Kunden em pfehlungen
Rezensionen von .:
Mehr als nur ein Wettkampf um einen Prinzen
Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith
Eigentlich greife ich selten zu Geschichten mit königlichem Setting oder einem Fokus auf eine Heiratssaison. Oft wirken solche Geschichten für mich vorhersehbar oder verlieren sich in endlosen Festen und höfischen Regeln. Umso erstaunter war ich, wie sehr mich The Rose Bargain in seinen Bann gezogen hat.
Schon nach wenigen Kapiteln war ich neugierig auf die Welt, die Sasha Peyton Smith erschaffen hat. Hinter dem glamourösen Schein des Hofes verbirgt sich eine düstere Atmosphäre voller Geheimnisse, Intrigen und Gefahren. Genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders begeistert hat mich Ivy. Sie ist klug, mutig und lässt sich nicht einfach von den Erwartungen anderer lenken. Statt nur um die Aufmerksamkeit eines Prinzen zu kämpfen, verfolgt sie ihre ganz eigenen Ziele. Dadurch fühlte sie sich für mich wie eine starke und interessante Protagonistin an, mit der ich gerne durch die Geschichte gegangen bin.
Ein echtes Highlight waren für mich die anderen Kandidatinnen. Ich hatte erwartet, dass sie hauptsächlich Konkurrentinnen sein würden, doch stattdessen entstehen überraschend starke Verbindungen und Freundschaften. Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt jede von ihnen eine eigene Stimme, wodurch die Geschichte viel lebendiger wirkt.
Auch das Magiesystem konnte mich überzeugen. Es braucht keine riesigen Schlachten oder spektakulären Zauber, um faszinierend zu sein. Gerade die subtilen magischen Elemente und die Regeln hinter den Fae Abmachungen sorgen für Spannung und lassen einen ständig miträtseln.
Besonders im letzten Drittel zieht die Geschichte das Tempo noch einmal deutlich an. Mehrfach dachte ich, ich hätte durchschaut, wohin alles führt, nur um kurz darauf eines Besseren belehrt zu werden. Einige Wendungen haben mich wirklich überrascht und das Ende hat mich völlig sprachlos zurückgelassen. Mit diesem Cliffhanger hatte ich definitiv nicht gerechnet.
Natürlich gibt es kleinere Dinge, die man kritisieren könnte, aber für mich überwogen die positiven Aspekte bei Weitem. Die spannende Handlung, die düstere Stimmung, die faszinierende Magie und die großartigen Figuren haben dafür gesorgt, dass ich jede Seite genossen habe.
Für mich war The Rose Bargain ein absolutes Lesehighlight und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in die Hände zu bekommen.
Rezensionen von Natalie:
Authentischer Wohlfühlroman
Gipfelglück von Michelle C. Ahrens
Ich hatte mich nach Lesen des ersten Bands aus der Reihe „Neuanfang in Hintersee“ sehr gefreut, dass in „Gipfelglück“ Annq die Hauptprotagonistin sein soll, war sie mir ja der liebste Nebencharakter in Band 1.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Anna ist ein liebenswerter Charakterkopf, sie setzt sich für ihre Werte und ihr daheim mit allem ein und kämpft sehr dafür.
Dass ausgerechnet Marc wieder in Hintersee ist, den sie schon als Kind nicht mochte, bringt erwartungsgemäß viel Bewegung in die Geschichte, wo nicht nur die Fetzen zwischen den beiden fliegen. Schön war mitzuverfolgen, wie beide sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben (vor allem Marc) und irgendwann auch merken, dass sie mehr verbindet als trennt. Dabei wird vom Autorinnen-Duo viel Wert auf ein authentisches Handeln gelegt, wo alles dabei sein darf - genauso wie es halt auch im echten Leben ist. Abgerundet wird das Ganze vom wunderschönen Berg- und Dorfsetting, welches durch die bildhaften Beschreibungen toll zum Leser transportiert wird. Ich habe mich selbst nicht nur einmal beim Bergsee am Campingplatz sitzen sehen. Ein absolutes Wohlfühlbuch, welches ich sehr gerne weiterempfehle. Ich freue mich auf den dritten Band.
Rezensionen von Claudia R.:
Patchwork-Chaos
Meine schrecklich chaotische (Alb-)Traumfamilie von Heike Abidi
Klappentext/ Inhalt:
Familie ist nichts für Feiglinge
Hilfe!! Meine chaotische Großfamilie gibt mir echt den Rest: Stiefzicke hier, nerviger Bonusbruder da – und als Extra gehören zu dem Albtraum noch haufenweise Erwachsene, die einem Patchwork als das neue Must-have verkaufen wollen. Holt mich hier raus!
Als wäre Erwachsenwerden nicht schon kompliziert genug, wird die zwölfjährige Nelly dabei von ganz schön viel Familie begleitet.
Denn nachdem sich ihre Eltern getrennt haben, steht nun der Umzug zu den jeweils neuen Partnern an. Alarmstufe dunkelrot!
Mittendrin im neuen Geschwister-Chaos ist es gar nicht so leicht, die Nerven zu behalten. Vor allem nicht, wenn die wegen eines verdammt süßen Jungen ohnehin schon ziemlich blank liegen ...
Der locker-leichte Start von Nellys turbulentem Familienchaos für Leserinnen ab 10 Jahren
Cover:
Das Cover ist bunt, fröhlich und detailreich umgesetzt. Viele verschiedenen Elemente von Handy, Skateboard und Musik, über Liebe und weitere Symbole sind hier auf dem Cover erkennbar und symbolisieren die Vielfalt und das Chaos im leben eines Teenagers. Das Ganze ist sehr schön und passend umgesetzt.
Meinung:
Nelly ist 12 Jahre alt und nach der Trennung ihrer Eltern pendelt sie nun wöchentlich zwischen diesen hin und her. Patchworkleben und fast ein wenig zu viel Familie findet Nelly. Nicht das sie eigentlich schon genug mit ihrer Pubertät durchmacht, dann hat sie auch noch eine Menge Bonus Geschwister dazu bekommen und zu allem Überfluss zieht dann auch noch die Familie ihrer besten Freundin nach Neuseeland. Nelly hat es nicht leicht und ob sie sich wirklich mit ihren neunen Geschwistern arrangieren kann, das scheint nicht wirklich absehbar oder hält Familie vielleicht doch enger zusammen, als gedacht?
Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. In die Charaktere und auch ins Geschehen findet man sich sehr schnell und gut hinein. Die Gedanken und Emotionen von Nelly sind nachvollziehbar beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Durch die Ich-Perspektive findet man sich gut hinein und kann dadurch auch die Situationen gut nachempfinden.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und gut hervorgehoben. Die kleinen Symbole an den Anfängen lockern das Ganze sehr gut auf und passen auch gut zur Geschichte. Die kleinen Einschübe, wie Nachrichten, wurden toll integriert und runden das Schriftbild toll ab. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.
Eine tolle Geschichte für Mädchen ab 10 Jahren, da diese sich hier sehr gut wiederfinden und auch verstanden fühlen werden. Für diese Zielgruppe auf jeden Fall sehr ansprechend, aber auch ansonsten eine tolle Teenie Geschichte, die emotionsreich und humorvoll umgesetzt wurde. Eignet sich super für zwischendurch und zeigt, dass man das Leben immer mit einer Prise Humor nehmen sollte.
Familienchaos und Emotionen, die für tolle Unterhaltung sorgen und zeigen wie wichtig Familie in jeglicher Form ist. Familie ist Zusammenhalt egal ob erblich oder dazugewonnen. Patchwork Familie ist nicht immer leicht, aber aus Chaos kann auch etwas wundervolles entstehen.
Ich fand die Geschichte super unterhaltsam, sehr liebevoll und emotional umgesetzt und auch die Charaktere sind toll gewählt.
Fazit:
Humorvolle Familiengeschichte, die zeigt, dass Patchworkfamilie chaotisch, aber auch genauso liebevoll funktioniert.
Rezensionen von verhei:
Ein typischer Marc Raabe
Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4) von Marc Raabe
Spannung um den deutschen Kanzler Henrik Westphal. Eine junge Frau – KessyX und Mitarbeiterin in einem Burgerladen- veröffentlicht im Netz Videos, in denen sie von ihrer Affäre mit dem Bundeskanzler spricht. Über mehrere Wochen erscheinen Videos zu dem Thema – KessyX immer unkenntlich nur durch ein Tattoo am Unterarm identifizierbar.
Was steckt dahinter. Schließlich verschwindet der Bundeskanzler spurlos. Rasch beginnt die Suche nach ihm durch mehrere Dienststellen. Die Ermittler Art Mayer und Nele Tschaikowski werden zu einer entstellten Leiche tief im U-Bahn-Tunnel gerufen. Es stellt sich die Frage, ob es die junge Frau aus den Videos ist. Welche Rolle spielen andere Bekannte des Kanzlers und wie geht Art Mayer damit um, dass auch die Rolle Julis, der Frau des Kanzlers und seine Jugendliebe, fraglich ist.
Eines vorneweg, dies ist der vierte Band um den Ermittler Art Mayer und man trifft viele Personen aus den vorherigen Bänden wieder. Ich kannte die Vorgängerbände, wodurch der Einstieg leicht viel und der Hintergrund und Beziehungen so mancher Figuren leicht nachvollziehbar war.
Man folgt der Erzählung auf zwei Ebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Einer regulären Zeitebene in der Gegenwart und wo man vor allem den Ermittlern folgt. Regelmäßig sind Rückblicke eingestreut, in der Kapitelüberschrift passenderweise mit einer Zeitangabe versehen, um die zeitliche Einordnung zu erleichtern. Man liest so quasi wie bei einem Countdown mit – der Beginn 42 Tage vor Tag Null. Scheibchenweise bekommt der Leser dabei die wahre Geschichte präsentiert.
Der Schreibstil ist typisch Marc Raabe – flüssig, modern, umgangssprachlich, mitreißend. Man kann der Geschichte leicht folgen und bekommt jede Szene sehr bildlich präsentiert, das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Man bekommt eine Mischung aus Politik- und Spionagethriller präsentiert – in sehr modernem Setting und dennoch kommt die private Komponente um die Ermittler nicht zu kurz. Charaktere aus den vergangenen Bänden werden wieder präsentiert, offene Fragen geklärt. Für Ermittler Art Mayer ist vor allem die Geschichte mit Juli, der Frau des Kanzlers fordernd. Definitiv ein zu der Serie passender Band, den ich nicht missen möchte, klärt er doch so manches offenen Fragen aus den Vorgängerbänden auf.
Für Neulinge der Serie – die Bücher sind wirklich lesenswert, die Geschichte gut aufgebaut, Schilderungen erzeugen sofort ein entsprechendes Bild im Kopf. Jedoch würde ich zum besseren Verständnis raten, mit Band eins zu beginnen – es zahlt sich aus!
Rezensionen von clematis:
Dinge zum Abschluss bringen
Wer sich der Wahrheit stellt von Melanie Metzenthin
Nach der Hochzeitsreise nach New York und dem Besuch von Tante Gloria und Onkel Rudi widmet sich Renate Studt wieder ganz ihren Patienten in der psychiatrischen Klinik am Ochsengrund und kann sogleich ihre neuen Erkenntnisse nutzen. Allerdings gefällt das dem eingesessenen Oberarzt Dr. Kleinschmidt ganz und gar nicht, weshalb er abermals mit hässlichen Machtspielchen daherkommt.
Renate überlegt, in Amerika von vorne zu beginnen, entsinnt sich aber dann doch, die Dinge in Deutschland ordentlich zu Abschluss zu bringen.
Ein Ausflug nach New York leitet diesen dritten Band rund um die entschlossene Psychiaterin Dr. Renate Studt ein, um dann wieder in die Heimat Hamburg zurückzukehren. Der Zeitgeist und die gesellschaftspolitischen Umstände sind dank Metztenthins akribischer Recherche bestens dargestellt und durch viele Einzelheiten im Text spürbar, die Schwierigkeiten, mit welchen einige Figuren zu kämpfen haben, durchaus realistischen Schicksalen nachempfunden. Geschickt verwebt die Autorin Fiktives mit historischen Tatsachen und spannenden medizinischen Details, und das stets so, dass auch Laien mühelos verstehen, worum es geht. Wer die sympathische Hauptfigur und deren Wegbegleiter bereits kennt, freut sich über die weitere gemeinsame Zeit, aber auch für Neueinsteiger gibt es genug Informationen, um der Handlung gut folgen zu können. So stellt sich am Ende nur noch die Frage, ob das denn nun ein Abschluss ist oder Renate irgendwann wiederkehren wird.
Ein sehr schön zu lesender Band 3 dieser Reihe, der den Kampf für Recht und Gerechtigkeit gut widerspiegelt und die Zeit der 1960er-Jahre lebendig werden lässt. Empfehlung!
Rezensionen von Tina:
Zwischen Zufall, Nähe und zweiten Chancen
The Night We Met von Abby Jimenez
Ich habe "The Night We Met" als emotionalen, warmherzigen und zugleich tiefgründigen Roman erlebt, der mich schneller gepackt hat, als ich erwartet hätte. Schon das farbenfrohe, stimmungsvolle Cover mit seinem romantischen und hoffnungsvollen Motiv vermittelt genau diese Atmosphäre und passt damit hervorragend zur Geschichte.
Der Roman beginnt mit einer scheinbar zufälligen Begegnung, die sich nach und nach als Wendepunkt im Leben der beiden Hauptfiguren entpuppt. Besonders gefallen hat mir, wie realistisch und verletzlich Chris und Larissa dargestellt werden – beide tragen emotionale Altlasten mit sich, die sich glaubwürdig auf ihr Verhalten und ihre Entscheidungen auswirken.
Was mich besonders berührt hat, war die ruhige, fast alltägliche Art, mit der ernste Themen wie Trauer, finanzielle Sorgen, familiäre Verantwortung und psychische Belastungen eingebunden werden. Trotz dieser Schwere fühlt sich das Buch nie erdrückend an, da Abby Jimenez immer wieder humorvolle Dialoge und liebevolle, kleine Alltagsmomente einbaut. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe macht den Roman für mich so stark.
Die Beziehung zwischen den Figuren entwickelt sich langsam und glaubwürdig. Ich mochte besonders, dass nicht alles perfekt läuft und dass Nähe hier nicht nur romantisch, sondern auch emotional unterstützend dargestellt wird. Das Buch hat mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht, aber auch nachdenklich zurückgelassen.
Rezensionen von Tina:
Ein ruhiges Buch mit großer emotionaler Wirkung
Ein weites Leben von M. L. Stedman
Ich habe "Ein weites Leben" als einen stillen, aber enorm kraftvollen Roman erlebt, der mich emotional tief berührt hat. M. L. Stedman erzählt die Geschichte der Familie MacBride mit einer großen Ruhe und Genauigkeit, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Die Weite Westaustraliens ist dabei nicht nur Kulisse, sondern spiegelt die inneren Zustände der Figuren wider: Einsamkeit, Verlust, Schuld und die leise Hoffnung auf Heilung.
Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig die Autorin mit traumatischen Ereignissen umgeht. Das zentrale Unglück der Familie wird nicht sensationsheischend ausgeschlachtet, sondern entfaltet seine Wirkung langsam, fast unerbittlich. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, den Figuren ganz nah zu sein, ihren Gedanken, ihren Zweifeln und ihren inneren Kämpfen. Gerade diese Zurückhaltung macht den Roman für mich so intensiv.
Das Cover hat mich sofort angesprochen, weil es schlicht und stimmungsvoll ist. Es wirkt ruhig, fast melancholisch, und passt damit sehr gut zur Atmosphäre der Geschichte. Ohne viel zu erklären, vermittelt es genau das Gefühl von Weite und Nachdenklichkeit, das mich auch beim Lesen begleitet hat.
Die Sprache des Romans ist klar und bildhaft, besonders in den Naturbeschreibungen, die die Einsamkeit und Größe der Landschaft eindrucksvoll widerspiegeln. Das Buch verlangt etwas Geduld, schenkt dafür aber eine tiefe emotionale Erfahrung.
Rezensionen von Claudia R.:
geheimnisvoll und spannend
Das Geheimnis des verschwundenen Amuletts von Marietheres Wagner
Klappentext / Inhalt:
Die zehnjährige Mira widmet sich mit Begeisterung der Spurensuche. Ihr großes Vorbild ist der Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Doch was wäre der ohne Partner? Erst als Mira die unerschrockene Amelie und den redegewandten Fabio trifft, hat sie das richtige Team an der Seite, um ihren ersten eigenen Fall zu lösen: Ein geheimnisvolles Amulett ist verschwunden.
Zwei Ziegen, die für den Kunstschmuggel verwendet werden, geraten dabei in Gefahr. Die Freundschaft der drei Kinder wird auf eine Probe gestellt, als Mira alles daransetzt, die Tiere zu retten, und dabei selbst zur Verdächtigen wird. Mira muss lernen, auf ihre ganz eigene Stärke zu vertrauen: ihre unvergleichliche Beobachtungsgabe, durch die sie entdeckt, was allen anderen verborgen bleibt.
Der spannende Roman thematisiert die Entwicklung von Mira zur eigenständigen Detektivin und zeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Talenten zu vertrauen und an Herausforderungen zu wachsen.
Cover:
Das Cover wirkt spannend und geheimnisvoll. Man erkennt mehrere Kinder und der Hintergrund ist etwas düsterer angelegt, so dass es Abenteuer und Spannung verspricht. Die Umsetzung des Covers finde ich sehr gut gelungen und passend gewählt.
Meinung:
Tolle Detektivgeschichte voller Spannung und Abenteuer, die einen schnell abholt und in ihren Bann zieht. Die Charaktere sind sympathisch und toll umgesetzt. Die Geschichte ist spannend angelegt und steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. In Charaktere und Geschehen findet man sich schnell und gut hinein.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Sprache und manche Wörter sind jedoch etwas anspruchsvoller weswegen ich es erst ab 9 oder 10 Jahren aufwärts empfehlen würde und somit das empfohlene Alter ein wenig raufsetzen würde, aber dies ist meine Meinung und Ansichtssache und kommt sicher ich auch auf Reife und Leseerfahrung des Kindes an. Auf jeden Fall auch von der Struktur und Aufbau eher etwas für erfahrene Leser und nicht so gut für Leseeinsteiger geeignet. Die Schriftgröße ist gut gewählt, Illustrationen sind keine vorhanden und mit einem Umfang von knapp 200 Seiten für Leseerfahrene passend umgesetzt. Die Kapitel sind recht kurz und bringen so Spannung und Tempo hinein. Auch ein schöner Lesefluss ist hier gegeben. Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich und die Überschriften passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.
Durch die Ich-Perspektive findet man sich sehr gut in die Charaktere hinein und kann Gedanken und Aktionen gut nachvollziehen. Spannung kommt schnell auf und auch den Geschehnissen kann man sehr gut folgen. Die Charaktere waren mir schnell sympathisch und gern folgt man diesen bei den Erlebnissen. Das Ganze ist spannend und unterhaltsam umgesetzt und sorgt für schöne Lesemomente.
Fazit:
Tolle Detektivgeschichte voller Spannung und Abenteuer, die einen schnell abholt und in ihren Bann zieht.
Rezensionen von Sophie H.:
Urlaubsfeeling pur
Blaue Zitronen - Der Sommer, als alles anders wurde von Kristina Kreuzer
Antonia, von ihrer Familie liebevoll Toasti genannt, hat die Nase so richtig voll! Die Sommerferien haben begonnen, der Regen klatscht an die Scheiben und ihr Zeugnis ist alles andere als grandios. Zu allem Überfluss wollen ihre Eltern sich scheiden lassen und Antonia ist da so richtig zwischen die Fronten geraten.
Da kommt es wie gerufen, dass sie die kompletten Sommerferien bei ihrer Patentante Claire verbringen darf – ohne Kontakt zu ihren Eltern. Dumm nur, dass Claires Wohnung einen Wasserschaden hat. Kurzerhand buchen die beiden einen Urlaub auf der italienischen Krabbeninsel.
Auf der Insel angekommen, freundet Antonia sich sehr schnell mit Letizia und Giovanni, zwei Jugendliche in ihrem Alter, an. Von nun an verbringen sie fast die gesamte Zeit gemeinsam. Doch Antonias Alltag holt sie im Urlaub wieder ein. Kommt sie doch auf der Krabbeninsel einem großen Familiengeheimnis auf der Spur, das ihr Leben für immer verändern wird.
Dieses Buch ist genau die richtige Lektüre für die Sommerferien. Beim Lesen kann man förmlich die Wellen rauschen hören, die heiße Sonne auf der Haut spüren und die Zitronen riechen. Der Autorin gelingt es, italienisches Flair in Worte zu verpacken. Man hat die ganze Zeit beim Lesen das Gefühl, dabei zu sein. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und die Schrift ist ein wenig größer als normal, sodass auch nicht so geübte Leser einen Leseerfolg haben. Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Antonia erzählt. Als Leser kann man sich sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, die zwischen Wut, Angst, Verzweiflung, Unsicherheit und Freude schwankt. Das Cover fängt das Lesefeeling perfekt ein: Sonne, Wasser, Freiheit und Zitronen! Eine absolute Leseempfehlung von mir!
Rezensionen von froschman:
Reichtum schützt nicht vor Rache
Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri
Einer der reichsten Männer der Welt, der ehemalige Profifußballer Jesus Martinez, wird im Mailänder Luxus-Ressort Jungle Urbana tot aufgefunden, und zwar in einer Kyro-Sauna, die von seiner Firma vertrieben wird. Im Internet tauch in diesem Zusammenhang der Slogan “Tötet die Reichen“ auf. Colomba Caselli, ehemalige Vizepolizeidirektorin und nunmehrige Privatdetektivin, wird von der Familie von Martinez beauftragt, die Ursache des Unfalls, wie die Polizei meint, zu untersuchen und eventuell einen Mörder zu finden.
Schnell stellt sich heraus, dass Jesus Martinez nicht der einzige Superreiche ist, der in letzter Zeit an einem mysteriösen Tod gestorben ist. Colomba und Dante Torre, der ihr zur Seite steht, beginnen zu recherchieren und begeben sich dabei selbst in Gefahr.
Sandone Dazieri hat in gewohnter Weise wieder einen Thriller mit Colombas Caselli und Dante Torre geschrieben, diesmal im Milieu der Superreichen. Die Spannung steigt bis zum Ende an, es hätte auch in andere Richtungen gehen können.











