brinkgreve ist kein Roman, sondern ein analysierender Rückblick einer Professorin und Ehefrau auf das Leben mit ihrem (nun schon verstorbenen) Mann, hier nur A genannt. Dieser stand selbst in der Öffentlichkeit und dürfte vielleicht vielen Niederländern bekannt sein, auch, wenn hier sein Name nicht genannt ist.
Der Orginaltitel "Beladen huis" scheint mir doch passender, denn das immer voller werdende, zugestellte, vernachlässigte Haus ist eine Metapher für die Ehe und Beziehung der Brinkgreves. Das schöne Cover mit dem Blumenstrauß stellt für mich keine Verbindung zum Thema das Buches dar.
Das Buch, eine Reminiszenz der Autorin an die vielen gemeinsamen Ehejahre mit ihrem Mann, startet interessant und liest sich wirklich gut. Nach ca. zwei Dritteln dreht sich alles allerdings nur noch im Kreis, wird redundant, die Autorin wird mir auch zunehmend unsympathischer. Der Versuch, ihre Liebe zu ordnen, scheint mir immer mehr wie eine Abrechnung mit A, der schwermütig war und immer mehr zu einem "Stinkstiefel" mutierte. Doch zu einer komplizierten Ehe gehören immer zwei, und so hätte auch Frau Brinkgreve entweder die Reißleine ziehen können oder etwas ändern können. Stattdessen hat sie sich ihrem Mann und damit auch ihren Kindern immer mehr entzogen, sei es durch die Flucht ins Ferienhaus oder in ihr Schreibzimmer. Kurioserweise hat sie mit ihrem Ehemann im eigenen Haus dann Emails geschrieben, doch die Leidtragenden waren am Ende wohl am meisten die Kinder.
Das Buch wurde, so scheint es mir, immer mehr zu einer Abrechnung mit ihrem Mann und zugleich zu einer Entschuldigung für ihre Kinder. Hätte A gewollt, dass dieses Buch geschrieben wird? Sicher nicht. Sollen seine Freunde und Bekannten und alle Lesenden, die ihn außerdem kannten, dies wirklich über ihn erfahren, noch dazu nach seinem Tod, wo er sich weder rechtfertigen noch dieses Buch verhindern kann? Es scheint mir nicht fair von Brinkgreve, dieses Buch, das sehr privat ist, zu veröffentlichen. Es hätte in der Familie bleiben sollen.
Dabei scheint es gang und gäbe in der Familie, Bücher über ebendiese zu schreiben, denn Brinkgreve hat sowohl ein Buch über ihren Vater, als auch über ihre Mutter verfasst. A wiederum hat über seine früh verstorbene Schwester Dokie geschrieben. Beide schreiben/schrieben auch wissenschaftliche Texte, sodass auch dieses Buch den Anschein einer wissenschaftlichen Arbeit hat, denn es werden immer wieder Sekundärtexte zitiert, was hier überhaupt nicht passt und den Lesefluss stört.
Die Autorin selbst ist eine ambivalente Person. Einerseits rühmt sie sich damit, eine der ersten Professorinnen zu sein, sie hat sich u.a. dem Feminismus verschrieben, doch im eigenen Heim hat sie sich völlig untergeordnet und lebt nicht das, was sie in der Öffentlichkeit oder an der Universität progagiert. Es stört mich auch, dass der Verstorbene, der nicht mehr besonders liebenswert war, nach seinem Ableben Raum in Brinkgreves Leben findet, zuvor aber kaum noch. So ordnet sie Dinge, die ihm wichtig waren, stellt Möbel um, hängt sein Bild auf. Vorher ist sie aber nur noch vor ihm geflohen.
Ich hatte während des Lesens eigentlich darauf gewartet, dass die Autorin auch in die Zukunft schaut, diese Reminiszenzen hinter sich lässt, einen echten Neuanfang wagt, aus dem Erlebten einen Schluss oder gar einen Schlussstrich zieht, doch nichts von alledem passiert. Ist dieses Buch also eher eine Entschuldigung an ihre Kinder, die vielleicht nach einer Trennung besser hätten leben können? Ein Ratgeber für Frauen, denen es ähnlich geht, ist "Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" jedenfalls nicht.
Obwohl meine Rezension hier doch sehr kritisch ausfällt, ließ sich das Buch größtenteils gut lesen. Ob man es veröffentlichen hätte sollen, möchte ich dennoch sehr in Frage stellen.
Rezensionen von Claudia H.:
Auf der Suche nach Glück
Lucky List von Rachael Lippincott
Worum es geht:
Eigentlich hatte Emilys Mom immer ganz viel Glück, bis zu ihrer Krebsdiagnose. Schon nach wenigen Monaten ist sie daran gestorben. Seit dem ist Emilys Welt völlig auf den Kopf gestellt und sie ist nicht mehr sie selbst. Mit ihrem Freund Matt ist es aus und die meisten ihrer Freunde wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben.
Nun müssen Emily und ihr Vater auch noch umziehen. Nachdem Emily die Sachen ihrer Mom aussortiert, findet sie eine Liste ihrer Mom. Eine Liste von Dingen, die ihre Mom in ihrem letzten Schuljahr unbedingt erleben wollte. Nachdem auch Emilys letztes Schuljahr angebrochen ist, will auch sie die Liste abarbeiten, in der Hoffnung, mit ihrem Freund wird dann alles wieder in Ordnung kommen. Hilfe bekommt sie dabei von Blake, die Tochter des besten Freundes ihres Vaters. Je mehr Zeit sie mit Blake verbringt, desto mehr Gefühle entwickelt sie für Blake. Doch kann sie ihren Gefühlen trauen, ihnen nachgeben, wäre ihre Mom damit einverstanden gewesen? Die wollte doch immer, dass sie mit Matt zusammen kommt.
Mein Fazit:
Ich mag den ruhigen und so anschaulichen Schreibstil von Rachael Lippincott sehr gerne. Ich finde ihn total entschleunigend. Emily und Blake sind mir gleich ans Herz gewachsen. Emily hätte ich so gerne mal in den Arm genommen und getröstet. In dem Roman wird sehr gefühlvoll das Thema Trauerbewältigung behandelt. Für mich war es sehr emotional und es hat mich zu Tränen gerührt. Dabei war es auch sehr schön mitzuverfolgen, wie Emily sich bei der Abarbeitung der Liste selber immer besser kennenlernt und wie sie immer mutiger wird.
Für diese wunderschöne und sehr emotionale Coming of Age Lovestory gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von PeWie:
Ehrlich oder geflunkert
Tante Polly von Paul Maar
Tante Polly kann wunderbare Geschichten erzählen, sie hat eine überbordende Phantasie. Whärend Mirko ihre Geschichten liebt und ab und zu mit einer Frage die Wahrheit auf dem Grund geht, sind seine Eltern skeptisch ob die Tante ein guter Umgang für ihn ist. Trotzdem darf er einen Teil seiner Ferien bei ihr verbringen.
Mirko kann selber tolle Geschichten erfinden und findet in Monika eine Freundin die auch gute Geschichten mag.
Der Autor macht in diesem Buch deutlich, eine gute Geschichte muss nciht unbednigt der Wahrheit entsprechen, sie muss nur als solche klar erkennbar sein. Außerdem ist auch die Wahrheit manchmal ziemlich unglaubwürdig. Alles Themen die junge Leser lernen sollten. Das Buch ist lustig erzählt, wie vom Autor bekannt und auch immer ein Fingerzeig wie man mit den Themen umgehen sollte.
Mirko ist ein schlauer Junge und die Tante erkennt das an. Viele Kinderr werden sich und ihre Familie darin wieder erkennen. Ich glaube es gibt in jeder Familie eine Tante oder Onkel bei denen die Eltern die Augen verdrehen un die von den Kindern heiß geliebt werden. Die Geschenke mitbringen, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben aber wie hier im Buch für die Beschenkten sinnvoll sind.
Rezensionen von froschman:
Nächte auf der Tankstelle
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Charu ist bankrott, sie ist bei ihrer Schwester untergekommen. Als Podcasterin ist sie noch zu wenig bekannt, um von ihren Lost-Places-Aufnahmen leben zu können. Jetzt ist sie unterwegs zu einer verlassenen Tankstelle, an der vor Jahren ein Überfall stattfand, um ihre Kamera zu verstecken. Joran, einer der damaligen drei Täter, wird von seinem Vater erpresst.
Er hat seine siebenjährige Haftstrafe vor kurzem abgesessen und ist ebenfalls mittellos, aber er hatte die Beute von 700 Dollar in einem Kanalschacht bei der Tankstelle versteckt. Doch anstelle des Geldes findet er im Schacht die Leiche von Aras, seinem Mittäter. Bleibt nur mehr einer des Trios übrig. Ist Marvin der Mörder? Entsetzt merkt Joran, dass er nicht der einzige ist auf dem verlassenen Gelände. Charu hat ihre Kamera in der Waschstraße, ein kleines Mädchen im Schlafanzug und Gummistiefeln kommt jede Nacht hier her. Niemand weiß, warum. Doch auch sie hat Geheimnisse. Außerdem wird Joran von Marvin unter Druck gesetzt.
Thomas Knüwer hat einen Krimi geschrieben ohne Ermittler, nur drei Personen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen! Er lässt seine Hauptcharaktere die kurzen Kapitel selbst erzählen. War richtig spannend zu lesen.
Rezensionen von froschman:
Nächte auf der Tankstelle
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Charu ist bankrott, sie ist bei ihrer Schwester untergekommen. Als Podcasterin ist sie noch zu wenig bekannt, um von ihren Lost-Places-Aufnahmen leben zu können. Jetzt ist sie unterwegs zu einer verlassenen Tankstelle, an der vor Jahren ein Überfall stattfand, um ihre Kamera zu verstecken. Joran, einer der damaligen drei Täter, wird von seinem Vater erpresst.
Er hat seine siebenjährige Haftstrafe vor kurzem abgesessen und ist ebenfalls mittellos, aber er hatte die Beute von 700 Dollar in einem Kanalschacht bei der Tankstelle versteckt. Doch anstelle des Geldes findet er im Schacht die Leiche von Aras, seinem Mittäter. Bleibt nur mehr einer des Trios übrig. Ist Marvin der Mörder? Entsetzt merkt Joran, dass er nicht der einzige ist auf dem verlassenen Gelände. Charu hat ihre Kamera in der Waschstraße, ein kleines Mädchen im Schlafanzug und Gummistiefeln kommt jede Nacht hier her. Niemand weiß, warum. Doch auch sie hat Geheimnisse. Außerdem wird Joran von Marvin unter Druck gesetzt.
Thomas Knüwer hat einen Krimi geschrieben ohne Ermittler, nur drei Personen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen! Er lässt seine Hauptcharaktere die kurzen Kapitel selbst erzählen. War richtig spannend zu lesen.
Rezensionen von froschman:
Nächte auf der Tankstelle
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Charu ist bankrott, sie ist bei ihrer Schwester untergekommen. Als Podcasterin ist sie noch zu wenig bekannt, um von ihren Lost-Places-Aufnahmen leben zu können. Jetzt ist sie unterwegs zu einer verlassenen Tankstelle, an der vor Jahren ein Überfall stattfand, um ihre Kamera zu verstecken. Joran, einer der damaligen drei Täter, wird von seinem Vater erpresst.
Er hat seine siebenjährige Haftstrafe vor kurzem abgesessen und ist ebenfalls mittellos, aber er hatte die Beute von 700 Dollar in einem Kanalschacht bei der Tankstelle versteckt. Doch anstelle des Geldes findet er im Schacht die Leiche von Aras, seinem Mittäter. Bleibt nur mehr einer des Trios übrig. Ist Marvin der Mörder? Entsetzt merkt Joran, dass er nicht der einzige ist auf dem verlassenen Gelände. Charu hat ihre Kamera in der Waschstraße, ein kleines Mädchen im Schlafanzug und Gummistiefeln kommt jede Nacht hier her. Niemand weiß, warum. Doch auch sie hat Geheimnisse. Außerdem wird Joran von Marvin unter Druck gesetzt.
Thomas Knüwer hat einen Krimi geschrieben ohne Ermittler, nur drei Personen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen! Er lässt seine Hauptcharaktere die kurzen Kapitel selbst erzählen. War richtig spannend zu lesen.
Rezensionen von froschman:
Nächte auf der Tankstelle
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Charu ist bankrott, sie ist bei ihrer Schwester untergekommen. Als Podcasterin ist sie noch zu wenig bekannt, um von ihren Lost-Places-Aufnahmen leben zu können. Jetzt ist sie unterwegs zu einer verlassenen Tankstelle, an der vor Jahren ein Überfall stattfand, um ihre Kamera zu verstecken. Joran, einer der damaligen drei Täter, wird von seinem Vater erpresst.
Er hat seine siebenjährige Haftstrafe vor kurzem abgesessen und ist ebenfalls mittellos, aber er hatte die Beute von 700 Dollar in einem Kanalschacht bei der Tankstelle versteckt. Doch anstelle des Geldes findet er im Schacht die Leiche von Aras, seinem Mittäter. Bleibt nur mehr einer des Trios übrig. Ist Marvin der Mörder? Entsetzt merkt Joran, dass er nicht der einzige ist auf dem verlassenen Gelände. Charu hat ihre Kamera in der Waschstraße, ein kleines Mädchen im Schlafanzug und Gummistiefeln kommt jede Nacht hier her. Niemand weiß, warum. Doch auch sie hat Geheimnisse. Außerdem wird Joran von Marvin unter Druck gesetzt.
Thomas Knüwer hat einen Krimi geschrieben ohne Ermittler, nur drei Personen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen! Er lässt seine Hauptcharaktere die kurzen Kapitel selbst erzählen. War richtig spannend zu lesen.
Rezensionen von Anjulia :
Match im zweiten Anlauf
Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West) von Kasie West
Literaturagentin Margot und Informatiker Oliver hatten ein wirklich mieses Date, obwohl es körperlich zwischen beiden eigentlich unglaublich gut gepasst hätte. Deshalb ist Margot auch drei Jahre später noch auf der Suche nach dem Richtigen. Als Romantikerin, die Liebesgeschichten in sich aufsaugt, möchte sie eigentlich ein perfektes Meet-Cute.
Trotzdem versucht sie es mit Online-Dating und matcht dort immer mal wieder mit Oliver. Zeit für eine zweite Chance?
Worst Date Ever von Kasie West ist eine romantischer, amüsanter Liebesroman, in dem auch das Knistern zwischen den Protagonisten nicht zu kurz kommt. Ideal, wenn man den Trope Opposites Attract mag. Die Dialoge zwischen Margot und Oliver sind schon flirty, obwohl es dauert, bis sich beide nach dem ersten verkorksten Date eine zweite Chance geben. Hinzu kommt noch Margot berufliche Neuausrichtung als Literatur-Agentin, der familiäre Vergleich mit ihrer erfolgreichen Schwester und Olivers Bindungsängste. Insgesamt nichts Dramatisches und daher locker leicht zu lesen. Die Online-Dating Thematik ist aktuell und auch humorvoll umgesetzt. Ich hab die Geschichte und die sich aufbauende Beziehung zwischen den beiden sehr gemocht.
Fazit: Eine eher leichte, schnell zu lesende RomCom über Online-Dating und zweite Chancen. Hat mich überzeugt.
Rezensionen von Tara:
Zwischen Sicherheit & Freiheit
Die unendliche Sehnsucht der Haushaltsgeräte von Glenn Dixon
„Die unendliche Sehnsucht der Haushaltsgeräte“ ist ein außergewöhnlicher Roman des in Calgary lebenden Autors Glenn Dixon.
Handlungsort ist der Haushalt von Harold und Edie. In diesem gibt es eine ganze Menge Haushaltsgeräte. Eines davon ist Scout, ein kleiner Staubsaugerroboter, der genau weiß, was wann im Haus zu tun ist.
Nach Edies Tod macht sie sich - gemeinsam mit einigen anderen Haushaltsgeräten - daran, Harold aus seinem Tief herauszuholen.
Was sich zunächst nach einer putzigen Story anhört, wird zu einer unheimlichen Dystopie, die bei mir für Gänsehaut gesorgt hat. Nicht alle Geräte haben so menschliche Züge wie Scout.
Neben dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine geht es auch um Einsamkeit im Alter, Sicherheit versus Entscheidungsfreiheit, Überwachung und viele weitere Themen, die das Leben in unserer technisierten Welt mit sich bringt.
Mich hat das Buch positiv überrascht. Es ist emotional, berührend, aber auch dystopisch und erschreckend. Hier steckt eine Menge zwischen den Zeilen.








